Abtreibungsschiff kreuzt vor Portugal

Das von der niederländischen Emanzentruppe "Woman on Waves" betriebene Abtreibungsschiff "Aurora" alias "Langenort" alias "SeaChange" versuchte am 30. 8. 2004 in Portugal anzulegen, um auch Portugiesinnen fortschrittliche Abtreibungsmethoden kennenlernen zu lassen. Die Behörden Portugals erließen für das Boot eine Landeverbot, da in Portugal Abtreibungen nur in Ausnahmefällen erlaubt sind. 

Abtreibungsschiff

Die Abtreibungsmannschaft will jetzt außerhalb des portugiesischen Hoheitsgebietes kreuzen und die Abtreibungswilligen sollen in Booten zum Schiff transportiert werden. Die portugiesische "Frauenrechtlerin" Christina Santos erhofft sich von der "Aurora"-Aktion eine Förderung der Abtreibungsbefürworter in Portugal. An Bord des Abtreibungsschiffes befindet sich u. a. auch die Gynäkologistin Gunilla Kleiverda mit einer eigenen Operationskajüte.

Abtreibungskajüte
Die Abtreibungskajüte an Bord der "Aurora"

[30. August 2004]

Schwimmende Abtreibungsklinik vor Danzig

Bis zum 5. Juli 2003 beglückte die schwimmende Abtreibungsklinik "Langenort" (vormals  "Aurora" und "Sea Change") einen kleinen Ostseehafen bei Danzig, wo man abtreibungswillige polnische Mädchen und Frauen an Bord nahm um anschließend außerhalb der 19-Meilen.Zone auf hoher See die gewünschten Abtreibungen vorzunehmen. Die Föten wurden wahrscheinlich den Fischen zum Fraße vorgeworfen, da es nach der Rückkehr in den Hafen regelmäßig  Durchsuchungen durch die Zoll- und Gesundheitsbehörden gab. Wegen der rechtlichen Folgen für die Frauen und Mädchen, die Abtreibungen wünschten, wurde von den Betreibern der "Langenort" die Durchführung von Abtreibungen sogar bestritten. Feministengruppen machten Propaganda und brachten Kundschaft zu der schwimmenden Abtreibungsklinik. "Wir wollen mit Frauen Aufklärungsgespräche führen." behauptet  Rebeca Gomperts, eine angebliche Gynäkologin, die sich vorher bei Greenpeace gegen das Töten der Wale einsetzte (!). Zuvor hatte ihre Organisation Irland und Malta besucht, wo die Abtreibung ähnlich restriktiv geregelt ist wie in Polen. Eine konservative Regierung hatte in Polen (und in den polnisch verwalteten deutschen Ostgebieten) das Abtreibungsrecht verschärft, soziale Indikation für unzulässig erklärt und nur Abtreibungen nach Vergewaltigungen oder bei Gefahr für die Mutter straffrei gestellt. Niederländische Behörden erteilten der Abtreibungsärztin sogar eine medizinische Lizenz für ihr Treiben, was u. a. ein Bruch des hippokratischen Eides ist, der in den Niederlanden wahrscheinlich schon abgeschafft ist.

Aktion Leben
Das niederländische Abtreibungsschiff "Langenort" vor Danzig

"Gestapo!" und "Mörder!" schrieen jugendliche Anhänger polnischnational-katholischer Gruppen, darunter ein Abgeordneter. Sie drohten, alle Frauen zu filmen, die das Schiff betreten würden. "Wie konnten die uns Kaschuben, die wir an Gott glauben, so etwas antun?", fragte eine Frau, die, gerade als das provokative Schiff einlief, zum Gottesdienst ging. "Welcome!" und "Wir lieben euch!" schrieen dagegen die Feministinnen. Eier mit roter Farbe zerplatzten am Bug. Demonstranten beider Seiten stritten sich um ein Transparent. Und als das erste Tau an Land geworfen wurde, versuchte ein Mann, es mit einem Messer durchzuschneiden. Die Polizei hinderte ihn daran und versuchte, die verfeindeten Gruppen zu trennen.  "Ich bin noch nie so oft und so brutal beleidigt worden wie hier in Polen", klagte Frau Gomperts nach dieser Begrüßung. Ihre Pressekonferenz durfte sie immerhin im Rathaus abhalten. "Aber ich habe auch viele großartige und tapfere Frauen getroffen. Ich bin froh und stolz auf das, was wir machen."  Genau das aber ist immer noch ein Geheimnis: Was die zehn Personen an Bord des Schiffes vorhaben. Auf ihrer Internet-Seite heißt es zwar: "Aus Respekt vor dem polnischen Recht sprechen die Frauen auf den Wellen auf polnischem Gebiet überhaupt nicht von Abtreibungen." Ihre Sprecherin verweigert die Antwort auf die Frage, ob solche geplant seien. Doch wer weiterklickt, findet detaillierte Informationen. Das Schiff diene dazu, bei Erreichen internationaler Gewässer "nach niederländischem Recht" durch Gabe entsprechender Mittel Abtreibungen an Frauen einzuleiten, die dann nach spätestens 72 Stunden und der Einnahme einer weiteren Dosis daheim in Polen eintreten sollen.  Inzwischen hat der Staat eingegriffen: Der Zoll, ein Pharmazeut und die Hafeninspektion gingen an Bord und stellten 67 Medikamente fest, von denen laut Zoll bei 40 das Verfallsdatum überschritten und weitere acht in Polen nicht zugelassen seien. Ob die Abtreibungspille RU 486 an Bord sei, wollten weder Rebeca Gomperts noch der Zoll beantworten. Der Behandlungscontainer wurde verplombt; für das unangemeldete Einlaufen des Schiffes wurde ein Motorschaden als Erklärung akzeptiert, doch bei jedem Auslaufen muß die "Langenort" wieder durch sämtliche Kontrollen.

