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Eine pro-palästinensische Solidaritätsplattform hat zu einer Demonstration zur Verurteilung des israelischen Angriffs gegen Friedensaktivisten aus 40 Ländern aufgerufen. Mehr als 10000 Personen versammelten sich am 4. 6. 2010 vor der Staatsoper und zogen dann über die Ringstraße zum Ballhausplatz. Die Demonstranten forderten dabei etwa eine unabhängige Untersuchung des israelischen Militärangriffes auf den Hilfskonvoi. [4. Juni 2010] Am 12. 1. 2009 fand auf dem Judenplatz in Wien I eine spärlich besuchte Kundgebung der Israelitischen Kultusgemeinde zugunsten Israels statt. Neben dem Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde Ariel Muzicant sprachen auch Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel (ÖVP), Madeleine Petrovic (Grüne) und Peter Florianschütz (SPÖ). Es wurde ein Existenzrecht Israels gefordert und die Hamas als Terrororganisation verurteilt. Videos von Raketenangriffen auf israelische Siedlungen im bestzten Palästina wurden vorgeführt. Ca. 100 Polizisten sowie zahlreiche private Sicherheitsleute waren im Einsatz. Abwasserkanäle und Mistkübel wurden nach Sprengsätzen durchsucht und auch Personenkontrollen durchgeführt. Laut Polizei verlief die Kundgebung störungsfrei. [12. Januar 2009] Auch am 5. und 9. 1. 2009 wurde in Wien gegen die israelische Militäroffensive im Gazastreifen demonstriert. 4.000 nahmen laut Polizei an der Kundgebung vom 9. 1. in der Innenstadt teil. Die Demonstranten marschierten von der Oper Richtung Burgtheater und weiter zum Ballhausplatz. Man fordere die Weltgemeinschaft auf, allen voran die arabischen Staaten, die EU, die UNO sowie den künftigen US-Präsidenten Barack Obama, alles in ihrer Macht stehende zu unternehmen, um dieses Blutbad umgehend zu beenden. Besonders scharf verurteilt wurde, dass Israel auch eine UNO-Schule bombardiert und UNO und Rot-Kreuz Mitarbeiter attackiert und getötet hat. "Vor den Augen der Welt werden Zivilisten kaltblütig bombardiert - Zivilisten, die seit über 18 Monaten durch die Abriegelung von Gaza förmlich ausgehungert worden waren und deren katastrophale humanitäre Situation eines Aufschreis der Weltöffentlichkeit bedurft hätte", erklärte Tarafa Baghajati, Sprecher der Demonstranten. Laut Angaben der Demonstrationsleitung hätten bereits 90 Vereine und Organisationen eine Petition zum "Stopp des Massakers" unterzeichnet. Darunter befänden sich neben muslimischen, arabischen und türkischen Vereinen auch weitere Organisationen der Zivilgesellschaft. "Der Krieg gegen den Libanon 2006 hat gezeigt, dass militärische Großoffensiven in keiner Weise einem Friedensprozess förderlich sind", argumentierte Baghajati. Österreich käme als Mitglied des UNO-Sicherheitsrates eine besondere Rolle zu. Dabei appellierte die Initiative in ihrer Aussendung an die österreichische Regierung, diese Verantwortung auch zu übernehmen. "Das Töten von hunderten Menschen ist ein Massaker gegen die Bevölkerung in Gaza und muss daher eindeutig verurteilt werden." [ 9. Januar 2009] Protest gegen Israel Mehr als fünftausend Menschen versammelten sich am Nachmittag des 2. 1. 2009 auf dem Herbert-von-Karajan-Platz vor der Staatsoper in Wien, um gegen die israelische Militäroffensive in Gaza zu protestieren. "Israel Terrorist" wurde skandiert, auf zahlreichen Spruchbändern "Freiheit für Gaza" gefordert. Die Demonstranten hielten Fotos von Menschen in die Höhe, die bei den Angriffen verwundet worden waren. Palästinensische Fahnen wurden geschwungen, Transparente mit der Aufschrift "Let Gaza live" ("Lasst Gaza leben") in die Höhe gehalten. Die Demonstranten zogen von der Staatsoper über den Ring, vorbei am Burgtheater und über Kohlmarkt und Graben bis zum Stock-im-Eisen-Platz, wo gegen 16.30 Uhr die Schlusskundgebung stattfand. [2. Januar 2009] |
