SPÖ-Sicherheitssprecher Rudolf Parnigoni bezeichnete am 11. 1. 2006 die Kriminalstatistik 2005 des österreichischen Innenministeriums als "Lehrbeispiel für Schwindel und Schönfärberei". Die Berechnungsgrundlagen für die Erstellung der Statistik seien geändert worden, die offiziellen Zahlen werden wissentlich geschönt", kritisierte der Vorsitzende des parlamentarischen Innenausschusses.

Fahrraddiebstähle würden im Gegensatz zu 2004 nicht mehr in die Statistik aufgenommen, dafür würden "neuerdings mehrere Delikte eines Täters zu einem einzigen zusammengefasst", so Parnigoni. Diese Kritik teilte FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache.

Das Innenministerium berichte von 23.000 Fällen jährlich plus einer geschätzten Dunkelziffer von etwa 7.000, führte Parnigoni aus. "Das stimmt nicht", sagte Peter Pokorny, Präsident des Schutzverbandes gegen Wirtschaftskriminalität. "Ein Großteil wird nicht mehr angezeigt, weil es sowieso keinen Sinn macht und vor Gericht wegen Geringfügigkeit eingestellt wird."

Im Vergleich zu 1999 - als die SPÖ die Verantwortung für das Innenressort hatte - sei die Anzahl der Delikte von 493.246 Fälle um 22,75 Prozent auf 605.272 im Jahr 2005 gestiegen, so Parnigoni. Gleichzeitig sei die Aufklärungsquote von 51,36 Prozent auf 39,6 Prozent gesunken.

"Nicht 500 Polizisten mehr sind draußen auf der Straße, um für Recht und Ordnung zu sorgen, sondern um 1.000 weniger", kritisierte Parnigoni. In die gleiche Kerbe schlug FPÖ-Obmann Strache. "Faktum ist etwa, dass der Rückgang an Anzeigen hauptsächlich auf den enormen Personalmangel der Exekutive zurückzuführen ist. Immer mehr Betroffene bringen nämlich kleinere Delikte gar nicht mehr zur Anzeige, weil sie nicht weite Wege zu immer weniger Wachzimmern, in denen immer weniger Polizisten sitzen, mit nicht akzeptablen Wartezeiten auf sich nehmen wollen." Die FPÖ fordert "mindestens 3.000 Exekutivbeamte mehr für Österreich".

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Rückgang der Delikte ausschließlich durch statistische Verfälschung

"Es ist schier unglaublich, wie die exorbitant hohe Kriminalitätssituation in Österreich durch die Innenministerin als Erfolg verkauft werden soll. Faktum ist etwa, daß der Rückgang an Anzeigen hauptsächlich auf den enormen Personalmangel der Exekutive zurückzuführen ist. Immer mehr Betroffene bringen nämlich kleinere Delikte gar nicht mehr zur Anzeige, weil sie nicht weite Wege zu immer weniger Wachzimmern, in denen immer weniger Polizisten sitzen, mit nicht akzeptablen Wartezeiten auf sich nehmen wollen." Dies stellte heute FPÖ-Obmann HC Strache fest.

Der Rückgang der Delikte sei darüber hinaus lediglich durch statistische Manipulation bedingt, da Delikte zusammengefaßt würden, die früher noch einzeln in die Statistik eingegangen seien. Sowohl bei bekannten wie nunmehr auch unbekannten Tätern würden Serien-Delikte statistisch zu einem geschrumpft. Wenn etwa zwanzig Wohnungseinbrüche oder fünfzig Autoeinbrüche dokumentiert seien, dann gehe dies in die Statistik jeweils als ein Delikt ein. Hier werde der Öffentlichkeit Sand in die Augen gestreut, während die Kriminalität sprunghaft von Jahr zu Jahr nach oben klettere, kritisierte Strache.

