Österreicher sollen Vorurteile gegen Asylwerber abbauen

An der Masseneinwanderung von Wirtschaftsflüchtlingen nach Europa verdienen nicht nur die illegalen Schleuser, sondern zahlreiche Organisationen haben bereits eine Riesenbürokratie aufgebaut, deren Aufgabe es ist, mit dem Geld der europäischen Steuerzahler den Zustrom zu "verwalten". So bekommen etwa in Österreich diverse Organisationen neben den Spenden der irregeleiteten Einheimischen auch noch z. Z. jährlich 200 Millionen Euro an Steuergeldern für die Betreuung der angeblichen Asylwerber, was praktisch bedeutet, daß u. a. mit diversen Spitzfindigkeiten durch teure Anwälte Asylverfahren jahrelang hinausgezögert werden oder Illegale trotz amtlicher Ablehnung des Asyls kurzerhand bei diesen Vereinen Unterschlupf finden können.

Auch die UNO - massiv finanziert auch von den "Feindstaaten" Deutschland und Japan - arbeitet kräftig an der Einschleusung von  angeblichen Asylwerbern nach Europa mit. Um den allmählich da und dort aufkeimenden Widerstand gegen die Masseneinwanderung zu unterbinden, wurde jetzt in z. B. Österreich eine Plakataktion gegen "Vorurteile" der Bevölkerung gestartet. Das sog. UNO-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) in Wien will damit "auf provokante Art die Vorurteile gegen Asylwerber angsprechen".

"Asylwerber zeigen nie ihr wahres Gesicht" oder "Asylwerber spielen mit üblen Tricks" ist auf den Plakaten zu lesen, die in äußerst geschmackloser Form scheinbar auch Assoziationen zu Gewalttaten gegen Menschen wecken sollen. Die Erklärung zu diesen Aussagen, die Vorurteile gegenüber Asylwerbern darstellen, bietet die Website des UNHCR. Die
Idee zu dieser Kampagne stammt von einem UNHCR-Sprecher in Wien. Er will mit der Aktion die Bevölkerung auf diese Problematik aufmerksam machen. Er meint dass Vorurteile, die man öfter wiederholt, deswegen nicht wahrer werden. In diesem Zusammenhang hob er besonders die Verantwortung der Politik und der Medien hervor.

Multi-Kulti

Von UNHCR werden u. a. folgende Vorurteile gegen Asylwerber angeführt:

Vorurteil 1: Asylwerber dealen.

Vorurteil 2: Asylwerber suchen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen um Asyl an.

Vorurteil 3: Asylwerber werden immer mehr.

Vorurteil 4: Asylwerber sind Gschichtldrucker.

Vorurteil 5: Asylwerber stellen immer frechere Forderungen an Österreich.

Vorurteil 6: Die allermeisten Asylwerber kommen aus wirtschaftlichen Motiven.

Vorurteil 7: Europa wird "überschwemmt" von Fremden.

Vorurteil 8: Asylwerber sind für den Anstieg der Kriminalität in Österreich verantwortlich.

Vorurteil 9: Asylwerber tricksen sich durch das Asylverfahren.

Vorurteil 10: Österreich wird der großen Zahl von Asylwerbern kaum mehr Herr.

[27. Dezember 2003]
 

Nachdem das österreichische Innenministerium Anfang Dezember 2004 die neue Kriminalstatistik veröffentlicht hat, steht das Thema Asylpolitik im Interesse der Öffentlichkeit. Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider hat prompt reagiert und kündigt ein Asyl-Volksbegehren an, für den Fall, dass das Asylgesetz nicht verschärft wird.

Die Zahlen sind alarmierend: Im Zeitraum Januar bis Oktober 2004  wurde gegenüber rund 9.000 Asylanten Anzeigen erstattet, vor allem wegen Eigentums- und Drogendelikten. (Im Jahr davor waren es noch 6.300). Allein in Wien gab es in dem Zeitraum 4.000 Anzeigen. Bedenkt man, dass in Österreich derzeit offiziell 22.000 Asylanten leben, bedeutet das, dass jeder 3. Asylant wegen eines Deliktes verdächtig ist. Geht man davon aus, dass das Jahr noch nicht zu Ende ist, werden es bis Dezember leicht 40 Prozent, die tatverdächtig sind!

Zu scharfen Maßnahmen will jetzt Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider greifen: Er verlangt ein Volksbegehren, sollte das Asylgesetz in Österreich nicht drastisch verschärft werden. Schon zuvor hatte Haider den Vertrag zwischen Bund und Ländern aufgekündigt, weil der Bund seine Vereinbarung, wonach die Bundesländer nur 16.000 Asylwerber aufzunehmen hätten, auf 26.000 aufgestockt hätte.

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In Graz hat ein Diebstrio am hellichten Tag ein Postauto ausgeräumt. Die Täter konnten wenig später gefasst werden.

Am Vormittag des 10. 3. 2006 war der Postbedienstete mit dem Ausliefern von Paketen beschäftigt und ließ zu diesem Zweck das Zustellauto mit offener Ladetüre stehen.

Das nutzten die Täter aus, um Pakete aus dem Postauto in ein anderes Fahrzeug umzuladen und davonzufahren. Dabei wurden sie allerdings von einer Augenzeugin beobachtet, die sich auch das Kennzeichen des Wagens notierte.
   
Noch in der Nacht konnten der Autobesitzer, ein armenischer Asylwerber und zwei Komplizen - eine Frau aus Armenien und ein Mann aus Russland - ausgeforscht werden.

