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Bei den sog. Nationalratswahlen in der Schweiz verloren die größeren Parteien und die Abspaltung von der SVP namens BDP sowie eine "grün-liberrale" Partei gewannen an Stimmen Ergebnis der Wahl vom 23. 10. 2011 (Hochrechnung 23 Uhr): SVP/UDC................25,3 % (-3,6).......55 Mandate (-7)
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In einer Volksabstimmung wurde am 1. 6. 2008 wurde die Volksinitiative
"Für demokratische Einbürgerungen" von 64 % der Wähler
und in 25 Kantonen verworfen und nur in dem zur deutschen Schweiz gehörigen
Kanton Schwyz angenommen.
Das von Blocher vorgeschlagene Verfahren hätte künftig wieder die Gemeinden geheim über die Passgesuche bestimmen lassen. Einspruchsmöglichkeiten bei einem Gericht hätte es dann nicht mehr geben sollen. Die Kampagne war eine Reaktion auf Urteile des Schweizer Bundesgerichts aus dem Jahr 2003. Darin waren die Kommunen verpflichtet worden, für Einbürgerungen ein rechtsstaatliches Procedere einzuführen, mit der Chance für Immigranten, sich einzuklagen. Die damalige Praxis war verworfen worden als diskriminierend und nicht mit internationalem Recht vereinbar. Davor gab es kommunale Voten über Einbürgerungsanträge, die bei Zuwanderern vom Balkan fast immer scheiterten. Ausgangspunkt und Auslöser des Konflikts war die Kleinstadt Emmen, der industrielle Hinterhof Luzerns, in dem sich seit dem Wirtschaftsboom der 1960er Jahre viele Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien angesiedelt hatten. Während der dortigen Bürgerkriege waren Serben und Kosovaren dazugekommen. Das Bundesgericht hatte der Ablehnung von 48 Passanträgen von Flüchtlingen vom Balkan durch diese Gemeinde widersprochen und die Urteile aufgehoben. Die Propagandaaktion der SVP wurde als "fremdenfeindlich und rassistisch" kritisiert. Gewerkschaften und Immigranten-Organisationen bezeichneten die deutliche Ablehnung der Einbürgerungsinitiative als Signal gegen den Missbrauch des sensiblen Themas zur Profilierung oder Radikalisierung. Auch in Bern zeigte man sich erleichtert. Eine Mehrheit des Parlaments, die Regierung, Linke, Grüne und die Kirchen hatten sich gegen den SVP-Vorstoß gewandt. Seit den 1990er Jahren haben die Einbürgerungen in der Schweiz stark zugenommen, von rund 10.000 im Jahr 1992 auf 45.000 im vergangenen Jahr. Der Ausländeranteil in der Bevölkerung liegt bei schätzungsweise 20 Prozent. [1. Juni 2008] |
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Am 12. 12. 2007 wurden im Parlament der Schweiz die neuen Mitglieder
der Regierung gewählt. Durch ein Komplott der Linksparteien und der
Christlichen Volkspartei wurde der Vorsitzende der SVP Ch. Blocher nicht
mehr in die Regierung gewählt, obwohl er Kandidat der stimmenstärksten
Partei war. Blocher kündigte daraufhin einen Oppositionskurs der SVP
an.
Vor dem Parlamentsgebäude in Bern feierten "Grüne" und andere Linksradikale unter kommunistischen Fahnen die Abwahl Blochers. [13. Dezember 2007] Mölzer: Linke Jagdgesellschaft treibt nun auch in der Schweiz ihr Unwesen Blochers Abwahl - Rechtsdemokraten, die gegen politisch korrekte Dogmen verstoßen, werden ausgegrenzt Die linke Jagdgesellschaft treibe nun auch in der Schweiz ihr Unwesen, sagte der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer zur Abwahl Christoph Blochers aus dem Schweizer Bundesrat (Regierung). "Die Linke hat, unterstützt von christdemokratischen Helfershelfern, Blocher und seiner Schweizerischen Volkspartei (SVP) eine Retourkutsche erteilt, weil diese im Wahlkampf gegen das Dogma der politischen Korrektheit vorstoßen haben, wonach die Massenzuwanderung um jeden Preis zu forcieren sei", fügte Mölzer hinzu. Zudem habe die linke Allianz, so der freiheitliche EU-Mandatar, mit der Abwahl Blochers einmal mehr ihre Maske fallengelassen: "Daß die SVP bei der Wahl im Oktober von den Eidgenossen gestärkt wurde, spielt keine Rolle. Rechtsdemokratische Parteien, welche die mit der Massenzuwanderung verbundenen Mißstände aufzeigen und die multikulturelle Idylle in Zweifel ziehen, werden ausgegrenzt", betonte Mölzer. Die Abwahl Blochers sei für die rechtsdemokratischen Kräfte Europas und damit auch für die FPÖ ein Auftrag, künftig noch mehr als bisher gegen den Meinungs- und Tugendterror der Political correctness zu kämpfen, schloß Mölzer. [12. Dezember 2007] Weitere Stimmengewinne der Schweizer Volkspartei Die Schweizer Volkspartei (SVP) hat bei den Wahlen vom 21. 10. 