Dokumentation zur aktuellen Auseinandersetzung mit einem Polen über meine Analyse:
Zum polnischen und tschechischen Imperialismus




In einem Forum im Bereich der deutschen Heimatvertriebenen, dem Forum der iglauer-sprachinsel.de, gibt es aktuell eine Auseinandersetzung mit einem Polen über meine Analyse: >>Zum polnischen und tschechischen Imperialismus.<< Diese Auseinandersetzung wird originalgetreu hier wie folgt dokumentiert: zuerst erfolgt A) der Beitrag, dann B) die Kritik des Polen W. Kossanowski und anschließend C) meine Antwort darauf (mit erheblichen Vertiefungen zum Polonoimperialismus und Polonozentrismus):

Zu A): 

Zum polnischen und tschechischen Imperialismus, 02 Aug. 2009 12:22
Der polnische und tschechische ImperialismusA) Zum polnischen Imperialismus: Zwischen 1772 und 1795 wurde Polen zwischen Rußland, Österreich und Preußen dreimal aufgeteilt. Ursache dieser Veränderungen war ein Ziel der russischen Politik, das Zar Peter I. in seinem Testament so beschrieben hatte: »Polen muß in seiner Gesamtheit Rußland zufallen.« Als gegen Ende des 18. Jahrhunderts Zarin Katharina II. sich anschickte, dieses Gebot zu verwirklichen, verhinderten Preußen und Österreich durch ihre Mitwirkung an der Teilung Polens ein zu weitgehendes Vordringen Rußlands nach Zentraleuropa. Auf dem Wiener Kongreß 1815 vereinbarten dann Rußland, Österreich und Preußen eine Grenzziehung durch Polen, die bis zum Ersten Weltkrieg Bestand hatte. Rußland erhielt den weitaus größten Teil polnischen Gebiets und proklamierte dementsprechend ein >Königreich Polen<, in dessen Verfassung der Satz stand: »Das Königreich Polen ist für immer mit Rußland durch die Person des Königs verbunden, welcher der jeweilige Zar ist.« An Preußen fielen vor allem Territorien, die Polen in früheren Feldzügen erobert hatte. Lediglich im Raum Posen gab es stärkere polnische Bevölkerungsteile, deren politische, wirtschaftliche und kulturelle Betätigung im Rahmen des preußischen Staates und später auch des Deutschen Reiches keinen rechtlichen Beschränkungen unterlag.Nach dem Zusammenbruch des Zarenreiches 1917 und der Niederlage Deutschlands und Österreichs im Ersten Weltkrieg ergab sich für das Königreich Polen die Möglichkeit, sich von Rußland zu lösen und einen eigenen Staat unter Zusammenfassung aller polnisch besiedelten Gebiete Ostmitteleuropas zu gründen. Darauf beschränkte man sich jedoch nicht: Die 1919 entstandene Republik Polen okkupierte und annektierte auch noch große Gebiete, die nicht von Polen besiedelt waren und niemals zu einem polnischen Staat gehört hatten. So gerieten vor allem Deutsche, Litauer, Weißrussen und Ukrainer unter polnische Herrschaft und damit in einen Staat, der sie weitgehend rechtlos machte und unterdrückte, der sie beraubte und aus ihrer angestammten Heimat vertrieb. Unterstützt wurden die polnischen Bestrebungen vor allem durch Frankreich und England, die an Deutschlands Ostgrenze einen mit ihnen verbündeten Staat haben wollten.Unterstützung erhielten die polnischen Bestrebungen aber auch durch die Vereinigten Staaten, da während des Ersten Weltkriegs der in Amerika lebende polnische Pianist Paderewski einen Zugang zu Präsident Wilson hatte und diesen dazu bewog, der Errichtung eines polnischen Staates mit einem eigenen Zugang zum Meer zuzustimmen, was dann die Teilung des deutschen Gebietes und einen polnischen Korridor zwischen Pommern und Ostpreußen zur Folge hatte. Das rein deutsch besiedelte Danzig mußte aus dem Reichsverband entlassen und ein eigener Freistaat werden, in dem sich die Polen einen erheblichen Einfluß gesichert hatten.Die Rückendeckung vor allem durch Frankreich war auch der Grund dafür, daß der polnische Imperialismus auch nach Inkrafttreten des Versailler Diktats und somit der Beendigung des Kriegszustandes noch in Oberschlesien weitere Industriegebiete an sich bringen konnte. Das Ergebnis einer Volksabstimmung von 1921, in der sich die Oberschlesier mehrheitlich für den Verbleib bei Deutschland aussprachen, wurde von den Siegermächten des Ersten Weltkriegs ebenso ignoriert wie sie es deutschen Freiwilligenverbänden unmöglich machten, Oberschlesien gegen den Einfall bewaffneter polnischer Banden wirksam zu verteidigen. Aber selbst das reichte den Machthabern in Warschau nicht.In Polen propagierte man unablässig den Gedanken, in das militärisch fast völlig wehrlose Deutsche Reich einzufallen und die polnische Grenze noch weiter nach Westen zu verschieben. Die Regierungen der Weimarer Republik hatten ständig mit einer polnischen Invasion zu rechnen. Es gab in der polnischen Öffentlichkeit unterschiedliche Meinungen darüber, wie weit Polen seinen Machtbereich ausdehnen sollte. Daß man von Deutschland aber mindestens noch Ostpreußen, Danzig, Pommern, Schlesien und Teile Brandenburgs annektieren und die Bewohner dieser Gebiete aus ihrer Heimat vertreiben sollte, wurde von vielen Polen als unumgänglich und historisch gerechtfertigt angesehen. Als begründet hat man aber auch die Ausdehnung des polnischen Staatsgebiets bis zu einer Linie betrachtet, die östlich von Bremen, Hannover, Kassel und Nürnberg verlief. Ein sogenannter polnischer >Westmarkenverein< rief unermüdlich zur Eroberung deutschen Gebiets auf.Aber auch der Osten wurde nicht vergessen. In einem mit französischer Hilfe geführten Krieg gegen das kommunistisch gewordene Rußland eroberte Polen 1919/1921 auch dort Territorien, deren Bewohner bis zu 90 Prozent nicht polnischer Abstammung waren. Aber man wollte weitere Nachbesserungen nicht ausschließen. Daß Polen von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer reichen und seine Grenze etwa am Dnjepr verlaufen müsse, erschien vielen Polen gleichfalls sehr einleuchtend.In den deutschen Ostgebieten, die nach dem Ende des Ersten Weltkriegs von Polen okkupiert und dann entsprechend dem Versailler Diktat polnisches Staatsgebiet geworden waren, setzte gegen die dort ansässigen Deutschen ein beispielloser Terror ein mit dem Ziel, sie entweder aus ihrer angestammten Heimat zu vertreiben oder zur Annahme der polnischen Nationalität zu zwingen. Ein Minderheitenschutz, zu dem Polen sich im Versailler Diktat verpflichtet hatte, galt in der Praxis so gut wie nichts. Ausweisungen, Enteignungen, Verschleppung in neu errichtete Konzentrationslager, die ersten in Mitteleuropa, sowie Gewaltanwendungen bis hin zu Folter und Mord erwiesen sich in den zwanziger Jahren als vielgebrauchte Instrumente des polnischen Imperialismus. Sie wurden ergänzt durch Behinderungen des deutschen Schulwesens und kulturellen Lebens sowie durch Behördenwillkür jederart. Zwischen 1919 und 1939 sind deshalb etwa 800 000 Deutsche unter Zurücklassung ihres Eigentums aus dem polnischen Herrschaftsbereich geflohen.Die Verfolgung der Deutschen steigerte sich im Sommer 1939, und zwar noch vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, bis hin zum offenen Massenmord - ein nicht unerheblicher Grund dafür, weshalb es zur Kriegserklärung Deutschlands an Polen kam. Diese Mordorgie steigerte sich noch nach Beginn der Kampfhandlungen. Die vorrückenden deutschen Truppen fanden Tausende von ermordeten Volksdeutschen vor; unzählige andere waren brutal mißhandelt viele Frauen vergewaltigt worden. Diese Verbrechen waren von Polen verübt worden, ohne daß Behörden, Armee oder Polizei dagegen eingeschritten wären.Nach 1945 wiederholte sich das alles in noch viel größerem Ausmaß. Polen erhielt mit der Zustimmung Frankreichs, Englands und der Sowjetunion die deutschen Gebiete östlich von Oder und Lausitzer Neiße nun als Staatsgebiet, wenn eine endgültige Grenze auch erst in einem Friedensvertrag festgelegt werden sollte, und die Befugnis, die dort lebenden Deutschen »in humaner Weise« auszusiedeln, also zu vertreiben. Die Masseremorde, Gewaltverbrechen und Verschleppungen, die die ostdeutsche Bevölkerung nach dem Einmarsch der Roten Armee über sich ergehen lassen mußten, wurden von den nachrückenden Polen mit eben solcher Grausamkeit fortgesetzt.Das Bundesarchiv in Koblenz hat in einer Dokumentation der an Deutschen begangenen Vertreibungsverbrechen das kriminelle Verhalten von Polen zusammenfassend so beschrieben: »Als völkerrechtswidriges Massenvergehen stehen im Vordergrund des Berichtsmaterials die gegenüber den Deutschen bei ihrer Verhaftung, in den Gefängnissen und nach der Internierung in ein Arbeitslager verübten Ausschreitungen. Die Gewaltakte bestanden vorwiegend in Mißhandlungen brutalster, teils sadistischer Art mit Peitschen, Gummiknüppeln oder Gewehrkolben, teils bis zur Todesfolge, ferner in willkürlichen Erschießungen und Erschlagungen wie auch Vergewaltigungen von Frauen. Dem Berichtsmaterial nach ist kaum ein einziger Verhafteter und Internierter Mißhandlungen entgangen... Insgesamt aber bestanden in den Gebieten östlich von Oder und Neiße 1.255 Lager und Gefängnisse, die dem Gewahrsam von Deutschen dienten... Nicht möglich ist es aber, auch nur annähernd zu einer Schätzung der Anzahl der Personen zu gelangen, deren Tod auf Ausschreitungen in Gefängnissen und Lagern zurückzuführen ist. Sehr unterschiedlich sind aber auch die Todesquoten über die einzelnen Lager. Sie differieren zum Teil zwischen 20 und 50 % der Insassen... In einem kurzen Zeitabschnitt blieben von 50 Säuglingen in Potulice nur zwei am Leben... Demnach ergibt sich zum Ausmaß des Geschehens in sämthchen Gebieten östlich von Oder und Neiße, daß mehr als 400.000 Deutsche Opfer von Vertreibungsverbrechen im Sinne dieser Dokumentation geworden sind. Betroffen durch Gewaltakte wie Vergewaltigungen und Mißhandlungen mit oder ohne Todesfolge wurde... eine weitaus größere Anzahl von Personen.«Die überlebenden Deutschen wurden ohne ihr Eigentum in die westlich von Oder und Neiße liegenden Gebiete vertrieben, wobei die Polen unschätzbare Werte raubten, ganz abgesehen davon, daß die deutschen Ostgebiete hinsichtlich ihrer Industrie, Wirtschaft, Verkehrsentwicklung und Bebauung einen Standard erreicht hatten, der weit über dem der polnischen lag.Im Interesse des polnischen Imperialismus lag es dann, die deutschen Ostgebiete endgültig für Polen zu annektieren. Der polnische Staatspräsident Bierut erklärte dazu am 20. September 1946: »Es gibt keine und kann auch keine andere und gerechtere Grundlage für die Gebietsveränderungen geben als die hier angewandte. Wir sind auf den Boden zurückgekehrt, auf dem sich vor Jahrhunderten unser historisches, kulturelles und staatliches Erbe bildete, einen Boden, befruchtet mit Blut Schweiß und Tränen unserer Väter und Mütter, auf einen Boden, von dem jeder Zoll breit gedüngt ist mit der uns heiligen Asche unserer Vorfahren. Wer kann unser Recht auf diesen Boden bestreiten?«Die Regierung der sogenannten DDR erkannte 1950 im Görlitzer >Friedens- und Freundschaftvertrag< die Oder-Neiße-Linie als endgültige deutsche Ostgrenze an. 1952 wurde in die polnische Verfassung geschrieben: »Auf ewige Zeiten sind die wiedergewonnenen Gebiete zu Polen zurückgekehrt.« Der Generalsekretär der polnischen kommunistischen Partei Comulka erklärte 1960 in Breslau: »Jeder Versuch einer Revision dieser Grenze bedeutet Krieg mit Polen und den Signatarstaaten des Warschauer Paktes..., und nach diesem Krieg werden in Deutschland nicht die Toten, sondern allein die noch Überlebenden zu zählen sein.«In der Bundesrepublik Deutschland wurde der Raub der deutschen Ostgebiete zunächst sowohl von der Öffentlichkeit als auch von der Bundesregierung abgelehnt, die am 9. Juni 1950 erklärte: »Die Deutsche Bundesrepublik als Sprecherin des gesamten deutschen Volkes wird sich niemals mit der allen Grundsätzen des Rechts und der Menschlichkeit widersprechenden Wegnahme dieser rein deutschen Gebiete abfinden.« Die SPD-Funktionäre Ollenhauer, Brandt und Wehner versicherten noch 1963: »Verzicht ist Verrat, wer wollte das bestreiten.« Aber schon 1968 forderte Willy Brandt die Anerkennung der Oder-Neiße-Linie bis zu einer friedensvertraglichen Regelung. 1970 schloß er mit den Polen den >Warschauer Vertrag, in dem die Oder-Neiße-Linie als »westliche Staatsgrenze der Volksrepublik Polen« für unverletzlich erklärt wird, wenn auch eine Entschließung des Bundestages besagte: »Die Verträge nehmen eine friedensvertragliche Regelung für Deutschland nicht vorweg und schaffen keine Rechtsgrundlage für die bestehenden Grenzen.« Ganz in diesem Sinn stellte auch das Bundesverfassungsgericht am 31. Juli 1973 fest: »Die Gebiete östlich von Oder und Neiße sind ebenso wie das übrige Reichsgebiet in den Grenzen vom 31. Dezember 1937 von den Siegermächten bei Kriegsende nicht annektiert worden ... « Aber der polnische Imperialismus erreichte sein Ziel, die von ihm völkerrechtswidrig okkupierten deutschen Ostgebiete auch formell in Besitz zu nehmen, im sogenannten Zwei-plus-Vier-Vertrag vom 12. September 1990. Unter dem Druck und unter der Mitwirkung Englands, Frankreichs und der Vereinigten Staaten von Amerika akzeptierte und ratifizierte der Bundestag folgenden Vertragstext: »Das vereinte Deutschland wird die Gebiete der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Demokratischen Republik und ganz Berlins umfassen. Seine Außengrenzen werden die Grenzen der Deutschen Demokratischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland sein und werden am Tag des Inkrafttretens dieses Vertrages endgültig sein. .. Das vereinte Deutschland und die Republik Polen bestätigen die zwischen ihnen bestehende Grenze in einem völkerrechtlich verbindlichen Vertrag.« Helmut Kohl beschrieb nach einer Aufzeichnung seines Mitarbeiters Horst Teltschik vom 13. Juni 1990 den Entscheidungsspielraum der deutschen Politik so: »Mit aller Deutlichkeit weist Kohl darauf hin, daß es in Ost und West keinen einzigen Partner gebe, der nicht die Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze fordere... Die Alternative laute: die Einigung Deutschlands in den bekannten Grenzen erreichen oder die Zwei-plusVier-Verhandlungen scheitern zu lassen ... « Und am 21. Juni 1990 erklärte er: »Entweder wir bestätigen die bestehende Grenze, oder wir verspielen heute und für jetzt unsere Chance zur deutschen Einheit.«Wenig später bekannte sich die damalige englische Premierministerin Thatcher zu den Pressionen, die sie auf die deutsche Politik ausgeübt hatte. Sie bedauerte, daß sie die deutsche Teilvereinigung 1990 nicht verhindern konnte: »Der einzige Fall, in dem ich mit meiner Linie zu einem außenpolitischen Thema unzweifelhaft gescheitert bin, war die deutsche Wiedervereinigung.« Jedoch: »Nicht zu vernachlässigen sind aber auch die positiven Auswirkungen meiner Politik. Sie zwang die Regierung der Bundesrepublik, die Grenzfragen mit ihren östlichen Nachbarn zu klären.« Und zwar uneingeschränkt im Sinne des polnischen und nicht nur des polnischen Imperialismus.B) Zum tschechischen Imperialismus:1918 zerfiel die österreich-ungarische Monarchie in ihre nationalen Bestandteile. Auch die in Böhmen und Mähren ansässigen Tschechen sagten sich am Ende des Ersten Weltkriegs von der Zentralgewalt in Wien los und proklamierten einen eigenen Staat. Dabei beriefen sie sich auf den neu formulierten Grundsatz des Selbstbestimmungsrechts der Völker, der es allen Nationen und Nationalitäten erlauben sollte, selbst darüber zu entscheiden, zu welchem Staat sie gehören wollten. Die Tschechen bezogen in ihr Staatsgebiet jedoch auch Territorien ein, deren Bewohner keine Tschechen waren und die Zugehörigkeit zu einer sogenannten Tschechoslowakischen Republik entweder deutlich ablehnten oder denen überhaupt die Möglichkeit genommen wurde, sich zu dem neuen Staatsgebilde zu äußern. Dazu gehörten die Sudetendeutschen, die in Böhmen und Mähren größtenteils in geschlossenen Siedlungsgebieten, räumlich also von den Tschechen getrennt, lebten. Nach dem Grundsatz des Selbstbestimmungsrechts der Völker hätten auch die Sudetendeutschen das Entscheidungsrecht darüber haben müssen, welchem Staat sie sich anschließen wollten. Aber das wurde ihnen mit Gewalt verwehrt durch tschechische Soldaten und Polizisten. Die Einbeziehung des Sudetenlandes in einen von Tschechen beherrschten Staat war somit nichts anderes als ein Akt der bewaffneten Unterwerfung eines fremdes Volkes, folglich ein Ausdruck des tschechischen Imperialismus. Als sich am 4. März 1919 Sudetendeutsche in ihrer Heimatstadt Eger und anderenorts zu einer friedlichen und unbewaffneten Demonstration für ihr Selbstbestimmungsrecht versammelten, wurden 54 von ihnen von Tschechen erschossen. Das waren aber nur die ersten, nicht auch die letzten Opfer tschechischer Mörder. Bis 1938 verloren 212 Sudetendeutsche auf diese Weise ihr Leben, weil sie sich mit der tschechischen Unterdrückung nicht abfinden wollten.Die Tschechen hatten also mit Gewalt - und keineswegs nur in Eger - vollendete Verhältnisse geschaffen, und es gelang ihnen, sich ihre Machtansprüche 1919 im Friedensdiktat von St. Germain von den Siegermächten des Ersten Weltkriegs sanktionieren zu lassen. Das geschah vor allem mit Hilfe der französischen Regierung, die eine Vereinigung Deutsch-Österreichs mit dem Deutschen Reich strikt ablehnte, aber auch nicht zulassen wollte, daß sich die Sudetendeutschen allein an Deutschland anschlossen. Eine Zersplitterung der Deutschen und deren Kontrolle durch nicht deutsche Mehrheiten gehörten zu den Kriegszielen Frankreichs und wurden 1919 in den Pariser Vorortverträgen konsequent erzwungen, wo es möglich war. Vertreter Englands und Amerikas wurden bei diesen Beratungen von tschechischen Politikern, und hier vor allem von Masaryk und seinem engsten Mitarbeiter Benesch, mit gefälschten Statistiken über die Zusammensetzung der neu gegründeten Tschechoslowakei getäuscht. Vertreter der Sudetendeutschen, die zu den Beratungen nach Frankreich gekommen waren, wurden dort gar nicht gehört. Proteste sudetendeutscher Politiker gegen die Besetzung ihrer Heimat durch tschechische Truppen blieben gleichfalls unbeachtet. Aus Pariser Sicht spielten jedoch auch strategische Gründe eine Rolle: die Absicht, eine auch territorial starke Tschechoslowakei als Verbündeten der westlichen Siegermächte und militärischen Gegner Deutschlands zu haben.So entstand ein neuer Nationalitätenstaat, und zwar ohne Zustimmung und gegen den Willen der nicht tschechischen Nationalitäten. Die Tschechen machten nur 46 Prozent der Bevölkerung des neuen Staates aus. Es gab auch keine tschechoslowakische Nation. Tschechen und Slowaken wurden 1918 zum erstenmal staatlich vereint. Bis dahin hatten die Tschechen in Böhmen und Mähren immer zum Deutschen Reich oder, nach 1806, zu Österreich gehört, die Slowaken hingegen zu Ungarn. Und auch der Zusammenschluß mit den Tschechen geschah, ohne daß die Slowaken danach gefragt worden wären. Am 30. Oktober 1918 wurde lediglich eine Deklaration über einen gemeinsamen Staat der Tschechen und Slowaken von Privatpersonen unterzeichnet, die niemand dazu legitimiert hatte. Der tschechische Imperialismus richtete sich also nicht nur gegen die Deutschen, die fast ein Viertel der Bevölkerung im neuen Staat ausmachten, sondern auch gegen Slowaken, Ungarn und Ukrainer. Zweifellos war das Selbstbestimmungsrecht der Völker 1919 kein allgemein anerkannter Grundsatz des Völkerrechts. Derjenige, der sich dazu bekannte, mußte es jedoch für alle gelten lassen. Aber tatsächlich wurde es nach dem Ersten Weltkrieg nur dort angewandt, wo es zum Nachteil der Deutschen benutzt werden konnte, und dort verweigert, wo es von Deutschen beansprucht wurde. Das galt für die Sudetendeutschen ebenso wie für jene Deutschen, die 1919 polnischer, italienischer, französischer, belgischer Gewalt ausgeliefert wurden.Der überaus willkürliche Umgang mit dem Begriff des Selbstbestimmungsrechts durch diejenigen Staaten, die seine Anwendung proklamierten, zeigte sich im 20. Jahrhundert und bis in die Gegenwart noch oft. Zwanzig Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges verlangten England und Frankreich dann 1938 - im Gegensatz zu ihrer Haltung bei den Pariser Verträgen - von der Prager Regierung den Verzicht auf die tschechische Herrschaft in den mehrheitlich deutsch besiedelten Gebieten Böhmens und Mährens und somit die Anerkennung des Selbstbestimmungsrechts.Nach dem Zweiten Weltkrieg erlaubten die Alliierten den tschechischen Machthabern aber nicht nur, ihre Herrschaft wieder über ganz Böhmen und Mähren auszudehnen und somit den Sudetendeutschen erneut das Selbstbestimmungsrecht zu nehmen; sie stimmten sogar zu, daß die Sudetendeutschen ganz aus ihrer jahrhundertealten Heimat, die nie tschechisch war, vertrieben wurden.Zwischen 1919 und 1938, dem Jahr ihres Anschlusses an das Deutsche Reich, waren die Sudetendeutschen in der Tschechoslowakischen Republik zahlreichen Benachteiligungen ausgesetzt. Die Tschechen verfügten eine Wahlordnung, nach der sie für einen Abgeordneten 39.957 Stimmen aufbringen mußten, die Deutschen hingegen 47.716 und die Ungarn 109.847. So sicherten sie sich auch im Parlament einen weitaus höheren Einfluß, als er ihnen zustand. Zahllose Schikanen sollten bewirken, daß die Sudetendeutschen entweder die tschechische Volkszugehörigkeit annahmen oder auswanderten. Die Zahl der deutschen Beamten bei der staatlichen Verwaltung, bei Gericht, Post und Eisenbahn wurde schon im ersten Jahrzehnt des Bestehens der Tschechoslowakei um die Hälfte verringert. Die Sicherheitspolizei bestand fast vollständig aus Tschechen. Deutsche Bewerber für den Staatsdienst ließ man oft an einer >Sprachprüfung< scheitern. In den Ministerien gab es nur zwei Prozent deutsche Beamte. Der deutschen Industrie wurden hingegen tschechische Arbeiter aufgezwungen, die deutsche Wirtschaft wurde bei der Vergabe von Aufträgen und Darlehen schwer benachteiligt. Eine sogenannte Bodenreform enteignete große Gebiete aus sudetendeutschem Besitz zugunsten von Tschechen. Tausende von deutschen Schulen und Kindergärten wurden geschlossen, 1933 die deutschen Parteien aufgelöst. Die Liste solcher Schikanen ließe sich noch lange fortsetzen.Aber das alles wurde weit von den Verbrechen überboten, die 1945 nach der Kapitulation der Wehrmacht von Tschechen an Deutschen verübt wurden. Bevor diese ihrer ganzen Habe beraubt und aus ihrer Heimat vertrieben worden sind, kam es in Böhmen und Mähren zu Massenmorden, denen etwa 241.000 Sudetendeutsche, etwa 120.000 reichsdeutsche Flüchtlinge und eine unbekannte Zahl von deutschen Soldaten zum Opfer gefallen sind. Es war das Ziel der Tschechen, alle Deutschen aus dem von ihnen beanspruchten Gebiet zu vertreiben, Mord und Terror waren, wie auch im Fall der Polen, die Instrumente ihres Imperialismus.Deutsche Kriegsgefangene und Verwundete aus Lazaretten wurden unter furchtbaren Mißhandlungen ermordet, an Laternenpfählen aufgehängt und bei lebendigem Leib verbrannt, unter großer Anteilnahme und Zustimmung der tschechischen Bevölkerung öffentlich totgeschlagen oder in Gewässern ertränkt. Hunderttausende von Deutschen wurden, oft jahrelang, in tschechischen Lagern gefoltert, dem Hunger ausgesetzt und zur Zwangsarbeit getrieben. Die Dokumentation des Bundesarchivs in Koblenz schreibt darüber: »Zu den Gewalttaten gehörten Tötungen, verübt in verschiedenster Weise durch Erschießen, Erhängen, Erschlagen, Ertränken, brutale und sadistische Mißhandlungen, ferner Vergewaltigungen von Frauen... Aus einer Anzahl von Gemeinden wird über öffentliche Exekutionen berichtet, denen zum Teil die Einsetzung improvisierter Volksgerichte vorausging. Die diesen vorgeführten Personen wurden während und nach den Verhören auf das schwerste mißhandelt oder auch zu Tode gefoltert... Unmittelbar nach Beginn des Prager Aufstandes begann auch in großem Umfang die Verbringung von Deutschen in Gefängnisse und Lager. Nach Ermittlungen des Suchdienstes des Deutschen Roten Kreuzes bestanden in der Tschechoslowakei 1215 Interniertenlager, 846 Arbeits- und Straflager und 215 Gefängnisse, in denen 350.000 Deutsche längere oder kürzere Zeit festgehalten worden sind. .. Unmenschliche Verhältnisse führten zum Tod von Lagerinsassen durch Kräfteverfall und Epidemien, verursacht durch mangelhafte Ernährung, fehlende Medikamente, unhygienische Verhältnisse und durch Depressionen infolge sadistischer Mißhandlungen. Sehr hoch war die Sterblichkeit bei Kindern und älteren Leuten. Von den Arbeitslagern wiesen die der Bergwerke eine besonders hohe Sterblichkeit auf... Nach Schätzungen des Suchdienstes des Deutschen Roten Kreuzes muß bei einer Gesamtzahl von 350.000 in Gefängnisse und Lager verbrachten Deutschen mit ca. 100.000 Opfern gerechnet werden.«Das ist Imperialismus, wie er heute in Deutschland verschwiegen werden soll!Rolf Josef Eibicht (MA)München im August 2009

