Brandanschlag auf Wiener "Afrikadorf"

Ein Brandanschlag ist von Unbekannten auf das sog. Afrikadorf im Wiener Stadtpark verübt worden. Da der Brand von zwei verschiedenen Stellen ausgegangen sei, bestehe der Verdacht auf Brandstiftung, sagte ein sprecher des"Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung" (vormals Staatspolizei, jetzt gibt es endlich auch in Österreich einen Verfassungsschutz.).Details sollen durch weitere Untersuchungen geklärt werden.

Das "Afrikadorf" soll den Österreichern, hauptsächlich Kindern und Jugendlichen, die Kultur Afrikas nahebringen. Da sich dort überwiegend Asylwerber und angeblich auch Drogendealer aufhielten, war das Unternehmen kritisiert worden. Vor einer Woche war nach einem Polizeieinsatz wegen eines Streites ein zuvor tobender Schwarzafrikaner "ruhiggestellt" worden und ist anschließend im Krankenhaus verstorben. Leider kommen solche Fälle immer wieder vor, diese Leute wissen schon wie man sich gegen Festnahmen oder Abschiebungen zur Wehr setzt und wollen die Öffentlichkeit durch lautes Schreien und Toben aufmerksam machen, sodaß sich kaum noch ein Ordnungshüter getraut, diesen Schwarzafrikanern in die Nähe zu kommen. Durch Festhalten oder verkleben des Mundes kann es ja tatsächlich zu Herzattacken bei den betroffenen Personen kommen. Oft sind diese Leute durch Alkohol- und Drogenmißbrauch ohnehin gesundheitlich so geschwächt, daß sie leicht Opfer einer zu rüden Behandlung werden können.

Die Einsatzkräfte sind zum Tod des 33-Jährigen befragt worden. Unterdessen wurde das Opfer nochmals obduziert. Das Büro für Interne Angelegenheiten im Innenministerium hat die Befragungen der Polizei-Beamten und des Rettungs-Teams mittlerweile abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft wird entscheiden, ob es weitere Erhebungen geben wird.

SolcheVorfälle werden von den Linksradikalen und AusländerfreundInnen sogleich skrupellos ausgeschlachtet, um den vermehrten Zuzug und die Legalisierung weiterer angeblicher Asylwerber zu fordern. Diesbezüglich fand in Wien für am 25. 7. 2003 ein  Demonstration vor dem Innenministerium und der Zentrale des Roten Kreuzes statt, wobei man der Polizei und den Rettungskräften Rassismus und Ausländerfeindlichkeit vorwarf.

[25. Juli 2003]

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Drogentherapie-Patienten waren Kunden von schwarzafrikanischen Dealern in Wien

Afrikanische Suchtgifthändler operierten direkt neben dem Drogentherapie-Pavillon

Ausgerechnet neben der Drogenstation auf der Baumgartner Höhe in Wien haben ca. 200 sog. Asylwerber im Areal des psychiatrischen Krankenhauses der Stadt Wien eine Unterkunft von der roten Stadtverwaltung zugewiesen bekommen.

Alsbald bahnte sich ein reger Handel zwischen den schwarzafrikanischen Dealern im Pavillon 8 und den Methadon-Patienten im benachbarten Pavillon 6 an. Dieses offenbar seit längerer Zeit andauernde Treiben wurde erst am 22. 1. 2003 durch eine Polizeiaktion unterbrochen. 

Etwa 200 Fahnder mit Spürhunden durchsuchten am Morgen des 22. 1. die Asylwerber und deren Unterkünfte. In Schuhen und Zigarettenpackungen, unter Matratzen und in Kleidungsstücken wurden 54 große und kleine Heroin- und Kokain-Kugeln, wie sie im Straßenhandel üblich sind, sowie einige Handys sichergestellt. Bei einem Verdächtigen fand man zahlreiche gestohlene Kreditkarten, bei anderen auffallend viel Bargeld. 

Einige der Heimbewohner sind den Fahndern von früheren Aktionen her bereits bekannt. Derzeit sind die Kriminalisten dabei, Abnehmer der Verdächtigen zu befragen, um die Dimension des nach dem Ameisenprinzip abgelaufenen Handels in Zahlen fassen zu können. Drahtzieher werden noch gesucht.
 