Die  FPÖ fordert mindestens 3.000 Exekutivbeamte mehr für Österreich, um der Kriminalitätssituation Herr werden zu können. Darüber hinaus müsse es an den Ostgrenzen endlich zu einer Intensivierung der Kontrollen kommen, um dem Kriminalitätstourismus Einhalt zu gebieten. "Prokop hat sich in ihrer Funktion als Innenministerin als echter Fehlgriff entpuppt, der zunehmend zum österreichischen Sicherheitsrisiko wird", so  Strache

[11. Januar 2006]

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Statistik-Schwindel soll Rückgang der Kriminalität vortäuschen

Nachdem es durch die Visafreigabe für mehrere Ostblockstaaten und die darauffolgende - durch den Wählerverrat der damaligen FPÖ-Parlamentsabgeordneten möglich gewordene - Osterweiterung vom 1. 5. 2005 zu einem massiven Anstieg der Kriminalität in Österreich gekommen war, werden jetzt von der ÖVP-BZÖ-Regierung monatlich Kriminalstatistiken veröffentlicht, aus denen ein Rückgang der Kriminalität hervorgehen soll. Erstens ist es seltsam, dass plötzlich Statistiken von z. B. August 2004 bis August 2005 veröffentlicht werden (beim Vergleich Juli 2004 - Juli 2005 gab es noch eine Zunahme), außerdem sollen neue Methoden eingeführt worden sein, wobei der Einbruch eines Täters in mehrere Autos nunmehr als eine Straftat registriert wird. Abgesehen davon haben es die Geschädigten bereits aufgegeben, alle Delikte anzuzeigen, da die Verfahren wegen Überlastung der Gerichte zu lange dauern und oft sogar eingestellt werden müssen, weil die ausländischen Angeschuldigten einfach nicht bei Gericht erscheinen. 

So werden z. B. laut Statistik des Innenministeriums in Österreich pro Jahr ca. 22500 Ladendiebstähle verübt, nach Schätzungen von Geschäftsleuten und Berufsdetektiven sind es aber mehr als mehr als eine Million (ca. 3000 pro Tag). Viele Geschädigte verzichten ja auf Anzeigen die nur unnötige Kosten verursachen, da Zeugen oder Berufsdetektive meist erst nach 15-20 Monaten zur Gerichtsverhandlung geladen werden und außerdem viele Verfahren auch wegen angeblicher Geringfügigkeit des Schadens eingestellt werden. Laut "Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität" gibt es alleine in Wien pro Tag ca. 400 Ladendiebstähle.

Ein ähnlicher Statistik-Schwindel wird bezüglich illegaler Grenzgänger dargeboten. Laut Statistik sei ein Rückgang an illegalen Grenzübertritten festgestellt worden, Tatsache dürfte jedoch sein, dass die Illegalen jetzt bei diversen österreichischen Botschaften gleich Visa kaufen können. Bisher besteht der Verdacht, dass zehntausende Visa rechtswidrig ausgestellt wurden, somit brauchen die Kriminaltouristen gar nicht mehr illegal einreisen sondern kommen mit offiziellen Österreich-Visa.

10. Dezember 2005]

Ausländerkriminalität 2005 in Österreich >>


 
Hochkonjunktur für Ausländerbanden in Österreich

Am 09.01.2006 wurde ein ungarischer Staatsangehöriger in einem Lebensmittelgeschäft im Bezirk Eisenstadt-Umgebung von einer Angestellten beobachtet, wie dieser Waren aus dem Regal in seiner Hosentasche verschwinden ließ. Da der Mann die versteckte Ware bei der Kassa nicht vorzeigte und ihn eine Kundin als bekannten Ladendieb, welcher bereits in einem anderen Geschäft in Eisenstadt tätig war, wieder erkannte, wurde der Dieb angezeigt und bis zum Eintreffen der Polizei in den Aufenthaltsraum gebracht. Im Zuge der weiteren Erhebungen wurde bekannt, dass nach ihm in Wien gefahndet wird. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Journalstaatsanwalt wurde der Mann auf freiem Fuß angezeigt.

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Ein 19-jähriger Litauer wollte am 9. 12. 2005 am Grenzübergang Drasenhofen (Niederösterreich) mit 40 Digitalkameras nach Tschechien ausreisen. Das Diebesgut wurde dem "Blitzeinbruch" von St. Pölten vom vorhergehenden Dienstag zugeordnet. Der Mann versuchte mit einem Linienbus von Wien nach Tschechien auszureisen. Bei der Grenzkontrolle fanden die Beamten 40 Digitalkameras und Handys im Wert von 21.000 Euro. Das Diebsgut wurde einem Einbruch in St. Pölten vom 6. 12. 2005 zugeordnet. Der 19-Jährige wird dringend verdächtigt, bei dem Einbruch beteiligt gewesen zu sein. Er wurde in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert. Die Polizei fahndet noch nach etwaigen Komplizen.