Zu B):

RE: Zum polnischen und tschechischen Imperialismus, 28 Sep. 2009 23:42
Sehr geehrter Herr Eibicht,ich möchte Sie auf Ihre Lüge aufmerksam machen. Und zwar diese Zitation:"Tschechen und Slowaken wurden 1918 zum erstenmal staatlich vereint. Bis dahin hatten die Tschechen in Böhmen und Mähren immer zum Deutschen Reich oder, nach 1806, zu Österreich gehört, die Slowaken hingegen zu Ungarn."Zum welchen Deutschen Reich haben Tschechen frueher gehört? Tschechische Koenigheit, wie unsere Land schon von den Zeiten den Vratislav I. (905/915-921) genannt wurde, hat zum Roemischen Reich oder wenn Sie wollen unter Roemische Kaiser gehört. Ich finde Ihren Artikel tendenzionel geschrieben (die boese Tschechen und die arme Deutschen). Sie wollen nicht Warheit suchen, Sie wollen sich nur beschweren.
m.f.G.
Michal Hos

Walter Kossanowski:

RE: Zum polnischen und tschechischen Imperialismus, 29 Sep. 2009 13:01
Sehr geehrter Herr Hos,ich gebe Ihnen in Ihrer Analyse dieses hetzerischen Artikels vollkommen Recht. Herr Eibicht ist nicht im Geringsten an einer ehrlichen Aufarbeitung der wechselvollen und oft auch tragischen Geschichte unserer Völker interessiert. Denn anstatt eines sachlichen bzw. versöhnlichen Tons bedient er sich einer klaren anklagenden Sprache um die ‘armen Deutschen‘ als Opfer der ‘bösen Slawen‘ darzustellen. Mit Lügen und Halbwahrheiten gepaart soll das tatsächlich erfahrene Leid vieler Deutscher nur zur Rechtfertigung der Verbrechen von deutscher Seite dienen. Mit Verbrechen sollen anderen Verbrechen gerechtfertigt werden. Dieser Missbrauch ist nicht nur Geschichtsfälschung und Volksverhetzung übelster Sorte sondern respektlos gegenüber den Opfern unserer Völker die durch Krieg und Diktatur ihr Leben lassen mussten. Ganz besonders ist es schändlich gegenüber den deutschen Opfer der nationalen und nationalsozialistischen Kriege, für die Herr Eibicht ja angeblich so engagiert eintritt...Darum schließe ich mich Ihrem engagierten Protest gegen Herrn Eibichts Hetze an. Wie bereits in einem anderen Forum geschehen muss ich dem Text von Herrn Eibicht eine Gegendarstellung zu seinen ‘Ausführungen‘ zur deutsch-polnischen Geschichte entgegenstellen:Herr Eibicht,eine sehr schöne Einzelleistung an deutsch-nationalistischer Geschichtsklitterung, die darauf abzielt die deutsch-polnischen Beziehungen zu belasten um unsere beiden Völker wieder in einem Krieg gegeneinander zu hetzen... Allerdings jonglieren sie hier sehr ungeschickt mit historischen Lügen, Halbwahrheiten und aus dem Kontext gerissenen Fakten. Ihre Argumente und Aussagen halten einer genauen Prüfung nicht Stand. Zwischen 1772 und 1795 wurde Polen zwischen Rußland, Österreich und Preußen dreimal aufgeteilt. Ursache dieser Veränderungen war ein Ziel der russischen Politik, das Zar Peter I. in seinem Testament so beschrieben hatte: »Polen muß in seiner Gesamtheit Rußland zufallen.« Als gegen Ende des 18. Jahrhunderts Zarin Katharina II. sich anschickte, dieses Gebot zu verwirklichen, verhinderten Preußen und Österreich durch ihre Mitwirkung an der Teilung Polens ein zu weitgehendes Vordringen Rußlands nach Zentraleuropa. Auf dem Wiener Kongreß 1815 vereinbarten dann Rußland, Österreich und Preußen eine Grenzziehung durch Polen, die bis zum Ersten Weltkrieg Bestand hatte. Rußland erhielt den weitaus größten Teil polnischen Gebiets und proklamierte dementsprechend ein >Königreich PolenWestmarkenverein< rief unermüdlich zur Eroberung deutschen Gebiets auf. Wie sie hier halbherzig und offenbar ungern zu geben, waren es ja eindeutig die Expansionsbestrebungen Rußlands, Preußens und Österreich-Ungarns die zur Teilung Polen-Litauens führten. Doch sie versuchen, eher erfolglos, die Verantwortung an Rußland abzuschieben und untertreiben die Initiative die von Preußen ausging. Preußen und Österreich-Ungarn haben sich Rußland nicht heldenhaft entgegengestellt sondern als Räuber mit gestohlen! Denn die Gebietsaufteilungen wurden bei allen drei Teilungen in Verträgen festgelegt! Preußen war an diesen Teilungen sehr aktiv beteiligt!Ist dies etwa kein Imperialismus?Einen "Königreich PolenWestmarkenverein" hat es nie gegeben, sehr wohl aber einen deutschen Ostmarkenverein um in den von Preußen okkupierten (und zu diesem Zeitpunkt ins Deutsche Reich eingegliederten) Teil Polen das "Deutschtum zu fördern" um so die polnische Kultur bzw. polnische Identität zu unterdrücken und langfristig auszurotten.Ganz allgemein gab es aber, bis einschließlich des ersten Weltkrieges, zwei Hauptströmungen innerhalb der polnischen Unabhängigkeitbewegung. Die eine Gruppierung suchte den Schulterschluss mit Preußen bzw. dem deutschen Reich für eine polnische Unabhängigkeit zu Lasten Russlands und zu Gunsten Preußens/Deutschlands (das so genannte Jagellonische Konzept). Die Andere Gruppierung suchte die Koalition mit dem zaristischen Russland für eine Unabhängigkeit zu Lasten Preußens/Deutschlands und zu Gunsten Russlands (das das so genannte Piastische Konzept).Das so genanntes ‚Kongress-Polen’ strebte keine weitere Eroberungen für das zaristische Russland gegen Westen. Vielmehr versuchte sich die polnische Bevölkerung in vielen Aufständen aus dem Griff des Zaren zu befreien und ein unabhängiges und demokratisches Polen zu errichten. Angesichts der vermehrt gegen Russland gerichteten polnischen Aufstände des 19. Jahrhunderts scheint das jagellonische Konzept innerhalb der polnischen Freiheitsbewegung stärker vertreten gewesen zu sein. Aber auch der Osten wurde nicht vergessen. In einem mit französischer Hilfe geführten Krieg gegen das kommunistisch gewordene Rußland eroberte […] Sie haben 120 Jahre Teilung mit einhergehender Unterdrückung der Polen und ihrer Kultur insbesondere in den preußisch und russisch besetzten Gebieten einfach übergangen… Dies passt offensichtlich nicht in ihr nationalistisches Gedankengebäude. Aber auch der Osten wurde nicht vergessen. In einem mit französischer Hilfe geführten Krieg gegen das kommunistisch gewordene Rußland eroberte Polen 1919/1921 auch dort Territorien, deren Bewohner bis zu 90 Prozent nicht polnischer Abstammung waren. Aber man wollte weitere Nachbesserungen nicht ausschließen. Daß Polen von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer reichen und seine Grenze etwa am Dnjepr verlaufen müsse, erschien vielen Polen gleichfalls sehr einleuchtend.In den deutschen Ostgebieten, die nach dem Ende des Ersten Weltkriegs von Polen okkupiert und dann entsprechend dem Versailler Diktat polnisches Staatsgebiet geworden waren […] Mit der nach 120 Jahren Teilung erfolgten Unabhängigkeit Polens und der Gründung der zweiten Republik Polens nach dem 1. Weltkrieg ergaben sich tatsächlich Konflikte mit den Nachbarstaaten bezüglich der Grenzziehung. Bei den so genannten ‚deutschen Ostgebiete’, von deutschen Nationalisten auch gerne als polnischer Korridor bezeichnet, handelte es sich überwiegend um Gebiete die vor den Teilungen zu Polen-Litauen gehörten. Diese Gebiete wurden also zu erst von Preußen bzw. Deutschland okkupiert, kehrten nach dem 1. Weltkrieg zurück in den polnischen Staat. Auch mit Litauen, das nicht mehr in ein polnisch-litauisches Staatenbündnis (Realunion) zurückkehren wollte, gab es Schwierigkeiten mit der Grenzziehung (insb. wegen Wilna). Ähnlich verhielt es sich mit der Ukraine und dem heutigen Weißrussland.Der polnisch-russische/sowjetische Krieg ist tatsächlich ein schwieriges und kritisches Kapitel in der polnischen Geschichte. Polen und die West-Ukraine haben sich damals verbündet um für Polen ehemalige Gebiete aus der Zeit vor der Teilung zurückzuerobern bzw. um noch Gebiete darüber hinaus für Polen und die Ukraine zu gewinnen.Ihre Aussage aber, dass viele Polen ein Gebiet von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer beanspruchen ist aber eindeutig eine propagandistische Vereinfachung der Tatsachen. Solche Forderungen gab es tatsächlich, doch handelte es sich dabei um eine radikale und nationalistische Minderheit! In den deutschen Ostgebieten, die nach dem Ende des Ersten Weltkriegs von Polen okkupiert und dann entsprechend dem Versailler Diktat polnisches Staatsgebiet geworden waren, setzte gegen die dort ansässigen Deutschen ein beispielloser Terror ein mit dem Ziel, sie entweder aus ihrer angestammten Heimat zu vertreiben oder zur Annahme der polnischen Nationalität zu zwingen. Ein Minderheitenschutz, zu dem Polen sich im Versailler Diktat verpflichtet hatte, galt in der Praxis so gut wie nichts. Ausweisungen, Enteignungen, Verschleppung in neu errichtete Konzentrationslager, die ersten in Mitteleuropa, sowie Gewaltanwendungen bis hin zu Folter und Mord erwiesen sich in den zwanziger Jahren als vielgebrauchte Instrumente des polnischen Imperialismus. Sie wurden ergänzt durch Behinderungen des deutschen Schulwesens und kulturellen Lebens sowie durch Behördenwillkür jederart. Zwischen 1919 und 1939 sind deshalb etwa 800 000 Deutsche unter Zurücklassung ihres Eigentums aus dem polnischen Herrschaftsbereich geflohen.Die Verfolgung der Deutschen steigerte sich im Sommer 1939, und zwar noch vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, bis hin zum offenen Massenmord - ein nicht unerheblicher Grund dafür, weshalb es zur Kriegserklärung Deutschlands an Polen kam. Diese Mordorgie steigerte sich noch nach Beginn der Kampfhandlungen. Die vorrückenden deutschen Truppen fanden Tausende von ermordeten Volksdeutschen vor; unzählige andere waren brutal mißhandelt viele Frauen vergewaltigt worden. Diese Verbrechen waren von Polen verübt worden, ohne daß Behörden, Armee oder Polizei dagegen eingeschritten wären. Polen-Litauen war vor der Teilung ein Vielvölkerstaat, woraus sich bereits eine starke Mischung der Bevölkerung u.a. aus Polen, Litauern, Deutschen, Ukrainern etc. mit diversen regionalen Konzentrationen ergaben. Die Deutschen stellten im Vielvölkerstaat Polen-Litauen überwiegend das Bürgertum in den polnischen Städten. Dies wirkte sich natürlich über die Jahre der Teilung hinweg bis zum 20. Jahrhundert aus. Durch die Teilungen und den durch die Besatzungspolitik hervorgerufene Bevölkerungsverschiebungen wurde diese ‚Durchmischung’ insbesondere den preußisch/deutsch besetzten Teilungsgebieten noch Verstärkt.Aus den drei Teilungen und der Bevölkerungspolitik heraus ergaben sich die späteren Schwierigkeiten der Grenzziehung und der damit einhergehenden Problematik der Bevölkerung bzw. der Bevölkerungsminderheiten.Die Minderheiten Politik in der Endphase der zweiten polnischen Republik - insbesondere unter dem Sancja-Regime - stellt tatsächlich kein Ruhmesblatt in der polnischen Geschichte dar. Sie machte u.a. auch die deutsche Minderheit zu Bürgern zweiter Klasse und war darauf ausgerichtet die Deutschen mit behördlichem Druck zur Auswanderung zu zwingen. Es mag in diversen Städten und Regionen auch innerhalb der Bevölkerung zwischenmenschliche Probleme unter deutschen und polnischen Mitbürgern gegeben haben.Von einer Verfolgung der Deutschen in dieser Phase kann aber nicht die Rede sein. Das Gerede von Terror, Mord, Folter, Verschleppungen und Konzentrationslagern entspringt allein der nationalsozialistischen Propaganda. Denn diese Lügen wurden durch die Propaganda des Nazi-Regimes ab 1939 bewusst verbreitet um (begleitet mit anderen Maßnahmen), die Stimmung im deutschen Volk für den geplanten Angriffskrieg anzuheizen.Eine weitere von ihnen angeführte historische Lüge ist die Kriegserklärung. Das deutsche Reich überfiel die zweite polnische Republik ohne eine schriftliche oder anderweitig erfolgte Kriegserklärung (und der Feldzug endete genauso formlos ohne eine Kapitulation des polnischen Staates.)Während der Kampfhandlungen gab es leider tatsächlich Übergriffe und Selbstjustiz bzw. Lynchjustiz seitens der polnischen Zivilbevölkerung gegenüber ihren deutschen Mitbürgern (hier seien die noch immer ungeklärten Vorkommnisse in Bromberg/Bydgoszcz angeführt), erreichten aber bei Weitem nicht das Ausmaß und die Systematik wie sie hier behaupten. Die tatsächlich begangenen Übergriffe wurden von der nationalsozialistischen Propaganda aufgebauscht und die Zahlen stark übertrieben.Die begangenen Übergriffe möchte ich keines Falls rechtfertigen und beschönigen. Sie sind ein trauriges Beispiel was Menschen ihren Mitbürgern antun können. Hier hat sich der in der Vorkriegszeit durch die Hetze nationalistischer Kräfte beider Seiten durch den Kriegsausbruch entladen. Es handelte sich jedoch keineswegs um eine von staatlicher Seite gelenkte systematische Vorgehensweise. Vielmehr war es Selbst- und Lynchjustiz durch die Täter individuelle Schuld auf sich geladen.Es mag viele Gründe gegeben haben, warum polnische Armee und Behörden in nur wenigen Fällen dagegen vorgingen. Ein wesentlicher Grund mag die militärische Lage gewesen sein, da die polnische Front sehr schnell zusammenbrach und damit auch ein Zusammenbruch des Zivillebens und damit auch der Exekutive bzw. des legalen Rechtsraumes einherging.Die systematisch begangenen Massenmorde des Septemberfeldzuges gehen wohl viel mehr auf das Konto der Mordkommandos der SS hinter der Front, die polnische Zivilisten (Polen und Juden) liquidierten! Aber dies ist eine historische Tatsache die sie offensichtlich nur zu gern verschweigen… Nach 1945 wiederholte sich das alles in noch viel größerem Ausmaß. Polen erhielt mit der Zustimmung Frankreichs, Englands und der Sowjetunion die deutschen Gebiete östlich von Oder und Lausitzer Neiße nun als Staatsgebiet, wenn eine endgültige Grenze auch erst in einem Friedensvertrag festgelegt werden sollte, und die Befugnis, die dort lebenden Deutschen »in humaner Weise« auszusiedeln, also zu vertreiben. Die Masseremorde, Gewaltverbrechen und Verschleppungen, die die ostdeutsche Bevölkerung nach dem Einmarsch der Roten Armee über sich ergehen lassen mußten, wurden von den nachrückenden Polen mit eben solcher Grausamkeit fortgesetzt. Der systematische Terror und Mord der Nationalsozialisten gegenüber den Polen und ihren jüdischen Mitbürgern während fünf Jahre Besatzung lassen sie ganz offensichtlich wieder aus…passen sie doch auch nicht in ihr einseitiges, nationalistisches Weltbild…Die Westverschiebung Polens bedeutete dass Polen seine Ostgebiete verlor und dafür die deutschen Ostgebiete erhielt. Dies war eine alleinige Entscheidung der drei großen Siegermächte bei ihren Konferenzen in Jalta und Potsdam ohne die Zustimmung der polnischen Regierung. Mit dieser ‚Neuordnung Europas’ wollten die Westalliierten den Forderungen Stalins nach Gebietsgewinnen entgegenkommen. Diese Entscheidung wurde über die Köpfe der polnischen Bevölkerung und gegen die polnische Regierung getroffen. Die einzig legitime Regierung Polens, die Exil-Regierung in London hat sich stets gegen diese Grenzänderungen und den damit einhergehenden Bevölkerungsverschiebungen ausgesprochen. Deswegen wurde sie von den Westalliierten politisch Isoliert und von der Regierungsbildung im neuen Polen ausgeschlossen. Damit wurde Polen von den Westalliierten an die Sowjetunion verraten und verkauft. Die so beschlossene Grenz- und Bevölkerungsverschiebung führte dann zu der völkerrechtswidrigen Vertreibung von Deutschen, Polen, Ukrainern, Weißrussen, Litauer etc. Damit wurde sowohl die deutsche als auch die polnische Zivilbevölkerung Opfer der drei großen Siegermächte des zweiten Weltkrieges und somit gewissermaßen auch der Kriegspolitik Hitlers und seiner Nationalsozialisten. Das Bundesarchiv in Koblenz hat in einer Dokumentation der an Deutschen begangenen Vertreibungsverbrechen das kriminelle Verhalten von Polen zusammenfassend so beschrieben: »Als völkerrechtswidriges Massenvergehen stehen im Vordergrund des Berichtsmaterials die gegenüber den Deutschen bei ihrer Verhaftung, in den Gefängnissen und nach der Internierung in ein Arbeitslager verübten Ausschreitungen. Die Gewaltakte bestanden vorwiegend in Mißhandlungen brutalster, teils sadistischer Art mit Peitschen, Gummiknüppeln oder Gewehrkolben, teils bis zur Todesfolge, ferner in willkürlichen Erschießungen und Erschlagungen wie auch Vergewaltigungen von Frauen. Dem Berichtsmaterial nach ist kaum ein einziger Verhafteter und Internierter Mißhandlungen entgangen... Insgesamt aber bestanden in den Gebieten östlich von Oder und Neiße 1.255 Lager und Gefängnisse, die dem Gewahrsam von Deutschen dienten... Nicht möglich ist es aber, auch nur annähernd zu einer Schätzung der Anzahl der Personen zu gelangen, deren Tod auf Ausschreitungen in Gefängnissen und Lagern zurückzuführen ist. Sehr unterschiedlich sind aber auch die Todesquoten über die einzelnen Lager. Sie differieren zum Teil zwischen 20 und 50 % der Insassen... In einem kurzen Zeitabschnitt blieben von 50 Säuglingen in Potulice nur zwei am Leben... Demnach ergibt sich zum Ausmaß des Geschehens in sämthchen Gebieten östlich von Oder und Neiße, daß mehr als 400.000 Deutsche Opfer von Vertreibungsverbrechen im Sinne dieser Dokumentation geworden sind. Betroffen durch Gewaltakte wie Vergewaltigungen und Mißhandlungen mit oder ohne Todesfolge wurde... eine weitaus größere Anzahl von Personen.« Dass es am Ende des zweiten Weltkriegs und während der Phase der Vertreibung zu Übergriffen gegenüber der deutschen Zivilbevölkerung durch polnische Soldaten der Roten Armee und durch die kommunistischen Miliz des Lubliner Komitees (eine Marionettenregierung der Sowjets) ist auch unbestreitbar. Diese und die erwähnten Gefängnisse und Lager waren Teil Kriegsverbrechen und der kommunistischen Verbrechen gegen alle Bevölkerungsschichten Polens und der erwähnten ehemaligen deutschen Gebiete. Darunter litten sowohl Polen als auch Deutschen.Dass es auch von Seiten polnischer Zivilisten zu Übergriffen mit Billigung der kommunistischen Machthabern und Behörden kam kann auch nicht bestritten werden und ist tragisch genug. Leider ruft der Krieg in den meisten Menschen – egal welcher Nationalität und Volkszugehörigkeit – die schlimmsten Seiten der menschlichen Natur hervor: Hass, Sadismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Nationalismus... Die überlebenden Deutschen wurden ohne ihr Eigentum in die westlich von Oder und Neiße liegenden Gebiete vertrieben, wobei die Polen unschätzbare Werte raubten, ganz abgesehen davon, daß die deutschen Ostgebiete hinsichtlich ihrer Industrie, Wirtschaft, Verkehrsentwicklung und Bebauung einen Standard erreicht hatten, der weit über dem der polnischen lag. Das Niveau der Infrastruktur in Zentralpolen war vor allem aufgrund der Zerstörungen des Krieges und der systematischen Ausbeutung durch die Nationalsozialisten während der Okkupation auf einem niedrigeren Stand als in den erwähnten Gebieten… Im Interesse des polnischen Imperialismus lag es dann, die deutschen Ostgebiete endgültig für Polen zu annektieren. Der polnische Staatspräsident Bierut erklärte dazu am 20. September 1946: »Es gibt keine und kann auch keine andere und gerechtere Grundlage für die Gebietsveränderungen geben als die hier angewandte. Wir sind auf den Boden zurückgekehrt, auf dem sich vor Jahrhunderten unser historisches, kulturelles und staatliches Erbe bildete, einen Boden, befruchtet mit Blut Schweiß und Tränen unserer Väter und Mütter, auf einen Boden, von dem jeder Zoll breit gedüngt ist mit der uns heiligen Asche unserer Vorfahren. Wer kann unser Recht auf diesen Boden bestreiten?« Dies ist weniger ein Beispiel für einen angeblichen polnischen Imperialismus sonder viel mehr Beispiel für kommunistische Rhetorik und der darin enthaltene Versuch die Grenz- und Bevölkerungsverschiebungen gegenüber der polnischen Bevölkerung zu Begründen.Zu ihren diversen Anerkennungen der deutsch-polnischen Grenzen:Während des Kalten Krieges war eine Anerkennung der Oder-Neiße Linie von Seite der DDR natürlich Ergebnis des Drucks aus Moskau. Die Anerkennung durch die BRD in den 70er Jahren erfolgte aus den schlichten Tatsachen und politischen Verhältnissen heraus. Dies war notwendig um eine friedliche Entwicklung und Entspannung der Ost-West-Verhältnisse bzw. der deutsch-polnischen Verhältnisse zu ermöglichen. Die Grenzfrage wurde gewissermaßen einmal mehr Opfer der Realpolitik.Die Anerkennung der Oder-Neiße-Linie durch das wiedervereinte Deutschland war nach beinahe über 40 Jahren der Grenz- und Bevölkerungsverschiebung die notwenige Ankerkennung der Tatsachen. Abgesehen von den Verhandlungen des Vier-Plus-Eins-Vertrages wäre es eine naive Verkennung der Fakten mit dem einhergehenden Risiko eines neuen europäischen (u. evtl. weltweiten) Krieges gewesen, die Grenze nicht anzuerkennen oder gar die Gebiete zurück zu fordern.Hier Deutschland und Ex-Bundeskanzler Kohl als Opfer darzustellen der nur unter ausländischem Druck widerwillig die Grenze anerkannte ist eine einseitige Vereinfachung der Tatsachen. Herrn Kohl und seiner CDU sorgten sich dabei wohl vor allem um die Wählerstimmen aus den Reihen der Vertriebenenverbänden…Die Grenzverschiebungen und die Vertreibung von Deutschen, Polen und anderen Völkern während und in Folge des zweiten Weltkrieges verursachten großes Leid und waren Unrecht bzw. Völkerrechtswidrig. Aber eine erneute Revision der Grenzen (egal ob in den Grenzen von 1937 oder von 1914) wären ebenso Völkerrechtswidrig und würden nur neues Leid und Unrecht hervorrufen. Unrecht kann durch neues Unrecht nicht Rückgängig gemacht werden. Daraus resultiert nur das Risiko eines neuen Krieges und weiteren unnötigen Leids.Die Gegenargumentation ihres Textes bezüglich ihrer Anschuldigungen gegen unsere tschechischen Mitbürger überlasse gerne einem eben dieser tschechischen Mitmenschen oder einem Deutschen mit entsprechendem Bezug zu unserem zweiten östlichen Nachbarn.Folgendes möchte ich gleich von vornherein klar stellen., da mir entsprechende Reaktionen bereits bekannt sind:Nein, ich bin kein Linker. Kein Kommunist oder Sozialist. Ich bin überzeugter Demokrat. Ich bin von meinem persönlichen Verständnis und meiner Identität sowohl Deutscher als auch Pole. Deutsch-Pole wenn sie so wollen. Ich stehe zu meinen beiden Heimatländern als demokratische und freiheitliche Staatssysteme. Ich verabscheue jegliche Form von Nationalismus und die Respektlosigkeit gegenüber anderen Nationen und Völkern. Ich bin europäischer Patriot!Nach der Analyse der europäischen Geschichte und in diesem Fall der deutsch-polnischen Geschichte, kann nur ein vernünftiger und logischer Schluss gezogen werden:Um ein neues und friedliches Europa gestalten zu können ist es ein Gebot der Stunde den Status Quo der Grenzen (das betrifft sowohl die deutsch-polnische Grenze als auch alle anderen in Europa) zu akzeptieren. Anstatt auf Altes zu bestehen und alte Feindschaften zu beschwören ist es sinnvoller wenn die Völker Europas auf der Basis der heutigen Verhältnisse in gegenseitigem Respekt miteinander Leben und die gemeinsame Zukunft gestalten. In einem vereinten Europa wird die formale Zugehörigkeit eines Gebietes zu einer Nation keine Rolle mehr spielen. Das Konzept der Nationalstaaten mit übereinstimmenden Bevölkerungs- und Staatsgrenze ist gescheitert und hat nur Konflikte hervorgerufen. Darum kann ein zukünftiges und friedliches Europa nur ein vereintes und demokratisches Europa sein. Ein Europa in der alle Nationalitäten und Völker neben ihrer nationalen und regionalen Identität auch eine europäische Staatsbürgerschaft haben und ihre zusätzliche europäische Identität leben.Voraussetzung dafür ist unter anderem auch ein friedliches deutsch-polnisches Verhältnis. Dies erfordert den Dialog und auch die Auseinandersetzung der wechselvollen – mal tragischen, mal glorreichen; mal kriegerischen, mal friedlichen – gemeinsamen Geschichte. Natürlich müssen dabei für beide Seiten unangenehme und unrühmliche Themen besprochen und behandelt werden. Doch dies darf niemals von Vorwürfen und Schuldzuweisungen begleitet werden. Stattdessen ist stets Respekt und Anerkennung für den jeweils anderen oberstes Gebot.Dazu ist es natürlich erforderlich dass beide Seiten das erlebte Leid des jeweils anderen verstehen. Eine Angleichung der Erinnerungskultur beider Völker wird es vielleicht nie geben, dazu sind die historischen Erfahrungen und Erlebnisse beider Völker und Nationen zu verschieden. Aber eine Annäherung und vor allem ein Respekt für die jeweils andere Erinnerungskultur ist ein erreichbares und notwendiges Ziel. Polen und Deutschland und seine Bevölkerungen sind diesbezüglich bereits auf dem richtigen Weg. Trotz der immer wieder stattfindenden Rückschlägen und Problemen ist in wesentlichen Ansätzen das verwirklicht was ich fordre. Aber noch erfordert das Ziel kontinuierliche Arbeit von beiden Seiten um das angestrebte Ziel zu erreichen. Engagement und Zivilcourage sind gefordert um den Einfluss der ewiggestrigen und der Nationalisten beider Länder zurückzudrängen! Eine Kollektivschuld für vergangene Taten gibt es nicht, aber sehr wohl eine Kollektivverantwortung! Verantwortung für die Erinnerung an die Vergangenheit, für den Umgang mit dieser Vergangenheit und wie wir damit die Zukunft gestalten!Mein abschließendes Plädoyer richte ich an die hier versammelten deutschen Vertriebenen und deren Nachkommen. Sie nennen Gebiete ihre Heimat die im Laufe der Geschichte zu unterschiedlichen Staatsgebieten und Nationen gehörten. Sie stammen aus Gebieten die das kulturelle Erbe vieler Völker trugen und noch heute tragen. Sie haben erlebt was es bedeutet wenn verschiedene Nationen Anspruch auf dieselben Gebiete erheben. Sie haben erleben müssen was es bedeutet, wenn verantwortungslose Nationalisten einen Krieg vom Zaun brechen und die Völker Europas und der Welt in einen Weltkrieg aus Mord und Terror reißen. Lassen sie ihre Erlebnisse und ihr Leid nicht zum Ursprung von neuem Hass und Leid werden. Schüren sie nicht neuen Hass unter den heutigen Generationen für Leid und Unrecht das deren Vorfahren durchleben mussten.Nutzen sie ihre Erfahrungen um den friedlichen Dialog mit unseren polnischen und tschechischen Nachbarn sowie allen anderen europäische Völkern zu gestalten. Wirken sie mit um auch mit ihren Erfahrungen, ihrem kulturellen Reichtum und Erbe ein besseres, friedliches, freiheitliches und demokratische Europa zu gestalten!Für eure und unsere Freiheit!Za wasza i nasza wolnosc!Die Lage von Europa ist heute so, dass ein Volke unmöglich den Weg des Fortschritts getrennt von andere Völkern beschreiten kann, ohne sich selbst und somit die gemeinsame Sache zu gefährden. Adam Mickiewicz - 1849