Für großes Aufsehen hatte der Einsatz der 1999 gegründeten "Women on Waves" vor zwei Jahren in Irland gesorgt. Damals war das Schiff als "Aurora" in den Hafen von Dublin eingelaufen - der Hauptstadt des Landes mit Europas restriktivstem Abtreibunsgesetz. Dies hatte für gewaltiges mediales Aufsehen gesorgt.

Mehr als 80 Irinnen hatten sich damals für eine Abtreibung angemeldet - doch vergebens. Die niederländischen Behörden hatten "Women on Waves" mit Strafverfolgung gedroht, weil sie keine medizinische Lizenz eingeholt hatten.

"Pille danach" soll in der BRD gefördert werden

Die "Pille danach" soll nach Informationen des "Focus" ab 2004 in Apotheken der BRD ohne  Rezept erhältlich sein. Diese Entscheidung habe ein Sachverständigenausschuß von  Vertretern der Ärzte- und Apothekerschaft, der Pharmaindustrie und Wissenschaft am  Dienstag getroffen. Hintergrund sei offenbar die steigende Zahl von offiziellen Abtreibungen  bei unter 18-jährigen Mädchen in der BRD. Im vergangenen Jahr gab es demnach mehr als 7400  Fälle; 1996 waren es noch rund 4700. Bislang unterliegen die bis etwa 48 Stunden  nach dem Geschlechtsverkehr wirksamen "Notfall-Kontrazeptiva" der Verschreibungspflicht. Das BRD-Gesundheitsministerium müsse die Freigabe der Pille noch genehmigen, heißt es  weiter. Laut "Focus" folgt das Ministerium der Entscheidung des Expertengremiums fast  immer. In Frankreich und Großbritannien ist die "Pille danach" bereits seit längerem rezeptfrei.

Während die Regierenden der Spaßgesellschaft die Abtreibung gesunder Babys auf Steuerzahlerkosten befürworten, ist es dagegen ein wichtiges Anliegen, möglichst viele erbkranke oder behinderte Föten zur Welt zu bringen. So wollen z. B. Bonner Ärzte weltweit zum ersten Mal ein Ungeborenes am schlagenden Herzen  operieren. Mit einem weltweit einzigartigen Operationsverfahren werden an der  Universität Bonn behinderte Föten im Mutterleib operiert. Mit einer neuartigen  Endoskopie-Technik haben die Mediziner seit Juli 2002 bereits acht Föten mit zum  Teil lebensbedrohlichen Missbildungen behandelt, wie der "Spiegel" berichtete.  Drei der Babys starben. Unter anderem wurden drei Föten mit so genanntem offenem  Rücken operiert. Alle Babys kamen als Frühgeburten auf die Welt, eines davon  starb nach wenigen Tagen.

Bei der sogenannten Schlüsselloch-Operation werden medizinische Instrumente  und eine winzige Videokamera mit Lampe durch drei kleine Einstiche in die  Gebärmutter geschoben. Das Fruchtwasser wird anschließend durch Kohlendioxid  ersetzt; die Mediziner operieren in der entstehenden Gasblase. Die Ethikkommission  der Universität hat einem Kinderarzt die Behandlung von 30 Föten in den  kommenden Monaten genehmigt.

[7. Juli 2003]


 
Schwimmende Abtreibungsklinik

Ein holländisches Schiff soll zunächst irischen Frauen auf hoher See Abtreibungen ermöglichen. Der Frachter «Sea Change» wird Mitte Juni 2001 in Dublin erwartet. Das Schiff gehört der Amsterdamer Stiftung «Women on Waves». Stiftungsleiterin Rebeca Gomperts sagte der englischen «Times», sie könne das «sinnlose Leid» der irischen Frauen nicht tatenlos akzeptieren. Da Abtreibung in Irland bis auf einige Sonderfälle verboten ist, weichen jedes Jahr etwa 6000 Frauen nach Großbritannien aus.