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Ein 17-Jähriger wurde am 11. 12. 2005 beim Ladendiebstahl im Designer Outlet Center in Parndorf (Burgenland) erwischt. Er hat zwei Herrenanzüge im Gesamtwert von rund 660 Euro mitgehen lassen. Eine Verkäuferin konnte den Burschen aus Ungarn beim Verlassen des Geschäfts aufhalten. Die Anzüge, von denen die Diebstahlsicherung gewaltsam entfernt worden war, wurden laut laut Sicherheitsdirektion Burgenland in einer Tasche gefunden. Der 17-Jährige wurde festgenommen und in die Justizanstalt Eisenstadt überstellt. Zwei Begleiter des Ladendiebs hatten bereits zuvor den Shop verlassen, konnten jedoch im Zuge einer Fahndung ebenfalls angehalten werden. Sie wurden auf freiem Fuß angezeigt.

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Zwei Autoknacker sind am Abend des 10. 12. 2005 in Furth im Bezirk Judenburg (Steiermark) auf frischer Tat erwischt worden. Die zwei Polen - Vater und Sohn - hatten in einen Pkw eingebrochen. Sie waren gerade dabei, das Autoradio und die Autobatterie in ihren Wagen zu verladen, als die Polizei kam. Die beiden Männer wurden verhaftet und in die Justizanstalt Leoben gebracht.

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Zwei beherzte Passanten haben am Nachmittag des 9. 12. 2005 in Linz (Oberösterreich) einen Raub verhindert. Ein 41-jähriger Ungar wollte einer 57-jährigen Linzerin die Handtasche entreißen.

Die Frau schrie laut um Hilfe, woraufhin der Täter davonlief. Die beiden Passanten verfolgten den Flüchtenden bis zu einem Auto, in dem zwei weitere Ungarn saßen.

Als der Täter dort einsteigen wollte, zogen ihn seine couragierten Verfolger aus dem Wagen und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die drei Ungarn konnten festgenommen werden.

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Drei Verdächtige Personen wurden am 5. 12. 2005 bei einem Einbruchsversuch in Hornstein (Burgenland) von einer Polizeistreife aufgegriffen. Bei den drei Personen handelt es sich um zwei Weißrussen (1981 und 1979 geb.) sowie um einen Russen (1974 geb.) welche alle drei als Asylwerber in Österreich aufhältig sind. Aufgrund des vorgefundenen Einbruchswerkzeuges wurden die drei Personen zu ungeklärten Einbrüchen in der Umgebung befragt. Sie bestritten jedoch jeglichen Tatzusammenhang. Den Besitz des in dem von ihnen benutzten PKWs vorgefundenen Suchtgiftes gaben die Personen zu. Über richterlichen Auftrag wurde eine Hausdurchsuchung in der Unterkunft der drei Männer in einem Asylantenheim durchgeführt. Dabei konnten in den Kleiderkästen bzw. unter den Betten der Festgenommenen zahlreiche Gegenstände die auf Einbruchsdiebstähle in Trafiken schließen ließen sowie mehrere neue Sportschuhe, Parfums mit Diebstahlsicherung, Essbesteck, MP3 Player und dergleichen vorgefunden werden. Weiters wurden Schuhe gefunden, deren Profil zu dem bei einem Einbruchsdiebstahl am 01.12.2005 vorgefundenen Spuren in Andau passt, wobei auch der vorgefundene Geißfuß zum Spurenbild passt. Über richterlichen Auftrag wurden die drei Personen auf freiem Fuß angezeigt. Der PKW der Männer verblieb in Neufeld, da keiner der Angehaltenen im Besitz einer Lenkerberechtigung ist, sodass sie ihre Weiterreise mit dem Zug antreten mussten.

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In Korneuburg (Niederösterreich) hat die Polizei am 7. 12. 2005 eine Diebesbande ausgeforscht. Vier georgische Asylwerbern stehen unter Verdacht in mehreren Geschäften Waren um 10.000 Euro gestohlen zu haben.