 

Von Drogen-Dealern aus Afrika überrollt

Etwa 3000 potentielle Täter aus Westafrika haben die österreichische Drogenszene fest im Griff. Die Polizei hat die Strukturen von 19 Banden analysiert und nach und nach 165 Verdächtige festgenommen. In knapp zwei Jahren haben sie rund 400 Kilo Heroin und Kokain umgesetzt und 20 Millionen € verdient.

Operationsbasis ist hauptsächlich Wien. Hier laufen die internationalen Verflechtungen mit Deutschland und den Niederlanden, der Europa-Zentrale der Drahtzieher, zusammen. Hier sind Logistikzentren eingerichtet, hier werden Wohnungen angemietet, nur um das in Seifen, Keksrollen, Bilderrahmen oder sonst wie perfekt versteckt nach Österreich geschmuggelte Suchtgift zwischenzulagern, es zu portionieren und an Straßenhändler zu verteilen.

Eine der Schaltstellen war ein Massenquartier in Meidling. Dort sind bei einer frühmorgendlichen Razzia 26 Täter verhaftet worden. Den Dealern gelang es nicht, die gelagerten Drogen in Kleinportionen durch den WC-Abfluss verschwinden zu lassen: Die Kripo hatte wohlweislich ein Sieb in der Kanalisation eingebaut – und somit insgesamt 750 Gramm Heroin und Kokain sichergestellt.

Wie 124 Telefonüberwachungen bestätigen, laufen enge, ethnisch abgeschottete Kontakte nach Graz und Linz. Die Täter nutzen die Lebensgeschichten von Landsleuten als Legenden, um zum Beispiel als ehrenwerter Kaufmann auf Reisen zu gehen oder als politisch verfolgtes Regimeopfer Mitleid und vor allem Asyl zu bekommen.

Bis Mitte der 90er-Jahre war Kokain der Schicki-Micki-Szene vorbehalten. Afrikanische Täter haben das Kokain in die offene Szene gebracht und billig verkauft, bald darauf haben sie auch Heroin günstig angeboten, erklärte ein Sprecher vom Kriminalamt Wien. Brauchten Süchtige früher einen Vermittler zum Dealer, so sprach sich bald herum, daß der „schwarze Mann am Eck“ alles zu bieten hat, was der Junky benötigt. „Sie zeigen offensive, fast schon aggressive Verkaufspraktiken und dominieren den Drogenhandel“, so ein Ermittler.

Bei einem der Aufgriffe (in Wien und Linz wurden binnen kurzer Zeit 16 Kilo Heroin und Kokain beschlagnahmt) fanden sich in einem Lokal in Wien-Leopoldstadt 3,5 Kilo der Drogen, minimal mit Strychnin versetzt. Verhöre mit den Abnehmern ergaben, dass Konsumenten früherer Lieferungen über Übelkeit und Schwindel klagten.

Telefon-Stuben spielen in der Logistik eine bedeutende Rolle. 70 zählt man derzeit in Wien. Ein Nigerianer mit österreichischem Pass führt fünf solche Call-Shops. In einem davon fand man nun 78.000 €. „Der Drogenerlös eines Tages“, sagt Preiszler. Insgesamt soll der Mann 5,5 Millionen € gewaschen haben.

Bei den 19 nach und nach ausgehobenen Banden wurden 254.000 € in bar gefunden. Der Transfer von sechs Millionen € konnte nachgewiesen werden. Für die Gefährlichkeit der Drahtzieher spricht, daß man sie mit fünf Morden (im Ausland) in Verbindung bringt. Die Polizeiexperten sind sich darüber einig, daß sich die Banden bei der derzeitigen Rechtslage nicht zerschlagen lassen.

[23. 1. 2003]

< Lokalchronik
 
Drogenrazzia in Asylantenheim in Wien-Meidling

Das Haus in der Längenfeldgasse in Wien-Meidling ist der Polizei schon seit längerem als „Drogenbunker“ bekannt. Im Sommer hat das Sicherheitsbüro dort bereits einmal zugeschlagen.

