Nowotny-Gedenkfeier 2009 Sonntag, 8. November 2009, 11 Uhr
A-1110 Wien, Simmeringer Hauptstraße
Zentralfriedhof, Haupttor, Ehrengräbergruppe 14 C
Kranzniederlegung am Grab Maj. W. NowotnysVerein zur Pflege des Grabes W. Nowotnys,
A-1014 Wien, Postfach 127Nowotny-Gedenkfeier 2008
Über hundert Menschen nahmen am 9. November 2008 an der jährlichen Gedenkfeier für den gefallenen Jagdflieger Major Walter Nowotny auf dem Wiener Zentralfriedhof teil.
Der oberösterreichische Nationalratsabgeordnete Lutz Weinzinger hielt diesmal die Gedenkrede. „In meinem Herzen ist es ein Ehrengrab“, betonte er und hielt fest, daß sich Nowotny zum deutschen Volkstum bekannt und aus seiner Sicht seine Pflicht erfüllt hatte. „Er war überzeugt, das Richtige zu tun!“ Keine 24 Jahre war Nowotny, der 460 Flugeinsätze flog und 258 gegnerische Flugzeuge abschoß. Er war bei den Gegnern gefürchtet und Held zugleich. Heuer wäre Nowotny 88 Jahre geworden „und kein Mensch hätte es gewagt, ihm die Ehre abzusprechen“, kritisierte Weinzinger, anders allerdings bei jemanden, der tot ist.Der Wiener Stadtrat J. Herzog kritisierte in seiner Ansprache die 2003 auf Betreiben von SPÖ und Grünen erfolgte Aberkennung der Ehrengrabwürde.
[9. November 2008]
Nowotny-Gedenkfeier 2007
Auch dieses Jahr haben Burschenschafter, Kameradschaftbund und nationale Gruppen beim Grab des Jagdfliegers Walter Nowotny auf dem Wiener Zentralfriedhof eine Ehrenbekundung abgehalten. Zur Gedenkfeier kamen ca. 100 Personen.
Bei winterlichen Temperaturen gedachten die Teilnehmer des am 8. November 1944 gefallenen Piloten. Die Veranstaltung wurde vom "Verein zur Pflege des Grabes Walter Nowotny" organisiert. Die Veranstalter prangerten die SPÖ-Verwaltung der Stadt Wien wegen "Kulturlosigkeit" an, da der Stätte der Ehrengrabstatus aberkannt worden war.
Die Gedenkrede hielt Walter Graf, Bezirksobmann des Kameradschaftsbundes Spitz an der Donau. So wurde dem jungen dynamischen Flieger gehuldigt, dessen Tapferkeit, Ritterlichkeit und Fairness gewürdigt wurde.
[11. November 2007]
Kranzniederlegung 2006 auf dem Zentralfriedhof
Der Verein zur Pflege des Grabes Walter Nowotny hielt am 12. 11. 2006 wieder die traditionelle Gedenkfeier auf dem Wiener Zentralfriedhof ab.
Der Obmann des Vereins zur Pflege des Grabes Nowotny, Gerhard Pendl, erklärte in seiner Rede u. a. es sei unsere Pflicht, gegen die seelischen Narben der Gutmenschen, die auch die Toten nicht in Ruhe lassen, aufzuzeigen, dass es doch noch ein Fähnlein gibt in diesen deutschen Landen, die unsere unschuldigen Soldaten und ihren furchtbaren Tod nicht vergessen oder gar herabwürdigen".
Pendl hat auch die Linksradikalen, die das Ehrengrab Nowotnys bereits mehrmals geschändet haben als "RAF-Sympathisanten", "Generation der Widersacher der Kriegsgeneration" sowie "Generation der Zivildiener und Störer der Totenruhe" bezeichnet, die "klammheimliche Freude" verspüren würden, wenn das Grab Nowotnys "wahrscheinlich wieder" geschändet würde nach dem Gedenken.
Diese Aussagen wollen Gegner der Meinungsfreiheit zum Anlaß nehmen, die Abberufung Pendls von seinem Amt als Universitätsrat der Medizinischen Universität Wien zu fordern.