Bei einer Durchsuchung der Wohnung der vier Asylwerber konnte die Polizei Elektro- und Drogerieartikel, Autoradios und Digitalkameras sicherstellen, die offenbar gestohlen wurden. Die Gegenstände waren zu einem Großteil noch originalverpackt.

Bisher wurden von der Polizei Gegenstände im Wert von etwa 10.000 Euro sichergestellt. Laut Ermittlern stammte die Beute aus Geschäften in den Bezirken Korneuburg, Tulln und Neunkirchen.

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Am 7. 1. 2005 gab es in Wien wieder einmal einen Überfall auf einen Juwelierladen in der Innenstadt. Ein Slowake forderte mit vorgehaltener Pistole von der Verkäuferin teure Uhren und das Geld aus dem Tresor. Als die Frau nicht schnell genug seinen Forderungen nachkam schlug ihr der Räuber mit der Pistole auf den Kopf, ergriff aber dann die Flucht. Das Opfer erlitt dabei eine Kopfverletzung und wurde ins L.-Böhler-Unfallkrankenhaus eingeliefert.

Passanten, die den flüchtenden Räuber beobachtet hatten, verständigten per Handy die Polizei und nahmen auf eigene Faust die Verfolgung in Richtung Börseplatz auf. Auf der Höhe Passauer Platz feuerte der Räuber dann mehrmals in Richtung der nachjagenden Passanten und traf dabei einen 40-jährigen Mann in der Leistengegend.

Einer der Verfolger ließ sich davon nicht abschrecken und rannte dem Fliehenden bis zum Börseplatz nach, wo der Komplize des Räubers - ebenfalls slowakischer Herkunft - bereits in einem weißen Fiat Uno wartete. Am Börseplatz fand die Verfolgungsjagd dann auch ein Ende.

Die alarmierte Polizei konnte die beiden Täter einkesseln und in ihrem Auto festnehmen. Der verletzte Passant wurde ins Wiener Allgemeine Krankenhaus gebracht. Sein Zustand war nach Angaben des Notarztes stabil und auch der Blutverlust hielt sich in Grenzen. 

Die beiden Slowaken haben zu dem Raubüberfall auf den Juwelierladen volle Geständnisse abgelegt. Aufgrund der Vorgehensweise schließen die Ermittler aber nicht aus, dass noch weitere, ähnliche Taten auf das Konto der Slowaken gehen.

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Ebenfalls am 7. 1. 2005 wurde ein Briefträger von zwei Negern, wahrscheinlich Asylwerbern, brutal überfallen. Der Briefträger war gegen 7.30 Uhr in der Quellenstraße (Wien-Favoriten) mit dem Zustellen von Briefen und Poststücken beschäftigt, als er von hinten mit einem Eisenrohr niedergeschlagen wurde. Die zwei Täter erbeuteten die Tasche. Eine Sofortfahndung verlief negativ. Lediglich 534 Euro erbeuteten die Täter bei dem brutalen Überfall.

Zeugen haben ausgesagt, dass die beiden dunkelhäutigen Täter jeweils um die 20 bis 30 Jahre alt sein sollen, wobei der eine 180 Zentimeter groß und eine kräftige, korpulente Statur aufweisen soll. Der Zweite ist demnach 175 Zentimeter groß und sehr schlank. Die Medien der Umerzieher, wie z. B. der "Standard", vermieden bei der Täterbeschreibung wie üblich jeden Hinweis auf Herkunft oder gar Hautfarbe der Banditen...

Das Opfer liegt mit schwersten Kopfverletzungen im Spital. Der 63-Jährige ist nicht vernehmungsfähig. Eine Notoperation rettete dem 63-Jährigen das Leben. Derzeit liegt der Mann auf der Intensivstation. Sein Zustand sei kritisch, aber stabil, hieß es im Unfallkrankenhaus Meidling. Der Briefträger war in seinem Rayon sehr beliebt, er brachte nicht nur die Post, sondern übernahm auch diverse Erledigungen für die Bewohner.

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Nach drei Verhandlungstagen ist am 26. 12. 2004 der Prozess vor dem Wiener Landesgericht gegen die Rammbock-Bande auf 2005 vertagt worden. Die Angeklagten sollen unter anderem bei einem Juwelier mit einem Transporter in die Auslage gefahren sein.

