Zu den deutschen Schicksalsfragen:
Totalverzicht und Demokratur
Heimatvertriebene als Stimmvieh mißbraucht, Demokratie zur Demokratur verkommen
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Anmerkungen zu den größten politischen Verbrechen der deutschen
Nachkriegsrepublik: den an den Menschenrechten der deutschen Heimatvertriebenen
und den an unserer Demokratie, die zu einer Demokratur, zu einer Mitte-Links-Parteienoligarchie
wurde
- Ein historischer Ausgleich und Kompromiß sind unabdingbar -
"In Zeiten, da Täuschung und Lüge allgegenwärtig sind,
ist das Aussprechen der Wahrheit ein revolutionärer Akt."
George Orwell in "1984"
"Ohne Geschichtsbewußtsein gibt es
weder eine soziokulturelle noch eine
politische Selbstbehauptung."
Hellmut Diwald
"Was man nicht aufgibt,
hat man nicht verloren."
J. W. Goethe
„Nichts ist dauerhaft gelöst, was nicht gerecht gelöst ist."
US-Präsident Abraham Lincoln
"Wer sein Recht nicht wahrnimmt, gibt es preis!"
Hellmut Diwald
"Wer nichts mehr ändern will,
hat aufgehört zu leben."
Reinhard Marx
Erzbischof von München und Freising
A) AUSWAHL einiger hervorragender und unbestechlicher Weltnetzseiten der deutschen Heimatvertriebenen:
1. Sudetendeutscher Heimatkreis Mies-Pilsen e. V.
Dr. Hans Mirtes
unter: http://www.mies-pilsen.de/
2. Sudetendeutscher Heimatkreis Iglauer Sprachinsel
Franz Emil Czepl
unter: http://www.iglauer-sprachinsel.de/
3. Sudetendeutscher Heimatkreis Komotau
Redaktion Helmut Mürling
unter: http://www.komotau.de
4. Ostdeutscher Arbeitskreis Hochtaunus
Friedebert Volk
unter: http://freenet-homepage.de/OstdeutscherArbeitskreis/
sowie Ostdeutscher Arbeitskreis Sudeten-Archiv
unter: http://www.sudeten-archiv.de
5. Arbeitsgemeinschaft Recht und Eigentum e.V.
- Allianz für Rechtsstaat und Erneuerung -
Zusammenschluss von Opfern und Geschädigten (ARE)
unter: http://www.are-org.de
6. Zentrum gegen Vertreibungen
unter: http://www.z-g-v.de
7. Weltnetzseite Maria Gruettner: Der deutsche Osten
unter: http://www.deutscherosten.de/
In der deutschsprachigen Republik Österreich:
8. Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ)
unter: http://www.sudeten.at
9. Sudetendeutsche Jugend Österreichs
unter: http://www.sudetenland.at
10. Heimatseite der "Sudetenpost"
des offiziellen Organs der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich (SLÖ)
unter: http://www.sudetenpost.com/
11. Weltnetzseite der Südmährer in Österreich
unter: http://www.suedmaehren.at/
====
Einzelbeiträge:
A) Univ.-Prof. Dr. HELLMUT DIWALD: "Deutschland und seine Ostgebiete 1991"
unter:
http://www.carookee.de/forum/rbi/Prof_Dr_HELLMUT_DIWALD_34_Deutschland
_und_seine_Ostgebiete_1991_34.26329904-0-01103
B) HELMUT MÜLLER, Wien: >>Verraten und verkauft – ein deutsches
Schicksal "Was moralisch und völkerrechtlich falsch ist, das kann nicht
politisch richtig sein."<<
unter:
http://www.carookee.de/forum/rbi/HELMUT_MUELLER_Verraten_und_verkauft_ein
_deutsches_Schicksal_Was_moralisch_und.26004413-0-01103?sid=
5a819a76e514f1026d6fa374ddefb845
C) RJE: Der polnische und tschechische Imperialismus
unter: http://www.mies-pilsen.de/imperial.htm
D) RJE: >>Dokumentation zur aktuellen Auseinandersetzung mit einem
Polen über meine Analyse: Zum polnischen und tschechischen Imperialismus<<
unter:
http://www.carookee.de/forum/rbi/25105793-0-01113
E) RJE: >>Siegerwillkür und Imperialismus gegen Deutschland im
20. Jahrhundert - Die Siegerordnungen von Versailles, Saint-Germain, Trianon,
Jalta, Potsdam sowie des "2+4 - Vertrages"<<
unter:
http://www.carookee.de/forum/rbi/Siegerwillkuer_und_Imperialismus_gegen
_Deutschland_im_20_Jahrhundert.24917307-0-01103
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B) Die Geschichte ist das Auge der Wahrheit und wird einmal auch zur Tat werden müssen!
{[ Vorabbemerkung: Wer primär einen Schnellüberblick möchte,
oder wem alles zu viel Text ist, was jedoch bei diesen Schicksalsfragen unumgänglich
ist, der mag sich auch mit den letzten 5 Seiten begnügen - die auch
eine Art ungeschminkte Zusammenfassung sind. Und zwar ab der dazugehörigen
Überschrift: >Zum Stimmviehmißbrauch, Totalverzicht und Verrat
an den deutschen Heimatvertriebenen durch die Mitte-Links-Parteienoligarchie-Demokratur.
- Ohne die real existierende Demokratur hätte es keinen Totalverzicht
gegeben, auch nicht ohne die Nötigung und Erpressung beim "Zwei-plus-vier-Vertrag"<.]}
Wir müssen die Probleme und Schicksalsfragen immer in einem unabdingbaren
Gesamtzusammenhang sehen, also ganzheitlich, wenn wir wirklich Abhilfe oder
Veränderungen schaffen wollen. Daran orientiert sich das Folgende:
Der Mensch hat nur so lange Werte und Rechte wie er sie sich bewahren kann.
Werte sind Wertsetzungen. Um Werte muß gerungen werden. Sie müssen
verteidigt werden. Neu geschaffen werden, wenn sie verloren gingen. Weil
dies ganz zentral etwas mit unserer Lebensqualität, Lebenssinn und Lebensmöglichkeit
zu tun hat. Und weil der Einzelne nicht ohne die Gemeinschaft sein kann,
hat es auch ganz zentral mit dem Großen und Ganzen, mit dem Allgemeinwohl
zu tun.
Ein wirklich auch funktionierendes Allgemeinwesen hat allen Bürgern
Recht und Gerechtigkeit zu verbürgen. Weil jeder Mensch einen Anspruch
auf einen brauchbaren und gerechten Staat hat, die Freiheit des Einzelnen
und das Wohl der Gesamtheit ist unabdingbar zu sichern und zu gewährleisten.
Werte heißt Kampf um Werte, wie Wahrheit immer Kampf um Wahrheit, Recht
immer Kampf um das Recht und Gerechtigkeit immer Kampf um die Gerechtigkeit
ist. Ansonsten gilt: "Wir warten, und ich warte darauf, daß sich die
Menschen vereinigen, die keine Hunde sein wollen und die entschlossen sind,
den Preis zu zahlen, den es kostet, damit der Mensch mehr ist als der Hund."
So unnachahmlich Albert Camus.
Zudem: "Die Verbindlichkeit von Werten und Rechten hängt auch von der
Energie ab, mit der wir für sie einstehen." So Hellmut Diwald treffend.
Die in jeder Hinsicht immer noch offene Frage um die Realisierung der Menschenrechte
und Menschenwürde der ostdeutschen und sudetendeutschen Heimatvertriebenen,
SOWIE hiermit untrennbar verbunden auch die Wiedererringung der deutschen
nationalen Identität und Würde, die nationale Selbstbewahrung und
Selbstbehauptung, ist deswegen nicht mehr offen oder existent, nur
weil das Brandenburger Tor offen ist. Weit verfehlt. Zu einer solchen maßlosen
Torheit, äußerst gelinde formuliert, verstieg sich nur der Herr
von Weizsäcker und andere Spießgesellen der Herrschaftsideologie
der Mitte-Links-Parteienoligarchie durch Demokratieverfälschung, trotz
einer soliden Verfassung. Eine Herrschaft von nur zwei politischen Strömungen.
Eine GANZE (!!) politische Strömung nicht berücksichtigend und
ausgrenzend, die ad hoc ein Drittel unseres Volkes umfaßt (wenn nicht
gar für die schweigende Mehrheit steht). Eine ganze politische Strömung:
eine idealistische Weltanschauung und Weltsicht, Lebens- und Weltgefühl,
Welt- und Menschenbild sowie politisches Bewußtsein, der nihilistisch-materialistischen
und auch überwiegend atheistischen politischen Strömung weit
überlegen!, die an jahrhundertelang sich bewährt habenden Traditionen,
Normen, Werten, (preußischen) Tugenden, dem Glauben an einen Gott unverrückbar
festhält. DIE unverrückbar festhält an historischer Wahrheit,
Klarheit und Gerechtigkeit - weil die Geschichte das Auge der Wahrheit ist;
DIE festhält an nationaler Selbstbewahrung und Selbstbehauptung. Eine
politische Strömung, DIE sich dem Idealismus der Welt- und Lebensgestaltung
der aufgezählten Werte zutiefst verbunden fühlt, weil umgekehrt
wie bei Karl Marx, nicht das Sein das Bewußtsein - sondern das Bewußtsein
das Sein prägt, in Ablehnung und Verachtung des linken Nihilismus-Materialismus,
der Tyrannei des heutigen inszenierten und instrumentalisierten Zeitgeistes
des permanenten Wertezerfalls und der Wertezerstörung: der Tyrannei
des Nihilismus und der libertinistischen Dekadenz unserer heutigen Zeit.
Eine ganze politische Strömung, der vor allem auch das Wohlergehen des
Großen und Ganzen, das Allgemeinwohl (bonum publicum), die Liebe auch
zum eigenen Vaterland am Herzen liegt - auch um hieraus Kraft zu finden,
zu einer sinnvollen Lebensgestaltung und Lebensmöglichkeit. Und von
alle dem auch nicht lassen wird. Komme, was da wolle.
Aus allen aufgezählten Werten und zentralen Orientierungen, in denen
auch die Kraft von Jahrhunderten liegt, die vielfach nicht die Werte der
herrschenden undemokratischen oder zumindest halbdemokratischen Mitte-Links-Parteienoligarchie
und -Staatsideologie oder
-Herrschaftsideologie, der undemokratischen Kumpanei und Spießgesellschaft
von nur zwei politischen Strömungen: die der "Mitte" und die der "Linken"
sind, erfolgt eine ganz andere Weltsicht, Welt- und Lebensgefühl.
Ein ganz anderes Gemeinschaftsgefühl und der damit auch verbundenen
Gestaltung von Politik.
Denn die real existierende Mitte-Links-Parteienoligarchie bedeutet eine Verfälschung
der Demokratie zur Demokratur. Wo wir uns auch unabdingbar fragen müssen:
Werden wir von Demokratieverfälschern regiert?
Schlimmer noch, weil daraus resultiert: Eine gravierende Verfälschung
des gesamten politischen Prozesses, der schon lange keine Folge einer auch
wirklich funktionierenden Demokratie mehr ist - und deshalb auch letztlich
die Freiheit ALLER verunmöglicht. Mit Ausnahme derjenigen, die von diesen
Verhältnissen in Hinsicht auf ihre eigene Macht und Privilegien hiervon
profitieren.
Nun, die unablässige Vergangenheitsbewältigung in bezug auf die
nationalsozialistische Vergangenheit kennen wir. Aber sollte deshalb einmal
eine Vergangenheitsbewältigung ganz anderer Art, nämlich in bezug
auf die Politik der Mitte-Links-Parteienoligarchie der BRD-Nachkriegsrepublik
so vollkommen ausgeschlossen sein? Verlangt nicht eine verfälschte Demokratie,
eine Demokratie die zur Demokratur verkam, nicht irgendwann unabdingbar auch
eine Vergangenheitsbewältigung? Und ist es wirklich richtig, mit Errichtung
der BRD-Nachkriegsrepublik auch wie selbstverständlich davon auszugehen,
nun sei das Ende allen Machtmißbrauchs und aller Unfreiheit erreicht?
Mit Sicherheit nicht! Wo die herrschende politische Klasse nur vermeintlich
glaubt, man sei die Legitimität und die Verkörperung von Freiheit
schlechthin. Und es vielleicht doch in Wahrheit ganz anders aussieht, daß
das Volk zwar der nominelle Herr ist, der Souverän, die Macht zwar vom
Volke ausgeht, ausgegangen ist, aber schon seit Jahrzehnten zum Volk nicht
mehr zurückgekehrt ist.
Von der Demokratie zur Demokratur einer Mitte-Links-Parteienoligarchie durch
Demokratieverfälschung, trotz einer grundsoliden Verfassung. Ist es
das?
Und hier führen wir als Beispiel den schier unglaublichen und verwerflichen
Umgang mit den Menschenrechten der deutschen Heimatvertriebenen und der nationalen
Identität der Deutschen an. Eine nationale Identität, die für
jedes andere Volk der Welt selbstverständlich ist. Ein Umspringen mit
den Heimatvertriebenen, das auch den Systemtypus einer real existierenden
Demokratur schonungslos erhellt. Das eine das andere bedingt.
Die immer noch völkerrechtlich, menschenrechtlich, staatsrechtlich,
geschichtlich und politisch offenen Fragen der deutschen Heimatvertriebenen
sind und bleiben Realität. Und diese Fragen bleiben unter Garantie und
unter allen Umständen so lange offen, bis nicht EIN HISTORISCHER AUSGLEICH
UND KOMPROMISS mit den Vertreiberländern und ihrer anhaltenden Raubsicherungspolitik
gefunden wurde. Um erst hieraus eine auch wirklich tragfähige und dauerhafte
europäische Friedensordnung entstehen zu lassen, weil auch die Wiedergewinnung
der unverfälschten nationalen Identität der Deutschen herzstückzentral
davon abhängt - ansonsten nur die Vernichtung unserer Selbstachtung
und die Zersetzung unserer Ehre und Würde vor der Nachwelt bliebe. Niemals
werden der Wertekonservatismus und der internalisiert demokratische und seriöse
Nationalpatriotismus bereit sein sich zu beugen - weil man die Menschenrechte
zu beugen, das Volk der Deutschen als Zentralmacht im Herzen Europas, als
ein Volk minderen Rechts abzustempeln trachtet. Dem man auch keine nationale
Identität und nationale Würde zuzugestehen braucht. Dies alles
sollte langsam endlich sein Ende finden.
Unbestechlich sollten wir hier handeln und werden letztlich Kommende, auf
Grund der zentralen Bedeutung für unser nationales WirSelbst-Sein, handeln.
Und dieses Handeln erfährt um so mehr Berechtigung, sollten die Vertreiberländer
mit ihrer anhaltenden Raubsicherungspolitik zu einem historischen Ausgleich
und Kompromiß nicht bereit, willens und in der Lage sein, sich verweigern.
Vor allen Dingen muß erkannt werden, das die eigene, die deutsche herrschende
politische Klasse oder Kaste, ihr geistiger und politischer Zustand oder
Zuschnitt, gekennzeichnet durch eine heillose Verwirrung und Desorientierung
in den soziokulturellen und politischen Positionierungen, durch eine über
Jahrzehnte VÖLLIG FALSCH UND EINSEITIG BETRIEBENE VERGANGENHEITSBEWÄLTIGUNG,
das Haupthindernis einer Lösung der immer noch offenen ostdeutschen
und sudetendeutschen Fragen selbst darstellt. Einer Lösung im Sinne
eines historischen Ausgleiches und Kompromisses mit den Vertreiberländern.
Ein historischer Neuanfang, ein neuer Aufbruch!
Die Wiederinwertsetzung auch der deutschen nationalen Selbstbewahrung und
Selbstbehauptung. Die Frage der deutschen Heimatvertrieben ist da übergeordnet
nur der Ausgangspunkt, siehe man weiter unten vor allem den Hinweis auf meine
Beiträge bezüglich der jüngsten Reden und Auftritte von Bundeskanzlerin
Angela Merkel zu diesen Fragen, einer Verunmöglichung der unabdingbaren
Notwendigkeit der nationalen und generellen Inwertsetzung auch der deutschen
national-kulturellen Identität, Lebenssinn und Lebensmöglichkeit.
Als oberste Erkenntnis ist und bleibt, und dies sollte man der herrschenden
politischen Klasse oder Kaste ehern und Tag für Tag ins Stammbuch schreiben:
"Ohne Geschichtsbewußtsein gibt es weder eine soziokulturelle noch
eine politische Selbstbehauptung." (Hellmut Diwald)
Wir haben es mit einer herrschenden politischen Klasse zu tun, ebenso hierauf bezogen mit einem Vasallentum der herrschenden
(massen-)medialen und kulturellen Klasse, die allesamt, spätestens seit
der linken und linksextremistischen 68er-Kulturrevolution, gegenüber
den Zentralfragen der nationalen Identität unseres Volkes, etwa auch
gegenüber der unabdingbaren Notwendigkeit der Wahrung auch der Menschenrechte
der deutschen Heimatvertriebenen, blind wie ein Maulwurf wurden und sind.
[ Zur linken und linksextremistischen 68er-APO-Kulturrevolution, dem Ausgangspunkt
und Krebsgeschwür des heutigen Niederganges und des Nihilismus, der
Zerstörung von Tradition und Autorität, Stichwort: "Gang durch
die Institutionen", siehe der geneigte Leser den Beitrag: >>Eine kleine
Sammlung von Zitaten überwiegend ehemaliger und heute geläuterter
Akteure zur linken und linksextremistischen 68er-Kulturrevolution der Wertezersetzung
und Wertezerstörung<<
unter:
http://www.carookee.de/forum/rbi/Eine_kleine_Sammlung_von_Zitaten_zur_68er
_Kulturrevolution_der_Wertezersetzung_und_Wertezerstoerung.26329942-0-01103 ]
Eine herrschende politische Klasse, die das Interesse des Großen und
Ganzen, des Allgemeinwohls, die Berücksichtigung des Allgemeinwohls
in allen zentralen politischen Fragen, vollkommen aus den Augen verloren
hat. Eine herrschende politische Klasse (eine "Funktionselite"), die nur
noch die Wiederspiegelung einer verfälschten Demokratie, einer Demokratur,
einer Mitte-Links-Parteienoligarchie durch Demokratieverfälschung, trotz
einer soliden Verfassung, darstellt. Die unfähig für Veränderungen
im nationalen Interesse ist, im Dienst am Großen und Ganzen, am Allgemeinwohl,
im Dienst an der historischen Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit. Die selbst
den nihilistisch-materialistischen Wertezersetzungen oder Unwertsetzungen
zum Opfer gefallen ist. Und andererseits diese braucht, um eine
Mitte-Links-Parteienoligarchie aufrecht zu erhalten. Die auch nichts wirklich
zu ändern trachtet, um der eigenen Privilegien, Pfründe und Mitte-Links-Parteienoligarchie-Machterhaltung
willen sich behauptend und BASIEREND AUF EINER VÖLLIG EINSEITIGEN INTERPRETATION
DER GESCHICHTE. Einer Interpretation der Geschichte, die sich nur noch von
A bis Z aus einer unablässigen Belastung und Alleinschuldzusprechung
der Deutschen zusammensetzt, aus einem unaufhörlichen Nationalmasochismus
und einem rasenden Schuldkult. Schlimmer noch zu formulieren: Ein Betreiben
von Vergangenheitsbewältigung nur noch in psychopathologischen Kategorien.
Hierdurch ihren Amtseid gemäß Artikel 56 unserer Verfassung (GG),
als Minister über den Bundeskanzler(in) bis hin zum Bundespräsidenten,
verheerend verfehlend: Daß man nämlich seine "Kraft dem Wohle
des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren und von ihm Schaden wenden"
werde. Wo nur noch die Interpretation der Geschichte in einer bestimmten
Richtung für den Machterhalt der Demokratur existentiell ist. Die satanische
Aufrechterhaltung einer solchen verfehlten "Interpretation" zum eigenen Machterhalt.
Mit dem Ausstoß oder Output: Totalverzicht und Demokratur.
Wir erkennen, die politische und brachial-ideologische Struktur der Mitte-Links-Parteienoligarchie,
ein elendes Kennzeichen oder Ausweis einer nicht wirklich funktionierenden
Demokratie (Stichwort: ein Abgrund zwischen Verfassungsrecht und Verfassungswirklichkeit),
eine durch die Ausgrenzung des dritten politischen Lagers, einer ganzen politischen
Strömung, äußerst defizitäre Demokratie, ist also das
Haupthindernis zur Lösung der immer noch offenen ostdeutschen und sudetendeutschen
Fragen. Das Haupthindernis - soweit sind wir bereits gesunken und herabgesunken.
Das Herumtrampeln auf den Menschenrechten der deutschen Heimatvertriebenen
als im Grunde selbstverschuldet und hausgemacht - weil man es politisch hätte
längst ändern und durchsetzen können, wenn man nur will. (Ein
Reichskanzler Bismarck hätte dies schon längst verstanden!) Wir
haben es mit einer herrschenden politischen Klasse zu tun, die, aus einer
völlig einseitig und völlig falsch betriebenen Vergangenheitsbewältigung
heraus, bedingt durch die Übernahme gravierender Teile des Geschichtsbildes
der Sieger von 1945, sich nach der linken und linksextremistischen 68er-Kulturrevolution,
der Zersetzung aller oben aufgeführten Werte, einen Herrschaftszustand,
eine Herrschaftspraxis zur eigenen Machtabsicherung geschaffen hat, die einer
verfälschten Demokratie, einer Demokratur entspricht. Wir erkennen also
die Zusammenhänge. Und es soll hier bewußt mehrfach wiederholt
werden, weil man es nicht oft genug wiederholen kann: Einer Demokratur durch
die Herrschaft einer Mitte-Links-Parteienoligarchie durch Demokratieverfälschung,
und dies trotz einer soliden Verfassung. Denn bei einer auch wirklich funktionierenden
Demokratie wäre ein Umgang mit den deutschen Heimatvertriebenen, wie
wir ihn seit Jahrzehnten erleben, ein derartiger Umgang mit den Menschenrechten
der deutschen Heinmatvertriebenen, wie wir ihn seit Jahrzehnten kennen, so
nicht denkbar! Ein verkommener Umgang unter dem Stigma des TOTALVERZICHTS
und der Geschichtslosigkeit par excellence.
Eine Tragödie, wie sie wohl selten in der Geschichte ein Volk durchleben
und zutiefst durchleiden mußte. Aber in diesem Zustand der Verheerung
der nationalen Identität der Deutschen, eines ganzen Volkes - des eigenen
Volkes, liegt auch gleichzeitig der Keim des Endes dieses Zustandes unabdingbar
vorgezeichnet. Warum? Weil kein Volk der Welt endlos seinen eigenen Niedergang
und das permanente Gerede um die eigene Schuld allüberall und ohne Ende
hinzunehmen bereit ist. Es wird einmal vollkommen kontraproduktiv werden
- und auf die Urheber zurückfallen müssen. Und wir wissen: "Man
kann ein ganzes Volk eine Zeitlang betrügen und einen Teil des Volkes
die ganze Zeit. Aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit betrügen."
So der US-Präsident Abraham Lincoln. Nochmals und wiederholt, worauf
hat ein Volk einen unzerstörbaren Anspruch, weil es ansonsten nicht
in einem freiheitlichen Staat leben kann? Ein wirklich auch funktionierendes
Allgemeinwesen hat allen Bürgern Recht und Gerechtigkeit zu verbürgen.
Weil jeder Mensch einen Anspruch auf einen brauchbaren und gerechten Staat
hat, die Freiheit des Einzelnen und das Wohl der Gesamtheit ist unabdingbar
zu sichern und zu gewährleisten.
Was ist der Umgang mit den deutschen Heimatvertriebenen und den nationalen
Interessen schon seit Jahrzehnten? Ein Betrug an den nationalen Interessen
eines ganzen, des eigenen Volkes. Ein Betrug an der nationalen Selbstbewahrung
und Selbstbehauptung eines ganzen Volkes, des eigenen Volkes. Ein Betrug
aus der Geschichtslosigkeit heraus, der zu einem Betrug an den Menschenrechten
von Millionen und Abermillionen deutscher Heimatvertriebenen führte,
ein Betrug an deren unverzichtbaren MENSCHENRECHTEN (Heimatrecht - und Heimat
ist Ursprung, Selbstbestimmungsrecht, Recht auf Wiedergutmachung) sowie der
hiermit untrennbar verbundenen nationalen Identität der Deutschen insgesamt.
Ein Betrug an der nationalen Identität eines ganzen Volkes, an dessen
unabdingbarem Recht auf nationaler Selbstbewahrung und nationaler Selbstbehauptung.
Ein Betrug durch eine völlig falsch und einseitig betriebene Vergangenheitsbewältigung,
die diese herrschende politische Klasse zum TOTALVERZICHT auf Ostdeutschland
und das Sudetenland veranlaßte. Statt zumindest einen historischen
Ausgleich und Kompromiß mit den Vertreiberländern und ihrer anhaltenden
Raubsicherungspolitik anzustreben und auch durchzusetzen. Durchzusetzen was
durchgesetzt werden wird, weil es durchgesetzt werden muß.
ZUDEM: Stichwort geistiger Völkermord. Zum permanenten geistigen Völkermord
an den Deutschen durch die Zerstörung ihrer Geschichte schreibt Diwald:
"Für Arnold Gehlen reichte die Kunst, jemanden geistig wehrlos zu machen,
von der Lüge bis zur Diffamierung. Deshalb hätte die internationale
Konvention über die Verhinderung und Unterdrückung des Verbrechens
des Völkermordes vom 9. Dezember 1948 auch einen geistigen Völkermord
anerkannt und in Art. II b definiert als `schweren Angriff auf die physische
oder geistige Integrität einer Gruppe´. Dieser Begriff, so ergänzte
Gehlen, umfaßt natürlich die Traditionen und Überlieferungen
eines Verbandes ebenso wie ihre Ehre, und ein Volk gewaltsam von seiner Geschichte
abzutrennen und zu entehren, bedeutet dasselbe, wie es zu töten´".
Und zudem und treffend zu einem ganz offensichtlichen Webfehler im deutschen
Nationalcharakter: Das nationale Elend und die nationale Verrottung der Deutschen
bis auf den heutigen Tag, sind das Resultat ihrer beispiellosen Zerrissenheit
und Uneinigkeit. In der "Geschichte der Deutschen" stellte Diwald diesen
Sachverhalt wie folgt dar: "Wenn es überhaupt bestimmende Merkmale der
Deutschen gibt, dann gehört die Fähigkeit dazu, sich gegenseitig
zu hassen, zu verachten, zu bekämpfen bis aufs Blut. Unsere Geschichte
ist bis zum Rand gefüllt von Streit, Feindschaft, Brudermord."
