Sterben für das Imperium - in Afghanistan
Fortsetzng von  pol67c.html 

Am 29. 3. 2007 wurde im Osten Afghanistans bei Kämpfen mit den Taliban der 24jährige US-Soldat Christopher Wilson getötet und drei weitere verletzt.

Am 28. 3. 2007 verstarb der 19jährige US-Soldat Spc. Agustin Gutierrez, als sich sein Fahrzeug in der Nähe von Kabul überschlug. Der 25jährige US-Soldat Sgt. Edmund McDonalds kam ebenfalls am 28. 3. 2007 in Afghanistan ums Leben, als sich sein Fahrzeug überschlug. (Möglicherweise befanden sich beide Soldaten im gleichen Fahrzeug).

Friendly Fire: US-Truppen in Afghanistan haben am 15. 3. 2007 versehentlich eine Polizeipatrouille der afghanischen Marionettenregierung angegriffen und mindestens fünf Polizisten getötet. Seit dem Vorfall im Bezirk Gereschk in der südlichen  Provinz Helmand würden zudem sechs weitere Polizisten vermisst, sagte ein ranghoher afghanischer Polizeioffizier am 16. 3. 2007.
Der britische Soldat Offc. Michael Smith (39) verstarb am 8. 3. 2007 an den Verletzungen, die er bei einem Granatenangriff  auf  britische Stellungen in Sangin in der Provinz Helmand erlitten hatte.

Ein britischer "Royal Marine" und ein kanadischer NATO-Soldat wurden am 6. 3. 2007 in der Provinz Helmand bei Kämpfen mit den Taliban getötet. Laut Behauptung der ISAF soll der kanadische Soldat Cpl. Kevin Megeney, 25, am 6. 3. bei einem Schießunfall in einem NATO-Stützpunkt in Kandahar umgekommen sein. Die NATO-Okkupanten haben in Helmand die Offensive "Achilles" gestartet, wodurch das Land von den Taliban zurückerobert werden soll. Im verganenen Jahr führten die NATO-Truppen ähnlich Terroraktionen namens "Medusa" und "Mountain Rage" mit dem gleichen  Ziel durch. Dabei wurden mit schwerer Artillerie und  Fliegerbomben hauptsächlich unbeteiligte Zivilisten ermordet und ihre Häuser zerstört.

Am 5. 3. 2007 warfen NATO-Terrorbomber zwei 1000 kg Bomben  auf ein Dorf  in der Provinz Kapisa im Osten Afghanistans ab, wodurch neun Angehörige einer Großfamilie, darunter 5 Frauen und drei Kinder, getötet wurden. Nach NATO-Angaben wurden aus dem Dorf Raketen auf NATO-Militärkonvois abgefeuert. 

Die britischen NATO-Soldaten Ross Clark, 25, und Liam McLaughlin, 21, wurden am 3. 3. 2007 in Sangin in der Provinz Helmand bei einem Raketenangriff der Taliban getötet. Am 4. 3. ermordeten US-Okkupationstruppen in der Nähe von Jalalabad im Osten Afghanistans nach einem Zwischenfall mit einem Selbstmordattentäter 16 zufällig anwesende Zivilisten. Anschließend kam es zu spontanen Protesten der Bevölkerung gegen die NATO-Truppen, deren Abzug gefordert wurde.
 

Jalalabad
Protest gegen NATO-Mörder am 4. 3. 2007 bei Jalalabad


Am 27. 2. 2007 wurden bei bei einem Selbstmordanschlag vor  dem Eingang eines Lagers der US-Okkupanten in Bagram nordöstlich von Kabul ein US- und ein koreanischer Soldat und die US-Angestellte Geraldine Marquez sowie mehrere afghanische Kollaborateure getötet. Der im Lager anwesende US-Vizepräsident flüchtete nach dem Anschlag in einen Luftschutzbunker. Anschließend fielen die Aktien  in New York um mehr als 400 Punkte.

Bei Gefechten mit afghanischen Freiheitskämpfern wurde am 21. 2. 2007 ein britischer "Royal Marine" der NATO-Besatzungstruppen in der Provinz Helmand getötet. Weiters wurde am 21. 2. in der Stadt Shindand im Westen Afghanistans eine spanische NATO-Soldatin durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet.

Am 21. 2. 2007 stimmte der Senat Italiens gegen die Präsenz italienischer Truppen in Afghanistan, worauf die Regierung Prodi ihren Rücktritt erklärte.

Ein US-Soldat wurde am 19. 2. 2007 in der Provinz Kunar im Osten Afghanistans bei Kämpfen mit den Taliban getötet.

Am 18. 2. 2007 wurden bei dem Absturz eines Chinook-Helicopters im Distrikt Shahjoi der Provinz Zabul acht US-Soldaten getötet und 14 weitere verwundet. Nach Behauptung  eines ISAF-Sprechers ist der Hubschrauber wegen eines Motorschadens abgestürzt und nicht abgeschossen worden.  Die USA fordern von anderen NATO-Ländern, mehr Truppen nach Afghanistan zu senden, um die dortige  US-Besatzungsmacht zu entlasten.

In Kajaki in der Provinz Helmand wurde am 13. 1. 2007 ein britischer "Royal Marine" bei Kämpfen mit den Taliban getötet. Am 11. 1. wurden in der Provinz Paktia 130 angebliche Taliban durch Beschuß von NATO-Flugzeugen und -Hubschraubern aus  massakriert. Der afghanische Polizeikommandant der Provinz Helmand, Mohammed Nabi Mullahkhail, sagte, am 11. 1. 2007 seien 16 Taliban und 13 Zivilisten bei einem NATO-Luftangriff auf ein angebliches Taliban-Hauptquartier im District Garmsir  getötet und eine große Anzahl weiterer Personen, darunter Frauen und Kinder, verwundet worden. 


 
Am 27. 12. 2006 wurde bei einer Explosion in Garmsir in der Provinz Helmand der 22jährige britischer Soldat James Dwyer getötet und drei weitere verwundet.

Ein NATO-Soldat wurde am 15. 12. 2006 in Mehtar Lam in der Provinz Laghman durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet und zwei weitere verletzt.

Am 12. 12. 2006 wurde in Now Zad in der Provinz Helmand der 23jährige "Royal Marine" Richard Watson bei Kämpfen mit den Taliban getötet. Brigadier Jerry Thomas, der Kommandeur der britischen  Okkupanten sagte: "Unsere Gedanken und Gebete sind bei seinen Angehörigen, Freunden und Kollegen. Die 42. Royal Marine Kompanie wird in Now Zad bleiben, die Regierung Afghanistans unterstützen und sich voll für die Erledigung der gestellten Aufgaben einsetzen...."

Wie Talibansprecher Qari Yousaf Ahmadi mitteilte, wurden am 11. 12. 2006 zwei amerikanische Mitarbeiter der Sicherheitsfirma "U.S. Protection and Investigations" in der Stadt Kandahar bei einem Selbstmordanschlag getötet.

Der 21jährige britischer "Royal Marine" Jonathan Wigley wurde am 5. 12. 2006 bei Kämpfen bei der Ortschaft Hamser in der Provinz Helmand getötet und weitere "Royal Marines" wurden verletzt. Nach Angaben der von den Taliban in die Flucht geschlagenen NATO-Truppen könnte der Pilot eines US-A10 Kampfflugzeuges "Warzenschwein" den Briten getötet haben ("friendly fire").. 
 
Kandahar Am 3. 12. 2006 ermordeten NATO-Truppen in der Stadt Kandahar fünf Zivilisten, nachdem bei einem Selbstmordanschlag drei britische Soldaten verletzt worden waren.
Bei dem Selbstmordanschlag wurden auch drei Zivilisten getötet und mehrere verletzt. Anschließend wurden fünf weitere Zivilisten von den NATO-Soldaten erschossen. Der NATO-Sprecher Major Luke Knittig erklärte, es sei unklar, wie die Truppen auf den Anschlag reagierten und man werde die Fakten eruieren.

Zwei NATO-Soldaten wurden am 28. 11. 2006 30 km südlich von Kabul in Puli Alam, der Hauptstdt der Provinz Logar, durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet. 