Zu C):

1.    Antwort Eibicht:

    RE: Zum polnischen und tschechischen Imperialismus, 01 Oct. 2009 10:27

Rolf Josef EibichtMünchenWerte geneigte Leser, den obigen Beitrag des W. K. werde ich mit Gewißheit Samstagabend (spät) beantworten. Es ist eine reine Zeitfrage. Und derweil laßt Euch kein X für ein U vormachen. Wir leben in einer Zeit der Universalverfälschung. Die Geschichte ist das Auge der Wahrheit und wird es bleiben! Auch wird einmal heimatpolitisch Würde sein was Würde zu sein hat, heimatpolitische Selbstbewahrung und Selbstbehauptung das Nämliche. Gar keine Frage.MfGRJE

2.    Antwort Eibicht, 5. 10. 2009, 18:01:

@ An den geneigten Leser
Antwort auf:
@ Herrn Kossanowski


"Man kann ein ganzes Volk eine
Zeitlang betrügen und einen Teil
des Volkes die ganze Zeit. Aber
man kann nicht das ganze Volk
die ganze Zeit betrügen."
A. Lincoln

"Wie die Hyänen sind Polen hinter den Russen hergezogen
und haben sich ihre Opfer geholt. Männer, Frauen und
Kinder, die in Gefängnisse und Lager verschleppt, dort zu
Tode gequält und umgebracht wurden, um Raum für Polen
zu schaffen, die nicht in einen menschenleeren Raum kamen,
sondern der erst menschenleer gemacht wurde."
Prof. Dr. Werner Frauendienst, Mannheim

"Angela Merkel hat diese Genozide (an den Deutschen) `ohne hierbei die Ursachen und deren Folgen aus den Augen zu verlieren´  nun einmal mehr legalisiert. Sie hat diese Verbrechen an deutschen Zivilisten, die meist nach Kriegsende stattfanden und auch nicht durch die Potsdamer Verträge abgesichert waren, einfach vom Tisch gefegt, indem sie diese ebenso als legale Kriegsfolgen bezeichnete. Damit hat Merkel einer Versöhnung über die Wahrheit ....  erst einmal die Tür vor der Nase zugeschlagen.
... Angela Merkel ist unbestritten eine gute Politikerin und Diplomatin, aber im Umgange mit den Gefühlen der Menschen in ihrem Lande hat sie erhebliche Defizite in Menschlichkeit und Moral aufzuweisen. Das dieser Massenmord in polnisch verwalteten Gebieten, in den Jahren 1945 bis 1950 nicht im Zeichen einer Versöhnung unter den Tisch gefegt werden kann, muss ihr einleuchten. Es geht ... um grausame ungeklärte Schicksale von bis zu 2 Millionen Menschen liebe Frau Merkel ..."
Polskaweb News, 1. 9. 2009
[ein polnisches Massenmedium,
welches sich so schockierend über BK Merkels 
unfassbaren Nationalmasochismus und Schuldkult 
im Umgang mit dem eigenen Volk äußerte,
in Merkels Danziger Rede vom 1. 9. 2009]


"Geschichte ist die Lüge,
auf die man sich geeinigt hat."
Napoleon

Der geneigte, seriöse und intelligente Leser, der sich schon lange kein X  für ein U mehr vormachen läßt, weiß ganz genau, daß der Herr Walter Kossanowski mit seinem obigen Beitrag im Forum der Iglauer-Sprachinsel.de [ http://www.iglauer-sprachinsel.de ] sein Gesicht gleich mehrfach verloren hat. Und zwar in seinem Beitrag in Erwiderung auf meine Analyse mit dem Titel: "Zum polnischen und tschechischen Imperialismus."

In keinem seriösen Internet-Forum, welches auf Gesittetheit, Kommunikationskultur, Dezenz, Stil und Mindestniveau, Kommunikationswahrheit, -klarheit, -gerechtigkeit, -sauberkeit sowie -Fairneß etc. etwas hält, wäre dieser Beitrag älter als einen Tag geworden, und der Forumsbetreiber oder Moderator hätte ihn bei erster Sicht gelöscht.

Warum? Wegen den schier unglaublichen hemmungslosen  persönlichen Attacken und Diskreditierungen auf den Andersdenkenden oder Kontrahenten. Der schier unglaublichen Maßlosigkeiten, Verworfenheit und Fanatismus, im persönlichen Angriff im Interesse der eigenen brachial-ideologischen Verblendungen und humanitären Defiziten, dem Verlust an innerem Humanum, der mangelnden Einsichtsfähigkeit. Als würde die Welt nur noch von läppischen egomanen Persönlichkeitsfetischisten zusammengehalten. Der falschen Art und Weise, die Dinge auf die Reihe bringen zu können. Sie nur im kleingeistigen kleinkarierten Kartönchen zu belassen. Diese nahezu wahnsinnige Sucht, den Andersdenkenden auf Teufel komm raus zu diskreditieren. Auch die ganze "Strategie" des Kossanowski-Beitrages  [mit der primären oder formalen Hinwendung zum Tschechen, dem Forumsteilnehmer Michal Hos, und die dann spätere Aufforderung an ihn oder andere, das Nämliche nachzuahmen: "Die Gegenargumentation ihres Textes bezüglich ihrer Anschuldigungen gegen unsere tschechischen Mitbürger überlasse (ich; RJE) gerne einem eben dieser tschechischen Mitmenschen oder einem Deutschen mit entsprechendem Bezug zu unserem zweiten östlichen Nachbarn."], auch die "Strategie" in der Auseinandersetzung offenbart, daß das Mißliebige bis in den Boden hinein diskreditiert werden soll. (Und im Hintergrund steht klar der Fanatismus das Mißliebige weg zu mobben, und diese Machart kennt man nicht erst seit gestern!)

Dies erinnert mich, und mit Gewißheit auch den geneigten Leser, sofort an ein treffendes Zitat von Voltaire: "Der Atheismus und der (politische) Fanatismus sind zwei Ungeheuer, die eine Gesellschaft verschlingen und zerreißen können!" Und es erinnert mich und sicherlich auch den geneigten Leser an ein Zitat von Bertolt Brecht: "Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt, und sie eine Lüge nennt ist ein Verbrecher."
   
Wenn diese Kossanowski-Machinationen nun hier im Forum Iglauer-sprachinsel.de einziehen sollten, einem Forum, dessen starker Befürworter ich bisher immer gewesen bin, in einem weiteren Fall, dann ohne mich. Gar keine Frage. Dazu ist mir die Zeit zu schade. Und die vielfache Mitarbeit in nationalen und internationalen Foren zu wertvoll um dann hier weiter meine Zeit zu verschwenden. Auch weil der Fall dann ohnehin klar ist, was selbst in einem Vertriebenenforum heute so alles möglich ist. [Was mich allerdings nicht verwundert, bei der real existierenden Mitte-Links-Demokratur und der Tyrannei der political and historical correctness.] Wie man selbst dort die eigene Würde, die nationale und heimatpolitische Selbstbewahrung und Selbstbehauptung aufgegeben hat - durch Duldung solcher Zustände. (Oder indem man heimatpolitische Diskussionen überhaupt nicht mehr stattfinden läßt.)

Der geneigte Leser, der sich schon lange kein X für ein U mehr  vormachen läßt, weiß ganz genau, daß ein solches Niveau der puren Niedertracht und Skrupellosigkeit, wo der Kontrahent primär und immer wieder rein persönlich bis zum Exzeß oder Abwinken angegangen und diskreditiert werden soll, ein Klima des Mobbings beabsichtigend, das persönliche Niedermachen und die Ehrabschneidung vor der sachlichen Auseinandersetzung steht, auch hier im Kossanowski-Fall im formalen Ablauf klar ersichtlich, sich kein seriöses und sozial verantwortbares Forum bieten lassen würde. Und dies Gott sei dank, sonst würden die Internetforen zu Instrumenten bloßen Meinungs- und Gesinnungsterrors und des Agitprop, zur Spielwiese der Mißratenen und der Schlecht-weg-Gekommenen, der Tschandalas und Spitzbuben völlig entarten.

Denn welcher anständige und gesittete Bürger würde an solchen Foren dann noch teilnehmen und eintragen, wo er vom Mißratenen des Gesinnungsterrors  hemmungslos angefallen werden kann. Ich habe eine ganze Reihe von Beispielen in gleich gearteten Fällen bei anderen erlebt, wie anderswo von Forumsbetreibern (Moderatoren) verfahren und reagiert wurde und wird. Man hält sich dies vom Halse.

Kommunikationsfreiheit kann nicht die Freiheit der Verleumdungen und Diffamierungen sein, dies wäre der pure Terror und Tyrannei des Libertinismus, des Nihilismus und der Wertezersetzung! Nur hier, in einem Forum aus dem Bereich der deutschen Heimatvertriebenen, an dem man einen Vertreibungsholocaust beging, und bei denen die letzten Rudimente oder Spurenelemente von Heimatpolitik auch noch zerstört werden sollen, wird einmal eine Ausnahme gemacht , so hoffe ich - um die diabolischen Kämpfe gegen die WÜRDE und Rechte der deutschen Heimatvertriebenen, ihre Selbstbewahrung und Selbstbehauptung, einmal auch durch diese Manifestation dieser versuchten Mobbing-Machinationen und unerträglichen persönlichen Angriffe und Diskreditierungen noch transparenter zu machen. Es einmal beispielhaft zu erhellen. Und dies ist in einem Exempel auch gut so. Und dabei muß es auch bleiben. Ansonsten überläßt man dem Kommunikationsterror das Feld.
[So reichen, hier im Kossanowski-Fall, die rein persönlichen Angriffe des Niedermachens und Fertigmachens sowie des Diffamierens und der Ehrabschneidung, sowie der Diskreditierung ohne geistige Substanz, deren Art und Weise ich zur Zeit rechtlich prüfen lasse um Strafanzeige erstatten zu können, weil darunter Verleumdungen und  pure Ehrverletzungen oder Ehrabschneidungen, Verfälschungen allgemeiner Art und Textverfälschungen, skrupellose üble Nachrede und Unterstellungen, bewußt-kalkulierte Falschinterpretationen der Aussagen et cetera pp.  sind, alles vollkommen bar jeden inneren Humanums und Gesittetheit dem Andersdenkenden oder Kontrahenten gegenüber, konträr zu jeder gesitteten Kommuniaktionskultur, weil ohne die Nämliche erst gar kein demokratischer Diskurs zu Stande kommen kann, den politischen Extremismus und Fanatismus nur selbst entlarvend und aber somit auch kontraproduktiv bändesprechend, von und bis:

"dieses hetzerischen Artikels ... nicht im Geringsten an einer ehrlichen Aufarbeitung interessiert ... bedient er sich einer klaren anklagenden Sprache ... Mit Lügen und Halbwahrheiten gepaart ... zur Rechtfertigung der Verbrechen der deutschen Seite ... Mit Verbrechen sollen andere Verbrechen gerechtfertigt werden ... Geschichtsfälschung und Volksverhetzung übelster Sorte ... deutsch-nationalistischer Geschichtsklitterung ... jonglieren mit historischen Lügen, Halbwahrheiten und aus dem Kontext gerissenen Fakten ... ihr nationalistisches Gedankengebäude ... von deutschen Nationalisten auch gerne als polnischer Korridor bezeichnet ... entspringt allein der nationalsozialistischen Propaganda ...  von ihnen angeführten historischen Lügen ...  viel mehr auf das Konto der Mordkommandos der SS hinter der Front, die polnische Zivilisten (Polen und Juden)  liquidierten! Aber dies ist eine historische Tatsache die sie offensichtlich nur zu gern verschweigen ... einseitiges, nationalistisches Weltbild ... Einfluß der ewiggestrigen und der Nationalisten...". et cetera pp. Und es ist vor allem die Behauptung oder Diffamierung der "Volksverhetzung übelster Sorte" die gerichtlich angegangen werden soll. Zu allen Behauptungen/Unterstellungen, sachlich unbelegbar, befinden sich in meinen bislang 11 Büchern eindrucksvolle Gegenbeweise.] 

