Das Verständnis von Meinungsfreiheit bei T-Online

Sehr geehrter Empfänger,
seit über einem Jahr beteilige ich mich bei T-Online am Diskussionsforum über den Irakkrieg und dessen Folgen:

http://foren.sul.t-online.de/foren/index.php?type=
newsgroup&id=13731

Dabei bleibt es nicht aus, daß auch ein ganzes Spektrum von verwandten Themen, vom Nahostkonflikt bis zum Kampf der nationalen Opposition in Deutschland, zur Sprache kommt. In diesem Zusammenhang schrieb ich gestern einen Beitrag über das ständige "Antisemitismus"-Gelaber in Deutschland, nicht zuletzt eben auch in den T-Online-Foren. Heute morgen erhielt ich ich nun (zum zweiten Mal) einen E-Brief von T-Online, in dem mir mitgeteilt wird, daß mein Beitrag wegen Verstoßes gegen die "Nettikette" gelöscht worden sei und mir eine Aussperrung von weiterer Teilnahme an den Foren angedroht wird.
Daraufhin schrieb ich sofort eine Antwort, die ich ins Forum reinstellte. Bis jetzt wurde sie nicht gelöscht. Ganz im Gegenteil. Es sind bis jetzt 22 Antworten erschienen.

Es folgt der E-Brief von T-Online, in welchem mein Text enthalten ist, gefolgt von meiner, ins Netz gestellten Antwort.

a) Verwarnungs-E-Brief von T-Online

Betreff: Forenpostings von 080631325-0001
Absender: "ForenTeam" <ForenTeam@t-online.de>
Empfänger: <080631325-0001@t-online.de>
Datum: 29. Mar 2004 01:34

2. Verwarnung und Ankündigung einer Postingsperre!

| T-Online-Nummer: 080631325-0001 eMail-Alias : Sytec-PLA@t-online.de Name : Aae, Monika+Lennart Anschrift : Mareisring 3, 83620 Feldkirchen-Westerham

Sehr geehrte T-Online-Kundin,
sehr geehrter T-Online-Kunde,

folgende Beiträge aus dem T-Online Forum haben wir wegen Verstoßes gegen die Netikette gelöscht:

| WebForum: T-Online Foren / onNachrichten / Irak-Krieg - Die Zeit danach Betreff: "Antisemitismus" Zeitstempel: 28.03.04/23:16 Uhr Autor: PLAae1 Text: 

Es gibt nur eine Instanz in Deutschland, die "Antisemitismus" braucht: der "Zentralrat der Juden". Warum braucht er ihn? Antwort: Um die deutsche Öffentlichkeit und Politik unter Druck zu setzen und möglicherweise auch um die eigenen bekennenden Juden mit Hilfe einer eingebildeten Bedrohung bei der Stange zu halten. Das ist angesichts der politischen Instrumentalisierbarkeit dieses Begriffes durchaus verständlich. KEINESWEGS VERSTÄNDLICH ist aber der Umstand, daß so viele Deutsche sich an dem Humbug beteiligen, indem sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit das "Antisemitismus"-Gespenst herbeireden und beschwören! Einen "Antisemitismus" im klassischen Sinne gibt es in Deutschland überhaupt nicht, und zwar schon aus dem einleuchtenden Grunde nicht, daß die weitaus meisten Deutschen einen Juden überhaupt nicht KENNEN, und wenn jemand ausnahmsweise einen kennt, weiß er i.d.R. nicht, daß es sich um einen Juden handelt. Und das ist gut so, weil die Juden Deutsche wie andere Deutsche sein sollten, sofern sie in diesem Land leben und deutsche Staatsbürger sind. Was es aber selbstverständlich gibt und auch geben muß, ist eine Kritik an der real existierenden Weltmacht Judentum, z.B. am jüdischen Staat Israel oder an der massiven Einflußnahme der amerikanischen Juden auf die Politik des Weißen Hauses. Es ist verständlich, wenn jüdische Funktionäre und andere Interessenvertreter versuchen, diese Kritik mit Hilfe des klassischen "Antisemitismus"-Vorwurfes zu diskreditieren. Es ist aber nicht nachvollziehbar, wenn manche Nichtjuden ein geradezu krankhaftes Verlangen an den Tag legen, sich diesen Schuh anzuziehen, oder, besser gesagt, ihn ihren Mitbürgern anzuziehen, während sie sich selbst i.d.R. ihre Hände heuchlerisch in Unschuld waschen. Per Lennart Aae

Besonderer Hinweis:

Wenn man an Diskussionen in Foren teilnimmt, schreibt man immer an viele, namentlich an alle Leser dieser Foren. Dies macht eine gewisse Rücksichtnahme bei der Gestaltung der Artikel erforderlich. Daher ersuchen wir Sie, die in der Foren-Netikette auf
<<http://service.t-online.de/c/06/53/39/653396.html>> genannten Regeln künftig strikt zu beachten.