Und an anderer Stelle: "Die Selbstzerfleischung ist ein grandioser Kehrreim
unserer Geschichte. Hemmungslos, mit mörderischer Lust, haben wir immer
wieder den anderen gejagt, der uns zwar am nächsten gestanden hat, der
aber nicht derselben Meinung war. Kaum jemals war unser Griff so unerbittlich,
als wenn wir uns gegenseitig an der Gurgel hatten. Das gehört zu unseren
Besonderheiten, zu unseren Mängeln, so wie alles andere - weniger Kummervolle
- auch, das mit vorschneller Völkerpsychologie dem allgemeinen Charakter
der Deutschen zugeschrieben wird. Defekte sind zu beklagen, zu bekämpfen...".
[Der geneigte Leser siehe auch das seinerzeit von mir herausgegebene Werk:
>>Hellmut Diwald - Sein Vermächtnis für Deutschland - Sein
Mut zur Geschichte<<. Es waren dort, selbstredend, folgende Persönlichkeiten
als Mitautoren zur Ehre Helmut Diwalds vertreten: Dr. Alfred Schickel, Prof.
Dr. Kurt Kluxen, Prof. Richard W. Eichler, Prof. Dr. Lothar Bossle, Armin
Mohler, Prof. Dr. Robert Hepp, Prof. Dr. Gerhard Pfohl, Dr. Rolf Kosiek,
Dr. Alfred Ardelt, Wolfgang Strauss, Prof. Dr. Gerd Wolandt, Prof. Dr. Hans
Schmidt, MA Carsten Kiesswetter, MA, Historiker und Soziologe Eugen Hoffmann,
Gerhard Fröhlich, Seine Exzellenz Gerhard Pieschl, Weihbischof in Limburg,
Prof. Dr. Hans-Joachim Arndt, Prof. Dr. Hans Wagner, Prof. Dr. Paul-Ludwig
Weinacht, Prof. Dr. Dieter Blumenwitz, Prof. Dr. Helmut Schröcke, Ernsthelmut
Maasch, der Berliner Innensenator a. D. und MdB Heinrich Lummer, Harald Bachmann,
RA Hans Pietsch, Prof. Dr. Rudolf Streinz, Franz Longin, Dipl-Ing. Roland
Schnürch, Toni Herget, Karsten Eder, Vorsitzender der Sudetendeutschen
Landsmannschaft Österreichs (SLÖ), sowie der Verleger Wigbert Grabert.]
>>Es gibt kein richtiges Leben im falschen!<< Die totale Niederlage
der Deutschen im Jahre 1945 verlangte in der Tat unabdingbar eine Vergangenheitsbewältigung,
gar keine Frage. Aber eine Vergangenheitsbewältigung mit Maß und
Ziel, mit Augenmaß und sozialer und historischer Verantwortung, hätte
es sein müssen und muß es sein und werden. Nur in einer Einordnung
in das Große und Ganze der historischen Abläufe, folglich nur
in der HISTORISIERUNG des Totalitarismus in der ersten Hälfte des 20.
Jahrhunderts, kann die Wahrheit liegen. Und die Wahrheit kann nur eine sein!
Mit Verantwortung auch vor dem Großen und Ganzen. Unbestritten, die
totale Niederlage von 1945 [Wir Deutschen waren die Besiegten von 1945, nicht
die "Befreiten" - eine ganze Nation kann man immer nur besiegen! - Zudem
ist, unter allen Umständen, die Vorgeschichte des Krieges, und hier
schon ab 1914, im Sinne eines 30-jährigen europäischen Bürgerkrieges,
zu bedenken - weil die Geschichte das Auge der Wahrheit ist!] verlangte eine
Vergangenheitsbewältigung in Bezug auf den Holocaust an unseren jüdischen
Mitbürgern - dieses beispiellose Massenverbrechen der deutschen Schande.
Gar keine Frage.
[Der geneigte Leser vergleiche hier auch meinen Beitrag: >>Anmerkungen
zum Holocaust an unseren jüdischen Mitbürgern<< unter:
http://www.carookee.de/forum/rbi/Anmerkungen_zum_Holocaust_an_unseren_
juedischen_Mitbuergern.24875939-0-01103 ]
Und wir Deutschen haben auch hier unser Äußerstes an Wiedergutmachung
geleistet - nahezu bis zur Selbstpreisgabe. Jahrzehnt um Jahrzehnt. Und deshalb
auch mein entschiedenes Festhalten an der Demokratie unserer grundsoliden
Verfassung (GG) - damit der politische Extremismus und Fanatismus, zwei Ungeheuer,
die eine Gesellschaft verschlingen und zerreißen können, der Totalitarismus,
der größte Feind der politischen Freiheit, der politische Extremismus
und Fanatismus als der größte Feind der Demokratie, nie mehr auch
nur den Hauch einer Chance erhält!
Aber die totale Niederlage von 1945 rechtfertigte jedoch in keiner Weise
die Selbstzerstörung zu entfachen. Rechtfertigte jedoch in keiner Weise,
die ganze deutsche Geschichte zu kriminalisieren. Und Bundeskanzler
a. D. Hellmut Schmidt brachte es schon früh zum Ausdruck, auf den Punkt:
"Es ist mit Erfolg gelungen, aus der ganzen deutschen Geschichte ein Verbrecheralbum
zu machen."
Die Urheber dieses politischen Verbrechens des ewigen Nationalmasochismus
und rasenden Schuldkult sind getrieben von einer ver-rückten, völlig
falsch und einseitig betriebenen Vergangenheitsbewältigung. Einer Vergangenheitsbewältigung,
die mit historischer Klarheit, historischer Wahrheit und historischer Gerechtigkeit,
nicht das Geringste mehr zu tun hat. Und diese völlig falsch betriebene
Vergangenheitsbewältigung führte unter anderem dazu, daß
man sich in ein politisches Verbrechen beispiellosen Ausmaßes verstrickte:
das politische Verbrechen an den Menschenrechten der deutschen Heimatvertriebenen
- für die man bis auf den heutigen Tag keinen Finger wirklich krumm
gemacht hat, NICHTS an Wiedergutmachung erreicht hat. Eine einzigartige Schande.
Daß diejenigen, die unserem Volk eine völlig falsch und einseitig
betriebene Vergangenheitsbewältigung um des eigenen Machterhalts oder
der eigenen brachial-ideologischen Unbedarftheit willen aufgezwungen haben,
bei diesem teuflischen Treiben auch zuletzt die Demokratie aufs Spiel setzen!,
eine auch wirklich funktionierende Demokratie, und teilweise schon getan
haben durch die real existierende Demokratur, dies dürfte klar vor Augen
treten. Auch die Demokratie ist ohne nationale Identität eines Volkes
nicht auf Dauer praktizierbar. Also führt das politische Verbrechen
einer völlig falsch betriebenen Vergangenheitsbewältigung zum politischen
Verbrechen der Demokratiezersetzung und Demokratiezerstörung - wenn
man diesen Herren der herrschenden politischen Klasse (und ihren Vasallen:
die herrschende mediale und kulturelle Klasse), mit ihren feinen Instinkten
für ideelle und materielle Werte, nicht noch rechtzeitig in den Arm
fällt. Womit? Durch Demokratieerneuerung und Demokratievervollkommnung
- den Kampf um die politische Freiheit aller politischen Strömungen
in diesem unserem Lande. Komme, was da wolle. Weil ein Volk auch nicht unbegrenzt
durch Wertezersetzung, durch Nihilismus und Libertinismus, durch Treulosigkeit,
Verrat und nationale Würdelosigkeit, durch Zersetzung aller jahrhundertelang
tragenden und sich bewährt habenden Traditionen, Normen und Werte, durch
eine Demokratie die zur Demokratur verfälscht wurde, regiert werden
kann. Gegen die Tyrannei, gegen alle Tyrannis dort wo sie ist oder sich auf
tut! Und in unserer Verfassung (GG), Artikel 20 Absatz 4 heißt es:
"Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle
Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich
ist."
Zur Demokratie gemäß unserer grundsoliden Verfassung (GG), wenn
auch tatsächlich, in der politischen Praxis Verfassungsrecht und Verfassungswirklichkeit
übereinstimmen, kann es keine brauchbare Alternative geben. Keine bislang
erdachte brauchbare Alternative. Denn dann müßte sie auch vorgelegt
werden, mehr noch: müßte auch der vorhandenen überlegen sein
- und wo ist sie? Nur mit Hilfe unserer Verfassung (also systemimmanent =
regierungsforminnewohnend, dem Ordnungsprinzip innewohnend) ist die politische
Freiheit auch aller vorhandenen politischen Strömungen wieder herzustellen,
das Unwesen und der Bruchpunkt ins Unheil einer Demokratur und die fortwährende
Zersetzung der nationalen Identität der Deutschen zu beenden. [Die Alternative
zu einer evolutionären Entwicklung wäre eine Revolution - die jedoch
nicht so einfach vom Himmel fällt und den demokratischen Ideal-Systemtypus
vernichten könnte.] Das Unwesen einer real existierenden Demokratur,
durch die Ausgrenzung einer ganzen politischen Strömung, folglich der
Beseitigung eines freiheitlichen politischen Meinungs- und Willensbildungsprozeßes,
der erst konstituierend für eine Demokratie ist.
Eine Demokratur, die über die genannten Traditionen und Werte nicht
mehr verfügt (Stichwort: Traditions- und Werteverlust, eine völlig
falsch und einseitig betriebene Vergangenheitsbewältigung, Nationalmasochismus
und rasender Schuldkult, Null Befähigung zur Durchsetzung auch eigener
nationaler Interessen) und somit zur Ausgrenzung einer ganzen politischen
Strömung wurde - und die durch die Ausgrenzung einer ganzen politischen
Strömung keine auch wirklich funktionierende Demokratie nach der Verfassung
sein kann. Das eine bedingt das andere und umgekehrt.
Warum die Darlegungen zur Verfassung? Was soll das Ganze? Nun, es geht um
die entscheidende Erkenntnis: unsere grundsolide Verfassung schreibt das
politische Verbrechen der Errichtung einer Parteinoligarchie-Demokratur nicht
vor. Im Gegenteil. Nun, es geht um die entscheidende Erkenntnis: unsere grundsolide
Verfassung schreibt das politische Verbrechen des Totalverzichts gegenüber
den Menschenrechten der deutschen Heimatvertriebenen nicht vor. Im Gegenteil.
Es sind also auch Produkte oder Folgen der Verfassungsverfälschung.
Eben der Mitte-Links-Parteienoligarchie. Mitte-Links-Parteienoligarchie-Demokratur
ist Verfassungsverfälschung wie Verfassungsverfälschung Demokratur
ist. Demokratieverfälschung ist Verfassungsverfälschung - und umgekehrt.
Werden wir von Demokratie- und Verfassungsverfälschern regiert?
Nichts folglich gegen die Verfassung - die internalisiert demokratischen
und seriösen Nationalpatrioten sind selbstverständlich verfassungstreu
und staatsbejahend, in der grundsätzlichen Art und Weise wie dieser
Staat nach der Totalniederlage von 1945 und auf Grund einer deutschen Verfassungstradition
(1849, 1971, 1919) aufgebaut worden ist. Gar keine Frage. Dies ist der Ausgangspunkt
des Politischen. Weil eben Politik unser aller Schicksal, unserer aller Lebensqualität,
Lebenssinn und Lebensmöglichkeit prägt. Jede Politik im Grundsätzlichen
der eigenen politischen Positionierung, beginnt mit der generellen Grundentscheidung
nach dem Systemtypus, nach der Regierungsform. Wie muß die Ordnung
aussehen, für die ich mich einsetze? Und jedes politische Handeln, daß
immer im Dienst an der Gerechtigkeit des Einzelnen und gleichzeitig
im Dienst am Allgemeinwohl stehen muß, und dies heißt unabdingbar
die demokratische, die soziale und die national-kulturelle Frage miteinander
unauflöslich zu verketten, sollte auch von dem Bewußsein ausgehen:
"Es gilt, die Ordnung der Dinge zu erkennen und sich selbst in Ordnung zu
bringen." So überaus treffend
Joseph Bernhart. Zudem: "Demokratie ist die menschlichste und daher die verwundbarste
aller Regierungsformen." (Arnold J. Zurcher) Deshalb auch das Festhalten
am Verfassungsschutz, gar keine Frage. Weil der Fanatismus und der Extremismus
die größte Zersetzungsgefahr einer Demokratie ist. Und das grundlegende
Bewußtsein sollte auch sein, wie es ein englischer Staatsmann darlegte,
dessen Name Winston Churchill ist, und wir sind da keine Bilderstürmer:
"Die Demokratie ist das schlechteste aller Systeme - mit Ausnahme aller anderen."
Unsere Verfassung ermöglicht, in Übereinstimmung von Verfassungsrecht
und Verfassungspraxis, eine brauchbare Demokratie, ein brauchbares Allgemeinwesen.
Die herrschende politische Klasse wäre verpflichtete diesem zu dienen.
Allein schreibt die Verfassung dies schon im Amtseid vor, den der Bundeskanzler,
der Bundespräsident, die Bundesminister leisten müssen. Und der
Amtseid lautet nach Art. 56 unserer Verfassung: "Ich schwöre, daß
ich meine Kraft dem Wohl des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren,
Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren
und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit
gegen jedermann üben werde. So wahr mit Gott helfe."
Die Zentralfrage der politischen Freiheit ist die Frage nach den politischen
Institutionen - bei der über 2.500-jährigen unablässigen Frage
abendländischer politischer Denker und Philosophen: was ist die gerechteste
Staats- und Regierungsform, der gerechteste Systemtypus. Und der "Weltgeist"
(Hegel), die gesetzmäßige Weltentwicklung hier in den Zentralfragen
der Ordnungsgestaltung, der Lebens- und Überlebensgestaltung einer Gemeinschaft,
wie der etwa nach dem Systemtypus (Regierungsform), hat über die vielen
Jahrhunderte hinweg, zu einem derartigen Verfassungstypus wie das GG es darstellt,
die westlichen Verfassungen es darstellen, geführt - sie, die Verfassung,
in dieser Ausprägung entstehen lassen, zu der es zur Zeit keinerlei
denkbare oder erdachte brauchbare Alternative gibt. Eine Verfassung, mit
der jedoch auch, und womit denn sonst, die Demokratur der Mitte-Links-Parteinoligarchie
beendet werden kann und beendet werden muß. Weil sie vor allem auch
das Produkt einer Verfassungsfälschung ist, und nicht das einer verfehlten
Verfassung. Denn unsere Verfassung will weder Totalverzicht noch Demokratur!
Demokratur, die politische Unfreiheit für Millionen und Abermillionen
in diesem unserem Lande, die Demokratur die einen zentralen Teil, eine ganze
politische Strömung, unfrei macht und somit auch gleichzeitig
das Ganze. Die Freiheit des Ganzen kann nur durch die Freiheit seiner Teile
unverfälscht zum Ausruck kommen.
Alle sozial-verantwortbare Politik muß vor allem und primär, als
ultimativer Ausgangspunkt, die Frage nach dem Systemtypus beantworten. Und
die Antwort kann nur lauten: Eine freiheitlich demokratische Grundordnung,
wie dies unsere grundsolide Verfassung vorgibt, und auch vom Bundesverfassungsgericht
(BverfG) konkretisiert wurde. Selbstverständlich auch mit dem Schutz
durch den Verfassungsschutz, gar keine Frage. Weil eine Demokratie kein Selbstmordvertrag
sein kann.
Jedoch die zentrale oder Hauptgefahr für die Verfassung, die eigentliche
und gefährliche Verfassungsfeindlichkeit in diesem unserem Lande, die
leider noch in keinem Verfasungsschutzbericht auftaucht - was sein müßte,
liegt ganz woanders: Eine Mitte-Links-Parteienoligarchie, durch Ausgrenzung,
Verfemung, Stigmatisierung, Gettoisierung, Diffamierung und in Acht und Bannsetzung,
also in der Ächtung einer ganzen politischen Strömung des Wertekonservatismus
und des internalisiert demokratischen und seriösen Nationalpatriotismus,
die Errichtung einer skrupellosen Demokratur, ist der Fehler! Der Bruchpunkt
ins Unheil. Anders: Nicht die Demokratie, sondern die Demokratieverfälschung
ist der Fehler.
Und der gerechte Systemtypus ist erkennbar und hat sich herausgebildet. Durch
die getrennten Gewalten von Exekutive, Judikative und Legislative - die ausführende,
die richterliche und die gesetzgebende Gewalt. Durch die Institutionen der
Rechtsstaatlichkeit, des Parlamentarismus, der Parteiendemokratie, der vertikalen
und horizontalen Gewaltenteilung, des Pluralismus etc. Zur Demokratie, die
unsere deutsche Verfassung, das Grundgesetz vorgibt, kann es, nach allen
bisherigen jahrtausendelangen geistigen Anstrengungen durch die großen
Denker und politischen Philosophen in der abendländischen Geschichte,
keine brauchbare Alternative geben. Politische Denker und Philosophen wie
etwa: Platon, Aristoteles, Augustinus, Thomas von Aquin, Dante, Marsilius
von Padua, Nicolaus Cusanus, Machiavelli, Jean Bodin, Thomas Hobbes, Samuel
Pufendorf, John Locke, Montesquieu, The Federalist: Hamilton, Jay und Madison,
Jean-Jacques Rousseau, der Unbestechliche: Maximilien Robespierre, Abbe Sieyes,
Immanuel Kant, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Karl Marx, Alexis de
Tocqueville, John Stuart Mill, Auguste Comte, etc.
Und wir werden es langsam nicht mehr länger hinnehmen können, daß
wir durch die Inszenierung einer Demokratur, durch die Verfälschung
unserer politischen Freiheit, durch die Mitte-Links-Parteienoligarchie,
den Marsch in die Rückgangsgesellschaft angetreten haben. Eine Rückgangsgesellschaft,
wo der Materialismus-Nihilismus dominiert, weil man nur zwei politische Strömungen
dominieren läßt, und in der unmittelbaren Folge jahrhundertelang
sich bewährt habende Traditionen, Normen und Werte, mehr und mehr zersetzt
werden. Und nichts anderes ist die Parteinoligarchie-Demoktratur, die Herrschaft
von nur zwei politischen Strömungen. Indem man etwa die deutsche Geschichte
derart verfälscht hat, daß heute ein Zustand ohne jede nationale
Interessenwahrung und Allgemeinwohlorientierung entstanden ist. Nur noch
Nationalmasochismus und rasender Schuldkult. Und dieses wiederum zu einem
Totalverzicht und Demokratur an unserer Verfassung(GG) VORBEI geführt
hat, der nicht zu akzeptieren ist.
Warum wird dies alles hier dargelegt? Weil die Dinge untrennbar miteinander
zusammenhängen - dies erkannt werden muß um das Ganze zu erhellen.
Und dann auch für Abhilfe zu sorgen. Weil unsere Demokratie nicht so
funktioniert wie sie funktionieren müßte, weil sie an mehreren
Stellen gravierend angeschlagen wurde, weil der Totalverzicht in bezug auf
die Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen UND die daraus resultierende
Zersetzung unserer nationalen Identität und Interessen eine Folge unserer
überaus defizitären Demokratie ist, unser Demokratur, unserer Mitte-Links-Parteienoligarchie.
Und weil das Ganze endlich als ein politisches Verbrechen ausgewiesen werden
muß, stigmatisiert und gebrandmarkt werden muß, ein politisches
Verbrechen sowohl an der Verpflichtung die Rechte des Einzelnen zu wahren,
als auch ein politisches Verbrechen gegenüber der Wahrung auch des Allgemeinwohls.
Und der Totalverzicht ohne Wiedergutmachung an den millionenfach und abermillionenfach
verletzten Menschenrechten der deutschen Heimatvertrieben sowie den gravierenden
Verletzungen unserer nationalen Interessen, ist als ein politisches Verbrechen
in der BRD-Nachkriegsrepublik zu charakterisieren. Welches folglich aus der
Welt zu schaffen ist. Weil es nicht mehr so wird wie es war, aber auch nicht
so bleiben kann wie es ist.
[Der geneigte Leser siehe auch meine Beiträge: >>Zum 9. November
endlich die Frage nach der Funktionsfähigkeit unserer Demokratie stellen!
oder:
Soziale Pluralität als Grundelement einer freiheitlichen Gesellschaft:
Pluralismus und Pluralismuskritik - Zur Parteiendemokratie gibt es keine brauchbare Alternative!<<
unter:
http://www.carookee.de/forum/rbi/Zum_9_November_endlich_die_Frage
_nach_der_Funktionsfaehigkeit
_unserer_Demokratie_stellen.25302346-0-01103
und:
>>60 Jahre solides Grundgesetz (GG) - 40 Jahre politische Unfreiheit
und Unterdrückung des Nationalpatriotismus - Wir werden von Demokratieverfälschern,
die mit der Verfassung Schindluder treiben, regiert!<<
unter:
http://www.carookee.de/forum/rbi/24916887-0-01113 ]
Jedoch zurück zur teuflisch völlig falsch und einseitig betriebenen
Vergangenheitsbewältigung, die zum ebenso diabolischen Totalverzicht
auf Ostdeutschland und das Sudetenland führte. Ein Vorgang der Schande,
der niemals auf Dauer vor der Geschichte Bestand haben wird. Die herrschend
politische Klasse hat folgendes fertig gebracht: Alle Welt weiß von
den Verbrechen der Deutschen, die Welt weiß nichts von den Verbrechen,
den Massenverbrechen, dem Vertreibungsholocaust an unserem deutschen Volk!
Der leider viel zu früh verstorbene große deutsche Staatsmann
Franz Josef Strauß, mehrfacher Bundesminister und bayerischer Ministerpräsident,
stellte in seiner Rede vom 28. April 1985 im Herkulessaal der Residenz in
München klar und eindeutig fest: "Kein Volk kann auf Dauer mit einer
kriminalisierten Geschichte leben." In dieser Rede zum 40. Jahrestag der
Beendigung des Zweiten Weltkrieges (Thema: >>1914 - 1945. Größe
und Niedergang Europas. Krieg - Verfolgung - Vertreibung. Die Zukunft gehört
der Freiheit, dem Recht und dem Frieden<<) heißt es im Zusammenhang:
"Der Bruch im deutschen Geschichtsbewußtsein, der (...) verstärkt
seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges die Deutschen im Unfrieden mit ihrer
eigenen Geschichte leben läßt, droht das Selbstverständnis
und das Selbstbewußtsein auch ganz Europas zu lähmen. Kein Volk
kann auf Dauer mit einer kriminalisierten Geschichte leben. Gemeinsam kann
mit den anderen europäischen Völkern nur die Nation die Zukunft
unseres Kontinents mitgestalten, die selbst innerlich stark und ihrer selbst
gewiß ist. Deshalb darf unsere Scham über die Verbrechen, die
eine Unrechtsherrschaft in deutschem Namen verübt hat, deshalb darf
unser Blick zurück auf unsere Trauer, auf unser Versagen, unsere Schuld,
unser Leiden nicht zu einem alles hemmenden Zweifel und einer moralischen
Selbstlähmung führen."
Hellmut Diwald: "Ohne Geschichtsbewußtsein gibt es weder eine soziokulturelle
noch eine politische Selbstbehauptung." Und: "Die Geschichte der Deutschen
wurde (nach 1945, RJE) nicht sachbezogen inspiziert und interpretiert, sondern
moralisch disqualifiziert." Dies kann und darf so nicht bleiben.
Es ist festzuhalten: Nur durch eine völlig falsch und einseitig betriebene
Vergangenheitsbewältigung, nur durch eine real existierende Mitte-Links-Parteienoligarchie
konnte und kann nach wie vor mit den deutschen Heimatvertriebenen und den
berechtigten nationalen Interessen auch unseres Volkes so umgesprungen
werden wie man damit umspringt. Nämlich schier unerträglich stimmviehmißbrauchend
bis zum Totalverzicht hin. Ein Totalverzicht, der gleichzeitig vollkommen
entlarvend war, vor allem auch den vorherigen Stimmviehmißbrauch bestätigend.
Die Maske fallen lassend. Ein Totalverzicht, der selbst mit dem Völkerrecht
nicht in Übereinstimmung zu bringen ist. Stichwort Annexions- und Deportationsverbot.
Die immer noch offenen ostdeutschen und sudetendeutschen Fragen, die untrennbar
mit unserer nationalen Identität verbunden sind, sind lösbar in
einem historischen Ausgleich und Kompromiß. Sind lösbar, wenn
diese ungelösten Fragen endlich zu einer gesamtdeutschen Frage unabdingbar
verobjektiviert werden - weil die Frage der Wiedergutmachung des Vertreibungsholocaust
am deutschen Volk
Sache des ganzen deutschen Volkes und seiner verfassungsmäßigen Organe ist und sein muß!
Weil es auch die nationale Identität der Deutschen insgesamt betrifft.
Weil alles Bisherige nicht weiter half. Und weil auch eine äußerst
fragwürdige politische Freiheit, eminente äußerste Defizite
in der Verfassungspraxis oder -wirklichkeit, und damit GANZ BESONDERS eine
unerträgliche Verfälschung des gesamten politischen Prozesses und
seiner Ergebnisse (output), in allen zentralen politischen Bereichen, dies
Jahrzehnt um Jahrzehnt blockierte, zunichte machte - von jenen unverschämterweise
zudem, wie etwa Herr Brandt, alias Frahm, oder dem Herrn Kohl aus Oggersheim,
die auf etwas nicht nur aus eminent verfehlter brachial-ideologischer Verblendung
total verzichteten, sondern auch zusätzlich aus einer anderen beispiellosen
Skrupellosigkeit heraus: auf etwas total verzichteten, was ihnen zudem auch
gar nicht gehörte. Und weil es nie Ausdruck von wirklicher politischer
Freiheit und Selbstbestimmung war - unser Volk zudem nie danach gefragt wurde,
ob es damit einverstanden ist, nahezu ein Drittel des eigenen Landes, und
zusammen mit dem Sudetenland geht es hier >>um 60 Prozent der Fläche
der (alten) Bundesrepublik oder der Länder Bayern, Baden-Württemberg,
Hessen und Rheinland-Pfalz<< (H. Diwald), ganz einfach preiszugeben,
die Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen preiszugeben, mit Füßen
zu treten bis auf den heutigen Tag. Einen Vertreibungsholocaust ohne Wiedergutmachung
ganz einfach zu akzeptieren. Weil die Fragen Ostdeutschlands, der Oder-Neiße-Gebiete
(Schlesien, Pommern, Ostpreußen, die östlichen Teile Brandenburgs
und das Gebiet der ehemals Freien Stadt Danzig), und des Sudetenlandes (die
Randgebiete Böhmens, Mährens und Sudetenschlesien) sind Fragen
nicht nur der deutschen Heimatvertriebenen. Sie betreffen das ganze deutsche
Volk - und werden auch einmal wieder in das aktuelle und tatenverlangende
Bewußtsein des ganzen Volkes zurückkehren.
Und die Heimatvertriebenen und ihre Nachkommen bis auf den heutigen Tag,
werden nach jahrzehntelangem Leiden und Kampf, die nicht vergeblich sein
dürfen und sein werden, endlich mit der OBJEKTIVIERUNG IHRES HEIMATANSPRUCHES
ZU EINEM GESAMTDEUTSCHEN ANSPRUCH auch selbst erneut beginnen und hervortreten,
es unüberhörbar geschlossen und entschlossen endlich wieder aufgreifen
und artikulieren - und nicht mehr davon ablassen. Auch im Dienst an
der gesamtdeutschen Selbstbewahrung und Selbstbehauptung. Um der völligen
Selbstpreisgabe zu entgehen.