Der geneigte Leser weiß ganz genau, daß der Herr Kossanowski, sich auch als Pole bezeichnend, sein Gesicht in zweierlei und weiterer Hinsicht verloren hat.
1.    Eben durch die nahezu unerträglichen Attacken persönlicher Art und skrupellosen Ehrverletzungen auf den Kontrahenten, die ad hoc den brachial-ideologischen Impetus und Duktus transparent machen, wie gleichzeitig auch die nicht vorhandene Souveränität und tiefer gehende Kenntnis und Substanz zur Sache. Den notwendigen Überblick was wirklich im deutsch-polnischen Verhältnis zur Dauerhaftigkeit und Tragfähigkeit hin erforderlich ist, quasi brotnötig ist. [Und dies kann beispielsweise, nebenbei und a la longe, auch nicht aus einem deutsch-polnischen Bischofserklärungs-Schwadronat (Bonn/Warschau 25. 8. 2009) diesbezüglich fließen. Oder aus einem jahrzehntelang immer weiter betriebenen Vertriebenen-Stimmviehmißbrauch durch die Wanderdünen-Mitte-Parteien der Mitte-Links-Parteienoligarchie-Demokratur. Siehe zu beiden Punkten den hier im Forum eingerückten Beitrag zur Merkel-Rede in Danzig auf der Westerplatte am 1. 9. 2009 in Erinnerung an den 1. 9. 1939.]
2.    Die Sache, die ungelöste, die politisch, geschichtlich, humanitär, völkerrechtlich, nachbarschaftlich etc.pp immer noch offene deutsch-polnische Frage, durch ersteres (Punkt 1) ganz einfach den falschen Weg einschlagen muß, und bei näherer und äußerst widerwilliger, über die ersten 5 Sätze hinausgehenden Lektüre dies vollkommen bestätigt wird. Die sachliche Substanzlosigkeit und Verdrehungen entsprechen oder korrespondieren mit den unverschämten persönlichen Attacken und Ehrverletzungen als Hauptzielrichtung. Wo sich das Unerträgliche dann weiterhin zuspitzt. Es ist auch damit absolut nichts für eine auch wirklich dauerhafte sowie tragfähige deutsch-polnische Bereinigung oder Aussöhnung anzufangen. Nichts! Das Gegenteil des vermeintlich Beabsichtigten ist der Fall. Selbst wenn man nur für einen Moment einen nämlichen "Willen" annimmt (auch das blinde Huhn findet mitunter ein Korn), doch seiner Sache/Vorstellung irgendwie dienen zu wollen und zu können, man sehr schnell feststellt, daß die Intention in der eigenen Sache aus der Verkettung des unsäglich Präsentierten nahezu vollkommen ins verheerend Kontraproduktive und Gegenteil umschlägt. So, nach der Methode und Vorstellung Marke Kossanowski,  ist ein Ausgleich, eine wirklich auch dauerhafte und tragfähige Befriedung, ein unabdingbar notwendiger historischer Ausgleich zwischen Deutschen und Polen, eine wirklich auch tragfähige und dauerhafte europäische Friedensordnung, nun absolut nicht zu erreichen, eine pure Illusion, eine Fata Morgana: Für die Deutschen allein das Schwadronat in der Auflösung ihrer ganzen nationalen Identität, Selbstbewahrung und Selbstbehauptung, bis noch zusätzlich auch die Massenaustreibung aus der Geschichte erreicht wurde, für die Polen den Status Quo auf der Basis aller Anerkennung der Ergebnisse des Polonoimperialismus und Polonozentrismus, auf der Basis des niemals langfristig zu duldenden himmelschreienden Unrechts, weil nichts dauerhaft geregelt sein kann was nicht gerecht geregelt ist. Nur mit der puren Hutmaßbandverzogenheit, der puren  Versessen- und Verstiegenheit versehen, eine bestimmte, die polonozentristische Interpretation der Geschichte durchzudrücken, brachial-ideologisch den Status Quo zu verteidigen oder aufrechtzuerhalten, basierend auf geleugneten gravierenden Fehlentwicklungen und die daraus entstehenden Friedesunmöglichkeiten. [Und wie sich ein Status Quo verändern läßt, zeigt unter anderem die Schlußakte der KSZE(OSZE). Auch friedliche Grenzveränderungen sind dort vorgesehen. Dies nur als Beispiel, beispielsmassig.] 

Was der Herr Kossanowski bietet, ist in der Vorgehensweise und Argumentationen die übliche Praxis des deutschen Linksextremismus der Werte- und Geschichtszersetzung, des Tugendterrors und Tugendtyrannei der historical und political correctness, der beispiellosen Kriminalisierung der ganzen deutschen Geschichte. Der pointierten Friedensunfähigkeit auch hier. Wo doch schon nach BK Hellmut Schmidt (Zitat: "Es ist mit Erfolg gelungen, aus der ganzen deutschen Geschichte ein Verbrecheralbum zu machen") und nach MP Dr. Franz Josef Strauß kein Volk mit einer kriminalisierten Geschichte überleben kann. Ein monströser Irrweg. Auch ein monströser Irrweg der religiös-katholischen Faktion (siehe die Erklärung der deutsch-polnischen Bischofskonferenz vom 25. August 2009, wiedergegeben und abgehandelt im Beitrag unterhalb im Forum bezüglich Merkels Rede in Danzig vom 1. 9. 2009) und der insonderheit  Wanderdünen-Mitte-Faktion des jahrzehntelangen Vertriebenen-Stimmviehmißbrauchs der deutschen Heimatvertriebenen, diesem anhaltenden Betrug und politische Verbrechen der Nachkriegsrepublik (eines davon) bezüglich der Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen, durch die herrschende politische (mediale, kulturelle, sowie religiös-katholische Schwadronats-) Klasse der real existierenden Mitte-Links-Parteienoligarchie durch Demokratieverfälschung in der BRD (siehe diesbezüglich ebenfalls den Beitrag zur Danzig-Rede Merkels hier im Forum, oder den Beitrag zu 60 Jahre Grundgesetz und 40 Jahre Unterdrückung des deutschen Nationalpatriotismus). 

Nur ein auch wirklicher deutsch-polnischer historischer Ausgleich und Kompromiß läge hingegen im Interesse einer wirklich auch dauerhaften und tragfähigen europäischen Friedensordnung oder Friedensarchitektur. (Was alles auch so bezüglich des tschechischen Vertreibungsholocaust an den Sudetendeutschen und der auch hier noch ausstehenden Wiedergutmachung zutrifft.)

In der Zeit der Universalverfälschung, wie der heutigen, glaubt ein Herr Kossanowski hier seine Diskreditierung Andersdenkender unbedarften Lesern wie Juckpulver in die Halskrause streuen zu können (und wir werden weiter unten näher darauf eingehen müssen), und alles was dieser nicht entspricht, also die sachlich präsentierten Gegenpositionen, wird als "Volksverhetzung übelster Sorte" unsäglich auch gerichtsmassig diffamiert, wird stigmatisiert und verfemt, verleumdet und diffamiert. Nun, so geht das nicht! Denn die Zeiten nähern sich langsam dem Ende zu, wo jeder politische Pygmäe, jeder politische Zwerg, jede auch religiöse krasse Fehlspekulation: etwa durch unsäglich verfehlte Erklärungen von Bischofskonferenzen, glaubt die Deutschen fortgesetzt treten und schmähen zu können. Dies haben wir jahrzehntelang erlebt, da wird bald ein Schlußpunkt gesetzt werden müssen.  

Zudem: Es kann keine Kommunikationsfreiheit dort sein, keine Kommunikationsklarheit, -sauberkeit und -fairneß, keine Kommunikationswahrheit und Kommunikationsgerechtigkeit, wo derartige persönliche Attacken und Niedermachungen mit System, ja Verleumdungen etc. stattfinden. (Und es dämmert uns zudem mehr und mehr, aus welcher auch zusätzlichen Fasson heraus seinerzeit der Vertreibungsholocaust auch gespeist wurde.)   
 
Der Herr Kossanowski, auftretend im Stile des deutschen Linksextremismus und seiner Wertezersetzung besonders beginnend mit der 68er APO-Kulturrevolution (insonderheit bezüglich der schier unglaublichen persönlichen Attacken eines beispiellosen Fanatismus), schießt den Vogel ab, im Gesichtsverlust und in der unablässigen Selbstentlarvung, wenn er schier skrupellos eine Textverfälschung bietet und auszustreuen versucht, dies wäre alleine Grund genug seine brachial-ideologische Verblendung nachzuweisen. Die Textverfälschung lautet, Zitat Kossanowski: >>Einen "Königreich PolenWestmarkenverein" hat es nie gegeben, sehr wohl aber einen deutschen Ostmarkenverein um in den von Preußen ...<<. Von der skrupellos inszenierten Wortkombination  "Königreich PolenWestmarkenverein" ist an keiner Stelle im Text zum polnischen und tschechischen Imperialismus oberhalb die Rede!! Es muß wiederholt werden: Wir leben in einer Zeit der Universalverfälschung. Wie auch hierdurch, durch die Offenbarmachungen und Erhellungen des Herrn Kossanowski,  wieder einmal erneut bestätigt oder erhellt wird.

Auch die daraus zu erkennende zumindest indirekte Behauptung, es hätte keinen polnischen "Westmarkenverein" oder Westmarkenverband (ob Verein oder Verband, was solls) gegeben, die Signalisierung diesbezüglich, wird unterhalb klar widerlegt. Es gab diesen beispiellos teuflischen Verband in der Tat. Und dreist wird das Vorhandene und der Fakt als Lüge hingestellt, oder es wird versucht mit einer konstruierten Wortzusammensetzungs-Machination ("Königreich PolenWestmarkenverein") ganz einfach weg zu drücken. 


Der Herr Kossanowski spricht gleich im ersten Satz zu meiner Ausarbeitung zum polnischen und tschechischen Imperialismus von einem "hetzerischen Artikel" ("dieses hetzerischen Artikels"). Nun, der geneigte Leser, der sich schon lange kein X für ein U mehr vormachen läßt, erkennt gleich zu Beginn und auf Anhieb das eminent "hohe" Kommunikationsniveau dieses Herren und polnischen Mitbürgers, in Wahrheit billigster Agitprop. Den großen Fragen des wirklich auch tragfähigen und dauerhaften und unabdingbar notwendigen deutsch-polnischen historischen Ausgleichs und Kompromisses in KEINER WEISE gewachsen, die Kernfragen nicht erkennend. Viel zu klein geraten für eine solche unabdingbar notwendige Herkulesarbeit. Nur mit der Stange im Nebel des Kontraproduktiven herumfuhrwerkend oder fuchtelnd. Er, der geneigte Leser, wird folglich schon zu Beginn angewidert sein. Aber er erkennt noch mehr, nämlich etwa wie dieses eminent "hohe" Kommunikationsniveau, nämlich faktisch ein niedrigstes brachial-ideologisch verblendetes Kommuniktionsniveau aller unterster Schublade, was nicht nur das Letzte vom Letzen, das Letzte vom Allerletzen, sondern das Hinter(n)letzte ist, was ich nur aus brachial-ideologisch linksextremistischen Foren so kenne, diesen Umgang, ad hoc und schon hier, in der perönlichen Diskreditierung, schon korrespondierend und assoziierend mit dieser Art des peinlichsten Polonozentrismus und  Polonoimperialismus, dieser anhaltenden Raubsicherungspolitik der Verbreibernation - als deren Interessenvertreter man sich hier exotisch pygmäenhaft aufmandelt und letztlich nur bunte Trümmer hinterläßt. Dies paßt alles zusammen, wie die Faust aufs Auge. So wird er, der geneigte Leser mit Durchblick für die wirklichen realen historischen und politischen Ereignisse, messerscharf schließen. Aber mehr noch, er wird schon durch den ersten Satz noch etwas anderes ad hoc assoziieren: nämlich wie dieser Polonozentrismus und Polonoimperialismus und deren vollkommen unbedarfte Verteidiger zu all diesem Vertreibungsholocaust auch noch seit Jahrzehnten unverschämte Versuche oder Anstalten machen, die Deutschen auch noch aus der Geschichte zu vertreiben. Skrupellos und ohne jede Hemmungen. Im Grunde braucht der kundige geneigte Leser nur den ersten Satz zur Kenntnis zu nehmen - und er ist bereits restlos bedient! Weil das, was kommt, kann man nur treffsicher mit Leichtigkeit erahnen.

Und der Leser wird dankbar sein, das man ad hoc schon im ersten Satz so die Maske bis zur sich später in allem bestätigenden Fratze aus eigener Hand hin fallen ließ, die Nämliche sich selbst schon in der Ouvertüre entriß. Weil nur wenige Sätze danach und im ersten Satz erkennt man ad hoc weiterhin die ganze Brühe von Schmähungen und Verleumdungen sowie Ehrabschneidungen die bis zum Ende hin anhalten - weiter nichts. Fernab jeder Sachlichkeit und innerem Humanum. Gespickt somit mit Selbstentlarvungen und unablässigem Gesichtsverlust von A bis Z. Niederschmetternd alleine schon von der Kommunikationskultur her, der Skrupellosigkeit der brachial-ideologischen Versessen- und Verstiegenheit, dieser Hutmaßbandverzogenheit, ohne jeden Minimalstandard an Kommunikationskultur. Fanatisch totalitaristisch, weil Demokratie kann nur die Freiheit des Andersdenkenden sein. Weil, und nochmals, ansonsten jeder demokratische Diskurs ad hoc abgetötet wird, erst gar nicht zustande kommt. [Demokratie kann aber nicht die Freiheit des Gesinnungsterrors und der puren Verleumdung und Diskreditierung des Andersdenkenden oder Kontrahenten sein. Jedenfalls eine auch wirklich funktionierende Demokratie nicht. Aber man erspürt alleine schon die real existierende Demokratur aus den Gesinnungsterrorbeiträgen in den Internetforen. Gar keine Frage.]

Der zweite Satz des Herrn Kossanowski setzt dann auch sofort mit einer schier unglaublichen und unbegründeten wie skrupellosen Unterstellung und Diffamierung nach: "Herr Eibicht ist nicht im Geringsten an einer ehrlichen Aufarbeitung ... interessiert." Eine skrupellose Unterstellung jagt die andere, und zwar fanatischst und quasi selbst ohne jede Pinkelpause. (Selbstentlarvungen bis zum Exzeß, wenn es nicht vorhanden wäre, so müßte man es sich malen.) Also, bevor man noch Fakten vorgetragen hat, kommt die Verhetzung und die Diffamierung gleich vorneweg. Aber der dann auch folgende Fakten-Verschnitt begründet dies auch noch nicht einmal ansatzweise. Ganz im Gegenteil. Spätestens nach diesem zweiten Satz könnte man schon aufhören weiter zu lesen. Denn wir haben uns mit Vertreibungsholocaust auseinanderzusetzen, mit polnischem Vertreibungsholocaust am deutschen Volk und dessen unabdingbarer Wiedergutmachung in Mindestform eines historischen Ausgleichs und Kompromißes, und haben keine Zeit sich mit den anhaltenden Unverschämtheiten des Polonoimperialismus und Polonozentrismus und seine leeren Behauptungen und seine Raubsicherungspolitik auch noch die Zeit zu verschwenden. Wo das Ganze nur noch eine unablässige Auseinandersetzung mit der Interpretation der Geschichte im polonoimperialistischen Sinne sein soll, dazu gemacht werden soll. (Versuche die letztlich nichts fruchten werden.) Und auch diesbezüglich ein Forumsdiskussionsklima zu bekommen oder anzuheizen, wo der Andersdenkende weggemobbt werden soll. Wo das Schwadronat des ewigen Verzichts und der ewigen Erfüllung, auch der ewigen Niederdrückung der deutschen Selbstbewahrungs- und Selbstbehauptungsrechte, der auch deutschen Würde, zum Durchbruch gebracht werden soll.

Und es ist dann im dritten Satz von Kossanowski von "einer klaren anklagenden Sprache" die Rede und der Vorwurf, wo etwa nur zitiert wurde, zitiert aus einem regierungsamtlichen und höchst seriösen Archiv, nämlich dem "Bundesarchiv in Koblenz", welches wiederum reine Fakten präsentierte. (Fakten im übrigen, die bei den Opferzahlen noch weit untertrieben sind, weil das Archiv nur einen Ausschnitt zu einem bestimmten Bereich präsentiert. Denn es waren 2 Millionen Vertreibungsopfer (siehe auch das Zitat Polskaweb news vom 1. 9. 2009 oberhalb) - und davon mindestens 1,5 Millionen Getötete. Also auch der dritte Satz ist schon weiterhin quasi unerträglich. Und dann die Überwindung dieses Ekelgefühls dennoch weiterlesen zu müssen, weil man den geneigten Leser eine Antwort schuldig ist, ihn mit den Kossanowski-Machinationen nicht im Regen stehen lassen will. Diesen nicht dem Gift und der Rücksichtslosigkeit des Präsentierten aussetzen will. 

Und dann lautet es im vierten Satz: "Mit Lügen und Halbwahrheiten gepaart ...". Die Fakten des regierungsamtlichen und seriösen Bundesarchivs in Koblenz, die rein sachlich den polnischen Völkermord und polnischen Vertreibungsholocaust (Vertreibungsholocaust: als Terminus einer Historien-Wahrheitsergänzung) am deutschen Volk darstellten, werden etwa als "Lügen und Halbwahrheiten" diffamiert. Überdrehteres und Überspannteres hat man selten gelesen. Und auch hierzu keinerlei wirkliche Fakten. Nur die Behauptungen. (Zu den anderen Fakten, die als Lügen diffamiert werden, kommen ich weiter unten.) 

Im fünften Satz kommt dann sofort eine erdichtete, unwahrhafte Aufrechnung, die bodenlose Frechheit, der Kontrahent hätte hier eine Aufrechnung, ja schlimmer noch: eine behauptete "Rechtfertigung" zum Ausdruck gebracht: "... soll das tatsächliche erfahrene Leid vieler Deutschen nur zur Rechtfertigung der Verbrechen von deutscher Seite dienen." Eine skrupellose Diffamierung und Unterstellung sowie Ehrverletzung, und an keiner Stelle belegt, ja, neben der Diffamierung als "Volksverhetzung übelster Sorte", eine anzeigenreife und ebenso gerichtsmassige üble Nachrede, völlig außer Rand und Band und nur von der eigenen brachial-ideologischen Verblendung getrieben, man würde mit dem Dargelegten Untaten "von deutscher Seite rechtfertigen". Wo ich schon in einem meiner ersten Bücher vor 30 Jahren auch zu diesen Fragen Stellung bezog, es immer wieder tue, wie jüngst auf der Internetseite von rbi.

Dies steigert sich dann bis zur Diffamierungssucht oder Diffamierungswahnsinn, wenn es gleich im Folgesatz heißt: "Mit Verbrechen sollen andere Verbrechen gerechtfertigt werden." Eine weitere unglaubliche Diffamierung und Unterstellung. Das Umgekehrte ist der Fall, der polnische Vertreibungsholocaust am deutschen Volk, dieser Polonoimperialismus des unverjährbaren Völkermordes an den deutschen Heimatvertriebenen (und somit auch am deutschen Volk insgesamt!!), diese anhaltende Raubsicherungspolitik bis auf den heutigen Tag, mit selbst hunderttausendfachen Morden im Frieden!!, nach dem 8. Mai 1945, soll aufgerechnet werden. Aber nur insoforn aufgerechnet werden, wie es in die Propaganda des Polonoimperialismus und seiner sich selbst ermächtigt habenden  Agitprop-Propagandisten hineinpaßt.

Die Deutschen haben bis zum Abwinken Wiedergutmachung geleistet, der Polonoimperialismus denkt natürlich keine Sekunde daran Wiedergutmachung zu leisten. (Denn wo ist sie??) Wiedergutmachung für über 1,5 Millionen Morde an deutschen Heimatvertriebenen (siehe Gunnar Heinsohn, näher und weitergehender zitiert in meinem Artikel zu Merkel im Forum unterhalb), für die rund 2 Millionen Vertreibungsopfer (siehe Polskaweb news, ebenfalls zitiert im genannten Artikel und oberhalb), für den Landraub Ostdeutschlands etc. Dies alles sind Kossanowski-"Darlegungen" oder "-Sozialphilosophien" der puren Unmenschlichkeit - weit abgehoben von jeder Verpflichtung, diese Unsäglichkeiten auch zu belegen und belegen zu können, weil sie nicht zu belegen sind. Der Unfähigkeit, zu einer auch wirklichen und tatsächlichen deutsch-polnischen Aussöhnung und historischem Ausgleich und Kompromiß zu kommen (in der Art und Weise wie ich es unterhalb im Beitrag zu Merkel und ihrer Rede in Danzig zum 1.9.09 beschrieb, in den Aussagen zur Vertreibungsholocaust-Problematik).

Es ist schlicht ein erneuter unerträglicher Polonozentrismus in der NARRETEI der hier geboten wird. Und dies alles schreibt Kossanowski formal (als Vorspann zur Eibichterwiderung) an den Tschechen Michal Hos, der sich wiederum bestens in Sachen tschechischer Vertreibungsholocaust an den armen Sudetendeutschen auskennen müßte. Um Hos als Bündnisgenossen oder Kumpane in nämlicher Vorgehensweise zu gewinnen und hineinzuziehen. Dazu ist Hos nur zu "beglückwünschen", gar keine Frage. Aber wenn Hos diese Maßlosigkeit des Kossanowski studiert, wird er wohl denken: wer solche Freunde akzeptiert, der braucht keine Feinde mehr - denn dauerhafter Ausgleich und Versöhnung ist ohne historische Wahrheit, ohne einen historischen Ausgleich und Kompromiß UNVORSTELLBAR. So wie ich Dutzende von tschechischen Studenten aus Prag in München erlebte, und dies noch während der Zeit des kommunistischen Totalitarismus in der Tschechei (Tschechien), die genau dies zum Ausdruck brachten. Wie dies auch von vereinzelten russischen Studenten zum Ausdruck gebracht wird, die den russischen Imperialismus in bezug auf Nordostpreußen ablehnen. Gar keine Frage. Denn auch Einsicht ist in allen Völkern vorhanden. 

Und dann schreibt er weiter an meine Person direkt, was er angeblich schon in einem anderen Forum so dargelegt haben will, wo, dies gibt er in "voller" Redlichkeit natürlich nicht an (weil er dort keine Gegenantwort will und nur an Verleumdung und Mobbing interessiert ist), aber es spricht Bände. Der Herr Kossanowski befindet sich also auf einem Kreuzzug, soll er nur, weil es nur kontraproduktiv sein kann. Weil, wie schon oben dargelegt, in integeren und seriösen Foren hat er wegen der Maßlosigkeit und jedes Maß der Sittlichkeit sprengenden persönlichen Attacken auf den Andersdenkenden und Kontrahenten, nicht den Hauch einer Chance. Auch die Internet-Foren sind schon lange dabei zivilisierter zu werden, weil die Verwilderung nicht mehr überschaubar war. 
 
Was der Herr Kossanowski dann weiterhin in direkter Hinwendung zu meiner Person erhellend, mitunter erfrischend und spannend offenbart, ist eine Fortsetzung des hier bereits oben Geschilderten, versehen jetzt zusätzlich mit der letztlich leerlaufenden Polonointerpretation der Zeitgeschichte, die langsam hinzutritt. So wäre der "Artikel" zum Polonoimperialismus, wo mit regierungsamtlichen Fakten des Bundesarchivs in Koblenz argumentiert wird, nur "deutsch-nationalistische Geschichtsklitterung". Und bislang, an dieser Stelle des Textes, wurde immer noch kein einziger Fakt oder Beleg hierzu gebracht. Nur diese Verurteilungen und Diskreditierungen. Und er schreibt, es wäre eine "Geschichtsklitterung" die "darauf abzielt, die deutsch-polnischen Beziehungen zu belasten um unsere beiden Völker wieder in einem Krieg gegeneinander zu hetzen...". [Und diese völlig überspannte und überdrehte Drohung taucht mehrfach auf: wer den Status Quo antastet bekommt Krieg. Nun, auch dies nützt sich ab. Und zwingt uns auch nicht zum Zähneklappern schon im Vorfeld: Zuerst die Freiheit, die Menschenwürde und die Menschenrechte, und dann der Friede, gar keine Frage. Niemals umgekehrt. Es ist Kossanowski, der den Unfrieden und erneut die europäische Friedlosigkeit herbei"argumentiert" und -schwadroniert.] Es wird, mit dieser Unterstellung,  immer abstruser und närrischer, enthemmter und skrupelloser - bis nur noch bunte Trümmer zu erkennen sind. Spätestens auch hier könnte man mit dem Lesen aufhören und sinnvolleren Tätigkeiten nachgehen. Da hat sich einer bereits in der Ouvertüre der Unterstellungen und üblen Nachreden vollkommen lächerlich gemacht und sein Gesicht verloren. Dazu braucht er nur wenige Eingangssätze. Eine Leistung, fürwahr. Es ist schwer den brachial-ideologischen Positionierungen polonozentristischer Art auch weiterhin überhaupt folgen zu können.

