Festkommers in der Hofburg Am 21. November 2009 fand in der Wiener Hofburg ein Festkommers anläßlich des 150jährigen Bestehens der Burschenschaft Olympia statt. Als Festredner traten u. a. Abg. H. C. Strache und Nationalratspräsident M. Graf auf.
Linke Gruppen riefen zu Demonstrationen und Gewalt gegen die Veranstaltung auf. Die Polizei musste zum Schutz der Teilnehmer des großen Festkommerses am 21. 11. in der Wiener Hofburg umfangreiche Platzverbote erlassen, weil sie mit Gewalttaten der linksextremen Demonstranten rechnet. Hundertschaften von Polizisten waren nötig, um das demokratische Recht auf Versammlungsfreiheit zu verteidigen.
Am Abend des 21. 11. gab es zwei Veranstaltungen gegen den Festkommers. Einerseits ein Lichterlfest für kleine Lichter von der SPÖ. Daneben gab des die Demonstration der Linken unter Beteiligung der UNI-Besetzer. Ausgehend von der Uni-Rampe, zog der Zug der Lemminge in Richtung der Hofburg. Laut Polizei konnten die Antifaschisten gerade einmal 500 Personen mobilisieren.
In einer Aussendung schrieben die SPÖ-Agitatoren:
„Zahllose junge Menschen sind zusammengekommen, um gemeinsam gegen den Kommers – dieses Symbol für die dunkelsten Seiten unserer Vergangenheit – aufzutreten. Auf den Plattformen Facebook und Twitter wurde schon die gesamte letzte Woche mobilisiert.“An der Aktion beteiligten sich die folgenden hochsubventionierten Organisationen:
SPÖ Wien, Sozialistische Jugend Wien, Junge Generation in der SPÖ, „A Letter to the Stars“, ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit, die Gemeinnützige Entwicklungszusammenarbeit GmbH (GEZA), das Österreichische Nord-Süd-Institut (ÖNSI), sowie die HochschülerInnenschaft Universität für angewandte Kunst (HUFAK)Die Organisatoren des Festkommerses haben die Angriffe aus dem linken Lager als undemokratisch zurückgewiesen.
Heldengedenken 2008 in Wien Am 8. 5. 2008 hielten die Wiener Burschenschaften ihre traditionelle Heldengedenkfeier vor dem Deutschmeisterdenkmal am Deutschmeisterplatz im 1. Wiener Bezirk ab. Die Gedenkrede hielt Generalmajor W. Figl. Eine Gruppe von Linksradikalen versuchte die Veranstaltung durch Zwischenrufe wie "Nie wieder Deutschland" zu stören. Nach der Kranzniederlegung führte ein Gedenkmarsch der Burschenschafter durch die Innenstadt zur Mölkerbastei, wo die Veranstaltung beendet wurde.
Heldengedenken 2007 in Wien
Am 8. 5. 2007 fand in Wien eine Gedenkfeier anläßlich des 62. Jahrestages der Kapitulation der Wehrmacht statt. Nach einem Gedenkmarsch unter Beteiligung von Abordnungen der Burschenschaften hielt Abg. L. Weinzinger eine Gedenkrede, in der er forderte, an diesem Tag auch der Millionen Opfer der Vertreibungen von 1944 bis 1948 zu gedenken.
Am 9. Mai wird in Rußland der Sieg der Sowjetunion mit Aufmärschen gefeiert. Auf Anweisung der Eurokraten soll dieser Tag auch in den Ländern der EU als "Europa-Tag" feierlich begangen und im Rahmen der EU-Verfassung zum Staatsfeiertag erklärt werden.
[8. Mai 2007]
Gedenkfeier 2006 in der Wiener Hofburg
Am Abend des 6. 5. 2006 wurde in der Wiener Hofburg das traditionelle Totengedenken für die Opferdes 2. Weltkrieges abgehalten. Ca. 200 Burschenschafter nahmen an der Veranstltung des Wiener Korporationsringes ( WKR ) teil.
Die Gedenkrede wurde vom Europaabgeordneten Andreas Mölzer gehalten. In seiner Ansprache hob Mölzer den Europagedanken hervor und sprach sich für ein nach außen starkes, geeintes Europa aus. Denn jedes europäische Volk könne sich alleine schwer gegen den Islamismus und die mächtigen USA zur Wehr setzen. Das geeinte Europa müsse aber nach innen vielfältig bleiben, was nur in einem "Europa der Vaterländer" möglich sei. Zum eigentlichen Anlass der Veranstaltung - dem Gedenken an die Kriegstoten - meinte Mölzer, man werde sich die Trauer über die eigene Tragödie und die gefallenen Väter und Großväter nicht nehmen lassen. Diese Trauer sei "unser gutes Recht" und "unsere verdammte Pflicht". Man trete dem Zeitgeist, der das "Heldentum der Gefallenen in den Dreck" ziehe, entgegen.