Der Grund für die Vertagung: Der Schöffensenat leistete einem Antrag der Verteidigung Folge, die die Ergebnisse der umfangreichen Telefonüberwachung "kontrollieren" lassen will. Die fünf aus dem ehemaligen Jugoslawien stammenden Angeklagten sollen immer wieder unmittelbar vor ihren Einbrüchen unweit der auserkorenen Juweliergeschäfte miteinander telefoniert haben.

Nachdem die fünf Angeklagten bisher schwiegen, sagten am die betroffenen Juweliere aus. Demnach benötigten die Täter für ihre Überfälle nur jeweils zwei bis vier Minuten.

Während sie beim Schmuck alles zusammen rafften, nachdem sie die Vitrinen zertrümmert hatten, waren sie bei Uhren nur an Nobel-Marken wie Breitling und Omega interessiert. Allfällige Videoüberwachungsgeräte deckten sie ab.

Am ersten Prozesstag haben die Angeklagten geschwiegen. Sie bekannten sich weder schuldig, noch nicht schuldig. Nicht einmal ihre Namen wollten die Männer im Alter zwischen 32 und 44 Jahren nennen.

Den fünf Angeklagten werden insgesamt neun Einbrüche in ganz Österreich zur Last gelegt. Gegen drei weitere Männer, die als Randfiguren in Erscheinung getreten sein sollen, wird es einen eigenen Prozess geben.

Die spektakulärste Tat, die der Ostbande angelastet wird, ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 1. Februar 2004. Mit einem Transporter und zwei Lkw-Reifen als Rammbock rasten die Täter in die Auslage und Eingangstür des Nobeljuweliers Wagner auf der Kärntner Straße.

Binnen zwei Minuten räumten die Räuber den Juwelier aus und verschwanden wieder. Der Wert der Beute wurde auf rund eine Million Euro geschätzt.

Mit einem weiteren Wagen hatten sie die Kärntner Straße versperrt. Die andere Zufahrt hatten sie mit einem Nagelbrett gegen die Polizei abgesichert. Ende März 2004 konnten Kriminalbeamte 

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Mit der Beschlagnahme von 140 Kilogramm Kokain ist der Polizei in Österreich nach Behördenangaben ein Schlag gegen das organisierte Verbrechen gelungen. Innenministerin Liese Prokop sprach am 14. 1. 2005 größten Kokain-Aufgriff in der österreichischen Polizeigeschichte. Die Beamten nahmen fünf mutmaßliche Mitglieder eines Drogenhändlerrings mit Verbindungen ins Ausland fest. Die Aktion in Graz (Steiermark) im Dezember 2004 erfolgte in Zusammenarbeit mit US-Behörden, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete.

Bei den Verdächtigen handelt es sich um zwei in Florida lebende Russen, einen Kroaten, eine Uruguayer und einen Slowenen. Sie hätten versucht, ein neues Drogenvertriebssystem für Europa aufzubauen, erklärte die Polizei. Die 140 Kilogramm Kokain mit einem Straßenwert von 100 Millionen Euro seien in einem Container mit Mahagoni von Peru über die Bahamas, die USA, Frankreich und Deutschland nach Österreich gelangt. Zuvor war bereits ein weiterer Container mit 277 Kilogramm Kokain im US-Staat North Carolina abgefangen worden.

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Drei Autodiebe aus Ungarn wurden am 10. 1. 2005 bei einer Schwerpunktkontrolle am Grenzübergang Nickelsdorf (Burgenland) festgenommen. Offensichtlich sind den Beamten Profidiebe ins Netz gegangen.

Am Morgen des 10. 1. wollten in Nickelsdorf ein 33-jähriger Mann und sein Beifahrer mit einem VW Passat aus Österreich ausreisen. Bei der Überprüfung des Fahrzeuges entdeckten die Beamten Manipulationen an der Fahrgestellnummer.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeug zwei Tage vor Weihnachten in Wien gestohlen wurde. Der Beifahrer wies sich mit dem Reisepass seines Bruders aus. Obendrein legten sie gefälschte Führerscheine vor und auch die ungarischen Autokennzeichen waren gefälscht.

Unmittelbar hinter den Fahrzeug wollte ein 27-jähriger Ungar mit einem VW Golf ausreisen. Bald stellte sich heraus, dass auch dieses Auto gestohlen ist. Der Besitzer hatte den Diebstahl noch gar nicht bemerkt.