Als "Skandal der Sonderklasse" und "an Niederträchtigkeit kaum mehr zu überbieten" bezeichnet FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache die von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (ÖVP) angekündigte Abberufung des Universitätsrats der Medizinischen Universität Wien (MUW), Gerhard Pendl, nach dessen Grabrede für den Luftwaffenoffizier Walter Nowotny.
"Kaum ein österreichischer Mediziner" habe in den vergangenen Jahrzehnten so großes Renommee erworben wie Pendl. Über 480 wissenschaftliche Veröffentlichungen sowie Tätigkeiten an zahlreichen ausländischen Unis würden für sich sprechen. "All jene, die jetzt den Stab über Prof. Pendl wegen seines Gedenkens für einen gefallenen Soldaten brechen", hätten "weder die moralische noch die fachliche Berechtigung", über diesen zu urteilen.
Der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) veranstaltet eine Unterschriftenaktion für Prof. Prendl.
[14. November 2006]
Kranzniederlegung auf dem Zentralfriedhof
Der „Verein zur Pflege des Grabes von Walter Nowotny“ veranstaltete zum dritten Mal eine Kranzniederlegung am Ehrengrab des Jagdfliegers. Am 8. November 2005 gedachten mehr als 300 Menschen des 61.Todestages von Walter Nowotny. Nowotny war einer der herausragendsten Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg, der im Alter von 24 Jahren unglücklich ums Leben kam.
Trotz seiner Leistungen im Zweien Weltkrieg, wo er die unschuldige Bevölkerung vor Bombardements der Alliierten zu bewahren versuchte, wurde dem Österreicher nach einem Beschluß der SPÖ dominierten Wiener Gemeinderegierung die Ehrengrabwürde aberkannt. Für den Wiener Mandatar Johann Herzog (FPÖ) handelt es sich dabei um einen Akt der wirklichen Kulturbarbarei. In einer schändlichen Aktion durch zeitgeistige Elemente sei Nowotny die Ehrengrabwürde genommen worden. Nowotny sei leider zu einem „Symbol für die Geschichtslosigkeit unserer Tage“ geworden. Die mehreren hundert Gäste bei der Kranzniederlegung stimmen Herzog jedoch zuversichtlich, daß die zeitgeistigen Umtriebe von der Bevölkerung nicht akzeptiert werden. Der freiheitliche Politiker verweist zudem auf den ehemaligen Bürgermeister Helmut Zilk, der eine Aberkennung der Ehrengrabwürde stets strikt ablehnte. Durch die Aberkennung der Ehrengrabwürde sei nicht nur die Totenruhe von Walter Nowotny, sondern auch die aller Kriegsteilnehmer gestört worden: „Alle Opfer, die ihr Leben gegeben haben, haben Anspruch auf unser Gedenken." erklärte Herzog.
[10. November 2005]
Totengedenken 2006 in Wien
Wie in jedem Jahr haben auch 2006 überwiegend junge Nationalisten aus Wien, Niederösterreich, der Steiermark und Oberösterreich der Toten unseres Volkes gedacht. Wurde in den letzten Jahren symbolisch das Grab des Majors der Luftwaffe, Träger des Ritterkreuzes mit Eichenlaub, Schwerter und Brillanten Walter Nowotny als Ort für das Gedenken ausgesucht, war es in diesem Jahr das Grab des Obersturmbannführers Ing. Otto Skorzeny, Träger des Eichenlaubs zum Ritterkreuz, welches man aufsuchte. Hintergrund für die Auswahl des symbolischen Ortes ist die strafrechtliche Verfolgung einiger Angehöriger der Waffen-SS, wegen behaupteter Kriegsverbrechen. Die nationalistische Jugend will auf diesem Weg die unzerstörbare Verbundenheit mit all jenen welche sich schützend vor Volk und Heimat stellten sichtbar machen.
