Anschlag auf US-Botschaft in Wien mißglückt Ein 42jähriger Bosnier versuchte am Nachmittag des 1. 10. 2007 in die US-Botschaft in der Boltzmanngasse in Wien-Alsergrund zu gelangen. Einige Tage zuvor hatte er sich bereits telefonisch bei der Botschaft gemeldet. Schon beim Eingang schlug dann der Metalldetektor Alarm, als der Verdächtige ins Gebäude eindringen wollte. Der Mann hat daraufhin die Flucht ergriffen, in der gegenüberliegenden Pfluggasse ließ er seinen Nylonrucksack fallen. Das Sicherheitspersonal der Botschaft verständigte Polizei, Feuerwehr und Rettung und folgte dem Mann. Er wurde von den alamierten, ihm entgegenkommenden Polizeibeamten festgenommen. Spezialisten des Innenministeriums entdeckten im Inneren des Rucksacks zwei Handgranaten und zahlreiche Nägel und Schrauben. Der Entminungsdienst schoss zweimal mit einem Wassergewehr auf den Rucksack, wobei nichts explodierte.
Der Verdächtige gab an, von einem Bekannten beauftragt worden zu sein, den Rucksack in der US-Botschaft abzugeben.
Der genannte wurde ebenfalls festgenommen, er bestritt aber jeden Zusammenhang mit der Tat. Bei Hausdurchsuchungen wurde Plastiksprengstoff gefunden, der auch im Jugoslawischen Bürgerkrieg verwendet wurde und der aus damaligen Beständen stammen könnte.Der nach dem versuchten Anschlag auf die Wiener US-Botschaft am 1. 10. festgenommene Aslan C. könnte für unzurechnungsfähig erklärt werden. Aslan C., der in Tulln (Niederösterreich) wohnte, hat sich in den vergangenen Jahren mehrmals in psychiatrischer Behandlung befunden. Bei den Einvernahmen mache er jedenfalls einen sehr verwirrten Eindruck, hieß es.
Es soll ein Psychiater bestellt werden, der den Verdächtigen dann genau untersuchen wird. Für den Fall, dass der Mann als unzurechnungsfähig eingestuft wird, kann er bei einem Prozess zu keiner Strafhaft verurteilt, sondern würde wohl in eine Anstalt eingewiesen werden.
Ob es sich bei dem Hauptverdächtigen nur um einen Verwirrten handelt, oder ob er Kontakte zur radikal islamistischen Szene hat, ist von Seiten der Polizei noch nicht geklärt. Das Buch, das er mit sich führte, lenkt aber zumindest den Verdacht in diese Richtung. Denn „Namaz u Islamu“, eine Anleitung zum islamischen Gebet, wurde vom „Verein zur Förderung der islamischen Kultur in Österreich“ herausgegeben.
Und die dem bosnisch-islamischen Verein gehörende Moschee steht dem Vernehmen nach unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. Dort soll eine besonders strenge Auslegung des Islam, die vor allem in Saudiarabien vorkommende wahhabitische Schule, gepredigt werden.
Gerade Bosnien profitierte nach dem Jugoslawien-Krieg stark von saudischem Engagement. Doch mit Hilfsgeldern und Moscheebauten nahm der Einfluss der Saudis auf die ideologische Ausrichtung vor allem junger Bosnier zu. Die „Aktive Islamische Jugend“ (AIO), eine von ehemaligen Kämpfern der bosnischen Mujaheddin-Brigaden gegründete Organisation, verfolgte bis zu ihrer Auflösung Ende 2006 das Ziel eines islamischen Staates in Bosnien.Aber auch in der bosnischen Diaspora, so der aktuelle Verfassungsschutzbericht, wurden Gruppen bekannt, die einer neo-fundamentalistischen Interpretation des Wahhabismus anhängen. In Österreich nennt der Verfassungsschutz als Zentren der AIO und der bosnisch-extremistischen Szene in Oberösterreich und Wien.
Schon im Frühjahr 2007 hatte Mustafa Ceric, Großmufti von Sarajewo in einem Interview gewarnt, dass es in Wien „Netzwerke und Zentren“ extremer Islamisten gebe, deren Aktionsradius sich bis Sarajewo erstrecke.
[3. Oktober 2007]
Islamisten wegen Terrordrohung in Wien festgenommen
Im österreichischen Verfassungsschutzbericht 2007 heißt es u. a., dass in zwei am 9. März und 3. April 2007 auf der GIMF (Global Islamic Media Front)-Internetseite veröffentlichten Videobotschaften erstmals Österreich von islamischen Extremisten erwähnt wird. "Diesen Videobotschaften wird die ihnen zustehende Bedeutung beigemessen und entsprechende Handlungen wurden gesetzt", hieß es. Nach einem halben Jahr dürften die Ermittlungen der Verfassungsschützer nun zum Erfolg geführt haben.