Wie alle übrigen Deutschen einmal anfangen werden diese ostdeutschen
und sudetendeutschen Fragen nur noch als eine gesamtdeutsche Frage und Anspruch
zu sehen - die nun endlich auch einmal gelöst werden muß. Und
zwar in Richtung auf einen historischen Ausgleich und Kompromiß. Niemand
sollte glauben, daß diese Fragen ungelöst für immer hingenommen
werden können. Dies wäre eine Illusion. Denn die Frahm/Brandts
(Stichwort: Brandt/Scheel-"Ostpolitik" = Verzichtspolitik/Erfüllungspolitik),
die Kohls (Stichwort: "Zwei-plus-vier-Vertrag" = Totalverzicht, "Prager Vertrag")
und die Merkels (Stichwort: u. a. ihre Reden vom 1. 9. 2009 in Danzig/Westerplatte,
und dann folgend in Paris und Washington) kommen und gehen, das deutsche
Volk aber bleibt! Nochmals: Die Frahm/Brandts, die Kohls und die Merkels
kommen und gehen, das deutsche Volk aber bleibt!
Eine absolut verläßliche Lehre der Geschichte. Wenigstens das.
Historischer Ausgleich und Kompromiß? Eine Rückgabe zumindest
dessen, was noch in polnischem und tschechischem (aber auch in russischem,
bezüglich Nord-Ostpreußen) Staatsbesitz ist, und dies ist noch
beträchtlich, also folglich keinem Polen oder Tschechen oder Russen
direkt oder unmittelbar gehört und zur Heimat wurde (wobei Heimat im
Grunde jedoch nur Ursprung und Elternhaus sein kann!!), ist unabdingbar.
Die Politik ist dazu da, die Dinge oder Schicksalsfragen in Bewegung zu halten,
bevor sie endgültig nur scheinbar absterben oder der Bruchpunkt ins
Unheil überschritten wird. Wenn er nicht schon längst überschritten
ist. Ein historischer Ausgleich und Kompromiß kann mitten in Europa
etwas neues entstehen lassen und einen neuen Aufbruch bedeuten - weil der
Vertreibungsholocaust unabdingbar einer Wiedergutmachung bedarf. Die kommen
wird weil sie kommen muß. Was für eine abgrundtiefe Lüge,
wenn etwa die Polen behaupten, Schlesien sei polnisch gewesen, oder wenn
die Tschechen behaupten, das Sudetenland sei tschechisch gewesen. Schlesien
war niemals polnisch wie das Sudetenland niemals tschechisch war. Breslau
beispielsmassig war eine der bedeutendsten Städte im Deutschen Reich
und in Europa. Der Ring in Breslau war ebenbürtig mit Florenz und Venedig.
Nochmals: Heimat ist Ursprung und Elternhaus. Die Vorfahren, Generation um
Generation, lebten dort, haben sich dort abgeschuftet und abgerackert. Jahrhundertelang.
Sudetenland, die Vorfahren meines Vaters lebten dort, jahrhundertelang, Generation
um Generation. Alleine über 3 Millionen Schlesier wurden von den Polen
vertrieben. Weit über 3 Millionen Sudetendeutsche wurden von den Tschechen
vertrieben. Der polnische und tschechische Imperialismus haben hier unabdingbar
Wiedergutmachung zu leisten - mindestens in der Form von einem historischen
Ausgleich und Kompromiß.
Ein historischer Ausgleich und Kompromiß als DIE Grundvoraussetzung
einer auch wirklich dauerhaften und tragfähigen europäischen Friedensordnung.
UND die Vermeidung eines teuflischen Beispieles für die übrige
Welt, daß Annexion und Deportation (Stichwort: Haager Landkriegsordnung),
resultierend aus dem völlig ungesühnten und noch mit einem Totalverzicht
versehenen größten Massenvertreibungsverbrechen oder Vertreibungsholocaust
in der Weltgeschichte, ein Jahrtausendverbrechen, weltweit ein teuflisches
Beispiel, ein diabolischer Nachahmungsfall wird und abgibt, Nachahmer findet.
Wie dies schon im Fall des Kosovo, als 1999 1,2 Millionen Kossovo-Albaner
sich auf der Massenflucht befanden, versucht wurde. Und, Gott sei Dank, durch
einen militärischen Einsatz, der selbstverständlich ein gerechter
Krieg zur Verhinderung von Völkermord war, erfolgreich abgewendet wurde.
Ein erneuter Vertreibungsholocaust verhindert wurde.
Und der Terminus Vertreibungsholocaust ist nichts anderes als eine unabdingbar
notwendige >>Historien-Wahrheitsergänzung<<. So auch der
von mir äußerst geschätzte und unvergeßliche, leider
zu früh verstorbene Prof. Dr. Klaus Weinschenk aus Berlin. Ein unbestechlich
internalisiert demokratischer und seriöser Nationalpatriot. Der nach
vielen Jahren SPD-Mitgliedschaft, dieser Partei der überwiegend und
ewigen vaterlandslosen Gesellen, was schon Kaiser Wilhelm II. klar durchschaute
und formulierte, diesen Sozi-Gesellen mit keinem normalen Verhältnis
auch zur nationalen Frage, den Rücken kehrte. (Nochmals das schier unglaubliche
und fast rasend machende Zitat von Bundeskanzler Willy Brandt, alias Herbert
Frahm, laut DER SPIEGEL: "Es war schwerer das Rauchen aufzugeben als
die andere Hälfte Deutschlands.")
Ein Frahm/Brandt (und auch BK Dr. Konrad Adenauer wies im Bundestag auf dieses
>alias Herbert Frahm< hin), der noch mit Herbert Wehner und anderen,
dem gesamten SPD-Vorstand, im Juni 1963 vor Tausenden von Schlesiern anläßlich
ihres Deutschland-Treffens in Köln, in einem Schreiben an die Schlesier
als Grußbotschaft, auch mit seiner Unterschrift versehen erklärte:
"Breslau, Oppeln, Gleiwitz, Hirschberg, Glogau, Grünberg, das sind nicht
nur Namen, das sind lebendige Erinnerungen, die in den Seelen von Generationen
verwurzelt sind und unaufhörlich an unser Gewissen klopfen. Verzicht
ist Verrat. Wer wollte das bestreiten. 100 Jahre SPD heißt vor allem
100 Jahre Kampf um das Selbstbestimmungsrecht der Völker. Das Recht
auf Heimat kann man nicht für ein Linsengericht verhökern. Niemals
darf hinter dem Rücken der aus der Heimat vertriebenen und geflüchteten
Landsleute Schindluder getrieben werden. Der Wiedervereinigung gilt unsere
ganze Leidenschaft. Wer an diesem Feuer sein kleines Partei-Süppchen
zu kochen versucht, kann vor dem großen Maßstab der Geschichte
nicht bestehen."
Nein, die Nachkriegs-SPD in der BRD kann in keinem Falle "vor dem großen
Maßstab der Geschichte bestehen", nach der dann nur wenige Jahre später
betriebenen tatsächlichen Politik der Anerkennung, der Erfüllung,
des Verzichts, der russischen Westpolitik. Im übrigen kann auch ein
BK Helmut Kohl nicht vor dem großen Maßstab der Geschichte bestehen,
in keinem Falle! Unverkennbar ist dieser Herr Helmut Kohl da um keinen Deut
besser als dieser Herr Willy Brandt. Um keinen Deut besser, eher noch viel
schlimmer, gar keine Frage. (Stichwort: "Zwei-plus-vier-Vertrag" und "Prager
Vertrag") Und an den Taten sollt ihr sie erkennen und durchschauen.
Vor dem großen Maßstab der Geschichte kann überhaupt die
ganze Mitte-Links-Demokratur nicht bestehen, im politischen Verbrechen
an den deutschen Heimatvertriebenen und an den nationalen Interessen unseres
Volkes.
Und wie verhielt Frahm/Brandt sich nur wenige Jahre später - nach seiner
Erklärung zum obigen Schlesiertreffen, im Akt seiner sogenannten Brandt/Scheel-"Ostpolitik"
oder sogenannten "Entspannungspolitik"? Wir wissen es. Und was beteuerte
der SPD-Zuchtmeister Herbert Wehner nicht so alles. So erklärte er am
14. September 1950 vor dem Bonner Bundestag, als Reaktion des SED-Regimes
auf das Görlitzer Abkommen mit Polen vom 6. Juli 1950: "Das deutsche
Volk sieht in der Anerkennung der Oder-Neiße-Linie, ... in der Mißachtung
des Schicksals und des Heimatrechtes der Vertriebenen Verbrechen an Deutschland
und gegen die Menschlichkeit".
Und was beteuerte Herbert Wehner im Jahre 1964? Folgendes: "Die einseitige
Grenzziehung entlang der sogenannten Oder-Neiße-Linie und die damit
verbundene Annexion deutschen Gebiets ist für uns Sozialdemokraten nicht
rechtskräftig."
Im genannten Zusammenhang schreibt Hellmut Diwald überaus treffend:
"Vier Jahre später bemühte sich die SPD in der Großen Koalition
mit Herbert Wehner an der Spitze des Ministeriums für gesamtdeutsche
Fragen, die Weichen für ihre neue Ostpolitik zu stellen. Bei einem Treffen
der Pommern in Köln hörte Wehner aufgebracht die Zwischenrufe,
die ihn als "Verzichtspolitiker" und "Landesverräter" titulierten. Kurz
darauf war die Politik der faktischen Anerkennung der DDR und damit die Politik
der Zweistaatlichkeit Deutschlands beschlossene Sache. Und so konnte der
Pole Janusz Stefanowicz, stellvertretender Chefredakteur der Wochenzeitschrift
"Kultura", am 13. Dezember 1970 kopfschüttelnd und doch überaus
zufrieden schreiben: >>Als mich in Bonn der Minister für innerdeutsche
Beziehungen, Franke, empfing, war ich geradezu überrascht von der Überzeugungskraft,
mit welcher er bewies, daß sein Ministerium gänzlich aufgehört
hat, sich mit Diskussionen über die Wiedervereinigung zu befassen, sondern
seine ganze Tätigkeit darauf konzentriert, die Bürger der Bundesrepublik
Deutschland mit der positiven Wahrheit über das Leben in der DDR bekanntzumachen.<<
Nach der Unterzeichnung und Ratifizierung der Bonner Ostverträge 1971
konnte dieselbe Warschauer Wochenzeitschrift fast beglückt feststellen:
>>Der gegenwärtige Stand der Dinge kennt nicht die Bezeichnung
`Deutschland´ - eine Tatsache von großer Bedeutung. Deutschland
als solches existiert nicht mehr.<< Hat sich in der Zwischenzeit das
Recht verändert oder haben nicht vielmehr unsere Politiker ihr Verhältnis
zum Recht geändert? Wie steht es denn mit den Formulierungen in unserem
Grundgesetz, was >>Deutschland als Ganzes<< betrifft? Spricht
dieses Grundgesetz, wenn es von Deutschland spricht, nur von West- und Mitteldeutschland?
Wo war eine einzige Stimme von den das Wort so beredt im Munde führenden
Politikern im Jahre 1990 zu hören, wie es denn mit dem Völkerrecht
stehe, das sie vorher so oft beschworen hatten?".
Jedoch zurück zum Terminus Vertreibungsholocaust. Der Terminus >>Holocaust<<,
wahrlich ein mörderischer Begriff des Grauens und Schreckens, kann in
keinem Falle nur für ein bestimmtes Ereignis und Verbrechen in der Vergangenheit
allein mit Beschlag belegt, vereinnahmt werden. Das deutsche Wörterbuch
(Hrsg. Karl-Dieter Bünting, Isis Verlag, Chur/Schweiz 1996, S. 540)
übersetzt diesen Begriff inhaltlich mit "Massenvernichtung von Menschen,
Völkermord". Exakt in diesem Sinne wird der Terminus Holocaust erstmalig
bereits im Jahre 1913 durch den Engländer Duckett Z. Ferriman in die
politische Literatur eingeführt. Ferriman bezog sich hierbei auf die
zweite "Megatötung", den zweiten Teil des Genozids oder Massakers an
den osmanischen Armeniern im Jahre 1909 in Südostkleinasien, in Kilikien.
Er nannte seine Ausarbeitung: " The Young Turks an the Truth. About the Holocaust
at Adana in Asia Minor, During April, 1909". (Vgl. Gunnar Heinsohn: Lexikon
der Völkermorde, Rowohlt TB Verlag, Reinbek Juli 1999, S. 78 und 174.)
Der Terminus Holocaust steht ganz eindeutig allgemein für Massenvernichtung
von Menschen oder Völkermord. So nannte denn auch folgerichtig der Direktor
des Instituts für Zeitgeschichte in München, daselbst auch Professor
für Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität, Prof.
Dr. Dr. phil. Horst Möller, sein Buch zur Debatte des von Stephane Courtois
herausgegebenen "Schwarzbuchs des Kommunismus" mit Recht und zutreffend:
"Der rote Holocaust und die Deutschen - Die Debatte um das `Schwarzbuch des
Kommunismus´" (Piper Verlag, München 1999.)
Sein Vorwort beginnt Möller mit den Sätzen: "Kann man von `rotem
Holocaust´ sprechen? Das `Schwarzbuch des Kommunismus´ trägt
diese Bezeichnung weder im Titel noch in den Kapitelüberschriften, doch
kehrt in der durch das Werk ausgelösten Diskussion diese Kennzeichnung
immer wieder. Selbst eine Sammlung von außerordentlich kritischen Stellungnahmen
verwendet sie ... im Titel." Und an einer anderen Stelle im Vorwort heißt
es: "Die Auseinandersetzung mit diesen Verbrechen - gleich, welcher Ideologie,
gleich, welchen Herrschaftssystems, gleich, in wessen nationaler Verantwortung
sie begangen worden sind - ist ein Prüfstein jeglicher humanitär,
ethisch oder politisch motivierten Argumentation: Sie wird unglaubwürdig,
wenn sie ausschließlich Verbrechen einer der Diktaturen des 20. Jahrhunderts
anprangert, bei anderen aber wegsieht oder sie nicht wahrhaben will. Gefahren
für rechtsstaatliche Demokratien gehen von allen Extremismen aus, unabhängig
davon, welcher Herkunft, Richtung oder Zielsetzung sie sind."
Der bedeutende amerikanische Journalist und Pulitzerpreisträger John
Sack veröffentlichte 1993 in New York das Buch "An Eye for an Eye".
In der Bundesrepublik Deutschland erschien dieses Werk 1995 im Hamburger
Kabel-Verlag mit dem Titel: "Auge um Auge". John Sack beschreibt unter diesem
Titel nichts anderes als einen Ausschnitt des Vertreibungsholocaust an den
Deutschen an Hand oberschlesischer Vernichtungslager für Deutsche in
der unmittelbaren Nachkriegszeit. Etwa das Vernichtungslager Schwientochlowitz
in der oberschlesischen Stadt Gleiwitz oder das Lager Lamsdorf. Die
Zahl allein der Opfer an den ermordeten Oberschlesiern gibt John Sack mit
60.000 bis 80.000 Getöteten an.
Der Vertreibungsholocaust an den Ostdeutschen und Sudetendeutschen, die beabsichtigte
und erhoffte osteuropäische "Endlösung der Deutschenfrage" (Gunnar
Heinsohn), war fraglos einer der größten Völkermorde der
bekannten Menschheitsgeschichte. Mehr noch: Der Vertreibungsholocaust an
den Ostdeutschen und Sudetendeutschen, an den Deutschen aus Ost-, Mittelost-
und Südosteuropa insgesamt, war fraglos das größte Vertreibungsverbrechen
der Geschichte. Mit 3 Millionen direkt bei der Vertreibung Ermordeter (darunter
mindestens 2,1 Millionen Ostdeutsche, so auch polnische Quellen wie etwa
"Polskaweb News" noch am 1. 9. 2009 bestätigend, und mindestens 241.000
Sudetendeutsche), das größte Vertreibungsmassenmorden in der Geschichte.
Ganz überwiegend spielte sich dieser Vertreibungsholocaust in der Zeit
nach der Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945 ab. Somit handelt
es sich gleichzeitig um den größten Völkermord nach Beendigung
der Kriegshandlungen, also im von den "Alliierten" uns gebrachten und zugedachten
"Befreiungs-Frieden". Millionen von Deutschen wurden also noch nach der militärischen
Kapitulation vom 8. Mai 1945 von ihrem Leben "befreit". Als Morde im Frieden!
Diese Massenaustreibungen der Deutschen aus ihren jahrhundertelang (über
800 Jahre lang und länger) angestammten Siedlungsgebieten müssen
ohne Wenn und Aber zudem als Friedensverbrechen bezeichnet werden. Da es
sich zudem um einen weitgehend vergessenen, versteckten, verdrängten
und verschwiegenen Vertreibungsholocaust handelt und zudem die Massenaustreibung
und das Massenmorden an den deutschen Heimatvertriebenen bis auf den heutigen
Tag keinerlei Wiedergutmachung, weder moralisch noch finanzielle Würdigung
ihrer Opfer erfahren hat, muß folglich auch diesbezüglich von
ungesühnten Friedensverbrechen in gigantischem, nie dagewesenem Ausmaß
gesprochen werden. Friedensverbrechen durch Massenmorde, Entrechtung, Ausplünderung,
ein Vertreibungsholocaust am deutschen Volk, der bislang ohne Wiedergutmachung
blieb.
So erfüllt diese verbrecherische Massenaustreibung die Kriegsverbrechendefinition
der Haager Landkriegsordnung vom 29. Juli 1899, dem Annexions- und Deportationsverbot.
Klar erkennt Gunnar Heinsohn, der Autor des "Lexikon der Völkermorde",
die Tiefe des Massenverbrechens durch die indirekten und direkten Vertreiber,
die "Alliierten" bei der Potsdamer Konferenz einerseits und etwa die polnischen
und tschechischen Vertreiberstaaten andererseits: "Auf der Potsdamer Konferenz
der Alliierten vom 17. Juli bis 2. August 1945 wird die Austreibung der deutschen
Bevölkerung ausdrücklich gebilligt und - in voraussehbarer Vergeblichkeit
(!) - gefordert, daß sie in >>geregelter und humaner Form<<
erfolgen solle. Von der Vertreibung wird - nicht zu Unrecht - eine endgültige
Regelung der osteuropäischen `Endlösung der Deutschenfrage´
erhofft" (Lexikon der Völkermode, Seite 347). Also demnach auch eine
"Sanierungsarbeit" zum Zweck einer "neuen Ordnung der ethnographischen Verhältnisse",
ein organisiertes Verbrechen. Zudem muß festgestellt werden, daß
die Westmächte den Vertreibungsbeschluß des Potsdamer Abkommens
ermöglichten, ja sich dem klar erkennbaren Vertreibungsholocaust nicht
entgegengestellt haben. Alfred Maurice de Zayas´ Werk: "Die Anglo-Amerikaner
und die Vertreibung der Deutschen" (München 1981) sollte wegen der Beteiligung
der Angloamerikaner bei der Vertreibung der Deutschen endlich von einer breiteren
Öffentlichkeit zur Kenntnis genommen werden.
Victor Gollancz, ein englischer Verleger und bekannter jüdischer Autor,
schrieb in seinem Buch "Our threatened values" (Unser bedrohtes Erbe) bezüglich
des Schicksals der deutschen Heimatvertriebenen: "Insofern das Gewissen der
Menschheit jemals wieder empfindlich werden sollte, werden diese Vertreibungen
als die unsterbliche Schande aller derer im Gedächtnis bleiben, die
sie veranlaßt oder sich damit abgefunden haben... Die Deutschen wurden
vertrieben, aber nicht einfach mit einem Mangel an übertriebener Rücksichtnahme,
sondern mit dem denkbar höchsten Maß von Brutalität."
Im April 1950 stellte Senator William Langer vor dem US-Senat fest: "Die
Massenvertreibung ist eines der größten Verbrechen, an welchem
wir direkt Anteil haben... In der gesamten Geschichte findet sich nirgends
ein so scheußliches Verbrechen aufgezeichnet wie in den Berichten über
die Begebenheiten in Ost- und Mitteleuropa. Schon 15 bis 20 Millionen wurden
von den Stätten ihrer Vorfahren entwurzelt, in die Qual einer lebendigen
Hölle geworfen oder wie Vieh über die Verwüstungen Osteuropas
getrieben. Frauen und Kinder, Alte und Hilflose, Unschuldige und Schuldige
wurden Greueltaten ausgesetzt, die noch von niemandem übertroffen wurden."
Prof. Dr. Werner Frauendienst in Mannheim stellte 1962 fest: "Wie die Hyänen
sind Polen hinter den Russen hergezogen und haben sich ihre Opfer geholt,
Männer, Frauen und Kinder, die in Gefängnisse und Lager verschleppt,
dort zu Tode gequält und umgebracht wurden, um Raum für Polen zu
schaffen, die nicht in einen menschenleeren Raum kamen, sondern der erst
menschenleer gemacht wurde."
Und bei der Massenaustreibung der Sudetendeutschen aus dem Sudetenland durch
die Tschechen war dies nicht anders. Mehr als 3 Millionen Sudetendeutsche
wurden ohne Rücksicht auf Herkunft und politische Einstellung aus ihrer
jahrhundertealten angestammten Heimat vertrieben. Ihr privates und öffentliches
Vermögen wurde entschädigungslos enteignet. In den meisten Fällen
wurden sie über Nacht und mit 30 Kilo Gepäck von Haus und Hof verjagt.
Dabei kam es zu mindestens 241.000 sudetendeutschen Vertreibungsopfern. Viele
von ihnen wurden in offenen Massakern ermordet, haben aus Verzweiflung Selbstmord
begangen, starben an Erschöpfung bei den Todesmärschen und in Lagern.
Auf dem berüchtigten Todesmarsch von 20.000 Brünner Deutschen nach
Niederösterreich zum Beispiel wurden mehrere tausend Personen erschlagen
oder starben vor Erschöpfung.
Rund 200.000 Menschen, darunter auch Tschechen und Slowaken, wurden auf Grund
des sog. Volksgerichtsdekrets ("Retribution") ab Mai 1945 interniert. Über
60.000 wurden nachträglich zu Kriegsverbrechern erklärt, rund 1.000
von ihnen wurden gehängt. Die Verurteilten wurden teilweise bis zu 23
Jahren (1968) zur Zwangsarbeit herangezogen. Unter anderem wurden sie in
die Urangruben des Erzgebirges geschickt.
Fast die ganze Volksgruppe wurde aus ihrer Heimat vertrieben. Die Vertreibungsverbrechen
wurden durch Dekret des tschechoslowakischen Präsidenten Dr. Benes amnestiert!
Die Verfolgung und Massenaustreibung der Sudetendeutschen durch die Tschechen
setzte kurz nach Kriegsende, Mitte Mai 1945 ein. Am Anfang standen Massenhinrichtungen
und -austreibungen, Vergewaltigungen und Einweisungen in tschechische Konzentrationslager.
Von Januar bis November 1946 wurden durchschnittlich je 1.200 Personen in
über 1.000 Eisenbahnzügen zusammengepfercht und über die Grenze
transportiert.
In einem Leitartikel von Werner Friedmann in der "Süddeutschen Zeitung"
(SZ) vom 4. Juni 1946 heißt es: "Zu Hunderttausenden werden sie über
die Grenze gejagt, in Viehwagen gestopft, heimatlos geworden ... Unser Mitarbeiter
Joachim Slawik hatte nun eine große Anzahl dieser unglücklichen
Menschen nach ihren Erlebnissen befragt und diesen Bericht wortgenau aufgeschrieben.
Wir haben uns nach reiflicher Überlegung entschlossen, diese Schilderung
nicht zu veröffentlichen ... weil ihre grauenhafte Darstellung eine
einzige Anklage gegen die Menschheit und Menschlichkeit ist."
In seinem Werk "Das Ende der Tabus" (Wien 1999) stellt Rudolf Czernin fest:
"Die Austreibung der Deutschen aus den Gebieten, in denen sie viele Jahrhunderte
lang zu Hause gewesen waren, ist mit dem Begriff >>Vertreibung<<
nur unzulänglich charakterisiert. Denn es geht nicht nur um das völkerrechtliche
Verbrechen der zwangsweisen Aussiedlung, sondern auch um den unfaßbaren
Terror und entfesselten Sadismus bei deren Durchführung. Auch der Begriff
`Vertreibungsverbrechen´ ist inhaltlich nicht wirklich zutreffend.
Denn es handelt sich ganz eindeutig um das Verbrechen des Völkermordes,
welches inhaltlich, wie erwähnt, auch die Vertreibung einschließt,
wobei zu bemerken ist, daß kein einziger Täter jemals zur Rechenschaft
gezogen wurde, obwohl in vielen Fällen die Namen bekannt sind. (...)
Nicht das Ausmaß dieser größten Massenvertreibung der Weltgeschichte
bestimmt die Einzigartigkeit und Einmaligkeit des historischen Geschehens,
auch nicht die schrecklichen Greueltaten, die dabei geschehen sind, ja,
nicht einmal die Millionen Toten. Der eigentliche Kern der Massenaustreibungen
aus Ost-Mitteleuropa nach Beendigung des Krieges besteht darin, daß
alles geplant, beschlossen und gebilligt wurde von jenen Kriegsgegnern Deutschlands,
die sich zur Begründung ihres Kampfes auf die höchsten sittlichen
Prinzipien, christlichen Wert und Ideale, auf die Verteidigung und Rettung
der christlich-abendländischen Zivilisation, auf die Würde des
Menschen, seine Freiheit und seine Rechte beriefen, wie dies Roosevelt und
insbesondere Churchill wiederholte Male taten. In dieser zynischen und schamlosen
Heuchelei liegt die Einzigartigkeit und Einmaligkeit dieses Verbrechens,
das ausländische Kommentatoren das `größte Menschheitsverbrechen
aller Zeiten´ nennen. Es als Folge nationalsozialistischer Schreckensherrschaft
zu bezeichnen, wie dies häufig geschieht, ist entschieden zurückzuweisen.
Denn damit soll diesem größten Menschheitsverbrechen zumindest
der Anschein einer Rechtfertigung gegeben und überdies das deutsche
Schuldkonto zusätzlich belastet werden. Nach Völkerrecht - ebenso
wie nach jedem gesunden Rechtsempfinden - gibt es kein einziges Verbrechen,
und mag es noch so groß sein, das die auch nur annähernde Rechtfertigung
für andere Verbrechen sein könnte. Ein Mord ist auch als Antwort
auf einen Mord nicht gerechtfertigt. Jede Schuld ist eine Individualschuld
und muß ausschließlich vom Täter gesühnt werden."