Die gestohlenen Waren, deren Wert von der Post mit mindestens 220 Euro geschätzt wird, blieben verschwunden.

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Die Polizei konnte Anfang März 2006 12 Kosovo-Albaner ausforschen, die mehr als 130 Einbruchsdiebstähle in Niederösterreich verübt haben sollen. Der Schaden beträgt ca. 500.000 Euro.

Die Täter sollen seit Anfang 2005 auf Einbruchstour gewesen sein. In den letzten Monaten dürften die 12 mutmaßlichen Täter fast jede Nacht in den Bezirken Scheibbs, Melk, Sankt Pölten und Zwettl auf Diebstour gewesen sein. Sie sollen teilweise mehrere Einbrüche pro Nacht verübt haben.

Die Bande hatte es vor allem auf Bargeld, Zigaretten und Telefonwertkarten abgesehen, so die Polizei.

Die Verdächtigen sollen verschiedene Firmen, Gasthäuser und Trafiken ausgeraubt haben. Das Tatwerkzeug dürften sie bei Einbrüchen in Lagerhäuser erbeutet und meist am nächsten Tatort zurückgelassen haben.

Die Schadensumme beträgt laut Niederösterreichischer Sicherheitsdirektion 500.000 Euro. Die fünf mutmaßlichen Haupttäter sind zwischen 19 und 47 Jahre alt. Sie wurden in die Justizanstalt Sankt Pölten eingeliefert.

Für die mutmaßlichen Komplizen sind Haftbefehle beantragt worden. Alle 12 Bandenmitglieder waren laut Polizei Asylwerber, die in Wieselburg (Niederösterreich) und Wien gewohnt haben.

[6. März 2006]

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Im Juni 2005 wurden in Innsbruck (Nordtirol) in mehreren Banken die im Foyer eingerichteten Selbstbedienungsboxen aufgebrochen. Bei den Einbrüchen erbeuteten die aus Schwarzafrika stammenden Täter zahlreiche Überweisungsscheine, die sie zu Geld machten: Sie benützten die Daten, um Anweisungen auf eigens zu diesem Zweck in Wien eingerichtete Konten zu tätigen. Dort wurden dann im September 95.000 Euro behoben.

Die drei in Wien eingerichteten Konten wurden von einem eigens angeworbenen Mann aus dem Kongo mit Hilfe gefälschter Pässe eröffnet. Dabei verwendete dieser allerdings den Namen seiner Schwiegermutter und hinterließ seine richtige Handynummer. Dadurch konnte er im Gegensatz zu den anderen Bandenmitgliedern ausgeforscht und festgenommen werden.
Einer der Täter wurde am 1. 2. 2006 zu drei Jahren "teilbedingt" verurteilt. Von der Beute habe der Verurteilte eigenen Angaben zur Folge nur wenige Euro gesehen. Mit dem Urteil von drei Jahren Haft, davon ein Jahr unbedingt, zeigte sich der 33-Jährige einverstanden. Der Schuldspruch wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs ist jedoch nicht rechtskräftig.

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Am Innsbrucker Oberlandesgericht wurde am 1. Febreuar 2006 noch einmal eine Vergewaltigung verhandelt, die im Vorjahr in Wattens für Bestürzung gesorgt hat. Das Gericht hat die Strafe für den Hauptangeklagten erhöht.

Drei Asylwerber hatten nach einer Zechtour in Wattens randaliert und eine junge Frau vergewaltigt. Das Ganze passierte auf offener Straße, um sechs Uhr früh. Während zwei Männer bereits verurteilt wurden, hatte der Hauptangeklagte gegen das Urteil berufen.

Das Trio war im Februar 2005 in Wattens ausgerastet. Betrunken und nach eigenen Angaben unter Drogeneinfluss raubten sie Handtaschen, versuchten ein Auto zu stehlen und eine Frau zu vergewaltigen, was die Schreie einer Augenzeugin verhinderten. Eine zweite Frau hatte keine Chance, sie wurde von dem damals 41-jährigen algerischen Asylwerber vergewaltigt, während ein 18-jähriger zweiter Algerier und ein 16-jähriger Marokkaner tatenlos zusahen.

Bei der Gerichtsverhandlung im Juli wurden die beiden wegen Raub- und Diebstahlsdelikten zu mehrmonatigen Haftstrafen verurteilt, sie haben dieses Urteil auch angenommen.

Nicht so der Hauptangeklagte: Der 41-jährige Algerier hat gegen die fünf Jahre unbedingte Haft Berufung und Nichtigkeitsbeschwerde eingelegt. Deshalb geht der Prozess gegen ihn in die zweite Runde.

Angeklagter: "Wollte den Frauen ja Geld zahlen"
Der angeklagte Algerier schien vor Gericht gar nicht wirklich zu verstehen, um was es eigentlich geht: Dass ihm mehrere Verbrechen, Raube, versuchte und vollzogene Vergewaltigungen sowie andere Delikte vorgeworfen werden. Auf die Frage, ob er die Taten bereue, ließ der Algerier den Dolmetscher wissen, dass er den Frauen ja Geld gezahlt habe (? zahlen wollte).

Der Oberstaatsanwalt forderte eine Erhöhung der Strafe: Es gehe um einen Vorfall, der die Bevölkerung zutiefst verunsichert habe. Erschwerend sei, dass es nicht nur um ein Delikt, sondern gleich um viele Verbrechen innerhalb eines Tages gehe. Dass die Tat gravierend sei, räumte auch der Pflichtverteidiger ein. Die schwere Alkoholisierung und andere Umstände würden aber auf eine einmalige Ausnahmesituation hindeuten.