Die drei mutmaßlichen Islamisten, die im Verdacht stehen, für das Video verantwortlich zu sein, in dem Österreich mit Anschlägen bedroht worden war, sollen laut Innenminister Günther Platter (ÖVP) einen Al-Kaida-Hintergrund gehabt haben. Am 12. 9. 2007 wurden zwei Männer und eine Frau in einer Gemeinschaftsaktion von Wiener Polizei, Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) sowie der Antiterror-Einheit "Cobra" festgenommen. Von der Gruppe - ein 22-Jähriger und dessen 20-jährige Frau sowie ein weiterer 26-jähriger Mann, die allesamt österreichische Staatsbürger und Muslime sind - ist "keine direkte Gefahr für Österreich ausgegangen", so Platter bei einer Pressekonferenz. Die Festnahmen erfolgten nach einem "Großen Lauschangriff". Im Zuge der Amtshandlung wurden am Nachmittag des 12. 9. Hausdurchsuchungen durchgeführt.
Es habe sich um eine Art Franchise-Ableger des Terrornetzwerks gehandelt, nicht um eine Zelle. Die Verdächtigen wurden seit Monaten auf Schritt und Tritt observiert, ihre Telephongespräche sowie E-Mails abgehört bzw. gelesen, ja es wurden sogar Abhörgeräte in ihren Wohnungen installiert. Es ist daher anzunehmen, dass Agenten von Geheimdiensten das Vertrauen der Al Kaida Sympathisanten gewonnen hatten, wenn es nicht sogar eine "Sting"-Operation nach CIA-Art war, wo Agenten erst die Terroristen organisieren und sogar mit Sprengstoffen etc. versorgen. Bei einer kürzlich in der BRD festgenommenen Terrorgruppe wurde bereits zugegeben, dass der entscheidende Hinweis vom CIA kam, denn Rest kann man sich ausmalen. Die westliche Wertegemeinschaft braucht zur Rechtfertigung der Morde an zehntausenden Zivilisten im Irak, Palästina und Afghanistan immer wieder sensationelle Meldungen über eine terroristische Bedrohung des Westens. [12. September 2007]
Rohrbombenatrappe vor Wiener Parlament
Eine aufmerksame Parlamentsangestellte hatte am Morgen des 21. 7. 2007 das verdächtiges Paket bei den Stufen zum Haupteingang des Parlamentes entdeckt. Experten des Entschärfungsdienstes gaben nach einer kurzen Untersuchung des Rohrbomben-ähnlichen Gegenstandes Entwarnung
In dem Bekennerschreiben protestierte der Unbekannte "gegen die untragbaren Missstände in der österreichischen Politik". Besonders kritisiert wurde die Politik in den Bereichen Umwelt, Bildung und Zukunftssicherung.Der Brief ist in einem guten Stil und fehlerfreiem Deutsch verfasst hie0 es bei den Ermittlern.
__________ Anschlag mit Hexamethylentriperoxiddiamin in Wien
Mitte Januar 2007 wurde bekannt, welcher Sprengstoff bei dem Anschlag auf ein Haus in dem sich eine Gebetsraum der "Union islamischer Kulturzentren in Österreich befindet im November 2005 verwendet worden ist. Ob sich daraus bei den offiziell "abgebrochenen" Ermittlungen neue Ansätze ergeben, bleibt aber abzuwarten.
Hexamethylentriperoxiddiamin (HMTD) - so lautet der Name des verwendeten Sprengstoffs. Dieser ist sehr schwer nachweisbar und wird deshalb immer wieder bei Anschlägen verwendet.
Gelungen sei der Nachweis durch Analysen des westdeutschen Bundeskriminalamtes in Wiesbaden. Dieser Sprengstoff sei bereits mehrmals von islamistischen Terroristen eingesetzt worden hieß es dort.
Nach Ansicht von Experten des österreichischen Bundeskriminalamtes werde dieser schwer nachweisbare Sprengstoff von so vielen Terrorgruppen eingesetzt, dass ein Rückschluss auf islamistische Täter in Wien nicht gemacht werden könne (?).
HMTD war auch im Zusammenhang mit den von der britischen Polizei im Vorjahr vereitelten Anschlägen auf mehrere Flugzeuge genannt worden. Terroristen wollten mit an Bord geschmuggelten Flüssigkeiten Flugzeuge explodieren lassen.
Die US-Bundespolizei FBI verschickte darauf an internationale Stellen zur Terrorbekämpfung Warnungen vor auf Peroxid basierenden Sprengstoffen. Gewarnt wurde vor den Substanzen TATP und HMTD.
Diese seien empfindlich gegenüber Hitze, Erschütterungen und Reibung. Laut FBI seien in den vergangenen zehn Jahren Peroxid-basierte Sprengstoffe bei einer Reihe terroristischer Operationen verwendet worden. Die EU erließ daraufhin strenge Vorschriften über die Mitnahme von Flüssigkeiten an Bord.
Bei dem Sprengstoffanschlag im November 2005 in Wien auf eine in einem Wohnhaus errichtete Moschee wurde niemand verletzt. Es gab allerdings erheblichen Sachschaden.