Der Gedenkmarsch der Burschenschafter, der am Vorabend des Parteitages der FPÖ Wien stattfand, verlief ohne Zwischenfälle. Die Korporierten hatten sich auf dem Josefsplatz versammelt und waren von dort mit Fackeln in den Schweizerhof der Hofburg marschiert. Dort fand auch die traditionelle Kranzniederlegung statt.
[7. Mai 2006]
Gedenkfeier der Burschenschaften in Wien Etwa hundert Burschenschafter hielten am Morgen des 8. 5. 2005 das alljährliche Totengedenken am Jahrestag des Kriegsendes ab und legten am Grabmal des unbekannten Soldaten am Burgtor am Wiener Heldenplatz einen Kranz nieder.
Der EU-Abgeordnete Andreas Mölzer hatte seine Teilnahme beim Totengedenken Anfang der Woche abgesagt und dies damit begründet, dass die Veranstaltung heuer nur in einem "kleinen Rahmen mit privaten Charakter" stattfinden sollte.
Am Abend des 5. 8. demonstrierten mehrere hundert Linksradikale auf der Ringstraße unter der Parole "Nie wieder Faschismus" gegen die Gedenkfeier der Burschenschaften.
___________ Die Kapitulation der Deutschen Wehrmacht wurde am 9. Mai 1945, um 0:15 Mitteleuropäischer Zeit in Berlin-Karlshorst von Generalfeldmarschall Keitel und Marschall Schukow unterzeichnet. (Es war sogar 1:15 MEZ Sommerzeit, die Uhren wurden jedoch von der Sowjetbesatzung in den besetzten Gebieten sofort nach Einmarsch auf Normalzeit zurückgestellt, !) Die vorher von General Jodl und Eisenhower in Reims für den 8. Mai 1945, 23:01 vereinbarte Kapitulation war nur eine Teilkapitulation vor den Westmächten und wurde von Stalin nicht anerkannt.
Der 9. Mai wurde von den Sowjets 1945 zum Feiertag erklärt. Interessant ist, dass nach ersten Entwürfen der Sowjet-ähnlichen EU-Verfassung der 9. Mai sogar der offizielle EU-weite Feiertag werden sollte. Die Eurokraten, die mit allen Tricks die von der Bevölkerung abgelehnte EU-Verfassung doch noch einführen wollen, haben bereits eine entsprechende Webseite für den geplanten Euro-Sowjet Feiertag 9. Mai produziert. 2005 boykottierten mehrere europäische Länder die Feierlichkeiten zum 9. Mai, da nach ihrer Meinung dieses Datum der Beginn der Unterdrückung durch den Sowjetkommunismus war.
[9. Mai 2005]
Siegfriedskopf wird unter Glassturz gestellt Der Siegfriedskopf - ein Kriegerdenkmal für Gefallene des ersten Weltkrieges - ist offensichtlich aus politischen Gründen von der Aula der Universität Wien in den hinteren Bereich des Arkadenhofs übersiedelt worden. Bereits 1990 war eine Übersiedlung des Siegfriedskopfs geplant. Im Zuge der Umgestaltung der Aula und des Arkadenhofs gab das Bundesdenkmalamt seine Zustimmung zur Übersiedlung unter der Bedingung, dass das Denkmal durch einem Glassturz geschützt werde. Der Glassturz diene nun aber gleichzeitig der Kommentierung des Siegfriedskopfs, betonten die Gestalter des Glassturzes, Bele Marx und Gilles Mussard (Büro Photoglas).
Die Hülle wird als Träger von Textbeiträgen und Fotografien aus Tageszeitungen von 1923 bis heute eingesetzt. Das Objekt besteht aus mehreren Glasebenen und Einheiten.
Der Siegfriedskopf selbst präsentiert sich jetzt wieder intakt - die vor einigen Jahren abgeschlagene Nase (siehe Bericht unten) wurde wieder angeklebt. Eine mögliche erneute Beschädigung sei im künstlerischen Konzept übrigens mitbedacht, so Marx.
Je stärker von außen auf das Kunstwerk eingewirkt wird, desto deutlicher würde die Erzählung auf der obersten Glasschicht sichtbar. "Die Schrift soll sich selbst verteidigen können", betonte Marx. Neben dem Objekt selbst informiert ein Info-Screen über dessen Geschichte.Bisher habe es noch keine Proteste gegen die Neuaufstellung gegeben, betonte Rektor Georg Winckler: "Ich gehe davon aus, dass alle akzeptieren, dass wir im 21. Jahrhundert angekommen sind."