Der Herr Kossanowski ist ein sattsam bekanntes Exemplar in der Vertretung des Polonozentrismus und Polonoimperialismus. (Siehe auch die Stellungnahme zu meiner Person in verschiedenen polnischen Foren.) Allein im Forumsbeitrag zur Danzig-Rede Merkels habe ich "Polskaweb news" zitiert, und Gott sei Dank gibt es auch noch andere Polen in beachtlichen Medien, auch mein polnischer enger Freund wäre in Bezug auf Kossanowski ein Unterschied wie zwischen Feuer und Wasser, die das Verbrechen der Polen an über 14 Millionen massenausgetriebenen ostdeutschen Heimatvertriebenen mit über 2 Millionen Vertreibungsopfern, darunter mindestens 1,5 Millionen Getöteten, klar beziffern und es sogar Merkel vorwerfen [a la longe: Merkel vollkommen würdelos vorgehend nach dem in Deutschland schon seit Jahrzehnten ausgebrochenen political and historical correctness-Wahn der nationalen WÜRDELOSIGKEIT und der marxistisch inspirierten linken >Interpretation der Geschichte< als Basis der real existierenden Demokratur durch Mitte-Links-Parteienoligarchie-Demokratur], dies vollkommen am 1. 9. 09 in ihrer Danziger Rede des für mich unerträglichen Nationalmasochismus und Schuldkult außer Acht gelassen zu haben. Und damit erneut "legalisiert" zu haben, wie Polkaweb news (und der Geist weht wo er will!) vom 1. 9. 2009 treffend darlegt. In der nationalen Frage haben wir zur Zeit eine Kanzlerin (mit polnischem Ehrendoktortitel - wer ko der ko, sicherlich!) die sich auf verheerenden Irrwegen befindet. In der nationalen Frage unserem deutschen Volk weiteren großen Schaden zufügt. Unter gravierendem Mißbrauch ihres Amtseides.

Und dann kommt immer wieder das Nämliche, vielfach wiederholt, der Vorwurf man hätte "mit historischen Lügen, Halbwahrheiten und aus dem Kontext gerissenen Fakten" gearbeitet. Und immer noch nicht hat man auch nur einen einziges tragendes Gegenargument bemüht. Da werden die im Beitrag "Zum polnischen und tschechischen Imperialismus" dargelegten Fakten nicht durch Fakten als solche widerlegt, sondern nur durch unhaltbare Interpretationen der Fakten in allein persönlich niedermachender Art und Weise. "Hinterfotziger" (ein gebräuchlicher bayerischer Ausdruck) kann kaum etwas sein.

Und dann kommt die Aufrechnungsmethode des Herrn Kossanowski: daß was Preußen betrieb "sei auch Imperialismus gewesen." (Im übrigen ein indirektes Eingeständnis des Polonoimperialismus.) Nein, es ist anders: Das, was von Polen bezüglich der Oder-Neiße-Linie-Gebiete (Schlesien, Pommern, Ostpreußen, die östlichen Teile Brandenburgs und das Gebiet der ehemals Freien Stadt Danzig) an sich gerissen wurde (sowie das auch schon 1918/19 an sich gerissene oder annektierte Territorium), war nicht polnisch! (Es waren schon deutsche Siedlungsgebiete, da brauchte es noch Jahrhunderte bevor Amerika erst entdeckt wurde. Und auch dies hätten die Amis besser wissen müßen.) So wird ein Schuh daraus. Und dies ist der Punkt und darum geht es. Der Akt der Aneignung dieser riesigen deutschen Gebiete durch den Polonoimperialismus war ein eiskaltes völkerrechtswidriges Verbrechen alleine schon gegenüber dem 1918/19 propagierten Selbstbestimmungsrecht und erst recht gegen die Menschenrechte. (In seinen Sozialphantasien der Rechtfertigung, um den generellen Polonoimperialismus zu entlasten, versteigt sich der Herr Kossanowski dazu, dies sei alles die Schuld der polnischen kommunistischen Machthaber. Nun, dies ist das Untauglichste vom Untauglichsten, denn der generelle Polonoimperialismus, wie weiter unten dargelegt wird, war der Täter, dies ist X-fach nachzuweisen. Es ist nicht der polnische Nationalismus, es ist der polnische Imperialismus. Und dieser ist/war allen Parteifaktionen eigen.  


Der Polonoimperialismus fand seit 1918/19 in drei Etappen statt. A) durch die Gebietsannexionen nach dem Ersten Weltkrieg (dem ersten Teil des Dreißigjährigen Krieges oder europäischen Bürgerkrieges gegen das Zentrum Europas von 1914 bis 1945) und B) durch den Umgang mit den Volksdeutschen in der Zeit von 1919 bis 1. 9. 1945 und C) durch die Gebietsannexionen nach dem Zweiten Weltkrieg.

Und ebenso geschickt wie kontraproduktiv kommt er, der Herr Kossakowski, ausladend zu den Ereignissen der ersten Annexion des Polonoimperialismus zu sprechen, also der Zeit zwischen 1918/19 und 1. 9. 1939. Bringen wir also eine  Ordnung hinein und schreiben zunächst zum Polonoimperialismus von 1918/19 und der dann folgenden Jahre bis zum 1. 9. 1939.
 
Zum Polonoimperialismus von 1918/1919 und bis zum 1. 9. 1939
 
Polen wartete erst gar nicht die Verhandlungen der Versailler Friedenskonferenz ab, sondern nutzte den Waffenstillstand Deutschlands aus, um Posen und Westpreußen militärisch zu besetzen (ein deutsches und mehrheitlich deutsch besiedeltes Gebiet von 46.150 qkm; ein Gebiet in der Größenordnung von gleich mehreren deutschen Bundesländern zusammengenommen). Obwohl bei der Friedenskonferenz primär vorgesehen war, nur die Weichsel zu internationalisieren und einen Freihafen in Danzig zu gewähren. Aber der Polonoimperialismus schlug schon vorher zu um vollendete Tatsachen zu schaffen. 
Quelle: W. Recke: Die polnische Frage als Problem der europäischen Politik, Berlin 1927, S. 286, 314, 315.

Selbst Marschall Pilsudski rief seinerzeit aus: "Also Euch gelüstet nach Oberschlesien, aber Oberschlesien ist doch eine uralte preußische Kolonie!" Zitatquelle: F. Heiß: Deutschland und der Korridor, Berlin 1939,  S. 122

Und Pilsudski brachte am 5. 2. 1919 zum Ausdruck, daß "die Westgrenzen Polens ein Geschenk der Koalition sind." - Zitatquelle: H. Roos, Polen und Europa, Tübingen 1957, S. 4 zitiert: L. Wasilewski, Joseph Pilsudski - wie ich ihn kannte, Warschau 1935, S. 171/172.

Lloyd George stellte als britischer Premier zu den Eroberungen/Annexionen des Polonoimperialismus in Bezug auf Posen und Westpreußen fest:
"Ich wiederhole Ihnen, daß wir niemals daran gedacht haben, Polen eine Provinz zu geben, die seit 900 Jahren nicht mehr polnisch gewesen ist ... Der Vorschlag der Kommission, daß wir 2,1 Millionen Deutsche der Autorität eines Volkes mit einer anderen Religion unterstellen sollen, eines Volkes, das im Laufe der Geschichte noch niemals gezeigt hat, daß es sich zu regieren versteht, dieser Vorschlag würde früher oder später zu einem neuen Krieg im Osten Europas führen."
Zitatquelle: Seraphim, Maurach, Wolfrum: Ostwärts von Oder und Neiße, Hannover 1949, S. 39.

Und der britische Premierminister stellte auch fest: "Ich sah voraus, daß die Zeit kommen werde, in der Deutschland dem Aufschrei der dann im Ausland lebenden Deutschen entsprechen und sie mit Waffengewalt in das Vaterland zurückführen würde. Aus diesem Grunde drang ich auf der Konferenz (von Versailler; RJE) erneut mit Nachdruck darauf, jene Vorschläge abzulehnen, nach denen Städte und Gebiete in Polen eingegliedert werden sollten, die nach Sprache, Volkstum oder in ihrer Einstellung mit überwältigender Mehrheit deutsch waren...".
Zitatquelle: L.L. Gerson, Woodrow Wilson und die Wiedergeburt Polens, Würzburg 1956, S. 2009.

Und Woodrow  Wilson stellte am 7. 4. 1919 fest: "Das einzig wahre Interesse Frankreichs an Polen besteht in der Schwächung Deutschlands, indem Polen Gebiete zugesprochen werden, auf die es kein Anrecht besitzt."
Zitatquelle: F. Grimm, Frankreich und der Korridor, Hamburg 1939, S. 37 und W. Recke,  Die polnische Frage als Problem der europäischen Politik, Berlin 1927, S. 344 und Bertram de Colonna, Poland from the Inside, London 1939, S. 90 und R. S. Baker, Woodrow Wilson and World Settlement, Bd. II, New-York 1922, S. 60 

Und US-Staatssekretär Lansing rief schon am 8. 5. 1919 aus: "Wir haben einen Friedensvertrag, aber er wird keinen dauernden Frieden bringen, weil er auf dem Treibsand des Eigennutzes gegründet ist."
Zitatquelle: Christian Höltje, Die Weimarer Republik und das Ostlocarno-Problem 1919-1934, Würzburg 1958, S. 162, 164, 161. 

Oder Udo Walendy: "Kein einziges der vielen Weimarer Kabinette, kein einziger deutscher Politiker, gleich welcher Partei, hatte diese Grenzregelung anerkannt. Im Gegenteil, alle Parteien und Regierungen der Weimarer Republik forderten die Revision der deutschen Ostgrenzen und lehnten einmütig ein `Ostlocarno´ ab."
Zitatquelle: Udo Walendy, Wahrheit für Deutschland - Die Schuldfrage des Zweiten Weltkrieges, Vlotho/Weser 1965, S. 135.

Oder Reichsaußenminister Gustav Stresemann: "Eine meiner wesentlichsten Aufgaben ist die Korrektur der Ostgrenzen: Die Wiedergewinnung Danzigs, des polnischen Korridors und eine Korrektur der Grenze in Oberschlesien."
Zitatquelle: H. Bernhard, Gustav Stresemann, Vermächtnis - Nachlaß, Bd. II, Berlin o. J., S. 546/547, Stresemann in einem Brief an den deutschen Kronprinzen vom 7. 9. 1925. 

Oder Ministerpräsident Otto Braun (SPD) im November 1930 in Königsberg: "Ich bestreite nicht das Interesse Polens an einem Ausgang zum Meer, aber wie er dem neuen tschechischen Staat durch Elbe und Hamburg gesichert wurde, konnte er Polen auch durch Weichsel und Danzig eröffnet werden, ohne daß Ostpreußen vom Mutterland losgerissen und Hunderttausende deutscher Volksgenossen ohne Befragung unter fremde Staatshoheit gepreßt, wo sie jetzt schlimmstem Terror ausgesetzt sind (und wir kommen weiter unten konkret darauf zurück; RJE), oder gar aus ihrer Heimat verdrängt wurden. Dieses Unrecht könne und werde Deutschland niemals als berechtigt anerkennen."
Zitatquelle: Christian Höltje, Die Weimarer Republik und das Ostlocarno-Problem 1919-1934, Würzburg 1958, Seite 103.

"Labours Speakers´ Handbook" (1922/1923), vermerkt unter der Überschrift "Polen": "Fast ganz Westpreußen ist an Polen angegliedert worden, obwohl zwei Drittel der Bevölkerung Deutsche sind und die gesamte Zivilisation des Landes Deutschland zu danken ist. Eine Volksabstimmung wurde nicht erlaubt; wäre sie erlaubt worden, so würde sie überwältigend zugunsten Deutschlands ausgegangen sein ... Das Ganze der Provinz Posen ist von Polen annektiert worden, obwohl in deren westlichen Teil eine deutsche Mehrheit lebt ... Die Politik der Labour (Party) ist darauf gerichtet, diese ungerechten territorialen Arrangements zu berichtigen."
Zitatquelle: Bertram de Colonna, Poland form the Inside, London 1939,   S. 92. 

Und das katholische Staatslexikon (Herder Verlag) vermerkte im Jahre 1931: "Die Schaffung des Korridors erfolgte, obwohl das Land weder seiner geschichtlichen Vergangenheit nach zu Polen gehörte, noch der Wilson´schen Forderung, `von unbestreitbar polnischer Bevölkerung bewohnt´ zu sein entsprach, aus dem rein machtpolitischen Gesichtspunkt, einer auf Schwächung Deutschlands abzielenden Strafmaßnahme, nebenbei aus der militärischen Erwägung, eine Flankenstellung zu schaffen für Ostpreußen, dessen Gewinnung von führenden polnischen Politikern seit 1918 (Dmowski, Grabski, Srokowski) offen als letztes Ziel gefordert wird. Demgegenüber war die Notwendigkeit eines freien und sicheren Zugangs zum Meer nur Vorwand, da diesem wirtschaftlichen Bedürfnis ... durch Neutralisierung des Unterlaufes der Weichsel, Schaffung eines Freihafens in Danzig und tarifliche Privilegierung Polens auf den zum Meer führenden Bahnlinien hätte genügt werden können. Daß vom Besitz eines territorialen Zugangs zur See weder Souveränität noch Lebensfähigkeit eines Staates abhängen, beweisen die Schweiz, Luxemburg, Ungarn und die Tschechoslowakei .... In der Tat schafft auch der polnische Korridor durch sein bloßes Dasein in politischer und wirtschaftlicher Beziehung einen Zustand der Unruhe und Unsicherheit und hindert die im Interesse beider Völker liegende fruchtbare Zusammenarbeit Deutschlands mit Polen. Seine baldige Beseitigung bildet einen wichtigen Bestandteil der Befriedung Gesamteuropas."
Zitatquelle: Staatslexikon Verlag Herder, Freiburg 1931, 5. Auflage, Band IV, Seite 321.

Und zum Polonoimperialismus bezüglich Posen-Westpreußen erklärte Winston Churchill im Unterhaus: "Wenn die englische Regierung wirklich wünscht, etwas zur Förderung des Friedens zu tun, dann sollte sie die Führung übernehmen und die Frage Danzigs und des Korridors ihrerseits wieder aufrollen, solange die Siegerstaaten noch überlegen sind. Wenn diese Fragen nicht gelöst werden, kann keine Hoffnung auf einen dauerhaften Frieden bestehen."
Zitatquelle: Hans Grimm, Woher, warum - aber wohin?, Lippoldsberg 1955, Seite 246.


Zur Absurdität Danzigs und des Korridors, der Tat des Polonoimperialismus bezüglich Posten und Westpreußens, die wahrlich unsinnigste Bestimmung des Versailler Diktats!!, gab es schon seinerzeit keinen Zweifel. - So schrieb der ehemalige Völkerbundshochkommissar in Danzig, C. J. Burckhardt, im Jahre 1960: "Mit Recht hat der französische Botschafter in Berlin, Coulondre, in seinen Memoiren aufgezeichnet, daß das deutsche Volk sich mit der Rückkehr des Elsaß an Frankreich abgefunden habe, daß es ihm aber unmöglich gewesen sei, die Verstümmelung seiner Ostgebiete anzuerkennen. In diesem Punkt und zugleich auch in den militärischen Klauseln müsse es das `Diktat´ um so bitterer empfinden, ALS ES IN IHM MEHR DAS ERGEBNIS EINES VERRATES ALS SEINER NIEDERLAGE EMPFUNDEN HABE. Bei dem ganzen Vorgang scheint man damals vergessen zu haben, daß es eine Danziger Bevölkerung gab (bestehend aus 96 Prozent Deutschen und nur 4 Prozent Polen), über welche man, entgegen allen Grundsätzen, einfach verfügte." Und Burckhardt schrieb auch: "Die Polen haben ein Gran Narrheit; sie zerbrechen die Gläser um Mitternacht".
Zitatquelle: Carl J. Burckhardt, Meine Danziger Mission 1937 - 1939, München 1960, S. 25/26 und Bertram de Collona, Poland from the Inside, London 1939, Seite 110ff.


Und dennoch setzte der Polonoimperialismus die gewaltsame Annexionen durch, durch vollendete Tatsachen! Auch durch Tricks, Täuschungen, Kartenverfälschungen etc.pp
In Dmowski´s Denkschrift vom 8. 10. 1918 an US-Präsident Wilson sowie der Versailler Friedenskonferenz wurde Ostpreußen als "im mittelalterlichen Zustand befindlich" bezeichnet, wo "die bäuerliche Masse nach Sklavenart behandelt und im Geiste der Knechtschaft erzogen wird." (Roman Dmowski = Polnischer Politiker auf der Friedenskonferenz in Versailles.) Damit wollte man sogar schon 1919 Ostpreußen dem Polonoimperialismus unterwerfen. Polen war schon immer von einem krankhaften Eroberungsfieber befallen. 

Dies ist alles historisch nachweisbar. Weil eben die Geschichte das Auge der Wahrheit ist und bleiben wird! Denn: "Alle einsichtsvollen Männer Westeuropas haben die mit dem Korridor verbundenen Ungerechtigkeiten eingesehen und zugegeben, was jedoch die Politik dieser Mächte und des Völkerbundes nicht beeinflußt hat. Nicht ohne Grund haben die Vereinigten Staaten von Amerika abgelehnt, den Versailler Vertrag zu unterschreiben und im Völkerbund mitzuarbeiten. Dies freilich hinderte den späteren Präsidenten F. D. Roosevelt nicht, in den Jahren 1937 - 1939 prinzipienlos das Steuer herumzuwerfen und dieses Unrecht in Osteuropa als gültigen `Rechtsstatus´ zu apostrophieren. ... Die Versailler Sieger trennten gewaltsam Gebietsteile von Deutschland ab, diffamierten den Einheitswillen dieses Volkes im Namen des `Völkerrechts´ als `aggressiv´, fälschten die Geschichte im Sinne einer zu politischen Zwecken verwerteten `deutschen Schuld´ und ignorierten alle Zwangsmaßnahmen zur Liquidierung der abgetrennten Volksgruppen. Diese `Haltet-den-Dieb-Methode´ haben die Versailler Sieger und Mitsieger international gesellschaftsfähig gemacht. Sie betreiben sie noch heute mit gleicher Intensität und Wirkung. Mit Willen zur Gerechtigkeit und zum Frieden freilich hat das nichts zu tun." Zitatquelle: Udo Wallendy, Wahrheit für Deutschland, Vlotho/Weser 1965, Seite 139. Achtung, Kameraden: Udo Wallendy´s Buch Wahrheit für Deutschland sollte eine Pflichtlektüre für jeden deutschen Nationalpatrioten sein!! Gar keine Frage.


Und wie war es um die Lage der Volksdeutschen von 1918/19 bis 1. 9. 1939 bestellt? Grauenhaft, sie wurde zu einem Genocid an den Volksdeutschen. Sie kämpften überwiegend um ihr nacktes Lebens- und Überlebensrecht. In seinem hervorragenden Werk: "Kriegsursachen und Kriegsschuld (Nordfriesische Verlagsanstalt Husum 1997) stellt Univ.-Prof. Dr. Helmut Schröcke sein Kapitel Nr. 7 unter die Überschrift: "Der Genozid an den Deutschen in Polen". [Achtung, Kameraden, und einmal ungeschminkt: nur für Euch und meine Freunde vom nationalen Widerstand schreibe ich hier: Helmut Schröckes großartiges Werk >Kriegsursachen und Kriegsschuld< sollte eine Pflichtlektüre für jeden deutschen Nationalpatrioten sein!! Gar keine Frage.] Und Professor Schröcke schreibt:

"Der im oberschlesischen Abstimmungsgebiet von der polnischen Regierung eingesetzte Abstimmungskommissar Korfanty stellte bewaffnete polnische Freiwilligenverbände auf, die die deutsche Bevölkerung tyrannisierten. Die alliierten Besatzungstruppen unternahmen jedoch nichts gegen die polnischen Freischärler. Auch gegen den von Korfanty am 3. 5. 1921 angezettelten Aufruhr, der den bisherigen Terror gegen die Deutschschlesier an Härte und Grausamkeit noch weit übertraf - bereits damals gab es Morde an Deutschen -, unternahm die alliierte Kontrollkommission nichts. Und doch stimmten am 20. 3. 1921  61  % der Oberschlesier für Deutschland ab (A. Schickel, 1984). Im Gefolge der Verträge nach Kriegsschluß 1918 schloß Polen mit den Alliierten am 28. 6. 1919 einen Minoritätenschutzvertrag ab, in dem es sich verpflichtete, `... allen Einwohnern ohne Unterschied der Geburt, der Staatsangehörigkeit, der Sprache, des Volkstums und der Religion den umfassendsten Schutz ihres Lebens und ihrer Freiheit zu gewährleisten´, ebenso stand es in der polnischen Verfassung (A. Schickel, 1984, S. 183). Für den Minderheitenschutz auf zwischenstaatlicher Ebene war der Völkerbund zuständig. Der Völkerbund kümmerte sich kaum um die Belange deutscher Minderheiten, noch nicht einmal 4,5 % aller von Deutschland eingereichten Fälle zwischen 1920 und 1930 wurden bearbeitet. Die restlichen 95,6 % wurden zurückgewiesen oder einfach nicht erledigt. Außenminister Stresemann kritisierte dieses Vorgehen auf der Konferenz von Lugano am 17. 10. 1930: `... während der Völkerbund allen Appellen und Darlegungen gegenüber taub ist ...´  und am 14. 12. 1931: `Das Ziel polnischer Politik ist das Verschwinden der nationalen Minderheiten auf dem Papier und in Wirklichkeit´ (U. Walendy, 1965, S. 157).

Die minderheitenfeindlichen Maßnahmen der polnischen Regierung begannen sofort mit der Annexion der deutschen Ostgebiete nach Kriegsende 1918 und erstreckten sich auf alle Lebensbereiche wie deutsche kulturelle Einrichtungen, Schulen und Bildungsstätten, bäuerlichen Grundbesitz und Industrieunternehmen sowie Vereine, Genossenschaften usw. und steigerten sich bis Kriegsbeginn kontinuierlich. Sie wurden von terroristischen Maßnahmen polnischer Vereine begleitet, die schon vor 1933 zu Todesopfern führten. Ein Gesetz zur Bodenreform gestattete zunächst die Enteignung von Großgrundbesitz. Die Maßnahmen gegen die deutsche Volksgruppe zielten aber von Anfang an nicht nur auf Enteignung des landwirtschaftlichen Großgrundbesitzes, sondern auch des klein- und mittelbäuerlichen Besitzes. Allein 1924 wurden 500.000 ha enteignet (U. Wealendy, 1965, S. 153), bis 1939 insgesamt 750.000 ha. Im Jahr 1939 betrugen die enteigneten Flächen in den Woiwodschaften Posen 12.165 ha, in Pommerellen 11.334 ha und in Schlesien 3.317ha. Nach einem Grenzzonengesetz durften Deutsche in einem 30 km breiten Grenzstreifen kein Land mehr besitzen. Das betraf fast ganz Westpreußen. Von den 1925 vorhandenen 657 deutschen Schulen blieben bis 1938/39 nur 185 übrig. Deutsche Schüler wurden zwangsweise in polnische Schulen eingewiesen, deutsche Lehrer verloren ihre Stellungen und ihre Lehrbefugnisse. Für den Terror gegen deutsche Einrichtungen soll hier nur das Beispiel der Bromberger Deutschen Rundschau angeführt werden: `Von 1920-1939 hatte diese Zeitung 872 Strafverfahren. Die Schriftleiter wurden insgesamt zu 5 Jahren, 11 Monaten und 20 Tagen Gefängnis sowie 24.000 Zloty Geld- und 38.000 Zloty Gerichtsstrafen verurteilt. 546 Mal unterlag diese deutsche Zeitung der Beschlagnahme. Gesamtverlust: ungefähr 7.000.000 Zloty. Keiner volksdeutschen Zeitung in Polen blieb ein ähnliches Schicksal erspart´ (R. Tenkel, 1979).