Am 27. 11. 2006 wurden die kanadische Soldaten Sergeant Major Robert Girouard, 46, und Chief Warrant Officer Albert Storm, 36, der NATO-Aggressionstruppen bei einem 
Kandahar Selbstmordanschlag in Kandahar getötet und mehrere verletzt. Bei einer NATO-Konferenz, die am 27. und 28. 11. in Riga stattfindet, will Präsident Bush
 seine Bündnispartner auffordern, mehr Truppen in den Süden Afghanistans zu entsenden, um die von dort abgezogenen US-Soldaten zu ersetzen.

Am 23. 11. 2006 wurde im Distrikt Qara Bagh der Provinz Ghazni ein Soldat der NATO-Okkupationskräfte bei Kämpfen mit afghanischen Freiheitskämpfern getötet und ein weiterer verwundet. 

Talibansprecher Qari Yousaf erklärte gegenüber Radio Tehran, am 7. 11. 2006 seien im Distrikt Char Chino in der Provinz Uruzgan zwei Tanks zerstört und mehrere US-Truppen getötet worden. Ein weiterer Talibansprecher namens Dr. Hanif sagte, im Distrikt Ismail Khan der Provinz Khost sei ebenfalls am 7. 11. ein Militärfahrzeug mit einer ferngezündeten Bombe zerstört und mehrere Soldaten getötet worden.

Am 6. 11. 2006 wurde der Soldat der US-Okkupationstruppen Sgt. William Brown im Distrikt Panjwayi bei einem Raketenangriff der Taliban getötet.

Der 20jährige Pvt. Michael V. Bailey von Waldorf, verstarb am 3. 11. 2006 an Verletzungen in Camp Salerno (Afghanistan), die er laut einer Meldung des US-Kriegsministeriums vom 4. 11. 2006 nicht bei Kampfhandlungen erlitten hatte.

Am 31. 10. 2006 wurden in der Provinz Nuristan die drei Soldaten der US-Aggressionstruppen Maj. Douglas E. Sloan, 40, Sgt. Charles J. McClain, 26, und Pfc. Alex Oceguera, 19, durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Mine getötet. Talibansprecher Mohammad Hanif erklärte, es habe sich um eine ferngezündete Bombe der afghanischen Freiheitskämpfer gehandelt. Ein Sprecher der ISAF (International "Security Assistance" Force) sagte, es sei Sache der  Herkunftsländer der der getöteten Soldaten, deren Nationalität bekanntzugeben.
 
Bajor Die Ermordung von 80 jugendlichen Schülern und Lehrern am 30. 10. in Bajor im pakistanischen Grenzgebiet dürfte (wie die laufenden Morde an hunderten Zivilisten in Afghanistan selbst) auch
 von NATO-Flugzeugen durchgeführt worden sein, da man dort den Al Quaida Führer Al Zaquawi vermutete. Weiters wurden z. B.  auch am 24. 10. 2006 in Nangawat im District Panjwai, Provinz Kandahar, 85 Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, durch einen NATO-Bombenangriff getötet. 

Ein NATO-Soldat wurde am 28. 10. 2006 in der Provinz Uruzgan durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet und acht weitere verletzt. 
 
Helmand Am 19. 10. 2006 wurden in Lashkar Gah, der Hauptstadt der Provinz Helmand, bei einem Selbstmordanschlag der 22jährige "Royal Marine" Gary Wright und mehrere Zivilisten getötet.

Am 14. 10. 2006 wurden die kanadischen Soldaten Sgt. Darcy Tedford und Pte. Blake Williamson bei Kämpfen mit afghanischen Freiheitskämpfern in der Provinz Kandahar getötet und zwei weitere verletzt. Auf der Straße von Panjwaii nach Kandahar, auf der sich der Vorfall ereignete, bei den Kanadiern bekannt als "Ambush Alley", wurden in den vergangenen Wochen zahlreiche Angehörige der NATO-Aggressions- bzw. Okkupationstruppen getötet.

Am Freitag d. 13. 10. 2006 verstarb ein US-Soldat in der Provinz Helmand, nachdem er aus einem UH-60 Helicopter gefallen war. US-Brigadier General James Terry sagte, die Opferbereitschaft des gefallenen Soldaten werde nicht vergessen wenn die US-Streitkräfte den Kampf gegen die Extremisten fortsetzen. Ebenfalls am 13. 10 verstarb ein wahrscheinlich kanadischer oder US-amerikanischer NATO-Soldat an den Verletzungen, die er am Vormittag des 13. 10 in der Stadt Kandahar bei einem Selbstmordanschlag erlitten hatte.

Der kanadische Soldat Trp. Mark Andrew Wilson wurde am 7. 10. 2006 im District Panjwaii in seinem gepanzerten Nyala RG-31 durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Mine getötet. Das Fahrzeug RG-31 ist so stark gepanzert, dass es laut Hersteller zwei gleichzeitig explodierenden Anti-Tank Minen widerstehen kann. Col. Fred Lewis sagte, der RG-31 sei ein hervorragendes Fahrzeug, in das die Soldaten volles Vertrauen haben, und es sei das erste mal, dass soetwas passiere.... 

Am 3. 10. 2006 wurden die zwei kanadische Soldaten Cpl. Robert Thomas James Mitchell  und Sgt. Craig Paul Gillam
War of Terror
20 km westlich der Stadt Kandahar bei Gefechten mit den Taliban getötet und acht weitere verwundet, darunter drei US-Soldaten.

Zwei Soldaten der US-Okkupationstruppen wurden am 2. 10. 2006 bei einem Feuergefecht mit den afghanischen Freiheitskämpfern in der Provinz Kunar getötet. Ab 5. Oktober 2006 sollen die NATO-Truppen den Oberbefehl der Okkupationstruppen für ganz  Afghanistan von der USA übernehmen. 

Am 29. 9. 2006 wurde der kanadischer Soldat Pte. Josh Klukie im Süden der Provinz Kandahar durch die Explosion einer am Straßenrand versteckten Mine getötet. 
 
Jihadistan
Ein italienischer Soldat wurde am 26. 9. 2006 in Kabul durch die Explosion einer ferngezündeten Mine getötet und fünf weitere verletzt. Drei Fahrzeuge des NATO - Konvois wurden zerstört.

Ein italienischer Soldat kam am 22. 9. 2006 bei einem angeblichen Verkehrsunfall nahe Kabul ums Leben, zwei weitere wurden verletzt. Ihr Fahrzeug soll sich plötzlich überschlagen haben.

Am 18. 9. 2006 wurden im District Panjwayi, 25 km westlich der Stadt Kandahar, vier kanadische Soldaten durch einen Selbstmordattentäter getötet und mehrere verwundet. Dabei wurden auch einige Kinder verletzt, die von den Kanadiern mit Süßigkeiten angelockt worden waren. Talibansprecher Qari Mohammad Yousuf sagte, ein junger Taliban-Kämpfer aus Kandahar habe den Anschlag ausgeführt und es werden weitere folgen.

Ein NATO-Soldat, wahrscheinlich ein Kanadier, wurde in der Provinz Panjwayi am 9. 9. 2006 bei Kämpfen mit den Taliban getötet. Ebenfalls am 9. 9. kam ein Nato-Soldat in der Provinz Zabul ums Leben, wo er als Trainer für die Karsai-Söldner tätig war. Am gleichen Tag wurden in der Provinz Nuristan zehn Lastkraftwagen, die Nachschub zu einem US-Stützpunkt bringen sollten, in Brand gesteckt und deren afghanischen Fahrer verprügelt.

Am 8. 9. 2006 wurden zwei US-Soldaten bei einem 
Kabul Selbstmordanschlag in Kabul getötet. Talibansprecher
Mohammed Haneef erklärte, ein Kämpfer aus der Provinz Nangrahar namens Shah Wali habe den Anschlag durchgeführt.
Brennendes US-Militärfahrzeug am 8. 9. 2006 in Kabul

US General James Jones verlangte am 7. 9. 2006 eine dringende Erhöhung der NATO Truppen in Afghanistan um mindestens 2000 Mann. 

Am 6. 9. 2006 wurde der britischer Soldat Corp. M. William Wright in der Provinz Helmand durch die Explosion zweier Landminen getötet und fünf weitere verwundet. Die Explosion
Afghanistan zweier Minen wurde durch einen Chinook-Helikopter (bekannt für seine enormen Druckwellen) der Briten ausgelöst, der die Soldaten aus dem Minenfeld, das sie
wahrscheinlich selbst gelegt
 hatten, ausfliegen sollte. Ebenfalls am 6. 9. wurde ein britischer Soldat bei einem Gefecht mit den Taliban getötet und ein weiterer britischer Soldat verstarb an den Verletzungen, die er am 1. 9. bei Gefechten in der Provinz Helmand erlitten hatte. 
 

