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In Slowenien werden seit längerer Zeit die 1944/45 entstandenen Massengräber untersucht. Es wird vermutet, dass es ca. 500 davon gibt. Im Juli 2007 begann man mit der Exhumierung von Opfern aus einem Massengrab bei Tezno im Nordosten Sloweniens, wo ca. 15000 Leichen vermutet werden. ![]() Die deutschsprachigen Medien suchen solche Meldungen möglichst zu übergehen, da es sich bei den Opfern wahrscheinlich größtenteils um die bei der Vertreibung von 1944-46 ermordeten Volksdeutschen handelt. Trotzdem wurde jetzt (Anfang März 2009) sogar ein Bericht über das Massengrab von Huda Jama gebracht... [5. März 2009] Massengrab in Westpreußen Wie wir (Altermedia) bereits am 7. Januar 2009 berichteten, war im Dezember vergangenen Jahres im westpreußischen Marienburg ein Massengrab entdeckt worden, bei dem die Anzahl der gefundenen Toten offenbar immer noch steigt. So berichtete Polskaweb in einem Artikel vom 15. Januar, von unterschiedlichen Zahlenangaben zwischen 1750 und 2034. Inzwischen hat auch offizielle bundesdeutsche Presse auf den Fund dieses Grabes reagiert. Ging man dort zunächst jedoch auch von ermordeten Deutschen aus, etliche gefundene Schädel wiesen Einschusslöcher auf, scheint man jetzt dazu übergehen zu wollen, aus den Ermordeten bloße Typhusopfer machen zu wollen. So beruft sich beispielsweise die MÄRKISCHE ODER-ZEITUNG auf die Erinnerungen eines namentlich nicht genannten 72jährigen, der bis 1947 in der Nähe Marienburgs gelebt haben will. Ein Bericht, welcher der ermittelnden polnischen Staatsanwaltschaft sehr gelegen zu kommen scheint, da sich inzwischen auch Stimmen mehren, die behaupten, dass auch polnische Milizen in die Ermordung der Marienburger Bürger verwickelt sein könnten. Zunächst hatte es geheißen, dass diese ausschließlich den Russen zum Opfer gefallen sein sollen. Staatsanwalt Piotr Wojciechowski schätzt den von der MÄRKISCHEN ODER-ZEITUNG zur Verfügung gestellten Augenzeugenbericht „sehr wichtig für unsere Ermittlungen und einleuchtend“ ein. Nach Darstellung der polnischen Staatsanwaltschaft erklärt man sich das nahezu völlige Fehlen von Kleidungsrückständen bei den Toten, dass diese nackt begraben wurden und daher als Typhusopfer anzusehen seien, mit denen man seinerzeit auf diese Weise verfuhr. Ein sehr bemerkenswerter Umstand. Sollte man nun davon ausgehen, dass es sich bei den Toten um keine Ermordeten handelt? Wenn ja, wie verhält es sich dann mit den vielen nackten Leichen, die man Beispielsweise in Dachau oder Bergen-Belsen fand und die nachweislich an Typhus gestorben waren. Deren Propagandabilder und -filme spuken noch heute als Beweise für verbrecherische Nazimorde durch die Weltmedien, ohne dass auch nur jemand auf den Gedanken kommen würde, zu sagen, dass das Sterben dieser Menschen nicht so sehr durch mordgierige Nazischergen verursacht wurde, sondern schlicht und einfach durch das kriegsbedingte Zusammenbrechen jeder Versorgung. Ein Argument, das vor bundesdeutschen Gerichten freilich wenig gilt. Hier führt man in solchen Fällen irgendwelche angeblichen Ausrottungsabsichten ins Feld, ohne dabei zu beachten, dass Mord im technischen Sinne bei Vielen gar nicht vorliegt. Ein Stralsunder Richter machte dies vor Jahren einmal auf besondere Weise geltend, als er einem Prozeß, bei dem es darum ging, ob Anne Frank nun an Typhus starb oder „ermordet“ wurde, als er meinte, dass die Franks vom KL Auschwitz nach Bergen-Belsen gebracht wurden, weil man in Auschwitz nicht genügend Vernichtungskapazitäten gehabt hätte. Das Gericht entschied später, dass der Typhustod der Anne Frank als „Mord“ zu werten wäre. Das Stralsunder Landgericht folgte der Auffassung des Amtsrichters. Nimmt man sich daher die Logik dieses Richters oder aber der MÄRKISCHEN
ODER-ZEITUNG zu eigen – was wir natürlich aus rechtlichen Gründen
nie tun würden – könnte man fast auf den Gedanken kommen, beide
Fälle miteinander vergleichen zu wollen, wobei sich die Frage stellen
würde, wenn man jetzt anfängt von dem Marienburger Massengrab
nur als Grab für Typhustote sprechen zu wollen, als was soll man denn
die Typhusleichen von Dachau und Bergen-Belsen bezeichnen, bzw. den „Mord“
an Anne Frank? Der Ausdruck „Ermordete“ im kriminaltechnischen Sinne kann