2007 auf hohem Niveau nochmals spürbar zugelegt. Sie erhöhte ihren Wähleranteil um 2,3 auf 29 Prozent. Eine herbe Wahlschlappe zeichnet sich dagegen für die Sozialistische Partei (SP) ab. Der Wähleranteil der SP sank deutlich um 3,9 auf 19,5 Prozent. Das ist der tiefste Wert seit den Wahlen von 1991, als die SP nur auf 18,5 Prozent gekommen war. Im linken Lager zulegen konnten dagegen die Grünen. Sie verbesserten sich gegenüber den Wahlen von 2003 um 1,9 auf 9,6 Prozent. Die Grünliberalen, die sich von den Grünen abgespalten haben, vermochten auf Anhieb 2,0 Prozent zu erreichen. Einen weiteren Rückschlag musste die FDP hinnehmen. Sie verlor 1,4 Prozent auf 15,9 Prozent. Bereits 2003 hatten die Freisinnigen einen Rückgang des Wähleranteils um 2,6 Prozent hinnehmen müssen. Noch vor acht Jahren hatte die FDP knapp 20 Prozent. Die FDP liegt damit noch knapp vor der CVP, die ihren Wähleranteil leicht um 0,2 auf 14,6 Prozent steigern konnte. Nochmals zuzulegen vermochten vor dem Hintergrund der Klimadebatte die Grünen. Sie hatten schon vor vier Jahren zu den Siegern gehört. Die CVP wird neu mit 31 (28) Parlamentariern in der grossen Kammer vertreten sein. Auf nur noch 31 (36) Sitze kommt die FDP. Noch vor 20 Jahren hatten die Freisinnigen 51 Parlamentarier in die grosse Kammer nach Bern entsandt. Die Grünen können neu fünf Sitze hinzugewinnen und kommen damit auf 19 Sitze. Die erstmals in den Kantonen Zürich und St. Gallen angetretenen Grünliberalen konnten auf Anhieb 4 Sitze erringen. [21. Oktober 2007]
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Die Schweiz bekommt eine der schärfsten Asylregelungen in Europa.
Bei einer Volksabstimmung sprachen sich über zwei Drittel der befragten
Bürger für eine deutliche Verschärfung des Asyl- und Ausländerrechts
aus. Es wurde in allen Kantonen eine Mehrheit erreicht, in den französischen
Gebieten war die Zustimmung etwas geringer, aber immer noch deutlich über
50% . Das Ergebnis der Abstimmung wurde von diversen Organisationen kritisiert.
Besonders empört sind die Interessenvertreter der Wirtschaftsflüchtlinge
über die Bestimmung, Asylanträge von Flüchtlingen ohne Ausweispapiere
nicht zu bearbeiten. Mit diesem Trick konnten bisher hunderttausende in
Europa ihre Abschiebung verhindern. Z. B. besteht in vielen Ländern
ein Rückführungsabkommen mit Nigeria, daher lassen nigerianische
Asylwerber ihre Ausweispapiere verschwinden und behaupten, aus anderen
Ländern zu kommen. In den USA werden solche Flüchtlinge solange
inhaftiert, bis sie sich an ihr Herkunftsland "erinnern".
Die neuen Asylbestimmungen der Schweiz sehen außerdem vor, dass Bewerber keinen Anspruch mehr auf Sozialhilfe haben. Sie haben nur noch Anrecht auf eine Nothilfe von umgerechnet etwa 600 Euro. Kritiker sehen Teile der neuen Regelungen als nicht vereinbar mit der Internationalen Flüchtlingskonvention an. Ebenfalls angenommen wurde das neue Ausländergesetz. Nicht-Europäer dürfen nun nur noch in die Schweiz kommen, wenn sie bereits eine feste Arbeitsstelle in dem Land haben. Bewerber müssen nachweisen, dass sie die erforderlichen Qualifikationen besitzen und kein Schweizer oder Europäer für die Stelle in Frage kommt. Das Gesetz wurde nach einer Vorlage von Justizminister Blocher ( SVP ) schon vom Schweizer Parlament beschlossen, seine Gegner hatten aber genügend Unterschriften gesammelt, damit es zur Volksabstimmung vorgelegt werden musste. Mehr als 21 Prozent der 7,3 Millionen Einwohner der Schweiz sind Ausländer. Im Jahr 2005 wurden in dem Land rund 19.000 Asylanträge gestellt, die niedrigste Zahl seit 20 Jahren. In den vergangenen zehn Jahren waren nur etwa ein Drittel aller Asylanträge in der Schweiz positiv beschieden worden. Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) zeigte sich enttäuscht von dem Votum. "Die Schweiz hat eines der restriktivsten Gesetzgebungen in Europa eingeführt, und andere Länder könnten folgen", sagte UNHCR-Sprecher William Spindler. Die Regel, wonach ein Antragsteller ohne Ausweispapiere kein Asylverfahren bekommt, widerspreche einer seit 1951 geltenden Internationalen Flüchtlingskonvention. Ein Sprecher der Internationalen Organisation für Migration (OIM) sagte, die Unterscheidung im neuen Gesetz zwischen europäischen und nicht-europäischen Zuwanderern sei "künstlich in einer globalisierten Wirtschaftswelt". Auch mehrere Schweizer Kirchen- und Religionsverbände bedauerten das Votum. Anläßlich der Volksabstimmung in der Schweiz fordert FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache eine Verschärfung des Asyl- und Ausländerrechts auch in Österreich. Das Schweizer Beispiel zeige, daß andere Länder den Kopf nicht mehr in den Sand stecken würden. Nur mehr in Österreich betreibe die Regierung und die Pseudoopposition aus Rot und Grün permanente Realitätsverweigerung auf Kosten der österreichischen Bevölkerung. Konkret verlangt Strache, daß Ausweislose und Illegale in jenes
Land zurückzuführen seien, von dem aus der Grenzübertritt
vorgenommen worden sei. Biometrische Erkennungsmaßnahmen bei Asylwerbern
müßten EU-weit flächendeckend eingeführt und die dazugehörige
Infrastruktur optimiert werden. Asylwerber hätten in gesonderten,
abgelegenen Einrichtungen untergebracht, dort bis zum rechtskräftigen
Abschluß ihres Asylverfahrens angehalten und mit dem Notwendigsten
versorgt zu werden.