Der Siegfriedskopf wurde am 9. November 1923 in der Uni von der Deutschen Studentenschaft als Gefallenendenkmal aufgestellt. Diese Gruppe war seit 1919 der Dachverband reichsdeutscher, sudetendeutscher und österreichischer Studenten. Er schloss jüdische wie weibliche, aber auch sozialdemokratische, kommunistische und liberale Studierende von Mitgliedschaft und Vertretung aus.
Heldenehrung in Wien Am Abend des 8. Mai 2004, dem 59. Jahrestages der Teilkapitulation der Deutschen Wehrmacht vor den Westmächten, fand in der Wiener Innenstadt die traditionelle Heldenehrung der national-freiheitlicher Burschenschafter statt. Etwa 400 Burschenschafter beteiligten sich am Fackelzug zur Krypta am Heldenplatz, der von starken Polizeikräften abgeriegelt worden war, da sich vor dem Burgtor auf der Ringstraße mehrere militante Gegendemonstranten angesammelt hatten, die lautstark mit Parolen wie "Nieder mit den Nazis" Aufmerksamkeit zu erregen versuchten.
Die Totenrede hielt der neue Wiener FPÖ-Landesparteiobmann Heinz-Christian Strache. Er kritisierte den Wiener Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) und die Stadtregierung, die mit der Aberkennung des Ehrengrabes des Kampffliegers Walter Nowotny die Schieflage der derzeitigen Geschichtsauffassung gezeigt habe. Wenn Häupl die Gedenkveranstaltung vor zwei Jahren als rechtsextrem bezeichnet habe, dann müsse sich der ehemalige Burschenschafter Häupl fragen, ob er nicht sich selbst als ehemaligen Rechtsextremen definiert, so Strache.
Im Anschluß an die Totenrede sangen die Burschenschafter gemeinsam das Lied vom guten Kameraden. Dann folgte eine Kranzsegnung durch Militärerzdekan Alfred Sammer. Gegen 21.30 Uhr löste sich die Veranstaltung auf, zwei Dutzend Burschenschafter mit Uniform und Degen wurden von der Polizei zu einem Reisebus am Ballhausplatz gelotst. Die anderen Kundgebungsteilnehmer verließen den Heldenplatz Richtung Innenstadt.
Die Gegendemonstration wurde von der "Antifaschistischen Linken" organisiert. Die genehmigte Kundgebung verlief weitgehend friedlich. Spruchchöre wie "Lieber ein Abszess am After als ein deutscher Burschenschafter" waren zu hören, einige bengalische Feuer wurden angezündet. Nach dem Ende der Veranstaltung der Burschenschafter zogen auch die linken Demonstranten ab.
Kritisiert wurde die Heldenehrung der Burschenschafter bereits im Vorfeld auch vom sog. Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes. Mit dieser Veranstaltung werde "implizit der nationalsozialistische Heldenkult fortgeschrieben" meinten die Nazijäger.
[9. Mai 2004]
Pressekonferenz des Ringes Volkstreuer Verbände Am 10. 5. 2002 hielt der "Ring Volkstreuer Verbände" im Cafe Landtmann in Wien I eine Pressekonferenz ab. Die Vertreter des Ringes erklärten u. a., sie werden die SPÖ-Politiker Josef Cap, Doris Bures u. Michael Häupl wegen Verleumdung anzeigen.
Diese SPÖ-Politiker hätten die Totengedenkveranstaltung des Ringes Volkstreuer Verbände am 8. 5. 2002 als "neonazistisch" bezeichnet, begründeten Vertreter von Wiener Korporationsring, Freiheitlichen Studenten und Freiheitlicher Jugend am Freitag die Einleitung rechtlicher Schritte. Ansonsten übten Johann Gudenus ( RFJ , Ring Freiheitlicher Jugend), Arnulf Helperstorfer ( RFS , Ring Freiheitlicher Studenten) und Walter Asperl ( WKR , Wiener Korporationsring) Kritik an den linksgerichteten Demonstrationen der letzten beiden Tage. Allein der Polizei sei es zu verdanken gewesen, daß es nicht zu größeren Ausschreitungen gekommen sei, meinte Gudenus.Auf eine entsprechende Anfrage nahm Helperstorfer zur Podiumsdiskussion vom Abend des 9. 5. Stellung, an der in RFS-Räumen auch der in Südafrika lebende deutsche Historiker Dr. Claus Nordbruch teilgenommen hatte. Helperstorfer zufolge referierte Nordbruch über die Kriegsverbrechen an Deutschen während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Obmann des Kärntner Heimatdienstes, Josef Feldner, wiederum habe zum Thema "Kollektivschuld und Sippenhaftung" gesprochen.