Am 4. 9. 2006 wurde in Kabul ein britischer NATO-Soldat von einem Selbstmordattentäter getötet. Am gleichen Tag wurde von den wild gewordenen NATO-Aggressoren nebst zahlreichen Zivilisten auch ein kanadischer NATO-Soldat erschossen und mehrere verwundet ("friendly fire"). Taliban-Sprecher Mullah Dadullah sagte, die NATO habe nicht - wie behauptet - 200 Taliban getötet sondern viele Zivilisten und die NATO zerstöre Häuser und Felder und benutze die Medien zur Propaganda gegen die afghanischen Freiheitskämpfer.

Vier kanadische NATO-Soldaten kamen am 3. 9. 2006 westlich von Kandahar bei Kämpfen mit den Taliban im Rahmen der NATO-Aktion "Medusa" ums Leben.

Am 2. 9. 2006 kamen 14 britische Soldaten beim Absturz eines Nimrod MR2 Aufklärungsflugzeuges 20 km westlich der Stadt  Kandahar ums Leben. Der Einsatz der Briten erfolgte im Rahmen eines Versuches der NATO-Aggressionstruppen, die von den Taliban gehaltene Stadt Panjwayi westlich von Kandahar zu erobern. Ein NATO-Sprecher behauptete, es sei eine Unfall gewesen. Laut Talibansprecher Abdul Khaliq soll es sich um einen Abschuß mit einer Stinger-Rakete gehandelt haben. Die Namen der getöteten Briten: Flt Lt Steven Johnson, Flt Lt Leigh Anthony Mitchelmore, Flt Lt Gareth Rodney Nicholas, Flt Lt Allan James Squires, Flt Lt Steven Swarbrick, Flight Sgt Gary Wayne Andrews, Flight Sgt Stephen Beattie, Flight Sgt Gerard Martin Bell, Flight Sgt Adrian Davies, Sgt Benjamin James Knight, Sgt John Joseph Langton and Sgt Gary Paul Quilliam, Corporal Oliver Simon Dicketts, Marine Joseph David Windall. (Der 2. 9. 2006 ist der 67. Jahrestag der ultimativen Kriegserklärung Großbritanniens an das Deutsche Reich..)

Am 2. 9. 2006 meldete die UNO, dass die (von den Taliban bis 2001 verbotene) Opiumproduktion in Afghanistan 2006 gegenüber dem Vorjahr um weitere 59 % gestiegen ist. Afghanistan liefert nach der Besetzung durch die NATO-Truppen jetzt 92 % der Weltproduktion an Opium. Vor dem Überfall der USA und Großbritanniens im Jahre 2001 wurde in Afghanistan praktisch kein Opium mehr produziert.

Der 27jährige britischer Soldat Anare Draiva kam am 1. 9. 2006 bei Kämpfen mit den Taliban in der Provinz Helmand ums Leben, ein weiterer wurde schwer verwundet.

Am 31. 8. 2006 kam ein 29jähriger niederländischer Pilot beim Absturz einer F-16 in der Provinz Ghasni ums Leben. Ein Sprecher der NATO-Aggressionstruppen vertrat die Meinung, dass es sich um einen Unfall gehandelt habe, da das Flugzeug in großer Höhe geflogen sei. 

Der 22jährige britischer Soldat Jonathan Hetherington wurde am 27. 8. 2006 in der Provinz Helmand bei einem Gefecht mit den Taliban getötet.

Zwei französische Soldaten wurden am 25. 8. 2006 imOsten Afghanistans bei Gefechten mit den afghanischen Freiheitskämpfern getötet und zwei weitere verwundet. Der Taliban-Führer Mullah Dadullah erklärte am 25. 8 gegenüber Reuters, die Talibanführung verhandle nicht mit der NATO über einen Waffenstillstand, das sei eine Propagandalüge der geschwächten Besatzungstruppen. "Wir haben den Weg des Jihad gewählt und das Volk folgt uns im Jihad (heiligen Krieg)" sagte Dadullah. Er fügte hinzu, die Besatzungstruppen seien im Süden Afghanistans bereits gezwungen worden, sich aus zahlreichen Stellungen in den Bergen zurückzuziehen und könnten sich nur noch in einigen Tälern halten. 

Am 24. 8. 2006 wurde der US Soldat Pvt. Joseph R. Blake bei einem Feuergefecht mit den Taliban getötet. 

Am 22. 8. wurde ein kanadischer Soldat getötet und drei weitere verwundet, als ein Selbstmordattentäter in Kandahar mit seinem Fahrzeug den Konvoi der Kanadier rammte.

Am 21. 8. 2006 wurde der 29jährige britische Soldat Bryan Budd  in Sangin, Helmand, bei Kämpfen mit den Taliban getötet.

Drei Soldaten der US-Besatzungstruppen wurden am 19. 8. 2006 bei Kämpfen mit den Taliban in Pech in der Provinz Kunar getöt und drei weitere verletzt. Ebenfalls am 19. 8. wurde in der Provinz Uruzgan ein weiterer US-Soldat von Freiheitskämpfern getötet. Am gleichen Tag wurde in Kabul mit einer Militärparade der Tag der Unabhängigkeit von Großbritannien 1919 gefeiert.

Am 17. 8. 2006 kam bei einem Gefecht mit den Taliban in der Provinz Kunar ein NATO-Soldat ums Leben, ein weiterer wurde verwundet. Ihre Nationalität wurde zunächst nicht bekanntgegeben.. 

Am 12. 8. 2006 kam der  britischer Soldat Sean Tansey
 in der Provinz Helmand angeblich bei der Reparatur eines Fahrzeuges durch einen Unfall ums Leben.

Am 11. 8. 2006 wurde drei US-Soldaten bei Kämpfen mit den Taliban im Distrikt Waygal der Provinz Nuristan getötet und drei weitere sowie ein Zivilist verwundet. 

Nach Mitteilung des Taliban-Sprecher Yousuf Ahamdi wurde am 11. 8. 2006 bei Spin Boldak ein NATO-Soldat durch einen Selbstmordattentäter namens Ilhas getötet.

Am 9. 8. wurde der kanadische Soldat Master Cpl. Jeffrey Scott Walsh westlich von Kandahar von einem anderen NATO-Soldaten irrtümlich erschossen. Am gleichen Tag wurde in Kabul der britischer Soldat Leigh Reeves bei einem angeblichen Verkehrsunfall getötet.

Am 6. 8. 2006 wurde bei Musa Qala in der Provinz Helmand der 19jährige britischer Soldat Barrie Cutts bei Kämpfen mit den Taliban getötet.

Am 5. 8. wurde bei einem angeblichen Verkehrsunfall in der Nähe von Kandahar ein Soldat der NATO-Okkupanten getötet und drei weitere verletzt. Ihre Nationalität wurde nicht bekanntgegeben.

Am 3. 8. 2006 wurde bei Pashmul (westlich von Kandahar) um 4:30 morgens ein kanadischer Soldat durch eine am Straßenrand versteckte Bombe getötet. Ca. zwei Stunden später wurden an der gleichen Stelle drei kanadische Soldaten durch eine am Straßenrand versteckte Bombe verwundet. Nach weiteren fünf Stunden wurde im gleichen Gebiet eine Gruppe der Nato-Okkupanten in ein Gefecht mit den Taliban verwickelt, wobei drei kanadische Soldaten getötet und sechs weitere verwundet wurden...

Am 1. 8. 2006 wurden in der Provinz Helmand die drei Soldaten des britischen NATO-Aggressorenkontigents Ralph Johnson, Ross Nicholls und Alex Eida bei Kämpfen mit den Taliban getötet und mehrere weitere verwundet. 

Am 26. 7. 2006 stürzte bei der Ortschaft Algadi im Distrikt Jani Khail ein Helicopter der deutschen Firma Tri-Co ab, wobei alle 16 Insassen ums Leben kamen, darunter zwei niederländische Soldaten des NATO-Besatzungskontigents und zwei angebliche Zivilisten aus den USA. Über die Nationalität der restlichen Opfer wurde nichts bekanntgegeben. Von einem Militärsprecher der Niederlande wurde jedoch behauptet, es habe sich um einen Unfall wegen schlechten Wetters gehandelt. Die Gruppe sollte einen Stützpunkt für die niederländischen Truppen in der Provinz Uruzgan vorbereiten.