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Der Internationale Jerusalem (Al-Quds) Tag, der von Imam Khomeini vor 24 Jahren für den letzten Freitag jedes Ramadan bis zur Befreiung Jerusalems von der zionistischen Okkupation bestimmt wurde, fand Freitag und Samstag in vielen Ländern seinen Ausdruck in machtvollen Kundgebungen, die beweisen daß die Arroganz der Zionisten und der USA die Völker dieser Welt nicht von ihrer Unterstützung für den gerechten Kampf des palästinensischen Volkes abhalten kann. Die größten Kundgebungen finden jedes Jahr im Iran und im Libanon statt. In Teheran dankte Akbar Hashemi Rafsanjani (nach Angaben der Tehran Times) der iranischen Nation für die zahlreiche Teilnahme an den Kundgebungen und kritisierte scharf die Gleichgültigkeit der internationalen Weltmeinung gegenüber den Verbrechen, die vom zionistischen Regime begangen werden. Er kritisierte ebenso die Weigerung gewisser muslimischer Staaten ernsthafte Maßnahmen gegen die israelischen Verbrechen zu ergreifen, aufgrund ihrer starken Verbindungen mit den Vereinigten Staaten von Amerika. "Es überrascht uns daß gewisse muslimische Staaten annehmen daß die USA ihr Schutzengel ist", sagte er wörtlich. Palästina sei das wichtigste islamische Anliegen und die Mutter aller anderen Konflikte. So erwähnte Rafsanjani den Plan der zionistisch-christlichen Koalition einen großen Riß im Iran herbeizuführen besondern zwischen den Seminaren und den Universitäten. Die iranische Nachrichtenagentur IRNA gab besonderem Raum der Teilnahme der jüdischen Bevölkerung an den Kundgebungen und zitierte ein Statement des Abgeordneten der jüdischen Minderheit im iranischen Parlament, der den Mißbrauch des Judentums für die verbrecherischen Ziele des Zionismus kritisierte. Aufgrund der Tatsache, daß anders als in den islamischen Ländern der Freitag kein Feiertag ist, werden im Westen die Kundgebungen zumeist auf Samstag verlegt. Die vermutlich größte Kundgebung im Westen fand in London statt. In Berlin gingen nach Angaben von IRNA 5000 Menschen auf die Straße. IRNA berichtet, daß die Kundgebung, die im übrigen auf den Kurfürstendamm führte, zahlreiche Bilder palästinensischer Märtyrer, sowie Porträts von Imam Khomeini und seinem Nachfolger, Imam Khamenei, mit sich führte, ebenso palästinensische, iranische und libanesische Fahnen. Die Kundgebungsteilnehmer forderten insbesondere ein Ende der Unterstützung für das zionistische Regime durch die deutsche Regierung (die gerade wieder die Lieferung von Waffen an das Besatzungsregime zugesagt hat). In Wien waren es ca. 300 bis 500 Menschen, die dem Aufruf gefolgt waren. Durch das Wetter begünstigt, zog die Kundgebung die wenigen Meter vom Schwedenplatz zum Stephansplatz, was ihr traditionell weitgehend den Charakter einer Stehdemonstration verleiht. Jene im vorigen Jahr von einigen linken Kundgebungsbeobachtern beanstandeten Transparente ("Ziel der zionistischen Politik? Weltherrschaft??" und "Zionismus ist Rassismus") wurden wieder mitgeführt, stießen aber bei den Passanten, die im allgemeinen die Kundgebung zur Hälfte ignorierten, zum anderen freundlich interessiert waren, auf keinen geäußerten Widerspruch. Auch eine Anzahl junger orthodoxer Juden, die vermutlich vom Sabbat in der nahegelegenen Synagoge kam (oder hinging), zeigte keine Feindseligkeit. So daß insgesamt trotz der kämpferischen Parolen die friedliebende Gesinnung der Teilnehmer gut zum Ausdruck kam, wie es sich für eine Demonstration die mit der Rezitation von Koransuren beginnt und dem Ruf "Allahu akbar" endet auch gehört. [30. November 2002] |
