Striptease der Linken auf dem Heldenplatz

Mehrere angebliche Kulturschaffende plazierten sich am 8. 8. 2001 in militärischer Formation zunächst schwarz gekleidet auf dem Rasen des Heldenplatzes in Wien. In weiterer Folge zogen sich die Teilnehmer nackt aus. Auf ihren Rücken waren große schwarze Ziffern und Zeichen aufgemalt, die jene Zahlen ergaben, um die es den Künstlern geht: 49 für die Anzahl der inhaftierten und 13 für die angeblich derzeit noch vermißten Linksradikalen Kundgebungsteilnehmer von Genua. Das Spektakel verlief verhältnismäßig lautlos bei Temperaturen von 32 Grad im Schatten. Beachtung fand die Aktion vor allem unter den zahlreichenden Wien-Touristen. In mehreren Sprachen wurde über den angeblichen künstlerischen Wert und den politischen Inhalt der Aktion diskutiert. Die ästhetischen Reize der Nackten dürften jedoch nur mäßigen Eindruck auf die Passanten gemacht haben. Als schließlich die Polizei auf den Plan trat, gab es zunächst keinen Grund einzuschreiten. Die Kunstaktion erwies sich als angemeldet, lediglich die Tatsache, dass die Beteiligten alle Hüllen ablegten, wurde moniert.

Die österreichischen Linksradikalen sind in Genua einmal an andere Polizeikräfte geraten, als sie es von Wien gewohnt sind. Bei der von sozialistischen Führungskräften lahmgelegten Wiener Polizei konnten sie ja machen was sie wollten, namentlich die wöchentlichen unangemeldeten Demonstrationen, mit Überfällen auf Tagungen z. B. im Hotel Marriott oder auf die Familie Haider in einem Restaurant der  Innenstadt im Februar 2000. Die Polizei schützte Haider nur widerwillig und forderte ihn auf, über einen Hintereingang zu flüchten.


Das Vorbild der heutigen  Linken , die Ausschreitungen der Linksradikalen 1975 in Frankfurt/M., hier wurde ein Polizist 
durch Verbrennungen schwer verletzt. Außenminister Fischer bestreitet, damals bei dieser Aktion dabeigewesen sein 

Die Linken von 2001 haben von den Linken von 1975 gelernt.

Die 25 in Italien inhaftierten "VolxTheater"-Mitglieder, darunter 16 aus Österreich, müssen zumindest noch eine Woche hinter Gittern bleiben. Die nächste Haftprüfung für die Inhaftierten wird am 13. August um neun Uhr früh beginnen. Die Entscheidung für einen Termin hatte sich verzögert, weil die zuständigen Justizbehörden für alle 49 noch in Haft befindlichen Personen Termine fixieren mußten. 


Mordanschlag auf die Polizisten im Polizeiauto am 20. 7. 2001 

Ein Wiener Rechtsanwalt, der für die rechtlichen Belange der Verhafteten in Österreich zuständig ist, rechnet zwar mit Enthaftungen, weil die Vorwürfe alles andere als konkret seien. Doch davor muß ein zur Anwendung gekommener "Anti-Mafia-Paragraph" entkräftet werden. Laut diesem in Italien seit 1992 geltenden Gesetz entscheidet die Staatsanwaltschaft jeweils im Einzelfall darüber, ob eine Gruppe kriminell sei oder nicht. Wenn ja, kann schon die Unterstützung etwa durch Schlafgelegenheiten mit bis zu acht Jahren Haft bestraft werden.

Momentan prüft die federführende Staatsanwaltschaft in Italien, ob der sogenannte Schwarze Block als derartige Verbrecherorganisation definiert werden könne und ob die "VolxTheater"-Mitglieder dazugehören. Die italienischen "VolxTheater"-Anwälte hingegen sind bemüht, die Justiz mit Gegenbeweisen zu versorgen. Dazu gehören Photos und Videos von bisherigen (vor Genua) - immer friedlichen - Auftritten, d. h. man hat nur solche Propagandaauftritte ausgewählt. Die Österreicher sind nach Angaben des Wiener Innenministeriums zwar polizeibekannt, aber noch nicht gerichtlich verurteilt.