Als die Beamten das Auto durchsuchten, fanden sie neben einem reichhaltigen Sortiment an Einbruchswerkzeugen auch einen Schlüsselbund, an dem etwa 50 Stück Fahrzeugschlüssel der Marken VW und Audi hingen. Zusätzlich wurde ein Gerät zur Überbrückung von elektronischen Wegfahrsperren sichergestellt.
Eine Identitätsprüfung in Zusammenarbeit mit den ungarischen Behördern ergab, dass die drei Männer wegen verschiedener Diebstahlsdelikte in der BRD und in Österreich gesucht werden. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Richter wurden sie in die Justizanstalt Wien-Josefstadt eingeliefert.

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23 Pkw sind in der Nacht auf den 6. 1. 2005 in Traun (Oberösterreich) aufgebrochen und ausgeräumt worden. Die Autos standen verteilt auf fünf Tiefgaragen von Wohnhäusern in Zentrumsnähe. Bei versperrten Garagen haben die Täter die Tore aufgezwängt. Bei den Pkw selbst brachen die Diebe entweder die Schlösser auf oder schlugen die Seitenscheiben ein. Ihre Beutewaren hauptsächlich Autoradios und Verstärkeranlagen.

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Zwei mutmaßliche Autoeinbrecher aus Polen sind am 8. 1. 2005 bei einer Grenzkontrolle in Drasenhofen (Niederösterreich) gefasst worden. Laut Gendarmerie hatten sie 21 Autoradios in ihrem Pkw, die aus Autoeinbrüchen stammen dürften. Die Verdächtigen wurden in Polizeihaft genommen.

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In den Salzburger Skigebieten beschäftigt eine Serie von Autodiebstählen teurer Geländewagen die Kriminalisten: bei den Dieben dürfte es sich um eine professionelle Bande aus Osteuropa handeln.

Die Täter haben es immer auf Luxus-Automobile, - genauer gesagt - auf teure Geländewagen abgesehen. Aus der Silvesternacht zum 1. 1. 2005 meldet die Gendarmerie zwei neue Fälle.

Allein im Monat Dezember 2004 wurden insgesamt fünf Luxusgeländewagen der Marke BMW X5 gestohlen, vier davon im Raum St. Johann-Bischofshofen und in St. Johann-Alpendorf, einer in Kaprun. Zuletzt haben die Täter in der Silvesternacht zugeschlagen, und zwar auf zwei Hotelparkplätzen, wieder im St. Johanner Alpendorf.

Einer der beiden BMW soll - nach Angaben des dänischen Besitzers - aufgrund seiner teuren Luxusausstattung rund 150000 Euro wert gewesen sein, der zweite BMW hat einen Wert von immerhin 45 000 Euro. Das dänische Fahrzeug ist unter anderem mit einem Satelliten-Ortungssystem ausgerüstet. Den Satelliten-Daten zufolge wurde der gestohlene Wagen über Deutschland nach Tschechien gebracht. Die Kriminalisten der Gendarmerie gehen davon aus, daß auch die übrigen Fahrzeuge nach Osteuropa geschleust wurden.

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Ein 40jährige Pole, der per internationalem Haftbefehl gesucht wurde, weil er in Belgien einen Mord begangen haben soll, wurde in der Steiermark festgenommen. Der Mann soll seinem Opfer mit einem Gewehr in den Kopf und dann in die Brust geschossen haben. Danach fügte er dem sterbenden Mann noch mehrere Messerstiche zu und begrub ihn in einem Loch.

Der Pole flüchtete mit dem Auto des Opfers und mit 30000 Euro Bargeld, das er dem Ermordeten geraubt hatte, nach Österreich.

Der Verdächtige mietete sich in einem Hotel in Ramsau (Steiermark) ein, benutzte aber dabei den Pass des Opfers. Dies führte am 27. 12. 2004 zur Verhaftung des Verdächtigen durch Cobra - Beamte. Er wurde in die Justizanstalt Leoben eingeliefert und wird dort vernommen. Belgische Polizeibeamte dürften den Mann demnächst abholen.

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In NÖ hat die Zahl der Einbrüche 2004 laut Landesgendarmeriekommando um 43 Prozent zugenommen. 