Am 24. Juli 2006 wurde bei Kunar ein Soldat der US-Okkupationstruppen bei Kämpfen mit den Taliban getötet.

Am 22. Juli 2006 wurden bei einem Selbstmordanschlag in Kandahar zwei Soldaten des kanadischen Okkupantenkontigents getötet und acht verletzt.

Bei Kämpfen in der Provinz Uruzgan wurde am 17. 7. 2006 ein Soldat der Okkupationstruppen getötet und elf verletzt. 

Am 9. 7. 2006 wurde ein kanadischer Soldat bei Panjwayi nahe Kandahar bei Kämpfen mit den Taliban getötet und mehrere verwundet.

Am 8. Juli 2006 kam der in der spanische Armee dienende Peruaner Jorge Arnaldo bei Farah in Westafghanistan durch die Explosion einer Landmine ums Leben. Spanien hat 680 Soldaten im Rahmen der NATO-geführten ISAF (International Security Assistance Force) in Afghanistan stationiert. In Spanien können auch Ausländer in die Armee aufgenommen werden.

Am 5. 7. 2006 wurde der Soldat Damien Jackson der britischen Besatzungstruppen in Sangin in der Provinz Helmland bei Kämpfen mit den Taliban getötet. Insgesamt sechs britische Soldaten kamen in den vorhergehenden vier Wochen in dieser Gegend bei Kampfhandlungen ums Leben. Ebenso wurden am 5. 7. in Kabul drei Bombenanschläge auf Militärs und Beamte der Karsai-Marionettenregierung verübt. Es gab einen Toten und 35 Verletzte.

Am 1. 7. 2006 wurde Corp. Peter Thorpe und Corp. Jabron Hashmi der britischen Besatzungstruppen in Sangin bei einem Raketenangriff der afghanischen Freiheitskämpfer getötet. Bei dem Angriff wurde auch ein afghanischer Übersetzer getötet und weitere Angehörige der Okkupationstruppen verwundet.

Am 27. 6. 2006 wurden zwei Angehörige der britischen Okkupationstruppen während eines einstündigen Feuergefechtes mit den Teliban bei Sangin getötet. Ihre Namen wurden nicht bekanntgegeben.

Am 24. 6. 2006 wurden zwei Soldaten der "Koalition" bei Kämpfen mit den Taliban in Panjwayi südlich von Kandahar getötet. Die Nationalität der Getöteten wurde wieder nicht bekanntgegeben. 

Am 21. 6. 2006 wurden in der Provinz Panjwayi vier US-Soldaten bei Kämpfen mit den Taliban getötet. "Wir bedauern zutiefst den Tod dieser tapferen und selbstlosen Soldaten, die für Sicherheit und Freiheit kämpften" sagte Maj. Gen. Benjamin C. Reakley.

Am 16. 6. 2006 wurden 2 Soldaten der "Koalition" bei Kampfhandlungen in Afghanistan durch eine am Straßenrand versteckte Bombe getötet, teilte ein Sprecher der US-Armee mit. Die Nationalität der getöteten wurde nicht bekanntgegeben.

Am 13. 6. 2006 wurde ein US-Soldat in der südlichen Provinz Helmland in einen Hinterhalt gelockt und getötet, sagte Major Quentin Innes, ein Sprecher der "Koalition". Ein weiterer Soldat der "Koalition" wurde in der östlichen Provinz Kunar getötet. Seine Nationalität wurde nicht bekanntgegeben.

Am 11. 6. 2006 wurde in der Provinz Helmland Capt. Jim Philippson von den britischen Okkupationstruppen bei einem Feuergefecht mit afghanischen Freiheitskämpfern getötet.

In der Provinz Ghazni wurde am 10. 6. 2006 ein US-Soldat durch eine am Straßenrand versteckte Bombe getötet.

Am 6. 6. 2006 wurden zwei Soldaten der US-Besatzungstruppen in der Provinz Nangahar durch eine am Straßenrand versteckte Bombe getötet und mehrere verletzt.

Am 19. 5. 2006 wurde ein US-Söldner und vier afghanische Soldaten bei Kämpfen mit den Taliban in der Provinz Uruzgan getötet. Am 20. 5. wurden zwei französische Soldaten bei Kämpfen mit den Taliban getötet. Seit dem Überfall auf Afghanistan 2001 wurden in Afghanistan, Pakistan und Uzbekistan mindestens 235 US-Söldner getötet.

Am 17. 5. 2006 wurde eine kanadische Soldatin in der Provinz Kandahar bei Gefechten mit den Taliban getötet. Am gleichen Tag wurde ein US-Polizeiausbildner im Westen Afghanistans durch einen Selbstmorattentäter getötet. In Musa Qala in der Provinz Helmland wurde eine Polizeitation von mehreren Hundert Talibankämpfern gestürmt. Dabei sollen 13 afghanische Polizisten und 40 Taliban-Kämpfer getötet worden sein.

Am 15. 5. 2006 wurde ein 22jähriger französischer Soldat in der Nähe des Flugplatzes von Kabul von einer Landmine getötet.

Bem Absturz eines CH-47-Chinook Helicopters bei Asadabad im Süden Afghanistans wurden am 5. 5. 2006 10 Soldaten der US-Besatzungstruppen getötet. Die US-Truppen nahmen an der Aktion "Mountain Lion" teil, bei der Talibankämpfer "gejagt" werden sollten. Der Hubschrauber sei nicht abgeschossen worden, sondern es handle sich um einen Unglücksfall, behauptete eine Sprecherin der US-Okkupationstruppen gegenüber der Nachrichtenagentur Associatet Press (ap).  Der Taliban-Führer Mullah Dadullah erklärte telephonisch der Nachrichtenagentur Reuters, der Helicopter sei von Taliban-Kämpfern mit einer neuartigen Waffe abgeschossen worden. 

Zwei italienische Soldaten der NATO-Besatzungstruppen (ISAF) in Afghanistan wurden am 5. 5. 2006 südlich von Kabul durch eine am Straßenrand versteckte Mine getötet, vier weitere verletzt. Am gleichen Tag wurden u. a. in der südlichen Provinz Helmand vier afghanische Söldner getötet, die einen Konvoi mit Nachschub für eine US-Basis sichern sollten, ein Fahrzeug wurde zerstört.

Am 22. 4. 2006 wurden vier Soldaten der kanadischen Besatzungstruppen in Gomboth nördlich von Kandahar durch eine am Straßenrand versteckte Bombe getötet. Kanadische Truppen lösten die vorher dort stationierten US-Truppen ab um das Regime der Drogenbarone und Kriegsherren zu stützen.

Am 21. 4. 2006 kam ein Soldat der US-Besatzungstruppen in der zentralafghanischen Provinz Uruzgan bei Kämpfen mit den Taliban ums Leben. Am gleichen Tag in der Provinz Kandahar sechs Polizisten der afghanischen Marionettenregierung bei Kämpfen mit den Taliban.

Am 25. 3. 2006 wurde ein Soldat der US-Besatzungstruppen bei Kämpfen mit den Taliban in der Provinz Helmand getötet und einer weiterer verwundet. Bei den Kämpfen sollen auch sieben Talibankämpfer getötet worden sein. 

Am 17. 3. 2006 wurden in der Provinz Kandahar die Leichen von vier Albanern gefunden, die bei der Firma Ecolog für die US-Besatzungstruppen arbeiteten. Das Polizeiauto, mit dem die Leichen abtransportiert wurden, fuhr dann auf eine am Straßenrand versteckte Mine, wodurch auch fünf afghanische Polizisten getötet und drei verletzt wurden. Am gleichen Tag wurde der frühere Polizeichef der Provinz Zabul bei Kämpfen mit den Taliban getötet.

Vier "Marines" der US-Besatzungstruppen in Afghanistan wurden am 12. 3. 2006 in Pech Valley in der östlichen Provinz Kunar durch eine am Straßenrand versteckte Bombe getötet. Sie wollten mit ihrem gepanzerten Fahrzeug den Verkehr für Fahrzeuge der als "ISAF" getarnten NATO-Aggressortruppen sichern. Der Taliban Kommandeur Mullah Abdul Manan sagte, die Bombe wurde von Taliban-Freiheitskämpfern durch Fernsteuerung gezündet. 