Offiziell ist man weiterhin ratlos, was das Motiv für die Wiener Explosion betrifft, zu viele Möglichkeiten kommen infrage. Als Hypothese galt für die Polizei auch ein Zusammenhang mit der großen Islamkonferenz, die damals in Wien tagte. Die Veranstaltung, an der auch die Präsidenten von Afghanistan und Irak, Hamid Karsai und Dschalal Talabani, sowie der frühere iranische Staatschef Mohammed Chatami teilgenommen haben, fand in der hermetisch abgeriegelten Hofburg statt. Von den Tätern fehlt bis heute jede Spur. Das Verfahren steht offenbar kurz vor der Einstellung. Offiziell gilt es als abgebrochen. Es ließen sich trotz größter Bemühungen bisher keine möglichen Tatverdächtigen eruieren.
"Wir sind ganz einfach an die Ermittlungsgrenzen gestoßen", so die Staatsanwaltschaft. Ob sich aus der neuen Erkenntnis über den Sprengstoff ein neuer Ermittlungsansatz ergebe, bleibe abzuwarten.
_________ Am 11. 1. 2007 wurde von unbekannten Tätern in Klosterneuburg bei Wien eine Telephonzelle gesprengt. Der Sachschaden beträgt ca. 15000 Euro. Welche Substanz bei der Sprengung verwendet worden ist, ist noch unklar, heißt es beim Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung. Auch bei der Frage nach dem Motiv tappen die Ermittler noch völlig im Dunkeln. Dem Täter droht bei einer Festnahme eine Anklage wegen Sachbeschädigung und öffentlichen Gefährdens durch Sprengmittel.
Verdächtiger festgenommen Nach dem Bombenalarm vor dem Klublokal der Muslimischen Jugend Österreichs (MJÖ) in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus am 11. 9. 2006 gibt es nun eine Festnahme. Laut Ermittlern liegt kein rechtsextremer Hintergrund vor.
Der Festnahme gingen laut Werner Autericky vom Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) Wien wochenlange Ermittlungen des LVT-Bereichs Extremismus voraus.
In den Morgenstunden des 7. 11. 2006 wurde ein Verdächtiger von der Cobra in Wien XII festgenommen und dessen Mobiltelefon sichergestellt. Von diesem Handy seien SMS mit dem Text "4. Juli 1926, Weimar" verschickt worden. Derselbe Wortlaut fand sich auch auf dem Paket, das vor dem Lokal in der Märzstraße deponiert worden war. Bei dem Paket handelte es sich um eine Bombenattrappe.
Über die Person des Verdächtigen wollte der LVT-Vertreter unter Hinweis auf die weiterlaufenden Ermittlungen, die sonst in Gefahr seien, nichts sagen. „Der Mann ist aber nicht dem rechtsextremen Lager zuzuordnen“, erklärte Autericky und verwies auf die Möglichkeit einer falschen Fährte durch den Täter. Ob der Verdächtige einer bestimmten anderen Gruppe zuzuordnen ist, müsse noch ermittelt werden.
Die Festnahme wurde als "sehr erfolgreiches Zwischenergebnis der Ermittlungen" bezeichnet. Die Polizei konzentriere sich nun auf die weitere Spurensuche und auf die Einvernahmen des Verdächtigen und seines Umfeldes.
Nach dem Fund der Bombenattrappe war zunächst die rechtsextreme Szene wegen des Textes "4. Juli 1926, Weimar" ins Visier geraten. Am 4. Juli 1926 fand in Weimar der erste Parteitag der NSDAP nach ihrer Neugründung statt.
Doch auch islamistische Gruppierungen wie die Islamische Jugend Österreichs (IJÖ), die mit der Jugendorganisation der Islamischen Glaubensgemeinschaft - der Muslimischen Jugend Österreichs (MJÖ) - rivalisieren, wurden im Zuge der Berichterstattung über den Fund des Pakets genannt.
Ob sich der Verdacht nun gegen Täter mit islamistischem Hintergrund richtet, wollte Autericky unter Hinweis auf die laufenden Ermittlungen nicht kommentieren.
____________ Wertvolle "Aufdeckungsarbeit" des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW)!
Nachdem in den Morgenstunden des 7.11.2006 der Bombenleger von Fünfhaus (15. Wiener Gemeindebezirk) in einem anliegenden Teil der Hauptstadt verhaftet worden ist, wurde ein in der Methode des Terrors bekanntes Strickmuster offenbar:
War es in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein Einzelgänger, der im Alleingang die logistische Arbeit eines ganzen staatlichen Geheimdienstes im Hinterzimmer seines Wohnhauses in Gralla (Stmk.) geleistet haben soll und dessen tatsächliche Hintermänner (die Spur führte in das antifaschistische Lager) nach wie vor unsere Straßen frequentieren, so scheinen sich nunmehr fehlgeleitete Immigranten der 2. Generation als willfährige Helfer dieser dubiosen Kreise zur Verfügung zu stellen.
In den 80er und frühen 90er Jahren des letzten Jahrhunderts betätigte sich der antifaschistische "Widerstand", ein Zögling der – antifaschistischen! – Besatzungsmächte, noch mit eigenen Händen als Bombenleger. Ein Beispiel sei hier herausgegriffen: Die Nacht vom 12. auf den 13. Oktober 1991, als renommierte Mitglieder der Wiener Antifa-Szene höchstselbst nach Oberösterreich reisten, um dort eine Höllenmaschine, gespickt mit Donarit, in den Sanitärräumen eines Weyrer Hotels zu deponieren. Der Zufall schickte die Reinigungsfrau Monika W., die die Todesbombe entdeckte und somit das Leben einiger hundert Teilnehmer eines akademischen Treffens rettete.
