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In Zusammenhang mit den Schmierereien an einem jüdischen Mahnmal in Moers (Nordrhein - Westfalen) hätten vier Jugendliche libanesischer Herkunft im Alter von 15 und 17 Jahren die Tat gestanden, teilte die Polizei am 19. 12. 2000 in Wesel mit. Vor rund Wochen war die auf einem Schulgelände angebrachte Gedenktafel mit Hakenkreuzen, SS - Runen und den Worten "Libanon" und "Allah" verunstaltet worden. Als Motiv für die Tat hätten sie ihren Protest gegen "israelische Übergriffe gegen das arabische Volk" genannt. Eine ähnliche Motivation hatten auch die beiden jungen Männer angegeben, die als mutmaßliche Täter des Brandanschlags auf die Düsseldorfer Synagoge vom 2. Oktober in Untersuchungshaft sitzen. Hier hatte man zunächst einen "neonazistischen" Hintergrund vermutet. Auch die Handgranatenexplosion unter einer Gruppe von Spätaussiedlern im Juli 2000 in Düsseldorf sei eher nicht "Rechtsradikalen" anzulasten, teilten die Ermittlungsbehörden in Düsseldorf am 19. 12. mit. Ebenso ist die Sebnitz - Lügenkampagne gegen rechts zusammengebrochen. Somit sind sämtliche Behauptungen, die zu den Aktionen wie "Gesicht zeigen" oder zu Demonstrationen gegen rechts, wie am 9. 11. in Berlin geführt haben, als Lügenmärchen entlarvt worden. Das kann aber scheinbar die Aktivisten gegen rechts nicht beeindrucken,
und so startete die Aktion "Gesicht zeigen" eine neue Kampagne unter dem
sinnigen Titel "Flächenbrand".
...Aus dem Obstkorb schießen Flammen, aber die Familie ißt in Ruhe weiter ihr Abendbrot. Die Butter entzündet sich, der Vater schiebt sie von sich. "Willst Du noch ein Bier?", fragt die Mutter, öffnet den Kühlschrank, in dem das Feuer lodert. An vielen Enden der Küche brennt es, doch niemanden kümmert es. "Gibst Du mir bitte die Wurst?", fragt er zum Schluß..... Die Bevölkerung der BRd wird diesen Werbespot sicherlich sehr interessant finden, aber weniger in Bezug auf die rechte Gefahr, sondern im Zusammenhang mit den Vertuschungsversuchen zur BSE - Krise. Besonders die Szene mit der Wurst wird hier sehr wirkungsvoll sein. Hält es doch die Bundesgesundheitsministerin für unmöglich, die Bevölkerung vor BSE - infizierter Wurst zu schützen. Ein Schreiben mit einer diesbezüglichen Warnung sei ihr wochenlang im eigenen Ministerium nicht vorgelegt worden, behauptet sie. Falsch etikettierte Wurst, die entgegen der Angaben Rindfleich enthielt, wird seit dem 28. 12. 2000 in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sachsen - Anhalt beschlagnahmt.... Wie am 21. 12. bekannt wurde, soll schon 1996 der damalige Landwirtschaftsminister von Niedersachsen Funke (der heutige Bundeslandwirtschaftsminister) Hinweisen von Wissenschaftlern nicht nachgegangen sein, daß die damals aufgetretenen BSE-Fälle in Niedersachsen entstanden sind und nicht importiert wurden, wie damals behauptet wurde. [28. Dezember 2000] |
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Beim Verdachtsfall aus dem oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau, der bis zum 20. 12. geheimgehalten wurde, wurden erstmals offene Symptome der Hirnkrankheit festgestellt: Das sechseinhalb Jahre alte Tier habe "zentralnervöse Störungen" gehabt und sei deshalb schon am 2. November 2000 geschlachtet worden, teilte Bayerns Gesundheitsministerin Barbara Stamm (CSU) mit. Eine erste Untersuchung ergab keinen, eine zweite, daß das Tier BSE hatte, eine weitere Untersuchung in Tübingen soll nun Gewissheit bringen. Da die erste Untersuchung negativ verlief, habe es solange gedauert, bis der Fall an die Öffentlichkeit kam, behauptete die Gesundheitsministerin. Von den Grünen wurde ihr der Versuch der Vertuschung des BSE Falles vorgeworfen. Damit wäre auch der erste BSE - Fall in der BRD in Bayern und nicht in Schleswig-Holstein aufgetreten. Der Präsident des Deutschen Bauernverbands, Gerd Sonnleitner, reagierte auf die "neuen" Fälle "sehr betroffen". Er gehe nun von weiteren Erkrankungen aus. Stamm zeigte sich ebenfalls schockiert: "Auch wenn man damit rechnen mußte, so ist dies doch ein schlimmer Schlag für die Verbraucher und die Landwirtschaft", der sich leider nicht mehr geheimhalten ließ, vergaß sie hinzuzufügen. Bayerns Landwirtschaftsminister Josef Miller (CSU) hat nach eigenen Angaben die Futtermittelkontrollen in seinem Land noch einmal drastisch verschärft. BSE-Erreger im Milchpulver vermutet Ein vom Bayerischen Braunviehzüchter Andreas Blank - erneut - geäußerter Verdacht macht den Behörden und Bauern in Bayern und Tirol Sorgen. BSE, sagte der als äußerst fachkundig angesehene Landwirt aus Sontheim bei Memmingen der Berliner taz vom 19. 