Völkermord in Afghanistan Die Terrorbombardements der USA im "NATO - Verteidigungskrieg" gegen Afghanistan verfolgten in den ersten vier Wochen ganz offensichtlich das Ziel, Rache für die nach neuester Zählung etwa 3200 oder nach anderen Meldungen 2900 Toten im World-Trade-Center zu nehmen. Es sollte eine mindestens ebenso hohe Zahl von Opfern in Afghanistan erzielt werden. Nach bisheriger Zählung gibt es bisher etwa tausend Tote durch die Terrorbomber, sodaß noch einige Zeit weitergebombt werden kann, um auf die gewünschte Anzahl zu kommen. Das geschieht auch schon, jetzt werden sogar Dörfer im Machtbereich der Nordallianz bombardiert. Tatsächlich wird die Zahl der Opfer der US-britischen Intervention jedoch erheblich höher sein. Durch die Zerstörung von vorläufig drei der fünf Lebensmittellager des Roten Kreuzes in Kabul sowie durch die Behinderung der Lebensmittellieferungen der UNO - Hilfswerke durch die Militäraktion wird alsbald eine Hungersnot unter der vor den Bomben fliehenden Bevölkerung entstehen, die Hunderttausenden das Leben kosten wird, wenn dem Treiben der Aggressoren nicht Einhalt geboten wird.
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Am 26. 10. 2001 wurden weitere Lebensmittellager des Roten Kreuzes in Kabul durch die Terrorbomber vernichtet. Am 29. 10. 2001 erklärte ein Sprecher des US-Kriegsministeriums, die Rot-Kreuz Lager wurden absichtlich zerstört, um die Lebensmittelversorgung der Taliban zu unterbinden...Die mit vielen Millionen Dollar gesponserte CIA - Aktion der "gezielten Tötung" (nach israelischem Vorbild) Bin Ladens und anderer moslemischer Führer hat bereits den ersten Rückschlag erlitten. Am 25. 10. 2001 kündigte der US Vizepräsident D. Cheney noch großspurig an "Was als nächstes kommt, erfahren die Taliban erst, wenn es geschieht.." Am darauffolgenden Tag passierte es dann. Der CIA-Agent Abdul Haq wurde mit seiner Gruppe trotz Einweisung durch den CIA über Satellitentelephon und vergeblicher Befreiungsversuche durch US-Militärs 20 km vor der Grenze zu Pakistan von den Taliban festgenommen und dann in Kabul vor ein Kriegsgericht gestellt. Die Hoffnung auf eine Schwächung der Regierungsgewalt in Afghanistan erwies sich als falsch, die Angriffe haben vielmehr zu einer weiteren Solidarisierung der Bevölkerung mit den Taliban geführt. Die Behauptung westlicher Medien, es seien auch fünf Führer der Nordallianz hingerichtet worden ist dagegen unrichtig. Die Taliban bemühen sich vielmehr, Mitglieder der Nordallianz für den Kampf gegen die Aggressoren zu gewinnen. Auch aus Pakistan kommen tausende Freiwillige nach Afghanistan, um gegen die US-Aggression zu kämpfen.
Nachdem durch namhafte Wissenschaftler in den USA die wahre Herkunft der Anthrax -Kampfmittel aufgedeckt wurde, versuchen offizielle Stellen den Schaden zu begrenzen. Es wird jetzt nicht mehr Bin Laden oder der Irak als Urheber genannt. Daß der CIA dahintersteht, muß man z. Z. aber auch noch nicht eingestehen. Als bewährtes Mittel erweist sich, "Rechtsradikale" zu verdächtigen, die angeblich Verbindung zu islamischen Terroristen haben. Wieso Rechtsradikale eher Zugang zu den Hochsicherheitslagern der biologischen Kampfstoffe bei den US-Militärs haben sollen als radikale Moslems müssen die Propagandisten des "Kampfes gegen den Terror" als nächstes der Öffentlichkeit erklären.
