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Auch russischer Geheimdienst inszenierte Terroranschläge
Wie der frühere Kreml-Berater Boris Berezovsky am 5. 3. 2002 bei
einer Pressekonferenz in London erklärte, waren die Bombenattentate
gegen Zivilisten in Rußland im Jahre 1999 vom russischen Geheimdienst
FSB inszeniert worden. Berezovski sagte auch, er sei sich sicher, daß
der damalige Ministerpräsident Putin davon wußte. Berezovski
zeigte einen französischen Dokumentarfilm, in dem bewiesen wurde,
daß vier erfolgreiche Bombenattentate und ein mißglücktes
in Ryazan (200 km von Moskau) von den gleichen Tätern durchgeführt
wurden. Bei dem mißglückten Anschlag in Ryazan wurden Sicherheitsleute
als Urheber identifiziert, die dann behaupteten, es sei nur eine Übung
gewesen. Bei Untersuchungen zu den anderen vier Anschlägen wurden
trotz intensiver Fahndung bisher keine Täter gefunden.
Die Anschläge, die damals 300 Opfer forderten, wurden den Tschetschenen
angelastet und dienten als Vorwand, wieder russische Okkupationstruppen
nach Tschetschenien zu entsenden.
Bombenanschläge in Rußland dienten 1999 als Vorwand zu neuem
Okkupationskrieg gegen Tschetschenien.
Solche Attentate, die von Geheimdiensten selbst oder zumindestens mit
deren Wissen durchgeführt werden, dürften auch anderswo ein bewährtes
Mittel sein, ganze Völker in Kriege zu hetzen. Diesbezüglich
berichtet Le Monde am 5. 3. 2002 wieder einmal von merkwürdigen Begebenheiten
vor den Anschlägen vom 11. 9. 2001 in den USA, die von Präsident
Bush aus sicherer Entfernung in Florida beobachtet wurden. Nach dem Bericht
der Zeitung sollen etwa 120 Israelis in den USA wegen Spionageverdachtes
festgenommen worden sein. Wahrscheinlich haben sie mit dem CIA zusammengearbeitet,
weswegen die ganze Sache von den US-Behörden abgestritten wird. Mehr
als ein Drittel der verdächtigen Israelis habe in Florida gelebt,
wo auch mindestens zehn der 19 mutmaßlichen Selbstmordattentäter
zeitweise gelebt hätten, die entführte Passagierflugzeuge in
das New Yorker World Trade Center und das Verteidigungsministerium in Washington
gelenkt hatten. Mindestens fünf der Verdächtigen hätten
in Hollywood, Florida, gewohnt, wo der mutmaßliche Luftpirat Muhammad
Atta und fünf seiner Komplizen gewohnt hätten. Zwei Israelis
wohnten dem Blatt zufolge in Fort Lauderdale nahe Delray Beach, wo die
mutmaßlichen Luftpiraten wohnten, die die von ihnen entführten
Maschinen auf das Pentagon und bei Pittsburgh abstürzen ließen.
Bekanntlich hat der israelische Geheimdienst auch jahrelang eng mit
den Taliban zusammengearbeitet, was sich gegen den Iran und die von dort
unterstützte Hamas richtete.
[5. März 2002] |