Als der Italiener Marco Picone Chiodo sein Buch "Sterben und Vertreibung
der Deutschen im Osten 1944 - 1949" (München 1993) vorlegte, schrieb
der Mailänder "Corriere delle Sera" über dieses Buch: "Die Wahrheit
ist, daß es einen deutschen Holocaust gab, den die Zivilbevölkerung
im Osten erlitten hat: Den Exodus und den Tod von Millionen von Verjagten
und Erschlagenen. Den hat man bisher immer verschwiegen. Er (dieser Verteibungsholocaust
an den Deutschen; RJE) gehört zu den großen `Verdrängungen´
der zeitgenössischen Geschichte...". [Der geneigte Leser siehe
auch: RJE, Anne Hipp: >>Der Vertreibungsholocaust - Die Geschichte
eines Jahrtausendverbrechens<<, Faktum-Verlag, Burg/Dithmarschen, November
2009, ISBN 978-3-933343-01-7]
Daß, was hier vor allem zentral begriffen werden muß, wenn hier
von einem historischen Ausgleich und Kompromiß die Rede ist: Die Rückgabe
dessen, was den ostdeutschen und sudetendeutschen Heimatvertriebenen und
Flüchtlingen unmittelbar weggenommen (annektiert, geraubt) worden ist,
was diesen auch als Kollektiveigentum weggenommen wurde, auch was den
Deutschen an nationaler Identität zerstört wurde, was sich heute
noch im polnischen und tschechischen Staatsbesitz befindet, also keinem Tschechen
und Polen (sowie Russen in bezug auf Nord-Ostpreußen) unmittelbar gehört,
wie etwa Grund und Boden oder verfallene Ortschaften, liegt in beiderseitigem
Nutzen und Interesse. Und zwar in allen zentralen Hinsichten im gemeinsamen
Interesse. Gleichsam auch im europäischen Interesse - im Interesse auch
der Funktionsfähigkeit einer internationalen Rechtsordnung, des Völkerrechts.
Und es ist das Mindeste vom Mindesten. Um eine wirklich dauerhafte Befriedung,
eine wirklich dauerhafte Aussöhnung oder Versöhnung zu erreichen,
ALLEIN durch einen historischen Ausgleich und Kompromiß. Für die
betroffenen Völker und für Europa insgesamt. Auch um ihrer inneren
Zuständen oder Staatsordnungen willen. Und dies auch im Interesse des
europäischen Einigungsprozesses und eben durch denselben auch ermöglichend.
Es liegt im gemeinsamen Interesse zum weiteren Aufbau beider Seiten - also
zutiefst auch im ökonomischen Interesse besonders der Vertreiberländer.
Beide Seiten soll heißen: Der Seite der Vertreibungsholocaustopfer
und der bislang nicht erfolgten Wiedergutmachung, und der Seite der Vertreibungsländer
mit ihrer bis heute anhaltenden Raubsicherungspolitik.
Daß, was die Deutschen an Grund und Boden oder verfallenen Ortschaften
zurückerhalten, wird den Ländern Polen und Tschechien Investoren
ins Land bringen, nicht irgendwelche, sondern potente deutsche Investoren.
Daß, was die Deutschen zurückerhalten, ist für uns Deutsche
zudem auch eine große Möglichkeit, ein weiteres großes politisches
Verbrechen der Bonn/Berliner-Nachkriegsrepublik zu lindern: die seit 30 Jahren
(!) andauernde Massenarbeitslosigkeit und die daraus resultierende
Verarmung breiter Schichten in diesem unserem Lande; mit beispielsweise zur
Zeit über 7 Millionen Hartz-IV-Empfängern, mit etwa Hunderttausenden
von deutschen Kindern die in Obdachlosenheimen leben müssen, mit Hunderttausenden
und Aberhunderttausenden Verarmten, die Mittags nichts Warmes in den Bauch
bekämen, wenn es keine Suppenküchen gäbe, mit einer zunehmenden
Verarmung breiter Schichten unseres Volkes: Reiche immer reicher und Arme
immer ärmer - diese ganze auch soziale Zweidrittelgesellschaft. Es eröffnet
sich dann also auch die Möglichkeit, die in unserem Lande auch herrschende
soziale Zweidrittelgesellschaft zu bekämpfen - vielleicht fühlbar
zu lindern. Wem dazu die Phantasie fehlt, der sollte mehr nachdenken!
[Denn wir haben nicht nur eine politische sondern auch eine soziale Zweidrittelgesellschaft
in diesem unserem Lande. - Auch diese Tatsachen wären nicht denkbar,
gäbe es eine funktionierende Demokratie für alle auch vorhanden
politischen Strömungen in unserem Volk und in diesem unserem Lande,
und nicht nur eine Schwarz-Rot-Mitte-Links-Parteienoligarchie-Demokratur,
die ein normales nationales Bewußtsein der Deutschen SOWIE freiheitliche
politische Prozesse in Schicksalsfragen in unserem Volk, zerstörte und
zerstört. Eine Demokratur, die dringend einer Demokratieerneuerung und
Demokratievervollkommnung bedarf. - Und zur sozialen Zweidrittelgesellschaft
sollten wir wissen, was schon der große Kirchenlehrer Augustinus (354
- 439) formulierte: "Wenn die Gerechtigkeit fehlt, was sind dann die
Reiche anderes als große Räuberbanden.“ Es geht also auch um die
Freiheit, sich erfolgreich gegen Ausbeutung und Unterdrückung
zu wenden. Und wir wissen von Reinhard Marx, Erzbischof von München
und Freising: "Ein Kapitalismus ohne Menschlichkeit, Solidarität und
Gerechtigkeit hat keine Moral und keine Zukunft." Und diejenigen Millionen
und Abermillionen unseres eigenen Volkes, die heute unter der sozialen Zweidrittelgesellschaft
gravierend leiden müssen, unter anderem auch und vor allem deshalb,
weil der ganze politische Prozeß und seine Ergebnisse durch eine Mitte-Links-Parteienoligarchie
der Demokratur nicht so sind wie sie sein müßten, weil alles eben
auch durch eine politische Zweidrittelgesellschaft verursacht wird, und auch
unter dieser politischen Zweidrittelgesellschaft leiden Millionen und Abermillionen
in diesem unserem Lande, werden einmal erfahren: "Die Zeiten fließen
und flössen sie nicht, stände es schlecht um die, die nicht an
goldenen Tischen sitzen. Neue Probleme tauchen auf, Mittel und Methoden verbrauchen
sich. Das neue kommt aus dem alten, aber es ist deswegen doch neu." So Bertolt
Brecht.]
Eine wirklich auch dauerhafte und tragfähige Versöhnung und Aussöhnung
zwischen Deutschen und Polen einerseits und Deutschen und Tschechen andererseits
(sowie mit den Russen, deren Imperialismus in bezug auf Nord-Ostpreußen)
stände nichts mehr im Weg: Durch einen historischen Ausgleich und Kompromiß
in bezug auf Ostdeutschland und das Sudetenland. Und noch ist die Möglichkeit
dazu vorhanden - ehe sie im Sande verrinnt und nach anderen Möglichkeiten
gesucht wird und werden muß, und diese auch gefunden werden. Gar keine
Frage. Da sollte man schon dem deutschen Erfindergeist, der hier niemals
ruhen wird noch überhaupt kann, vertrauen. Weil es um die nationale
Selbstbewahrung und Selbstbehauptung geht, und weil auch Jahrzehnte deutscher
Nachkriegs-Geschichte in verheerender Verletzung der deutschen Identität,
der historischen Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit auch für das deutsche
Volk, nicht auf Dauer 2000 Jahre deutscher Geschichte ruinieren können.
Die Linke, die unser Unglück ist, auch in ihrer ewigen ganzen vaterlandslosen
Sozi-Gesellenhaftigkeit, auch in ihrem zentralen Unvermögen oder brachial-ideologischer
Verblendung, letztlich nicht den Fetzen sozial-verantwortbar in bezug auf
die nationale Frage zu sein - denn sozial geht heute nur national,
also etwa auch ohne Fanatismus zu einem Multi-Kulti-TutiFrutti-Integrationswahnsinn
eines unerträglichen Einwanderungslandes (weil es nur über Ethnopluralismus
geht), wird einmal unabdingbar wieder in ihre Schranken verwiesen werden
müssen. Denn: "Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch." (Friedrich
Hölderlin)
An dem Punkt, wo die Ketten unerträglich wurden, in die man gelegt wurde
oder sich selbst gelegt hat, sind sie letztlich noch immer zersprengt worden
- weil alle Völker letztlich frei geboren sind, und nicht geboren um
auf ewig in Ketten zu liegen. Auch in den Ketten einer Demokratur nicht.
In den Ketten eines Totalverzichts zur Zersetzung der eigenen nationalen
Identität und Würde ebenso nicht. Es wird nicht mehr wie es war,
aber es kann auch nicht und niemals bleiben wie es ist.
Zwischen den Vertreiberländern einerseits und den Massenaustreibungs-
oder Vertreibungsholocaustopfern andererseits, den Deutschen insgesamt, würde
bei einem historischen Ausgleich und Kompromiß eine auch wirklich dauerhafte
und tragfähige neue deutsch-polnische und deutsch-tschechische Symbiose
entstehen: zum elementaren und gravierenden Nutzen aller Beteiligten. (Dasselbe,
im entsprechenden Verhältnis, mit den Russen in bezug auf Nord-Ostpreußen.)
Dies alles wäre realisierbar, wäre auch nur unsere herrschende
politische Klasse dazu fähig, willens und in der Lage und zur Durchsetzung
bereit. Und dies ist der Punkt und das Problem. Eines Tages werden sie dazu
bereit sein müssen - weil das Volk ihnen dann nicht mehr überallhin
folgen können wird. Bei einer auch wirklichen Erfüllung ihres Amtseides
müßten sie, die Herren der herrschenden politischen Klasse mit
ihren feinen Instinkten für ideelle und materielle Werte, schon hier
und heute dazu bereit sein. Und die herrschende (massen)mediale Klasse, sowie
die herrschende kulturelle Klasse, ist letztlich nur eine Funktion und Vasallentum
der herrschenden politischen Klasse.
Zudem: Wir Deutschen sollten immer wissen, wo die eigentlich Verantwortlichen
unseres Elends und unseres Leidens, der Verkommenheit und Heruntergekommenheit
unserer nationalen Identität, eine nationale Identität wie jedes
andere Volk der Welt sie auch besitzt, unseres Niederganges und politischen
Unfreiheit stehen: Sie stehen immer mitten unter uns! Der Deutsche ist des
Deutschen größter Feind. Dies erkannte auch Napoleon I.,
und er brachte es wie folgt auf den Punkt: „Es gibt kein gutmütigeres
aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte
ich unter ihnen nicht zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen,
dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich
gewürgt und sie meinten, damit ihre Pflicht zu tun. Törichter ist
kein anderes Volk auf der Erde. Keine Lüge kann grob genug ersonnen
werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten
sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen
Feinde.“
In der Tat, dies ist ein ganz großer Webfehler in unserem Nationalcharakter.
Wir werden, sollten und müssen ihn endlich überwinden. Und wir
sollten uns auch dabei, zur Furchtlosigkeit der Abwehr, an J. W. Goethe orientieren:
"Feiger Gedanken / bängliches Schwanken, / weibisches Zagen / ängstliches
Klagen / wendet kein Elend, / macht die nicht frei." Oder wenn Goethe sagt:
"Allen Gewalten / zum Trutz sich erhalten, / nimmer sich beugen / kräftig
sich zeigen, / rufet die Arme / der Götter herbei." Oder wie unsere
Nationalhymne es sagt: "Einigkeit durch Recht und Freiheit."
[Und in Chiffre sei auf Art. 20 Abs. 4 GG verwiesen: Das Widerstandsrecht.
Um von hier aus, wenn alle Stricke reißen und man nicht mehr zur Demokratieerneuerung
oder -vervollkommnung fähig ist, einmal alles ein Ende finden
zu lassen. Auch damit nicht mehr großartige und anerkannte, internalisiert
demokratische und seriöse und unbestechliche nationalpatriotische Universitäts-Professoren,
wie die mir eng verbundenen Prof. Dr. B. W. ("... so lange es mich noch gibt.")
und Prof. Dr. W. Pf., den Freitod suchen oder suchen müssen, weil sie
die herrschenden politischen Verhältnisse ganz einfach nicht mehr aushalten
oder ertragen können. Und dies ist auch die nackte Realtität, die
eine Demokratur hervorzubringen vermag! Und dabei sollte doch nach dem 8.
Mai, nach der Niederringung des Totalitarismus, so alles ganz anders werden.
Und wie ist es geworden? Und wie werden Andere und Nachkommende einmal, in
dieser Hinsicht, notgedrungen Vergangenheitsbewältigung betreiben müssen?
Und es ist schier unglaublich, wie die herrschende politische, mediale und
kulturelle Klasse oder Kaste der Mitte-Links-Parteienoligarchie mit den Trägern
des Wertekonservatismus und des internalisiert demokratischen und seriösen
Nationalpatriotismus umspringt! Schier unglaublich bis zum blanken Entsetzen!
Prof. Dr. Arnulf Baring im Zusammenhang mit dem Fall Martin Hohmann: "Ein
freies Land ist doch etwas anderes, als das was wir darstellen!"]
Die herrschende politische Klasse betreibt durch ihre oktroyierte Herrschafts-
und Staatsideologie der völlig falsch betriebenen und einseitigen Vergangenheitsbewältigung
(ohne die es auch diesen Totalverzicht nicht gegeben hätte), eine systematische
zweite Vertreibung. Nämlich die Austreibung der deutschen Heimatvertriebenen
auch noch aus der Geschichte. Wie das?
Die zweite Austreibung aus der Geschichte müssen die deutschen Heimatvertriebenen
heute nun in zahlreichen Fernsehsendungen erdulden und erleiden (geschweige
denn in den übrigen Medien und Schulbüchern schon seit Jahrzehnten!),
besonders der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten. Geeicht durch
die Tyrannei der historical and political correctness. Wo die Geschichte
des historischen Ostdeutschlands, des Sudetenlandes und des Vertreibungsholocaust,
mit einer Vielzahl von Geschichtsklitterungen, historischen Lügen, regelmäßig
überzogen wird. (So als ob wir schon seit eh und je in diesen Fragen
polnische oder tschechische Fernsehintendanten hätten!) Mitunter mehrfach
im Monat, Jahr um Jahr. Geschichtsklitternd verfälscht durch die wohlfeil
inszenierten und instrumentalisierten Massenmedien, durch die Herren der
herrschenden medialen Klasse, wasserträgerisch und wie in geistiger
Verwirrung und unethisch zu Diensten der Mitte-Links-Herrschaftsidologie
und dessen Monopol der >Interpretation der Geschichte<. So als ob die
Geschichte partout letztlich nicht das Auge der Wahrheit ist. Oder wie Napoleon
I. feststellt: "Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat."
Geschichte dargeboten im wahnwitzigen Mitte-Links-Parteinoligarchie-Proporz
- weil es da einiges an gemeinsamer Herrschaft abzusichern gilt. Machtbehauptung.
Denn wenn dies ins Wanken geriete - wo bliebe dann die Mitte-Links-Herrschaftsideologie,
die Verfälschung durch die Mitte-Links-Interpretation der Geschichte,
wenn das einzigartige politische Verbrechen in der Nachkriegsrepublik, mit
den Menschenrechten von Millionen und Abermillionen deutscher Heimatvertriebener
völlig skrupellos Schindluder getrieben zu haben, EBENSO wie man mit
der nationalen Identität und Würde, dem deutschen Selbstverständnis
verheerend Schindluder getrieben hat, offenbar würde, wo bliebe dann
die Mitte-Links-Herrschaftsideologie. Sie wäre mit einem Schlage entlarvt!
Und wie wäre es dann auch mit den jahrzehntelangen Opfern, die sich
nicht beugen und verbiegen ließen, die diese verfälschte Interpretation
der Geschichte gekostet hat - bis auf den heutigen Tag, Opfer, die unentwegt
in die Sozialunwirksamkeit hinabgedrückt wurden, weil sie nicht bereit
waren, ein gefälschtes historisches Bewußtsein zu übernehmen,
ihren Wertekosmos preiszugeben. Nicht bereit waren, sich ein X für
ein U vormachen zu lassen. Opfer zu Tausenden und Zehntausenden - bis in
Selbstmorde hinein, die unter einer Patriotenverfolgung litten und leiden
bis in die Existenzvernichtung hinein. (Ein noch nicht geschriebenes Kapitel,
welches einmal ein einzigartiges Aufsehen und verheerende Folgen nach sich
ziehen wird. - Und wenn auch auf die nächste Vergangenheitsbewältigung,
die noch erfrischender und spannender werden dürfte, in der Zeit nach
Überwindung der BRD-Demokratur gewartet werden muß.) Was wäre
mit diesen, wenn diese plötzlich rehabilitiert werden müßten.
Opfer eines skrupellosen Mobbings, damit sich die herrschende Sicht der Geschichts-
und Demokratieverfälschung durchsetzen konnte.
Geschichtsklitterung: Unser linker Kumpane und ewig vaterlandsloser Sozi-Geselle
unterschreibt bei einer historischen Erklärung dieses und jenes nicht,
unser wanderdünen-mittig-schwarzer Spießgeselle wiederum anderes
nicht. Also einigen wir uns auf einen Kompromiß. So als ob die historische
Wahrheit eine Handelsware wäre. Geschichtsneukreationen,
Geschichtsklitterung - auf die man sich geeinigt hat.
Aber es sind hier besonders die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten
(ARD und ZDF) und ihre Wurmfortsätze. Auch in Phoenix, ARTE, 3-SAT,
VOX etc. Beispielsmassig durch Fernsehsendungen über die bis zu 700,
800 Jahre und bis zu einem Jahrtausend und länger (mit germanischer
Urbesiedelung) angestammten Heimat- und Siedlungsgebiete der ostdeutschen
und sudetendeutschen Heimatvertriebenen, beispielsmassig die Reihe >>ZDF-History<<
mit Sendungen zum genannten Thema.
[Und auch andere zentrale Themen deutscher Geschichte. Bundeskanzler a. D.
Hellmut Schmidt: "Es ist mit Erfolg gelungen, aus der ganzen deutschen Geschichte
ein Verbrecheralbum zu machen." - Franz Josef Strauß: "Kein Volk kann
auf Dauer mit einer kriminalisierten Geschichte leben." - Hellmut Diwald:
"Die Geschichte der Deutschen wurde (nach 1945, RJE) nicht sachbezogen inspiziert
und interpretiert, sondern (nur noch) moralisch disqualifiziert." Und Diwald
an anderer Stelle: "Ohne Geschichtsbewußtsein gibt es weder eine soziokulturelle
noch eine politische Selbstbehauptung."]
Etwa durch den hier "verantwortlichen" Chef dieser Sendereihe "ZDF-History",
einem gewissen Prof. Guido Knopp. Dem "Geschichts"-Papst für eine brachial-ideologisch
vollkommen verfehlte Geschichtspräsentation und Geschichtsaufarbeitung,
nämlich einer mitte-links-extremistischen, einer schier letztlich unhaltbaren
Geschichtsinterpretation der völlig falsch und einseitig betriebenen
Vergangenheitsbewältigung. Was vielfach nur noch wenig mit historischer
Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit zu tun hat. Sendungen etwa über
die deutschen Heimatvertrieben und die Heimatvertriebenen-Siedlungsgebiete,
etwa zu Ostpreußen, zu Schlesien oder dem Sudetenland, sind nahezu
unerträglich in ihren historischen Lügen und in der Überdeckung
und Verschleierung des Totalverzichts. Der Totalverlust nahezu der Hälfte
Deutschlands (auch in Hinsicht auf das Versailler Diktat) hat am Ende immer
als gerechtfertigt und unabdingbar hinnehmbar zu erscheinen - durch deutsche
Schuld. Von polnischem und tschechischem Imperialismus ist nie die
Rede! Verlogener kann kaum etwas sein. Es sind Sendungen, die, würden
sie inszeniert und präsentiert von polnischer und tschechischer Agitation
und Propaganda (Agitprop), also von den Vertreibungsländern mit ihrer
anhaltenden Raubsicherungspolitik selbst, zur Aufrechterhaltung und unablässigen
Absicherung des Landraubes und der unablässigen Raubsicherungspolitik,
ohne einen unabdingbar notwendigen historischen Ausgleich und Kompromiß,
nicht besser inszeniert werden könnten.
Wie ist so etwas überhaupt möglich? Indem, unter anderem, der deutsche
Webfehler im Nationalcharakter sich von einem Extrem ins andere fallen läßt.
Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Heute nur noch Nationalmasochismus
und rasender Schuldkult. Kohls "mein Mädchen" (BK Merkel) leider immer
vorne weg. Ohne Niveau, bar jeden letzten Restes von nationaler Würde.
Aber diese Sendungen sind auch ein einzigartiges Zeugnis der Falschheit (im
zweiseitigen Wortsinne) der herrschenden politischen, medialen und kulturellen
Klasse, der Falschheit ihrer völlig falsch und einseitig betriebenen
Vergangenheitsbewältigung, und das permanente ins Abseits der Sozialunwirksamkeit
befördern der Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen, folglich
der nationalen Identität.
Ein einzigartiges Zeugnis des Umgangs mit den Menschenrechten der deutschen
Heimatvertriebenen und ihrer Nachkommen bis auf den heutigen Tag. Wie soll
dies alles je einmal verantwortet werden und verantwortet werden können.
Und das dies alles einmal verantwortet werden muß, dies ist unabdingbar.
Aber bis dahin erfahren die deutschen Heimatvertriebenen eben auch noch eine
weitere Austreibung, die Austreibung aus der Geschichte. Nie hat es ein Volk
in einer solchen Verirrung und Verwirrung gegeben - sich darin häuslich
eingerichtet. (Was wiederum an der Verprägung ihres politischen Systems
zu einer Demokratur liegt - und an der bisherigen Unfähigkeit der Deutschen,
diesem einfach ein Ende zu bereiten.) In einer solchen Orientierungslosigkeit,
Verlorenheit, Verlogenheit und Unterwürfigkeit. Von einem Extrem ins
andere sich fallen lassend. Und der Umgang mit den deutschen Heimatvertriebenen,
ihren Menschenrechten, der immer auch und vor allem anderen ein Umgang mit
der deutschen nationalen Identität ist, bleibt eines der größten
politischen Verbrechen der Bonn/Berliner-Nachkriegsrepublik. Was alles so
keinen Bestand haben kann, weil es jetzt schon ein Bruchpunkt ins Unheil
ist. An den Taten sollt ihr sie erkennen. Der Bruchpunkt ins Unheil ist bereits
überschritten - nur ein historischer Ausgleich und Kompromiß,
als das Mindeste vom Mindesten, die von uns Deutschen anvisiert und auch
durchgesetzt werden müssen, könnte das Unheil abwenden.
Ein historischer Ausgleich und Kompromiß, die anvisiert und durchgesetzt
werden müssen, weil sie auch letztlich nicht vom Himmel fallen und durch
den Kohlschen sowie seiner Nachfolger Europawahn, ohne Beachtung auch der
unverzichtbaren deutschen nationalen Interessen, was unsere deutsche nationale
Frage anbelangt, auch nicht vom Himmel fallen werden. [Und dies ist keine
Stellungnahme gegen die Europaidee und die unabdingbare europäische
Selbstbehauptung und Selbstbewahrung in der politischen, in der Europäischen
Politischen Zusammenarbeit (EPZ) und Einheit, sowie ökonomischen
Gemeinsamkeit, deren dezidierter Anhänger auch ich bin.] Eine Änderung,
die voraussetzt, endlich die völlig falsch und einseitig betriebene
Vergangenheitsbewältigung zu beenden. Geschichtliche Wahrheit, Recht
und Gerechtigkeit auch für das deutsche Volk zu erkennen und zu behaupten.
Neu zu erringen. Die offenen ostdeutschen und sudetendeutschen Fragen kann
man nicht nur durch europäische Visionen aus der Welt schaffen (nach
dem Motto: allgemeine europäische Freizügigkeit ist hergestellt
und das genügt - laßt uns vom Vertreibungsholocaust nicht mehr
reden), ohne handfeste Veränderungen der Wiedergutmachung im Bereich
des Möglichen, wo der historische Ausgleich und Kompromiß unabdingbar
sind. Unabdingbar ist die Rückgabe dessen, was heute noch in polnischem
und tschechischem Staatsbesitz ist. Das Mindeste vom Mindesten.
Der Staatsmann Franz Josef Strauß überaus treffend: "Der Bruch
im deutschen Geschichtsbewußtsein, der... verstärkt seit dem Ende
des Zweiten Weltkrieges die Deutschen im Unfrieden mit ihrer eigenen Geschichte
leben läßt, droht das Selbstverständnis und das Selbstbewußtsein
auch ganz Europas zu lähmen." Und sollte dies denn unbegrenzt weiter
möglich sein, nur auf Grund und in der Verantwortung der Aufrechterhaltung
des polnischen und tschechischen Imperialismus von 1945, mit seiner anhaltenden
Raubsicherungspolitik? Ein historischer Ausgleich und Kompromiß ist
unabdingbar, und nicht zuletzt auch im Interesse Europas. Und der polnische
und tschechische Imperialismus kann auf Dauer nicht verschwiegen werden.
Anmerkungen zum Versagen der Führungen der deutschen Heimatvertriebenen
selbst, und dies bis auf den heutigen Tag: Aus dieser ganzen Fehlentwicklung
der herrschenden politischen Klasse und ihrer fest installierten, inszenierten
und funktionalisierten Mitte-Links-Herrschaftsideologie, der political and
historical correctness zum eigenen Machterhalt, mußten dann auch gravierende
Folgewirkungen bei der Führung der einzelnen Landsmannschaften der Vertriebenen
fast zwangsläufig eintreten. Also die Fehler und Fehlhaltungen der Landsmannschaften
selbst, die es nicht verstanden, der herrschenden politischen Klasse heimatpolitische
Unabdingbarkeiten, Unverzichtbarkeiten und unabdingbare Notwendigkeiten genügend
zu verdeutlichen, und vor allem auch dann die heimatpolitischen Notwendigkeiten
ins (von der Demokratur irregeführten und verblendeten) Volk hineinzutragen.
Die heutige heimatpolitische Tragödie, der Trümmerhaufen des bislang
vergeblichen Kampfes um die Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen,
zahllose bunte Trümmer liegen da zuhauf herum, ist somit zu einem
beachtlichen Teil auch von hier aus selbstverschuldet und hausgemacht. (Und
ich habe schon Spitzenfunktionäre auf Grund des vor aller Augen liegenden
heimatpolitischen Scheiterns und Katastrophe, und somit auch des eigenen
Versagens, weinen gesehen und gehört: "Wir haben nichts erreicht. Es
war ein jahrzehntelanges vergebliches Ringen.") Aber eine Umorientierung
erfolgte bisher nicht. Zu sehr werden auch die Vertriebenen-Insitutionen
und -Häuser sowie Zeitschriften (alles noch aus besseren Tagen vorhanden)
als Erhöfe für Abkömmlinge, Gleichgesinnte, Linientreue oder
Parteifreunde funktionalisiert. Nepotismus zudem. Um alles im ewig gleichen
und erfolglosen Fahrwasser zu halten. Und immer noch im Stimmviehmißbrauch
sich befindend.