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In der Wiener Innenstadt beteiligten sich ca. 2000 Demonstranten am Nachmittag des 5. 4. 2002 an einem Solidaritätsmarsch für Palästina. In Graz (Steiermark) hat unter dem Motto "Solidarität für Palästina" am 5. 4. ein Schweigemarsch stattgefunden. Rund 300 Menschen protestierten dabei gegen das harte Vorgehen des Israelischen Militärs gegen die Palästinenser. Auf Plakaten wurde außerdem ein sofortiges Ende der Gewalt gefordert. Organisiert wurde die Kundgebung von der Palästinensischen Vereinigung in Österreich und der Ägyptischen Gemeinschaft. [5. April 2002] |
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Ein Korrespondent der palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA wurde bei einer Auseinandersetzung mit einem palästinensischen ehemaligen Attentäter schwer verletzt. Bei einer Demonstration von Palästinensern in Wien am 31. 3. 2002 sind der Attentäter und sein späteres Opfer aufeinander getroffen. Der ehemalige Terrorist habe sich durch seinen Landsmann provoziert gefühlt. Am Abend nach der Demonstration habe er den Journalisten in ein Lokal bestellt. Dort soll er auf sein Opfer losgegangen sein. Dabei habe er ihm mehrmals ins Gesicht geschlagen und ihn mit einem Schlagring am linken Auge schwer verletzt. Der Korrespondent ist im Allgemeinen Krankenhaus operiert worden. Die Ärzte konnten sein Auge aber nicht mehr retten. Der Verdächtige Attentäter ist am 3. 4. 2002 ins Landesgericht Wien überstellt worden. Bei einer Hausdurchsuchung soll der Gegenstand sichergestellt werden, mit dem der Journalist verletzt worden ist. Der palästinensische Ex-Attentäter soll Anstifter des Mordes an dem Wiener Stadtrat Heinz Nittel im Jahr 1981 gewesen sein. Außerdem soll er damals den Anschlag auf die jüdische Synagoge in der Wien geplant haben, bei dem zwei Menschen umgekommen sind. Der Mann wurde dafür zu 14 Jahren Haft verurteilt. 1995 ist er unter den damaligen sozialdemokratischen Justiz- und Innenministern vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen worden und lebt seither in Österreich. [4. April 2002] |
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Palästinensische, arabische und islamische Organisationen haben am 8. 3. 2002 vor dem UNO-Sitz in Wien gegen israelische Angriffe auf Palästinensergebiete protestiert. Delegierte der palästinensischen Gemeinde sowie der palästinensischen Vertretung in Wien übergaben einem hohen UNO-Beamten einen Brief für UNO-Generalsekretär Kofi Annan. Darin wird ein sofortiger Stopp israelischer Attacken gegen die palästinensische Zivilbevölkerung sowie ein Ende des Vernichtungskriegs gegen die palästinensische Infrastruktur gefordert. Außerdem solle Israel die besetzten Gebiete sofort räumen. Beim bisher blutigsten Tag seit Beginn der Al-Aksa-Intifada vor mehr als 17 Monaten sind am Freitag den 8. 3. bisher 33 Palästinenser getötet worden. [9. März 2002] |