Am 4. März 2006 wurde ein französischer und mehrere afghanische Soldaten in der Nähe von Kandahar bei Kämpfen mit den Taliban getötet und ein kanadischer NATO-Söldner schwer verwundet. Dieser wurde in das Militärspital Landshut der US-Besatzungstruppen in Westdeutschland ausgeflogen.

Am 12. 2. 2006 wurden vier Söldner der in Afghanistan stationierten US-Okkupationstruppen bei Deh Rahwood in der Provinz Uruzgan durch die Explosion einer Landmine getötet. Während des anschließenden Feuergefechtes mit Taliban-Kämpfern wurde Luftwaffenunterstützung angefordert. Über Verluste der Taliban wurde nichts berichtet. Brigadegeneral John Sterling erklärte, dies sei ein tragischer Tag für die US-Streitkräfte, es würde aber die Truppen noch entschlossener machen, "Sicherheit nach Afghanistan zu bringen". Bekanntlich wollen sich die US-Truppen aus den umkämpften Gebieten zurückziehen und das Gebiet den anderen NATO-Truppen überlassen...

Am 11. 2. 2006 ermordeten die US-Okkupationstruppen wieder zwei Frauen, deren auf pakistanischem Gebiet in der Provinz Waziristan stehendes Zelt von  US-Raketen getroffen wurde. Ein US-Sprecher behauptete, der US-Grenzposten sei vorher von Pakistan aus beschossen worden.

Am 10. Februar 2006 wurde ein US-Soldat bei Jalalabad in der Provinz Nangarhar getötet, als sich sein  Fahrzeug überschlug.
Es wurde eine Untersuchung der Ursachen des Vorfalls angekündigt.

Am 6. Februar 2006 wurde bei Methar Lam in der afghanischen Provinz Laghman ein US-Soldat bei einem Feuergefecht mit Taliban-Kämpfern getötet. Die US-Truppen forderten Verstärkung an während sich die Taliban ohne Verluste zurückzogen.

Am 27. Januar 2006 verstarb der Söldner Billy D. Brixey aus Ferriday, Lousiana, an den Verletzungen die er am 25. 1. bei der Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe in der Nähe von Jalalabad, Afghanistan, erlitten hatte. Familienangehörige Brixeys erklärten gegenüber Reportern, er habe fast jeden Tag angerufen und von ständigen Mörserbombardements der Taliban auf die US-Truppen und von versteckten Minen berichtet.

Am 13. 1. 2006 ermordeten amerikanische Okkupationstruppen bei einem Raketenangriff auf das pakistanische Dorf Damadola 18 Zivilisten, darunter vier Kinder und mindestens zwei Frauen (laut IRNA  sechs Kinder und sechs Frauen). Dar Angriff war als "gezielte Tötung" des angeblichen Stellvertreters Bin Ladens Al-Zawahiri geplant, der kürzlich in einer Videobotschaft Präsident Bush an seine  Niederlage im Iraq erinnerte. In einer weiteren, am 30. Januar gesendeten Videobotschaft verurteilte Al-Zawahiri den Angriff auf unschuldige Zivilisten und bezeichnete G. Bush als den Schlächter von Washington. 

Am 7. 1. 2006 wurden bei einem ähnlichen US-Angriff in der pakistanischen Provinz Waziristan acht Zivilisten ermordet. Weitere Vorfälle ähnlicher Art werden laufend berichtet, besonders aus dem Iraq, wo bereits über hunderttausend Zivilisten nach der völkerrechtswidrigen Aggression der NATO-Länder USA und UK ums Leben kamen.

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Bei einem Anschlag auf einen kanadischen Militärkonvoi sind am 14. 1. 2006 im Süden Afghanistans drei Menschen getötet und mindestens zwölf weitere verletzt worden. Nach Augenzeugenberichten zündete ein Selbstmordattentäter in der Provinzhauptstadt Kandahar eine Bombe, als die Wagenkolonne vorbeifuhr. Unter den Toten waren ein Kanadier sowie zwei Afghanen.

Der Kanadier arbeitete für das regionale Wiederaufbauteam (PRT), das unter US-Kommando in Kandahar stationiert ist. Nach Angaben des kanadischen Regierungschefs Paul Martin handelte es sich um einen Soldaten, Armeequellen in Kabul sprachen hingegen von einem Zivilisten. Unter den Verletzten waren drei kanadische Soldaten. Das kanadische Truppenkontingent soll mit anderen NATO-Ländern, darunter die  BRD, die US-Okkupationstruppen in Afghanistan unterstützen.

Bei der Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe wurde am 28. 12. 2005 in Asadabad in der Provinz Kunar der  Nationalgardist Tobias Meister aus Jenks, Oklahoma getötet und zwei weitere US-Söldner verletzt. Bei dem Vorfall kam auch ein mit afghanischer Mitabeiter der US-Truppen ums Leben.

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Ein 30jähriger schwedischer Soldat erlag am 9. 12. 2005 seinen Verletzungen, die er bei einem Bombenanschlag am 25. 11. 2005 in Mazar-i-Sharif erlitten hatte. Bei dem Anschlag starb ein weiterer schwedischer Soldat und vier wurden verletzt. Obwohl sich Schweden als neutral bezeichnet, hat es hundert Soldaten im Rahmen der sog. Internationalen Schutztruppe (ISAF) zur Unterstützung der US Truppen nach Afghanistan entsandt. 
Bisher haben nur die Niederlande angekündigt, ihre Truppen wegen der bekannt gewordenen Entführungen und Folterungen der US-Truppen aus Afghanistan zurückzuziehen. 

Der österreichische Verteidigungsminister Platter (ÖVP) erklärte dagegen, in Zukunft österreichische Soldaten für sog. internationale Friedenseinsätze auch zwangsweise einzusetzen. Bisher erfolgte die Teilnahme an solchen Aktionen freiwillig.

Am 22. 11. 2005 wurde ein Soldat der US-Okkupationstruppen und sein afghanischer Dolmetscher
in der Provinz Uruzgan bei der Explosion einer am Straßenrand vergrabenen Mine getötet. Damit stieg die Zahl der 2005 in Afghanistan getöteten US-Soldaten auf 89. Davon sollen nur etwas mehr als 50 bei Kampfhandlungen umgekommen sein, der Rest angeblich bei Unfällen.

In Kabul sind am 14. 11. 2005 weitere Anschläge auf die NATO-Okkupationstruppen verübt worden. Beim ersten Anschlag wurde nach afghanischen Angaben mindestens ein deutscher Soldat getötet. Es habe acht Verletzte gegeben, darunter zwei deutsche Soldaten, sagte ein lokaler Polizeisprecher. Der Attentäter rammte sein mit Sprengstoff beladenes Auto in ein Bundeswehrfahrzeug. Wenig später wurde ein zweites ISAF-Fahrzeug von einer Explosion getroffen, wie die Polizei mitteilte. Nach Behauptung des Kriegsministeriums in Berlin handelte es sich hierbei nicht um ein deutsches Fahrzeug.

Ein Sprecher der Taliban hat sich zu dem Anschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul bekannt, bei dem am 14. 11.  ein deutscher Soldat getötet wurde. Auch für den kurz darauf verübten zweiten Selbstmordanschlag seien die Rebellen verantwortlich, sagte Taliban-Sprecher Qari Yousif Ahmadi der Deutschen Presse-Agentur.

( siehe:  Sterben für Afghanistan ? >> )

Am 15. 11. 2005 wurde ein US-Söldner bei Kämpfen mit den Taliban in der Provinz Paktia getötet und zwei weitere verwundet. Damit stieg die Zahl der 2005 bei Kämpfen umgekommenen US-Soldaten auf 50. Die USA plant, ihre Truppen zu reduzieren und das umkämpfte Gebiet im Süden Afghanistans den NATO-Verbündeten zu überlassen.

Im Juni 2003 waren bei einem Selbstmordanschlag auf einen Bus der Bundeswehr in Kabul vier deutsche Soldaten getötet und 29 weitere verletzt worden. Am 21. 12. 2002 kamen sieben Bundeswehrsoldaten bei einem Hubschrauberabsturz in Kabul ums Leben.

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In der südlichen Provinz Helmand Afghanistans überfielen Aufständische am Abend des 28. 10. 2005 ein Zivilfahrzeug und töteten die drei Insassen. Eines der Opfer hatte bei der Parlamentswahl vor sechs Wochen kandidiert, allerdings ohne Erfolg. Im Osten des Landes wurden muslimische Gläubige in zwei Städten beim Freitagsgebet in ihrer Moschee überfallen. Insgesamt drei Menschen kamen ums Leben.