Angesichts der Tatsache, dass die Vergewaltigungsopfer zwar geschlagen, aber nicht verletzt worden seien, forderte die Verteidigung, die fünfjährige Haftstrafe wenigstens nicht zu erhöhen.

Dem kam der Berufungssenat nicht nach: Er erhöhte die Strafe um ein Jahr von fünf auf sechs. Beim Angeklagten sei nicht ein Hauch von Reue zu erkennen. Es sei die Härte, so der Richter, einer Frau die Handtasche zu rauben, dann zu versuchen, sie zu vergewaltigen. Nachdem das misslang, einfach der nächsten Frau die Handtasche zu entreißen und auch sie zu vergewaltigen. Diese Abfolge, das sei schon die Härte. Hier müsse man die Kirche ins Dorf holen.

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Zu einem Raub und einer Vergewaltigung ist es am Morgen des 18. 2. 2005 in Wattens (Tirol) gekommen. Eine sechsköpfige Gruppe von Männern hatte nach der Sperrstunde eines Lokals zu randalieren begonnen.

Noch vor dem Eintreffen der alarmierten Gendarmerie wurden dann noch zwei einheimische Frauen attackiert, die auf dem Weg zur Arbeit waren. Eine 21-Jährige wurde vergewaltigt.

Die aus Algerien und Marokko stammenden Asylwerber hatten gegen 6 Uhr das Nachtlokal in Wattens verlassen. Bereits im Lokal sei es zu Schwierigkeiten gekommen, da gegen Möbel und Inventar getreten worden sei, berichteten die Beamten.

Vor dem Lokal brachen die Männer in zwei geparkte Pkws ein, wurden dabei aber beobachtet und die Gendarmerie verständigt. Noch vor dem Eintreffen der Gendarmerie flüchteten alle sechs Täter, wobei jedoch einer der Täter im Nahbereich festgenommen werden konnte.

In der Zwischenzeit kam es durch mindestens zwei der Männer zu massiven Gewalthandlungen gegen zwei Tiroler Frauen. Eine 21-jährige Frau aus Wattens wurde unter Gewaltanwendung ihres Bargeldes und eines Ringes beraubt. Anschließend wurde sie vergewaltigt.

Ebenso wurde eine 27-jährige Fußgängerin aus Wattens von mindestens zwei Tätern unter massiver Gewaltanwendung ihrer Handtasche beraubt.

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Nach mehreren begangenen Vergewaltigungen muss ein 41-jähriger Asylwerber aus Algerien für fünf Jahre hinter Gitter. Dieses Urteil fällte ein Schöffensenat am Innsbrucker Landesgericht am 21. 7. 2005.

Die Tat des Asylwerbers hatte in ganz Tirol für Bestürzung gesorgt. Der Mann hatte im Februar in Wattens zwei Frauen bedrängt, beraubt und eine von ihnen auf offener Straße vergewaltigt.

Die Strafe soll abschreckend sein, forderte der Staatsanwalt. Der Staatsanwalt sagte, solchen Umtrieben müsse mit strengen Strafen der Riegel vorgeschoben werden. Alle müssten wissen, dass das nicht toleriert werde, Trinken bis kurz vor dem Umfallen, und dann Ausrasten.

Der Schöffensenat kam dieser Forderung beim Haupttäter nach. Er wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt. Nachdem er auch schon wegen Rauschgifthandels verurteilt worden war, muss er jetzt sogar für fünfeinhalb Jahre hinter Gitter.

Zwei weitere Asylwerber aus Algerien und Marokko, die bei zwei Vergewaltigungen dabei gewesen sein sollen, erhielten Haftstrafen von vier bzw. acht Monaten.

Die Vergewaltigung am hellichten Tag und auf offener Straße hatte nicht nur in Wattens für Entsetzen gesorgt. Im Februar hatten in Wattens sechs arabische Asylwerber ihr Unwesen getrieben.

"Ich hatte fürchterliche Angst", schilderte eine der bedrängten Frauen vor Gericht. Erst rissen sie mir die Handtasche weg, dann kam ich irgendwie zu Boden. Als ich um Hilfe schrie, schlug und redete der Mann auf mich ein und zeigte mir, er würde mich umbringen, wenn ich nicht aufhörte. Da hab ich nur mehr gewimmert." Es war eine fremde Sprache, sie habe kein Wort verstanden, sagte die junge Frau.

Dann habe der Algerier plötzlich ein deutsches Wort gesagt: "Spielchen!" - und die Wattnerin sagt heute, sie habe gewusst, jetzt wolle er sie vergewaltigen. Dann schrie eine Augenzeugin den Mann in die Flucht.

Der zweiten Frau, die den Arabern wenig später begegnete, erging es noch schlechter. Nachdem ihr die Handtasche geraubt worden war, vergewaltigte sie der Algerier tatsächlich, bei einem Abstellplatz für Räder, kurz vor sechs Uhr früh, als sie auf dem Weg zur Arbeit war.

Die drei Angeklagten waren vor dem Schöffengericht unter Vorsitz von Richter Bruno Angerer nur teilweise geständig. Sie sagten, sie seien so betrunken gewesen, hätten außerdem Kokain genommen und könnten sich deshalb an kaum etwas erinnern.

    "Da war irgendetwas"
Als der Algerier auf die Vergewaltigung angesprochen wurde, übersetzte der Dolmetscher: Ja, da sei schon etwas gewesen, allerdings habe die Frau das auch gewollt, von Vergewaltigung könne also keine Rede sein. Außerdem habe er noch nie im Leben etwas gestohlen.