[29. Oktober 2001]
20. 10. 2001 Der Bombenterror gegen die Zivilbevölkerung Afghanistans geht ungehindert weiter, jetzt werden auch kleine Dörfer mitsamt deren 'Einwohnerschaft ausradiert, da es sich angeblich um Taliban-Lager handle. In den Großstädten ist die Strom- und Wasserversorgung durch die Bombardements völlig lahmgelegt und zehntausende fliehen in die Nachbarländer Afghanistans. Währenddessen weilte Präsident G. W. Bush in Shanghai (China) bei einem Treffen der Pazifik-Anrainerstaaten. Dort festigte er das Bündnis mit China und Rußland, die die Gelegenheit wahrnehmen, ihre Minderheiten in Tschetschenien bzw. Tibet und Westchina im "Kampf gegen den Terror" weiter zu unterdrücken. Bei einer künstlerischen Vorführung im Rahmen der Konferenz erinnerten die Veranstalter den Herrscher Amerikas in subtiler Weise an die Ureinwohner Amerikas, die von den Wildwest-Rambos praktisch ausgerottet wurden, sodaß sie keine große moralische Berechtigung haben, sich etwa über die Ausrottung der Tibetaner aufzuregen..
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Künstlerische Vorführung beim Treffen der Staatschefs der Pazifik-Anrainerstaaten in Shanghai (China) am 20. 10. 2001[20. 10. 2001]
Neue Erfolge im Kreuzzug gegen Afghanistan Die Strom und Wasserversorgung in Kabul, die nach den ersten Angriffen teilweise wiederhergestellt werden konnte, wurde durch Luftangriffe der US- und britischen Terrorbomber am 17. 10. 2001 endgültig ausgeschaltet. Dadurch verschlimmern sich die katastrophalen sanitären Zustände in dieser Stadt weiter. Ähnliches passiert auch in anderen Städten Afghanistans. Da es laut Pentagon keine festen militärischen Einrichtungen mehr zu zerstören gibt, wurde den christlichen Bomberpiloten freie Hand gegeben, sich die Ziele selbst auszusuchen. Obwohl von den Zuständen in Afghanistan nur wenig zu erfahren ist, sickerten schon Berichte über erste Erfolge der Kreuzritter durch.
So wurde am 16. 10. ein Lager des Roten Kreuzes bombardiert, obwohl (oder weil ?) es am Dach extra für die Christen mit großen roten Kreuzen gekennzeichnet war (normalerweise wird in diesen Ländern der rote Halbmond verwendet). In der Nähe von Kabul wurden Flüchtlingstrecks angegriffen und dabei zahlreiche Zivilisten getötet, in der Nähe von Kandahar wurde von Tieffliegern u. a. ein Bus mit zahlreichen Zivilisten vernichtet. Die zivilen Opfer werden traditionsmäßig als "Kollateralschäden" abgetan, wie bei den vorangegangenen Überfällen auf kleine Länder. Diesmal muß aber Rache genommen werden für die 5000 Toten vom World-Trade-Center, wahrscheinlich strebt man die Tötung von mindestens 5000 Afghanen an. Das Angebot der Taliban, bei einem Schuldbeweis der USA Bin Laden an ein neutrales Gericht auszuliefern, wurde von Präsident G. W. Bush am 15. 10. sofort abgelehnt, da er natürlich keinerlei gerichtsfähige Beweise hat.
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Ein Bus mit Zivilisten wurde durch christliche Tiefflieger zerstört.Obwohl bereits US-Hilftruppen in Helikoptern zur Unterstützung der Nordafghanischen Allianz gelandet waren, wurde deren Angriff auf die Grenzstadt zu Usbekistan Mazar I Sharif am 17. 10. von den Taliban abgewehrt und die Verbündeten der USA in die Flucht geschlagen.