Weitere Forderungen Straches: ein Einwanderungsstopp, ein eigenes Staatssekretariat, das sich mit der Rückführung von Ausländern befasse und eine generelle Visumpflicht für Nicht-EU-Ausländer (Ausnahmen: Schweizer und Norweger). [24. September 2006] Mehr Geld für Wirtschaftsflüchtlinge
als für Einheimische >>
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Bei den Parlamentswahlen in der Schweiz vom 19. 10. 2003 ist die Ausländer- und EU-kritische Schweizerische Volkspartei (SVP) mit einem Stimmengewinn von gut fünf Prozent wieder wählerstärkste Partei geworden. Kleinere Gewinne verbuchten auch die Sozialdemokraten und die Grünen. Die Gewinne der Partei sind auf den unermüdlichen Einsatz und die konsequente und geradlinige Politik Christoph Blochers zurückzuführen, was in krassem Gegensatz zum Treiben der FPÖ-Führung in Österreich steht, die die wichtigsten Wahlversprechen von 1999 aus Opportunismus und Sesselkleberei gebrochen hat. Der Ton in den politischen Auseinandersetzungen dürfte in der Schweiz schärfer werden und möglicherweise wird sogar die Schweizer Regierungskoalition der großen Parteien keinen Bestand mehr haben. Die Schweizer Altparteien wollen wahrscheinlich weiterhin der SVP den ihr zustehenden zweiten Bundesratssitz verweigern. Die SVP konnte 5,2 Prozent hinzugewinnen und kommt auf 27,7 Prozent der Wählerstimmen. Dies würde 55 von 200 Sitzen im Schweizer sog. Nationalrat entsprechen. Seit 1959, hat keine Partei in der Schweiz einen so hohen Wähleranteil erreicht. Schweizer Medien sprachen von einem Durchmarsch oder einem Erdrutsch zu Gunsten der SVP. Die Sozialdemokraten erreichten mit einem Plus von 1,7 Prozent 24,2 Prozent der Stimmen oder 54 Sitze. Die Freisinningen (FDP) lagen mit 16,0 Prozent der Stimmen um 3,9 Prozent unter dem Ergebnis von vor vier Jahren. Die Christdemokraten (CVP) verloren 3,0 Prozent auf 12,9 Prozent. Die Grünen konnten sich um knapp drei Prozentpunkte auf 7,7 Prozent verbessern. [19. Oktober 2003] |
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Bei den Parlamentswahlen in der Schweiz am 24. Oktober 1999 gab es einen politischen Rechtsrutsch. Die bisher viertstärkste Partei SVP wurde mit 22,6 % der Stimmen zur stärksten Partei.
Sie konnte ihre Sitze im Bundesparlament um 15 auf 44 erhöhen. In der Vierparteienregierung wird die Partei einen weiteren Ministerposten fordern. SVP..........................................22,6 % (44 Mandate)
Der Vorsitzende der SVP, Christoph Blocher, tritt gegen Asylmißbrauch sowie UNO- und EU-Beitritt der Schweiz auf. Blocher lehnt auch die Entschädigungszahlungen Schweizer Banken an Holocaust - Anwälte ab.
Kritik wegen Briefes an "Holocaust-Leugner"In gemeinsamen Zeitungsanzeigen wollten Sozal- und Christdemokraten Blocher zum Neonazi stempeln und warnten vor seiner Wahl. Der Historiker Graf wurde Anfang 1999 - zwei Jahre nach dem Brief Blochers - in einem Berufungsverfahren wegen "Leugnung des Holocausts" vom Obergericht Aargau zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt. Seine Bücher wurden beschlagnahmt. [24. Oktober 1999] |