[4. Juni 2001]


 
Abtreibung für Europäer auf hoher See

Da es noch europäische Länder gibt, in denen Abtreibungen nicht mit Steuergeldern gefördert werden, soll ein 45 Meter langes Schiff mit allen nötigen medizinischen Gerätschaften zur Durchführung eines Schwangerschaftsabbruchs gebaut werden. Eine Ärztin aus Amsterdam sammelt Spenden, um das Schiff bauen zu lassen.

Damit will sie vor Ländern anlegen, in denen Abtreibung verboten ist. Rund 19 km vor der Küste des betroffenen Staates, in internationalen Gewässern, nimmt sie Abtreibungen an Frauen vor, die das wünschen.

Gerüchten zufolge hat die 33-jährige Ärztin Malta als erstes Ziel ihrer Reise ausgewählt. Mediziner, Regierungsvertreter und Vertreter der katholischen Kirche zeigten sich empört, denn auf Malta ist Abtreibung gesetzlich mit Mord gleichgestellt. "Die Idee ist entsetzlich", erklärte der stellvertretende Premierminister Lawrence Gonzi. "Mit ihrer Aktion versucht Gomperts, die
gesetzlich verankerten Werte unserer Gesellschaft zu unterwandern. Wer mit dieser Ärztin zusammenarbeitet, wird gerichtlich verfolgt."

Das hält die fortschrittliche Ärztin für unmöglich: Außerhalb der Küstengewässer gelte auf dem Schiff holländisches Recht. Durchgeführt werden sollen Abtreibungen bis zum dritten Monat. Frauen oder Mädchen aus ärmlichen Verhältnissen müssen für das Service nichts zahlen. "Mehr als hunderttausend Frauen sterben jedes Jahr an Komplikationen nach illegalen Abtreibungen", verteidigt Frau Doktor, die einmal Chefärztin auf dem Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior war, ihre Aktion.

Weitere Reisen könnten sie nach Irland und Portugal führen, wo
Schwangerschaftsabbruch ebenfalls unter Strafe steht. 

Abtreibungen vor den Küsten von Indien oder Afrika sind aber zu riskant, da dort Familienplanung verpönt ist. Die Bevölkerung Indiens z. B. erhöhte sich in 30 Jahren von 350 Millionen auf nunmehr eine Milliarde (1000 Millionen), was vor kurzem groß gefeiert wurde. In Afrika sorgen massive Geldzuwendungen europäischer Steuerzahler und die Arbeit von (durch europäische Steuerzahler) hochbezahlten Entwicklungshelfern dafür, daß die durchschnittliche Kinderzahl von sieben Kindern pro Frau auch in nächster Zukunft erhalten bleibt.

Childbirth

Großzügige   Entwicklungshilfeprojekte  Europas  sorgen 
für das Wohlergehen afrikanischer Großfamilien (durchschnittlich sieben Kinder pro Frau), während in Europa die Massenabtreibungen von den Linken, Grünen und sogar von manchen Kirchen (durch Ausstellung von Tötungsscheinen) unterstützt wird..

Neue Abtreibungspille für Europäer

Um das Abtreibungsgeschäft zu erleichtern, wurde jetzt wieder eine neue und bessere Abtreibungspille propagiert. Das Präparat Levornorgestrel der Firma Gerot, das am 21. 6. 2000 in Wien vorgestellt wurde, muß innerhalb von 72 Stunden eingenommen werden und verhindert den Eisprung und das Einnisten eines befruchteten Eis in die Gebärmutterschleimhaut.

Die erst Tablette sollte möglichst schnell eingenommen werden. Je schneller, desto höher die Wirkung. Die zweite zwölf bis 24 Stunden später", sagte ein Sprecher der Firma Gerot Pharmazeutika. Mit der "Pille danach" stehe erstmals ein Medikament zur Verfügung, das als Notfallkontrazeptivum zugelassen ist. "Wir wollen, daß die Pille nicht als Abtreibung, sondern als ein Nachholen der Verhütung gesehen wird", meinte der Firmensprecher. Die "Pille danach" ist rezeptpflichtig und kostet 179 Schilling.

Die seit Jahren von linksliberalen Regierungen in Europa geförderten Massenabtreibungen sind eine der Voraussetzungen dafür, den Wunschtraum europäischer Ausländerfreunde zu erfüllen, Millionen Zuwanderer aus Asien und Afrika nach Europa zu schleusen.

[26. Juni 2000]

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