Die österreichische Justiz verurteilte die ergriffenen Täter – dem parteipolitisch gelenkten Justizministerium folgend, vielleicht auch der antifaschistischen Tradition der ersten Nachkriegsjahre verbunden – zu erstaunlichen drei bzw. zwei Monaten bedingter Haft…
Vier Jahre später ging eine Bombe in Ebergassing (NÖ) hoch, – die beiden Täter, Konicek und Thaler, konnten nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden: sie hatten sich selbst in die Luft gesprengt. Schon damals stach die zeitliche Nähe zum 20. April (Geburtstag Adolf Hitlers) ins Auge. Ganz offensichtlich sollte hier eine nicht bestehende "Gefahr von rechts" herbeigebombt werden.
Einfach eine Bombe zur Explosion zu bringen, wäre aber zu wenig gewesen. Um eine Gefahr auch herbeireden zu können, bedarf es einiger selbsternannter Experten sowie der Aufbereitung durch die Massenmedien.
Unmittelbar nach dem Anschlag von Ebergassing war hierzu aber die Zeit zu knapp. Da die Täter dem antifaschistischen Milieu entstammten, war man dort um die Eingrenzung des Schadens bemüht.
Der hofierte und sich selbst hofierende Experte Wolfgang Purtscheller weilte zu dieser Zeit gerade auf der anderen Seite der Erdkugel, um dem unmittelbar nach dem Anschlag geflohenen, verdächtigen Bassam Al Taher zur Seite zu stehen. Was aber Bombenbaupläne ausgerechnet auf der Festplatte eines solchen selbsternannten "Rechtsextremismusexperten" zu suchen haben, – der dazugehörige Computer befand in einem "besetzten" Haus in Wien –, interessierte die politisch weisungsgebundene österreichische Justiz nicht sonderlich…
Die Jahre zogen ins Land. Purtscheller und seinesgleichen verschwanden in der Versenkung und wären aus dieser auch wohl kaum mehr aufgetaucht, wenn hier nicht in dankenswerter Weise das DÖW eingesprungen wäre.Um zu verhindern, daß solch anrüchige Personen in die Anonymität entschwinden und dort untergehen, beschäftigte diese antifaschistische Organisation – von Steuergeldern der finanziell schwer angeschlagenen Bundeshauptstadt unterstützt – den Antifaschisten Purtscheller und schickte ihn mit einem gleichfalls lichtscheuen Linksextremisten namens Andreas Peham, der sich aber zumeist als Heribert Schiedel ausgibt, auf antifaschistische Vortragsreisen.
So wie vor rund 10 Jahren, als eine Briefbombenserie Österreich erschütterte, die Arbeit der ermittelnden Behörden behindert wurde, indem falsche Fährten gelegt wurden (eine von Geheimdiensten gerne benützte Methode), tauchte nunmehr im Sommer des Jahres 2006 die gleiche Person auf und zauberte einen durch keine Tatsachen untermauerten "Terror von rechts" aus dem Sack.
Und just als in den Medien, durch die Gelder des DÖW unterstützt, die ersten verleumderischen Artikeln die Runde machen, findet sich vor den Räumlichkeiten eines islamistischen Jugendvereins eine Bombe!
Waren die Briefbomben vor 10 Jahren noch von kryptischen Bekennerbriefen begleitet, findet sich diesmal ein neues Rätsel: ein Tag aus dem Jahre 1926 – außer interessierten Historikern kaum jemandem bekannt, aber mit einiger Mühe doch zuzuordnen.
Wolfgang Purtscheller löst, für Kenner des antifaschistischen Milieus nicht überraschend, das Rätsel: Sein marginales "Expertenwissen" reicht aus, um einen "Terror von rechts" zu erfinden, mit dem Bürgerrechtsgruppen des angestammten autochthonen Volkes in Deutsch-Österreich in Verbindung gebracht werden sollen.
Mit dem Ergreifen des wahren Täters sind Politik und Exekutive aufgefordert, dem antifaschistischen Terror in Österreich nunmehr ein Ende zu machen. Seit zwanzig Jahren bomben sich Antifaschisten ungehindert durch die Alpenrepublik.
Nachdem nunmehr der Täter des letzten Attentates gefaßt ist und die kryptische Mitteilung "4.Juli 1926, Weimar" an zumindest 10 Empfänger versandt hat, ist die Öffentlichkeit daran interessiert, wer die Empfänger dieser Nachricht waren und ob nicht wieder im unmittelbaren Nahbereich dieser Person(en) der Name Wolfgang Purtscheller auftaucht. Wenn dies zutrifft, dann muß hier endlich einmal der bösen Saat der Boden entzogen werden.Von allen Personen des öffentlichen Bereiches, der Politik, der Medien und der Sicherheitsbehörden, die sich noch ein Mindestmaß an Verantwortungsbewußtsein bewahrt haben, kann eines erwartet werden: nämlich einmal der Frage nachzugehen, warum ein Verein wie das DÖW, der von der öffentlichen Hand unterstützt wird, zur Geschichtelehrer- und Richterausbildung eingesetzt wird usw., nach wie vor mit Personen zusammenarbeitet, die in einem auffallenden Naheverhältnis zur antifaschistischen Bombenlegerszene stehen?