Diese Umstände zwangen zur Auswanderung. Bis 1923 hatten bereits 500.000 Deutsche Polen gezwungen und freiwillig verlassen, bis 1939 waren es 1,5 Millionen.

Bereits 1919 besaß Polen die ersten Konzentrationslager Europas und hatte 16.000 Deutsche als Staatsfeinde inhaftiert (H. Splittgerber, 1989, S. 33). Am 17. 6. 1934, also nach Abschluß des deutsch-polnischen Nichtangriffsvertrages, beschloß die polnische Regierung wiederum die Errichtung von Konzentrationslagern.
Während die Reichsregierung bis 1933 vergeblich alles ihr Mögliche gegen die Verfolgung der Deutschen unternahm, gelang es Hitler nach 1933, mit dem polnischen Präsidenten Pilsudski zu einem Übereinkommen und zum Abschluß eines Nichtangriffspaktes zu gelangen. Er stellte die Revisionspolitik und die Unterstützung der deutschen Minderheit in Polen ein und gab die Anweisung an die Presse, nichts Nachteiliges über Polen zu berichten, so wurde die polnische Teilmobilisierung vom März 1939 in der deutschen Presse völlig heruntergespielt. Nach dem Abschluß des Nichtangriffspaktes kündigte die polnische Regierung im September 1934 den Minderheitenschutzvertrag und führte die Entdeutschungen auch nach einer deutsch-polnischen Erklärung zum Minderheitenschutz vom 5. 11. 1937 unvermindert weiter. Kurz vor und nach der englischen Garantieerklärung vom 31. 3. 1939 steigerte sich der polnische Terror nochmals.

Das mögen nur einige wenige Beispiele belegen: Der deutsche Botschafter in Warschau berichtete am 16. 10. 1935  an das Auswärtige Amt: `... Es wird notwendig sein, daß sich die deutsche Öffentlichkeit mehr als das in letzter Zeit der Fall war, mit dem Schicksal der deutschen Minderheit in Polen befaßt. ... Der Kampf [der Polen] geht vielmehr auf der ganzen Linie weiter ... Das Ziel ... nämlich die völlige Polonisierung ... wird auch heute noch mit aller Konsequenz verfolgt. Das Verständigungsabkommen hat das Tempo vielleicht sogar noch beschleunigt ... Heute hat die deutsche Minderheit in Polen das Gefühl, vom Deutschen Reich im Stich gelassen zu werden; aber auch die Polen glauben, sich in ihrem Vorgehen gegen die deutsche Minderheit kaum noch Beschränkungen auferlegen zu brauchen, da sie mangels jeder Reaktion in der deutschen Presse den Eindruck erhalten müssen, daß alle Übergriffe von der deutschen öffentlichen Meinung widerspruchslos hingenommen werden.´  Der deutsche Generalkonsul in Thron am 25. 2. 1938 an das Auswärtige Amt: `Die Stimmung unter den Deutschen ist infolgedessen hoffnungslos und verzweifelt. Sie sind enttäuscht, daß die deutsche Presse keine Notiz von ihrem Leid nimmt.´ Der deutsche Generalkonsul in Danzig am 13. 4. 1939 an das Auswärtige Amt: ` ... sind ... polnische zugereiste Banden auf Kraftwagen herumgefahren, die die deutsche Bevölkerung tätlich angriffen, in die deutschen Gehöfte eindrangen und die Wohnungseinrichtungen zerschlagen. Die deutsche Bevölkerung ist hierdurch zum Teil derartig verängstigt, daß sie bereits den wertvollen Teil ihrer Habe vergraben hat, sich tagsüber nicht mehr auf Straßen und Felder wagt und die Nächte aus Angst vor Überfällen außerhalb der Gehöfte in irgendwelchen Verstecken verbringt´ (H. Bernhardt, 1988, zit. in N. v. Preradovich 1989, S. 24 ff).

Bis Mitte August waren im Jahre 1939 bereits 76.000 Deutsche ins Reich geflüchtet. Mehr als 50.000 waren verhaftet oder befanden sich auf Verschleppungsmärschen. Schon lange vor Kriegsbeginn waren schwarze Listen angelegt worden, sowohl regierungsseitig als auch durch polnische Vereine, nach denen verhaftet wurde. Das deutsche Weißbuch Nr. 2, Dokumente zur Vorgeschichte des Krieges, Berlin 1939, stellte fest:  ` ... Am 6. 5. 1939 meldet Generalkonsul Kattowitz 200 Terrorfälle, am 19.  5. weitere 100 allein aus Oberschlesien. Kein Deutscher ist seines Lebens und seines Eigentums mehr sicher ... Die englische Regierung wird durch die deutsche Botschaft über die friedensgefährliche Entwicklung auf dem laufenden gehalten, ohne daß etwas geschieht. Mitte Mai steigert sich die Hetze zu Deutschenpogromen, bei denen Tausende von Deutschen wie Freiwild gejagt werden ... Lodz meldete am 7. 5.: Die Bedrohung der Volksdeutschen mit Totschlag, Folterungen usw. sind zur alltäglichen Selbstverständlichkeit geworden ... Immer mehr stellt sich heraus, daß die Behörden selbst die Träger des Liquidationsprozesses sind ... Das Deutschtum in Galizien steht vor der Vernichtung ...´ (H. Bernhardt, 1988).

Im Sommer 1939 wurden bereits vor dem 1. 9.  3500 Deutsche ermordet (F.Becker, 1991, S. 13, nach v. Richthofen 8.000, H. Splittgerber 1989, S. 43) Die Exzesse steigerten sich bis zum Blutsonntag in Bromberg am 1. 9. 1939 mit 5.800 Ermordeten. ... Die Deutsche Rundschau in Bromberg meldete zum 12. 9. 1939: `Das Verhör der an der Bartholomäusnacht in Bromberg beteiligten Verhafteten hat ergeben, daß die jeder Beschreibung spottenden Grausamkeiten von zwei britischen Agenten des Secret Service planmäßig vorbereitet und durchgeführt wurden." (Faksimileabdruck U. Walendy 1989).
Insgesamt hatte die deutsche Volksgruppe vor und nach Kriegsbeginn mindestens 58.000 Ermordete, davon 3.000 bis 4.000 vor Kriegsbeginn, zu beklagen, von denen 12.857 namentlich identifiziert werden konnten. Das war die sechsfache Anzahl aller deutschen Gefallenen im Polenfeldzug.
Die Gesamtheit des polnischen Vergehens gegen die deutsche Minderheit erfüllt faktisch den Tatbestand des Völkermordes nach dem Abkommen zur Verhütung und Bestrafung des Völkermordes v. 9. 12. 1948, nach dem bereits die Beeinträchtigung der ethnischen Identität von Angehörigen ethnischer Minderheiten allein durch Maßnahmen gegen die Verwendung ihrer Sprache darstellt. Völkermord ist ein unverjährbares Verbrechen. Veranlaßt wurden diese Verbrechen durch eine verantwortungslose polnische Politik, die von den Siegern von 1918 geduldet, wenn nicht sogar gefördert wurde. Der für den Minderheitenschutz  zuständige Völkerbund unternahm nichts gegen diese Verbrechen. Im Deutschen Reich gab es nicht eine Vergeltungsmaßnahme an der zahlenmäßig kleinen polnischen Volksgruppe. England als Garantiemacht der polnischen Westgrenze unternahm, obwohl laufend von der Reichsregierung unterrichtet, trotz mehrfacher Warnungen des englischen Gesandten nichts gegen den Genozid und die zuletzt schon kriegsähnlichen, von Polen provozierten Zustände an der Grenze. Der Verdacht liegt nahe, daß die polnischen Verbrechen mit voller Absicht benutzt oder sogar veranlaßt wurden, um einen Krieg auszulösen."
Soweit das Zitat des hervorragenden Univ.-Prof. Dr. Helmut Schröcke, der nebenbei bemerkt, auch mehrfach Autor in einigen meiner Bücher ist. Nur selten habe ich in meinem bisherigen Leben einen bewährteren und unbestechlicheren Nationalpatrioten getroffen.


Anders: Der Herr Kossanowski behauptet in seinem Beitrag vom 29. September 2009 über mich: "Allerdings jonglieren sie hier sehr ungeschickt mit historischen Lügen, Halbwahrheiten und aus dem Kontext gerissenen Fakten. Ihre Argumente und Aussagen halten einer genauen Prüfung nicht Stand." Der Herr Kossanowski schreibt über die polnische Politik in der Zwischenkriegszeit: "Von einer Verfolgung der Deutschen in dieser Phase kann aber nicht die Rede sein. Das Gerede von Terror, Mord, Folterungen, Verschleppungen und Konzentrationslagern entspringt allein der nationalsozialistischen Propaganda. Denn diese Lügen wurden durch die Propaganda des Nazi-Regimes ab 1939 bewusst verbreitet um (begleitet mit anderen Maßnahmen), die Stimmung im deutschen Volk für den geplanten Angriffskrieg anzuheizen."

Ich stelle den Behauptungen des Herrn Kossanowski weitere Aussagen anderer Autoren gegenüber, die erst in den letzten Jahre, also nicht zwischen 1933 und 1945, veröffentlicht worden sind und die stellvertretend für zahlreiche andere Publikationen genannt werden. Damit möchte ich unterstreichen, daß der polnische Imperialismus sich nicht erst 1945 manifestierte, sondern daß seine Wurzeln weit zurück reichen.

"So verkündete schon im Oktober 1919 in Posen der spätere Kultursminister Stanislaus (Stanislaw) Grabski: `Wir wollen unsere Beziehungen auf die Liebe stützen, aber es gibt eine andere Liebe für die Landsleute und eine für die Fremden. Ihr Prozentsatz bei uns ist entschieden zu hoch. Posen kann uns einen Weg weisen, in welcher Weise der Prozentsatz von 14 oder sogar 20 v. H.  auf 1 1/2 v. H. gebracht werden kann. Das fremde Element wird sich umsehen müssen, ob es sich anderswo besser befindet. Das polnische Land ausschließlich für Polen!"
(Aus: Heinz Neumeyer. Westpreußen. Geschichte und Schicksal. 1993, S. 419)

"Um den Schutz der Minderheiten im neu entstandenen polnischen Staat zu gewährleisten, waren entsprechende Klauseln Bestandteil des Versailler Vertrages. Sie fanden auch Eingang in die polnische Verfassung. Am Wortlaut dieses Minderheitenschutzgesetzes war nichts auszusetzen, er entsprach den anerkannten Normen der gleichberechtigten Behandlung von nationalen Minderheiten. Da aber die herrschenden Kreise in Polen und die gesamte polnische Öffentlichkeit kein Miteinander von Polen und den nichtpolnischen Minderheiten wollten, sondern einen reinen Nationalstaat polnischer Prägung anstrebten, wurde der Minderheitenschutz sehr konsequent und mit bemerkenswerter Findigkeit unterlaufen. Nicht umsonst lautete ein programmatisches Sprichwort: `Polen muß so klar und rein wie ein Glas Wasser sein.´
Staatliche Pflichten mußten von den Deutschen voll erfüllt werden, jedoch wurden ihnen, wo es nur ging, verfassungsmäßige Rechte vorenthalten. Dazu waren keine speziellen deutschfeindlichen Gesetze oder Bestimmungen nötig, sondern die polnischen Behörden entschieden in solchen Fällen, wo sie Ermessensspielraum hatten (und von solchen Fällen gab es viele), stets zu Ungunsten der Deutschen, immer das Ziel der Entdeutschung verfolgend."
(Aus: Der Tod sprach polnisch. Dokumente polnischer Grausamkeiten an Deutschen 1919 - 1949. 1999, S. 10) 

"Die ersten größeren Blutopfer forderte der sog. dritte polnische Aufstand in Oberschlesien im Mai und Juni 1921. Dabei handelte es sich um den polnischen Versuch, entgegen dem Ergebnis der international überwachen Volksabstimmung in Oberschlesien vollendete Tatsachen zu schaffen. Die Aktion war überwiegend von Freischärlern aus Polen und nicht von der polnischen Minderheit in Oberschlesien getragen."
(Aus: Heinz Nawratil. Vertreibungsverbrechen an Deutschen. 1982. S. 43)

"Die polnische Zeitung `Gazeta Gdansk´ schrieb am 9. 10. 1925:
`Polen muß darauf bestehen, daß es ohne Königsberg, ohne ganz Ostpreußen nicht existieren kann ... Sollte dies nicht auf friedlichem Wege geschehen, dann gibt es wieder ein zweites Tannenberg, und alle Länder kehren dann sicher in den Schoß des geliebten Vaterlandes zurück´".
(Aus: Hugo Wellems. Das Jahrhundert der Lüge. 1989, S. 110)

"Der polnische Generalstabsoffizier H. Baginski schrieb 1927 in einer von der `Polnischen Kommission für internationale intellektuelle Zusammenarbeit´ preisgekrönten Arbeit:
`Solange wird nicht Friede in Europa herrschen, bis nicht die polnischen Länder vollkommen an Polen zurückgegeben sein werden, solange nicht der Name Preußen, der ja der Name eines nicht mehr vorhandenen Volkes ist, von der Karte Europas getilgt sein wird und solange nicht die Deutschen ihre Hauptstadt von Berlin weiter nach Westen verlegen, zur ehemaligen Hauptstadt Magdeburg an der Elbe oder Merseburg an der Saale, solange sie nicht zu dem alten Namen des Deutschen Reiches zurückkehren und solange sie nicht aufhören, von der `Berechtigung der Grenzen im Osten zu träumen´".
(Aus: Hugo Wellems. Das Jahrhundert der Lüge. 1989, S. 111)

"Bereits am 20. 4. 1929 (nicht 1939!) forderte beispielsweise eine der größten polnischen Zeitungen, der Krakauer `Illustrowany Kurjer Codzienny´ den Aufruf zu einer Offensive mit der Losung: `Weg mit den Deutschen hinter ihre natürliche Grenze! Fort mit ihnen hinter die Oder!´"         
(Aus: Bolko Frhr. V. Richthofen. Kriegsschuld 1939 - 1941. 1981. S. 75)

"Von den dreieinhalb Millionen Deutschen, die nach dem Ersten Weltkrieg unter polnische Herrschaft gekommen waren, registrierte die Volkszählung von 1931 nur noch 741.000. Die Deutschen selbst ermittelten 1931 noch 1.018.000 Deutsche in Polen. 277.000 hatten bei der Volkszählung nicht mehr gewagt, sich als Deutsche zu bekennen. Das Deutschtum hatte sich, seitdem es den Polen ausgeliefert worden war, um drei Viertel seines Bestandes vermindert."
(Aus: Bernhard Lindenblatt/ Otto Bäcker. Bromberger Blutsonntag. 2001. S. 56)

"Tatsächlich entwickelte sich die Behandlung der deutschen Volksgruppe in Polen zu einem satanisch organisierten Abwürgungssystem. Bis 1924 hatte man ihr durch Liquidation, Annulation und Zwangsverkäufe 510.000 Hektar Boden weggenommen, bis 1939 durch die sogenannte Agrarreform weitere 1.200.000 Morgen. Ein ganzes Netz von Gesetzen und Verordnungen, vor allem das berüchtigte Grenzzonengesetz, war darauf angelegt, die Deutschen zu enteignen, auszuweisen oder zu zerschlagen. Letzten Endes hätte sich in einer der zahllosen Maschen jeder Deutsche einmal gefangen. Deutsche Grubenarbeiter und Angestellte in Oberschlesien wurden brotlos gemacht und in Tausenden von Fällen dem Hungertode ausgeliefert; alteingesessenen Fischern in Hela erging es ähnlich."
(Aus: Bolko v. Richthofen/Reinhold Robert Oheim. Die polnische Legende. 2001, S. 209)

"Hitler kündigte am Nachmittag des 7. März 1936 die Besetzung des entmilitarisierten deutschen Gebietes im Westen durch deutsche Truppen an.  (Der polnische Außenminister) Beck zögerte nunmehr keinen Augenblick. Er dachte nicht daran, eine französische Bitte um militärische Hilfe gegen Deutschland abzuwarten. Vielmehr hoffte er, Frankreich durch das Angebot unbegrenzter polnischer Hilfe zum Handeln zwingen zu können. Beck bat, nach einem eiligen Telefongespräch mit (Marschall, Oberbefehlshaber der Armee) Eduard Rydz-Smigly, den französischen Botschafter Leon Noel am Nachmittag des 7. März zu sich. Er überreichte dem Botschafter eine eindeutige Erklärung und versicherte, Polen werde Deutschland im Osten angreifen, wenn Frankreich bereit sei, nach Westdeutschland einzumarschieren. ... Die Franzosen trauten den Polen keinen wirksamen Schlag gegen Deutschland zu. ... Becks Bemühungen, fast ganz Europa in einen Krieg zu stürzen, waren mißlungen."
(Aus: David L. Hoggan. Der erzwungene Krieg. 1983. S. 62ff.)           


Die polnischen Forderungen, die Forderungen des Polonoimperialismus nach 1918/1919 (man hatte gerade Posen und Westpreußen einkassiert, und die Hände auf die fast rein deutsche Stadt Danzig gelegt), steigerten sich bis ins Maßlose. Wie an der Einheimsung der Oder-Neiße-Gebiete, der deutschen Ostgebiete oder Ostdeutschland (Schlesien, Pommern, Ostpreußen, die östlichen Teile Brandenburgs und das Gebiet der ehemals Freien Stadt Danzig), mit alleine 2 Millionen Vertreibungsopfern, darunter nach Univ.-Prof. Dr. Gunnar Heinsohn (Lexikon der Völkermorde, ro-ro-ro-Verlag, Hamburg 1998) alleine 1,5 Millionen GETÖTETEN Ostdeutschen, zu erkennen ist. (In Wahrheit ist die Zahl m. E. höher anzusetzen!)  Der skrupellose Polonoimperialismus kannte in seinen imperialistischen Bestrebungen und Forderungen auf fremdes Territorium keine Grenze, kein Maß noch Ziel mehr, das was er sich schon 1918/1919 aneignete genügte noch lange nicht. Und es waren insgesamt über 14 Millionen aus ihrer jahrhundertelang angestammten Heimat Ausgetriebenen, alleine aus Ostdeutschland. Ein unverjährbares Völkerrechtsverbrechen. Und die Austreibung beschrieb etwa Prof. Dr. Werner Frauendienst, Mannheim, wie folgt: "Wie die Hyänen sind Polen hinter den Russen hergezogen und haben sich ihre Opfer geholt. Männer, Frauen und Kinder, die in Gefängnisse und Lager verschleppt, dort zu Tode gequält und umgebracht wurden, um Raum für Polen zu schaffen, die nicht in einen menschenleeren Raum kamen, sondern der erst menschenleer gemacht wurde." Was den Polen jedoch auf längere Sicht kein Glück bringen wird. So sicher wie der Tag auf die Nacht folgt, das Amen in der Kirche ist!! Weil es um die Menschenrechte auch der Ostdeutschen, der deutschen Heimatvertriebenen, des deutschen Volkes insgesamt geht und gehen wird. Und weil dies einmal zu einer gesamtdeutschen Frage verobjektiviert werden wird. Gar keine Frage! Der Aneignungsprozeß verlief 1945 wie 1918/1919. Wieder wurde Deutschland gegenüber den Alliierten ausgespielt, die Alliierten  vor vollendete Tatsachen gestellt. Wieder wurden sich riesige Territorien (im Umfang größer als etliche Staaten in der UN!) in einer Situation  angeeignet, wo Deutschland zuletzt einem Verhältnis von 1 zu 40 unterlag, einer zwanzigfach überlegenen Welt - leider, denn dies trotz unserer ewig ruhmreichen Deutschen Wehrmacht; etwa nur mit der Schlagkraft der Armeen Napoleons zu vergleichen. [Und weil wir zuvor in der Causa Dünkirchen versagten. Und wir es durch General Carl Clausewitz und auch durch den von mir geliebten Generallissimus Generalstabschef Alfred Schlieffen eigentlich hätten besser wissen müssen!] Nun, die Geschichte wird Deutschland nicht immer nur als Opfer der Geschichte, als Amboß sehen. Und den Polonoimperialismus nicht immer nur als Hammer oder die Situation ausnutzendes Hämmerlein. (In der Tat, selten waren die Polen erfolgreicher. Aber auch ein ehrenhafter und ewig bleibender Erfolg??) Dies hat es noch nie in der Weltgeschichte gegeben. "Niederlagen und Friedensschlüsse wirken niemals so, wie es in der Absicht der Sieger liegt. Alle Verträge sind vergänglich, weil die Grundlagen, Umstände und Ansichten sich ändern, auf denen sie errichtet sind, weil das Antlitz der Geschichte von einem Jahrzehnt zum anderen ein anderes wird. Die Siege sind es auch; denn der Sieger selbst kann an ihnen zugrunde gehen." (Oswald Spengler) Wobei ich hier natürlich nicht den Polonozentrismus oder den Polonoimperialismus als Hämmerlein-"Sieger" bezeichnen möchte. Aber 1945 war die nämliche Masche wie zuvor.


Der Herr Kossanowski behauptet in seiner Erwiderung: "Die Westverschiebung Polens bedeutete dass Polen seine Ostgebiete verlor und dafür die deutschen Ostgebiete erhielt." Nun, wie närrisch auch hier. Polen verlor "seine Ostgebiete" nicht, es verlor die vom Polonoimperialismus seinerzeit annektierten litauischen, ukrainischen und  weißrussischen Gebiete. In einem mit französiche Hilfe geführten Krieg gegen das kommunistische gewordene Rußland eroberte Polen oder der Polonoimperialismus 1919/1921 diese Territorien, deren Bewohner bis zu 90 Prozent nicht polnischer Abstammung waren. So wird ein Schuh daraus!   