Man muß leider sagen, daß die Linksradikalen das Ansehen der Globalisierungsgegner in Genua schwer geschädigt haben. Jetzt wollen sie mit Lügenpropaganda der Polizei die Schuld an den Ausschreitungen geben. Der gesamte Polizeiapparat von Genua wurde übrigens noch von der vorherigen italienischen Linksregierung ernannt, und die Berlusconi-Regierung hat bis zur Konferenz in Genua am 20. 7. 2001 keine einzige personelle Änderung vorgenommen.

[8. August 2001]

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Anschlag auf Naziopfergedenkstätte auf dem Heldenplatz

Von unbekannten Tätern beschädigt worden ist noch vor der Eröffnung eine Ausstellung über die Verfolgung Homosexueller unter den Nationalsozialisten auf dem Heldenplatz in Wien I. Dabei handelt es sich um rosafarbene "Stelen" - scheinbar in Anlehnung an das in Berlin geplante Holocaustgroßdenkmal - die auf dem Heldenplatz in Wien aufgestellt wurden. Die Ausstellung wurde vom Nationalfonds der Republik Österreich für die Entschädigung der Opfer des Nationalsozialismus finanziert, da die Meinung vorherrscht, für diese Personengruppe noch massive Entschädigungsforderungen geltend machen zu können. Allerdings war bisher die Anteilnahme der Öffentlichkeit eher gering. Das könnte sich durch solche Anschläge ändern. Elf von 14 Stelen sind in der Nacht auf den 14. Juni 2001 aus der Verankerung gerissen und massiv zerstört worden, berichtet die Obfrau von HOSI (Homosexuelle Initiative), Helga Pankratz.


Vom   Nationalfonds  der  Republik  Österreich  für  die Entschädigung der Opfer des Nationalsozialismus wurden 
die rosaroten Stelen auf dem Heldenplatz finanziert.

Sie vermutet als Täter entweder "Neonazis oder homophobe Fanatiker". Es sei "sicherlich kein Streich dummer Buben oder von Betrunkenen" gewesen, weil es massiver und systematischer Gewaltanwendung bedurfte, um die Säulen aus dem Boden zu reißen, so der HOSI-Obmann Christian Högl. Die Ausstellung wurde trotzdem am 14. Juni 2001 offiziell eröffnet. Die Aussteller kritisierten, daß sie nicht nur keine Unterstützung von der schwarzblauen Regierung erhielten, sondern sogar noch 3000.- Schilling Miete pro Tag an das Wirtschaftsministerium zahlen müßten. 

[14. Juni 2001] 


 
"Opfer des Nationalsozialismus" klebte NS-Parolen

Seit einigen Monaten wurden in Baden bei Wien Plakate mit NS-Parolen auf Hauswände und Auslagenscheiben geklebt. Jetzt gelang es der Badener Polizei den Täter auszuforschen. Groß war die Überraschung, als sich herausstellte, daß der 60jährige Mann mit Wohnsitzen in Wien und Baden in Tel Aviv (Palästina) geboren war.

Offensichtlich wollte er den Eindruck erwecken, daß es auch in Baden Neonazis gibt, die nachts Naziplakate kleben. Der Stadtpolizei Baden gegenüber gab er aber am 31.1. 2001 an, er habe seine Aktionen aus Protest durchgeführt, da er als Opfer des Nationalsozialismus noch keine Entschädigungszahlungen erhalten habe. Da er 1941 in Tel Aviv geboren wurde, dürfte er jedoch vor 1945 kaum mit Nationalsozialisten in Kontakt gekommen sein. Man kann aus solchen Argumenten aber ersehen, welche Forderungen auf die wiedergutmachungsfreudige österreichische Bundesregierung und deren Steuerzahler zukommen werden.

Der Mann wurde wegen des Verdachtes der Wiederbetätigung für den Nationalsozialismus angezeigt.

[1. Februar 2001]

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