Oder ist dies gar der "antifaschistische Grundkonsens" der 2. Republik? Dann: "Gute Nacht, Österreich!"KOMITEE GEGEN VERBRECHERSCHUTZ
9. November 2006____________ Bombenalarm in Wien
Nach dem Bombenalarm vom 11. 9. 2006 vor dem Klub der Muslimischen Jugend in Wien XV, Märzstraße, soll vor allem eine angeblich vorhandene Wiener "Neonaziszene" im Visier der Ermittler stehen. Die Islamische Glaubensgemeinschaft stuft den Vorfall als "sehr ernst" ein.
Die Beschriftung des Paketes soll offensichtlich den Verdacht auf "rechtsradikale" Täter lenken. "4. Juli 1926, Weimar" - so war die mögliche Paketbombe beschriftet. An diesem Tag ist in Weimar die Hitlerjugend gegründet worden, deren Fahne zu Ehren Österreichs rot-weiß-rot mit eingefügtem Hakenkreuz war. Für die Polizei Grund genug, einen angeblichen Neonazikenner vom sog. Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (vormals STAPO) auf den Fall anzusetzen. Ein gewisser Werner Autericky und sein Team prüfen jetzt, ob tatsächlich Wiener Rechtsradikale hinter dieser Sache stecken. Andere Tätergruppen scheint man völlig auszuschließen, obwohl sich vor nicht allzulanger Zeit angebliche rechtsradikale Bombenattentate als von Linksradikalen fingierte Aktionen herausstellten (s. u.).
Es wäre ganz neu, dass die Wiener "Neonaziszene" jetzt auch zu terroristischen Mitteln greift, allerdings räumte Experte Autericky ein: "Es würde mich nicht überraschen, aber die Ansatzpunkte sind derzeit noch nicht in dementsprechenden Ausmaß vorhanden."
Geprüft wird derzeit auch, ob es Zusammenhänge mit zwei weiteren Anschlägen in Wien gibt. Vor knapp einem Jahr explodierte vor einer Moschee in Wien-Hernals eine Bombe. Im Frühjahr wurde ein Brandanschlag auf den islamischen Friedhof in Liesing verübt.
Als "sehr ernst" stuft die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich den Vorfall rund um die bombenverdächtige Schachtel ein.
In einer Stellungnahme wurde der Vorfall als "hasserfüllter und bedrohlicher Akt" bezeichnet. Da ein solcher nicht zum ersten Mal geschehe, sei die Sorge umso größer.
Bemerkenswert ist für die Islamische Glaubensgemeinschaft, dass Attentate oder ähnliche Vorfälle in jüngerer Vergangenheit stets mit Großveranstaltungen zusammenfallen, bei denen es positive Schlagzeilen für die Muslime gebe.
So habe sich die Explosion eines Sprengkörpers vor der Gebetsstätte in Hernals nach der großen Islamkonferenz des Außenministeriums im Herbst 2005 ereignet und der Brandanschlag auf den in Bau befindlichen muslimischen Friedhof sei nach der Europäischen Imamekonferenz im April 2006 durchgeführt worden.
Dem Bombenalarm vom 11. 9. 2006 sei ein erfolgreiches Fest der Muslimischen Jugend im Austria Center vorangegangen, bei dem auch politische Prominenz anwesend gewesen sei, hieß es.
Die Verwendung der Aufschrift "4. Juli 1926, Weimar" deutet nach Ansicht des sog. Dokumentationsarchives des Österreichischen Widerstandes (DÖW) darauf hin, dass es sich bei dem Deponieren des Pakets "nicht um einen Lausbubenstreich handelte". Seit einem Jahr beobachte man in der Wiener Szene eine Abkapselung, verbunden mit konspirativem Verhalten, sagte ein Experte des DÖW.
"Die Zeit der Rekrutierung ist vorbei", sagte der DÖW-Vertreter. Es komme zu einer Zellenbildung, auch ehemalige Führungskader der neonazistischen und verbotenen Volkstreuen Außerparlamentarischen Opposition (VAPO) sollen wieder aktiv sein. Das Zentrum der rechtsextremen Aktivitäten soll ein einschlägig bekanntes Lokal in Ottakring sein, wo auch Aktivisten der Neonazi-Skinhead-Gruppierung "Blood and Honour" ihren Treffpunkt hatten.
______________ Der Knall einer Sprengung ist noch nicht verhallt, und schon stellen sich selbsternannte Kriminalisten in den Mittelpunkt, um mit dem Finger auf Bürger und Bürgergruppen zu zeigen und diese auf das Niederträchtigste zu diffamieren.