Bei weiteren Verstößen werden Sie für die weitere Teilnahme an den T-Online Webforen gesperrt.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr ForenTeam

http://service.t-online.de/c/06/48/94/648940.html
 

b) Meine Antwort (ins Irakforum reingestellt)

Sehr geehrtes Forenteam!
Sie haben nun zum zweiten Mal den m.E. unberechtigten Vorwurf gegen mich erhoben, gegen die sog. "Nettikette" verstoßen zu haben. Das erste Mal hatte ich ein kleines Gedicht über den Fall Hohmann in Das Forum gestellt. Es richtete sich gegen niemanden persönlich, schon gar nicht gegen einen Teilnehmer dieses Forums. Es enthielt vielmehr eine bittere Irionie auf die im Fall Hohman wieder deutlich sichtbar gewordenen, nicht demokratisch legitimierten politischen Kräfte in Deutschland, und zwar mit einer Anspielung auf das Schicksal Jürgen Möllemanns. Der Beitrag wurde damals gelöscht und Sie teilten mir mit, er habe gegen besagte "Netikette" verstoßen. Auf meine Frage, welcher Punkt Ihrer Teilnahmeregeln verletzt worden sei, erhielt ich bis zum heutigen Tage keine Antwort. Gestern abend stellte ich in einem kurzen Beitrag anläßlich einschlägiger Behauptungen hier im Forum über einen angeblichen "Antisemitismus" fest, daß es einen solchen in Deutschland nicht wirklich gibt, daß er aber zu politischen Zwecken von interessierter Seite herbeigeredet wird. Ich wies auch auf teils unaufgeklärte, teils von Arabern in Deutschland verübte "antisemitische" Anschläge hin, die nachweislich gegen nationale Deutsche, namentlich die NPD, politisch instrumentalisiert wurden, deren Nichtaufklärung bzw. Enttarnung als dubiose Ausländertat aber nachträglich zu keinerlei Aufklärung der Öffentlichkeit oder gar Entschuldigung bei dem zuvor massiv verleumdeten nationalen Teil der Bevölkerung führte. Auch diese politische Meinungsäußerung haben Sie nun mit der Begründung gelöscht, sie würde gegen die "Nettikette" verstoßen. Deswegen erlaube ich mir, Sie auf diesem Weg ganz offen zu fragen: Halten Sie es nicht für politisch legitim, derartige Zusammenhänge anzusprechen? Wenn ja, was veranlaßt Sie, die Regeln für den höflichen und rücksichtsvollen Umgang zwischen Diskussionsteilnehmern dahingehend auszulegen, daß solche Meinungsäußerungen unterdrückt werden? Wenn nein, würden mich natürlich Ihre Gründe hierfür auch brennend interessieren. Sollten Sie diesen Beitrag nun zum Anlaß nehmen, mir ein drittes Mal einen Verstoß gegen Ihre "Nettikette" vorzuwerfen, muß ich mich wohl damit abfinden, keine weiteren Beiträge hier reinstellen zu können. Ich hätte dann aber zumindest das Recht, festzustellen, daß Sie mich nicht wegen Verstoßes gegen den guten Ton, sondern ausschließlich wegen Äußerung politisch mißliebiger Meinungen ausgesperrt hätten.

Per Lennart Aae

< Politik
 
Aus http://www.bfed.org/bfed/, Bund fuer echte Demokratie e.V.,  Aktuelle News

Offener Brief an den Brigadegeneral a.D. Reinhard Günzel 17.11.2003 0:24 

"Wir sind die Seele des Volkes"

Martin Hohmann, hat eine Rede gehalten, in der er auf die hypothetische Frage, ob man mit der gleichen Logik, mit der die Deutschen als "Tätervolk" bezeichnet werden, anhand von geschichtlich belegten Beispielen auch Juden als "Tätervolk" bezeichnen könnte, die Antwort gab: Daher sind weder "die Deutschen" noch "die Juden" ein Tätervolk.

