Die Ausplünderung Österreichs durch Ausländerbanden

Nachdem seit dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 und diverser Reiseerleichterungen wie Visafreiheit für Ostblockländer etc. die Kriminalität in den Ostblock-Nachbarländern BRD und Österreich kontinuierlich angestiegen war, ist nach der Schengen-Grenzöffnung vom 20. 12. 2007 der Damm vollends gebrochen, denn jetzt können Autos, LKW, ja sogar riesige Baumaschinen ohne ausreichende Kontrolle über die Grenzen nach Osten verschoben werden. Die angekündigte "Schleierfahndung" oder ominöse "Planquadrate" können nur wenige Zufallstreffer erzielen und sollen ja laut eigener Aussage der Behörden lediglich  die Bevölkerung "beruhigen". 

Schengen-Erweiterung

In Bezirk Grieskirchen (Oberösterreich) haben unbekannte Täter am 30. 3. 2009 in einer nächtlichen Aktion eine komplette Allee gestohlen. Die Diebe gruben entlang der Landesstraße 270 junge Hainbuchen aus..... 

Der Hauseinbruch ist heuer in den ersten beiden Monaten ganz stark angestiegen. Das ist wirklich eklatant." Wiens Polizeipräsident Gerhard Pürstl verhehlt im Gespräch mit der „Presse“ vom 29. 3. 2009 nicht, dass die Exekutive seit zumindest zwei Monaten ein gehöriges Problem hat. Von 1.Jänner bis 28.Februar dieses Jahres verzeichnete die Polizei in ganz Wien 532 Einbrüche in Einfamilienhäuser. In den Monaten Jänner und Februar 2008 waren es 266 Delikte. Somit gab in den ersten beiden Monaten dieses Jahres exakt doppelt so viele Einbrüche wie im Jänner und Februar 2008.....

Fünf Männer aus Ungarn und dem Burgenland werden verdächtigt, mindestens 13 Sattelanhänger samt Ladung gestohlen zu haben. Die Diebstähle ereigneten sich unter anderem in Eisenstadt und Kroatisch Geresdorf. Insgesamt sollen sie so rund 24 Tonnen Stahlrohre, 23 Tonnen Fruchtsaft und 21 Tonnen WC-Enten gestohlen haben. Auf die Schliche kam man der Bande, weil ein österreichischer Berufschauffeur auffiel, der für Firmen arbeitete, bei denen immer wieder Lkw fehlten, sagte Oberst Franz Polzer, Leiter des Landeskriminalamt Niederösterreich am 18. 3. 2009. Gegen Bezahlung dürfte dieser Mann Informationen über Standorte der abgestellten Sattelschlepper weitergegeben haben. Er wurde ausgeforscht und auf freiem Fuß angezeigt. Die gestohlenen Güter dürften an bisher unbekannte Täter weiterverkauft worden sein. Vier Täter wurden festgenommen, nach einem weiteren wird gefahndet. Der Schaden beläuft sich auf über eine Million Euro....

Eine Spur der Verwüstung hinterließ Anfang 2009 eine Bande in österreichischen Bahnhöfen und Schnellbahnstationen. Die Fahrkartenautomaten der ÖBB wurden reihenweise zerstört und geplündert. Eine ähnliche Serie gab es bereits im Vorjahr.
16 Automaten wurden von den Tätern mit einem Brecheisen geknackt. Rund 70.000 Euro Schachschaden wurden dadurch allein von Jahresbeginn bis zum 3. 2. 2009 bei den ÖBB verzeichnet.....

Einbrecher haben zwischen dem 18. und 19. 1. 2009 aus zwei Treibstofftanks in einer Lagerhalle bei Parndorf (Burgenland) rund 2.000 Liter Dieseltreibstoff abgezapft. Die Täter ließen außerdem einen Winkelschleifer, eine Bohrmaschine, ein Stromaggregat, ein Schweißgerät, eine Eisenwerkzeugkiste, sowie einen hydraulischen Oberlenker für Traktoren mitgehen. Die Eindringlinge gelangten in die Lagerhalle indem sie die Eingangstüre des Gebäudes aufzwängten. Das Diebesgut dürften die Täter mit einem Klein-Lkw abtransportiert haben.
Die Höhe des Gesamtschadens wurde mit etwa 5.200 Euro beziffert.