So geschehen auch am Montag, dem 11.September 2006, als ein Schuhkarton mit unbekanntem Inhalt vom Entminungsdienst des österreichischen Innenministeriums sicherheitshalber gesprengt wurde. (Vor dem Lokal der Muslimischen Jugend Österreichs-MJÖ in Wien.) Die Angst und Schrecken verbreiten wollenden Tugendwächter einer kommunistischen Tarnorganisation namens DÖW verbreiten sofort durch ihre bis in höchste Kreise reichenden Denunziationskanäle, daß nur sogenannte "Neonazis" Täter zu sein haben.
Eine unbewiesene Behauptung, die vielleicht nur von einer möglichen eigenen geistigen Urheberschaft ablenken soll.
Bereits Mitte der 90er Jahre, als Brief- und sonstige Bomben, gelegt von einem Täter namens Fuchs, dessen Hintermänner noch immer unbehelligt durch die Lande ziehen, das Land erschütterten, war es ebenfalls vorgenannte polypenartige Institution, welche die Täter sofort namhaft machte – allein kein einziger Tip war richtig, keine einzige Person hatte mit den Sprengfallen zu tun.
In Wahrheit wurde damals bereits Schadensbegrenzung (oder Ablenkung, wer weiß?) betrieben.
Am 11. 4. 1995 ging eine Sprengladung am Mast 383 in Ebergassing (NÖ) hoch, welche die beiden Attentäter, die Linksradikalen Konicek und Thaler, gleich mit in den Tod riß. Im engsten Verdächtigtenkreis stand als Mittäter und guter Bekannter der beiden eine zwielichtige Person, ihr Name: Wolfgang Purtscheller.
Auf dem Computer Purtschellers wurden Bombenbaupläne gefunden. Im Normalfall geht die Polizei in solch einem Fall rigoros vor. Nicht so hier – warum?
* Purtscheller ist Preisträger des Verkauf-Verlon-Preises, der vom DÖW ausgeteilt wird.
* Purtscheller reist mit einem gewissen Heribert Schiedel (recte Andreas Peham) durch die Lande und betätigt sich mit diesem als "antifaschistischer Aufklärer". Nur ist Peham (vlg. Schiedel) unter anderem Berichterstatter für das Stephen Roth Institute for the Study of Contemporary Anti-Semitism and Racism an der Universität Tel Aviv, sowie, man höre und staune, Mitarbeiter im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW), und betätigte sich in seinen jüngeren Jahren als Führer im Kommunistischen Studentenverband KSV.Hier eröffnet sich ein illustrer Kreis, der mit einem Gemisch aus Lüge, Fälschung und Denunziation arbeitet und dessen Hauptaufgaben gesinnungsterroristische Kampagnen sind, um ein Klima des Gesinnungs- und Meinungsterrors zu schaffen.
In diesem Milieu täte eine der Ordnung verpflichtete Polizei gut daran, zu suchen und die Ohren zu spitzen. Doch ist sie dazu nicht in der Lage, da selbst dem besten Kriminalisten die Hände gebunden sind, wenn auf der einen Seite potentielle Täter mit ihren politischen Polypenarmen in Regierungskreise reichen und die Führung eben dieser Polizei sich mit Vorwürfen der Geschenkannahme und Korruption herumschlagen muß.
PRESSEERKLÄRUNG
KOMITEE GEGEN VERBRECHERSCHUTZ
14. August 2006
Zweifel an Einzeltäter-Theorie In seinem Buch "Franz Fuchs - Doch kein Einzeltäter?" setzt sich der Journalist Hans-Christian Scheid erneut mit dem Fall des angeblichen Briefbombers aus Gralla bei Leibnitz (Steiermark) auseinander. Dabei führt er einige Details an, die er als Indizien für Mittäter wertet. Die Überlegungen des Autors beruhen hauptsächlich auf den Bekennerbriefen, deren Bezug zu Franz Fuchs für ihn nicht logisch nachvollziehbar sind. Scheid stellt sich die Frage, ob Fuchs nicht vielmehr als "Bauernopfer" für eine doch existierende Terror - Organisation herhalten mußte.
Scheid listet zunächst den Bombenterror der "BBA" (Bajuwarische Befreiungsarmee) in Österreich zwischen 1993 und 1996 auf. Ebenso sorgfältig beschreibt der Journalist, was in der Wohnung von Franz Fuchs bei der Hausdurchsuchung nach der Festnahme gefunden wurde - und vor allem, was nicht. Das Fehlen von BBA-Schreibgeräten spielt dabei eine Rolle, ebenso das Fehlen eines Labors oder von Mediendokumentationen, die Fuchs nach Meinung der Ermittler sehr wohl besessen haben muß. Fuchs hatte offenbar keinerlei Kontakte zu rechtsextremen Gruppen, die Bekennerbriefe zeigten aber aber nach Meinung des Autors "eine intime Kenntnis des rechtsextremen Spektrums in Österreich". Ein weiteres Problem stellt für den Autor das nur sehr lückenhafte Geständnis von Franz Fuchs und seine fehlenden Motive dar. "In weiten Teilen der Fuchs-Vernehmungsprotokolle ist keine Spur von jenem Fanatismus zu finden, wie er sich etwa in den Bekennerschreiben zeigt. Ganz allgemein fällt in den Vernehmungsprotokollen auf, wie dürftig die Angaben von Fuchs zu den Motiven sind", meint Scheid dazu, der sich zur gesamten Befragung kritisch äußert.