Man ist gescheitert, auch an sich selbst gescheitert - zu einem großen
Teil. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Man ist die falschen Wege
gegangen - Sackgassen und Holzwege. Man hat sich als Stimmvieh mißbrauchen
lassen - und als Karriereleiter mitunter (und vielleicht vielfach) die eigene
Landsmannschaft mißbraucht. Der Bankrott, der Totalverzicht, ist auch
ein Stück weit (oder überwiegend - weil von Anfang an eine falsche
Grundentscheidung getroffen wurde?) eigene Schuld. Gar keine Frage. Aber
der Totalverzicht wird so nicht stehen bleiben, weil er so nicht stehen bleiben
kann. Gerade an der Problematik der deutschen Heimatvertriebenen wird die
verloren gegangene nationale Identität der Deutschen wieder zurück
erobert werden und zurück erobert werden müssen. Und dann werden
letztlich Superstrategen des Totalverzichts, wie Willy Brandt und Helmut
Kohl, mit ihrer ganzen Politik des Verzichts und der Erfüllung, des
Verrats an der nationalen Identität des eigenen Volkes, nachträglich
auch öffentlichkeitswirksam vollkommen widerlegt und durchschaut werden.
Man wird nicht gerade Salz auf ihre Stelle streuen (oder doch?), aber man
wird sie erkennen als das, was sie waren und bewirkten: Einen Totalverzicht
bewirkend, den die Geschichte als äußerst verfehlt und verheerend
beurteilen und vollkommen verwerfen wird. Als äußerst schuldhaft
dorthin zurückschleudern wird - von wo derartiges hätte nie hervortreten
oder hervorkriechen dürfen.
Und alle auch landsmannschaftlichen Funktionäre, die zu diesem Totalverzicht
mit ihrer parteipolitischen Karriereleitersucht, mit ihrem Opportunismus,
mit ihrer politischen und historischen Halbbildung, mit ihrer Unfähigkeit
eine völlig falsch betriebene und einseitige Vergangenheitsbewältigung
nicht zu durchschauen - obwohl sie es doch wahrhaftig besser erlebt und am
eigenen Leibe erlitten und erfahren hatten, mit ihrer Unfähigkeit dem
Großen und Ganzen zu dienen, dem Schicksal ihrer eigenen Volksgruppe
verpflichtet zu sein, ob beabsichtigt oder nicht, beigetragen haben, werden
dann kein weiteres ehrendes Andenken mehr erhalten. (Ob man dann auch Salz
auf deren Stelle streuen wird, was ich bei einigen überaus begrüßen
würde, dies weiß ich nicht.) Man wird ihnen nachweisen können,
daß sie dem Großen und Ganzen, trotz vielleicht von Bemühungen
- vergeblichen Bemühungen (denn auf Taten und Ergebnisse kommt es an,
dem Dienst an der unzerstörbaren Wahrheit), eben nicht gedient haben.
Kein größerer Dienst hier festzustellen ist. Trotz der heutigen
Klagen: "Wir haben nichts erreicht!".
Denn wir sehen vor allem die Opfer, die dieses Versagen in den eigenen Reihen
kostete: die besseren heimatpolitischen Denker, die Charaktervolleren, die
skrupellos weggedrückt und weggemobbt wurden, damit der eigene Nichtdienst
und heimatpolitische Blindheit obsiegte. Denen sind wir vor allem verpflichtet.
Nochmals sei der Satz wiederholt: Aus dieser ganzen Fehlentwicklung der herrschenden
politischen Klasse und ihrer fest installierten
Mitte-Links-Herrschaftsideologie, der political and historical correctness
zum eigenen Machterhalt, mußten dann auch gravierende Folgewirkungen
bei der Führung der einzelnen Landsmannschaften der Vertriebenen fast
zwangsläufig eintreten.
Daß die Interessenvertretung dieser gewählten Vertriebenensprecher
oder Vertriebenenfunktionäre sich dem überwältigenden Druck
der mehr und mehr verfälschten Verhältnisse ebenfalls beugten und
beugen mußten, muß erkannt werden. Schäbigerweise und gesichtsverlierend
sich auch vielfach aus eigenen Interessen heraus beugen und verkrümmen
ließen, um ihrer eigenen parteipolitischen Karriereleiter willen.
[Und da kennt man einen ganzen Haufen solcher Hochseilartisten. Um der parteipolitischen
Posten und Pöstchen willen - zur Effektivität auch des Stimmviehmißbrauchs.
Und die Union legte sich gar das Hauptpotential an die Leine, inclusive des
BdV-Vorsitz, Wahlstimmen hier und Wahlstimmen dort. Analog was bei den Sozis
dann der Einfluß auf die Gewerkschaften ist. Mit dem Unterschied, das
die Sozis mehr für die Gewerkschaften tun als die Unionisten je für
die Heimatvertriebenen auch nur annäherungsweise gebracht haben - heimatpolitisch
gesehen. Denn durch Kohl und mit Kohl letztlich absolut nichts - den Totalverzicht!!
Der allerdings niemals von Dauer sein kann. Was sich auch einmal rächen
wird.]
Und es hier somit auch zu einem erneuten Verrat an den Heimatvertriebenen,
hier innerhalb der eigenen Landsmannschaften, kam. Eine effektive Interessenvertretung
mehr und mehr scheiterte - und sich nur noch der herrschenden Mitte-Links-Parteioligarchie
mit ihrer völlig falsch und einseitig betriebenen Vergangenheitsbewältigung,
aus eigenem Machtinteresse oder auch Unverständnis heraus, anpaßte.
Anpaßte und fortgesetzt unterwarf bis auf den heutigen Tag. EINE RUNDUM-TRAGÖDIE.
Viele der Funktionäre, die in der herrschenden Mitte-Links-Parteienoligarchie-Demokratur,
in den Mitte-Links-Parteienoligarchie-Parteien Karriere machten, übernahmen
um ihrer Karriere willen, also opportunistisch und egoistisch ohne jede Bindung
an das Große und Ganze ihrer eigenen Landsleute und Landsmannschaften,
die in der Demokratur völlig falsch und einseitig betriebene Vergangenheitsbewältigung
zu Lasten der deutschen Heimatvertriebenen. Oder sie taten es aus falschem
heimatpolitischen Bewußtsein heraus, was gleich bleibt. Oder sie taten
es um ein paar Silberlinge willen - Judaslohn. Kalkulierten europäisch,
völlig versessen und verstiegen, brachial-ideologisch verblendet um
auch einmal am Tisch der "Funktionselite" zu sitzen, auch auf der Kulturschiene
Purzelbäume ohne Heimatpolitik schlagend, um im anschließenden
Totalverzicht völlig entlarvt zu werden. So wie ein gewisser Spitzenfunktionär
O. B. und sein grenzenloser Bankrott und Versagen. Und der Irrweg wurde spätestens
durch den Totalverzicht beim "Zwei-plus-vier-Vertrag" offenbar. Betrogene
Betrüger! Was schon Jahrzehnte vorher absehbar war.
Die deutschen Heimatvertrieben wurden also nicht nur von der herrschenden
politischen Klasse der Mitte-Links-Parteienoligarchie (und deren völlig
verqueren und falschen politischen Positionierungen) als Wahlstimmvieh, besonders
bei den Bundestagswahlen, mißbraucht, sondern auch noch zusätzlich
mißbraucht oder desorientiert, das Elend vervollkommnend, von einer
Vielzahl der eigenen obersten Funktionäre als Karriereleiter, also aus
egoistischen Gründen die nur alleine ihrem persönlichen Fortkommen
dienten, und danach sich auch ihre politisch opportunistischen Positionierungen
richteten - ihre Ausgrenzungskämpfe gegen Mißliebige und Störende,
damit die eigene Linie dominierte weil sie ja auch parteipolitisch für
sich selbst honoriert wurde. Und alles tat die herrschende politische Klasse
der Mitte-Links-Demokratur hierzu, dies auch so und nicht anders eintreten
zu lassen. Um auch hier den schier unglaublich verfehlten Weg einer völlig
falsch betriebenen Vergangenheitsbewältigung im Interesse einer undemokratischen
Mitte-Links-Parteienoligarchie abgesichert zu erhalten.
Resultat: Das totale Versagen zum Tatalverzicht der Bonn/Berliner Mitte-Links-Parteienoligarchie,
das totale Versagen und die Nichtberücksichtigung der Menschenrechte
der deutschen Heimatvertrieben, Millionen und Abermillionen deutscher Landsleute.
Und alles nicht nur ein politisches Verbrechen an den Menschenrechten der
deutschen Heimatvertrieben, sondern damit untrennbar verbunden, und man kann
es nicht oft genug wiederholen: ein unsägliches politisches Verbrechen
an der nationalen Identität der Deutschen. An der nationalen Selbstbewahrung
und Selbstbehauptung der Deutschen insgesamt. Und die Mehrheit des deutschen
Volkes begehrt dagegen nicht auf - noch nicht. Aber das Volk weiß im
Grunde um dieser unendlichen Ungerechtigkeiten und Fehler gegenüber
den deutschen Heimatvertriebenen und wie man Schindlunder mit der eigenen
nationalen Identität betreibt. Es weiß um die unendlichen Verfehlungen
gegenüber den Menschenrechten der deutschen Heimatvertriebenen. Aber
warum begehrt es nicht auf? Weil es zu einer fast halbtotalitären Dominanz
der herrschenden politischen Parteinoligarchie-Demokratur und ihrer verfehlten
politischen Positionierungen gekommen ist, mit einer brachial-ideologischen
Dominanz einer völlig falsch und einseitig betriebenen Vergangenheitsbewältigung.
Und weil diese Interpretation der Geschichte zum Machterhalt der Mitte-Links-Parteienoligarchie
ganz entscheidend ist.
Aber nichts wird letztlich haltbar sein, wenn der dementsprechende Bruchpunkt
ins Unheil nicht erkannt und korrigiert wird. Ansonsten wird es auf die Urheber
neuen Unrechts einmal zurückgeschleudert werden oder zurückfallen.
Es wird und muß sich einmal rächen. Weil man mit der nationalen
Selbstbewahrung und Selbstbehauptung eines ganzen Volkes einfach so nicht
unbegrenzt umspringen kann. Noch ist nicht aller Tage Abend. Die Frage der
deutschen Heimatvertriebenen, die Frage des Vertreibungsholocaust an den
Deutschen, ist vor allem eine Frage der verlorenen und wieder zu erringenden
Frage der nationalen Identität der Deutschen geworden. Und sie sollte
auch unabdingbar dazu gemacht werden. Komme, was da wolle. Die Frage der
Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen und der Wiedererringung der
nationalen Identität der Deutschen insgesamt, sind unabdingbar miteinander
verkettet. Auch Demokratur-Verhältnisse werden daran letztlich nichts
zu ändern vermögen, weil sie nicht unbegrenzt überdauern werden.
Weil es um politische Freiheit für uns alle geht, die man nicht endlos
in Ketten halten kann, weil es darum geht, erneut zu erkennen und durchzusetzen,
wer der einzige und wahre, der alleinige Souverän ist: das Volk. Und
der Souverän, das Volk, will letztlich immer die Gerechtigkeit - sobald
es sie auch erkannt hat. Auch wäre ein Totalverzicht bei einer Befragung
des Volkes nicht möglich gewesen. Und noch nicht einmal bei dieser Schicksalsfrage
hat man das Volk beteiligt. Dies kann alles letztlich nicht so stehen bleiben.
[Prof. Dr. Hans Herbert von Arnim stellte 1993 im 9. Kapitel seines Buches,
mit der der Kapitel-Überschrift: "Schluß: Wiederbelebung der Demokratie!",
fest:
"Das Grundübel unserer Demokratie liegt darin, daß sie keine ist.
Das Volk, der nominelle Herr und Souverän, hat in Wahrheit nichts zu
sagen. Besonders kraß ist es auf Bundesebene entmündigt, obwohl
gerade dort die wichtigsten politischen Entscheidungen fallen. Das Volk kann
auch grundlegende Entscheidungen von nationalem Interesse ... nicht an sich
ziehen. Selbst bei der Wahl seiner Vertreter, dem Königsrecht des Bürgers
in der repräsentativen Demokratie, hat er in Wahrheit keine Auswahl;
er darf lediglich die von den Parteien längst Gewählten noch formal
bestätigen und fungiert so tatsächlich bloß als >>Stimmvieh<<."
(Hans Herbert von Arnim, geboren 1939, leitete nach dem Jura- und Volkswirtschaftsstudium
zehn Jahre lang das Karl-Bräuer-Institut des Bundes der Steuerzahler.
Seit 1981 ist er Professor an der Hochschule für Verwaltungswissenschaft
in Speyer. Das Zitat stammt aus seinem Buch: >>Staat ohne Diener -
Was schert die Politiker das Wohl des Volkes?<<, Kindler-Verlag, München
1993, Seite 335. Herbert von Arnim veröffentlichte eine ganze Reihe
von höchst interessanten Werken. Wie zum Beispiel: >>Der Staat
als Beute - Wie Politiker in eigener Sache Gesetze machen<<, oder das
Buch: >>Demokratie ohne Volk - Plädoyer gegen Staatsversagen,
Machtmißbrauch und Politikverdrossenheit<<, oder das Buch mit
dem Titel: >>Vom schönen Schein der Demokratie. Politik ohne Verantwortung
- am Volk vorbei<<.)]
Die Landsmannschaften, die Mannschaften der einzelnen Landschaften (etwa
der Schlesier, der Ostpreußen, der Sudetendeutschen), und ihre Zentralorganisation,
der Bund der Vertriebenen (BdV), betreiben heute keine zielführende
Heimatpolitik mehr, wo sie vor allem endlich die herrschende politische Klasse,
was voll berechtigt wäre, unter Druck und Zugzwang setzen müßten.
Permanent an das Volk appellieren müßten. Ihre Heimatpolitik zu
einer gesamtdeutschen Frage, zu einer gesamtdeutschen Schicksalsfrage verobjektivieren
müßten. Zielgerichtete Heimatpolitik mit Auswirkung findet heute
nicht mehr statt. Das Auflösen oder Preisgeben jeder sinnvollen Heimatpolitik,
das Unterwerfen unter diesen falschen Kohlschen Europawahn, war der zentralste
aller zentralen Fehler und Fehlorientierungen. Denn dieser Kohlsche und seiner
Nachfolger Europawahn verstand es noch nicht einmal, vor dem Eintritt der
Vertreiberländer mit ihrer anhaltenden Raubsicherungspolitik in die
EU, diesen Eintritt von der zuvor unabdingbar erfolgen müssenden Wiedergutmachung
des Vertreibungsholocaust an unserem Volk abhängig zu machen. Die deutsche
Zustimmung zum Beitritt dieser Vertreiberländer hiervon abhängig
zu machen. Was für ein grenzenloses Versagen und Falschheit. Und auch
Demaskierung.
Und immer hat man noch nicht die richtigen Lehren aus der erfahrenen Tragödie
des Totalverzichts gezogen! Diesem heimatpolitischen Bankrott. Zu sehr ist
man auch zum puren Wahlstimmvieh der Union insgesamt geworden oder herabgesunken.
ZUDEM zum Opfer gefallen all zu vieler eigener Verbandsfunktionäre,
die die politischen Positionierungen der Union im Interesse ihrer Posten
und Pöstchen vertraten und bis heute vertreten - also sich der Demokratur-Parteipolitik,
der von dieser entfachten Tyrannei des Zeitgeistes unterwerfen. Aber nicht
den heimatpolitischen Interessen ihrer eigenen Volksgruppen, den eigenen
Landsmannschaften, der Vertriebenen, der nationalen Identität insgesamt
dienen. Und die des eigenen Gewissens - des selber Wissens um die wirklichen
Geschehnisse - das sich dafür Einsetzen bis zum Äußersten.
Das Sosein der Landsmannschaften ist nur noch das Fröhnen einer bloßen
Erinnerungskultur. Man baut Museen, macht Ausstellung auf Ausstellung, und
damit hat es sich auch.
Und dabei müßte doch die Heimatpolitik, zur Zeit abgewürgt
von der Mitte-Links-Demokratur, das A und O sein. Und nur die Heimatpolitik
ist der äußerste und wirksamste Ausdruck auch zur unverzichtbaren
Kultur der einzelnen Landsmannschaften oder Vertreibungsgebiete, deren Durchsetzung.
Der Liebe zu dieser Kultur und deren Durchsetzung. Die Heimatpolitik offenbart
erst den Willen zur Kultur der Landsmannschaften und deren Überlebensfähigkeit.
Ostdeutsche Kultur-Präsentation ohne Heimatpolitik ist nichts, ist das
Verderben, das Kontraproduktive. Die Reproduktion der Hoffnungslosigkeit.
Aber wie wohlfeil trachtet man danach, durch lediglich das Betonen der Kultur
der Vertriebenen, jede Heimatpolitik auszulöschen. Ohne sie unabdingbar
damit zu verbinden UND vor allem primär zu setzen. Und dabei ist die
Politik das Schicksal, prägt unserer aller Lebensqualität, Lebenssinn
und Lebensmöglichkeit. Die Politik, die primär die Kunst des Möglichen
ist, um zu einer noch höher gelagerten Kunst der Politik vorzustoßen:
die Kunst das Notwendige dann auch einmal durchzusetzen.
Wenn diese einzigartige historische Möglichkeit, durch einen wirklich
dauerhaften historischen Ausgleich und Kompromiß mit den Vertreiberländern
zu kommen, in der Schicksalsfrage der Menschenrechte der Ostdeutschen und
Sudetendeutschen und somit auch der nationalen Identität der Deutschen,
verkannt wird, so wird es mit Sicherheit einen Weg ins Unheil geben. Mit
sich einstellenden tiefgreifenden notwendigen Folgen.
Deutsche und Polen, Deutsche und Tschechen, Deutsche und Russen könnten
der Weltgeschichte ein einzigartiges Beispiel für einen historischen
Ausgleich und Kompromiß liefern, so wie sie ihn noch nie erlebt und
gesehen hat, einen einzigartigen Dienst an den Weltrechtsprinzipien unserer
Zeit: der Anerkennung der Menschenwürde, der Menschenrechte und
des Selbstbestimmungsrechtes - die unabdingbare Wiedergutmachung für
den völkerrechtlich unverjährbaren Völkermord oder Vertreibungsholocaust
am deutschen Volk. Die Ausheilung eines vollkommen unerträglichen und
von uns Deutschen nie hinnehmbaren polnischen, tschechischen und russischen
IMPERIALISMUS durch einen historischen Ausgleich und Kompromiß. Mit
der weiteren Zentralauswirkung: eine auch dauerhafte und tragfähige
Befriedung Europas. Die Illusionen von heute könnten und müssen
die Realitäten von morgen sein.
Der Tag des Erwachens oder der Erhellung wird verheerend sein, wenn wir nicht
rechtzeitig zu einem historischen Ausgleich und Kompromiß in bezug
auf den Akt des Vertreibungsholocaust am deutschen Volk fähig, bereit,
willens und in der Lage gewesen sind. Durch die Schuld beider Seiten, bei
uns Deutschen durch den schier unglaublichen, national vollkommen würdelosen
Totalverzicht durch einen vollkommen unerträglichen Nationalmasochismus
und rasenden Schuldkult (siehe die Beiträge zu BK Angela Merkel diesbezüglich,
Hinweis unterhalb), der als das Grundübel nur zutiefst VERACHTET werden
kann, für die Vertreiberländer und ihre anhaltende Raubsicherungspolitik
andererseits. Nicht nur für die beteiligten Völker, auch für
Europa insgesamt. Ganz abgesehen vom gravierenden Vergehen am Völkerrecht,
der Haager Landkriegsordnung: das Verbot von Annexion und Deportation. Weil
dieser kolossale polnische und tschechische Imperialismus vom deutschen Volk
nicht hingenommen werden kann.
[Winston Churchill 1945 in Hinsicht auf den Vertreibungsholocaust: "Die von
den Russen beherrschte polnische Regierung wurde aufgemuntert, ungeheure
und unberechtigte Übergriffe auf deutsches Gebiet zu unternehmen. Eine
Massenaustreibung von Millionen Deutschen findet statt, in schrecklichem,
bisher ungeahntem Ausmaß."]
Weil die "Politiker" des deutschen Totalverzichts kommen und gehen, das deutsche
Volk aber bleibt! Weil eine Demokratie die zur Demokratur wurde, und somit
in ihren politischen Ergebnissen nie alle in unserem Volk auch vorhandenen
politischen Strömungen am politischen Prozeß beteiligt hat, anderenfalls
der Totalverzicht nie möglich gewesen wäre!!, kein Dauerzustand
bleiben wird. Weil mit dem kolossalen und erdrückenden Unrecht am deutschen
Volk, Europa nie sich selbst wird wirklich finden können!
Auch hätten die darüber hinaus beteiligten Siegermächte von
1945 gegenüber den Besiegten von 1945 [nicht den "Befreiten", eine ganze
Nation kann man immer nur besiegen!] eine einzigartige Möglichkeit,
die brachiale Oktroyierung, Zwang und Erpressung durch den "Zwei-plus-vier-Vertrag"
zum Totalverzicht ausheilend, auch durch die Tat und auch im deutschen Falle
zu beweisen, was ihnen die Zentralwerte, die Weltrechtsprinzipien und -maximen
der Menschheit: Menschenwürde, Menschenrechte und Selbstbestimmungrecht,
wirklich wert sind und bedeuten, und wie sie diese auch gegenüber dem
deutschen Volk bereit sind endlich zu realisieren und zu gewähren. Weil
das deutsche Volk die Zersetzung seiner Selbstachtung auf Dauer nicht hinnehmen
wird noch hinnehmen kann!
Die brachiale Oktroyierung, Zwang und Erpressung durch den "Zwei-plus-vier-Vertrag"?
Nun, davon ist nichts zurückzunehmen! Warum?
Univ.-Prof. Dr. Helmut Diwald: "Niemand kann daran zweifeln, daß sich
unsere Politiker zum Verzicht auf die Ostgebiete haben nötigen lassen.
Sie sind erpreßt worden, sie haben sich erpressen lassen." Und Diwald
weiterhin: "Der Fraktionsvorsitzende Alfred Dregger erklärte auf eine
Frage, ob das Junktim: Einigung gegen Abtretung der Ostgebiete nicht eine
glatte Erpressung gewesen sei, mit entwaffnender Knappheit: >>Eine
Erpressung, jawohl, aber in der Politik ist das so!<<. Herr Dr. Dregger
mag damit etwas Zutreffendes gesagt haben. Aber nicht weniger zu Recht besteht
die Frage, ob das in der Politik, vor allem in diesem Fall, wirklich hat
so sein müssen. Denn was von erpreßten Verträgen zu halten
ist, darauf gibt das geltende Völkerrecht eine unmißverständliche
Antwort: Solche Verträge sind nach der "Wiener Vertragsrechts-Konvention"
vom 23. Mai 1969, Artikel 52 bzw. 53 von vornherein nichtig." Und Diwald
weiterhin:
"Was 1950 Recht und Unrecht war, das war auch 1990 Recht und Unrecht - und
dies ist es auch heute, an diesem Tag. Die Grenzregelung der Zwei-plus-vier-Verhandlungen
hat alle feierlichen Erklärungen sowohl der Westalliierten als auch
der Bonner Regierungen seit 1949 hinweggewischt. Deutschland hat also keinen
Friedensvertrag, sondern ein Grenzdiktat."
So überaus treffend und klarsichtig Univ.-Prof. Dr. Hellmut Diwald,
Würzburg, in seinem Vortrag aus Anlaß der 40-jährigen Gedenkveranstaltung
der Gründung der Landsmannschaft Schlesien, Kreisgruppe Bonn, am 20.
4. 1991 in Bonn. Titel: >>Deutschland und seine Ostgebiete 1991<<.
Zur Dokumentation dieses Vortrages, eine äußerst beachtliche 1A
Analyse zum Schicksal der deutschen Heimatvertrieben, siehe der geneigte
Leser unter:
http://www.carookee.de/forum/rbi/Prof_Dr_HELLMUT_DIWALD_34
_Deutschland_und_seine_Ostgebiete_1991_34.26329904-0-01103
Denn eines ist unabweisbar, so sicher wie der Tag auf die Nacht folgt und
das Amen in der Kirche ist, der Mensch frei geboren wurde und nicht in Ketten
zu liegen hat: Der deutsche Totalverzicht ist [in Chiffre: Und war ein Volk
in der Geschichte je national würdeloser - ein Osten, der mit unserer
deutschen Seele untrennbar verbunden ist?] und wird letztlich ein gewaltiger
Pyrrhussieg für die Vertreiberländer und ihre anhaltende Raubsicherungspolitik
sein. Der diabolische Totalverzicht wird ebenso ein Pyrrhussieg für
eine auch wirklich dauerhafte und tragfähige europäische
Friedensordnung sein. Und vor allem und das Wichtigste: der satanische Totalverzicht
wird für die eigentlich Schuldigen, die herrschende politische Klasse
hier bei uns und ihre Mitte-Links-Parteienoligarchie ohne Legitimation zum
Totalverzicht, die diese Herren niemals hatten, den sie von unserem Volk
nie bekamen, einmal ein verheerender Pyrrhussieg sein. Denn der Totalverzicht
durch diese deutschen Herren der herrschenden politischen, medialen und kulturellen
Klasse, diesen Herren mit den feinen Instinkten für ideelle und materielle
Werte, bewies auch gleichzeitig die Unfreiheitlichkeit einer Mitte-Links-Parteienoligarchie
durch Demokratieverfälschung trotz einer soliden Verfassung, die die
Menschenrechte von Millionen und Abermillionen eigener deutscher Landsleute
sowie die nationale Identität der Deutschen insgesamt nicht berücksichtigte,
bis auf den heutigen Tag nicht berücksichtigt. Weil sie den Dienst am
Großen und Ganzen, am Allgemeinwohl, nicht nachkamen, durch brachial-ideologische
Verblendung einer satanisch-fanatisch falsch und einseitig betriebenen Vergangenheitsbewältigung,
vielleicht nicht einmal erkannten, wozu sie alleine ihr Amtseid hätte
verpflichten müssen, und bis auf den heutigen Tag nicht nachkommen.
Dies wird niemals wie nichts verhallen können - es wird sich rächen!
Es wird sich zurück auf die deutschen Urheber, innerhalb des eigenen
Volkes selbst, wenden und einmal wie Donnerhall über sie kommen oder
hereinbrechen. Wenn diese Herren sich nicht doch noch bereit erklären,
sich in dieser Schicksalsfrage unseres Volkes endlich zu korrigieren und
zu besinnen, das Mindeste vom Mindesten herzustellen: einen historischen
Ausgleich und Kompromiß. Endlich aufzuwachen und ihren brachial-ideologischen
Fanatistmus einer völlig falsch betriebenen Vergangenheitsbewältigung
und Umerziehung abzustreifen, sich zu häuten oder abzuschminken - weil
mit zu großer, verheerender Schuld vor dem eigenen Volk verbunden,
nicht mehr blind wie ein Maulwurf gegenüber den Schicksalsfragen und
Lebensinteressen auch des eigenen Volkes zu sein.