Die Oder-Neiße-Gebiete, also Ostdeutschland (Schlesien, Pommern, Ostpreußen, die östlichen Teile Brandenburgs und das Gebiet der ehemals Freien Stadt Danzig), wurde Polen auf der Potsdamer Konferenz 1945 zum "Ausgleich" (wie der Polonoimperialismus behauptet) für die im Osten an die UdSSR zurückgefallenen Gebiete (Stichwort Curzon-Linie, die Linie Suwalki-Grodno-Brest Litowsk-Przemysl), GEBIETE DIE GANZ EINDEUTIG NICHT POLNISCH WAREN, gar keine Frage, einstweilen; d.h. bis zur endgültigen Grenzregelung durch einen Friedensvertrag (Und wo ist dieser Friedensvertrag??) mit Gesamtdeutschland zugebilligt, nachdem die Polen ohne Wissen der Westmächte aber mit Billigung der Sowjetunion die Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie bereits besetzt und von den dort ansässigen Ostdeutschen "befreit" hatten. Alleine 1,5 Millionen (Univ.-Prof. Dr. Gunnar Heinsohn) Ostdeutsche wurden dabei  von ihrem Leben "befreit". Die Gebiete wurden in polnische Verwaltung genommen hatten. Großbritannien vertrat zunächst eine weiter östlich verlaufende Grenzziehung, erklärte sich aber dann mit der geschaffenen Tatsache der polnischen Verwaltung bis zur Friedenskonferenz einverstanden.  Nach dem 8. Mai 1945 und auch schon zuvor nahmen sich dann die Polen ihren Teil von dem teuflischen Wort (aber dieses Wort schloß die teuflischen Taten des Vertreibungsholocaust des Polonoimperialismus an den Ostdeutschen, und auch den Landraub und Vermögensraub  nicht mit ein, den Raub des deutschen Lebensraumes durch Polen!!) Winston Chruchills: "Wir haben es mit einem kopflosen Deutschland zu tun ... Arbeit, Leben und Eigentum aller Deutschen stehen in der vollen Verfügungsgewalt der Sieger." Nun, dem Polonoimperialismus rufe ich zu: Deutschland wird einmal nicht mehr kopflos sein. Es geht um die Wiedergutmachung der millionenfach verletzten Menschenrechte an den vertriebenen Ostdeutschen, den völkerrechtlich unverjährbaren Massenverbrechen an den deutschen Heimatvertriebenen und dessen unabdingbar zu erfolgenden habende Wiedergutmachung.

Zu der wie vieles andere aus der Luft gegriffenen Behauptung, Polen hätte im Osten polnische Gebiete an die Russen verloren, schrieb Golo Mann in seinem Buch: >>Deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts<<, Frankfurt am Main 1958, auf Seite 969f überaus treffend:

"Wir geben nichts für die historischen Argumente, mit denen die Polen ihre Annexionen der >>wiedergewonnenen Gebiete<< rechtfertigen; SIE SIND NÄRRISCH. Wir geben auch nicht allzuviel für das Argument der >>Rekompensation<<; da Rußland im Osten den Polen so und so viel Land wegnahm, sie aber aus all den Qualen doch wenigstens unvermindert hervorgehen sollten, so hätte ihnen im Westen so und so viel deutsches Land auf Kosten des besiegten, zu bestrafenden Feindes gebührt. Aber entweder war das Land, das Rußland sich im Osten nahm, polnisch und dann hätte es polnisch bleiben sollen; oder es war nicht polnisch; dann gebührte den Polen kein Ersatz. Tatsächlich war die Bevölkerung in den im Osten abgetrennten Provinzen überwiegend nicht polnisch, sondern litauisch, ukrainisch, weißrussisch; es sind nur etwa zwei Millionen Polen von dort in den >>wiedergewonnenen<< Westgebieten angesiedelt worden. Rational war diese monströse Verschiebung von Menschen und Staatsgrenzen nicht. Es war, von der polnischen Seite, ein Akt der Rache; ... ein Akt der Erfüllung URALTER IMPERIALER TRÄUME, die man nun ... in solcher Siegerposition, sich gönnen zu sollen meinte." Soweit treffend Golo Mann, ein Freund vom großen Staatsmann Bundesminister und bayerischer Ministerpräsident Dr. Franz Josef Strauß.
 

Schon Winston Churchill, der vor der "Überfütterung der polnischen Gans" gewarnt hatte, stellte kurz vor Kriegsende fest, daß es eigentlich nicht hinnehmbar sei, daß Stalin Ostdeutschland den Polen überließe. Und er stellte fest: "Die von den Russen beherrschte polnische Regierung wurde aufgemuntert, ungeheuere und unberechtigte Übergriffe auf deutsches Gebiet zu unternehmen. Eine Massenaustreibung von Millionen Deutschen findet statt, in schrecklichem, bisher ungeahntem Ausmaß...".  Und, dies sei hinzugefügt, Hunderttausendfach und Aberhunderttausendfach als Morde im Frieden, nach dem 8. 5. 1945.
Zitat-Quelle: Emil Maier-Dorn, Anmerkungen zu Sebastian Haffner, Großaitingen 1981, S. 112/113. 

Und auch darin hatte Winston Churchill (Truman: "If you can´t stand the heat, keep out of the kitchen.") Recht, denn wo er Recht hat, da  hat er Recht, als er schon am 21. Oktober 1942 seinem Außenminister Anthony Eden erklärte: "Es würde eine furchtbare Katastrophe sein, wenn sich die russische Barbarei über die Kultur und Freiheit der alten europäischen Staaten ausbreitete."           


Und dabei hatten wir doch schon seit 1918/1919, wo es um den Grundsatz des "Selbstbestimmungsrecht der Völker" ging oder gehen sollte, der schon nach dem Ersten Weltkrieg als neuer völkerrechtlicher Grundsatz eine Ära des Friedens einleiten sollte, viel humanere Erkenntnisse. Aber sie wollten, Kameraden, unserem leidgeprüften deutschen Volk dieses Selbstbestimmungsrecht nicht zubilligen. Noch nicht einmal in klein gehackter Form. Siehe die Siegerordnungen von Versailles, Saint-Germein, Trianon, Jalta, Potsdamm sowie der "2+4-Vertrag." Siedlungsgebiet und politische Handlungsfähigkeit der Deutschen sind seit dem (ersten) Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) durch die Einwirkung feindlich gesonnener Nachbarstaaten systematisch verringert worden.
[Vgl. diesbezüglich etwa: Rolf Josef Eibicht (RJE): "Das kleingehackte Selbstbestimmungsrecht der Deutschen" in: RJE (Hrsg.): Die Tschechoslowakei - Das Ende einer Fehlkonstruktion - Die sudetendeutsche Frage bleibt offen, Berg 1992, 1993. Vgl. auch unter: http://www.carookee.de/forum/rbi meinen Beitrag mit dem Titel: Siegerwillkür und Imperialismus gegen Deutschland im 20. Jahrhundert  - Die Siegerordnungen von Versailles, Saint-Germain, Trianon, Jalta, Potsdam sowie des "2+4 - Vertrages"]

   
NEIN, der Vertreibungsholcaust (und dieser Terminus ist eine notwendige "Historien-Wahrheitsergänzung", so der mir ewig   unvergeßliche Prof. Dr. Klaus Weinschenck, Berlin - jahrelang Mitglied bei den SPD-Sozis, bis es ihm bei den ewigen vaterlandslosen Gesellen vollkommen langte!) an Ostdeutschen und Sudetendeutschen ist in den letzten Jahrzehnten, eben weil auch die deutschen Nachkriegsregierungen (selbstverständlich nicht die von BK Dr. Konrad Adenauer und BK Prof. Dr. Ludwig Erhard) bisher durch ein einzigartiges politisches Verbrechen der Nachkriegsrepublik

[und es gibt mehrere davon! Und dies wird man ja wohl noch sagen dürfen, sonst möge man nur kommen! - Kameraden!, wenn in einer Mitte-Links-Parteienoligarchie-Demokratur, wo der deutsche Nationalpatriotismus schändlichst unterdrückt wird, es morgens um 6:00 Uhr an der Wohnungstür klingelt (wie etwa bei dem Mitautoren in meinem Buch zu Hellmut Diwald: Univ.-Prof. Dr. Robert Hepp), weiß man auch nicht, ob es nur der Gasmann oder Postbote ist. (Bei Hepp war es keiner von beiden.) Und zwei meiner politischen Freunde, Mitautoren in meinen Büchern oder umgekehrt, zwei Univ.-Professoren, haben zwar nicht den Gashahn aufgedreht, sie haben ganz einfach mit anderen Methoden vor einigen Jahren den Freitod gesucht, weil sie es ganz einfach politisch nicht mehr aushalten konnten: Prof. Dr. B. W. aus Bochum und Prof. Dr. W. Pf. aus Düsseldorf/Wien!]

sich um die Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen bis auf den heutigen Tag nicht wirklich gekümmert haben [außer im Akt des Wanderdünen-Mitte-"Stimmvieh-Mißbrauchs" so Linus Kather in: Die Entmachtung der Vertriebenen, 2 Bde., Bd. 1 Die entscheidenden Jahre, Bd. 2. Die Jahre des Verfalls, Günther Olzog Verlag, München, Wien 1965: Kather im Vorwort: "Ich kann es mir leisten, die Wahrheit zu sagen."], zu einer Zentralfrage der nationalen Identität der Deutschen generell geworden. Wird zu einer Zentralfrage der Deutschen generell werden! Eine unabdingbare Frage der Gewährung der Menschenrechte auch für das deutsche Volk. Denn wir können nicht immer die Opfer der Geschichte sein und bleiben.

1919 wie 1945 war es Landraub (Stichwort: Haager Landkriegsordnung), nicht nach dem Selbstbestimmungsrecht der dort Lebenden, nicht nach ethnographischen Grundsätzen. Nicht nach den Menschenrechten. Es war Vertreibungsholocaust! Mit den oben dargelegten unglaublichen Verlustzahlen, Vertreibungsopfern. Es war pure und schiere Gewalt. Die Verletzung von millionenfachen und abermillionenfachen Menschenrechten die so nicht hingenommen werden kann. Das millionenfache verletzte Rechtsempfinden in unserem Volk bis auf den heutigen Tag! Eine schiere WÜRDELOSIGKEIT in der vollkommenen Hinnahme bis auf den heutigen Tag - wie es die Weltgeschichte zuvor und bislang noch niemals erlebt hat! ["Solch eine Flucht und Felonie, Herr Fürst, ist ohne Beispiel in der Welt Geschichten." Oberst Gustav Wrangel zum großen Generalissimus Albrecht von Wallenstein in "Wallensteins Tod" von Friedrich Schiller (1799)]  Und nach deutscher Vertriebenengesetzgebung sind auch die Nachkommen der Heimatvertriebenen Heimatvertriebene. Wenigstens das! Ohne Wiedergutmachung. Komme, was da wolle.       

Zur Kossanowski-Textverfälschung indem er schreibt "einen `Königreich Polen Westmarkenverein´" hat es nie gegeben, und eine derartige Formulierung enthält der gesamte Beitrag zum polnischen und tschechischen Imperialismus nicht wie er oberhalb hier im Forum wiedergegeben wird!!, zitieren wir etwa Karl-Heinz Fenske:

"Am Himmel hingen graue Wolken, es war kühl an diesem März-Sonntag 1939. Auf dem BROMBERGER Elisabethmarkt stand eine dichte Menschenmenge. Viele Uniformen mit vielen Orden: der polnische Verband der Kriegsteilnehmer und Aufständischen und der Westmarkenverein hatten eine Kundgebung einberufen. Fahnen, Gebete, Reden. Als der Satz fiel: `Wir wollen Opeln und Königsberg haben!´, hörte der Beifall nicht auf. ...".
Zitatquelle: West-Östliche Begegnung Heft 6, August/September 1959, Seite 11, Dokumentation Karl-Heinz Fenske.

Und Udo Wallendy schreibt zum Westmarkenverein: "Die polnischen Forderungen auf deutsches Land waren jedoch keine Einzelerscheinung. Das im April 1926 fixierte offizielle Programm des polnischen Westmarkenverbandes forderte eine Grenzziehung Polens von der Oder einschließlich Stettin im Westen bis zur mittleren und unteren Düna einschließlich Riga im Osten."
Zitatquelle: Udo Walendy, "Wahrheit für Deutschland", 1965, Seite 150. Und Udo Walendy fügte hinzu: "Nachweislich war das Ziel der polnischen Öffentlichkeit vor und nach 1933 genau das gleiche: die ostdeutsche Bevölkerung zu vertreiben, zu verdrängen. Polen hat von seiner erneuten Gründung im Jahre 1916 bzw. 1918 bis 1939 mit jedem seiner Nachbarn (außer Rumänien) Krieg geführt oder vor dem Krieg gestanden. Von der 5.147 km langen polnischen Grenze blieben fast 4.000 km umstritten."  (ebd., S. 150/151)

Der britische Schriftsteller und Historiker W. Wheeler-Bennett charakterisierte das polnische Verhalten wie folgt: "Polen habe eine Politik betrieben wie ein Kanarienvogel, der sich beständig, aber vergeblich bemühte, zwei Katzen zu verschlingen."
Zitatquelle: Samuel L. Sharp, Poland - White Eagle on a Red Field, Cambrigde/Mass. 1952, S. 266 und 150/151.

Und Hugh Seton-Watson schreibt treffend: "Die Tatsache, daß das wahre politische Ziel der herrschenden polnischen Klasse keineswegs nationalistisch, sondern imperialistisch war, daß es die Herrschaft Polens über große Bevölkerungsgruppen fremder Abstammung einschloß, ist in Westeuropa niemals genügend verstanden worden."
Zitatquelle: Hugh Seton-Watson, Eastern Europe between the Wars 1918-1941, Cambridge 1946, Seite 320. 

Der Volkstumskampf der Polen gegenüber den Deutschen, dieser "fortschreitende Entdeutschungsprozeß der westlichen Landesteile" (so "Kurjer Porany"), im Korridor, führte bereits im Jahre 1920/21 zur Vertreibung Hunderttausender von Deutschen aus ihren jahrhundertelang angestammten Siedlungsgebieten. Bis zum 1. 9. 1939 sollten es 800.000 werden, mit 3.550 Ermordeten während dieses Genocides. Es war ein Volkstumskampf bei dem es letztlich ums nackte Überleben ging.

Der Hochschullehrer Kurt Rabl (und ich erinnere mich noch an seine Besuche bei mir) schreibt: Der Volkstumskampf "hat das Deutschtum Westpreußens und Posens zwischen 1919 und 1926 massenhaft zur Auswanderung genötigt."
Zitatquelle: Kurt Rabl, "Das Selbstbestimmungsrecht der Völker", München 1963, Seite 126/127. 

Zum polnischen Westmarkenverein heißt es im: "Das östliche Deutschland - Ein Handbuch", Würzburg 1959 S. 496:
"Auf das Konto des polnischen `Westverbandes´ kam z. B. der `Schwarze Palmsonntag´ in Lodz, an dem deutsche kulturelle Einrichtungen (Verlag, Schule, Buchhandlungen usw.) demoliert worden waren."

Treffend stellt Udo Walendy 1965 zum Gesamtzusammenhang fest: "Diese Politik aber, und das ist nachdrücklich zu betonen, war offizielles Programm. Welche historischen Unterlagen auch immer herangezogen werden mögen: überall finden sich bedrückende Zeugnisse, die für die preußische oder deutsche Politik gegenüber Polen in dieser Zielstrebigkeit und Härte bis zu jenem Zeitpunkt unbekannt waren." Zitatquelle: U. W. a.a.O., 1965, S. 155.

Zu den mit 96 und 97 Prozent mit Deutschen bevölkerten Gebieten Posen, Westpreußen und Danzig, die entgegen dem Selbstbestimmungsrecht durch das Versailler Diktat dem Polonoimperialismus im Jahre 1919 zugeschlagen wurden, Gebiete die über Jahrhunderte von Deutschen besiedelt wurden, durch diese erst urbar, fruchtbar und besiedelbar gemacht wurden, Gebiete in denen sich Generation um Generation Deutsche abgeschuftet und abgerackert haben, und oberhalb haben wir durch führende Staatsmänner Europas auch schon durch Zitate dies so gebracht, schreibt der Vertreter des Polonoimperialismus, oder zumindest dessen Beschöniger, namens Kossanowski:
"Bei den so genannten `deutschen Ostgebiete" (gemeint jene die 1919 schon abkassiert wurden; RJE), von deutschen Nationalisten (sic!) auch gerne als polnischer Korridor bezeichnet (der Terminus wurde treffend von Winston Churchill gebraucht), handelt es sich überwiegend" um polnische Gebiete. Nun, wir brachten oberhalb dazu unter anderem  die Ansichten der seinerzeitigen europäischen Staatsführer. Zum Genocid an den Volksdeutschen, denen dann das Deutsche Reich zu Hilfe kam, einem Genocid, wo weit über 800.000 aus Posen und Westpreußen fliehen mußten, über 3.550 ermordet wurden, schreibt der Polonoimperialismus-Vertreter oder Beschöniger Kossanowski: "Die Minderheiten Politik in der Endphase der zweiten polnischen Republik - insbesondere unter dem Sancja-Regime - stellt tatsächlich kein Ruhmesblatt in der polnischen Geschichte dar." Nochmals: Es war schierer blanker Terror und Morde, es war eine skrupellose Entdeutschungspolitik, für die Volksdeutschen war es ein reiner Überlebenskampf. So rücksichtslos, wie auch Kossanowski skrupellos gegen Andersdenkene und Kontrahenten in der Diffamierung und Ehrabschneidung vorgeht, wie weiter oben, zu Beginn abgehandelt wurde. Unerträglich sind Kossanowskis Interpretationen fernab jeder einigermaßen annehmbaren Realität und der UNBESTECHLICHEN FAKTENLAGE. Kossanowski: "Von einer Verfolgung der Deutschen in dieser Phase kann aber nicht die Rede sein." Wir haben oben die Fakten dargelegt. Und dieser Mensch schreibt: "Von einer Verfolgung der Deutschen in dieser Phase kann aber nicht die Rede sein. Das Gerede von Terror, Mord, Folter, Verschleppungen und Konszentrationslagern entspringt allein der nationalsozialistischen Propaganda. Denn diese Lügen wurden durch die Popaganda des Nazi-Regimes ab 1939 bewusst verbreitet um (begleitet mit anderen Maßnahmen), die Stimmung im deutschen Volk für den geplanten Angriffskrieg anzuheizen." Unerträglich Satz für Satz! Selbst das Statistische Bundesamt in Wiesbaden, dessen Sachlichkeit nicht in Abrede gestellt werden kann, schreibt: "Nicht berücksichtigt ist dabei (statistische Erfassung der volksdeutschen Bevölkerungsbewegung) die Massenflucht Deutscher aus Polen, die seit Mitte 1939 im Zeichen drohender kriegerischer Auseinandersetzungen durch die polnischen Deutschenverfolgungen ausgelöst wurde. Ende August (von Mitte 1939 aus gesehen; RJE) waren etwa 70.000 Deutsche aus Polen in Lagern im Reich untergebracht, weitere Tausende in Privatunterkünften." Zitatquelle: "Die deutschen Vertreibungsverluste", hrsg. vom Statistischen Bundesamt, Wiesbaden/Stuttgart 1958, S. 285.

Und ebenda Seite 286 vermerkt das Statistische Bundesamt: "Vor allem trieb der seit 1933 zunehmend verschärfte polnische Druck - etwa das Grenzzonengesetz, das den Deutschen in einem breiten Grenzgürtel das Erbrecht entzog - viele Deutsche aus dem Lande."

Und H. G. Dahms schreibt in "Der Zweite Weltkrieg", Tübingen 1960, Seite 45 und 48: "Während der Quai d´Orsay (Französisches Außenministerium) das Warschauer Kabinett beinahe angstvoll drängte, den deutschen Verständigungsplan zu berücksichtigen, wünschte nun auch Downing Street (Sitz der englischen Regierung) eine `Konkretisierung´ der polnischen Verhandlungsbereitschaft´. Warshau hatte bisher keine wirksamen Schritte unternommen, um die blutigen Ausschreitungen halboffizieller Patriotenverbände einzudämmen, DENEN INZWISCHEN ETWA 3 - 4.000 ANGEHÖRIGE DER DEUTSCHEN MINDERHEIT ZUM OPFER GEFALLEN WAREN. Es gebot diesen Umtrieben auch jetzt keinen Einhalt, sondern duldete eine zügellose Pressehetze." 

Es war ein Genocid der betrieben wurde. Ein Genocid an den Volksdeutschen. Gar keine Frage. Denen dann die deutsche Reichsregierung unter allen Umständen zu Hilfe kommen mußte. Und dies ist absolut nicht zu tadeln. Es war unabdingbar notwendig. Wir wären "Hundsfotte" (Friedrich der Große) gewesen, wenn wir dem Genocid an den Volksdeutschen aus Feigheit heraus oder sonstiger abartiger Klügelei kein Ende gesetzt hätten. Und unsere großen germanischen Vorfahren hätten nicht anders gehandelt. Ab einem gewissen Punkt geht es nur noch darum, "die Ehre für die Nachwelt zu retten" (Dr. Konrad Adenauer). Gar keine Frage. (Siehe diesbezüglich auch die näheren Ausführungen unterhalb im Beitrag zu Merkels Rede in Danzig.)
Die deutsche Reichsregierung ebenso zu Hilfe kommen mußte, wie die NATO den armen Kosovo-Albanern, die mit 1,2 Millionen Flüchtlingen/Heimatvertriebenen im Jahre 1999 einem eiskalten Vertreibungsholocaust ins Auge schauen mußten, zu Hilfe gekommen ist. [Weil es an einem gewissen Punkt wichtigere Dinge als den Frieden gibt, und da hat General Alexander Haig vollkommen Recht gehabt, etwa auch durch eine militärisch abgestützte Politik Völkermord zu verhindern!] Und zwar ehrenhaft auch mit Hilfe unserer, der von mir sehr geschätzten Deutschen Bundeswehr (die auch in Afghanistan, der seinerzeitigen Brutstätte des Alkaida-Terrorismus, einen unabdingbar notwendigen Einsatz gegen den internationalen islamistischen Terrorismus, der größten bislang bekannten Gefahr im 21. Jahrhundert,  also für unsere auch deutschen originären Sicherheitsinteressen leistet. Hut ab! - Jede Diffamierung, Dr. Angela Merkel, unserer aller Bundeskanzlerin, würde in Afghanistan "Kriegspolitik" betreiben, ist schlicht Vaterlandsverrat, zumindest in jeder Hinsicht vollkommen kontraproduktiv und unpolitisch. Egal aus welcher Ecke dies kommt - in der Politik ist für uns nur die Unbestechlichkeit von Interesse, weil es immer um das Große und Ganze gehen muß. Denn immer ist zu unterscheiden zwischen purem Gesinnungspazifismus und Verantwortungspazifismus, zwischen purer Gesinnungsethik und Verantwortungsethik. (Vgl. auch diesbezüglich die Ausführungen des großen Sozialökonomen und Soziologen Prof. Dr. Max Weber; oder diejenigen von Prof. Dr. Lothar Bossle. Etc.) Nach der
(Teil-)Wiedervereinigung haben wir Deutsche auch weltweit Verantwortung zu tragen. Gar keine Frage].

Denn wir Deutschen wissen, was Vertreibungsholocaust bedeutet, und "zuschauen konnten wir da nicht!", bei dem was sich da "vor unserer Haustüre" abspielte. (So auch treffend, und wo sie Recht hat, da hat sie Recht: Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel.) 

Und wenn man weiß, wie die Polen dann während und nach dem zweiten großen Raubzug, bezüglich der Oder-Neiße-Gebiete, dann mit Menschenleben umgingen, so als wäre nicht jeder einzelne von diesen ein Geschöpf Gottes, so kann man auch die Verhältnisse zwischen 1919 und 1. 9. 1939 leicht auch schon von hier aus erahnen. Die unzähligen Opfer, die die Volksdeutschen in Posen und Westpreußen und Danzig durch polnischen Terror von 1919 bis 1. 9. 1939 erlitten, sind klar ersichtlich.