Immer wieder stellt er die Frage, warum Fuchs zu derart vielen Details nie oder nur am Rande Auskunft geben mußte.
Die meisten Erkenntnisse bezieht der Autor aus jenen Bekennerschreiben, die von der BBA im Zuge der Sprengstoffanschläge verschickt worden waren. Sie sind auf über 50 Seiten des Buches abgedruckt, somit kann sich der Leser selbst ein Bild machen. Sie passen, so Scheid, weder inhaltlich noch sprachlich zu jenem Franz Fuchs, wie er sich in den Vernehmungsprotokollen präsentierte. Fuchs habe erhebliche "Wissenslücken" im geschichtlichen Bereich gehabt. Diese Zweifel drückt Scheid deutlich aus, wenn er schreibt: "Der einsame Fuchs in seinem kleinen Bau in Gralla 149 in der Südsteiermark weiß also alles, kennt alles und jeden und bastelt bis ins kleinste Detail und durchblickt Zusammenhänge, für die andere Jahre und Jahrzehnte brauchen und vor allem viel Kommunikation (brauchen)."
Das Buch von Hans-Christian Scheid: "Franz Fuchs - Doch kein Einzeltäter?" (Styria-Verlag, 256 Seiten, ca. 289 Schilling) erscheint im September 2001.
In der Grazer Monatsschrift "AULA" wurde bereits ausführlich auf die Merkwürdigkeiten des Fuchs-Prozesses hingewiesen, der noch unter der Herrschaft der sozialistischen Innen- und Justiznmminister durchgepeitscht wurde. Besonders die Hinweise auf die Verbindung von Fuchs zur linksradikalen Sekte Longo Mai und die offensichtliche Schonung grünroter Politiker bei den Bombenbriefen (sie wurden später aufgegeben, wodurch die Grünen durch die anderen Opfer gewarnt waren) waren bemerkenswert. Außerdem dürften Verbindungen zu den linken Ebergassing - Attentätern von 1995 bestanden haben. In dieser Zeit (1995) gab es auch Rohrbombenattentate z. B. in Oberwart, deren Technik der von Ebergassing sehr ähnlich war. Die Ebergassing-Attentäter hatten Verbindung zu Gruppen im berüchtigten "Kirchweger-Haus" in Wien X, in dem auch Angehörige der 2001 in Genua inhaftierten amtsbekannten "Volxtheater" - Gruppe regelmäßig verkehrten.
Fuchs wurde 1997 zufällig nach einer Anzeige wegen Belästigung festgenommen. Das Gerichtsverfahren boykottierte er, indem er während der Verhandlung unsinnige Parolen brüllte, weswegen er von jeder Verhandlung ausgeschlossen wurde. Er versuchte den Eindruck eines Deutschnationalen zu erwecken und bewies dabei jedoch fundamentale Unkenntnis des rechten Gedankengutes. Z. B. brüllte er "Es lebe die deutsche Volksgruppe Österreichs...." Bekanntlich bestand die Bevölkerung Österreichs bis 1945 zu 98 % aus Deutschen und es gab nur Volksgruppen von Kroaten und Slowenen von je einigen Tausend. (Nach dem Krieg wurde der Versuch unternommen, eine Österreichische Nation zu kreieren, ursprünglich eine Idee der Kommunisten. Bekanntlich wurde 1985 die "Österreichische Nation" vom damaligen Vorsitzenden der FPÖ Kärnten, Jörg Haider, als ideologische Mißgeburt gekennzeichnet.)
[25. August 2001]
Ebergassing-Komplize soll nicht ausgeliefert werden Die Auslieferung des mutmaßlichen Ebergassing-Komplizen wird scheinbar hintertrieben. Angeblich sei es bei der Übermittlung wichtiger Daten von der Staats- zur Kriminalpolizei in Wien zu "Versäumnissen" gekommen. Das habe dazu geführt, daß die Beweise jetzt "lückenhaft" erscheinen. Das führte dazu, daß die Staatsanwaltschaft Wien Anfang August 2001 die Aufhebung der Auslieferungshaft beantragt hat, da keine Aussicht auf eine Auslieferung Al-Tahers durch Mexiko bestehe. Al-Taher hofft laut Anwalt auf eine baldige Einstellung des Verfahrens und will anschließend auf Haftentschädigung klagen. Vorher lebte er in Mexiko von mysteriösen Geldsendungen, die wahrscheinlich von den Hintermännern der Linksradikalen stammen.
1995 hatten sich zwei Linksextremisten bei einem Anschlag auf die Stromversorgung Wiens bei Ebergassing (N. Ö.) irrtümlich in die Luft gesprengt. Al-Taher soll bei dem Anschlag dabeigewesen sein und hat wahrscheinlich Spuren beseitigt. Die Linken wollten den Eindruck eines Anschlages durch Rechtsradikale vortäuschen und dürften entsprechende Bekennerschreiben vorbereitet gehabt haben.