Rund 150.000 Euro Schaden haben unbekannte Täter in Straßwalchen (Salzburg)angerichtet, als sie in der Nacht auf Sonntag (21. 12. 2008) einen Schranken zerstörten und zwei Zugmaschinen vom Gelände einer Spedition stahlen. Von den Tätern fehlt laut Polizei jede Spur.

Auf der Ostautobahn A4 bei Nickelsdorf hat die Polizei am 14. 12. 2008 einen Hehler festgenommen. Der Mann wollte in einem Kastenwagen mit italienischem Kennzeichen ein Motorrad, elf Bootsmotoren und drei Stromerzeuger nach Rumänien bringen. Der 26-jähriger Rumänen wurde bei einer Polizeikontrolle auf der A4 im Burgenland angehalten. Beamte kontrollierten in Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) den Kastenwagen, mit dem der Mann unterwegs war. Im Laderaum fanden die Beamten elf Außenbordmotoren sowie ein Motorrad und drei Geräte zur Stromerzeugung, so die Sicherheitsdirektion Burgenland. Erhebungen ergaben, dass es sich um Diebesgut handelte, das am Donnerstag beziehungsweise Freitag in Italien gestohlen worden war. Der 26-Jährige sollte die Ladung für einen "Fuhrlohn" von 500 Euro nach Rumänien transportieren. Der Mann wurde in die Justizanstalt Eisenstadt gebracht. Die Polizei sucht nun nach dem unbekannten Auftraggeber.

In Sattledt (Oberösterreich) drangen sie in der Nacht auf den 4. 12. 2008 in das Büro einer Dachdeckerei ein. Dort entdeckten sie den Schlüssel für den Firmen-Lkw und ließen das Fahrzeug mitsamt Werkzeug mitgehen. Der Schaden beträgt 23.000 Euro, von den Tätern fehlt jede Spur....

Einbrecher haben in der Nacht auf den 23. 11. 2008 ein Brillengeschäft in der Linzer Innenstadt komplett ausgeräumt. Der Schaden soll laut Inhaber rund 300.000 Euro betragen. Die Täter hatten mit einem Brecheisen eine Tür aufgezwängt, die mit zwei Sicherheitsschlössern gesichert war. Anschließend stahlen sie das gesamte Sortiment an Brillen.....

[20. April 2009]

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Wien: Eine Stadt wird ausgeplündert

Wien. Die weißen Zettel mit Aufschrift "Achtung, Hauseinbrüche", die in Floridsdorf derzeit überall kleben, stammen von besorgten Bürgern. Sie sollen jene, die noch nicht Opfer osteuropäischer Banden wurden, warnen: Kein Kippfenster offen lassen, Sicherheitstüren einbauen, Alarmanlagen anschaffen, Augen offen halten. Kein Wunder: In Floridsdorf hat sich die Zahl der Einbrüche seit Jahresbeginn gegenüber dem Vorjahr verdoppelt – in manchen anderen Bezirken wie Donaustadt oder Döbling ist es noch ärger. Und auch dort bilden sich Notwehrgemeinschaften wie "Pro Nachbar" in Hietzing – eine Vorstufe zur Bürgerwehr.

Beschwichtigungsversuche oder Zahlenspielereien hochrangiger Polizisten helfen längst nichts mehr: Zu verheerend ist die Spur, die Einbrecher und Diebe weitgehend ungehindert durch Wien und Umgebung ziehen – die Klärungsquote bei Eigentumsdelikten liegt im unteren einstelligen Bereich; die Zahl gestohlener Pkw stieg im Vorjahr gegenüber 2007 um 23, bei Motorrädern gar um 40 Prozent. Egal ob Fernseher, Rechner, Kfz oder Baumaschine – sie verschwinden, kaum gestohlen, innerhalb weniger Stunden im östlichen Ausland – meist auf Nimmerwiedersehen.