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Zwei Autodiebe aus Georgien sind am 7. 2. 2005  vor einer bayrischen Polizeikontrolle mit dem Auto nach Tirol geflüchtet. In Reutte war für sie aber Endstation.

Die bayrischen Beamten wollten zwei Mercedes, die mit holländischen Werkstattkennzeichen unterwegs waren, anhalten. Die Lenker reagierten auf das Haltzeichen anders als erwartet und rasten in Richtung Österreich davon.

Die Beamten verständigten ihre Kollegen in Reutte. Dort klickten etwa 50 Minuten später am Bahnhof die Handschellen. Die gesuchten Fahrzeuge waren in Nähe des Bahnhofs abgestellt.

Im Auto wurden Gegenstände sichergestellt, die für Fahrzeugdiebstähle verwendet werden. Die Fluchtautos der Georgier waren im Raum Düsseldorf als gestohlen gemeldet worden. Einer der beiden wird in der BRD wegen Autodiebstahls bereits polizeilich gesucht.

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Ein 43-jähriger georgischer Asylwerber, der derzeit in Traiskirchen (Niederösterreich) in Bundesbetreuung aufhältig ist, wurde am Vormittag des 13.06.2005 beobachtet, wie er aus dem Warenständer eines Textilwarengeschäftes am Hauptplatz einen Bademantel stahl und flüchtete. Er konnte von einer in der Nähe befindlichen Fußstreife der Stadtpolizei nach kurzer Flucht in der Rathausgasse angehalten werden. Der Bademantel wurde dem Geschädigten zurückgegeben und die Anzeige wird nach Abschluss der Erhebungen an das Bezirksgericht Baden erstattet. Im Zuge der Kontrollen der Fußgängerzone wurden am Nachmittag des 14.06.2005 zwei verdächtige Männer von Beamten der Stadtpolizei Baden beobachtet, die mehrere Geschäfte betraten, ohne Einkäufe zu tätigen. Danach kehrten sie in einem Kaffeehaus in der Fußgängerzone ein und besuchten abwechselnd die Toilette. Bei der Nachschau am WC fanden die Beamten eine Geldbörse. In dieser Börse befanden sich mehrere Kreditkarten, jedoch kein Bargeld. Da der Verdacht bestand, dass diese Geldbörse kurz vorher gestohlen wurde, wurden die beiden Männer überprüft. Es handelt sich um einen beschäftigungs- und unterstandslosen 20-jährigen israelischen Staatsbürger und einen 35-jährigen algerischen Asylwerber, der in Traiskirchen in Bundesbetreuung untergebracht ist. Beide Männer trugen neuwertige Schuhe und hatten in ihren Rucksäcken ihre alten Schuhe verstaut. Der Wert der Schuhe beträgt 190.- Euro. Eine Überprüfung ergab, dass die Schuhe kurz vorher in einem Schuhgeschäft in der Rathausgasse gestohlen worden sind. Die Schuhe wurden dem geschädigten Geschäft wieder zurückerstattet. Auch die Besitzerin der Geldbörse konnte verständigt und die Geldbörse ausgehändigt werden. Beide verdächtige bestritten sowohl den Geldbörsen- als auch den Schuhdiebstahl. Die Anzeige wird nach Abschluss der Erhebungen an das Bezirksgericht Baden erstattet.

Gendarmen aus Bruck/Leitha (Niederösterreich) haben am 18. 12. 2004 zwei mutmaßliche Drogendealer festgenommen. Sie sollen seit August 1,2 Kilogramm Heroin verkauft haben. Nach Angaben der nö. Sicherheitsdirektion stammen die Verdächtigen aus Afrika. Einer soll Asylwerber sein.

Die zwei Männer, im Alter von 17 bzw. 25 Jahren, sollen von August bis Mitte Dezember 1,2 Kilogramm Heroin in Wien verkauft haben. Laut den Ermittlern verdienten sie an den Drogen etwa 12.000 Euro.

Bei einer Hausdurchsuchung fanden die Beamten nach eigenen Angaben drei Gramm Heroin und Bargeld, das aus dem Heroinverkauf stammen soll. Die Verdächtigen wurden festgenommen.

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Beamten der Kriminalabteilung Burgenland ist ein Schlag gegen Drogenhändler in Wien gelungen. Vier Männer wurden verhaftet, Fünfeinhalb Kilogramm Heroin im Wert von 500.000 Euro wurden sichergestellt.

Die vier Männer gehören zu einer in Europa agierenden westafrikanischen Tätergruppe. Sie sollen seit vergangenem Mai insgesamt 35 Kilogramm Heroin aus der BRD nach Östereich geschmuggelt und hier verkauft haben.

Verhaftet wurde zunächst ein Westafrikaner mit vermutlich falschen amerikanischen Papieren, der mit einem Mietauto aus der BRD nach Wien unterwegs war.

In dem Auto hatte der Mann Pakete mit Heroin versteckt, das er am Wiener Westbahnhof an einen Komplizen übergeben wollte. Die insgesamt fünfeinhalb Kilogramm Heroin im Wert von etwa 500.000 Euro wurden sichergestellt, der Mann wurde verhaftet.

Zwei seiner Mittäter - beide Asylwerber aus Gambia - wurden dann in einer Wohnung in Wien-Donaustadt festgenommen. Ein weiterer Komplize des Drogenkuriers wurde während einer Straßenbahnfahrt geschnappt. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Beamten schriftliche Aufzeichnungen die den Suchtgift-Verkauf belegen.