Am Friedhof im Wiener Stadtteil Döbling angekommen, formierte man hinter den Farben des Reiches einen Marschblock und zog ruhigen aber festen Schrittes zum Familiengrab der Skorzenys. Begleitet von den neugierigen Blicken der übrigen Friedhofbesucher nahmen die Teilnehmer in der Gräberzeile Aufstellung. Ein junger Redner aus Wien ergriff das Wort und legte den Anwesenden neuerlich das Opfer, den Einsatz und die Verluste unseres Volkes an die Herzen. Besonders betonte er, dass ein Wehklagen nach bürgerlichen Maßstäben nicht die Sache junger Kämpfer sein kann, sondern nur ein totaler Einsatz im Geiste der Helden unseres Volkes. Jawohl, kein Wort reicht aus als Dank für die Taten unserer toten Helden, deren Gedenktag wir begingen. Sie gaben ja alles, sie gaben ihr Leben, sich selbst. Und wir sollten dafür Worte geben?
Das ist nur ein armseliger Versuch des Dankes, den wir gewiß nicht unterlassen wollten, bei dem wir uns wieder bewußtsein wollten:Es reicht nicht aus! Sie opferten sich für uns. Die einzig mögliche Antwort ist, dass wir uns bemühen, ihnen ähnlich zu werden, ihre Gesinnung zu unserer Gesinnung zu machen, „Die für das Vaterland starben, ehren wir am besten, wenn wir für das Vaterland leben.”
Nach dem Einhalten einer Trauerminute der sich einige ältere Friedhofsbesucher anschlossen, sangen die Teilnehmer das Lied vom guten Kameraden. Anschließend formierte sich wieder der Marschblock um den Friedhof zu verlassen.
Wie gewöhnlich gut informierte Kreise berichteten hatten derweil am Zentralfriedhof die Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung, mehre Verfassungsschützer in der Nähe des Grabes von Major Walter Nowotny gelauert um ein Gedenken zu verunmöglichen. Den Personen die solches anordneten sei gesagt: „Ihr werdet es nicht hindern können, dass die junge Mannschaft unseres Volkes zu seinen toten Helden kommen wird, um sich in Zeiten der Not neue Kraft zu holen für das Leben!“
Gedenken an Jagdflieger Maj. W. Nowotny Am 1. 11. 2004 fand beim Ehrengrab des gefallenen Jagdfliegers Maj. Walter Nowotny auf dem Wiener Zentralfriedhof eine Gedenkfeier statt, zu der u. a. der RFJ Wien und der Verein zur Pflege des Ehrengrabes Nowotny aufgerufen hatten.
Gegen 13 30 sammelte sich die ca. 300 Teilnehmer bei Tor 2 des Wiener Zentralfriedhofes und marschierte hinter einer schwarz-weiß-roten und und mehreren schwarzen Fahnen zum Grabe des Toten. Am Grabe wurde nach einer Kranzniederlegung und Entzündens von Weihelichtern eine eindrucksvolle Gedenkrede gehalten und anschließend des Toten gedacht.
[1. November 2004]
Linksradikale wollten zu Allerheiligen Zugang zum Ehrengrab Nowotny blockieren Als Antwort auf die „Aberkennung“ des Ehrengrabes Major Walter Nowotnys durch Teile des Wiener Gemeinderates rief der Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ) alle heimattreuen Verbände, Vereine und Privatpersonen auf, am 1.11.03, dem Allerheiligentage, der letzten Ruhestätte des gefallenen Heimatschützers einen Besuch abzustatten und damit unter Beweis zu stellen, daß seine Heldentaten unauslöschlich im Bewußtsein unseres Volkes verankert sind.
Gegen diese Veranstaltung des RFJ und einen Aufruf des FPÖ-Stadtrats Johann Herzog zum Gedenken an Nowotny wollten linke Gruppierungen am 1. 11. 2003 (Allerheiligen) mobilmachen.
Unter dem Motto "Verhindert den Naziaufmarsch" war eine Standkundgebung der Sozialistischen Linkspartei (SLP) für 200 und mehr Teilnehmer gegenüber des Tores 2 des Zentralfriedhofes angemeldet worden.
