US-Konzern will gesundheitsschädliches Hormon exportieren
Seit Jahren versucht der US Konzern Monsanto das Rinderwachstumshormon
rBST (recomb. Bovines SomaTropin) in die EU einzuführen. Da sich die EU -
Länder weigerten, drohte die USA die Welthandelsorganisation (WTO)
anzurufen. Dazu hat ein wissenschaftliche Komitee der EU festgestellt, daß
rBST bei Menschen und Tieren zahlreiche Krankheiten auslösen kann. Bei den
EU - Studien wurden u. a. Nebenwirkungen wie Euterentzündungen,
Huferkrankungen und Beeinträchtigungen der Reproduktion festgestellt.Kanadische Wissenschaftler legten Untersuchungen vor, wonach das Produkt
für die Entstehung von Brust und Prostatakrebs verantwortlich sein kann.
Deswegen wurde auch in Kanada bereits vor längerer Zeit rBST verboten,
das dort unter dem Namen Posilac vertriebemn wird.Der amerikanische Konzern soll Kopien der EU-Dokumente bereits zu einer
Zeit vorliegen gehabt haben, als sie noch geheim waren. Laut britischen
Presseberichten sollen frühere Angestellte von Monsanto, die jetzt bei der US
- FDA (Food and Drug Administration) arbeiten, die Unterlagen weitergegeben
haben.[16. April 1999]