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Eine Einbrecherbande, die in Wien, Niederösterreich, dem Burgenland, der Steiermark und Oberösterreich vor allem Supermärkte heimsuchte, konnten Gendarmen aus OÖ nun ausforschen.

Das gab die Sicherheitsdirektion für Oberösterreich in einer Presseaussendung am 28. 12. 2004 bekannt. Der von den Tätern bei insgesamt 72 Straftaten verursachte Gesamtschaden beträgt rund eine halbe Million Euro.

Die Bande bestand im Kern aus elf georgischen Asylwerbern, die in Wien extern betreut wurden. Sie fuhren meist in zwei Pkw zu den Tatorten. Sie brachen vor allem in Supermärkte ein, aber auch in Trafiken und andere Geschäfte. Einzelne Geschäfte suchten sie sogar in kurzer Zeit mehrmals hintereinander heim.

Dort ließen sie Wechselgeldkassen, Telefonwertkarten und Einkaufsgutscheine mitgehen. Sie machten Beute im Gesamtwert von 300.000 Euro, dazu kommt noch Sachschaden in der Höhe von 200.000 Euro. Nach den Einbrüchen fuhren sie sofort wieder nach Wien.

Auf ihre Spur kamen die Sicherheitsbehörden nach zwei Einbrüchen in einen Supermarkt im Bezirk Perg im April und im Mai dieses Jahres. Beim zweiten Einbruch waren die Gendarmen den Täter bereits auf den Fersen. Nach einer zehn Kilometer langen Auto-Verfolgungsjagd gelang diesen aber die Flucht.

Doch eine aus sechs Gendarmen der Posten Grein, Mauthausen und Perg gebildete Ermittlergruppe konnte sie nunmehr ausforschen. Sechs Verdächtige wurden inhaftiert, fünf wurden auf freiem Fuß angezeigt.

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Die Wiener Polizei hat 30 mutmaßliche Mitglieder einer Einbrecherbande festgenommen. Die Asylwerber dürften sich auf Tabakläden und Wohnungen spezialisiert haben.

Auf die Spur der Bande kam die Polizei am Morgen des 11. 12. 2004, als sie sechs Männer beim Einbruch in einen Tabakladen in Wien-Landstraße auf frischer Tat ertappte.

Nach einer vertraulichen Mitteilung wurden im 2. Bezirk weitere 24 Verdächtige festgenommen.

Bei den Verdächtigen handelt es sich um um georgische Asylwerber. Die Ermittler legen den Verdächtigen zahlreiche Straftaten in Wien und Umgebung zur Last.

In einer Wohnung in Wien-Leopoldstadt wurde Diebesgut in großem Umfang sichergestellt, sagte Major Manfred Briegl von der Wiener Kriminalpolizei: "Eine breite Palette an Parfum, Schmuck bis hin zu edelsteinbesetzten Ringen und Broschen. Weiters elektronische Geräte vom Laptop angefangen, Fotoapparate bis hin zu Mobiltelefonen." Weiters stellten die Beamten Einbruchswerkzeug sicher.

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Kurz nach einem Raubüberfall auf einen Supermarkt in Großenzersdorf am 13. 12. 2004 sind zwei Verdächtige festgenommen worden. Sie sollen die Kassiererin verprügelt haben.

Die Verdächtigen wollten offenbar im Autobus flüchten. Gendarmen nahmen sie in einem der wartenden Busse am Großenzersdorfer Busbahnhof, nur knapp nach dem Raubüberfall fest.

Der Großteil der Beute wurde unter einem Unterlegskeil gefunden. Dort hatten die Verdächtigen nach Darstellung der Gendarmerie das Geld versteckt. Die zwei Männer, es sind Asylwerber aus Russland bzw. Georgien, wurden in das Landesgericht Korneuburg eingeliefert.

Sie sollen kurz vor ihrer Festnahme eine Supermarktfiliale in Großenzersdorf überfallen haben. Laut den Ermittlern schlugen sie auf die Kassiererin ein und verließen den Supermarkt mit dem Geld (etwa 865 Euro) aus der Kassa. Die Kassiererin ist leicht verletzt.

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Wegen gefährlicher Drohung stand am 21. 12. 2004 ein 42-jähriger Asylwerber in Graz (Steiermark) vor Gericht. Weil er mit seiner Unterkunft in Schäffern nicht zufrieden ist, drohte er, gegen einen Mitarbeiter der Caritas und seinem Quartiergeber eine Bombe zu werfen.

Der tschetschenische Flüchtling sagte bei der Verhandlung, dass er eine Verlegung aus Schäffern fordern wollte. Die Bombendrohung gegen den Flüchtlingshelfer der Caritas und seinem Quartiergeber sei jedoch falsch gewesen, meinte der Angeklagte. Vielmehr wollte er von Schäffern weg, weil eine andere Flüchtlingsfamilie mit Vergiftungserscheinungen ins Spital eingeliefert worden sei.

Diese Vergiftung ist im Protokoll als Magenverstimmung von drei Kindern angemerkt, die angeblich zuviel von der frischen Milch in ihrem Quartier getrunken hätten.

"Vielleicht ist die Asylunterbringung nicht so ideal, aber man kann doch nicht drohen, Bomben zu schmeißen", warf ihm der Richter vor. Nach Angaben des Richters wollen alle Tschetschenen in eine große Stadt und nicht in einem Kaff untergebracht werden.

Der Caritashelfer bestätigte am Dienstag als Zeuge im Wesentlichen die Drohungen des Angeklagten. "Ich habe damals sogar nachgefragt, ob der Angeklagte wirklich von einer Bombe gegen mich gesprochen hat", sagte er.