Die Kundgebung der SLP sollte um 12.45 Uhr beginnen und bis maximal 16.00 Uhr dauern. Zudem wollte die "Antifaschistische Linke" (AL) einen Kranz an dem in unmittelbarer Nähe gelegenen Ehrengrab der Widerstandskämpferin Rosa Jochmann niederlegen. "Gleichzeitig soll mit dieser Aktion der Zugang zum Grab des Nazimajors für die Rechtsextremen und Neonazis blockiert werden", hieß es in einer Aussendung der AL.
Aufgrund dieser Drohungen die Friedhofsruhe zu stören legte eine Abordnung des Ringes Freiheitlicher Jugend am 1. 11. bereits um 11 Uhr einen Kranz am Ehrengrab des Jagdfliegers Nowotny nieder. Dadurch wurden Auseinandersetzungen mit den Linksradikalen vermieden. Trotz der angedrohten Störungen wurde am Allerheiligentag das Ehrengrab Nowotnys von Hunderten besucht. Am 8. November 2003 fand anläßlich des Todestages Nowotnys eine Gedenkfeier am Ehrengrab statt, die von über 500 Personen besucht wurde. Der Bruder des Verstorbenen, Dkfm Rudolf Nowotny, sprach Worte des Gedenkens zu den Versammelten.
Anschließend wurde ein mit Unterstützung des Wiener Stadtrates J. Herzog (FPÖ) ein Verein zur Pflege des Ehrengrabes gegründet. Bei dem Verein kann man mit 10 Euro Jahresbeitrag Mitglied werden. Die Adresse lautet: "Verein zur Pflege des Grabes Walter Nowotny", Postfach 127, A-1014 Wien, Spenden sind erbeten auf das Konto Nr.: 41469772002 der Volksbank BLZ 43000
[30. November 2003]
_________________ Major Nowotny-Straße in Gmünd
Die Benennung einer Straße oder eines Platzes nach dem Jagdflieger Walter Nowotny (1920-1944) in dessen Heimatort Gmünd (Niederösterreich) fordert der Bezirksobmann von Krems-Land Hans Jörg Schimanek (FPÖ). Der frühere Landesparteichef der FPÖ in Niederösterreich sieht in dieser Maßnahme eine Reparatur des Beschlusses der linken Mehrheit im Wiener Gemeinderat, die im Mai auf Antrag des Grünen David Ellensohn die Ehrengrab-Widmung für die letzte Ruhestätte Nowotnys aufgehoben hatte. Der damit verbundene Medienrummel führte letztlich dazu, daß linksextreme Gewalttäter das Grab Nowotnys schändeten. Die Aufhebung der Ehrengrab-Widmung sowie die Grabschändung lösten in Österreich allgemeine Entrüstung aus. Die Demonstration eines „Schutzbündnisses Soldatengrab“ gegen die Aberkennung des Ehrengrabes wurde im August von den Wiener Polizeibehörden verboten. "Die FPÖ" hat dieses Verbot nicht unterstützt, sondern ein Wiener FPÖ Abgeordneter hat die Veranstalter aufgefordert, die Demonstration wegen der zu erwartenden Auseinandersetzungen mit den auf der Straße hundertfach überlegenen Linksradikalen abzusagen.
Der Antrag soll auf der nächsten Gemeinderatssitzung in Gmünd zur Sprache kommen. Gmünder Lokalpolitiker verweigerten bisher Stellungnahmen zu dem Thema.
[12. September 2003]
FPÖ-Stadtrat Herzog forderte Absage der Demonstration Noch vor Bekanntgabe des Verbotes forderte der FPÖ-Gemeinderat Johann Herzog eine Absage der Veranstaltung. So wichtig ein Engagement für die Wahrung der Ehre des im Zweiten Weltkrieg gefallenen Luftwaffenmajors Walter Nowotny sei, so wenig dienlich sei es, dies zu einer Auseinandersetzung auf der Straße zu machen und durch das Aufeinandertreffen radikaler und extremistischer Proponenten Ausschreitungen zu riskieren. Walter Nowotny drohe damit zum weiteren Mal "Opfer der Politik" zu werden, erklärte Herzog.