Die zentralen politischen Fehler der herrschenden politischen Klasse in unserer
Nachkriegsrepublik werden einmal vollkommen durchschaut und erkannt werden
- vom Volk und mehrheitlich. Mit 1989/1990 in Mitteldeutschland (nicht Ostdeutschland!)
ist die Zeit der ganz großen Veränderungen nicht plötzlich
ausgestorben - dies wäre das Ende aller Hoffnungen. Ganz gewiß
nicht. Denn eines ist unabdingbar: Nicht für alle Zeiten kann man dem
deutschen Volk insgesamt ein X für ein U vormachen, es in einem Status
eines Volkes minderen Rechts belassen, Selbstbestimmungsrecht sagen und Fremdbestimmung
meinen und bewerkstelligen - dazu nach innen Bütteldienste leisten.
Zudem mit einer unerträglichen Unterwürfigkeit, Willfährigkeit
und nationalen Würdelosigkeit auch den Vertreiberländern mit ihrer
anhaltenden Raubsicherungspolitik gegenüber. Dies wird und muß
ein Ende finden. Im Klartext: Ein historischer Ausgleich und Kompromiß
wird vor allen Dingen primär von der deutschen herrschenden politischen
Klasse verhindert - verunmöglicht. Bislang zumindest. Deutschland und
das deutsche Volk hätten aus vielerlei Möglichkeiten heraus die
Kraft dazu (etwa hätte man zum EU-Beitritt Polens und Tschechiens NEIN
sagen können und müssen, solange diese nicht Wiedergutmachung für
den Vertreibungsholocaust leisten! - Dies ist die Auffassung von Millionen
und Abermillionen Deutschen, wann wurden deren Positionierungen je berücksichtigt?),
einen historischen Ausgleich und Kompromiß auch zu bewerkstelligen.
Nicht nur zu fordern, sondern auch durchzusetzen. Es hätte auch die
politischen und sonstigen Mittel dazu. Insbesondere die moralische Pflicht.
Aber Unmoral, nationale Würdelosigkeit bis zum Exzeß und Demokratur
passen wie die Faust aufs Auge - für die herrschende politische Klasse
in der BRD-Nachkriegsrepublik.
Die von mir äußerst geschätzten Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer
und Prof. Dr. Ludwig Erhard, oder der mehrfache Bundesminister und bayerische
Ministerpräsident Dr. Franz Josef Strauß (FJS), allesamt Staatsmänner
(nicht nur Politiker!), die es ansonsten in der Nachkriegsrepublik bislang
außer diesen nicht gegeben hat, wüßten was in Richtung eines
unabdingbaren historischen Ausgleiches und Kompromißes zu tun wäre,
unser größter Reichskanzler, Reichskanzler Bismarck, hätte
es eh gewußt, aber die Frahm-Brandts, die Kohls und die Merkels wußten
und wissen es eindeutig nicht. Aber wir werden letztere auch noch gehen sehen.
Ob mit oder ohne Hosen. Das deutsche Volk aber wird bleiben. Auch Nationalmasochismus
und rasender Schuldkult werden vergehen.
[Der geneigte Leser siehe in bezug auf den anhaltenden Nationalmasochismus
und rasenden Schuldkult der Bundeskanzlerin Dr. Dr. h. c. Angela Merkel unterhalb
auch meine Beiträge:
>>Anmerkungen zu Bundeskanzlerin Merkels Versagen in der nationalen
Frage und somit auch in der Nachbarschafts- und Europapolitik, ihre defizitären
Grundansätze
Beispiel: Danzig Westerplatte 1. September 2009<<
unter:
http://www.carookee.de/forum/rbi/25017427-0-01113
und:
>>Merkels verhängnisvoller Umgang mit der Geschichte und der nationalen
Identität der Deutschen am Beispiel ihrer Reden in Paris und Washington
---
Die >Interpretation der Geschichte< durch die real existierende Demokratur,
die Mitte-Links-Parteienoligarchie, führt zur anhaltenden Zersetzung
der nationalen Identität der Deutschen und zu gravierenden Fehlentwicklungen
in der Nachbarschafts- und Europapolitik<<
unter:
http://www.carookee.de/forum/rbi/Merkels_verhaengnisvoller_Umgang
_mit_der_Geschichte_und
_der_nationalen_Identitaet_der_Deutschen_am.25436464-0-01103 ]
Alles andere, für den Fall, das eben kein historischer Ausgleich und
Kompromiß stattfindet, wenn dieser nicht zustande kommt, wird nur langfristig
auf Sand gebaut sein. Flugsand oder Treibsand. Der Bund der Vertriebenen
(BdV), Weltnetzseite: http://www.bund-der-vertriebenen.de/ , hat diesbezüglich
endlich mit einer sinnvoll-zielgerichteten Heimatpolitik wieder zu beginnen
- in Richtung auf einen historischen Ausgleich und Kompromiß, zu denen
es keine positive oder brauchbare Alternative geben kann. Einer Heimatpolitik,
die sich auch durchsetzen läßt, und durchgesetzt werden muß,
Alternativvorstellungen die ganz einfach durchgesetzt werden müssen.
Komme, was da wolle. Der BdV hat endlich damit aufzuhören, die deutschen
Heimatvertriebenen letztlich als ein Museumsverein mit purer, heimatpolitisch
vollkommen entkernter oder entmannter Erinnerungskultur endgültig ruhig
zu stellen, also sich vom Stimmviehmißbrauch durch die Mitte-Links-Parteienoligarchie
endlich zu befreien. Die Herabstufung der Arbeit der einzelnen Landsmannschaften,
etwa diejenigen der Schlesier, der Ostpreußen oder der Sudetendeutschen,
"zu ebenso beliebigen wie farbenfrohen Trachten- und Gesangvereinen, zu exotischer
Folklore". (Hellmut Diwald)
Die Zernierung und Pervertierung jeder Normalität und Empfindungen -
ein schier unglaublicher, vor allem Werteverlust mit einer unabdingbaren
Ausstrahlung auch auf alle anderen zentralen politischen Fragestellungen
und Lösungen. Ganz abgesehen von dem zerstörten Rechtsempfinden
oder Rechtsbewußtsein von Millionen und Abermillionen deutscher Heimatvertriebenen
und ihrer Nachkommen bis auf den heutigen Tag. Ein diabolischer Akt unbegreifbaren
Ausmaßes der Demütigung und nationalen WÜRDELOSIGKEIT.
[BK Helmut Kohl und der "Zwei-plus-vier-Vertrag": die zweitgrößte
Schande und Unfähigkeit in der deutschen Geschichte überhaupt -
in der Person und in der Sache! - Und nichts unternahm BK Kohl seinerzeit
zudem gegen das Krebsgeschwür allen nihilistisch-materialistischen
Niederganges oder Verkommenheiten in unserem Staat: die linke und linksextremistische
68er-APO-Kulturrevolution, dieser verrückt gewordenen Wertezersetzung
und Nihilismus par excellence - mit dem >Gang durch die Institutionen<
bis auf den heutigen Tag. Ein zentraler Fehler der Union, schier unbegreifbar
und felsenfestes Anzeichen dafür, daß die Union LETZTLICH den
internationalistischen Linken nicht gewachsen sein wird. Nicht gewachsen
ist, auch nicht als mittige Wanderdünenmitte. Und dies wissen wir schon
seit Jahrzehnten.
Und der politische Feind der wirklichen Freiheit und notwendigen nationalen
Identität und Erneuerung des deutschen Volkes, steht links! Steht grundsätzlich
links. Weil eben die dem nihilistischen Materialismus und der Wertezersetzung
frönenden Linken, schon immer überwiegend geborene oder brachial-ideologisch
verblendete vaterlandslose Gesellen waren und sind, kein brauchbares oder
normales Verhältnis zur nationalen Frage haben.
Und weil vor allem die internationalistische Linke heute nicht weiß:
Sozial geht nur national! Also die soziale Frage, die immer primäre
politische Frage nach der sozialen Gerechtigkeit, heute nur im Zusammenhang
mit der nationalen Frage gelöst werden kann. Und dem widersprechen auch
äußerst gravierende und klarsichtige Momente von Oskar Lafontaine
nicht, weil es eben leider nur Momente bleiben, Geistesblitze, wie Sternschnuppen
aufglühend und verglühend. So wenn er, der Oskar, etwa äußerst
zutreffend und dankenswerterweise feststellt: "Der Staat ist verpflichtet,
seine Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Er ist verpflichtet
zu verhindern, dass Familienväter und -frauen arbeitslos werden, weil
Fremdarbeiter zu niedrigen Löhnen ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen."
(Rede auf einer Kundgebung in Chemnitz, 14. Juni 2005.)]
Auch der Scham und der Schande. Aber diese Entwürdigungen, dieser Niedergang
kann nur auf Dauer eine Illusion sein - eine Fata Morgana. Zu würdelos
und beschämend um für alle Zeit Bestand haben zu können. Zu
erniedrigend bis zur völligen Selbstpreisgabe. Kommende und die Kommenden
werden dies auf keinen Fall auf Dauer zu akzeptieren vermögen - ohne
nicht auch noch ihr Gesicht vor der dann kommenden Nachwelt zu verlieren.
Weil es um die Rückgewinnung der nationalen Identität in der Normalität
geht, wie sie jedes andere Volk der Welt auch als normal und selbstverständlich
besitzt - besitzen muß um Bestand zu haben. Weil auch keine Demokratie
längerfristig ohne internalisiert demokratischen und seriösen Nationalpatriotismus
überleben kann! Weil die Frage als solche, und nach der unverzichtbaren
Wiedergutmachung für den Vertreibungsholocaust am deutschen Volk, dann
einmal als eine gesamtdeutsche Frage verobjektiviert werden wird und muß.
In einer ganz anderer Dimension virulent werden wird. Weil man millionenfache
Menschenrechtsverletzungen nicht in einer bloßen Erinnerungskultur
sich tot laufen lassen kann, ohne Wiedergutmachung und Realisierung auch
deutscher Nationalinteressen. Eben in der Form eines unabdingbaren und auch
tatsächlich durchzusetzenden historischen Ausgleich und Kompromiß.
Denn eines ist klar und muß immer in unserem Bewußtsein getragen
werden: "WIR HABEN VIELES ÜBERSTANDEN, NEUES UNRECHT WIRD UNS NICHT
BRECHEN. DAS URTEIL DER GESCHICHTE ÜBER DIE URHEBER WIRD BITTER SEIN!"
So der von mir geschätzte ehemalige Präsident des Bundes der Vertriebenen
(BdV), Dr. Herbert Czaja, am 19. Juli 1991 im Deutschen Ostdienst (DOD).
Und ein weiteres ist ebenso klar und muß eindeutig immer in unserem Bewußtsein getragen werden:
"Völkerstrafrechtlich stellt die Vertreibung und Beraubung der Sudetendeutschen
(und auch der Ostdeutschen wie etwa der Schlesier und Ostpreußen, RJE)
Völkermord dar. Aufrufe zu Mord und Vertreibung erließen tschechische
Exilpolitiker wiederholt von London aus. Schon im Jahre 1939 wurde der Plan
zur Beseitigung der Sudetendeutschen aus ihrem Siedlungsgebiet erstmals erörtert.
Professor Ermacora kommt (Rechtsgutmachten über die sudetendeutschen
Fragen, 1991, S. 260) zu dem Ergebnis, daß die Tatbestandsmerkmale
des Völkermordes sich so zu einem Maße verdichten, daß eine
andere Interpretation des Komplexes der Vertreibung der Sudetendeutschen
wie in diesem Gutachten angeführt - zumindest von der heutigen Warte
aus gesehen - bei bestem Wissen und Gewissen nicht denkmöglich ist.
Das Verbrechen des Völkermordes ist aus dem Internationalen Abkommen
über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes ins innerstaatliche
deutsche Strafrecht übernommen, siehe § 220a Strafgesetzbuch. Auf
ihn ist das Weltrechtsprinzip anzuwenden, d. h. das deutsche Strafrecht gilt,
unabhängig vom Recht des Tatortes, auch für Taten, die im Ausland
begangen werden.
§ 220a lautet in dem hier in Betracht kommenden Teil:
>>Wer in der Absicht, eine nationale, rassische, religiöse oder
durch ihr Volkstum bestimmte Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören,
1. Mitglieder der Gruppe tötet,
2. Mitgliedern der Gruppe schwere körperliche oder seelische Schäden,
insbesondere der in § 224 bezeichneten Art, zufügt,
3. die Gruppe unter Lebensbedingungen stellt, die geeignet sind, deren körperliche
Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen,
wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.<<
Das Verbrechen des Völkermordes ist unverjährbar, § 78 Abs. 2 Strafgesetzbuch.
§ 220a ist zwar erst am 22. Februar 1955 in Kraft getreten; er kann
also nicht auf die vor diesem Zeitpunkt begangenen Straftaten angewendet
werden (Rückwirkungsverbot). Aber soweit die strafbaren Handlungen über
diesen Zeitpunkt hinaus fortgesetzt werden, so in den Zwangsarbeitslagern
(z. B. im Uranbergbau in St. Joachimsthal), greift die Strafvorschrift ein.
Die letzten überlebenden Opfer wurden im Jahre 1968 freigelassen.
Die Vertreibung für sich genommen stellt einen besonders schweren Fall
der Nötigung i. S. des § 240 StGB dar (Nötigung mit Gewalt
oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel, die Heimat zu verlassen).
Sie stellt ein Dauerdelikt dar, das erst beendet ist, wenn der Täter
den rechtswidrigen Zustand nicht mehr aufrechterhält, d. h. die Rückkehr
in die Heimat freigibt. Die rechtswidrige Inbesitznahme des beweglichen Vermögens
ist als Raub i. S. des § 249 StGB zu werten (Räuber ist, wer mit
Gewalt gegen eine Person oder unter Anwendung von Drohungen mit gegenwärtiger
Gefahr für Leib und Leben eine fremde bewegliche Sache einem anderen
in der Absicht wegnimmt, sich dieselbe rechtswidrig zuzueignen). (...)".
Soweit der von mir äußerst geschätzte und unbestechliche
Ministerialrat a. D. und Strafrichter Dr. jur. Hermann Nadler in seinem Beitrag:
"Der Prager Vertrag - Anmerkungen insbesondere aus strafrechtlicher Sicht",
in dem von mir herausgegebenen Werk: >>Die Tschechoslowakei - Das Ende
einer Fehlkonstruktion - 1992/93 - Die sudetendeutsche Frage bleibt offen<<,
Berg 1993ff. In dieser Publikation gibt es, selbstredend, die folgenden erstrangigen
Mitautoren: Univ.-Prof. Dr. Lothar Bossle, der Pressereferent des Bundesverbandes
der Sudetendeutschen Landsmannschaft (SL) Mafred Riedl, Prof. Richard W.
Eichler, Dr. Alfred Schickel (Zeitgechichtliche Forschungsstelle Ingolstadt),
Toni Herget, der Vorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft Österreichs
(SLÖ), Karsten Eder, Staatsminister a. D. Walter Stein, Univ.-Prof.
Dr. Hellmut Diwald, MA Carsten Kießwetter, Dr. Rudolf Ohlbaum, Seine
Exzellenz Gerhard Pieschl, Weihbischof in Limburg, MdB a.D. Siegfried
Zoglmann, der ehemalige Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe und MdB
a. D. Walter Becher, der ehemalige Betreuer der Heimatlandschaft Polzen-Neiße-Niederland,
Kurt Reichelt, Prof. Dr. Fritz Münch, Dipl.-Ing. Roland Schnürch,
der Sprecher der sudetendeutschen Volksgruppe Franz Neubauer, der Strafrichter
und Ministerialrat a. D., der unbestechliche Dr. jur. Hermann Nadler, der
Bundesvorsitzende des BdV und MdB Dr. Fritz Wittmann, Dr. Alfred Ardelt,
Dr. Walter Staffa, Pfarrer Friedrich Alfred Berger, Bundesgeschäftsführer
der SL Horst Löffler, Präsident der sudetendeutschen Bundesversammlung
Prof. Dr. Hans Sehling, sowie Oberfinanzpräsident Heinz Kraus.
Um es zu wiederholen, weil man es nicht oft genug wiederholen kann: Die Frahm-Brandts
[Zitat Willy Brandt laut DER SPIEGEL: "Es war schwerer das Rauchen aufzugeben
als die andere Hälfte Deutschlands!"], die Kohls und die Merkels, die
nichts, aber auch gar NICHTS im Interesse der deutschen Heimatvertriebenen
und ihrer unverjährbaren Menschenrechte SOWIE im Interesse des deutschen
Volkes durchgesetzt haben, außer sie als "Stimmvieh" (Linus Kather)
zu mißbrauchen - bis auf den heutigen Tag, kommen und gehen, aber das
deutsche Volk bleibt. Seine nationale Selbstbehauptung und nationale Selbstbewahrung,
seine nationale Würde werden, sollte es uns nicht mehr gelingen, andere
einmal unabdingbar zurückzuerobern haben, und auch zurück erobern.
Da kann nicht der geringste Zweifel sein. Abtöten läßt sich
dies für alle Zeiten nicht: als das Ende aller Menschlichkeit und Menschenrechte
auch für unser deutsches Volk - in einer beispiellosen schier unglaublichen
nationalen Würdelosigkeit. Noch ist nicht aller Tage Abend. Nichts wird
hier wieder so wie es war, aber auch nichts kann bleiben wie es ist! Dies
wäre eine pure Illusion. Eine Fata Morgana.
Es ist schier unglaublich empörend, wie die herrschende politische Klasse
(auch die kulturelle und die mediale Klasse) mit den Interessen der deutschen
Heimatvertriebenen, mit den berechtigten Anliegen der deutschen Heimatvertriebenen
(die immer auch ein zentrales Anliegen unserer ganzen Nation und unseres
ganzen Volkes sind - wir alle sind letztlich in der Solidarität und
Schicksalsgemeinschaft unseres Volkes und in der Stunde der Not, auch Sudetendeutsche
und Ostdeutsche - gar keine Frage!) in der Vergangenheit umgegangen oder
umgesprungen ist, und umgeht, bis auf den heutigen Tag. Wie sie damit über
die Jahrzehnte hinweg Stimmvieh-Schindluder, Stimmvieh-Mißbrauch betrieben
hat - gegen Millionen und Abermillionen eigener Landsleute und deren Menschenrechte.
[Bei den Wahlen waren sie dann immer gut genug, bei den beiden Volksparteien
(Union und SPD) an der richtigen Stelle das richtige Kreuzchen zu machen,
und dazu wurde ihnen TATENLOS nach dem Munde geredet - aber ansonsten wurde
für sie von diesen Mitte-Links-Parteienoligarchie-Formationen, für
die Heimatvertriebenen und ihre unabdingbaren Menschenrechte NICHTS ERREICHT,
nichts vollbracht. Ganz im Gegenteil - es kam zum Totalverzicht.]
Auch das deutsche Volk hat ein unabdingbares Recht auf Wiedergutmachung.
Weil auch die Zeit des Totalitarismus in der ersten Hälfte des zwanzigsten
Jahrhunderts nicht die Schuld oder gar Alleinschuld der Deutschen war,
sondern die Schuld unter einer Reihe von europäischen Völkern verteilt
werden muß. Und das amerikanische Volk, deren seinerzeitige Führung,
auch nicht freizusprechen ist. Endlich eine Historisierung der jüngsten
Zeitgeschichte Deutschlands und ganz Europas vorgenommen werden muß.
Anders: In der Zeitung "Die Welt" vom 13. März 1985 ist der Leserbrief
des Ehrenpräsidenten des Verbandes der Jagdflieger des freien Frankreich,
Marcel Boisot, abgedruckt, aus dem ich die folgenden Sätze zitieren
möchte:
"Es ist höchste Zeit, daß Europa 1945 nicht als eine Niederlage
Deutschlands, sondern als seine eigene Niederlage ansieht, und daß
es unter seinen Völkern die Schuld am größten Verbrechen,
das es jemals gegen seine eigene Zivilisation beging, gleichmäßig
verteilt. Es ist Zeit, daß es seine Einheit als eine harmonische Vermischung
aller seiner Kulturen versteht. Es ist Zeit, daß eine Seite seiner
tragischen und blutigen Geschichte endgültig umgedreht wird."
Nachdem auch eine Wiedergutmachung für den Vertreibungsholocaust am deutschen Volk erfolgte.
Der große Staatsmann Franz Josef Strauß solidarisierte sich seinerzeit
sofort mit diesen Auffassungen von Marcel Boisot in einer seiner größten
Reden, nämlich der vom 28. April 1985 im Herkulessaal der Residenz in
München. - Nein, die besonders linke Geschichtsverfälschung,
die Dominanz der linken und linksextremistischen ewigen vaterlandslosen Gesellen,
muß endlich überwunden werden.
Polen und Tschechien hatten nicht das geringste Recht und Veranlassung, die
Stunde der Kriegsniederlage mit Annexion und Deportation, also mit Imperialismus
brutal ausnutzend, Deutschland und dem deutschen Volk einen Vertreibungsholocaust
zuzufügen, mit diesen Millionen Vertriebenen und Millionen Toten/Vertreibungsopfern.
Es war Völkermord. Und auch die Russen in bezug auf Nord-Ostpreußen
nicht. Dies bedarf unabdingbar der Wiedergutmachung durch zumindest einen
historischen Ausgleich und Kompromiß.
Zudem: "Die Deutschen sind arme Schweine, denn man hat ihnen das Rückgrat
gebrochen." So General Charles de Gaulle als französischer Staatspräsident
in den 50er Jahren. Oder: "Den Deutschen ist ein Schuldgefühl aufgezwungen
worden und zu Unrecht auferlegt!" So US-Präsident Ronald Reagan am 5.
Mai 1985 in Bitburg an den Gräbern gefallener deutscher Soldaten.
Wir werden uns an eine zentrale Feststellung von Oswald Spengler (Der Untergang
des Abendlandes) zu orientieren haben, und auch in bezug auf den "Zwei-plus-vier-Vertrag":
„Niederlagen und Friedensschlüsse wirken niemals so, wie es in der Absicht
der Sieger liegt. Alle Verträge sind vergänglich, weil die Grundlagen,
Umstände und Ansichten sich ändern, auf denen sie errichtet sind,
weil das Antlitz der Geschichte von einem Jahrzehnt zum anderen ein anderes
wird. Die Siege sind es auch; denn der Sieger selbst kann an ihnen zugrunde
gehen.“
Sodann erinnert man sich sofort an Carl Schmitt: "Dadurch, daß ein
Volk nicht mehr die Kraft oder den Willen hat, sich in der Sphäre des
Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es
verschwindet nur ein schwaches Volk." (Carl Schmitt in: Der Begriff des Politischen,
3. Aufl. der Ausg. von 1963, Berlin 1991)
Und vor allem kommt dann sofort ins Bewußtsein: "Wir wollen eine neue
Ordnung, die alle Deutschen zu Trägern des Staates macht und ihnen Recht
und Gerechtigkeit verbürgt." So Oberst Claus Graf Schenk von Stauffenberg
(+ 20. Juli 1944), Stabschef des Befehlshabers des Ersatzheeres, zitiert
nach >>Das Gewissen steht auf<<, Mosaik Verlag 1954. S. 231.
Oberst Stauffenberg, der nie zu einem Verzicht, gar einem Totalverzicht auf
Ostdeutschland und das Sudetenland bereit war oder gewesen wäre. Und
dann sofort die Frage: Wo hat denn die Nachkriegsrepublik den ostdeutschen
und sudetendeutschen Heimatvertriebenen "Recht und Gerechtigkeit verbürgt"?
Träumt man denn das alles nur? Wo hat man überhaupt zum schändlichen
Totalverzicht unser Volk je befragt? Eine Zustimmung hätte es in der
direkten Befragung zu dieser zentralen Schicksalsfrage unseres Volkes nie
gegeben!
Und man erinnert sich ebenso sogleich an ein Flugblatt mit dem Text: "Wir
wollen hier nicht urteilen über die verschiedenen möglichen Staatsformen,
nur eines will eindeutig und klar herausgehoben werden, jeder Mensch hat
Anspruch auf einen brauchbaren und gerechten Staat, der die Freiheit des
Einzelnen als auch das Wohl der Gesamtheit sichert. Freiheit der Rede, Freiheit
des Bekenntnisses, Schutz des einzelnen Bürgers vor der Willkür
verbrecherischer Gewaltstaaten. Das sind die Grundlagen des neuen Europa.“
(Aus den Flugblättern der Widerstandsbewegung „Die Weisse Rose“; 1943;
Unmittelbare Quelle: Zitat eingemeißelt auf einen Gedenk-Marmorquader
im Münchner Hofgarten hinter der Bayerischen Staatskanzlei.) Und, wie
sprang man denn um, bis auf den heutigen Tag, mit dem Anspruch auch der deutschen
Heimatvertriebenen "auf einen brauchbaren und gerechten Staat"? Ein gerechter
und brauchbarer Staat, "der die Freiheit des Einzelnen als auch das Wohl
der Gesamtheit sichert." Wo ist denn mit dem Totalverzicht das Wohl der Gesamtheit
gesichert worden? Und wird das Unwesen einer Demokratur nicht ebenfalls einmal
einer Vergangenheitsbewältigung anheimfallen müssen?
Wir müssen uns etwa bei Ernst Jünger, in der vollen Realisierung
auch unserer zukünftigen Pflicht mit der unabdingbaren Einsicht stählern
- denn bis zum letzten Atemzug werden wir diesen Totalverzicht nicht hinnehmen:
„Daß der geistige Prozeß außerordentlich und schwierig
ist, und das es noch schwieriger ist, ihn in das Bewußtsein eines weiteren
Kreises zu bringen, hindert nicht, daß die Gerüste des Aufbaues
im Notfalle unbedenklich verlassen werden müssen, und dann die Axt des
Zimmermanns sich in die Streitaxt zu verwandeln hat.“
Weil es so, wie es ist, nie hingenommen werden kann! Weil das Ganze auch
vor allem eine Frage der politischen Freiheit ist. Es wird nicht mehr so
wie es war, es kann aber auch nicht bleiben so wie es ist! ["Wer nichts mehr
ändern will, hat aufgehört zu leben." So Seine Exzellenz Reinhard
Marx, Erzbischof von München und Freising.] Eine ganze politische Strömung
findet sich ad hoc mit diesem Totalverzicht auf Ostdeutschland und das Sudetenland
nicht ab. Hätte nie die Zustimmung dazu gegeben, hätte sie frei,
im Falle einer auch wirklich für alle politischen Strömungen vorhandenen
und funktionieren Demokratie - und nicht Demokratur, am politischen Gestaltungsprozeß
mitwirken oder teilnehmen können. Und darum geht es. Unsere tiefe Verbundenheit
mit dem im "Zwei-plus-vier-Vertrag" abgezwungenen Ostdeutschland und dem
Sudetenland (nun, man kann eine tausendjährige und weit über tausendjährige
Geschichte nicht so einfach AUSRADIEREN ODER AUSLÖSCHEN - auch durch
das Jahrtausendverbrechen des Vertreibungsholocaust nicht), die eine national-kulturelle
Teilidentität des deutschen Volkes und seiner Seele sind und ewig bleiben
werden, ist unendlich tiefer als irgend eine Verbundenheit mit dem Herrn
Helmut Kohl aus Oggersheim, der nie auch nur einen Fetzen von Verständnis
dafür hatte oder aufbringen konnte, in seinem Europa-Wahn und Wahn den
"Nationalstaat unrevidierbar zu machen", diesem völlig falsch betriebenen
Europa-Verständnis der Kurzsichtigkeit und Kurzatmigkeit, ja der brachial-ideologischen
Verblendung - der allertiefsten Schuld am deutschen Volk durch den Totalverzicht,
daß die Geschichte das Auge der Wahrheit ist. Das die historische Wahrheit,
Klarheit und Gerechtigkeit auch für unser deutsches Volk zu gelten hat.