"Das wollen alle Tschetschenen", bestätigt der Caritas-Mitarbeiter, "sie wollen alle in größere Städte, in den kleinen Orten fühlen sie sich nicht wohl." - "Das Quartier passt ihnen nicht, das Essen schmeckt ihnen nicht, was sollen wir da tun?", grübelt der Richter. Anfang September waren 50 neue Asylwerber in dieses oststeirische Haus gekommen, "die Stimmung war von Beginn an aggressiv", berichtet der Zeuge. Die Tschetschenen konnten aber nicht verlegt werden, es fehlten die Voraussetzungen. Und in dieser gereizten Stimmung fiel die Drohung. Erst nach Rücksprache mit seinem Chef erstattete der Caritas-Helfer Anzeige. "Auch die Dolmetscherin hat Angst bekommen", erzählt er. Auf diese Zeugin kann nicht verzichtet werden, der Prozess wird vertagt.

Weil vor Gericht aber der tschetschenische Dolmetsch mit seinem Latein am Ende war und auch die russische Übersetzerin nicht restlos klären konnte, wie massiv die Drohungen tatsächlich waren, soll die damals anwesende Dolmetscherin Licht in die Angelegenheit bringen. Diese konnte aber nicht zur Verhandlung kommen und daher wurde der Prozess vertagt.

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In Traiskirchen (Niederösterreich) ist am Abend des 13. 12. 2004 eine Trafik ausgeraubt worden. Die Räuber, möglicherweise Russen, entkamen unerkannt.

Die zwei Räuber bedrohten die Trafikantin mit einer kurzläufigen Pistole, die als stark abgenutzt beschrieben wird. Sie zwangen die Frau sich in einem Nebenraum hinzusetzen.

Dann durchsuchten sie das Geschäft. Zuerst sahen sie laut Gendarmerie im Kühlschrank nach, ob dort Geld versteckt sei. Dann entnahmen sie den gesamten Inhalt der Ladenkassa und raubten einige Zigarren.

Die Räuber entkamen der Fahndung durch die Gendarmerie. Laut den Aussagen der Trafikantin könnten sie Russen sein. Sie hätten in gebrochenem Deutsch bzw. in einer Sprache mit ihr gesprochen, die wie Russisch klang. Es könne aber auch eine andere slawische Sprache gewesen sein.

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In Linz haben in der Nacht auf den 28. 12. 2004 unbekannte Täter ein Optikergeschäft komplett ausgeräumt. Der Geschäftsinhaber schätzt den Schaden auf 450.000 Euro.
450.000 Euro Schaden bei Einbruch

Die Polizei Wels hat ein Einbrecherquartett ausgeforscht. Die vier Verdächtigen wurden nach einem Einbruch Mitte Dezember gefasst. Ihnen wurden 115 Straftaten mit einem Schaden von über 80.000 Euro nachgewiesen.

In NÖ hat die Zahl der Einbrüche im Jahre 2004 laut Landes-Gendarmeriekommando um 43 Prozent zugenommen. Besonders um die Weihnachtsfeiertage rät die Gendarmerie zur Vorsicht.

Die Zahl der Einbrüche in Tirol steigt an. Während in den vergangenen Jahren häufig die sogenannten Dämmerungseinbrecher unterwegs waren, kommen die Täter jetzt zunehmend in der Nacht.

Im Jahr 2004 sind von Januar bis November über 6.500 Einbruchsdiebstähle verübt worden. Das ist eine leichte Zunahme von knapp vier Prozent gegenüber dem Jahr davor.

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Ein 21-jähriger ungarischer Staatsbürger, der mit Komplizen in Ostösterreich zahlreiche Einbrüche verübt hat, wurde am 25. 12. 2004 in der Steiermark festgenommen. Die Bande hat unter anderem 460 Motorsägen gestohlen.

Der Ungar und sieben weitere Mittäter, darunter ein 16-jähriger Landsmann, waren seit September dieses Jahres auf Diebsttouren durch Ostösterreich unterwegs.

Bevorzugte Ziele waren Landmaschinenhandlungen, Baumärkte, Lagerhäuser aber auch Juwelierläden in Ober- und Niederösterreich, in der Steiermark und im Burgenland.
Unter anderem gestand der nun verhaftete 21-Jährige den Diebstahl von sage und schreibe 460 Motorsägen. Der Gesamtschaden wird mit 265.000 Euro angegeben.

Der Mann und seine Komplizen arbeiteten auch auf Bestellung: Baumaschinen und auch Buntmetalle wurden im grossen Stil entwendet und zu Hehlern nach Ungarn transportiert. Von dort ging ein Teil der Ware weiter nach Rumänien.

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Mitte Dezember 2004 brachen unbekannte Täter in ein Autohaus in Hartberg (Steiermark) ein. Sie entwendeten zwei Laptops im Wert von 8.000 Euro. Danach montierten sie von einem vor dem Autohaus geparkten Wagen die Kennzeichentafeln ab und befestigten sie auf einem Neuwagen.

Dann fuhren sie Richtung Oberschützen (Burgenland). Kurz vor 5.00 Uhr machten die Unbekanten Halt vor der BA-CA in Oberschützen, rissen kurzerhand den Tresor des Bankomates aus der Verankerung und verschwanden mit der Beute.

Das Auto ließen sie stehen. Der schwarze Audi wurde am 24. 12. 2004 in Mariasdorf gefunden. Der Wagen war allerdings leer. Die Fahndung nach den Tätern läuft weiter.