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Frieden für Afghanistan und Palästina Die amerikanische Regierung hat seit dem 11. September weltweit zum Kampf gegen den ,Terrorismus' aufgerufen und dabei versucht, möglichst viele Staaten um sich zu scharen. Die afghanische Bevölkerung war bis jetzt das hauptsächliche Opfer dieses Bombardements gegen den ,Terrorismus'. Ohne zu klären, was Terrorismus ist, hat die US-Regierung von allen verlangt, sich mit ihr zu solidarisieren. Aber was versteht Amerika unter Terrorismus? Auch die UNO war nicht in der Lage eine Definition von Terrorismus zu liefern. So will die amerikanische Regierung selbst bestimmen, was Terrorismus ist, oder anders ausgedrückt: wer ihr nicht passt, wer ihre Politik ablehnt wird als Terrorist eingestuft und bekämpft. So eigenmächtig und selbstherrlich will die US-Regierung vorgehen. Aber damit verliert sie jede Glaubwürdigkeit und zerstört ihren eigenen Anspruch, Führer im Kampf gegen den Terrorismus zu sein. Leider gibt es Beispiele genug dafür, dass Amerika oft mit zweierlei Maß misst und einer Doppelmoral huldigt. Das sichtbarste und gravierendste Beispiel dafür ist Palästina. Intifada des palästinensischen Volkes gegen Apartheit und Staatsterrorismus Israels Auf der UNO-Rassismuskonferenz in Durban wurde Israel in aller Öffentlichkeit beschuldigt, der letzte Apartheitsstaat zu sein, und mehrheitlich festgestellt, dass der Zionismus, die Grün-dungsideologie Israels, Rassismus ist. Es wurde nicht nur in Erinnerung gerufen, dass Israel die Palästinenser rassistisch diskriminiert, sondern auch durch die Vertreibung der einheimi-schen Bevölkerung, also durch ethnische Säuberung entstanden ist. Daraufhin haben Israel und Amerika die Konferenz verlassen. Mit Panzern und Flugzeugen gegen Zivilbevölkerung Im Windschatten des Kampfes gegen den Terrorismus seit dem 11. September hat Israel versucht, die Unterdrückung des palästinensischen Volkes zu verschärfen und die Intifada zu ersticken. Doch das ist nicht gelungen, auch wenn das Volk dafür viele Opfer und Leiden auf sich nehmen musste. Mit militärischer Gewalt ist Israel gegen die unbewaffnete Zivilbevölke-rung vorgegangen, hat Häuser mit Panzern niedergewalzt, Hunderte Menschen ermordet und sogar autonome Gebiete besetzt. Gegen diesen brutalen Staatsterror haben USA und die inter-nationale Völkergemeinschaft bis jetzt keinen Finger gerührt. Im Gegenteil, die USA setzen Befreiungsorganisationen auf ,Terrorlisten' und wollen muslimische Staaten zwingen, die Unterstützung solcher Gruppen zu beenden. Tatenlos wird zugesehen, wie Israel sich über alle internatonalen Rechtsnormen und das Völkerrecht hinwegsetzt, Inhaftierte foltert, mit der gezielten Ermordung von führenden Freiheitskämpfern und der Zerstörung der Lebensgrund-lagen der Palästinenser den Völkermord fortsetzt, vielfache Vergeltung übt, wenn ein israeli-scher Minister getötet wird, Kinder skrupellos mit Sprengfallen tötet und letztlich alle Palästi-nenser von ihrer Heimat vertreiben will. Über 6 Millionen palästinensische Flüchtlinge gibt es aber schon, viele von ihnen hausen seit Jahrzehnten in Flüchtlingslagern, auch in den Nach- barländern Israels, und fristen ein erbärmliches Flüchtlingsdasein. Doch der israelische Mini-sterpräsident, der verschiedener Kriegsverbrechen angeklagt ist, kündigt selbstherrlich an, dass eine weitere Million Juden in Israel einwandern soll. Überlebenskampf des palästinensischen Volkes Die Palästinenser, die sich z. T. mit bloßen Händen gegen den täglichen israelischen Staatsterror wehren und dabei auch ihr Leben einsetzen, werden von den USA und den westlichen Massenmedien noch immer als Terroristen bezeichnet, die brutalen israelischen Massaker aber als ,Vergeltungsmaßnahmen' gerechtfertigt. Auf