|
Bei der Landtagswahl vom 30. 5. verloren ÖVP, SPÖ und Grüne an Stimmen, die FPÖ konnte sich verdoppeln. Die Liste Burgenland (LBL) mit dem Ex-FPÖ Politiker Rauter schaffte nach Auszählung der Briefstimmen laut Endergebnis mit 4,0 % den Einzug in den Landtag während die Grünen sogar 4,15 % erreichten. Der Antrag der FPÖ auf Neuauszählung in einigen Wahlsprengeln wurde abgelehnt. Endergebnis nach Auszählung der Wahlkarten (inkl. Briefwahl)
[10. Juni 2010] Gemeinderatswahlen im Burgenland Die Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen vom 7. 10. 2007 im Burgenland brachten für die SPÖ einen leichten Verlust und für die ÖVP trotz leichten Stimmverlustes einen Mandatsgewinn. leichte Gewinne gab es für die Grünen und die Freien Bürgerlisten. Gewählt wurde in 170 der 171 Gemeinden, nicht gewählt wurde in Steinberg-Dörfl, denn dort fanden im vergangenen Jahr außerordentliche Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen statt. Die SPÖ kommt bei den Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen 2007 auf 47,7 Prozent der Stimmen. Gegenüber der Wahl von 2002 ist das ist ein Minus von 1,26 Prozentpunkten. Die ÖVP erreicht 43,07 Prozent der Stimmen das ist ein Verlust von 0,07 Prozentpunkten. Die FPÖ erreicht 2,94 Prozent, das ist ein Verlust von 2,15 Prozentpunkten. Die Grünen erreichen 1,36 Prozent der Stimmen und verzeichnen somit ein Plus von 0,42 Prozentpunkten. Die Plattform Freie Bürgerlisten (FBL) kommt bei ihrem ersten Antreten auf 1,87 Prozent und sonstige Bürger- und Namenslisten auf 1,19 Prozent. Der aus der FPÖ ausgeschlossene Bürgermeister von Deutschkreutz, Manfred Kölly, der diesmal für die FBL kandidierte, wurde in seinem Amt bestätigt. Es waren 251339 Personen wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung betrug
82,9 %.
Gemeinderatswahl in Krems (Niederösterreich) Auch in Krems fand am 7. 10. 2007 eine Gemeinderatswahl statt. Nach dem vorläufigen Endergebnis kann die ÖVP (Österreichische Volkspartei) ihre Mandate halten, die SPÖ (Sozialistische Partei Österreichs) gewinnt dazu, FPÖ (Freiheitliche Partei Österreichs) und Grüne verlieren. Die ÖVP erhielt 46,3 % der Stimmen und hält wie bereits im Jahr 2002 ihre 20 Mandate, die SPÖ mit 37,5 % der Stimmen gewinnt drei Mandate und kommt somit auf 16 Mandate. Die FPÖ mit 5, 8 % verliert ein Mandat und ist künftig nur mehr mit zwei Mandaten vertreten. Die KLS (Kommunisten und Linkssozialisten) erhöhen ihren Stimmenanteil auf 4,2 % und sind weiterhin mit einem Mandat vertreten. Enttäuschend ist das Wahlergebnis für die Grünen: Sie erhielten 3,9 % der Stimmen und verlieren zwei Mandate und sitzen nun mehr mit einem Mandat im Gemeinderat. Die Listen Zöch und GFK (Gerechtigkeit für Krems) erhielten 1,1 % bzw. 1,2 % der Stimmen und sind nicht im Gemeinderat vertreten. Es waren 21301 Personen wahlberechtigt, die Wahlbeteiligung betrug 65,9 %. [7. Oktober 2007] |
|
Bei der Landtagswahl vom 9. 10. 2005 erreichte die SPÖ die absolute Mehrheit an Stimmen und Mandaten. Auch die ÖVP gewann Stimmen. Die FPÖ wurde halbiert, der Einzug in den Landtag ist aber mit 5,8 % der Stimmen gelungen. Die Grünen erreichten etwas mehr als 5 % und konnten ihr Wahlziel, die FPÖ zu überholen, nicht erreichen. FPÖ-Spitzenkandidat Tschürtz sieht trotz der Verluste seiner Partei Positives am Wahlausgang: "Das Wahlergebnis ist für uns ein ganz tolles. Man sieht: Wir sind zurück und wir kämpfen weiter", so Tschürtz, der den Grund für die Verluste in der Abspaltung des BZÖ sieht, das allerdings im Burgenland nicht angetreten ist. Die Spitzenkandidatin der Grünen, Krojer, sagte, man habe sich "auf sehr hohem Niveau stabilisiert", auch wenn das Wahlziel, ein drittes Mandat, nicht erreicht wurde. Wo Grüne vor Ort gewesen seien, hätten die Grünen zugelegt, in den anderen Orten müsse man noch Aufbauarbeit leisten. FPÖ-Bundesvorsitzender Strache zeigt sich über das Abschneiden im Burgenland erfreut. Man sei drittstärkste Kraft geworden und liege auf dem Weg, das Vertrauen der Menschen zurück zu gewinnen. Für die starken Verluste der FPÖ macht Strache den Zerstörungsversuch Haiders und der ÖVP gegen die FPÖ verantwortlich. Der Bundessprecher der Grünen, Van der Bellen, sieht das Burgenland als "schwieriges Pflaster" für seine Partei. "Berauschend ist das Ergebnis nicht", aber er habe "Respekt" davor. Das gute Resultat der Wahl 2000 habe gehalten, die Burgenländer seien besser gewesen als die Bundes-Grünen 2002. Zum Einzug in den Landtag müssen im Burgenland 4 % der Stimmen oder ein Grundmandat erreicht werden. In der Steiermark gibt es keine Prozentklausel sondern eine Partei muss ein Grundmandat erreichen, um in den Landtag einzuziehen, was der FPÖ am 2. 10. 2005 um wenige hundert Stimmen verfehlte. Landtagswahl 2000 im Burgenland >> [9. Oktober 2005] |