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Eine Bande von Weißrussen hat in den vergangenen Wochen ganz gezielt Kosmetikartikel im Visier gehabt. Die drei Männer stahlen im Raum Innsbruck (Tirol) und im Unterland Artikel aus Drogeriemärkten. Mitte Dezember 2004 konnte die Gendarmerie sie festnehmen.

Die drei mutmaßlichen Diebe hatten es auf hochwertige Schmink und Pflegeprodukte abgesehen. Mindestens elf Mal haben sie im Raum Innsbruck, in Schwaz und Kitzbühel zugeschlagen. Die Höhe der Beute beträgt rund 16000 Euro.

Als sie es erneut in einem Drogeriemarkt in Jenbach versuchten, griff die Gendarmerie zu. Zwei Weißrussen wurden sofort festgenommen, ein weiterer Verdächtiger konnte zunächst flüchten, wurde aber wenig später in seiner Unterkunft ausgeforscht und ebenfalls in Untersuchungshaft genommen.

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Vor dem Innsbrucker Landesgericht mussten sich am 11. 10. 2004 kriminelle Asylwerber verantworten. Sechs junge Männer aus der ehemaligen Sowjetunion sollen sich über Monate mit Diebstählen und Einbrüchen ihr Leben finanziert haben.

Die sechs Asylwerber waren laut Anklage in ganz Tirol und auch in Vorarlberg aktiv. Keiner weiß, wer sie wirklich sind, wie sie heißen, ob sie tatsächlich aus Georgien stammen, wie alt sie sind.

Fest steht: Sie kommen irgendwoher aus der ehemaligen Sowjetunion, haben geklaut wie die Raben und dazu noch immer wieder eingebrochen. Seit fünf Monaten sitzen die sechs Männer in Untersuchungshaft - allesamt Asylwerber.

Im Jahr 2001 kamen die ersten von ihnen in Österreich an. Die Staatsanwältin verlangte strenge Strafen. Straftäter wie diese würden redlichen Asylwerbern Schaden zufügen. Genau solche Banden würden die Angst in der Bevölkerung wecken, sodass Asylwerber schließlich bei vielen nicht mehr willkommen seien.

Das Gericht sprach schließlich alle sechs schuldig, insgesamt fast zehn Jahre Haft für Ucha, Artschili, Rudik, Hashba, Andrei und Lascha, d. h. ca. 1,5 Jahre Haft pro Person.

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Drei Osteuropäer sollen mit einem Trick aus öffentlichen Telefonzellen einen sechsstelligen Betrag an Euro-Münzen erbeutet haben. Die Verdächtigen wurden am 23. 12. 2004 festgenommen. Sie sollen bis zu 2.000 Apparate präpariert haben.

Mit einem Schlüssel - möglicherweise von einem Raubüberfall auf einen Postler - haben die verdächtigen Männer die öffentlichen Telefonapparate geöffnet und das Innenleben so manipuliert, dass die Münzen nicht in die speziell gesicherte Kassa fielen, sondern auf den Boden des Gehäuses.

Mit dem nachgemachten Schlüssel dürften sie dann abkassiert haben, hieß es von der Polizei.

2.000 Telefonapparate könnten auf diese Weise präpariert worden sein. Wie viele es tatsächlich waren, müssen erst weitere Ermittlungen ergeben.

Die Telekom hat bereits reagiert und alle Schlösser und Schlüssel ausgetauscht, hieß es vom Bundeskriminalamt. Es koordiniert die Ermittlungen. Ähnliche Fälle gibt es nämlich auch in Graz und Linz.

Festgenommen wurde der erste Verdächtige, als er in Wien-Meidling gerade das Kleingeld aus dem Telefonapparat holen wollte. Seine Spur hat zu zwei weiteren rumänischen Landsleuten geführt, die an diesem "Geschäft" beteiligt waren. Die Polizei geht aber noch von weiteren Tätern aus.

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In Wien hat es 2004 einen Rekord an Banküberfällen gegeben. Zugenommen haben aber auch die Überfälle auf Trafiken und Wettbüros. Die Aufklärungsrate ist dabei vergleichsweise niedrig.

Mit über 60 Banküberfällen in Wien gab es heuer einen Rekord. Insgesamt steige die Zahl der Raubüberfälle langfristig eindeutig an, sagt der Leiter der Kriminaldirektion.

Vor allem die sogenannten Zettelüberfälle hätten in der ersten Jahreshälfte besonders stark zugenommen.

Aufgeklärt wurden lediglich 30 Prozent der Banküberfälle. Das liege daran, dass es heuer einfach so viele sind und manche Spuren erst ausgewertet werden.

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Unbekannte Täter haben in der Nacht auf den 18. 12. 2004 einen Bankomat im Villacher Einkaufzentrum VEZ (Kärnten) aus der Verankerung gesprengt. Sie konnten in einem dunklen Kombi flüchten, der vermutlich in Spittal an der Drau gestohlen wurde.

Die bislang unbekannten Täter füllten ähnlich wie bei der Sprengung eines Geldautomaten in Spittal an der Drau am 8. Dezember den Bankomat in einem Einkaufszentrum im Villacher Stadtteil Fellach mit Gas, das sie dann zur Explosion brachten.

Die Detonation war so heftig, dass nicht nur der Geldautomat aus der Verankerung gerissen wurde, sondern zahlreiche Glasscheiben barsten und sogar der Plafond stark beschädigt wurde.

Die Täter verluden das Gerät in den Kofferraum eines dunklen Kombis und fuhren davon, ohne das Licht einzuschalten. Unmittelbar nach der Sprengung wurde bei der Exekutive Alarm ausgelöst.