Wer wie Sie die ganze Rede des Herrn Hohmann gelesen hat, kommt unabhängig von der Frage, ob die Worte seiner Rede nach allen Regeln der "political correctness" gewählt wurden, zum Ergebnis, dass die immer wiederkehrenden Behauptungen des Zentralrats der Juden, der Medien und der Parteien: Martin Hohmann habe in seiner Rede vom Jüdischen Volk als ein Tätervolk gesprochen, schlicht und ergreifend falsch ist und der ganze Medienrummel und die "Betroffenheitsrituale" nur dem Ziel der Steigerung von Auflagen und Einschaltquoten dienen soll.

Während "der Fall Hohmann" für die Regierungsparteien eine willkommene Gelegenheit darstellt, um von eigenen echten Problemen wie der Überschuldung (Wer profitiert denn jeden Monat von unseren Zins-Milliarden und wo ist eigentlich das Gold der Bundesbank?) und den Pannen mit der LKW-Maut abzulenken, stellt sich jetzt auch die Frage, ob die Oppositionsparteien mehr dem Zentralrat der Juden als ihren eigenen Wählern verpflichtet sind.

Im Unterschied zum Berufsbild eines Politikers, der mit den Konsequenzen seines Rechts auf freie Meinungsäußerung leben (Möllemann, Barschel, Herrhausen) muss, sehen wir in der Art und Weise, wie Sie aufgrund Ihres Mutes, Wahrheiten auszusprechen, öffentlich "hingerichtet" wurden, eine nicht zu rechtfertigende Verletzung des Grundrechts auf freie Meinungsäußerung.

Wirklich überzeugte Demokraten sollten dafür eintreten, dass in Deutschland jeder seine Meinung frei äußern kann - auch mit deftigen Worten - solange er die Würde anderer Menschen achtet und nicht zu blindem Hass aufstachelt.

Wenn man sich Ihre Qualifikation und die Art, wie Sie mit Verantwortung für den Einsatz des Lebens Ihrer Leute die Werte unseres Grundgesetzes verteidigen, anschaut, so scheint die Art, wie Ihr Dienstherr, der seit kurzem auch die "Lizenz zum Flugzeugabschuss" besitzt, Sie als "verwirrten General" bezeichnet und gefeuert hat, nicht aus der Seele der Mehrheit der Deutschen gesprochen zu sein.

Die Unterzeichner wünschen Ihnen für die Zukunft persönlich nur das Beste und lassen Sie sich durch diesen ungerechtfertigten Angriff auf Ihre Persönlichkeit und Würde nicht Ihren Mut nehmen. 

Am Ende wird die Wahrheit siegen.

Die Mitglieder vom Bund für echte Demokratie e.V.,
Spohrstraße 9, 34246 Vellmar bei Kassel,

Norbert Steinbach, Dipl. Ing. für Nachrichtenwesen,
Gründer und Vorstandsvorsitzender, 

Tel: 0561 / 820 20 277, Fax.: 0561 / 820 20 274

Email: 
info@bfed.org und info@bfed.de 

Internet:
http://www.bfed.org/bfed/ 
http://www.bfed.de 
http://www.justizopfer.org 
http://www.sayanim.com 
http://www.politikerfilz.com 
http://www.heiligerkrieg.com 
http://www.moschee-kassel.de 
http://www.osbeck-justizopfer.de 
http://www.osbeck-justizopfer.de/forum/index.php

Jugendseite:
http://www.tom-jerry.de/js/jslinks.htm 

sowie:
http://www.tronland.org (vertuschter ISDN - Skandal, Mossad- Mord in Berlin an Boris Floricic, genannt Tron, im Tiefkühlhaus?)

Bitte diesen offenen Brief im Schneeballsystem verbreiten, damit die Politiker- Marionetten wissen, daß Sie enttarnt sind und ihre gerechte Strafe in aller Kürze empfangen werden.

Wir, der BfeD haben diesen Brief am 17.11.2003 an über 14.000 Adressaten bundesweit und weltweit verschickt, sowie an alle Botschaften.

