Tuberkulose durch Ausländer eingeschleppt

Seit Jahren werden durch den ständig steigenden Zustrom von Wirtschaftsflüchtlingen, die größtenteils unentdeckt untertauchen können, zahlreiche bereits für ausgestorben gehaltene Krankheiten verbreitet. 

Zur Zeit erregen Tuberkulosefälle von Kindern die Aufmerksamkeit der Medien. Nach Meinung von Fachleuten werden Kinder aber immer von Erwachsenen, meist den eigenen Eltern angesteckt. Ein seltenenr Fall von tuberkulöser Meningitis 
ist bei einem dreijährigen "Christian" in Oberösterreich 
aufgetreten. Die Systemmedien wollen die Tatsache, daß das 
Kind einer Flüchtlingsfamilie aus dem ehemaligen Jugoslawien entstammt verheimlichen. Dabei erklärte der Vater Christians  sogar, er halte sich für den Überträger der Krankheit, da er als Sanitäter der jugoslawischen Armee Tbc-Kranke betreuen mußte.

In Wien sind schon seit längerer Zeit Gesundheitsuntersuchungen für Risikogruppen wie Asylwerber und Schubhäftlinge 
vorgesehen, diese werden aber nach Angaben des Wiener FPÖ - Stadtrates H. Kabas nicht ausreichend durchgeführt. Der Salzburger Landeshauptmann F. Schausberger will  Reihenuntersuchungen gefährdeter Personen anordnen lassen, 
aber "nicht nur in Schulen mit hohem Ausländeranteil", wie er entschuldigend hinzufügte. 

Landeshauptmann Jörg Haider will in Kärntner Schulen und Kindergärten mit hohem Ausländeranteil Tbc - Reihenuntersuchungen anordnen. Das erregte die Empörung der
Volksvertreter der Asylanten und Einwanderer. Die Grüne - Abgeordnete Terezija Stoisits erklärte, die Maßnahme Haiders 
sei ein "rassistischer Reflex" und ein Mißbrauch der Ängste der Bevölkerung. Die SPÖ-Frauensekretärin A. Kuntzl war "tief erschüttert und empört".

Gesundheitsexperten halten Reihenuntersuchungen mit Lungenröntgen für sinnvoll. Dabei sollten Erwachsene untersucht werden, da diese die Kinder meist ansteckten. Eine Impfung sei dagegen nicht sinnvoll, da deren Nebenwirkungen höher sind als der Schutz, den sie bieten. 

[23. November 1999]
 

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