Ein Beamter der Kripo Villach: "Funkstreifen sind kurz darauf am Tatort eingetroffen und konnten die Täter in ihrem Fluchtauto noch wahrnehmen. Die Beamten haben sofort die Verfolgung aufgenommen und waren zeitweise auch ziemlich dicht an den Tätern dran. Diese haben jedoch dann spitze Metallgegenstände aus dem fahrenden Pkw geworfen."

Bei den Metallgegenständen handelt es sich um selbst gebastelte Eisenkrallen, sogenannte Dreifüße. Dadurch wurden beim Einsatzfahrzeug beide Vorderreifen beschädigt. Die Beamten mussten die Verfolgung abbrechen. Auch ein Feuerwehrauto, das wegen des Alarms zum Einkaufszentrum unterwegs war, sowie ein Pkw blieben mit beschädigten Reifen hängen.

Die Spur der Täter verläuft sich beim Kreisverkehr neben dem Hofer-Auslieferungslager in Weissenstein. Da zu dem Zeitpunkt zahlreiche Autofahrer vor Ort waren, ersucht die Polzeidirektion Villach die Bevölkerung um zweckdienliche Hinweise.

Der entstandene Schaden lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass es sich wegen des großen Sachschadens um eine Summe von etwa 50.000 Euro handeln dürfte. Die genaue Schadenshöhe werde man vermutlich erst am Montag in Erfahrung bringen können, meinte Markus Plazer, Chef der Kripo Villach.

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In Spittal/Drau (Kärnten) wurde am Morgen des 8. 12. 2004 ein Bankomat gesprengt. Die Täter dürften Profis gewesen sein, die Sprengung wurde fachgerecht durchgeführt. Die Männer konnten mit 80.000 Euro Beute flüchten.

Kurz nach 3.30 Uhr wurde der Bankomat im Foyer der Kärntner Sparkasse in der Villacher Straße in Spittal/Drau von drei vermummten Männern aufgesprengt. Die vier Geldkassetten aus dem Geldausgabeautomaten wurden gestohlen.

Der Geldautomat wurde durch die Explosion in seine Einzelteile zerlegt.

Bei den Tätern, die in die Eingangshalle der Sparkasse gewaltsam eingedrungen waren, dürfte es sich um Profis gehandelt haben, wie die ersten Erhebungen der Gendarmerie Spittal ergaben:

 "Sprengstoff als Einbruchswerkzeug ist uns in diesem Bereich bisher nicht untergekommen. Es dürfte fachgerecht gesprengt worden sein, die Täter haben Gas eingeblasen, das sie anschließend elektrisch gezündet haben. Ob die Geldkassetten beschädigt worden sind, ist uns nicht bekannt, wir haben keine Überreste von den Kassetten oder vom Geld finden können", sagte ein Sprecher der Gendarmerie Spittal.

Nachdem sie den Geldautomaten ausgeräumt hatten, versuchten sie auch einen zweiten Bankomat zu sprengen, was ihnen jedoch misslang.

Die Männer wurden von zwei Zeugen beobachtet, wie sie die Geldkassetten in einen dunklen Audi A4 Kombi mit einem gestohlenen Kennzeichen geladen haben und davongerast sind. Die Zeugen arbeiteten in einer gegenüberliegenden Maschinenfabrik. Um 3.36 Uhr wurden sie durch einen lauten Knall aufgeschreckt.

Die Exekutive leitete daraufhin eine Alarmfahndung ein. Eine Polizei-Streife in Villach entdeckte das Fluchtauto - einen dunklen Audi Avant. Die Beamten nahmen zwar sofort die Verfolgung auf, die Diebe hängen die Streife aber ab. Mittlerweile - so die Annahme der Exekutive - dürften die Einbrecher das Fluchtauto gewechselt haben.

Seit Mittwochvormittag untersuchen die Spurensicherung und der Entminungsdienst das geplünderte Foyer der Bank.

Die Sicherheits-Einrichtungen in Bank-Filiale wurden erst kürzlich aufgerüstet, betonte ein Sprecher der Kärntner Sparkasse. Noch nie sei es vorgekommen, dass ein Bankomat mit Gas gesprengt wurde.

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Nur wenige Tage nach einem Überfall in der Wiener Innenstadt ist am Donnerstag in Wien-Favoriten wieder ein Juwelier überfallen worden. Zwei Angestellte wurden überwältigt und gefesselt.

Am 16. 9. 2004, kurz vor 17.00 Uhr drangen drei unbekannte Männer in das Juweliergeschäft in der Favoritenstraße ein. Einer der Männer hielt die beiden Verkäuferinnen mit einer Schusswaffe in Schach, ein zweiter fesselte die beiden Frauen an den Handgelenken.

Dann nahmen sie sämtlichen Schmuck aus der Auslage und flüchteten. Von ihnen fehlt jede Spur. Die Polizei leitete eine Alarmfahndung ein. Die beiden Verkäuferinnen erlitten beim Überfall einen Schock.

Nach Angaben der Wiener Kriminaldirektion 1 machten die Täter um eine sehr hohe Beute. Details nannten die Ermittler nicht. Dem Vernehmen nach soll es sich um eine halbe Million Euro handeln.

Es war der zweite Überfall binnen weniger Tage. Am 14. 12. ist ein Juwelier in der Spiegelgasse in der Innenstadt überfallen worden. Der ebenfalls noch flüchtige Täter hat den Juwelier mit einer Pistole am Kopf verletzt und an Händen und Füßen gefesselt.

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