sich allein gestellt muss das palästinen-sische Volk einen täglichen Kampf ums Überleben führen, wobei ihm die nötigsten Dinge fehlen: die Wasserleitungen sind zerbombt, viele Häuser zerstört, unzählige Menschen ver-letzt, viele vor allem junge Menschen arbeitslos und damit der Verarmung und Verelendung preisgegeben, Kinder und Jugendliche vom ständigen Krieg und Terror Israels nicht nur körperlich geschwächt, sondern vor allem seelisch schwer traumatisiert und geschädigt. Wie soll hier ein dauerhafter Frieden entstehen? Die USA - kein Vermittler zwischen den beiden Seiten, sondern Komplize des israelischen Staatsterrors Um die muslimischen Staaten in der Antiterrorkoalition zu halten, verspricht die US-Regierung immer wieder, sich für die Lösung des Konflikts in Palästina und für den Frieden einzusetzen. Doch seit Jahrzehnten hat Amerika bewiesen, dass es kein Vermittler zwischen den Fronten, sondern ein bedingungsloser Kumpan Israels und Komplize des israelischen Staatsterrors ist. Ständig wurde Israel militärisch aufgerüstet und politisch durch die Vetopo-litik vor jeder Strafe und Sanktion geschützt. Auch die jüngsten Initiativen der US-Regierung zeigen, dass kein ernsthafter Wille vorhanden ist, Israel in die Schranken zu weisen und den Konflikt zu lösen. Alle Proteste von Menschenrechtsorganisationen sind wirkungslos und die Weltgemeinschaft sieht tatenlos zu. Die UNO wird von Israel zum Hampelmann degradiert, weil die USA jegliche Sanktion gegen Israel durch ihr Veto unwirksam machen. So kann sich Israel weiterhin über alle UN-Resolutionen hinwegsetzen und seine Politik nach eigenem Gutdünken festlegen. Zugleich verlangt aber die israelische Regierung, die täglich mit militä-rischer Gewalt gegen die Zivilbevölkerung vorgeht, dass die Palästinenser ,jede Gewalt' ein-stellen, d. h. in Wirklichkeit, dass sie ihren Widerstand aufgeben und vor der israelischen Gewalt kapitulieren. Das kann aber die Bevölkerung nicht, wenn sie nicht ihre Existenz aufs Spiel setzen und das Schicksal der Indianer erleiden will. Koalition gegen Terror - Intifada für Gerechtigkeit und Frieden Wenn in Palästina endlich Frieden entstehen soll, muss zunächst anerkannt werden, von wem das Unrecht ausgeht, nämlich von Israel, und wer das Opfer ist, nämlich das palästinensische Volk. Die bisherigen Friedensverhandlungen haben dem palästinensischen Volk nichts gebracht und nur Israel genützt. Die vertriebenen Palästinenser müssen wie die Kosovaren und andere Vertriebene das Recht auf Rückkehr in ihre Heimat und Entschädigung für die Zerstörungen erhalten. Wie in Österreich müssen auch die Einheimischen entscheiden, wer von den Zuwanderern und Eindringlingen in ihrem Land bleiben darf und wer es verlassen und dorthin zurückkehren muss, woher er gekommen ist. Um diese gerechten Forderungen durchzusetzen, müssen alle eine Koalition gegen Terror und Vertreibung bilden und das palästinensische Volk muss trotz seiner Unterlegenheit seine Intifada gegen seine Unterdrückung und für den Frieden fortsetzen. Im Vertrauen auf die eigene Kraft, die Solidarität aller freiheitsliebenden Menschen und auf die Hilfe Gottes wird es dem palästinensischen David schließlich gelingen den israelischen Goliath zu besiegen und seine Freiheit wiederherzustellen. So heißt es auch in der Bibel: ,Die Gewalthaber stürzt er vom Thron und die Erniedrigten hebt er empor." (Lukas 1, 53). Und im heiligen Koran heißt es: "Wir werden die Entrechteten im Land zu Erben und Führern machen." [9. Dezember 2001] |