Volksaufstand gegen Masseneinwanderung Der westdeutsche Bundespräsident Rau führte bei seinem Aufenthalt in Indonesien Mitte Februar 2001 salbungsvolle Reden über das Zusammenleben verschiedener Völker und Religionen in diesem Land. Ist er doch selbst ein Befürworter der Masseneinwanderung fremder Völker in sein eigenes Land, die BRD. Tatsache ist aber, daß es in aller Welt zu enormen Spannungen kommt, wenn volksfremde Politiker und skrupellose Industriebarone ohne Rücksicht auf Verluste billige Arbeitskräfte in ein Land einschleusen wollen. Ein gutes Beispiel dafür ist Indonesien, wo man auf Befehl der dortigen Regierung zwangsweise Einwanderungspolitik betreibt. Es kommt dadurch immer wieder zu Ausschreitungen, auch zwischen Christen und Moslems sowie zwischen den verschiedenen Volksgruppen.
Ein aktueller Fall ist das Volk der Dayak in Indonesien, die sich die zwangsweise Einschleusung von fremden Volksgruppen nicht mehr bieten lassen wollen. Rund 2.500 Flüchtlinge retteten sich am 25. 2. 2001 in der Hafenstadt Sampit in der Provinz Kalimantan auf der Insel Borneo auf ein Schiff der indonesischen Marine, das sie nach Java bringen sollte. Mit Speeren und Macheten bewaffnet, griffen etwa 1.000 Dayak die Zuwanderer an. Rund 10.000 Menschen suchten vor einer Polizeistation Schutz in einem Lager. Viele kritisierten die indonesischen Sicherheitskräfte, die sie nicht ausreichend geschützt hätten. `Meine Kinder sind tot.", sagte eine Frau. "Die Polizei hat nichts getan. Sie lassen es geschehen." Der indonesische Sicherheitsminister Susilo Bambang Yudhoyono und der Chef der Streitkräfte, Admiral Widodo Adisutjipto, besuchten am Sonntag die Region.
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Zwangsimmigranten verlassen die Provinz Kalimantan wiederBewaffnete Dayak errichteten außerhalb von Sampit Straßensperren und drohten damit, alle Zuwanderer auf dem Weg ins Landesinnere zu töten. Ärzte in den Krankenhäusern erklärten, möglicherweise seien schon 1.000 Menschen getötet worden. Ein Anführer der Dayak, Christopel Hutte, bestätigte diese Zahl. Er erklärte, das Morden werde weitergehen, bis alle Einwanderer aus der Provinz Kalimantan geflohen seien. Hilfsorganisationen bereiteten sich darauf vor, Flüchtlinge mit Nahrung und Unterkunft zu versorgen und medizinische Hilfe zu leisten. Nach Behördenangaben hat die indonesische Kriegsmarine unterdessen mehr als 10.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Etwa 1.000 Soldaten und Polizisten rückten in diesen zentralen Krisenherd ein, um die Unruhen niederzuschlagen. Die Auseinandersetzungen hatten unter der Bevölkerung eine Massenflucht ausgelöst. Indonesische Geistliche und Politiker verurteilten die Zusammenstöße als ethnische Säuberungen der eingeborenen Dayaks an Zuwanderern von der Insel Madura. Zwischen den Dayak, einem früheren Kopfjäger-Volk, und Zuwanderern herrschen seit Jahren Spannungen, die sich immer wieder gewaltsam entladen. Während der Herrschaft des Diktators Suharto waren mehrere hunderttausend Menschen aus übervölkerten Teilen Indonesiens wie der Insel Java in andere Regionen umgesiedelt worden, was dort häufig zu Konflikten mit alteingesessenen Volksgruppen führt.
[25. Februar 2001]