Für den hier abzuhandelnden Zeitabschnitt der Zwischenkriegszeit schreibt Hans Edgar Jahn in "Pommersche Passion", Preetz 1964, Seite 243: "Die Aktion gegen die Deutschen war planmäßig vorbereitet, sie war befohlen! Diese Opfer wurden nicht etwa standrechtlich erschossen, - es lag den Niedermetzelungen der Deutschen nie ein Rechtstitel zugrunde -, ohne Grund wurden sie erschossen, ohne Grund zu Tode gequält, geschlagen und gestochen und die meisten obendrein noch bestialisch verstümmelt: es waren vorsätzliche Morde, die in der Mehrzahl von polnischen Soldaten, Polizisten und Gendarmen, dann aber auch von bewaffneten Zivilisten, Gymnasiasten und Lehrlingen verübt wurden ...".

Und nochmals zur Zwischenkriegzeit, dem Genocid an den Volksdeutschen, wo der Herr Kossanowski die unglaublichen Behauptungen aufstellt: "Von einer Verfolgung der Deutschen in dieser Phase kann aber nicht die Rede sein. Das Gerede von Terror, Mord, Folter, Verschleppungen und Konzentrationslagern entspringt allein der nationalsozialistischen Propaganda."
Nun oberhalb wurden Fakten gebrachte, keine brachial-ideologischen Polonoimperialismus-Polonozentrismus-Sozialphilosophien der verheerenden Verschleierung und Beschönigung. Es war ein Genocid (Völkermord) an den Volksdeutschen! Woraus der deutsch-polnische  Grenzkrieg entstand. Ein Grenzkrieg der Notwehr gegen einen stattfindenden polnischen Genocid (schon zu dieser Zeit!) an den Volksdeutschen. Gar keine Frage. Ein Genocid an den Deutschen in Polen und in ihrer eigenen, jahrhundertelang angestammten Heimat. Zu dem die seinerzeitige Reichsregierung der Deutschen Position beziehen mußte und auch Position bezogen hat. Indem sie sich nicht für den Wert der Gewaltlosigkeit, sondern für den Wert der Solidarität entschied. Weil Werte Wertsetzungen sind. Gar keine Frage. Es wird die Zeit kommen, wo wir mehr menschliche Werte setzen werden müssen - oder die Tyrannei des Libertinismus und des Nihilismus sowie des Atheismus wird triumphieren! Zu jahrhundertelang sich bewährt habenden Wertsetzungen zurückkehren müssen! Nach dem Niedergang der Zeit der Universalverfälschung.
Denn: "Wir warten, und ich warte darauf,
daß sich die Menschen vereinigen,
die keine Hunde sein wollen
und die entschlossen sind,
den Preis zu zahlen, den es kostet,
damit der Mensch mehr ist als der Hund."
(Albert Camus)

Zur dritten Phase des Polonoimperialismus wurde von mir u. a. in dem Beitrag: Der Polnische und tschechische Imperialismus der seinerzeitige polnische Staatspräsident Bierut zitiert. Der am 20. September 1946 erklärte: "Es gibt keine und kann auch keine andere und gerechtere Grundlage für die Gebietsveränderungen geben als die hier angewandte (also den Vertreibungsholocaust; RJE). Wir sind auf den Boden zurückgekehrt, auf dem sich vor Jahrhunderten unser historisches, kulturelles und staatliches Erbe gebildet, einen Boden, befruchtet mit Blut, Schweiß und Tränen unserer Väter und Mütter, auf einen Boden, von dem jeder Zoll breit gedüngt ist mit der uns heiligen Asche unserer Vorfahren. Wer kann unser Recht auf diesen Boden bestreiten?"

Der Herr Kossanowski schreibt im Anschluß an dieses Zitates: "Dies ist weniger ein Beispiel für einen angeblichen polnischen Imperialismus sondern viel mehr Beispiel für kommunistische Rhetorik und der darin enthaltene Versuch die Grenz- und Bevölkerungsverschiebungen gegenüber der polnischen Bevölkerung zu begründen."
Nun, wie närrisch auch diese Behauptung auch hier ist, zeigen die obigen Darlegungen. Nein, es war durchgängiger polnischer Imperialismus, also Polonoimperialismus übelster Sorte. Es wurde oberhalb zuhauf begründet und entlarvt. Mit allen Methoden versucht der Herr Kossanowski den Polonoimperialismus zu entlasten. Einmal war es das Potsdamer Abkommen, welches nahezu quasi direkt dem Polonoimperialismus die Gebiete aufdrängten, andererseits war es die Schuld der Kommunisten. Nein, es ist das Produkt eines durchgängigen polnischen Imperialismus.

Einerseits schreibt der Herr Kossanowski, die Grenze sei nur durch Krieg zu verändern, was nichts weiteres ist als eine skrupellose Art aufs Ganze zu gehen, was sich auch einmal abgenutzt haben wird, und auf der anderen Seite möchte man die Früchte des Polonoimperialismus eingeheimst lassen: und somit wird an vielen Ecken und Kanten der Status Quo beschworen. Nun, gerade eben durch die Aufrechterhaltung des Status Quo wird es keine deutsch-polnische wirklich dauerhafte und tragfähige Befriedung geben. Dies ist ausgeschlossen. Weil der Polonoimperialismus, sollte er so aufrechterhalten werden, letztlich vollkommen kontraproduktiv ist. Sein wird. Eine wirklich dauerhafte und tragfähige europäische Friedensarchitektur ist damit nicht zu erreichen. Eine wirkliche deutsch-polnische Versöhnung ist damit ebenfalls nicht zu erreichen. Nur ein historischer Ausgleich und Kompromiß kann zu einer auch wirklich dauerhaften und tragfähigen deutsch-polnischen Aussöhnung führen.

Der Kampf für den Status Quo des Herrn Kossanowski (a la longe oder im übrigen kämpft auch die linksliberale religiös-katholische deutsch-polnische Bischofskonferenz-Faktion um die Aufrechterhaltung dieses Status Quo) ist jetzt schon vollkommen kontraproduktiv. Die Kossanowski-Vorstellungen sind schier unglaublich oberflächlich und werden keinen tiefergehenden Fragen und Notwendigkeiten gerecht. Ganz im Gegenteil! Der für mich schier unerträgliche "Beitrag" des Herrn Kossanowski endet mit der Passage: "Für eure und unsere Freiheit! - Za wasza i nasza wolnosc!" Nun, dies sind Träumereien, zumindest Durchsichtigkeiten, so wie sie von Herrn Kossanowski präsentiert werden. Dem einen alles, dem anderen nichts. Träumereien oder Narreteien, die einmal wie eine Seifenblase zerplatzen wenn der Status Quo der real existierenden Demokratur hier bei uns sich in bunte Trümmer zerlegt haben wird. Im Interesse einer auch wirklich funktionierenden Demokratie, einer Demokratie auch für alle vorhandenen politischen Strömungen in diesem unserem Lande. 

Die Kossanowski-"Freiheit" sieht nämlich wie folgt aus: Für die polnische Freiheit die totale Akzeptanz des durch den Polonoimperialismus geschaffenen Status Quo - keinerlei Wiedergutmachung des Vertreibungsholocaust; für die deutsche "Freiheit" die endlosen Zumutungen und das Schwadronat - die Abspeisung mit den Resultaten des polnischen Imperialismus, die Kapitulation und das Wegtreten
allüberall. Und das für die Zentralmacht Europas? Was für ein Wahn! Und das nach diesem Aderlaß für die Deutschen, wo die Deutschen überwiegend im 20. Jahrhundert nur Opfer der Geschichte waren. Täter, ja sicherlich, auch Täter! [ Vgl. diesbezüglich meinen Beitrag mit dem Titel: >Anmerkungen zum Holocaust< an unseren jüdischen Mitbürgern unter: http://www.carookee.de/forum/rbi/
Anmerkungen_zum_Holocaust_an_unseren_juedischen_Mitbuergern.
24875939-0-01103 ]

Aber auch Opfer. Nein, unser Volk kann nicht überwiegend nur Opfer der Geschichte sein! Noch bleiben.

Bundeskanzler Hellmut Schmidt: "Es ist mit Erfolg gelungen, aus der ganzen deutschen Geschichte ein Verbrecheralbum zu machen."

Ministerpräsident Dr. Franz Josef Strauß: "Der Bruch im deutschen Geschichtsbewußtsein, der ... verstärkt seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges die Deutschen im Unfrieden mit ihrer eigenen Geschichte leben läßt, droht das Selbstverständnis und das Selbstbewußtsein auch ganz Europas zu lähmen. Kein Volk kann auf Dauer mit einer kriminalisierten Geschichte leben."

Zitatquelle: Franz Josef Strauß: >>1914 - 1945  -  Grösse und Niedergang Europas  -  Krieg - Verfolgung - Vertreibung - Die Zukunft gehört der Freiheit, dem Recht und dem Frieden<<; Rede des bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß am 28. April 1985 im Herkulessaal der Residenz München, Bayerische Staatskanzlei 1985, Seite 44/45. 

Aus alledem, den präsentierten gravierend verfehlten Kossanowski-"Sozialphilosophien" (und auch denen der religiös-katholischen linksliberalen Bischofskonferenz-Faktion vom 25. August 2009 UND auch nicht auf Grund der Merkel-Rede in Danzig auf der Westerplatte am 1. 9. 2009), kann keine wirklich dauerhafte und tragfähige Friedensordnung oder Friedensarchitektur in Europa entstehen; auch keine wirklich dauerhafte und tragfähige Aussöhnung zwischen Deutschen und Polen. Dies kann alleine nur auf der Basis eines historischen Kompromißes und Ausgleichs geschehen. Alles andere ist nur eine Illusion, eine Fata Morgana. Für die Deutschen ist der Aderlaß des Polonoimperialismus in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, und dessen unabdingbarer Wiedergutmachung für den Vertreibungsholocaust an den Ostdeutschen, und somit an das deutsche Volk insgesamt, zu einer zentralen Frage der doch einmal erfolgenden Rückgewinnung der nationalen Identität und Normalität geworden, zur einmal dann wiederkehrenden nationalen Selbstbewahrung und Selbstbehauptung. Also in Form der unabdingbaren Wiedergutmachung der millionenfachen Verletzung der deutschen Menschenrechte. Sollte ein historischer Ausgleich und Kompromiß ausbleiben, etwa durch die Rückgabe all dessen, was sich heute noch im polnischen Staatsbesitz befindet und folglich keinem Polen direkt gehört (so wie ich es im Merkel Beitrag beschrieben habe), etwa durch eine glasklare Anerkennung der Schuld des Vertreibungsholocaust durch die Polen, so wird die Frage der Menschenrechte auch für das deutsche Volk und in Hinsicht auf die Menschenrechte der deutschen Heimatvertriebenen, einmal gesamtdeutsch verobjektiviert werden. Gar keine Frage. Und dies ist, erneut dargelegt: so sicher wie das Amen in der Kirche ist, der Tag auf die Nacht folgt. Vor allem um des europäischen dauerhaften und tragfähigen Friedens willen kann der Polonoimperialismus und Polonozentrismus nicht für alle Zeiten derart dominieren. Dies hieße ja,  die Welt auf den Kopf zu stellen. Dies wäre ja ein Aderlaß des einen Volkes durch ein anderes Volk wie es ihn in der Weltgeschichte noch nie gegeben hat. Dies ist heute schon absehbar ein Ding der Unmöglichkeit. Es ist der anhaltenden Polonoimperialismus, die anhaltende Raubsicherungspolitik der Vertreibernation, ohne geringste Einsicht der Wiedergutmachung für den Vertreibungsholocaust, der den europäischen Frieden erneut bedroht! Auch die Deutschen sind frei geboren, und es nicht gottgewollt, das unser deutsches Volk auf ewig in Ketten liegen soll. Einem Volk die Geschichte abzutöten ist geistiger Völkermord. (Auch von der UN-Charta zur Verhütung des Völkermordes  so beschrieben.) Auch das für mich unerträgliche linksliberale religiös-katholische Schwadronat, welches unserem Volk unsägliches zumutet (siehe die diesbezüglichen Darlegungen im Beitrag zur Merkelrede in Danzig am 1. 9. 2009) werden wir zu überwinden vermögen. Wenn sich dort keine Korrektur vollzieht. "Man kann ein ganzes Volk eine Zeitlang betrügen und einen Teil des Volkes die ganze Zeit. Aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit betrügen." (A. Lincoln)

Und zudem: "Den Deutschen ist ein Schuldgefühl aufgezwungen worden und zu Unrecht auferlegt!"
[US-Präsident Ronald Reagan am 5. Mai 1985 in Bitburg (Eifel) an den Gräbern gefallener deutscher Soldaten. Soldaten unserer ruhmreichen Deutschen Wehrmacht.]

Und zudem: In der Zeitung "Die Welt" vom 13. März 1985 ist der Leserbrief des Ehrenpräsidenten des Verbandes der Jagdflieger des freien Frankreich, Marcel Boisot, abgedruckt, aus dem ich den folgenden Satz zitieren möchte: "Es ist höchste Zeit, daß Europa 1945 nicht als eine Niederlage Deutschlands, sondern als seine eigene Niederlage ansieht und daß es unter seinen Völkern die Schuld am größten Verbrechen, das es jemals gegen seine eigene Zivilisation beging, gleichmäßig verteilt."
(Auch unser großer Staatsmann Dr. Franz Josef Strauß hat dieser Formulierung zugestimmt. Und hinzugefügt: "Kein Volk kann mit einer kriminalisierten Geschichte leben." - Im übrigen ist auch eine Demokratie ohne Nationalpatriotismus langfristig verloren.)
Und folglich hat auch das deutsche Volk einen völkerrechtlich unverjährbaren Anspruch auf Wiedergutmachung des durch den Polonoimperialismus am deutschen Volk begangenen Vertreibungsholocaust. Handfest und nicht nur durch Schwadronat der ewigen Anklage und ewigen Demütigung allein unseres Volkes. Gar keine  Frage! Auch unser Volk hat ein Recht in gerechten Grenzen zu leben. Nichts ist geregelt, solange es nicht gerecht geregelt ist. Oder unser großer J. W. Goethe: "Was man nicht aufgibt, hat man nicht verloren." Oder für unseren Kampf übergeordnet nochmals unsere Flucht zu Goethe und einem Zitat aus dem Oktober 1811: "Gott giebt die Nüsse - aber er beißt sie nicht auf." Nun, wir werden, da bin ich mir absolut sicher, einmal verstehen sie auf zu beißen. Komme, was da wolle. 

Die Vorstellungen des Herrn Kossanowski tragen zu allem Möglichen oder Unmöglichen bei, NUR NICHT zu einer auch wirklich dauerhaften und tragfähigen Lösung der deutsch-polnischen Frage und einer auch tragfähigen europäischen Friedensarchitektur. Sie sind folglich absurd und kontraproduktiv. Sie sind närrisch. Der Umgang des Herrn Kossanwoski mit Andersdenkenden oder Kontrahenten, und damit sind wir wieder am Anfang der Erwiderung, korrespondiert mit den durch ihn übernommenen Methoden, den Methoden des Europa in Wahrheit so viel Unglück zugefügten polnischen Imperialismus! Der endlich thematisiert werden muß. Und dies ist kein Zufall. Und der Friede in Europa ist zu kostbar, um ihn erneut am Polonoimperialismus und Polonozentrismus scheitern zu lassen.
DIE GESCHICHTE IST DAS AUGE DER WAHRHEIT UND WIRD ES BLEIBEN!


Weitere Anmerkungen zur Vorgehensweise des Polonoimperialismus beim Vertreibungsholocaust 1945/1946:

Die polnischen Dekrete und Gesetze der Ausbürgerung, Entrechtung, entschädigungslosen Enteignung, Beraubung und Diebstahl gegenüber den Ostdeutschen 

Wie bei den Sudetendeutschen durch die Benes-Dekrete wurden die Ostdeutschen durch die folgenden polnischen Dekrete und Gesetze aller Menschenrechte beraubt, als Akte des Terrors und der Willkür: 

1.    Dekret des Ministerrats vom 28. Februar 1945 über den Ausschluss  feindlicher Elemente aus der polnischen Volksgemeinschaft. Hier heißt es u.a.:

„Art. 6 (1) Bürger des polnischen Staates, die nach dem 31. August 39 in den vom Okkupanten zwangsweise in das Deutsche Reich eingegliederten Gebieten der Republik Polen sowie in dem Gebiet der ehemaligen Freien Staat Danzig in die 2. Gruppe der deutschen Volksliste eingetragen oder zu einer der vom Okkupanten privilegierten Gruppen gerechnet wurden, können einen Antrag auf Rehabilitierung stellen...

Art. 7 (1) Als rehabilitiert kann anerkannt werden, wer nachweist, dass er in die 2. Gruppe der Deutschen Volksliste gegen seinen Willen oder unter Zwang eingetragen wurde und durch sein Verhalten seine polnische nationale Besonderheit bekundet hat...

Art. 18 (1) In den Gebieten der Republik Polen, welche vom Okkupanten zwangsweise in das Deutsche Reich eingegliedert wurden sowie im Gebiet der ehemaligen Freien Stadt Danzig unterliegt der Erfassung und Beschlagnahme das sich dort befindene Vermögen von:
a)    Angehörigen des Deutschen Reiches
(Reichsbürger)
b)    Personen deutscher Nationalität ohne Rücksicht auf ihre Staatsangehörigkeit ...
c)    polnischen Staatsbürgern, die von den ehemaligen deutschen Besatzungsbehörden in die 1. oder 2. Gruppe der Deutschen Volksliste eingetragen worden waren,
d)    polnischen Staatsbürgern, die in dem ... sog. Generalgouvernement oder der Wojewodschaft Bialystok entweder ihre Zugehörigkeit zur deutschen Nationalität (Volkszugehörigkeit) oder ihre deutsche Abstammung (Deutschstämmigkeit) erklärt oder aber tatsächlich aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur deutschen Nationalität oder ihrer deutschen Abstammung besondere Rechte und Privilegien genossen haben...“

2. Gesetz vom 6. Mai 1945 über den Ausschluss feindlicher Elemente aus der polnischen Volksgemeinschaft

„Art. 21 (1): identisch mit Art. 18 (1) des Dekrets vom 28. Februar 45“


3. Gesetz vom 6. Mai 1945 über das verlassene und aufgegebene Vermögen

„Art. 1§ 1: Verlassenes Vermögen im Sinne dieses Gesetzes ist jedes bewegliche und unbewegliche Vermögen, das sich infolge des am 1. 9. 1939 begonnenen Krieges nicht im Besitz des Eigentümers ... befindet ...

Art. 2§ 1: Jegliches bewegliche und unbewegliche Vermögen das im Eigentum oder Besitz des deutschen Staates stand ...
sowie das Vermögen deutscher Staatsangehöriger oder von Personen, die zum Feinde übergelaufen sind, ist aufgegebenes Vermögen im Sinne dieses Gesetzes ...

Art. 14§ 1: Auf Antrag der beteiligten Minister überträgt das Hauptamt für die Vorläufige staatliche Verwaltung dem betreffenden Minister die im Antrag erwähnten ... Unternehmen zur Verwaltung ...

Art. 38: Der Staat bzw. die in Art. 14 genannten Personen oder Institutionen erwerben das Eigentumsrecht an dem aufgegebenen Vermögen mit Ablauf von 5 (fünf) Jahren, gerechnet vom Ende des Kalenderjahres, in dem der Krieg beendet wurde ...“


4. Gesetz vom 3. Januar 1946 betreffend der Übernahme der Grundzweige der nationalen Wirtschaft in das Eigentum des Staates

„Art. 2 (1): Ohne Entschädigung gehen in das Eigentum des Staates über: Industrie-, Bergbau-, Verkehrs-, Versicherungs- und Handelsunternehmen:
a)    des Deutschen Reiches und der ehemaligen Freien Stadt Danzig
b)    von Staatsangehörigen des Deutschen Reiches und der ehemaligen Freien Stadt Danzig, es sei denn, sie sind polnischer oder einer anderen von den Deutschen verfolgten Nationalität...

d)  von Gesellschaften, die durch deutsche oder Danziger           Staatsangehörige, durch die deutsche oder Danziger Verwaltung kontrolliert werden...“


5. Dekret vom 8. März 1946 über das verlassene und ehemals deutsche Vermögen

„Art. 2,1: Kraft Gesetzes geht in das Eigentum des Staates über jegliches Vermögen:
a)    des Deutschen Reiches und der ehemaligen Freien Stadt Danzig;
b)    von Angehörigen des Deutschen Reiches und der Freien Stadt Danzig mit Ausnahme von Personen polnischer oder einer anderen von den Deutschen verfolgten Nationalität;
c)    von deutschen und Danziger juristischen Personen mit Ausnahme von juristischen Personen öffentlichen Rechts,
d)    aller durch deutsche oder Danziger Staatsangehörige oder aber durch die deutsche oder Danziger Verwaltung kontrollierten Gesellschaften; ...

Art. 2,4: Das Vermögen deutscher und Danziger juristischer Personen des öffentlichen Rechts geht kraft Gesetzes in das Eigentum der entsprechenden polnischen juristischen Personen über ...

Art. 3,2: Alle Rechtsgeschäfte, welche sich auf das in Art. 2,1 und 2,4 umschriebene Vermögen sowie auf verlassenes Vermögen beziehen und dessen Übergang in das Eigentum des Staates ... oder dessen Übernahme durch das Bezirks-Liquidationsamt verhindern sollen, sind nichtig...“

6. Verordnung des Ministers für die „Wiedergewonnenen Gebiete“ vom 24. März 1946 über die Durchführung einer Erfassung des ehemals deutschen beweglichen Eigentums

„Um den Besitzern von ehemals deutschem beweglichem Vermögen den Erwerb des Eigentums zu ermöglichen, ordne ich eine Erfassung dieses beweglichen Vermögens innerhalb der Wiedergewonnenen Gebiete ...an:

§1: Gegenstand der Erfassung ist das ehemals deutsche bewegliche Vermögen, das sich befindet
a)    in privaten Wohnräumen,
b)    in Dienstwohnungen, welche von Behörden und Ämtern ,... ihren Angestellten als Privatwohnungen überlassen wurden,
c)    in Handels-, Handwerks-, und Gewerbeunternehmen, sofern diese von Privatpersonen betrieben werden ...

In Wohnungen, die noch gemeinsam von Deutschen und Polen benutzt werden, gilt der Pole als Besitzer allen beweglichen Vermögens...

§ 10: Im Erfassungsformular ist grundsätzlich alles in der betreffenden Wohnung verhandene bewegliche Vermögen aufzuführen. Insbesondere...
1. ausnahmslos alle Möbel... 2. Wand- und Standuhren, 3. Decken und Tischlampen, 4. Flügel, Klaviere und andere Musikinstrumente, 5. Teppiche, Gobelins und Wandteppiche, 6. Bilder und Plastiken (mit Ausnahme von Massenproduktionen), 7. wertvolle Hausratsgegenstände (elektrische und Gas-Kühlschränke, Heizöfen, Staubsauger, Nähmaschinen...), 8. Schreib- und Rechenmaschinen....“

(Quelle: Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte (Hg.): Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa, 8 Bde., Bd. 1/3: Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus den Gebieten östlich der Oder-Neiße, 1953, Nachdruck München 1984)

RJE
Rolf Josef Eibicht (MA)
München, den 4. Oktober 2009
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