[5. August 2001]
Komplize der linken Ebergassing-Attentäter verhaftet Sechs Jahre nach dem versuchten Sprengstoffanschlag von Ebergassing (N. Ö.), bei dem sich zwei amtsbekannte Linksradikale irrtümlich selbst in die Luft sprengten, wurde am 12. 4. 2001 der mutmaßliche dritte Attentäter in Mexiko verhaftet.
Im April 1995 hatten sich zwei Aktivisten der Wiener Linksradikalen-Szene, Hans Konicek und Gregor Thaler, beim Versuch, im niederösterreichischen Ebergassing eine 380-Kilovolt-Starkstromleitung in die Luft zu sprengen, selbst getötet. Der 35-jährige Al Taher, der enge Kontakte zu den beiden Getöteten hatte, soll an diesem Anschlag beteiligt gewesen sein. Wenige Tage danach tauchte er jedenfalls unter, seit Juni 1995 wurde er mit internationalem Haftbefehl gesucht.
Die Exekutive vermutete den Flüchtigen schon seit langem in Mexiko, seit Anfang dieses Jahres hatte sie Gewißheit. Gemeinsam mit den mexikanischen Behörden und Hilfe des westdeutschen Bundeskriminalamtes konnte sein Aufenthaltsort ausfindig gemacht werden - die kleine Ortschaft Playa del Cielo in Chiapas, der südlichsten Provinz Mexikos. Dort lebte Al Taher mit einer Österreicherin zusammen, mit der er ein dreijähriges Kind hat. Bei der Frau soll es sich um die ehemalige Freundin des in Ebergassing getöteten Gregor Thalers handeln, die bei der Vorbereitung des Anschlages beteiligt gewesen sein dürfte und deshalb auch geflüchtet war.
In Wien hatte sich Al Taher, er ist palästinensischer Abstammung, im Umfeld der linken Hausbesetzerszene bewegt und in anarchistischen Zeitschriften politische Aufsätze veröffentlicht.
Die Polizei wirft ihm vor, auch an anderen - insgesamt fünf - Sprengstoffanschlägen beteiligt gewesen zu sein, etwa jenem auf Gleise der Westbahnstrecke im Februar 1991 in Tirol.Der Sprengstoffanschlag von Ebergassing im April 1995 sollte der Höhepunkt der angeblich von Rechten verübten Terrorwelle bilden, denn damit wäre die Stromversorgung Wiens lahmgelegt worden. Die linken Terroristen und ihre Hintermänner erhofften sich dadurch ein Verbot der FPÖ zu erwirken. Bis dahin hatten Briefbomben mit vorgetäuscht rechtsradikalen Begleitschreiben und vier Tote bei einem vorgetäuscht ausländerfeindlichen Bombenanschlag von Oberwart das Land erschüttert - Anschläge, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht aufgeklärt waren. Die linken Massenmedien nutzten die Anschläge zu einer skrupellosen Hetze gegen rechts und gegen die FPÖ aus. U. a. wurden beispielsweise alle Abonnenten der "Aula" von der Polizei als Verdächtige zu den Briefbombenanschlägen einvernommen. Später wurde der in linken Kreisen (u. a. bei der Kommune "longo mai") verkehrende Franz Fuchs als der Briefbombenattentäter entlarvt, der bald nach seiner Verurteilung zu lebenslanger Haft Selbstmord durch Erhängen verübt haben soll, obwohl er beide Hände bei der Explosion einer seiner eigenen Rohrbomben verloren hatte.
Durch das Auffinden der linken Täter von Ebergassing brach das ganze Lügengebäude der linken Medienmafia zusammen und man konnte die Hintermänner der Attentatsserien erahnen. Die beiden Attentäter waren u. a. Duzfreunde des damaligen SPÖ - Innenministers C. Einem, der auch das "Tatblatt" der Linksradikalen durch großzügige Spenden unterstützt hatte. Dieses Blatt erhielt auch Millionensubventionen vom seinerzeit roten Sozialministerium. "Das Leichentuch des Terrors lüftet sich", erklärte damals FPÖ - Parlamentsklubchef Ewald Stadler.
Die FPÖ wies auch auf Einems Engagement für die Hausbesetzerszene hin, in dessen Umfeld auch Al Taher zu Hause war. Einem wurde vorgeworfen, Al Taher geschont und so dessen Flucht ermöglicht zu haben. Tatsächlich war Al Taher, dessen Spur die Polizei aufgrund seiner Freundschaft mit den beiden in Ebergassing gefundenen Toten leicht aufnehmen konnte, bald nach dem mißglückten Anschlag untergetaucht. Weiters wurde damals der linke "Rechtsextremismusexperte" Purtscheller von der Polizei gesucht, da bei einer Razzia im "Kirchwegerhaus" der Linksradikalen auf Purtschellers Computer Bombenbaupläne gefunden wurden. Purtscheller hielt vorher in ganz Österreich Vorträge über den Zusammenhang zwischen Terrorismus, Rechtsradikalismus, der FPÖ und den Briefbomben.[13. April 2001]