Drogendealer sticht U-Bahn-Passagier nieder

Einem 28-jährigen Niederösterreicher sind in einer Wiener U-Bahngarnitur von einem Schwarzafrikaner lebensgefährliche Bauchstiche zugefügt worden. Der Täter, laut einer Zeugenaussage ein Drogendealer, hat mehrfach mit einem Messer auf das Opfer  eingestochen. Nach Angaben des Augenzeugen hatten er selbst und der Niederösterreicher beobachtet, dass ein Afrikaner am 7. 7. 2005 gegen 23.20 Uhr während der Bahnfahrt Suchtgift verkaufte. Als der Zug der Linie U6 in die Station Spittelau einfuhr, habe Matthias B. den Mann deswegen zur Rede gestellt. Der Dealer hat daraufhin ein Messer gezogen und mehrere Male auf den 28-Jährigen eingestochen.

Der Verletzte wurde von der Rettung erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht und befindet sich laut Polizeiangabe in Lebensgefahr. Der Täter konnte flüchten.

In Wien werden Drogendealer, meist Neger und angebliche Asylwerber, besonders schonend behandelt. Es gibt auf verschiedenen Plätzen in Wien, besonders vor Schulen, sogar "Drogenfreie Zonen", wo die Drogendealer von der Polizei nicht etwa festgenommen sondern "weggewiesen" werden. Sie verlagern dann ihre Tätigkeit z. B. in die U-Bahn, wo seit Jahren vor den Augen der Öffentlichkeit Drogendeals, sehr oft mit Schülern und Lehrlingen, abgewickelt werden. 
 
 

Überfallserie auf Wettbüros

138.000 Euro Beute hat eine Bande aus mindestens drei Tätern bei Überfällen auf Wettbüros in Wien seit Februar 2005 gemacht. Nun wurden zwei Verdächtige gefasst. Der Hauptverdächtige ist untergetaucht.

Trotz verstärkter Überwachung konnten die Räuber der Polizei nach ihren Überfällen immer wieder entkommen. Am vergangenen Wochenende aber machten sie bei ihrem dreistesten Überfall den entscheidenden Fehler. 

In einem Wettbüro in Wien-Alsergrund forderten Geld vom Kassier des Wettbüros und wollten auch noch die Gäste ausrauben. Dabei stießen sie auf heftige Gegenwehr eines Gastes. Der erkannte die Pistole, die ihm die Räuber am Kopf ansetzten, als Attrappe. Nach der Rauferei mit dem Gast flüchteten die Täter und ließen die Spielzeugpistole und ihre Strumpfmasken in dem Wettlokal zurück.

Eine DNA-Spur an einer der Masken überführte schließlich einen 27-jährigen Mann, der wegen anderer Gewaltdelikte bereits amtsbekannt war. Auf den zweiten Verdächtigen, einen 32-Jährigen, passt eine Personenbeschreibung. Die beiden türkisch-stämmigen Männer wurden am Donnerstag in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus festgenommen.

Überwachungskamera
Der mutige Gast reißt dem Räuber die Strumpfmaske vom Gesicht...

Flüchtig ist hingegen noch der mutmaßliche dritte Täter. In diesem Täter, dem 31-jährigen Haci A., sieht die Polizei den Hauptverdächtigen. Er soll bei der Rauferei in dem Wettlokal am Arm oder der Schulter verletzt worden sein.

Der Bande werden 19 Überfälle auf Wettbüros sowie jeweils einer auf einen Supermarkt und einen Sexshop zur Last gelegt. Für Hinweise auf die Täter war eine Belohnung von 5.000 Euro ausgesetzt.

Der Gast aus dem Wettbüro, angeblich ein Fernfahrer mit dem Vornamen Uwe, werde nicht leer ausgehen, sagte ein Sprecher des österreichischen Bundeskriminalamtes: "Der Zeuge wurde zwar durch sein mutiges Eingreifen verletzt, legte letztendlich aber den Grundstein für den Erfolg der Spurensicherung, Spurenauswertung und Ermittlungen."

[8. Juli 2005]

Plakataktion gegen Rassismus

"Arbeiten gegen Rassismen" werden im Rahmen von "Kunst im öffentlichen Raum Wien" vom 1.bis 31. Juli 2005 entlang der Straßenbahnlinie D auf Litfaßsäulen, Plakatwänden und Vitrinen gezeigt. Bild- und Textmotive sind zu sehen. Ein zentraler Bestandteil der Serie sind Forderungen des nach dem Tod von Cheibani Wague gegründeten Vereins "Schwarze Frauen Community für Selbsthilfe und Frieden" (SFC). Sie verlangen unter anderem ein Antidiskriminierungsgesetz und die Abschaffung des Ausländerbeschäftigungsgesetzes.

Neger überfallen Geldbriefträger mit Eisenstange >>

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