Mitten in der Stadt Mazar-i-Shariff im Norden Afghanistans wurde am 29. 10. 2005 eine Gruppe britischer Soldaten von mutmaßlichen Taliban beschossen. Eine Brite wurde getötet, fünf weitere wurden verwundet. Bei Kämpfen bei Lwara in der östlichen Provinz Chost kam ein US-Fallschirmjäger ums Leben.

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Mit 90 Toten allein im Monat Oktober 2005 hat die US-Armee im Irak die höchsten Verluste seit Januar erlitten. Bei neuen Anschlägen kamen am 31. 10. 2005 sechs amerikanische Söldner ums Leben. Damit erhöhte sich die Opferzahl im abgelaufenen Monat auf 90. Im Januar waren 107 Amerikaner getötet worden. Bei Angriffen und Anschlägen im Irak sind erneut vier US-Soldaten getötet worden. Nach US-Militärangaben vom 3. 11. 2005 starb ein Soldat am 2. 11. bei einer Bombenexplosion südlich von Bagdad. Ein weiterer Soldat wurde tödlich verletzt, als seine Patrouille nahe Balad nördlich der irakischen Hauptstadt mit Granaten beschossen wurde. Zwei US-Marineinfanteristen starben, als ihr Hubschrauber nahe der Rebellenhochburg Ramadi im Westen des Landes abstürzte. Seit Beginn des völkerrechtswidrigen Überfalls der USA auf den Irak im März 2003 verloren dort somit mindestens 2028 US-Söldner bei Kampfhandlungen ihr Leben, dutzende weitere starben bei angeblichen Unfällen. Von der Bevölkerung des Irak wurden durch die Okkupationstruppen zehntausende, wahrscheinlich über hunderttausend Menschen ermordet.

US-Söldner verbrennen Leichen von Moslems

Der australische Kameramann Stephen Dupont sagte, Experten für psychologische Kriegsführung hätten die zunächst aus hygienischen Gründen angesetzte Leichenverbrennung auch nutzen wollen, um die Taliban zu neuen Angriffen zu provozieren. Die Verbrennung von Leichen ist im Islam strengstens untesagt. Er schreibt vor, dass selbst die Sündhaften den Anspruch auf eine würdevolle Beisetzung haben. Die Verbrennung verstößt aber auch gegen die Genfer Konvention, die einen "ehrenhaften" Umgang mit Kriegstoten vorschreibt.

Dupont berichtete zudem, die Soldaten hätten die Leichen bewusst nach Westen und damit in Richtung des islamischen Wallfahrtsortes Mekka gedreht, um die Provokation zu verschärfen. Richtung Mekka wenden sich die Moslems zum Gebet und beerdigen sie ihre Toten. Zum Beleg spielte der Sender SBS die Aufnahmen von Radiosendungen ab, mit denen die US-Truppen die Taliban aus der Deckung hätten locken wollen: " Ihr greift an und lauft dann weg wie Weiber. Ihr nennt euch Taliban, aber ihr seid eine Schande für die moslemische Religion. Kommt und kämpft wie Männer anstatt wie feige Hunde, die ihr seid !" "Ihr erlaubt, dass Eure Kämpfer mit dem Kopf nach Westen liegend verbrannt werden", hieß es darin. Und weiter: "Ihr seid zu feige, ihre Leichen zu holen. Das zeigt nur, dass Ihr die verweichlichten Jungs seid, für die wir euch immer gehalten haben."

Am 14. 10. 2005 wurden durch Grantenbeschuss acht Tanker mit Treibstoff (wahrscheinlich Kerosin) nahe eines Luftwaffenstützpunktes des US-Militärs in Kandahar zur Explosion gebracht. Zwei Personen wurden verletzt.

Ein US-Soldat wurde am 9. 10. 2005 in der Provinz Zabul bei Kämpfen mit den Taliban getötet, ein weiterer verwundet. Am 7. 10. wurde ein US-Soldat bei einer Explosion in der Provinz Helmand getötet.

Am 30. 9. 2005 wurden nördlich von Kandahar durch einen Angriff von Talibankämpfern ein US-Söldner und ein afghanischer Soldat getötet, weitere Soldaten wurden verwundet. Über Verluste der Taliban wurde nichts mitgeteilt.

Bei einem Selbstmord-Anschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul starben am 28. 9. 2005 neun Einheimische, die sich um Aufnahme bei der Armee bewerben wollten. Bei der Explosion wurden weitere 18 Menschen verletzt . Die Autobombe sei vor einem Ausbildungszentrum der afghanischen Armee explodiert, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, General Sahir Asimi. 

Beim Absturz eines amerikanischen Militärhubschraubers in Afghanistan sind am 25. 9. 2005 alle fünf Insassen ums Leben gekommen. Die Maschine des Typs Chinook-47 stürzte im Bezirk Dajtschopan in der Südprovinz Sabul ab, wie ein Militärsprecher in Kabul mitteilte. Es gibt keine Überlebenden, sagte Oberstleutnant Jerry O'Hara. Der Hubschrauber hatte  US-Söldner für geplante Terrorangriffe auf angebliche Terroristen transportiert. Der Taliban-Sprecher  Mullah Latif Hakimi meldete telefonisch der Associated Press, daß Kämpfer der Taliban den Hubschrauber abgeschossen haben. "Unsere Leute standen am Gipfel des Berges und schossen auf den Hubschrauber, als er vorbeiflog." sagte Hakimi.

Am 21. 8. 2005 wurden nahe von Deh Chopan im Süden Afghanistans vier Soldaten der US-Okkupationstruppen getötet, als ihr Fahrzeug von einer Landmine zerstört wurde, drei weitere wurden verletzt. Am gleichen Tag wurden zwei Angehörige der US-Botschaft in der Nähe von Kabul durch eine Landmine verletzt.

Am 18. 8. 2005 wurden bei Kandahar zwei US-Söldner getötet und zwei weitere verwundet, als ihr gepanzertes Fahrzeug von einer am Straßenrand explodierenden Bombe getroffen wurde. 

< Politik
 
Bei einem Hubschrauberabsturz in Afghanistan sind 17 spanische Soldaten ums Leben kommen. Der Hubschrauber  wurde am Morgen des 16. 8. 2005 nahe der Stadt Herat wahrscheinlich von Taliban-Kämpfern abgeschossen. Ein zweiter Hubschrauber musste in der Nähe notlanden, wobei es mehrere Verletzte gab. Auf dem Rückweg von Afghanistan nach Spanien waren im Mai 2003 bei einem Flugzeugabsturz in der Türkei 62 spanische ISAF-Soldaten und 12 ukrainische Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. Ende Juni 2005 hatten Kämpfer der radikalislamischen Taliban in der ostafghanischen Provinz Kunar einen US-Transporthubschrauber vom Typ CH-47 Chinook abgeschossen. Alle 16 Soldaten an Bord waren dabei getötet worden. Einen Monat später war ein baugleicher Hubschrauber in der südafghanischen Provinz Kandahar nach US-Angaben abgestürzt, ohne dass es Tote oder Verletzte gab. Die Taliban hatten angegeben, auch diesen Helikopter abgeschossen zu haben.

Am 11. 8. 2005 wurde nahe Orgun-E, Afghanistan ein US-Söldner aus Greenville, S.C. durch eine Landmine getötet. Am gleichen Tag verstarb ein weiterer Söldner aus St. Louis an den Verletzungen die er vorher bei einer Minenexplosion bei Ghazni, Afghanistan erlitten hatte.

Am 8. 8. 2005 wurde ein US-Soldat getötet, als eine Patrouille der US-Okkupanten in der Provinz Zabul im Süden Afghanistans von Taliban-Kämpfern angegriffen wurde. In einem darauf angeordneten Luftangriff sollen laut Angaben des dort kommandierenden US-Generals Brig. Gen. James G. Champion 16 angebliche Taliban getötet worden sein. 

Am 7. 8. wurden bei einem angeblichen Unfall südöstlich von Kabul drei Bundeswehrsoldaten verletzt und einer getötet, als sich ihr Fahrzeug überschlug.

Am 4. 8. 2005 wurden drei US-Söldner getötet, zwei sind in der Nähe von Jalalabad nach einem angeblichen Unfall mit ihrem Fahrzeug in einen Fluss gefahren und ertrunken und einer wurde durch eine Sprengfalle in der Provinz Paktia getötet. Am 9. 8. wurden zwei US-Söldner in der Provinz Ghazni ebenfalls durch eine Sprengfalle verwundet.