12. 2000, könnte auch anders als über die direkte Fütterung von Tiermehl oder verunreinigtes Mischfutter übertragen worden sein. Konkret: über den sogenannten Milchaustauscher. "In den allermeisten Betrieben bekommen Kälber statt der Muttermilch dieses billigere Ersatzfutter. Und diesem Milchersatzpulver werden so genannte Extraktionsfette beigemengt, diese werden wiederum bei der Tiermehlherstellung oder Knochenmehlproduktion abgeschöpft", sagt Blank. Die Zusatzstoffe dienen der Nährwertanreicherung. Die These sei nicht neu, sagt Blank auf Anfrage, der Verdacht von Tierärzten vor Monaten geäußert worden. Aber niemand habe dies verfolgt. In Tirol wird der Spur seit dem 19. 12. nachgegangen. "Wir ziehen diese Variante ernsthaft ins Kalkül", sagt Landesveterinärdirektor Eduard Wallnöfer. Die Variante stößt nicht nur deshalb auf Interesse, weil der durch den BSE-Fall in seinem Familienbetrieb betroffene Allgäuer Bauer beteuert, kein Tiermehl verfüttert zu haben, sondern weil das erkrankte Rind erst 1995 geboren wurde, als Tiermehlfutter in Deutschland schon verboten war. Die Aufmerksamkeit der Tiroler Behörden ist groß, weil die Bauern im Außerfern rege Kontakte mit den Allgäuer Landwirten haben. In beiden Regionen ist der Rinderbestand fast zur Gänze Braunvieh, die Brown-Swiss-Rasse des Allgäus gilt als sehr gutes Zuchtmaterial. "Die Außerferner Bauern haben all die Jahre viele Rinder zugekauft", sagt der Präsident der Tiroler Landwirtschaftskammer, Ludwig Penz. "Obwohl jeder Bauer bisher überzeugt war, gesunde Tiere zu haben, ist jetzt die Unruhe groß im Außerfern", so Penz. [20. 12. 2000] |
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BSE in Deutschland: Die etablierten Politiker versagen wieder einmal auf ganzer Linie
Deutschland hat einen neuen Skandal. Was Insider schon lange wußten, was besorgte Bürger schon lange ahnten und was verantwortungslose Politiker dem deutschen Volk sehenden Auges zumuteten - jetzt ist es amtlich: Die Rinderseuche BSE ist jetzt auch in Deutschland ausgebrochen. Das Auftreten des "Rinderwahnsinns" - einer Krankheit, die auch auf den Menschen übertragbar ist und dann als Creutzfeld-Jakob-Krankheit diagnostiziert wird - hat hierzulande weitgehend Schrecken und Furcht ausgelöst. Nicht nur bei den Verbrauchern, die aus Angst vor Infektionen nun Rindfleisch meiden, sondern auch in der deutschen Landwirtschaft, die dadurch schwerstens getroffen ist. Den deutschen Bauern, durch die EU-Landwirtschaftspolitik und die EU-Agrarfabriken ohnehin schwer angeschlagen, könnte durch den BSE-Skandal letztendlich der Todesstoß versetzt werden. Die rot-grüne Bundesregierung "glänzt" seit Beginn der Legislaturperiode mit pseudo-ökologischen Maßnahmen, wie z.B. der Verteureung des Benzins durch die sogenannte "Ökosteuer", versäumt es jedoch, grundlegende Veränderungen anzupacken, weil sie nicht willens ist, den im Sektor Landwirtschaft tödlichen Irrweg der optimalen Rohstoffausbeutung bei Pflanze und Tier zwecks größtmöglicher Profitmaximierung zu verlassen. Die etablierte Politik ist nicht bereit, eine Kehrtwende in Richtung einer gesunden, deutschen Landwirtschaft, eingebettet in ein verträgliches soziales und wirtschaftliches System, zu vollziehen. Die Rinderseuche ist nur ein Anzeichen einer grundsätzlich verfehlten Politik. Die herrschende Klasse vertritt eine Politik, die einen Weg verfolgt, den der patriotische Ökobauer Baldur Springmann in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung "Junge Freiheit" so charakterisiert: " Die systematische Zerstörung des Gewachsenen und somit Gottgegebenen, des Volkstums zugunsten menschengemachter Ideologien maßloser Globalisierung." Ein zukunftsträchtiger Weg - auch im Hinblick auf BSE - kann nur von denen beschritten werden, die sich ihrem Volk und der Vielfalt der Völker verbunden fühlen - und dies sind garantiert nicht die derzeit in unserem Vaterland herrschenden Politiker! Thorsten Thomsen Pressesprecher des Bündnis RECHTS V.i.S.d.P.: Thorsten Thomsen, Postfach 16 44, 24015 Kiel |