Und damit hat sich dieser Herr Hellmut Kohl aus Oggersheim, Pfälzer
Saumagen-Liebhaber, ausgebildeter "Historiker" und leider Gottes auch Bundeskanzler,
der verfehlteste und am meisten Unglück bringende Bundeskanzler den
unser Volks in der Nachkriegsrepublik bisher hatte, der sich am meisten an
unserem Volk und seiner Freiheit und nationalen Identität verheerend
versündigte, auch in keinem Falle um Deutschland verdient gemacht -
weil er vor allem die Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen und
die nationale Identität des eigenen Volkes mit Füßen getreten
hat und treten ließ. Fortgesetzt, bis auf den heutigen Tag.
Als oberster Schwarzgeldhändler und Chef der "Schwarzgeldtruppe" (Und
wäre er ohne Schwarzgeld so lange an der Macht geblieben? Und es war
auch von hier her Machtmißbrauch!), fixiert auf das "Ehrenwort", unrechtmäßig
in Freiheit geblieben bezüglich Beugehaft in die jeder andere gekommen
wäre, zudem auch noch hier unseren Rechtsstaat mit Füßen
tretend und schwer anschlagend, wie keiner vor ihm. Und Professoren bezeichnen
Kohls Vergehen in der Standhaftigkeit zum "Ehrenwort" als der schlimmste
Anschlag auf den Rechtsstaat nach 1945.
Nur in bezug auf die Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen, die
Ostdeutschen und die Sudetendeutschen (Stichwort: beispielsmassig der "Prager
Vertrag" vom 27. Februar 1992 - und dann vorher zentral der "Zwei-plus-vier-Vertrag"
vom 12. September 1990, etc.) hatte er keinerlei Gespür. Keinerlei Sensibilität.
Keinerlei Verantwortung und Gewissen, keinerlei Skrupel. Auch er könnte
sich jetzt, in seinen letzten Tagen, noch aufraffen und sich korrigieren.
Aber er tut es nicht. Eher ginge ein Kamel durchs Nadelöhr. Und wiederholt
werden soll noch einmal die Bewertung des BdV-Vorsitzenden Dr. Herbert Czaja
zum Umgang mit den deutschen Heimatvertriebenen: "Wir haben vieles überstanden,
neues Unrecht wird uns nicht brechen. Das Urteil der Geschichte über
die Urheber wird bitter sein."
Und wie äußerte sich Prof. Josef Stingl mir gegenüber zum
Umgang der herrschenden politischen Klasse mit den Heimatvertriebenen? Eine
nationale "WÜRDELOSIGKEIT" par excellence!
Und wie äußerte sich Univ.-Prof. Dr. Dr. Karl Kindermann (Internationale
Politik) mir gegenüber dazu, wie man mit den Heimatvertriebenen skrupellos
umgesprungen ist und umspringt? Eine nationale "Würdelosigkeit" ohne
jedes Beispiel.
Um zumindest einen historischen Ausgleich und Kompromiß mit den Vertreiberländern
und ihrer anhaltenden Raubsicherungspolitik sollte eisern gerungen und diese
auch durchgesetzt werden. Weil der Totalverzicht in Zukunft einmal nicht
mehr akzeptiert werden wird. Auch kann eine Tyrannei des Zeitgeistes diesbezüglich
einmal nichts mehr verhindern was letztlich nicht verhindert werden kann.
Es geht um einen historischen Ausgleich und Kompromiß, das Mindeste
vom Mindesten. Es geht um einen neuen Aufbruch.
Erinnern wir uns: Auf dem 51. Pfingsttreffen der Sudetendeutschen Landsmannschaft
unter dem Motto "Vertreibung weltweit ächten", im Jahre 2000, machte
sich der seinerzeit neue Sprecher der sudetendeutschen Volksgruppe, Johann
Böhm (62, CSU), der auch zu dieser Zeit bayerischer Landtagspräsident
war, eine Idee des Institutsdirektors der tschechischen Akademie, Vladimir
Balas, zu eigen. Der hatte in der Tat verdienstvollerweise vorgeschlagen,
noch im Staatsbesitz befindliches sudetendeutsches Eigentum zurückzugeben.
Da mußte erst ANSCHEINEND ein Tscheche mit einer solchen zentralen
Vorstellung der Wiedergutmachung daher kommen, um das Mindeste vom Mindesten
zu formulieren, um heimatpolitisch bei der SL Nachhall zu finden. Und es
fand erst entzückenderweise Nachhall, als man sich auf einen Tschechen
berufen konnte (weiterer Kommentar überflüssig). Und der Geist
weht eben wo er will. In der deutschen herrschenden politischen Klasse weht
er schon seit Jahrzehnten nicht mehr, wenn es um historische Wahrheit, Klarheit
und Gerechtigkeit, um nationale Interessen, um nationale Selbstbewahrung
und Selbstbehauptung, um die Menschenrechte und die Wiedergutmachung des
Vertreibunsgsholocaust an unserem deutschen Volk geht. Eine Tragödie,
die es so in der Weltgeschichte bislang noch nie gegeben hat. Aber der Krug
geht nur so lange zu Wasser bis er bricht.
Diese Gedanken von der Rückgabe dessen was (noch) in Staatsbesitz ist,
konkretisierte Johann Böhm in einem Interview, daß er der "Brücke"-Redaktion
(abgedruckt in der Ausgabe vom 15. August 2001, Seite 5) gegeben hat. ["Die
Brücke - Nachrichten aus Deutschland und Europa", Monatszeitschrift
der sudetendeutschen "Seliger"-Gemeinde; einer sozialdemokratischen sudetendeutschen
Gesinnungsgemeinschaft innerhalb der Sudetendeutschen Landsmannschaft (SL)
und Volksgruppe.] In dem Interview heißt es unter anderem:
Frage (der Redaktion): "Als größte Organisation der Sudetendeutschen
in der Bundesrepublik und in Österreich hat sich die SL sicher auch
schon mit dem Problem individueller Vermögensansprüche beschäftigt.
Wir wissen, daß die tschechische Seite finanziell wenig Spielraum hat
und daß dieses Problem für viele Menschen und Politiker in der
Tschechischen Republik mit großen Emotionen belastet ist. Meinen Sie,
daß es in dieser Schlüsselfrage, die auch das Thema Heimatrecht
tangiert, einen Ausweg gibt?"
Antwort (von Sprecher Johann Böhm): "Ich denke schon, daß es in
der Eigentumsfrage nach wie vor Möglichkeiten für einen vernünftigen
Ausgleich gibt. Große Entschädigungszahlungen erwarte ich dabei
am wenigsten, denn wie Sie sagen, die Tschechische Republik hat wenig Geld.
Bei gutem Willen sind aber andere Formen der Wiedergutmachung möglich.
Der amerikanische Politologe George Mehren hat vor kurzem in einer an der
Londoner School of Economics angefertigten Studie vorgeschlagen, DAß
DIE CR DASJENIGE SUDETENDEUTSCHE EIGENTUM, DAS SICH NOCH IM STAATSBESITZ
BEFINDET, AN DIE ALTEIGENTÜMER ZURÜCKGIBT. Diese Alteigentümer
müßten dann ihren Lastenausgleich zurückzahlen, so will es
das deutsche Lastenausgleichsgesetz. Mehren hat nun vorgeschlagen, daß
mit diesen Mitteln diejenigen Sudetendeutschen entschädigt werden sollten,
deren Eigentum nicht mehr zurückgegeben werden kann. Für die Tschechische
Republik wäre eine solche Regelung der Eigentumsfrage zwar mit einigem
Verzicht, aber nicht mit Zahlungen verbunden. Vielmehr sei sicher zu erwarten,
so Mehren, daß eine solche Regelung der Eigentumsfrage umfangreiche
Investitionen auslösen würde und deswegen auch der Tschechischen
Republik wirtschaftlich nutzen würde. Ich halte das für einen sehr
interessanten Ansatz, über den man weiter diskutieren sollte und begrüße
sehr, daß George Mehren kürzlich die Gelegenheit bekommen hat,
sein Konzept in einer Arbeitsgruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu präsentieren.
Dort hat es sehr viel Anklang gefunden. (...)".
Es gab also zu einer gewissen Zeit einmal Überlegungen bei der SL zu
dieser Frage, konkret: in den Jahren 2000 und 2001. Von einer dann natürlich
auch an die Tschechen heranzutragenden Forderung diesbezüglich, und
zwar in der entsprechenden Art und Weise!, ist mir jedoch nichts bekannt.
Und vor allem, wichtiger noch und zentral, von einer Forderung diesbezüglich
an die herrschende politische Klasse ist mir nichts bekannt. Erneute X-fache
heimatpolitische Anspitzungen und Null Umsetzungsversuche - aktives und effektives
direktes heimatpolitisches Handeln letztlich X-fache Fehlanzeige. Wirklich
effektive Heimatpolitik findet hier bei den Sudetendeutschen, ganz einfach
nicht statt. Man denkt einmal über dieses und jenes nach, artikuliert
sich auch dementsprechend einmal vereinzelt im höheren Funktionärsbereich,
spitzt den Mund aber pfeift nicht, mit allen auch notwendigen Konsequenzen
vor allem innerhalb des eigenen Landes, und zwar politisch kämpferisch.
Auch mit der richtigen Einordnung und Analyse der vor allem innenpolitischen
Verhinderer versehen. Dies hat, wie seit eh und je, seit Jahrzehnten Methode.
Und dabei ist der Befund glasklar: Die herrschende politische Klasse der
Mitte-Links-Parteienoligarchie durch Demokratieverfälschung trotz einer
soliden Verfassung, hat für die deutschen Heimatvertriebenen und die
Durchsetzung ihrer Menschenrechte seit Jahrzehnten nichts erreicht, nichts
wirklich Weiterbringendes angestrebt - sonst hätte sie, bei einer normalen
Orientierung auch am Allgemeinwohl, derartige Überlegungen und Vorschläge
schon längst aufgegriffen.
Und daraus folgt: Der Umgang der herrschenden politischen Klasse mit den
Menschenrechten der deutschen Heimatvertriebenen, und somit auch mit den
nationalen Interessen der Deutschen insgesamt, ist eines von vielen, ist
das zweitgrößte politische Verbrechen der Bonn/Berliner-Nachkriegsrepublik.
[Das erste politische Verbrechen, und es gibt weitere, wie etwa das politische
Verbrechen einer schon seit 30 Jahren andauernden Massenarbeitslosigkeit,
ist die Demokratieverfälschung einer Mitte-Links-Parteienoligarchie
zu einer real existierenden Demokratur, folglich die politische Unfreiheit
für Millionen und Abermillionen Deutscher in diesem unserem Lande.]
Eine bleibende und vor allem anhaltende Schande - gar keine Frage. Die Schuld
der herrschenden politischen Klasse wird sie auch einmal in dieser Frage
erdrücken - und Schuld und Schande auch öffentlichkeitswirksam
über sie bringen. Sie wohl hoffentlich dann auch postwendend in die
Sozialunwirksamkeit befördern. Ein heißer Wunsch, gar keine Frage.
Mir fällt, und ich weiß nicht warum, an diesen Zentralstellen
immer unter anderem ein Zitat von Georg Büchner ein: "Die politischen
Verhältnisse könnten mich rasend machen. Das arme Volk schleppt
geduldig den Karren, worauf die Fürsten und Liberalen ihre Affenkomödie
spielen". So Georg Büchner im Jahre 1833 an seine Braut Luise Wilhelmine
(Minna) Jaegele. - Oder es fällt mir ad hoc eine Passage bei Friedrich
Schiller ein: "Solch eine Flucht und Felonie, Herr Fürst, ist ohne Beispiel
in der Welt Geschichten." So Oberst Gustav Wrangel zu Albrecht von Wallenstein
in "Wallensteins Tod" von Friedrich Schiller, 1799.
Oder es fallen mir ad hoc noch zwei weitere Zitate ein: 1. "Wie kommen die
Erschöpften dazu, die Gesetze und Werte zu machen? Wie kommen die an
die Macht, die die Letzten sind?“ (Friedrich Nietzsche) 2. "Wenn wir unter
der Tyrannei einer Gesellschaft von Banditen existieren wollen, dann verliert
jede Gesellschaft ihren Wert." (Reichskanzler Bismarck)
Die herrschende politische Klasse der Mitte-Links-Demokratur: was für
eine schon seit Jahrzehnten andauernde, was für eine schier unglaubliche
nationale Würdelosigkeit im Umgang mit den deutschen Heimatvertriebenen
und somit immer auch mit den zentralen nationalen Interessen, der nationalen
Identität und Zukunftssicherung von Volk und Nation. Eine bleibende
Schande! Im übrigen habe ich diese Mindestforderung, daß das,
was noch in tschechischem und polnischem Staatsbesitz ist ad hoc zurückgegeben
werden muß, es muß unabdingbar zu einem historischen Ausgleich
und Kompromiß mit den Vertreiberländern und ihrer anhaltenden
Raubsicherungspolitik kommen, nicht erst wie Johann Böhm im Jahre 2000,
sondern schon vor mehr als 19 Jahren in einem meiner Bücher und diversen
Beiträgen, einer großen Anzahl von Internetveröffentlichungen,
vertreten. (Die Zeit der eigentlichen Propagierung liegt noch viel länger
zurück. - Auch als Reden- oder Beitragsschreiber für andere.) Etwa
in dem von mir herausgegebenen Werk: >>Die Sudetendeutschen und ihre
Heimat, Erbe-Auftrag-Ziel, Zur Diskussion um Rückkehr und Wiedergutmachung<<,
Gesamtdeutscher Verlag, Wesseling 1991. (Mitautoren in diesem Werk waren
selbstredend: Prof. Richard W. Eichler, Dr. Walter Becher, Dr. Herbert Czaja,
der unbestechliche jüdische Mitbürger Dr. Harry Hochfelder, Prof.
Horst Rudolf Überlacker, Willi Wanka, Dipl.-Ing. Roland Schnürch,
Dr. Alfred Ardelt, Dr. Rudolf Ohlbaum, Univ.-Dozent Dr. phil. habil. Erwin
Adler, Jörg Kudlich, Toni Herget, Dipl. sc. pol. Univ. Erich Tutsch,
Prof. Dr. Fritz Münch, Wolfgang Bauer, Rudolf Pietsch, Dr. Alfred Schickel,
Dr. Walter Staffa, Dr. Herbert Fleissner.)
Zum Stimmviehmißbrauch, Totalverzicht und Verrat an den deutschen Heimatvertriebenen
durch die Mitte-Links-Parteienoligarchie-Demokratur. - Ohne die real existierende
Demokratur hätte es keinen Totalverzicht gegeben, auch nicht ohne die
Nötigung und Erpressung beim "Zwei-plus-vier-Vertrag":
Ungeschminkt: Jahrzehntelange heimatpolitische Bemühungen der deutschen
Heimatvertriebenen führten quasi ins Nichts - ins absolute Nichts, in
den Verzicht, in den TOTALVERZICHT. Durch den "Zwei-plus-vier-Vertrag".
Wovon dennoch der polnische und tschechische IMPERIALISMUS auf Dauer nicht
absolut profitieren wird noch kann. Dies ist so todsicher wie der Tag auf
die Nacht folgt, das Amen in der Kirche ist, kein Volk für immer in
Ketten gehalten werden kann - weil jedes Volk frei geboren ist!
Weil die Geschichte keinen Schlußstrich kennt, nie gekannt hat. Auch
schon für die Polen hatte es 800 Jahre lang geheißen: >>Noch
ist Polen nicht verloren.<< Und im tschechoslowakischen Staatswappen
oder im Wappen des heutigen Staatspräsidenten Tschechiens heißt
es: "PRAVDA VITEZI" - Die Wahrheit siegt. Und die Wahrheit soll nicht letztlich
auch für die Deutschen siegen? Kaum anzunehmen - weil die Geschichte
das Auge der Wahrheit ist!
Wir halten doppelt und dreifach an der Feststellung von Oswald Spengler fest:
„Niederlagen und Friedensschlüsse wirken niemals so, wie es in der Absicht
der Sieger liegt. Alle Verträge sind vergänglich, weil die Grundlagen,
Umstände und Ansichten sich ändern, auf denen sie errichtet sind,
weil das Antlitz der Geschichte von einem Jahrzehnt zum anderen ein anderes
wird. Die Siege sind es auch; denn der Sieger selbst kann an ihnen zugrunde
gehen.“
Wir halten doppelt und dreifach an einem Ausspruch von US-Präsident
Abraham Lincoln fest: „Nichts ist dauerhaft gelöst, was nicht gerecht
gelöst ist." Und wir wissen, es wird nie mehr so wie es war, es kann
aber auch nicht bleiben wie es ist!
Und auch orientieren wir uns an J. W. Goethe: "Was man nicht aufgibt, hat
man nicht verloren." Und dennoch strecken wir den Vertreiberländern
mit ihrer anhaltenden Raubsicherungspolitik erneut die Hand zu einer wirklichen
und echten, zu einer dauerhaften und tragfähigen Versöhnung und
Aussöhnung entgegen: EIN HISTORISCHER AUSGLEICH UND KOMPROMISS SIND
JEDOCH UNABDINGBAR! (Kompromiss = Einigung zweier Parteien oder mehrerer
Parteien, wobei jede Partei Zugeständnisse macht. - Ausgleich = a) Herstellung
eines Gleichgewichts, b) Entschädigung.) Dem Sonnenuntergang wird ein
Sonnenaufgang folgen müssen - noch ist nicht aller Tage Abend.
Der TOTALVERZICHT durch den "Zwei-plus-vier-Vertrag"? Eine Tragödie,
eine Schande, millionenfache und abermillionenfache Menschenrechtsverletzungen
finden bislang keine Wiedergutmachung. Der Vertreibungsholocaust fand bislang
keine Wiedergutmachung. Mit den Menschenrechten von Millionen und Abermillionen
deutscher Heimatvertriebenen wurde und wird seit Jahrzehnten skrupelloser
Stimmviehmißbrauch, also Schindluder betrieben - und somit auch mit
der nationalen Identität der Deutschen. Weil dies untrennbar miteinander
verbunden ist.
Der unmenschliche Totalverzicht ist von der deutschen herrschenden politische
Klasse vor allem zu verantworten. Sie hätte sich verweigern können
und verweigern müssen. (Der geneigte Leser siehe diesbezüglich
auch die oben angegebene Diwald-Analyse aus dem Jahre 1991.)
Dies kann nur als eines der größten politischen Verbrechen in der Bonn/Berliner-Nachkriegsrepublik bezeichnet werden!
Eine Nachkriegsrepublik, die unter Garantie auch einmal diesbezüglich
eine Zeit der Vergangenheitsbewältigung kennen und erleben lernen wird.
Denn die Mitte-Links-Parteinoligarchie kann nicht das Maß aller Dinge
sein noch bleiben.
Der Vertreibungsholocaust (ein notwendiger Terminus der Historien-Wahrheitsergänzung,
der oberhalb näher erläutert wurde) am deutschen Volk ist bis auf
den heutigen Tag ohne Wiedergutmachung geblieben.
Was zeitlich unbegrenzt nicht hingenommen werden kann noch hingenommen werden
wird. (Richtig, es wird zunächst einmal innenpolitisch unter den Deutschen
selbst geklärt werden müssen. Aber es wird auch hier mit Sicherheit
geklärt werden. Komme, was da wolle. Es gab nur einen Totalverzicht,
weil es eine Mitte-Links-Parteinoligarchie-Demokratur gibt. Eine Demokratieerneuerung
und Demokratievervollkommnung muß und wird dies beseitigen.)
Stimmviehmißbrauch der deutschen Heimatvertriebenen, unablässiger
Wahlstimmviehmißbrauch, bis zu Inszenierungen und Instrumentalisierungen
in die einzelnen Landsmannschaften hinein, mit einem auch daselbst teilweise
unterwürfigen, parteipolitisch orientierten Karriereleiter-Feedback
so mancher Vertriebenenfunktionäre, ist der Betrug und der Verrat der
Parteienoligarchie-Demokratur an den Menschenrechten der Heimatvertriebenen
und an der nationalen Identität der Deutschen.
Und dies unter anderem aus folgender Motivations-Mischung oder gravierend verfehlter arteigener geistiger Gemengelage heraus:
Der katastrophalen politischen Fehlorientierung oder Unbedarftheit der herrschenden
politischen Klasse, der politischen "Funktionselite" der Bonn/Berliner-Nachkriegsrepublik
generell (seit mindestens den Zeiten der 68er-APO-Kulturrevolutions-Zersetzung),
durch eine völlig falsch und einseitig betriebene Vergangenheitsbewältigung
(Nationalmasochismus, rasender Schuldkult), der diesbezüglichen Aneignung
eines Monopols der >Interpretation der Geschichte< aus dieser Verirrung
und Falschheit heraus, SOWIE der dann hieraus folgenden Begründung,
dem hieraus resultierenden Willen zur eigenen fortgesetzten Machtabsicherung
undemokratischer Verhältnisse, einem Machtmißbrauch und Demokratiemißbrauch,
einer Prägung einer äußerst defizitären Demokratie,
durch eine Mitte-Links-Parteienoligarchie durch Demokratieverfälschung,
trotz einer soliden Verfassung.
Einer Alleinherrschaft der politischen Strömungen der >>Mitte<<
und der >>Linken<<, einer dazu geschaffenen Mitte-Links-Herrschaftsideologie.
Dazu die Inszenierung und Instrumentalisierung einer herrschenden (massen-)medialen
und kulturellen Klasse.
Und was bedeutet dies? Die Ausgrenzung, Stigmatisierung und Verfemung, einer
ganzen politischen Strömung, des dritten Lagers, ein politisches Verbrechen
an der Demokratie und an der Verfassung, an der politischen Freiheit des
ganzen deutschen Volkes, ein politisches Verbrechen an jahrhundertelang sich
bewährt habenden Traditionen, Normen, Werten, (preußischen) Tugenden,
der Präsentation der Stärke des Glaubens an einen Gott - dem diesbezüglichen
unabdingbaren Massenanhang (wo wir jedoch mit den Ökumenischen Kirchentagen
ein sehr großes Hoffnungszeichen haben!), der nationalen Selbstbewahrung
und Selbstbehauptung, der historischen Wahrheit, Klarheit und Gerechtigkeit,
der idealistischen statt nihilistisch-materialistischen Weltauffassung und
Lebenssicht. Ein gravierend unterschiedliches Welt- und Lebensgefühl.
Und wer wollte ernsthaft bestreiten, daß die herrschenden politischen
Strömungen der >>Mitte<< und die der >>Linken<<
unisono (= einstimmiger Gesang, einstimmiges Spiel), gemeinsam die TÄTER
des Totalverzichtes sind? Dieser Totalverzicht auch heute gemeinsam von den
Tätern der Mitte-Links-Parteienoligarchie, den TÄTERN der >>Linken<<
(SPD, Die Grünen, "Die Linke") und den TÄTERN der mittigen >>Mitte<<
(CDU/CSU und Wurmfortsatz FDP) getragen wird.
Wie von diesen etwa (beispielsmassig) auch gemeinsam das Verkommen und Herunterkommen
Deutschlands zu einem MultiKulti-TuttuFrutti- Einwanderungsland getragen
wird. Was von beiden politischen Strömungen oder Blöcken, dem "Mitte"-Block
oder Lager und dem Links-Block oder Lager, auch einmal gemeinsam verantwortet
werden muß. Aber bis dahin gilt für diese: Wenn wir schreiten
Seit` an Seit`.
Wie auch von diesen Blöcken der >>Mitte<< und der >>Linken<<,
gemeinsam andere deutsche Schicksalsfragen getragen werden - deren verheerend
und gravierend verfehlten politischen Lösungen. Weil eine Mitte-Links-Parteinoligarchie
nur zu verfehlten politischen Lösungen kommen kann, weil ihr die Legitimation
der Klärung der politischen Fragen auch durch alle in unserem Volk vorhandenen
politischen Strömungen ganz einfach fehlt.
Sie auch, und dies ist entscheidend, nicht über den Wertekosmos
verfügt, den sie mit dem dritten Lager ganz einfach ausgeschlossen hat.
In die Sozialunwirksamkeit hinabgedrückt hat. Ein Wertekosmos, der das
Ganze auf Werten beruhen läßt, die die "praktizierte" Demokratie
nicht selbst geschaffen hat, zu ihrem Überleben aber unabdingbar bedarf.
Eine Tragödie beispiellosen Ausmaßes! Und das Resultat einer Mitte-Links-Parteienoligarchie
ist nicht nur eine soziale sondern auch eine politische Zweidrittelgesellschaft,
eine demokratische Zweidrittelgesellschaft.
(Und auf Grund der Zahlen sind es noch viel weniger als Zweidrittel. In nationalen
Schicksalsfragen mit Sicherheit unter 50 Prozent. Auch muß das Phänomen
der Nichtwähler beachtet werden.)
Der Totalverzicht und die Nichtberücksichtigung von Millionen und Abermillionen
Menschenrechtsverletzungen der Heimatvertriebenen, von Bürgern
des eigenen Volkes: Die allerschwerste und schändlichste Schädigung
der Demokratie, einer auch wirklich funktionierenden Demokratie (Stichwort:
Übereinstimmung von Verfassungsrecht und Verfassungspraxis, von Verfassungstheorie
und Verfassungswirklichkeit), und der nationalen Identität der Deutschen.
Jedoch die auch in allen Fragen zu erringende Freiheit unseres Volkes will
die Wiederherstellung der nationalen Identität unseres Volkes, eine
nationale Identität wie sie jedes andere Volk der Welt auch besitzt,
als normal und selbstverständlich, will folglich auch die Wiedergutmachung
des Vertreibungsholocaust, das unabdingbare Eintreten auch für die Menschenrechte
auch der deutschen Heimatvertriebenen. Und für die nationale Identität
auch der Deutschen. Eine nationale Identität, wie sie jedes andere Volk
der Welt auch als selbstverständlich besitzt.
Und: Die noch in allen Fragen zu erringende Freiheit unseres Volkes will
auch die Wiederherstellung einer auch wirklich funktionierenden Demokratie,
die keine pure Mitte-Links-Parteienoligarchie sein kann und darf, einer Demokratie,
die auch dem Grundgesetz, unserer grundsoliden Verfassung entspricht, wo
Verfassungsrecht und Verfassungswirklichkeit auch übereinstimmen. Ohne
eine schier unerträgliche Kluft zwischen beiden.
