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Am 14. 3. 2010 wurden in den drei österreichischen Bundesländern Vorarlberg, Tirol und Niederösterreich Gemeinderäte und teilweise auch Bürgermeister gewählt. Niederösterreich: Bei den Gemeinderatswahlen vom 14. 3. 2010 in Niederösterreich gab es Gewinne für ÖVP und FPÖ und Verluste für die SPÖ. ÖVP-Listen erreichten landesweit 531157 Stimmen und 51,62 % (+2,84), SPÖ-Listen kamen auf 347513 Stimmen und 33,77 % (-5,14), FPÖ-Listen kamen auf 61292 Stimmen und 5,96 % (+2,65), davon die Liste "Freiheitliche und Unabhängige" in Bad Vöslau über dem Landesdurchschnitt mit 12 %, die Grünen erhielten 35264 Stimmen und 3,43 % (-0,34) und sonstige Listen 53686 Stimmen und 5,22 % (-0,02). Tirol: Auch in Tirol blieb die ÖVP, die in allen 276 Gemeinden kandidierte stärkste Partei, die SPÖ trat in 120 Gemeinden an und FPö und Grüne in je ca. 30. Der FPÖ- Landesparteiobmann G. Hauser wurde in St. Jakob zum Bürgermeister gewählt (in Tirol und Vorarlberg werden die Bürgermeister direkt gewählt, in Niederösterreich von den Gemeinderäten) Vorarlberg: In Vorarlberg konnte ebenfalls die ÖVP Stimmen und Mandate gewinnen. Die SPö verliert, die FPÖ gewinnt leicht und ist zweitstärkste Partei. Der langjährige FPÖ-Bürgermeister von Lustenau, Hans-Dieter Grabher, geht in Pension und war nicht mehr angetreten. Sein Nachfolger, Ernst Hagen, unterlag dem bisherigen ÖVP-Vizebürgermeister Kurt Fischer. Die Direktwahl um das höchste Amt der Stadt Lustenau endete mit 58,99 zu 31,99 Prozent zu Fischers Gunsten. Auch in Bregenz setzte sich der ÖVP Bürgermeister M. Linhart gegen den SPÖ-Kandidaten bereits im ersten Wahlgang durch. Die ÖVP erreichte in Bregenz 48,76 % (+10), die SPÖ 26,29 % (-9), die FPÖ bekam 8,48 %, die Liste "Bregenz denkt" 4,44 % und die Piratenpartei 1,62 %. In Hohenems fiel die ÖVP von 54,5 % auf 44 % während die FPÖ um 10 Prozentpunkte zulegte und 22,66 % erreichte. Das BZÖ trat in fünf Gemeinden an und erreichte insgesamt drei Mandate. Gesamtergebnis der Gemeindewahlen in Vorarlberg: ÖVP: 44,63 Prozent (+1,18)
[15. März 2010] |
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Bei den Bürgermeister-Stichwahlen am 24. 4. 2005 in Vorarlberg gab es keine Überraschungen. Markus Linhart (ÖVP) wurde in Bregenz in seinem Amt bestätigt, ebenso wie Hans-Dieter Grabher (FPÖ) in Lustenau und Hugo Rogginer (ÖVP) in Hard. Mit 52,56 Prozent ist der Bregenzer Bürgermeister Markus Linhart (ÖVP) in der Stichwahl in seinem Amt bestätigt worden. Sein Herausforderer Michael Ritsch (SPÖ) erhielt 47,44 Prozent. Vor fünf Jahren hatte Linhart noch 72,98 Prozent erhalten. Mit 180 Stimmen Unterschied ist der Lustenauer Bürgermeister Hans-Dieter Grabher (FPÖ) in seinem Amt bestätigt worden. Er bekam in der Stichwahl 51,02 Prozent, sein Herausforderer Kurt Fischer (ÖVP) 48,98 Prozent. Mit 53,7 Prozent ist Hugo Rogginer (ÖVP) als Bürgermeister von Hard in der Stichwahl betätigt worden. Sein Herausforderer Anton Weber (Harder Liste) bekam 46,3 Prozent. Der neue Bürgermeister von Dalaas heißt Oswald Wachter (ÖVP). Er gewann die Bürgermeister-Stichwahl mit 57,93 Prozent. Josef Brunner (FPÖ) musste sich geschlagen geben. In Satteins ist Siegfried Lang (ÖVP) bei der Stichwahl in seinem Amt als Bürgermeister bestätigt worden. Er erhielt 53,17 Prozent. Sein Gegenkandidat Herbert Dobler (FPÖ) bekam 46,83 Prozent. [24. April 2005] FPÖ verliert auch bei Gemeinderatswahlen in Vorarlberg Wie in NÖ und der Steiermark hat die FPÖ auch bei den Gemeinderatswahlen in Vorarlberg (erste Wahl nach der Parteispaltung) am 10. 4. 2005 stark verloren. Allerdings wurden 4 von 6 FPÖ-Bürgermeister bestätigt, ein fünfter ist in der Stichwahl. Landesweit fiel die FPÖ von 17,1 auf 11,5 % und damit von Platz 2 auf Platz 3. Alle anderen Parteien erzielten Stimmengewinne zu. Vorarlbergs Gemeinden bleiben jedenfalls fest in ÖVP-Hand. Die ÖVP legte von 44,4 auf 45,4 % zu, die SPÖ von 13,2 auf 15,6 %, die Grünen verbesserten sich von 4,1 auf 7,0 Prozent. Eine schwere Niederlage erlitt die ÖVP in Bregenz, wo sie ihre absolute Mehrheit verlor (von 52 % auf 38 %), während die SPÖ stark gewann und knapp hinter der ÖVP liegt. In der Bürgermeister-Direktwahl verlor ÖVP-Kandidat Linhart stark und muss in eine Stichwahl gegen den SPÖ-Kandidaten. Ergebnis von Lustenau:
In Bludenz verfehlte die SPÖ ihr Ziel klar, die ÖVP von Rang 1 zu verdrängen. Auffallend auch die Heimatgemeinde von Vizekanzler Gorbach, Frastanz: Die FPÖ verlor stark und fiel hinter die SPÖ. [10. April 2005] |