Bei einem Sprengstoffanschlag sind am 30. 7. 2005 der Verwaltungschef eines Bezirks in der afghanischen Provinz Urusgan und zwei Soldaten getötet worden. Nach Angaben von Provinzgouverneur Jan Mohammed Chan detonierte eine ferngezündete Mine neben dem Auto des Verwaltungschefs von Tschartschino. Drei afghanische Soldaten wurden bei dem Anschlag verletzt. Für die Tat werden Kämpfer der Taliban verantwortlich gemacht.

In einem anderen Bezirk Urusgans wurden ebenfalls am 30. 7.  bei der Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe zwei US-Soldaten und ein afghanischer Dolmetscher verletzt. Der Vorfall trug sich im Bezirk Dihrawud zu, wie die US-Streitkräfte mitteilten.

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Die US-Streitkräfte haben den Tod eines seit Ende Juni vermissten Soldaten einer Spezialeinheit in der östlichen Provinz Kunar bestätigt. Der Vermisste sei im Kampf gefallen, sagte ein US-Militärsprecher am 11. 7. 2005 in Kabul. Anders als von den Taliban verbreitet gebe es keine Hinweise darauf, dass der Soldat enthauptet worden sei. Bei der Anti-Terror-Operation in Kunar sind damit seit Ende Juni 2005 19 US-Soldaten getötet worden, davon 16 beim Abschuss eines Hubschraubers durch die fundamentalistischen Freiheitskämpfer. Es ist eine der verlustreichsten Operationen der US-Armee in Afghanistan seit der Invasion von 2001. Nach dem Abschuss des amerikanischen Hubschraubers hatten die Taliban die Gefangennahme eines ranghohen US-Offiziers gemeldet.

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Bei einem Gefecht afghanischer Rebellen mit einer Militärpatrouille an der Grenze zu Pakistan sind zehn Soldaten erschossen worden. Den Opfern wurde der Kopf abgetrennt, wie der Gouverneur der Provinz Helmand, Scher Mohammed Aghunsada, am 10. 7. 2005 mitteilte. 15 Soldaten gelang die Flucht. Die Angreifer, vermutlich Kämpfer der Taliban-Miliz, kamen angeblich aus Pakistan und sollen auf ihren Stützpunkt zurückgekehrt sein.

Die Rebellen haben ihre Angriffe seit April 2005 ausgeweitet. In den vergangenen drei Monaten kamen dabei etwa 700 Menschen ums Leben. Am 10. 7. bekam auch die Hauptstadt Kabul die wachsende Unsicherheit zu spüren. In der Nähe der US-Botschaft schlug eine Rakete ein und explodierte. Es entstand geringer Sachschaden. Um die US-Okkupationstruppen zu entlasten sollen mehr Soldaten aus u. a. der BRD und Österreich in das Kriegsgebiet entsandt werden.

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Die US-Armee hat nach afghanischen Angaben bei einem Angriff auf ein angebliches Rebellenversteck im Osten Afghanistans mindestens 17 Zivilisten getötet. Unter den Toten seien auch mehrere Frauen und Kinder, sagte der Gouverneur der Provinz Kunar, Assadullah Wafa, am 4. 7. 2005 der Nachrichtenagentur AFP. Der Angriff sei auf das Dorf Shishal am vergangenen Freitag geflogen worden. Nach eigenen Verlusten dürften die US-Okkupationstruppen aus Vergeltung regelmäßig zivile Ziele bombardieren, die dann als "Rebellenverstecke" deklariert werden.

Die US-Armee hatte die Kämpfe gemeldet und mitgeteilt, bei den Bombardements seien "Präzisionswaffen" eingesetzt worden. Über Opfer der Angriffe machte das US-Militär keine Angaben. Ein Sprecher der Taliban hatte bereits am 2. 7. in einem Telefonat berichtet, 25 Zivilisten seien bei den Angriffen getötet worden, unter ihnen Kinder. Die Provinz Kunar an der Grenze zu Pakistan gilt als eine Hochburg der Taliban. In der Region wird auch Al-Kaida-Chef Osama bin Laden vermutet.

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Zwei Soldaten der Bundeswehr sind bei einem angeblichen Unfall in Kundus in Afghanistan ums Leben gekommen. Der Gouverneur der afghanischen Provinz, Muhammad Omar, bestätigte am 25. 6. 2005 eine entsprechende dpa-Informationen. Bei der "Explosion von Munition" seien zudem sechs afghanische Helfer getötet worden. Das für Auslandseinsätze der Bundeswehr zuständige Einsatzkommando in Potsdam wollte den Vorfall zunächst nicht bestätigen. Zuerst war von drei getöteten Bundeswehrsoldaten berichtet worden.

Die Explosion ereignete sich nach Angaben Omars am 25. 6. in der Nachbarprovinz Takhar. Dort habe ein afghanischer Kommandeur Munition übergeben. Beim Aufladen auf einen Lastwagen seien dann Teile der Munition explodiert. Auch der Sicherheitskommandeur der Provinz Kundus, Mutalib Big, bestätigte der dpa den Vorfall.

Zu den Aufgaben der im nordafghanischen Kundus stationierten Bundeswehrsoldaten gehört auch das Einsammeln und Vernichten von Waffen und Munition. Afghanistan ist nach Angaben des Außenministeriums zudem als eines der am meisten mit Landminen und Blindgängern belasteten Länder der Welt.

Im Rahmen der internationalen Afghanistan-Friedenstruppe (ISAF) hat die Bundeswehr gut 2000 Soldaten in dem asiatischen Land stationiert, der überwiegende Teil davon in der Hauptstadt Kabul.

Im Januar 2005 waren bei einer Sprengung von Bomben zwei Bundeswehrsoldaten ebenfalls in Kundus verletzt worden. Im März 2002 kamen bei einem Sprengunfall in der afghanischen Hauptstadt Kabul drei dänische und zwei deutsche Soldaten ums Leben. Der Unfall bei der Sprengung einer Rakete ging nach Erkenntnissen einer Untersuchungskommission auf grobe Fahrlässigkeit zurück.

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Bei einem Anschlag auf die amerikanischen Truppen in Afghanistan sind am 13. 6. 2005 nach US-Angaben vier Soldaten verletzt worden. Die US-Streitkräfte sprachen von einem Bombenanschlag, die afghanischen Behörden meldeten einen Selbstmordattentäter. Sie erklärten außerdem, es seien drei US-Soldaten getötet worden.

Ein Attentäter steuerte bei Kandahar im Süden des Landes seinen mit Sprengstoff beladenen Wagen gegen ein Fahrzeug der amerikanischen Streitkräfte, wie der stellvertretende Polizeichef von Kandahar, Salim Chan, erklärte. Mindestens drei US-Soldaten seien getötet worden. Die US-Streitkräfte erklärten dagegen in einer Stellungnahme, es sei kein Soldat ums Leben gekommen. US-Militärsprecher James Yonts sagte, vier Verletzte seien zur medizinischen Behandlung nach Kandahar geflogen worden.

Ein Anrufer bei der Nachrichtenagentur AP, Mullah Latif Hakimi, bekannte sich im Namen der Taliban zu dem Anschlag. Soldaten blockierten die Schnellstraßen, an der sich der Anschlag ereignete. Aus Regierungskreisen in Kandahar verlautete, in der Umgebung seien am Morgen drei weitere Sprengsätze gefunden worden. Sie seien alle entschärft worden. Die afghanische Regierung erklärte, die Taliban hätten ihre Anschläge verstärkt, um die Vorbereitungen für die im September 2005 geplante Parlamentswahl zu stören.

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Bei einem Bombenanschlag im Südosten von Afghanistan sind zwei US-Soldaten ums Leben gekommen. Ein weiterer Soldat und ein afghanischer Übersetzer seien verletzt worden, als der selbstgebaute Sprengsatz am 3. 6. 2005 in der Provinz Paktika explodiert sei, teilte die US-Armee am 4. 6. mit.