Die seit Monaten dauernde Serie von Pkw-Einbrüchen, vorwiegend in Tiefgaragen, geht weiter. Die Exekutive, die organisierte Banden dahinter vermutet, warnt am 24. 11. 2004 die Autofahrer deshalb eindringlich.

Schon seit dem Frühjahr 2004 häufen sich in Tirol die Fälle von massiven Pkw-Einbrüchen. Die Tatorte sind vor allem Tiefgaragen in den Inntal-Gemeinden zwischen Kufstein und Landeck. Seit dem Herbst konzentrieren sich die Täter auf die Bezirke Innsbruck-Land, Schwaz und Kufstein.

Über 250 Autos sind insgesamt aufgebrochen worden, aus den Fahrzeugen wurden vor allem Autoradios gestohlen, häufig wurden auch hochwertige Alufelgen samt Reifen abmontiert und mitgenommen.

Auf Grund der Arbeitsweise geht die Gendarmerie von organisierte Banden aus, die möglicherweise aus den Ostländern kommen.

Trotz intensiver Fahndung konnten die Täter noch nicht gefasst werden. Deshalb ersucht die Gendarmerie weiterhin um erhöhte Aufmerksamkeit und auch um Hinweise.

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Zwei Serben, die mitte November 2004 am Grenzübergang Nickelsdorf (Burgenland) mit gestohlenen Baustellenfahrzeugen gestellt wurden, entpuppten sich nun als Mitglieder einer internationalen Bande. Die Bande richtete einen Millionenschaden an.

Die Festnahmen der beiden Serben waren der erste Schlag gegen die international operierende Bande. Die beiden Männer im Alter von 23 und 32 Jahren wollten mit zwei im Raum Stuttgart gestohlenene Baustellenfahrzeugen und gefälschten Papieren die Grenze in Nickelsdorf passieren.

Am Vormittag des 22. 11. 2004 wurden in der BRD vier weitere Tatverdächtige aus Serbien festgenommen. Dabei wurde eine Fülle von Beweismaterial - wie Aufbruchswerkzeuge, Zündschlosseinsätze, Blanko-Kfz-Papiere, Landkarten und rund 10.000 Euro - sichergestellt.

Bei ihren Diebstählen gingen die Täter immer nach dem gleichen Muster vor: Zumeist an Wochenenden entwendeten sie von Baustellen im Großraum München und in Oberbayern dutzende Transporter und Betonmischer.

Nach den Diebstählen versahen sie die Lastwagen mit falschen EU-Kennzeichen und fuhren nach Österreich. In Österreich übergaben ihnen Kuriere die - inzwischen passend gefälschte Papiere - für den Export nach Serbien. Die Polizei beziffert den Gesamtschaden auf etwa zwei Millionen Euro.

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Der oberösterrichischen Exekutive ist gemeinsam mit französischen Beamten ein Schlag gegen eine professionelle Bankomat-Bande in der Schweiz gelungen. Insgesamt erbeuteten sie 8,5 Mio. Euro.

Unter den vier Rumänen, die Mitte Oktober 2004 an der Grenze im Mühlviertel geschnappt wurden, dürften sich die Anführer der Bande befinden.

35 Mal hat die Bande in der Schweiz Geldautomaten aus den Foyers von Banken gestohlen oder es zumindest versucht. Zwei Millionen Schweizer Franken, rund 1,3 Millionen Euro, haben die Täter dabei erbeutet - und das auf brutale Art und Weise.

Die Bankomat-Bande rammte mit einem Lkw die Portale der Banken. Die Geldautomaten wurden mit Stahlseilen aus ihren Verankerungen gezogen und auf dem Lastwagen verladen.

In Wäldern schlachteten die Täter die Bankomaten aus. Mit dem Geld flüchteten sie in ihre Heimat Rumänien. Das war der oberösterreichische Exekutive schließlich aufgefallen. Bei einem neuerlichen Versuch der mutmaßlichen Täter, in Wullowitz über die Grenze zu kommen, wurden die vier Rumänen geschnappt.

Zwei Männer rannten allerdings auf die Beamten zu, in Notwehr schoss ein Polizist einem Rumänen ins Bein. Bei den Männern wurden über 88.000 Schweizer Franken sichergestellt.

Alle vier Verdächtigen verweigerten bei den Einvernahmen die Aussage. Die Ermittler gehen aber davon aus, dass der festgenommene Vater und sein Sohn die Köpfe der Schweizer Bankomat-Bande sind.