Am 22. 10. 2002 um 5 Uhr früh rückten erneut rund 200 Beamte an, um die 24 Wohnungen im Haus zu durchsuchen. Und überraschten dabei zahlreiche Dealer, die gerade mit der Verpackung von Heroin und Kokain für den Straßenverkauf beschäftigt waren.

Insgesamt wurden 62 Bewohner – fast alle sind Asylwerber aus Afrika – kontrolliert. 27 wurden wegen Verdachts des
Drogenhandels festgenommen, vier weitere wegen Vergehen nach dem Fremdengesetz.

Mit der Aktion sei, so einer der beteiligten Ermittler, ein weiterer Schlag gegen die schwarzafrikanische Drogenmafia gelungen.
Das Haus selbst befinde sich in sehr desolatem Zustand. Drei Wohnungen, in denen sich die Decken gesenkt haben, wurden
vom Magistrat gesperrt.

[22. Oktober 2002]
 
 

Schwarzafrikanische Drogenbanden ausgehoben

Wie am 27. 3. 2002 in Wien bekanntgegeben wurde, sind in der seit einem Jahr laufenden "Operation Easy" gegen westafrikanische Drogendealer in Wien und Graz bisher 199 Personen festgenommen und 50 Kilogramm Drogen - hauptsächlich Kokain und Heroin - sichergestellt worden. Gegen 1500 Verdächtige laufen zum Teil internationale Ermittlungen. 

Allein in Wien wurden neun afrikanische Gruppierungen ausgeforscht, die einen regen Drogenhandel betrieben, in Graz gingen den Fahndern zwei schwarzafrikanische Dealer-Organisationen ins Netz. Hochgerechneter Gesamterlös aus den Drogenverkäufen aller Gruppierungen während des einen Jahres: rund 14 Millionen Euro (192 Mill. S). "Wir sind unter Einsatz aller klassischen Ermittlungsmethoden bis in die höchsten Ebenen vorgedrungen und haben Köpfe gefaßt", berichtete Haidinger. 

Eine Gruppierung bestand zumeist aus einem Hauptlieferanten im Ausland, einem Hauptverteiler in Österreich, 20 bis 40 Subdealern sowie zahlreichen Straßenverkäufern, die das Suchtgift an den Konsumenten brachten. Die für Österreich bestimmten Drogen kamen hauptsächlich aus der Karibik, Brasilien, Türkei, den Niederlanden und der Slowakei. 

Wien

Haupttreffpunkte der afrikanischen Dealer in Wien waren zwei Telephoncafes eines Österreichers, von denen die Afrikaner Telephongespräche in ihre Heimat führten. Sie dienten als Depots, Kommunikationsplatz aber auch Geldtransfers wurden von dort aus durchgeführt. In einem hat die Polizei auch drei Kilogramm harter Drogen gefunden. Die Polizei spricht von einer weit größeren Aktion, als der "Operation Spring" vor drei Jahren. Denn anders als bei der "Operation Spring" hat man nun auch die höchsten Ebenen von zumindest neun Gruppierungen ausgehoben, so die Polizei.

Vor allem in den Niederlanden, Deutschland, der Türkei und in Österreich wurden in den letzten 12 Monaten rund 1.500 Täter ausgeforscht. Alleine in Österreich sind 199 Personen festgenommen und 350 angezeigt worden. Die Verdächtigen haben aber nicht "nur" mit Drogen gehandelt, ihnen wird auch Betrug, Geldwäsche und Mord vorgeworfen.

Die Polizei spricht von mehr als 300 Kilogramm Drogen, die verkauft wurden. Laut dem Wiener Ermittlungsleiter, Herbert Stübler, dürfte der Jahresumsatz dieser Banden nachweislich bei 14 Millionen Euro liegen. 

Die Gewinne aus den Drogenverkäufen wurden hauptsächlich in den Ankauf teurer Pkw, vereinzelt aber auch in Lkw investiert. Die Fahrzeuge wurden - nicht selten auch mit teuren elektronischen Geräten beladen - nach Afrika verschifft und dort gewinnbringend in den Handel gebracht. 

Im Zuge der Ermittlungen deckten die Fahnder der Wiener und Grazer Polizei Auslandskontakte der Verdächtigen in nicht weniger als elf Staaten auf. 

[27. März 2002]

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