dann ja wohl kaum noch geltend gemacht werden, es sei denn man misst mit
doppelter Elle. …
Ungeachtet dessen darf man wohl gespannt sein, wie sich der Fall weiterentwickelt. An dieser Stelle nun ein Bericht des Polskaweb vom 15. Januar über den aktuellen Stand der Dinge. Die Berichterstattung über das Marienburger Massengrab, die ihren Ausgang von Berichten dieses virtuellen Mediums hatte, brachte diesem bereits in einzelnen etablierten Medien den Verdacht ein, rechtsextrem zu sein. Ein Verfahren, dass uns allmählich glauben lässt, die Wahrheit heutzutage in jedem Fall rechtsextrem oder gar antisemitisch zu sein scheint. – Soll man es jedoch nur deshalb der großen Politik und den maßgeblichen Medien gleichtun und ebenfalls anfangen zu heucheln und zu lügen? Wir übergeben an Polkaweb: „Massengrab Polen: Behörden im Widerspruch Nach dem die Temperaturen in Malbork (Marienburg) wieder etwas gestiegen waren, gingen die Ausgrabungen an dem vor zwei Monaten entdeckten Massengrab, aus welchem nach unterschiedlichen polnischen Quellen bisher zwischen 1750 und 2034 Schädel geborgen wurden, am Dienstag Vormittag weiter. Der hierfür eingesetzte Bagger musste nicht lange graben und schon in der ersten Stunde erhöhten sich hierbei die Opferzahlen um einige Dutzend. Fast tagtäglich waren zuletzt Vertreter der internationalen Presse vor Ort um sich vom Ausmaß der Tragödie selbst zu überzeugen. Der Schock saß tief beim Anblick dieses riesigen Erdloches in dem erstmals in der neuzeitlichen Historie ein Bagger die Feinarbeit von Spezialisten ersetzte, was den Respekt der Malborker Stadtverwaltung für das Leid der Opfer und deren Ehre eindeutig belegt. In Polen hat inzwischen der Fund dieser Masse von zivilen Opfern im Zentrum einer ehemals deutschen Stadt große kontroverse Diskussionen ausgelöst. Überwiegend heftig werden der Bürgermeister von Malbork, das Institut der nationalen Erinnerung (IPN) und die Staatsanwaltschaft welche die Ermittlungen in der Sache führt in den Medien und Foren im polnischen Internet kritisiert. Man hat offensichtlich klare Anlässe hierzu und bringt die Verantwortlichen in Erklärungsnot. Bei “Polskaweb News” sind derweil viele, oft anonyme, Hinweise auf etwaige Täter eines nicht unwahrscheinlichen, gigantischen Verbrechens eingegangen. “Die Zweigstelle des Institutes der nationalen Erinnerung (IPN) in Danzig, verantwortlich u.a. für die Aufklärung von Kriegsverbrechen, ist nicht interessiert an einem mysteriösen Grab mit 2000 Toten aus dem Jahre 1945? - kritisieren mehrere große polnische Zeitungen am Mittwoch das unglaubliche Verhalten des staatlichen Institutes in dieser Sache. Nach Angaben des Malborker Staatsanwaltes Jaroslaw Kembrowski, dem von besorgten Bürgern Marienburgs vorgeworfen wird das Massengrab unter den Teppich kehren zu wollen, sei das IPN bereits kurz nach Bekanntwerden von der Fundstelle unterrichtet worden. Das IPN in Danzig behauptet dagegen, dass es eine solche Mitteilung zwar gebe, diese sei allerdings erst 3 Wochen nach dem von Kembrowski angegebenen Absendedatum in Danzig eingegangen. Staatsanwalt K. hatte bereits nach drei Tagen die Akte “Massengrab Zentrum” geschlossen. Nach seiner Aussage habe er “keine Hinweise auf ein Verbrechen” finden können. Zu diesem Zeitpunkt waren ihm allerdings bereits Einschusslöcher in den Schädeln der ersten gefundenen Opfer bekannt. Ebenso beklagt man sich über die Art und Weise der Bergung der menschlichen Überreste, denen bei der Ausgrabung mit einem Schaufelbagger die Füße abgerissen, Knochen gebrochen oder der Schädel zertrümmert wurde. “Dies ist eine wenig würdevolle Behandlung ermordeter unschuldiger Zivilisten” heisst es durchweg. Die bei uns eingegangenen Hinweise zu dem Drama von Marienburg beinhalten meist Namen von Personen und Organisationen welche im Zeitraum 1945/46 im Großraum Marienburg ein mörderisches Unwesen getrieben haben sollen. Eine dieser genannten Organisation und Namen in Verbindung mit Morden wiederholt sich hierbei in mehreren Hinweisen: Die “Wile?ska Brygada”, auch “Todesbrigade” genannt, unter der Führung von Zygmunt Szendzielarz “?upaszko”. “Wile?ska Brygada” war ein Arm der polnischen Heimatarmee. Zygmunt Szendzielarz führte diese Truppe streng militärisch in Uniformen der polnischen