Der Umgang und das Umspringen der herrschenden politischen Klasse, sowie
auch der herrschenden (massen-)medialen und kulturellen Klasse, mit den Menschenrechten
der deutschen Heimatvertriebenen (ohne jede Berücksichtigung der Rechte
auch des Einzelnen und das Wohl des Insgesamten, der Allgemeinheit, und zu
beiden wäre ein wirklich auch funktionierender freiheitlicher Staat
verpflichtet!), UND damit verbunden mit der nationalen Identität der
Deutschen, verweist auch auf ihren entsprechenden Umgang mit der Demokratie
und umgekehrt. Beides korrespondiert miteinander, beides entlarvt sich aus
sich selbst heraus. Dies wird auch einmal ganz klar öffentlichkeitswirksam
durchschaut werden.
Wenn es dann heißen wird: Hinweg mit dieser Demokratur, wir wollen
eine Demokratieerneuerung und Demokratievervollkommnung, wir wollen die Beteiligung
aller auch vorhanden politischen Strömungen in einem auch wirklich freiheitlichen
politischen Meinungs- und Willensbildungsprozeß. Und nur dies kann
eine freiheitliche Demokratie sein und erst konstituieren, eine die mit unserer
grundsoliden Verfassung auch in der Verfassungswirklichkeit übereinstimmt.
In der politischen Praxis. Wir wollen keine Demokratur mehr! Folglich auch
die Beteiligung der bisher ausgeschlossenen ganzen politischen Strömung
am politischen Meinungs- und Willensbildungsprozeß, des dritten Lagers,
der politischen Strömung des Wertekonservatismus und des internalisiert
demokratischen und seriösen Nationalpatriotismus in diesem unserem Lande.
Was muß theoretisch zu unserer leider kaputten Demokratie, zur Untermauerung
des obigen, noch gesagt werden - damit mehr und mehr Leute es endlich einsehen
und verstehen? Weil es eine Frage ist, die uns alle angeht, die uns alle
betrifft, egal welche politische Positionierung oder Weltanschauung
man vertritt, die Frage nämlich, ob unsere Demokratie eine wirklich
funktionierende für alle politische Strömungen in diesem Lande
ist , oder ob die Demokratie nicht eine auch wirklich funktionierende Demokratie
sondern nur eine Demokratur ist.
Eine Demokratur, die eine ganze politische Strömung, das dritte Lager,
in Ketten der politischen Unfreiheit gelegt hat. Woraus dann dieser Totalverzicht
resultierte, als eines der großen politischen Verbrechen der Nachkriegsrepublik.
Woraus dann auch resultierte, daß eine derartige herrschende politische
Klasse sich beim "Zwei plus-vier-Vertrag" nötigen und erpressen ließ,
statt es abzulehnen, und ein GRENZDIKTAT kassierte. Einen Kuhhandel akzeptierte:
Teilwiedervereinigung gegen Verzicht auf die Ostgebiete und das Sudetenland.
Und faktisch ist dies so!
Und Hellmut Diwald weiterhin, und es soll wiederholt werden, weil man es
nicht oft genug wiederholen kann: "Der Fraktionsvorsitzende Alfred Dregger
erklärte auf eine Frage, ob das Junktim: Einigung gegen Abtretung der
Ostgebiete nicht eine glatte Erpressung gewesen sei, mit entwaffnender Knappheit:
>>Eine Erpressung, jawohl, aber in der Politik ist das so!<<.
Herr Dr. Dregger mag damit etwas Zutreffendes gesagt haben. Aber nicht weniger
zu Recht besteht die Frage, ob das in der Politik, vor allem in diesem Fall,
wirklich hat so sein müssen. Denn was von erpreßten Verträgen
zu halten ist, darauf gibt das geltende Völkerrecht eine unmißverständliche
Antwort: Solche Verträge sind nach der "Wiener Vertragsrechts-Konvention"
vom 23. Mai 1969, Artikel 52 bzw. 53 von vornherein nichtig." Und Diwald
weiterhin:
"Was 1950 Recht und Unrecht war, das war auch 1990 Recht und Unrecht - und
dies ist es auch heute, an diesem Tag. Die Grenzregelung der Zwei-plus-vier-Verhandlungen
hat alle feierlichen Erklärungen sowohl der Westalliierten als auch
der Bonner Regierungen seit 1949 hinweggewischt. Deutschland hat also keinen
Friedensvertrag, sondern ein Grenzdiktat."
In ihrem Beitrag zur Demokratie (Fischer Lexikon Staat und Politik)
stellen Prof. Dr. Ernst Fraenkel und Prof. Dr. Karl Dietrich Bracher, unter
Mitarbeit von Dipl.-Pol. Peter Hübner, zentral und wesentlich fest:
"Weder der Begriff der Volkssouveränität noch der Text einer Verfassung
reichen aus, um einen Staat als >>demokratisch<< zu qualifizieren.
Entscheidend ist vielmehr der Prozeß der politischen Meinungs- und
Willensbildung, der den formalen Anspruch der Demokratie erst mit materieller
Substanz erfüllt."
Der Totalverzicht auf Ostdeutschland und das Sudetenland erfolgte ohne jede
Legitimation einer auch wirklich funktionierenden Demokratie. Eine Staatsideologie
einer Mitte-Links-Parteienoligarchie kann kein Ausdruck einer auch wirklich
funktionierenden Demokratie sein, nämlich so wie sie in unserer grundsoliden
Verfassung (GG) vorgegeben ist. Der Totalverzicht entsprach, und deren fortwährende
Aufrechterhaltung OHNE EINEN HISTORISCHEN AUSGLEICH UND KOMPROMISS mit den
Vertreiberländern und ihrer anhaltenden Raubsicherungspolitik, entspricht
einer Demokratur wie die Demokratur einem Totalverzicht entspricht. Nur eine
Demokratur konnte und kann eine solche unerträgliche UNTAT wie den Totalverzicht
hervorbringen.
Der Betrug und Verrat an den deutschen Heimatvertriebenen sind auch gleichzeitig
ein Betrug und Verrat an einer auch wirklich funktionierenden Demokratie,
entsprechend den Vorgaben unserer grundsoliden Verfassung. Der Totalverzicht
setzt auch letztlich unsere Demokratie aufs Spiel, wie er auch ein unabweisbarer
Ausdruck einer nicht wirklich funktionierenden Demokratie, einer Parteienoligarchie,
einer nicht vorhandenen Übereinstimmung von Verfassungsrecht und Verfassungwirklichkeit
ist.
Denn was wäre dies auch für eine Verfassung (GG), was wären
dies auch für Väter und Mütter des Grundgesetzes gewesen,
die diesen Totalverzicht, die Zersetzung der nationalen Identität, das
permanente in die Gosse treten der Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen
bis auf den heutigen Tag, schon so vorgesehen oder impliziert hätten.
Unvorstellbar! Dies taten sie eindeutig nicht - ihre 1A Verfassungsneuschöpfung
war absolut notwendig nach einem totalen Zusammenbruch und orientiert sich
an der deutschen Verfassungstradition.
Die ostdeutschen und sudetendeutschen Fragen sind heute immer noch offene
Fragen, UND ZUDEM vollkommen mit der Frage nach der Wiederherstellung der
deutschen nationalen Identität unabdingbar verbunden.
Wie ist dieser Stimmviehmißbrauch, von dem ich mehrfach gesprochen
habe, näher zu verdeutlichen? Lange haben die Parteien der Bonner-Nachkriegsrepublik
den deutschen Heimatvertriebenen die Vertretung ihrer Anliegen versprochen,
zugesagt, sie darin bestärkt, diese geteilt - die SPD bis zum Beginn
ihrer Brandt/Scheel-"Ostpolik" und den diesbezüglichen Verträgen,
die dann auch schon immer eine politische Bindewirkung hatten!, die Union
wegen der Wählerstimmen der Vertriebenen nur einige Jahre länger,
bis allenfalls 1982/1984 (der Herr Kohl revidierte die Brandt-Politik nicht),
und nur formal, weiterhin wegen der Wählerstimmen, dann bis zum "Zwei-plus-vier-Vertrag".
Und man versucht es auch heute noch.
[Wir brauchen keine Museumskultur, keine bloße Ruhigstellung durch
Erinnerungskultur der Heimatvertriebenen, "keine Arbeit der Landsmannschaften
zu ebenso beliebigen wie farbenfrohen Trachten- und Gesangsvereinen, zu exotischer
Folklore" (Diwald), wir brauchen endlich eine auch zielorientierte Heimatpolitik.
Mit dem historischen Ausgleich und Kompromiß als das Mindeste vom Mindesten!
Ohne eine zielorientierte Heimatpolitik ist alles nichts! - Sehr geehrter
Herr letztlich nur Kultur"papst" seiender Direktor Oskar Böse ("...
Sie sind tot.") und Dr. Fritz Wittmann und andere Hochseilartisten des nicht
zielorientierten heimatpolitischen Nirwana. Und diesen Herren bleibt: "Wir
haben letztlich nichts erreicht." Aber das sudetendeutsche Haus in München
steht doch. Nun, auf die Wiederherstellung der Menschenrechte auch der deutschen
Heimatvertriebenen, die Beseitigung ihres verheerend verletzten Rechtsempfindens,
und ein halbwegs normales Verhältnis zur nationalen Identität,
kam es und kommt es immer noch an. Komme, was da wolle. Die Nachfolgenden
werden auch das Verhalten der Hochseilartisten bewerten. Gar keine Frage.]
Und der Totalverzicht zeigt: Es war alles nur eine Täuschung, eine Täuschung
von vorne bis hinten. Am Ende wurden alle Versprechungen gebrochen und es
kam zu dem TOTALVERZICHT. Dem Totalverzicht auf Ostdeutschland und das Sudetenland.
Es kam zur Brandt/Schell"Ostpolitik", einer sogenannten "Entspannungspolitik",
die in Wahrheit eine Verzichts- und Erfüllungspolitik war, es kam zu
den Brandt/Scheel-"Ostverträgen", zu diversen Verträgen mit Prag
und Warschau, mit verheerenden Auswirkungen für das Heimat- und Selbstbestimmungsrecht
sowie den Menschenrechten der Ost- und Sudetendeutschen, es kam zum "Zwei-plus-vier-Vertrag".
Zum Totalverzicht im "Zwei-plus-vier-Vertrag" bedarf es im Grunde nur einer
Feststellung, nämlich eine Feststellung des großen Historikers
Prof. Dr. Hellmut Diwald: "Niemand kann daran zweifeln, daß sich unsere
Politiker zum Verzicht auf die Ostgebiete haben nötigen lassen. Sie
sind erpreßt worden, sie haben sich erpressen lassen."
Eine beispiellose Zerstückelung der nationalen Identität der Deutschen
durch sie selbst und aus eigener Hand, indem sie es sich letztlich selbst
auferlegten, durch ihre eigene herrschende politische Klasse, durch ihre
eigene "Funktionselite". Das Volk wurde in dieser Schicksalsfrage nicht befragt.
Der Totalverzicht jedoch ist ein Produkt der Mitte-Links-Parteienoligarchie
inclusive ihrer ganzen Mitte-Links-
Herrschaftsideologie, ein Produkt einer nicht wirklich funktionierenden Demokratie,
ein Produkt der Demokratieverfälschung im Bruch von Verfassungsrecht
durch Verfassungswirklichkeit, im Bruch mit einer die Demokratie erst konstituierenden
Zentralmaxime: der auch wirklich freiheitlichen politischen Meinungs- und
Willensbildung, der Beteiligung auch aller vorhandenen politischen Strömungen
am politischen Prozeß. Das Leben in einem und mit einem Verfassungsbruch,
in einer äußert defizitären Demokratie, die Demokratur genannt
werden muß - eine Mitte-Links-Parteienoligarchie der Herrschaft von
nur zwei Blöcken, der politischen Strömung der Wanderdünenmitte
und der Linken.
Wie ist der Stimmviehmißbrauch an den deutschen Heimatvertriebenen
näher zu verdeutlichen? Nehmen wir beispielsmassig den Umgang der herrschenden
politischen Klasse mit den Heimatvertriebenen der Sudetendeutschen. Lange
vor dem Beginn durch die Brandt/Scheel-"Ostpolitik" kam es zu zahlreichen
Vorgaukelungen gegenüber den Sudetendeutschen, jeweils im Versuch die
Stimmabgabe der Sudetendeutschen zu beeinflussen und für sich zu vereinnahmen.
Wie lief dies ab? Wie war etwa das Verhältnis der Parteien zu den Sudetendeutschen,
zur Sudetenfrage, zur immer noch offenen sudetendeutschen Frage?
Auf die Grenzanerkennungsverträge des SED-Regimes mit Polen (Warschauer
Deklaration vom 6. Juni, Görlitzer Vertrag vom 6. Juli 1950) und der
Tschechoslowakei (23. Juni 1950) reagierte der Deutsche Bundestag fast unmittelbar:
er wies beide Verträge, mit Ausnahme der kommunistischen Abgeordneten,
einstimmig zurück. Als Anerkennungs- und Verzichtsverträge, als
Verrat gegenüber den deutschen Heimatvertriebenen. Und zwar was Ostdeutschland
und das Sudetenland anbetrifft.
So faßte der Bundestag am 14. Juli 1950 mit 350 gegen 15 Stimmen der
Kommunisten folgende Entschließung: "Die Scheinregierung der von russischen
Truppen besetzten Zone Deutschlands hat der Preisgabe der deutschen Gebiete
östlich der Oder-Neiße-Linie das Prager Abkommen vom 23. Juni
1950 folgen lassen, mit dem die völkerrechtswidrige und unmenschliche
Austreibung der Sudeten- und Karpatendeutschen als `gerecht und unabänderlich´
anerkannt wird. (Im Vertrag des SED-Regimes mit der CSR heißt es: Die
beiden "Regierungen betonen ausdrücklich, dass die durchgeführte
Umsiedlung der Deutschen aus der Tschechoslowakischen Republik unabänderlich,
gerecht und endgültig" sei. RJE) Der Deutsche Bundestag erklärt
aus diesem Anlaß erneut, daß jene Scheinregierung weder politisch
noch moralisch befugt ist, im Namen des deutschen Volkes zu sprechen und
Abkommen zu schließen. Das Prager Abkommen ist nicht vereinbar mit
dem unveräußerlichen Anspruch des Menschen auf seine Heimat. Der
Deutsche Bundestag erhebt deshalb feierlich Einspruch gegen die Preisgabe
des Heimatrechtes der in der Obhut der Deutschen Bundesrepublik gegebenen
Deutschen aus der Tschechoslowakei und stellt die Nichtigkeit des Prager
Abkommens fest. Der Deutsche Bundestag begrüßt die Ablehnung des
Prager Abkommens durch die Hohen Kommissare."
Man könnte eigentlich hier schon aufhören mit der Darstellung des
Schicksals und Leidens der deutschen Heimatvertriebenen und mit dem Niedergang
der nationalen Identität der Deutschen, vor allem mit den Schlußfolgerungen.
Hellmut Diwald brachte es wie folgt auf den Punkt:
"Was 1950 Recht und Unrecht war, das war auch 1990 Recht und Unrecht - und dies ist es auch heute, an diesem Tag."
Und ist es auch heute immer noch, heute am 18. Mai 2010. Und wird es solange
sein, bis nicht die Vertreiberländern mit ihrer anhaltenden Raubsicherungspolitik
eine Wiedergutmachung geleistet haben werden, durch einen historischen Ausgleich
und Kompromiß. Und dies ist das Mindeste vom Mindesten.
Und Helmut Müller, Wien, bringt es ebenfalls auf den Punkt, schon wenn
er seine Analyse den Titel gibt: >>Verraten und verkauft – ein deutsches
Schicksal. - "Was moralisch und völkerrechtlich falsch ist, das kann
nicht politisch richtig sein.<< (Siehe die Angabe zu seinem Beitrag
mit dem Weltnetzverweis oberhalb im Teil A, Einzelbeiträge Nr. B.)
Zwischen den im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien und der Sudetendeutschen
Landsmannschaft haben in den Jahren 1961 bis 1964 eingehende Aussprachen
über die Sudetenfrage stattgefunden. Die Ergebnisse wurden jeweils in
Erklärungen festgehalten und bekanntgegeben. In der Erklärung der
SPD vom 22. Januar 1961 hieß es u. a.: "1. Die sudetendeutsche Frage
ist durch die Vertreibung der Sudetendeutschen nicht erledigt. Die Vertreibung
war widerrechtlich: sie muß auf friedlichem Weg wiedergutgemacht werden,
ohne daß anderen Menschen aufs neue Unrecht geschieht. 2. `Wiedergutmachung
der Vertreibung´ heißt: Rückkehr der Vertriebenen, d.h.
Verwirklichung ihres `Rechts auf die Heimat´. (...) Die Feststellung,
wonach Deutschland in den Grenzen von 1937 rechtlich fortbesteht, schließ
das Heimat- und Selbstbestimmungsrecht der Sudetendeutschen nicht aus."
Die CSU stellte in ihrer Erklärung mit der SL am 3. Juni 1961 u. a.
folgendes fest: "3. Die Treue der Sudetendeutschen zu ihrem Recht und Volkstum
dient in hohem Maße der Erhaltung gesamtdeutschen Bewußtseins,
damit der Wiedervereinigung Deutschlands und der Freiheit Berlins. 4. Die
CSU anerkennt das Heimat- und Selbstbestimmungsrecht der Sudetendeutschen
und sieht in der SL die legitime Vertretung der sudetendeutschen Volksgruppe
in der Vertreibung. Sie tritt für die Erhaltung der sudetendeutschen
Volksgruppe als ethnische Gruppe ein und wertet sie als vierten Stamm Bayerns.
Sie wird sich in der Bundesregierung für die Rechte der Sudetendeutschen
einsetzen... Sie wird sich weiterhin dafür verwenden, daß die
Bundesrepublik über das Schicksal der Sudetendeutschen und ihrer Heimat
stets nur im Einvernehmen mit ihnen verhandeln wird."
In der Erklärung der F.D.P. (FDP) vom 15. Oktober 1964 hieß es:
"2. Die F.D.P. erneuert nachdrücklich ihre Stellungnahme, die sie im
Bundestag anläßlich der gemeinsamen Verabschiedung der Erklärung
zur sudetendeutschen Frage vom 14. Juli 1950 abgegeben hat. Unverändert
lehnt die F.D.P. es ab, daß die völkerrechtswidrige und unmenschliche
Austreibung der Sudetendeutschen als unabänderlich, gerecht und endgültig
anerkannt wird, wie es das Sowjetzonenregime getan hat. Unverändert
stellt die F.D.P. fest, daß eine solche Anerkennung `nicht vereinbar
mit dem unveräußerlichen Anspruch des Menschen auf seine Heimat´
ist."
In der Erklärung der CDU vom 16. November 1964, an der u. a. auch ihr
Vorsitzender, Bundeskanzler a. D. Konrad Adenauer, beteiligt war, hieß
es: "2. Daher vertritt die CDU nach den Grundsätzen ihres Parteiprogramms
das Recht der Sudetendeutschen auf ihre angestammte Heimat und das Selbstbestimmungsrecht
der sudetendeutschen Volksgruppe in der Heimat. Dabei erinnert die CDU an
die Erklärung des Deutschen Bundestages vom 14. 7. 1950, nach der die
Sudetendeutschen insgesamt in die Obhut der Bundesrepublik Deutschland genommen
wurden. Die CDU ist der Auffassung, daß jede deutsche Bundesregierung
die Pflicht hat, das Heimatrecht und das Selbstbestimmungsrecht der Sudetendeutschen
zu vertreten, und wird sich dafür einsetzen und sich dafür verwenden,
daß die Bundesrepublik Deutschland über das Schicksal der Sudetendeutschen
und ihrer Heimat nur im Einvernehmen mit den Sudetendeutschen verhandeln
wird. (...) 4. Die CDU stellt fest, daß mit der widerrechtlichen
Vertreibung der Sudetendeutschen aus ihrer angestammten Heimat die sudetendeutsche
Frage nicht erledigt ist. 5. Die Auffassung des völker- und staatsrechtlichen
Fortbestehens Deutschlands in den Grenzen von 1937 (also auch unter Einschluß
der deutschen Ostgebiete wie Schlesien und Ostpreußen; RJE) schließt
eine völker- und staatsrechtliche Lösung auf der Grundlage des
Heimat- und Selbstbestimmungsrechts für die Sudetendeutschen nicht aus."
Am 16. Oktober 1964 fand zwischen dem damaligen Bundeskanzler Prof. Dr. Ludwig
Erhard (CDU) sowie einigen Mitgliedern seiner Regierung und dem Präsidium
des Sudetendeutschen Rates, dem Sprecher der Sudetendeutschen Landsmannschaft
und dem Bundesvorsitzenden der Sudetendeutschen Landsmannschaft, eine eingehende
Aussprache statt. Es wurde in einer gemeinsamen Erklärung festgestellt,
daß das Fehlen territorialer Forderungen das Heimat- und Selbstbestimmungsrecht
der Sudetendeutschen nicht ausschließe. Der letzte Absatz der gemeinsamen
Erklärung lautete: "Die Gesprächsteilnehmer stimmten überein,
auf dem Weg der Verständigung eine dauerhafte, gerechte und einem wahren
Frieden dienende Ordnung zu schaffen. Sie stellten fest, daß die Lösung
der aus der unrechtmäßigen Vertreibung entstandenen Probleme Sache
des ganzen deutschen Volkes und seiner verfassungsmäßigen Organe
ist."
Teilnehmer des Gespräches mit dem Bundeskanzler Prof. Dr. Ludwig Erhard
waren von sudetendeutscher Seite: Dr. Johannes Strosche, Wenzel Jaksch, Hans
Schütz, Dr.-Ing. Hans Christoph Seebohm, Siegfried Zoglmann, Dr. Franz
Böhm.
Im Februar 1967 kam es im Bundeskanzleramt zu einer Aussprache des Präsidiums
des Sudetendeutschen Rates mit der Bundesregierung, an der von Regierungsseite
Bundeskanzler Dr. Kurt-Georg Kiesinger, Bundesaußenminister Willy Brandt,
der Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen, Herbert Wehner, und Bundespressechef
von Hase teilnahmen. Von der sudetendeutschen Seite nahmen teil: Dr. Walter
Becher, Dr. Franz Böhm, Hans Schütz und Dr.- Ing. Hans Christoph
Seebohm.
In dem Gespräch betonte Bundeskanzler Dr. Kurt-Georg Kiesinger nachdrücklich,
daß er sich mit den Mitgliedern seiner Regierung darin einig sei, daß
in einer kommenden europäischen Friedensordnung das Heimat- und Selbstbestimmungsrecht
auch im Rahmen eines echten Volksgruppenrechtes seinen Platz finden müsse.
Es bestand eine tiefe Übereinstimmung, daß das Verbrechen der
Vertreibung nicht anerkannt werden könne. Wie in seiner Regierungserklärung
vom 13. Dezember 1966 betonte der Kanzler: "Wir sind uns unserer Obhutspflicht
gegenüber den sudetendeutschen Landsleuten wie gegenüber allen
anderen Vertriebenen und Flüchtlingen bewußt und nehmen sie ernst."
Am 10. 6. 1984 führte Bundesinnenminister Dr. Friedrich Zimermann vor
den Teilnehmern des XXXV. Sudetendeutschen Tages u. a. aus: "Der Deutsche
Bundestag hat im Jahr 1950 mit den Stimmen aller demokratischen Parteien
die Sudetendeutschen in die Obhut der Bundesrepublik Deutschland genommen.
So wird es auch in Zukunft bleiben, weil alle Deutschen in einer Kette der
Generationen stehen. Wir haben alle ein Erbe übernommen, das es zu bewahren
und weiterzugeben gilt."
Und was kam bei all diesem Wortgeklingel dann letztendlich heraus - bei den
BrandtScheel-"Ostverträgen" (in der Verantwortung der SPD - getarnt
als Gewaltverzichtsverträge, die letztlich Grenzanerkenungsverträge
mit politischer Bindewirkung waren) und bei dem "Zwei-plus-vier-Vertrag"
(in der Verantwortung der Union, CDU und CSU, und des Herrn Kohl aus Oggersheim)?
Der Totalverzicht auf die Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen
und die diesbezügliche verheerende Schädigung der deutschen nationalen
Identität und Interessen! Und ohne einen historischen Ausgleich und
Kompromiß, die Rückgabe zumindest dessen, was heute noch in polnischem
und tschechischen Staatsbesitz ist, kann dies so nicht stehen bleiben. Die
Wiedergutmachung des Vertreibungsholocaust ist unabdingbar. Die deutsche
Frage ist nach wie vor offen!
Es ist schier unglaublich und unerträglich, wie den deutschen Heimatvertriebenen
von der herrschenden politischen Klasse jahrzehntelang leere Versprechungen
gemacht wurden, eine Seifenblase nach der anderen, um dann letztlich einen
Totalverzicht zu präsentieren. Nur noch bunte Trümmer zu hinterlassen.
Und dies alles trotz der großartigen Verdienste der deutschen Heimatvertriebenen
beim demokratischen und wirtschaftlichen Wiederaufbau unseres Landes nach
der Totalniederlage von 1945. Einer Totalniederlage - wo dann die deutschen
Heimatvertriebenen letztlich die Zeche zu zahlen hatten. Dies kann und wird
niemals so bleiben noch stehen bleiben können.
Die herrschende politische Klasse der Mitte-Links-Parteienoligarchie-Demokratur
wird dem deutschen Volk niemals unbegrenzt, für alle Zeit, eine solche
nationale Ehrlosigkeit und Würdelosigkeit par excellence um des
eigenen Machterhalts willen aufzuzwingen vermögen. Noch ist nicht aller
Tage Abend. Der Krug geht nur so lange zu Wasser bis er bricht.
Totalverzicht und Demokratur: zwei diabolische Zustandbeschreibungen, die
letztlich ein Bruchpunkt ins Unheil sind. Sollte Bonn/Berlin letztlich doch
noch Weimar werden? Ohne einen historischen Ausgleich und Kompromiß
in Hinsicht einer Korrektur des Totalverzichts, und ohne eine Demokratieerneuerung
und Demokratievervollkommnung in Hinsicht auf eine auch wirklich funktionierende
freiheitliche Demokratie, die eben keine Demokratur sein kann, wird dies
so sein.
Rolf Josef Eibicht, MA
München, den 18. Mai 2010
eibicht@yahoo.de
aktuelles Verfasserbild unter:
http://www.wno.org/images/e090702b.jpg
Zudem: http://Eibicht.blog.de
PS
"Wie kommen die Erschöpften dazu,
die Gesetze und Werte zu machen?
Wie kommen die an die Macht, die die Letzten sind?“
Friedrich Nietzsche
"Wenn wir unter der Tyrannei einer Gesellschaft
von Banditen existieren wollen, dann verliert
jede Gesellschaft ihren Wert."
Reichskanzler Bismarck
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