50-Jahrfeier des Niederösterreichischen Kameradschaftsbundes

Der Niederösterreichische Kameradschaftsbund feierte am 9. Juli 2005 mit einjähriger Verspätung sein 50-jähriges Bestehen. Die Jubiläumsfeier 2004 musste wegen des plötzlichen Ablebens des österreichischen Bundespräsidenten Thomas Klestil abgesagt werden.

Vor den rund 1.200 Kameraden, die zum Festakt auf Schloss Haindorf bei Langenlois gekommen waren, bekräftigte der Landeshauptmann von Niederösterreich, Erwin Pröll (ÖVP), die Bedeutung der Ziele des Kameradschaftsbundes. "Sie haben die Aufgabe, da sie im Krieg gewesen sind, der Jugend die Augen dafür zu öffnen, was Krieg bedeutet und was Frieden bedeutet. Und das ist in Wahrheit der Dialog, auf den es heute ankommt um einen wesentlichen Grundstein dafür zu legen, dass wir auch in den kommenden Generationen friedlich in unserer Heimat leben können", sagte Pröll.
 

Und sich für Frieden in der Heimat einzusetzen, das sei eines der wichtigsten Ziele, die eine traditionsbewusste Organisation wie der Kameradschaftsverbund verfolgen müsse. Der Landesverband weist rund 30.000 Mitglieder auf. Sie treten für "Frieden, Freiheit und Bewahrung der Tradition" ein.

Beim Festakt der 50 Jahr Feier am Samstagabend in Schloss Haindorf in Langenlois wurde mehrfach betont, dass sich der Kameradschaftsbund wandle. Der Bund will von einer Schicksalsgemeinschaft der Kriegteilnehmer zu einer Wertegemeinschaft werden, die die Bewahrung von Tradition und Hilfe für den Nächsten anbietet. "Der Kameradschaftsbund bekennt sich uneingeschränkt zur Republik. Er setzt sich für Frieden in Freiheit, Würde und Demokratie ein; er ächtet und verachtet Krieg, Gewalt, Unterdrückung sowie Extremismus, egal aus welcher Richtung", sagte der Präsident des  Niederösterreichischen Kameradschaftsbundes, Brigadier i. R. Franz Teszar.

[10. Juli 2005]

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50 Jahre Kameradschaftsbund Kärnten

Der Kärntner Kameradschaftsbund feierte am 30. 8. 2003 in Klagenfurt (Kärnten) sein 50-jähriges Jubiläum mit einem großem Festzug durch die Stadt und einem Festakt in der Messehalle.

Landeshauptmann Jörg Haider (FPÖ) betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit des Kärntner Heimatbundes als Träger der Tradition des Landes. "Nur wenn die Vielfalt gewahrt bleibt, wird es ein friedliches Europa geben", sagte er. Genau in diesem Sinne laute auch das Credo des Kameradschaftsbundes "Der Heimat verbunden und für Europa offen".

Kameradschaftsbund

Am Festzug beteiligten sich mehr als 2.000 Kameraden, eine Abordnung des Bundesheeres, die Tiroler Kaiserschützen und andere Gruppen in historischen Uniformen, Musikkapellen und befreundete Organisationen.

Beim anschließenden Festakt in der Messehalle unterstrich Landeshauptmann Haider, daß der Kameradschaftsbund mithelfe, die Tradition des Landes hochzuhalten und zu pflegen. Kärnten habe eine große Verantwortung aus seiner Geschichte und geopolitischen Situation. Haider wies in diesem Zusammenhang auch auf die Eröffnung des Abstimmungsgedenkradweges hin: "Von Villach bis Lavamünd wird in- und ausländischen Gästen die Geschichte des Landes näher gebracht."

Bundesheer

Landesrat Georg Wurmitzer (ÖVP) hob in seiner Rede hervor, daß diese 50-Jahrfeier eine öffentliche Manifestation zum Heimatland Kärnten und zu Österreich sei: "Patrioten sind in unserer Gesellschaft unverzichtbar."

Kameraden

Der Kärntner Kameradschaftsbund wurde am 1. Januar 1953 von Generalmajor a. D. Eduard Barger in Klagenfurt gegründet. Heute hat er unter Präsident Engelbert Tautscher ca. 20.000 Mitglieder, welche in 123 Ortsgruppen organisiert sind. Österreichweit gibt es rund 250.000 Mitglieder des Österreichischen Kameradschaftsbundes..

[30. August 2003]

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Jubiläum der Kameradschaft Radetzky

Am 10. September 2000 feierte die Kameradschaft Radetzky am Heldenberg bei Maissau (Niederösterreich) ihr 35jähriges bestehen. Neben Abordnungen des Kameradschaftsbundes und Besuchern aus der BRD und Ungarn waren als Ehrengäste Militärattaches aus Japan, China Rußland und anderen Ländern anwesend.

In seiner Festrede wies Verteidigungsminister Scheibner (FPÖ) auf die völkerverbindende Rolle der militärischen Kameradschaft hin. Der Verteidigungsminister verwies auch auf die vorbildliche Lage der Menschenrechte und Rechte für Minderheiten in Europa und meinte sogar, in Österreich gebe es keine Aufmärsche radikaler Gruppen. Dabei scheint er auf die seit Februar jeden Donnerstag in Wien stattfindenden rechtswidrigen Demonstrationen von Linksradikalen vergessen zu haben.

Bei der anschließenden Feldmesse geißelte Militärsuperior Hw. S. Lochner das Verhalten der EU-14 gegenüber Österreich. Er kritisierte auch die Herabwürdigung und Verleumdung der Kriegsgeneration durch Lügenpropaganda wie z. B. die Reemtsma - Wehrmachtsausstellung.

Zum Abschluß der Veranstaltung zogen die Kameradschaftsbünde in militärischer Formation an der Ehrentribüne vorbei.

[18. September 2000]

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