Armee. Diese Brigade war während des zweiten Weltkrieges im Raume Wilnius in Litauen entstanden und soll dort vor allen Dingen gegen deutsche - und russische Besatzungstruppen vorgegangen sein. Nach dem Ende des Krieges operierte die Wile?ska Brygada vor allen Dingen im Raume Pommern, Westpommern und Masowien. Hier töteten sie nicht nur russische Soldaten, sondern auch polnische Beamte und Zivilisten denen man “Verrat” nachsagte. Gleichzeitig lieferte man sich auch Gefechte mit anderen Gruppierungen, wie z.B. diversen Räuberbanden die sich in den ehemals deutschen Gebieten dem Raub und Mord widmeten. Das sich die Wile?ska Brygada hierbei im Kampf um den Schutz der noch in diesen Regionen verbliebenen deutschen Restbevölkerung bemühte, ist unwahrscheinlich. Nach den uns zugegangenen Hinweisen sollen sich Mitglieder der “Wile?ska Brygada” in großer Zahl ab dem Spätherbst 1945 in Marienburg aufgehalten haben und von dort aus “Ihr Unwesen” getrieben haben. Diesbezüglich sind wir auch beim IPN, das angeblich schon lange wisse wer Opfer und Täter waren, in Danzig fündig geworden. Demnach hatte tatsächlich ihr Kommandant Zygmunt Szendzielarz eine Postkarte im Oktober 1945 aus Marienburg abgesandt. Anfang 1946 hatte man lt. IPN dann auch damit begonnen ein umfangreiches Waffenlager in der Stadt anzulegen, was vor allen Dingen aus Handgranaten und deutschen Maschinenpistolen MP43 bestanden haben soll. Ob eventuell noch lebende Mitglieder der “Wile?ska Brygada” etwas über das mysteriöse Massengrab sagen könnten ist unklar. Es gibt auch keinen konkreten Hinweis ob diese “Truppe” etwas mit dem Tod dieser fast 2000 Menschen zu tun hatte. Eine Verbindung stützt sich bisher nur auf Vermutungen von teilweise anonymen Schreiben in polnischer und deutscher Sprache, die man mit Vorsicht behandeln sollte. Polskaweb News ist allerdings sehr erstaunt über diverse Medien Reaktionen im Bezug zu unseren Artikeln zum “Marienburg Massengrab”. So schreibt der bei der Marienburger Tageszeitung “Dziennik Ba?tycki” wirkende Journalist Jacek Skrobisz uns einen Brief indem er uns in ungewöhnlicher Form vorhält, dass wir auch eine Täterschaft anderer, als nur die der Russen, in Erwägung zögen. In einem Artikel von heute in dieser Zeitung, welche zum deutschen Unternehmen “Passauer Verlagsgruppe” gehört, schreibt Skrobisz nicht sehr vorteilhaft über das Engagement von Polskaweb und auch der deutschen Tageszeitung “Bild”, welche vor Ort zur Aufklärung eines Massengrabes beitragen wollen. Wohlwollen nennt der “Dziennik Ba?tycki” Journalist auch den Namen einer zuständigen Redakteurin bei Polskaweb News, welche nun persönlich mit Droh-Briefen und Anrufen, sowie Beleidigungen zu rechnen hat. Das schweizer Newsportal “www.20min.ch” ordnet Polskaweb News in einem Bericht sogar der rechten Szene zu: “Auf mehreren Websites wie Polskaweb.eu, die dem rechten politischen Spektrum zugerechnet werden können, werden jedoch polnische Milizionäre verantwortlich gemacht; freilich ohne jeden Beleg”. Das Magazin unterstellt uns dass wir polnische Milizen für den Massenmord in Marienburg verantwortlich gemacht haben, was natürlich nicht der Wahrheit entspricht. “20min.ch” schreibt andersherum aber sehr subjektiv für eine Zeitung: “Keine polnische Beteiligung” und will hiermit suggerieren dass es einzig Russen waren welche diese grauenhafte Stätte in Malbork gefüllt haben könnten. Polskaweb hat “20min.ch” um eine Stellungnahme und die Identitäten der Schreiber dieses Artikels gebeten, jedoch keinerlei Antwort erhalten, sodass wir uns gezwungen waren am Mitwoch eine Strafanzeige gegen die schweizer Zeitung zu machen. Zur Aufklärung der Vorgänge, welche sich vermutlich im Jahre 1945 in Marienburg tatsächlich abgespielt haben könnten bitten wir unsere Leser um Mithilfe. Hierbei sind in erster Linie diejenigen angesprochen welche in Marienburg lebten bzw, deren Nachkommen, welche irgendwie zur Aufklärung der grausamen Ereignisse beitragen könnten. Unklar ist nach wie vor, wer die Täter waren und die Opfer sind. Mit dem Hinweis der örtlichen Behörden Malborks: “Das waren die Russen”, ist erst einmal niemandem geholfen, da hierzu keinerlei Beweise vorliegen. aus Altermedia [Februar 2009]
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