Wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Niederösterreich und Sachsen

Vertreter der Stadt St. Pölten waren jetzt zu Besuch in der sächsischen Hauptstadt Dresden, um dort Kontakte zu knüpfen. Eines der Ziele war, St. Pölten als attraktiven Wirtschaftsstandort bekannter zu machen.

Die geografische Lage, der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und die vielen Ausbildungsmöglichkeiten hob Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ) als Vorteile des Wirtschaftsstandorts St. Pölten hervor.

Vor allem Klein- und Mittelbetriebe will er nach St. Pölten bringen. Kontakte zwischen Niederösterreich und Sachsen gibt es in einzelnen Bereichen bereits.

Ein Beispiel dafür ist der Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden, die 2005 fertiggestellt wurde. Daran waren etwa 20 Steinmetze aus Niederösterreich beteiligt.

"Man sieht gerade, dass Unternehmen aus St. Pölten und aus der Region sehr viele Kooperationen zu Sachsen haben. Durch solche Kontakte sollen sich die Kooperationen weiter intensivieren", sagte Bürgermeister Stadler.

Und erst vor wenigen Tagen wurde vereinbart, dass es künftig einen Lehrlingsaustausch bei Friseuren und Fleischern zwischen dem WIFI St. Pölten und Sachsen geben soll.

[29. Oktober 2009]

 

  < Wirtschaft