Er, Herzog, sei vom Bruder Walter Nowotnys, Dkfm. Rudolf Nowotny, in dieser Angelegenheit kontaktiert worden. Eine "Eskalation auf der Straße" würde dessen Meinung nach nicht nur das Ansehen Walter Nowotnys in Mißkredit bringen, sondern auch ihn als seinen Bruder sehr kränken. Die Diskussion über die Ehre eines gefallenen Soldaten eignet sich mit Sicherheit nicht dafür, daß radikale Gruppierungen dies zum Gegenstand ihrer kontroversiellen Auseinandersetzung auf der Straße machen.
Herzog appellierte vor diesem Hintergrund auch "im Namen des Bruders von Walter Nowotny", Dkfm- Rudolf Nowotny, an die Initiatoren, von der Demonstration am Samstag Abstand zu nehmen. Dem Ansehen des gefallenen Luftwaffenmajors wird damit nur Schaden zugefügt und das wichtige Anliegen, die Ehre von Walter Nowotny zu wahren, in den Sumpf einer Auseinandersetzung gewaltbereiter rechts- und linksextremer Gruppierungen gezogen.
"Noch ist es nicht zu spät, diese Demonstration für Samstag abzublasen. Alleine der barbarische Akt der Aberkennung der Ehrengrabwidmung für den berühmtesten österreichischen Jagdflieger des 2. Weltkrieges ist Schande genug. Ein Aufeinanderprallen rechts- und linksextremer Exponenten auf Kosten der Totenruhe und der Ehre eines gefallenen Soldaten stellt einen weiteren Skandal dar und darf auch nicht stattfinden", so Herzog .
[21. August 2003]
Grabschändung am Zentralfriedhof Das Ehrengrab des Jagdfliegers W. Nowotny wurde in der Nacht vom 23. zum 24. Juli 2003 von unbekannten Tätern mit roter Farbe besprüht und das Blumenbeet verwüstet.
Beim Entfernen der Schmierereien vom Grabstein wurde wahrscheinlich auf Anweisung der SPÖ-Stadtverwaltung auch gleich die ursprüngliche Grabinschrift entfernt.
Mit den Ermittlungen begann am 24. 7. das "Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung" (vormals Staatspolizei).
Bereits vorher wurden andere Gräber und Erinnerungstafeln von Frontsoldaten auf Wiener Friedhöfen beschädigt und an den Grabsteinen befestigte Kriegsphotos heruntergerissen.
Eine subtilere Grabschändung planen Wiener Vergangenheitsbewältiger. Nach deren Meinung soll am Grabe Nowotnys eine "Aufklärungstafel" angebracht werden, auf der u. a. folgendes stehen soll:
Der Major der deutschen Luftwaffe Walter Nowotny, Führer der illegalen Hitlerjugend und NSDAP-Mitglied seit 1.5.1938......................
...Da diese Grabstätte immer wieder Ort rechtsextremer Aktivitäten war und kein sachlicher Grund für die Aufrechterhaltung der Ehrung eines nationalsozialistischen Endsieg-Kämpfers vorliegt, hat der Gemeinderat der Stadt Wien am 23. Mai 2003 auf Initiative eines Wehrmachtsdeserteurs die Ehrengrabwidmung aufgehoben....[24. Juli 2003]
Grabpflege für Nowotny-Ehrengrab eingestellt Anfang Mai hat der Gemeinderat gegen die Stimmen von FPÖ und ÖVP die Aufhebung des Ehrengrabes für den Luftwaffenoffizier Walter Nowotny beschlossen.
Die SPÖ-Verwaltung der Stadt Wien stellt die Pflege des Grabes offiziell ein, was außergewöhnlich ist, die Gemeinde ist aber nur dazu verpflichtet, Ehrengräber zu pflegen.
Nowotny hatte als Luftwaffenoffizier im Zweiten Weltkrieg mehr als 250 Flugzeuge der Alliierten abgeschossen. Nachdem er bei einem Kampfeinsatz ums Leben gekommen war, wurde er 1944 in der Ehrengräbergruppe 14 C des Zentralfriedhofs bestattet.