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Die Kriegspläne der Eurokraten und Waffenlobbyisten >>
 
 

BRD-Kriegsminister Struck mußte in Kabul in Luftschutzbunker flüchten

Kriegsminister Struck (SP), der auf Befehl der  USA die "Freiheit Deutschlands" am Hindukusch verteidigen lassen will, konnte sich am 10. 2. 2003 persönlich ein Bild von der Lage in Afghanistan machen. Nach einer Propagandaveranstaltung mit der Marionettenregierung Afghanistans stattete er dem Lager der BRD-Truppen in Kabul ein Besuch ab. Der Kriegsminister, der - typisch für die Politikerkaste der BRD - selbst nie beim Militär gedient hatte, wurde von einem Raketenangriff auf das Militärlager überrascht und mußte mit dem Journalistentroß und den Bundeswehrangehörigen eilends in den Luftschutzbunker des Lagers flüchten, wo alle drei Stunden ausharren mußten und somit Gelegenheit hatten, über die "Bedingungslose Solidarität" zur USA nachzudenken. Anfang Februar gab es einen ähnlichen Anschlag auf das Bundeswehrlager. 

Zuvor hatten die BRD und die Niederlande mit einem feierlichen militärischen Appell gemeinsam die ISAF-Führung übernommen. An der Zeremonie in Anwesenheit des unter Bewachung von US-Elitetruppen stehenden afghanischen Präsidenten Hamid Karsai nahmen rund 300 Ehrengäste teil, darunter Struck und sein niederländischer Kollege Henk Kamp. Aus Angst vor Anschlägen fand die Kommandoübergabe auf dem Gelände einer deutschen Schule unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen statt. Karsai dankte in einer kurzen Ansprache dem scheidenden türkischen ISAF-Oberbefehlshaber Generalmajor Hilmi Akin Zorlu für die Leistungen in den vergangenen acht Monaten und äußerte sich überzeugt, daß der deutsche Generalleutnant Norbert van Heyst diese Arbeit ebenso erfolgreich fortsetzen werde. Dank der Tätigkeit von ISAF beginne sich das Leben in Kabul und Umgebung wieder zu normalisieren, behauptete Karsai.

[10. Februar 2003]

< Politik
 
Deutsche als Kanonenfutter der US-Kriegstreiber

Um die US-Militärmaschinerie für einen weiteren Angriffskrieg freizumachen, erhielt die Bundeswehr den Auftrag, in Afghanistan die dortige Marionettenregierung in Kabul zu unterstützen. Für US-Soldaten ist aus Sicherheitsgründen bereits das Betreten ganzer Stadtbezirke Kabuls verboten. Die unangenehme Aufgabe, dort für Ordnung zu sorgen sollen Soldaten aus Europa und der Türkei übernehmen.

Nur Österreich hat Ende November sein Kontingent von ca. 60 Mann wegen der sich verschlechternden Sicherheitslage aus Kabul abgezogen. Dagegen haben die sog. Volksvertreter des BRD-Bundestages am 22. 12. 2002 in ausgesprochener Hurrah-Stimmung beschlossen, das Bundeswehrkontingent in Kabul zu verdoppeln. 

Kabul

Am folgenden Tag kam als kleine Weihnachtsüberraschung für die Helfer der US-Aggression die Nachricht vom Tod der sieben Bundeswehrsoldaten in Kabul. Deren Maschine, ein Sikorsky CH-53 Transporthubschrauber, stürzte am 21. 12. um ca. 15.45 Uhr Ortszeit (12.15 CET) etwa fünf Kilometer westlich des als "Camp Warehouse" bekannten Bundeswehr- Feldlagers ab. In einem Haus nahe des Absturzortes vermißt eine afghanische Familie zwei Mädchen. Vorerst sei unklar geblieben, ob sie Opfer des Absturzes geworden seien. Sprecher der Besatzungstruppen behaupten, der Absturz sei ein Unfall wegen Motorschadens gewesen und keinesfalls ein Abschuß durch afghanische Kämpfer..Anfang 2002 stürzten zwei Hubschraubers des gleichen Typs der US Okkupationstruppen in Afghanistan ab, wobei zwei US-Soldaten getötet wurden.

Wenige Stunden vorher wurde ein Soldat der US-Okkupanten im Grenzgebiet zu Pakistan bei einem Feuergefecht mit afghanischen Kämpfern getötet. 

Kanzler Schröder (SP) sagte in Berlin, seine Anteilnahme und sein tief empfundenes Mitgefühl gelte in erster Linie den Familien der Opfer, hält aber den Einsatz in Afghanistan weiterhin für notwendig. Der vormalige Pazifist, Außenminister Joschka Fischer (Grüne), zeigte sich "tief bestürzt und entsetzt", nannte aber sogleich das Engagement der Bundeswehr in Afghanistan "unverzichtbar".

Nach der Bundestagsentscheidung vom 20. 12. wird die BRD die Truppenstärke zusammen mit den Niederlanden auf rund 2.500 Mann verdoppeln und in der ersten Jahreshälfte 2003 die Führung der ISAF übernehmen. Die multinationale ISAF-Truppe umfaßt 4.800 Soldaten. Kriegsminister Struck (SP) hatte erklärt, der Einsatz in Afghanistan bleibe gefährlich (am 20. 12. erklärte er im Bundestag, die Freiheit Deutschlands müsse am Hindukusch verteidigt werden...). Kurz zuvor hatte es am deutschen Feldlager einen Selbstmordanschlag gegeben, bei dem zwei afghanische Kollaborateure und der Attentäter getötet wurden.

Am 21. 12. wurde ein französischer Journalist in Kuweit von einem US-Panzer überrollt und tödlich verletzt.

Im März 2002 waren in Kabul zwei deutsche und vier dänische Soldaten der ISAF-Truppe bei Entschärfungsarbeiten an einer sowjetischen Flugabwehrrakete ums Leben gekommen.

[21. Dezember 2002]

< Politik
 
Tote bei Absturz eines US-Hubschraubers in Afghanistan

Beim Absturz eines Militärhubschraubers der US - Okkupationstruppen in Afghanistan sind am 30. Januar 2003 alle vier Insassen ums Leben gekommen. Der Hubschrauber vom Typ UH-60 "Blackhawk" war in der Nähe des US-Luftwaffenstützpunkts Bagram bei Kabul abgestürzt. Die Ursache ist angeblich unklar. Dem US-Kriegsministerium zufolge ergaben erste Ermittlungen keinen Hinweis auf einen Beschuß der Maschine. Die Bush-Regierung sucht die Angelegenheit herunterzuspielen, da sie eine weitere Aggression plant und bisher behauptete, in Afghanistan herrsche nach der "Befreiung"  Ruhe und Frieden. Tatsächlich finden jedoch laufend Kämpfe zwischen Freiheitskämpfern und den Okkupationstruppen statt, die versuchen, das Marionettenregime Karsais zu stützen. Kürzlich kam es zu größeren Kämpfen im Südosten des Landes, wobei angeblich 18 Freiheitskämpfer getötet wurden. 
US-Soldaten hätten nahe Spin Boldak zunächst auf feindlichen Beschuß reagiert und dabei einen Afghanen getötet, einen weiteren verletzt und einen Dritten festgenommen. Der Festgenomene hat (wahrscheinlich nach Anwendung von brutalen Foltermethoden) auf eine Gruppe von 80 bewaffneten Kämpfern hingewiesen, die sich in den Bergen um Aga Ghar aufhielten. Zur Aufklärung in die Region entsandte Apache-Kampfhubschrauber sind beschossen worden und haben aus Maschinengewehren auf die mutmaßlichen Taliban gefeuert. Zur Verstärkung wurde eine US-Flugstaffel angefordert. Der Kommandeur Hafis Abdur Rahdeem soll mit ca. 100 Leuten im Südosten des Landes bei Bagram gegen die Okkupanten kämpfen. Die Rebellen setzen sich aus Talibantruppen und Kämpfern des ehemaligen Ministerpräsidenten Gulbuddin Hekmatjar zusammen. 

Hektmatjar

Hekmatjar, ein fundamentalistischer Moslem, hat zu einem heiligen Krieg gegen die US-Truppen und die Marionettenregierung Karsais aufgerufen. Er ist vor einigen Monaten aus seinem Exil im Iran nach Afghanistan zurückgekehrt.

Der UH-60 Black Hawk Helicopter ist u. a. mit einer 105 mm Bordkanone ausgerüstet und kann außer der Besatzung elf Soldaten befördern. Der Kampfhubschrauber wurde erstmals 1983 bei dem völkerrechtswidrigen Überfall der USA auf den souveränen Inselstaat Grenada eingesetzt.

[30. Januar 2003]

< Politik