[17. Oktober 2001]
Erfolge der Kreuzritter in Afghanistan und Irak Kampfjets der USA haben am Abend des 13. 10. 2001 erneut Ziele in Afghanistan angegriffen. Sie feuerten mindestens sieben Raketen auf "Einrichtungen" im Norden der Hauptstadt Kabul ab. Trotz der Dunkelheit war eine Rauchwolke nördlich des Flughafens deutlich zu erkennen. Ein Transportflugzeug, das mit Genehmigung der UNO regelmäßig Hilfsgüter nach Afghanistan brachte, wurde auf dem Flughafen von Kabul zerstört. Die Stromversorgung war unterbrochen. Nach Berichten der afghanischen Nachrichtenagentur AIP wurde auch die Taliban-Hochburg Kandahar angegriffen. Ziel der amerikanischen Flugzeuge sei die Militärbasis der Taliban im Nordosten der Stadt gewesen, hieß es. Laut AIP wurden auch Ziele in Herat unter starken Beschuss genommen. In Dschalalabad waren Explosionen zu hören.
Ein Kampfflugzeug der US-Marine hat irrtümlich ein Wohngebiet der afghanischen Hauptstadt Kabul bombardiert. Dabei wurden nach Angaben des amerikanischen Verteidigungsministeriums vier Menschen getötet und acht verletzt. Es berief sich auf Informationen aus Afghanistan (wahrscheinlich eine glatte Lüge). Nach Angaben aus dem Pentagon war dies mindestens der dritte Fehltreffer bei den Angriffen. Verteidigungsminister Donald Rumsfeld hat mehrfach betont, daß Opfer unter der Zivilbevölkerung nicht zu vermeiden seien. Dies ist sicher auch deswegen der Fall, weil z. B. 90 % der Cruise Missels ihre einprogrammierten Ziele nicht treffen. Damit haben die Kreuzritter eine gute Ausrede für ihre Racheakte gegen die moslemische Zivilbevölkerung.
Nach Angaben aus Afghanistan gab es bisher ca. 300 Todesopfer und hunderte Verletzte bei der Zivilbevölkerung. Außerdem wurde durch die Terrorbomber wieder eine Flüchtlingswelle der Zivilbevölkerung ausgelöst, ähnlich wie 1999 im Kosovo. Auch diesmal versuchen die Aggressoren, die Schuld an dem Chaos dem angegriffenen Land anzudichten.
Am 11. 10. war laut US-Propaganda "anniversary" des Terroranschlages vom 11. 10. 2001. Aus diesem Anlaß wurden erstmals 2000 kg-Bomben auf Kabul abgeworfen, was einen weiteren Massenexodus von Flüchtlingen auslöste, während gleichzeitig in New York Trauerfeiern abgehalten wurden..
Amerikanische und britische Kampfflugzeuge haben am 13. 10. 2001 erneut angebliche Militäreinrichtungen im Süden Iraks angegriffen. Wie die US-Streitkräfte behaupteten, wurde eine Kontroll- und Kommandozentrale bombardiert. Dies sei eine Reaktion auf eine Bedrohung alliierter Maschinen gewesen, die auf Patrouillenflug über Südirak gewesen seien, hieß es in einer Erklärung des US-Zentralkommandos. Der Zynismus der Aggressoren ist kaum zu Überbieten. Verteidungsakte eines souveränen Landes gegen eindringende Flugzeuge werden als "Angriff" bezeichnet und der Überfall auf Afghanistan ist sogar ein "Verteidigungskrieg" der NATO.
Es war der dritte Angriff in zwei Wochen. Die beiden NATO - Hauptaggressorländer USA und UK hatten nach dem Golfkrieg 1991 selbstherrlich sog. Flugverbotszonen über dem Süden und Norden Iraks eingerichtet, um angeblich die schiitische beziehungsweise kurdische Minderheit vor irakischen Luftangriffen zu schützen. Die Bombardierungen Iraks und Afghanistans sind eindeutig völkerechtswidrige Aggressionsakte, da sie nicht einmal durch einen Sicherheitsratsbeschluß der UNO gedeckt sind.
frühere Berichte aus Afghanistan >>
[13. Oktober 2001]