Wer sich in Zukunft um das Grab kümmern wird, ist noch offen. Eine Verlegung oder Auflösung ist nicht vorgesehen. Nach Ansicht der Rathaus-Juristen wäre dies auch rechtlich schwierig, weil die letzte Ruhestätte Nowotnys als Kriegsgrab unter besonderem Schutz steht.
Die sog. Grünen fordern, daß am Grab eine Tafel angebracht wird, auf der dessen Geschichte erklärt wird. Dadurch würden Besucher aufgeklärt, warum die letzte Ruhestätte des Offiziers nicht an einen anderen Platz des Friedhofes verlegt wurde(!).
Für die FPÖ ist die Aberkennung des Ehrengrabes eine Kulturbarbarei ersten Ranges. Der nicht amtsführende Stadtrat Johann Herzog bestritt in einer Aussendung am 2. 7. 2003 "entgegen anders lautenden Zeitungsmeldungen", daß die FPÖ in der Stadtregierung dem Antrag in der Vorwoche zugestimmt hatte.
[3. Juli 2003]
Vergangenheitsbewältigung durch Störung der Totenruhe Immer neue Exzesse der Vergangenheitsbewältigung sind aus Wien zu vermelden. Nachdem jüngst tausende Schulkinder im Rahmen einer Großkundgebung auf dem Heldenplatz 80000 Luftballons zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus aufsteigen lassen mußten, soll jetzt das Gedenken an die Kriegsgeneration ausgelöscht werden. Zu diesem Zweck beschloß die rotgrüne Mehrheit des Wiener Gemeinderates am 23. 5. 2003 zunächst die "Aufhebung" des auf dem Wiener Zentralfriedhof (Wien XI, Simmeringer Hauptstraße 234) befindlichen Ehrengrabes Major Walter Nowotnys, des erfolgreichsten Jagdfliegers der Luftwaffe. Konkret dürfte eine Störung der Totenruhe wenn nicht gar eine Grabschändung geplant sein.
Der Antrag wurde vom Grünen Gemeinderat David Ellensohn eingebracht und u. a. mit der Behauptung begründet, das Wiener Ehrengrab "des NSDAP-Mitglieds Nowotny" sei zu einer Pilgerstätte von Kameradschaftsverbänden der Waffen-SS geworden... (Nowotny war nie bei der Waffen-SS).
Keine Unterstützung des Antrags gab es von der ÖVP. Es müßten einheitliche Kriterien für den Umgang mit Auszeichnungen aus der NS-Zeit geschaffen werden erklärte der ÖVP-Abgeordnete Görg Er sprach sich in diesem Zusammenhang für die Einsetzung einer Experten- und Historikerkommission aus. Diese sollte sich aus Vertretern des
Heeresgeschichtlichen Museums, des Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands sowie einem - bevorzugt britischen - Militärexperten zusammensetzen.Heftigen Protest gegen den Antrag gab es vom FPÖ-Stadtrat Johann Herzog. Er bezeichnete Nowotny als hervorragenden Soldaten, die Aberkennung bedeute die Mißachtung der Kriegsgeneration. Mit dem gleichen Recht könnte man Prinz Eugen oder Feldmarschall Radetzky ihre Denkmäler
absprechen, da z. B. letzterer einen Angriffskrieg gegen italienische Länder geführt habe.Walter Nowotny wurde am 7. 12. 1920 in Gmünd (N. Ö.) geboren und war der erfolgreichste Jagdflieger des 2. Weltkrieges mit 258 Abschüssen alliierter Flugzeuge. Er wurde mit dem Ritterkreuz mit Schwertern und Brillanten ausgezeichnet. Er flog als einer der ersten den Düsenjäger Me 262, mit dem er an der Westfront noch drei Luftsiege errang ehe er am 8. 11. 1944 wegen eines Turbinenschadens bei Osnabrück abstürzte und den Tod fand.
[23. Mai 2003]