Bitte im Schneeballsystem weiterleiten ... 

info@sayanim.org
 

< Politik
 
Hohmann-Rede. Die Entlassung von Brigadegeneral Günzel.

Herr Struck! 

Es wird Sie nicht sonderlich beeindrucken, aber mich erleichtern: Ich erkläre hiermit, daß ich für Sie, die Bundesregierung und die gesamte sogenannte "politische Klasse" der BRD tiefste Verachtung empfinde. Sie haben gerade einen Ihrer verdientsten Offiziere fristlos entlassen, weil er in einem privaten Brief an einen gewählten Abgeordneten des deutschen Volkes seine persönliche Zustimmung zu einer von diesem am Tag der deutschen Einheit gehaltenen patriotischen Rede erklärt hat. Allein dieser Entlassungsgrund ist so ungeheuerlich, daß er das ganze Fundament unseres Staates zu erschüttern droht. Er WIRD es erschüttern, nicht allein, aber im Verbund mit unzähligen anderen, ähnlich sittenwidrigen und landesverräterischen Unterwerfungs- und Selbstverleugnungsakten, die Sie und Ihre Kollegen und Kolleginnen der derzeit herrschenden Politikerkaste zu Lasten dieses Volkes und seiner Zukunftsfähigkeit täglich begehen. 
Herr Hohmann hat nicht behauptet, daß die Juden ein "Tätervolk" seien, sondern daß sie nach jener perversen Logik, nach welcher die Deutschen mit diesem ungeheuerlichen Verdikt stigmatisiert werden, ebenfalls so bezeichnet werden könnten. Die Quintissenz seiner Ausführungen ist, daß Verbrechen immer von einzelnen begangen werden und es unzulässig ist, ein ganzes Volk wegen derartiger Taten einzelner als "Tätervolk", "Volk der Täter", "Erben der Täter" oder ähnliches zu verunglimpfen. 
Herr Hohmann hat als Deutscher und als demokratisch gewählter Parlamentarier am Tag der deutschen Einheit zu seinen Wählern über eine deutsche Identitätskrise gesprochen, die genau mit der angesprochenen Problematik zu tun hat. Jawohl,sie hat mit der Verunglimpfung der Deutschen als "Volk der Täter" zu tun. Herr Hohmann zeigte deswegen anhand des Beispieles mit den Juden, daß eine solche haßerfüllte Stigmatisierung eines Volkes - insbesondere natürlich SEINES Volkes - absurd ist und auf unsere entschiedene Ablehnung stoßen muß. Damit sprach er in der Tat als deutscher Patriot im Namen der weit überwiegende Mehrheit der Deutschen. 
In jedem anderen Land der Erde würde er für  diese Rede  Dankbarkeit ernten. In Deutschland aber nicht, weil Deutschland offenbar kein normales Land ist. Unnormal ist aber nicht "die Last der Geschichte" - über die übrigens nicht das letzte Wort gesprochen ist -, sondern die Tatsache, daß dieses Land überwiegend von selbstsüchtigen und korrupten Karrieristen, Knechten fremder Vögte und Landesverrätern regiert wird. 

Per Lennart Aae

Im Wortlaut: Der Brief von Brigadegeneral Günzel

"Eine ausgezeichnete Ansprache"

"Sehr geehrter Herr Abgeordneter, für Ihren Vortrag zum Nationalfeiertag bedanke ich mich sehr herzlich. Eine ausgezeichnete Ansprache, wenn ich mir dieses Urteil erlauben darf, wie man sie mit diesem Mut zur Wahrheit und Klarheit in unserem Land nur noch sehr selten hört und liest. Und auch, wenn sich all diejenigen, die sich dieser Auffassung anschließen oder sie gar laut und deutlich artikulieren, von unserer veröffentlichten Meinung sofort in die rechtsradikale Ecke gestellt werden, können Sie sicher sein, dass Sie mit diesen Gedanken der Mehrheit unseres Volkes eindeutig aus der Seele sprechen. Ich hoffe, dass Sie sich durch Anwürfe aus dem vorwiegend linken Lager nicht beirren lassen und mutig weiterhin Kurs halten.

Mit einem herzlichen Gruß bin ich Ihr Reinhard Günzel, Brigadegeneral."

 < Politik