"Es ist illusorisch zu glauben, dass die Polizei mit diesem Problem alleine fertig werden kann", gibt Wiens Kripo-Chef Christoph Hetzmannseder unumwunden zu. "Ohne breite Bewusstseinsbildung und Mitarbeit der Bevölkerung werden wir die Lage nicht unter Kontrolle bringen."
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Was er damit sagen will: Die Zeiten einfacher Zylinderschlösser und dünner Holztüren sind vorbei. "Opfer werden in erster Linie Leute, die bei der Sicherheit gespart haben oder unvorsichtig sind; die Täter suchen gezielt den Weg des geringsten Widerstandes", erklärt Hetzmannseder und beruft sich auf aktuelle Studien der Polizei. Obwohl auch der Kripo-Chef sich mehr Personal wünscht, stellt er klar: "Selbst wenn wir in Kolonne Streife fahren würden, könnten wir nicht alle rückseitigen und schlecht gesicherten Terrassen einsehen – aber genau dort steigen die Täter ein."

Von Kolonnenfahren kann ohnehin keine Rede sein: Die rund 100 Wiener Polizeiinspektionen sind chronisch unterbesetzt, die an vorderster Front stehenden Beamten oft übermüdet. Das vor wenigen Jahren eingeführte Polizei-Computersystem PAD (Protokollieren, Anzeigen, Daten) ist zudem äußerst bedienungs- und zeitintensiv. Muss ein Beamter eine Anzeige aufnehmen, fällt er durch Schreib- (und oft auch Übersetzer-)Tätigkeit mindestens eine Stunde lang für den Streifendienst aus.

Wellen aus dem Osten

Hauptschuld am derzeitigen Desaster geben Kriminalisten – hinter vorgehaltener Hand – dem Wegfall der Grenzkontrollen seit der Schengen-Erweiterung: Offene Grenzen fördern ungehinderten (Diebs-)Gütertransport ebenso wie die rasche Rückkehr abgeschobener Straftäter, etwa Rumänen, die neben Georgiern und Moldawiern derzeit das Gros der Einbrecher im Osten Österreichs stellen. Einen nennenswerten Österreicher-Anteil im Kriminalgeschehen finde man schon seit Jahren nur noch im Bereich Finanz- und Wirtschafts-Delikte.

Seit Fall des Eisernen Vorhanges 1989 ist die Eigentumskriminalität in Österreich kontinuierlich angestiegen (siehe Grafik). "Es gab zwei Wellen: Die erste, nach 1989, waren vorwiegend Touristen aus unmittelbaren östlichen Nachbarländern, die angesichts des relativ ungesicherten Überangebotes hier zu Kriminaltouristen wurden", erzählt Friedrich Löscher, Diebstahl-Referatsleiter der Wiener Kripo.

Die "zweite Welle", die nach Abflachen der ersten Mitte der 1990er Jahre etwa seit der Jahrtausendwende Richtung Europa brandet, brachte hingegen gut organisierte und hochprofessionelle Banden aus den EU-Randgebieten und darüber hinaus ins Land.

Ihr starkes Auftreten führen Experten – neben offenen Grenzen – darauf zurück, dass sich immer mehr Fremde illegal in Wien aufhalten, die aber trotz Aufenthaltsverbotes nicht abgeschoben werden (können).

So klagt etwa Wiens Fremdenpolizei-Chef Willfried Kovarnik seit Jahren darüber, dass sich zahlreiche ausländische Straftäter mit Tricks wie Scheinehen, falschen Papieren, immer wieder aufs Neue gestellten Asylansuchen oder Hungerstreiks erfolgreich der Abschiebung widersetzen – oft über viele Jahre. Entsprechende Aussagen bei der jüngsten Jahresbilanz-Pressekonferenz der Fremdenpolizei im Jänner hat ihm eine 15-teilige parlamentarische Anfrage der Grünen eingebracht, die Kovarniks Äußerungen für ausländerfeindlich, wenn nicht gar rassistisch halten – seither schweigt er.

Doch die Zahlen sprechen für sich. So wurden laut Fremdenpolizei-Bilanz im Vorjahr über 3026 – meist rechtskräftig verurteilte – Fremde sogenannte "aufenthaltsbeendende Maßnahmen" verhängt. Tatsächlich abgeschoben wurden aber nur 700. Zählt man dazu jene knapp 400, die dem Bescheid freiwillig Folge leisteten und von sich aus heimkehrten, bleibt immer noch eine Differenz von fast 2000 Straftätern (pro Jahr!), die illegal im Land bleiben und kaum eine andere Einnahmequelle haben als – Kriminalität.

W. Grotte

[Aus "Wiener Zeitung" vom 16. April 2009]

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