10 Schwarzafrikaner als Drogendealer festgenommen

Am 17. Februar 2000 nahmen Drogenfahnder in einem Jugendheim in Wien - Favoriten zehn afrikanische Asylwerber als mutmaßliche Drogendealer fest. Die Verdächtigen beherrschten den Drogenhandel in der Umgebung des Jugendheimes und verdienten Millionen. Alle behaupten, als politische Flüchtlinge aus afrikanischen Bürgerkriegsländern zu kommen und stellten schon vor längerer Zeit Asylanträge. Nach der Razzia im Heim wurde noch ein weiterer afrikanischer Dealer auf der Straße festgenommen, der einen größeren Geldbetrag und  Drogen bei sich hatte.

[18. Februar 2000]
 

  Demonstration gegen Rassismus und FP/VP-Regierung

Am 18. Februar gab es eine weitere Demonstration in Wien, diesmal hatten die "Sozialistischen Schüler" aufgerufen, gegen die neue Regierung zu demonstrieren. Von den Schulbehörden war diese Demonstration, die während der Schulzeit am Freitag vormittag stattfand, nicht unterstützt worden. Es kamen daher 
auch nur ca. 4 000 statt der erwarteten 20 000 Schüler zu dem Umzug, der vom Stephansplatz zum Heldenplatz führte. Da es ziemlich kalt war, löste sich die Demonstration dort sehr schnell auf und die Nachwuchspolitiker bzw. Schulsprecher hatten bei ihren Ansprachen kein Publikum mehr.

Für den 19. Februar wurde von den Agitatoren eine weitere Anti - Rassismusdemonstration auf dem Wiener Heldenplatz mit mehr als 300 000 Teilnehmern angekündigt.

[19. Februar 2000]

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