Abtreibungsschiff kreuzt vor Portugal Das von der niederländischen Emanzentruppe "Woman on Waves" betriebene Abtreibungsschiff "Aurora" alias "Langenort" alias "SeaChange" versuchte am 30. 8. 2004 in Portugal anzulegen, um auch Portugiesinnen fortschrittliche Abtreibungsmethoden kennenlernen zu lassen. Die Behörden Portugals erließen für das Boot eine Landeverbot, da in Portugal Abtreibungen nur in Ausnahmefällen erlaubt sind.
Die Abtreibungsmannschaft will jetzt außerhalb des portugiesischen Hoheitsgebietes kreuzen und die Abtreibungswilligen sollen in Booten zum Schiff transportiert werden. Die portugiesische "Frauenrechtlerin" Christina Santos erhofft sich von der "Aurora"-Aktion eine Förderung der Abtreibungsbefürworter in Portugal. An Bord des Abtreibungsschiffes befindet sich u. a. auch die Gynäkologistin Gunilla Kleiverda mit einer eigenen Operationskajüte. [30. August 2004]
Schwimmende Abtreibungsklinik Ein holländisches Schiff soll zunächst irischen Frauen auf hoher See Abtreibungen ermöglichen. Der Frachter «Sea Change» wird Mitte Juni 2001 in Dublin erwartet. Das Schiff gehört der Amsterdamer Stiftung «Women on Waves». Stiftungsleiterin Rebeca Gomperts sagte der englischen «Times», sie könne das «sinnlose Leid» der irischen Frauen nicht tatenlos akzeptieren. Da Abtreibung in Irland bis auf einige Sonderfälle verboten ist, weichen jedes Jahr etwa 6000 Frauen nach Großbritannien aus.
[4. Juni 2001]
Abtreibung für Europäer auf hoher See Da es noch europäische Länder gibt, in denen Abtreibungen nicht mit Steuergeldern gefördert werden, soll ein 45 Meter langes Schiff mit allen nötigen medizinischen Gerätschaften zur Durchführung eines Schwangerschaftsabbruchs gebaut werden. Eine Ärztin aus Amsterdam sammelt Spenden, um das Schiff bauen zu lassen.
Damit will sie vor Ländern anlegen, in denen Abtreibung verboten ist. Rund 19 km vor der Küste des betroffenen Staates, in internationalen Gewässern, nimmt sie Abtreibungen an Frauen vor, die das wünschen.
Gerüchten zufolge hat die 33-jährige Ärztin Malta als erstes Ziel ihrer Reise ausgewählt. Mediziner, Regierungsvertreter und Vertreter der katholischen Kirche zeigten sich empört, denn auf Malta ist Abtreibung gesetzlich mit Mord gleichgestellt. "Die Idee ist entsetzlich", erklärte der stellvertretende Premierminister Lawrence Gonzi. "Mit ihrer Aktion versucht Gomperts, die
gesetzlich verankerten Werte unserer Gesellschaft zu unterwandern. Wer mit dieser Ärztin zusammenarbeitet, wird gerichtlich verfolgt."Das hält die fortschrittliche Ärztin für unmöglich: Außerhalb der Küstengewässer gelte auf dem Schiff holländisches Recht. Durchgeführt werden sollen Abtreibungen bis zum dritten Monat. Frauen oder Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen müssen für das Service nichts zahlen. "Mehr als hunderttausend Frauen sterben jedes Jahr an Komplikationen nach illegalen Abtreibungen", verteidigt Frau Doktor, die einmal Chefärztin auf dem Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior war, ihre Aktion.
Weitere Reisen könnten sie nach Irland und Portugal führen, wo
Schwangerschaftsabbruch ebenfalls unter Strafe steht.Abtreibungen vor den Küsten von Indien oder Afrika sind aber zu riskant, da dort Familienplanung verpönt ist. Die Bevölkerung Indiens z. B. erhöhte sich in 30 Jahren von 350 Millionen auf nunmehr eine Milliarde (1000 Millionen), was vor kurzem groß gefeiert wurde. In Afrika sorgen massive Geldzuwendungen europäischer Steuerzahler und die Arbeit von (durch europäische Steuerzahler) hochbezahlten Entwicklungshelfern dafür, daß die durchschnittliche Kinderzahl von sieben Kindern pro Frau auch in nächster Zukunft erhalten bleibt.
Großzügige Entwicklungshilfeprojekte Europas sorgen
für das Wohlergehen afrikanischer Großfamilien (durchschnittlich sieben Kinder pro Frau), während in Europa die Massenabtreibungen von den Linken, Grünen und sogar von manchen Kirchen (durch Ausstellung von Tötungsscheinen) unterstützt wird..Neue Abtreibungspille für Europäer
Um das Abtreibungsgeschäft zu erleichtern, wurde jetzt wieder eine neue und bessere Abtreibungspille propagiert. Das Präparat Levornorgestrel der Firma Gerot, das am 21. 6. 2000 in Wien vorgestellt wurde, muß innerhalb von 72 Stunden eingenommen werden und verhindert den Eisprung und das Einnisten eines befruchteten Eis in die Gebärmutterschleimhaut.
Die erst Tablette sollte möglichst schnell eingenommen werden. Je schneller, desto höher die Wirkung. Die zweite zwölf bis 24 Stunden später", sagte ein Sprecher der Firma Gerot Pharmazeutika. Mit der "Pille danach" stehe erstmals ein Medikament zur Verfügung, das als Notfallkontrazeptivum zugelassen ist. "Wir wollen, daß die Pille nicht als Abtreibung, sondern als ein Nachholen der Verhütung gesehen wird", meinte der Firmensprecher. Die "Pille danach" ist rezeptpflichtig und kostet 179 Schilling.
Die seit Jahren von linksliberalen Regierungen in Europa geförderten Massenabtreibungen sind eine der Voraussetzungen dafür, den Wunschtraum europäischer Ausländerfreunde zu erfüllen, Millionen Zuwanderer aus Asien und Afrika nach Europa zu schleusen.
[26. Juni 2000]