Ausdrücklich in Schutz genommen wurde von Asperl der freiheitliche Wehrsprecher Wolfgang Jung nach dessen Aussagen, wonach er sich als Deutscher fühle. In Österreich könne sich gemäß Volksgruppen-Gesetz jeder als Deutscher bekennen.
Asperl selbst beschreibt seine nationale Gesinnung folgendermaßen: "Österreich ist mein Mutterland, Deutschland mein Vaterland."
[Anm.: Das Bekenntnis zur Deutschen Volks- und Kulturgemeinschaft war bis vor kurzem Bestandteil des FPÖ-Parteiprogrammes, es wurde im neuen Programm etwas abgeschwächt in der Richtung, daß es jedem frei stehe, sich entsprechend zu bekennen. Jörg Haider wurde 1986 hauptsächlich deswegen in einer Kampfabstimmung gegen den linksliberalen (Vizekanzler) Steger zum Bundesparteiobmann gewählt, weil er unter den Delegierten für seinen preisgekrönten Grundsatzartikel "Warum wir Österreicher Deutsche sind" bekannt war.]
[10. Mai 2002]
Heldenplatz war am 8. Mai 2002 Sperrgebiet Damit es am 8. Mai 2002 kein Zusammentreffen rechter und linker Demonstranten auf dem Wiener Heldenplatz gibt, wurde der Platz für diesen Tag kurzerhand zum Sperrgebiet erklärt. Das Platzverbot am Heldenplatz begründet die Polizei mit einem Paragraphen des Sicherheitspolizeigesetzes. Danach kann wegen des in der Wiener Hofburg stattfindenden Ärztekongreß mit 4000 Teilnehmern und des anschließenden Abschlußballes aus Sicherheitsgründen eine Sperrzone errichtet werden. Nach dem gleichen Paragraphen wird auch zum Schutz des Opernballs seit Jahren rund um das Haus am Ring ein behördliches Platzverbot verhängt.
Die Kranzniederlegung der Burschenschafter in der Krypta des Grabmales des Unbekannten Soldaten auf dem Heldenplatz wurde am 8. Mai 2002 von einer kleinen Delegation durchgeführt.
Zur Einleitung ihrer Feiern zum Jahrestag des Sieges der Roten Armee demolierten am 8. Mai 2002 linke Demonstranten mit Hammer und Meißel das Kriegerdenkmal in der Wiener Universität. Farbtragende Burschenschaftsangehörige wurden von gewalttätigen Linken am Betreten der Universität gehindert. SPÖ, Grüne, SOS-Mitmensch und andere Linksgruppen wollten den Jahrestag des Sieges der Alliierten feiern und hielten ab 18 Uhr in der Wiener Innenstadt ein "Fest der Demokratie" ab.
Vizekanzlerin Riess-Passer verteidigte die geplante Kranzniederlegung am Grabmal des Unbekannten Soldaten durch die Burschenschaften. Sie sagte, in den vergangenen Jahren haben auch sozialdemokratische Innenminister diese Veranstaltung erlaubt und es habe nie solche Aufregung um diese Veranstaltung gegeben wie jetzt.
Dagegen meinte der Vorsitzende der SPÖ, Alfred Gusenbauer, eine "Umdeutung der Geschichte" werde die SPÖ nicht akzeptieren. Daß früher auch SPÖ-Innenminister die Kranzniederlegungen am 8. Mai genehmigt hatten, beurteilt der Parteichef so: Heute habe sich die Sache zu einer Kultveranstaltung der Neonazi-Szene aus dem deutschen Raum ausgewachsen, die FPÖ sei mittlerweile Regierungspartei - und er, Gusenbauer, habe als Parteichef "immer größten Wert darauf gelegt, daß es eine klare Abgrenzung zwischen der SPÖ und nationalsozialistischem Gedankengut gibt".
Die nationalen und schlagenden Burschenschafter wehren sich gegen den Vorwurf der NS-Nähe. Sie seien 1938 aufgelöst worden. Um "nicht weiter diskriminiert und kriminalisiert" zu werden, haben sie die Plattform "SOS Grundrechte" gegründet. Die Burschenschafter sehen sich selbst als Kämpfer für Meinungs-, Demonstrations- und Pressefreiheit und verweisen auf prominente Korporierte: Viktor Adler, Sigmund Freud, Karl Marx. Auch Wiens SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl, der nun gegen das Totengedenken der Burschenschafter mobil macht, war Mitglied einer solchen Verbindung. [8. Mai 2002]