Nur wenige Tage nach der Festnahme im Mühlviertel, wurden drei weitere mutmaßliche Bankomat-Diebe in Frankreich aufgegriffen. Die kriminalpolizeilichen Überprüfungen laufen.

Fest steht aber schon die Schadenssumme der Beutezüge: 8,5 Millionen Euro. Wo das Geld aus den ausgeschlachteten Automaten geblieben ist, wird allerdings noch ermittelt.

Die Schweizer Behörden verlangen am Mittwoch die Auslieferung der vier in Oberösterreich verhafteten Bankomat-Diebe.

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Die Wiener Polizei hat Ende Oktober 2004 eine siebenköpfige Bande ausgehoben, die in den vorhergehenden Wochen über 100 Wohnungseinbrüche verübt haben soll. Ein Teil der Beute wurde in einer Wohnung in Wien-Hernals sichergestellt.

Die Kriminalisten waren nach einem Hinweise auf eine Bunkerwohnung der Täter in Wien-Hernals gestoßen und hatten diese wochenlang observiert, ehe die Fahnder am 19. Oktober zuschlugen.

Die verdächtigen Rumänen, die sich erst seit September in Österreich aufhielten, fuhren nach eigenen Angaben mit einem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln kreuz und quer durch Wien. In Wohnhäuser, die ihnen ruhig gelegen erschienen, brachen sie auf gut Glück ein, indem sie die Türschlösser abdrehten, so die Ermittler.

Nach Angaben der Kriminaldirektion 1 wurde in Teil der Beute - unter anderem Schmuck, Münzsammlungen und elektronische Geräte - bereits nach Rumänien gebracht.

An Beute nahmen die Täter - fünf Männer und zwei Frauen - laut Polizei alles mit, was ihnen irgendwie verwertbar erschien. Insgesamt soll die Bande für mehr als 100 Wohnungseinbrüche verantwortlich sein.

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Eine Bande mit 22 Mitgliedern soll bei rund 250 Einbruchsdiebstählen in mehreren Bundesländern etwa 600.000 Euro Schaden angerichtet haben. Die Wiener Polizei hat zehn Verdächtige festgenommen.

Die Erhebungen begannen schon im Februar 2004. Die Polizei erfuhr von einem Informanten, dass es da eine Wohnung voll mit elektrischen Geräten gab.

Die rumänische Bande war um zwei Männer organisiert, die unangemeldet zum Beispiel in einer Wohnung in Wien-Währing lebten. Unter falschem Namen war auch ein Auto angemeldet. Dadurch war die Bande mobil und in mehreren Bundesländern aktiv.

Delikte gab es in Wien, in Niederösterreich bis in die Gegend von Horn, aber auch in Graz. Eingebrochen wurde zumeist durch Abdrehen von Zylinderschlössern. Die Täter suchten nach Geld, nahmen aber auch Computer und andere elektronische Geräte mit. Kleintresore wurden abtransportiert und an anderen Orten aufgeschweißt.

Der Schaden durch die Einbruchsdiebstähle beträgt rund 400.000 Euro. 200.000 Euro Schaden entstanden durch das Aufbrechen von Automaten. Die Beute wurde großteils nach Rumänien abtransportiert. Die Fahndung nach den restlichen Mitgliedern der Bande läuft.

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Kaum ein Tag in Wien vergeht ohne einen Überfall. Die Polizei ist im Dauereinsatz. Besonders betroffen waren in den ersten zehn Monaten des Jahres 2004 Banken und Wettbüros gewesen.

Neben Überfälle auf Tabaktrafiken und Juweliere seien Wettbüros besonders betroffen, sagte ein Polizeisprecher. Diese hätten meist rund um die Uhr geöffnet, was für die Räuber verlockend sein dürfte. Zudem sei meistens nur ein Angestellter im Lokal. Allerdings müsse man auch sagen, dass die Beute in den meisten Fällen eher gering sei. 

Gestiegen ist in Wien auch die Zahl der Banküberfälle. Zwischen 30 und 40 Banküberfälle pro Jahr habe es in den vergangenen Jahren gegeben. Dieses Jahr habe die Polizei bis Oktober bereits 54 verzeichnet.

 

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