Dresden-Gedenken 2010 Zum 65. Jahrestag der Bombardierung Dresdens war von nationaler Seite ein Gedenkmarsch geplant und sogar behördlich genehmigt worden.
Ca. 6000 Aktivisten versammelten sich vor dem Bahnhof Dresden-Neustadt, wurden aber von einem starken Polizeiaufgebot am Abmarsch gehindert. Als Begründung wurde angegeben, dass durch Sitzblockaden linker Gegendemonstranten die Straßen unpassierbar seien.... Bereits am Vormittag des 13. 2. 2010 hatten tausende Gegendemonstranten, darunter neben gewaltbereiten Antifaschisten auch bekannte Landes- und Regionalpolitiker, verschiedene Bereiche um den Treffpunkt am Bahnhof Neustadt blockiert.
Lediglich eine Kundgebung konnte stattfinden, welche aufgrund der teils chaotischen Zustände leider ein wenig unterging. Unter anderem sprachen Vertreter der JLO, der bekannte Liedermacher Frank Rennicke, Sebastian Richter vom JN-Bundesvorstand oder auch Andreas Biere von der “Initiative gegen das Vergessen” aus Magdeburg. Dieser lobte noch einmal das Engagement des “Aktionsbündnis gegen das Vergessen” aus Dresden mitsamt all seinen Unterstützern, welche bereits die ganze Woche über mit kreativen Aktionen an den 13.Februar 1945 erinnerten. Die Kundgebung wurde, trotzdem eine ausweglose Situation sich schon seit Stunden abzeichnete, bis zum Ablaufen der offiziellen Anmeldung um 17 Uhr durchgeführt.
"Gedenket der Opfer des Bombenholocausts" soll das wohl heißen....
[13. Februar 2010]
...................... Hamburg, 13. Februar 2010
Absehbares Ergebnis
Das Ergebnis war vorhersehbar, es war absehbar. Der Trauermarsch in Dresden fand nicht statt.
Seit Jahren gibt es eine erkennbare Tendenz, die größten Demonstrationen des Nationalen Lagers entweder zu unterbinden oder für die Teilnehmer unattraktiv zu machen. Der Grundgedanke dabei ist, daß man nicht ALLE Demonstrationen verhindern kann. Das hat sowohl juristische als auch operative Gründe. Daher konzentriert man sich auf die, die besonders massenwirksam sind. Und das sind eben die größten.
Gegen Wunsiedel ist man mit einer Gesetzesänderung vorgegangen. Gegen Halbe auch; obwohl man dafür nicht extra das Strafgesetzbuch geändert hat, sondern nur ein landesweites "Gräberstättenversammlungsgesetz" erlassen mußte.
Und jetzt hat man halt die Demonstrationen in Dresden aufs Korn genommen.
Die Verantwortlichen solcher großen Demonstrationen werden daraus Lehren ziehen müssen.
Die wichtigste ist, die linken Aktivitäten - die der Polizei zur politisch gewollten Verhinderung des Trauermarsches den Vorwand geliefert haben - zu analysieren. Die Linken konnten nur deshalb erfolgreich sein, weil sie an mehreren Punkten ihre Blockaden durchgeführt haben.
Also muß die nationale Großdemonstration von mehreren Punkten aus starten, in Form eines Sternmarsches.
Sonst werden wir es immer wieder erleben, daß 5.000 oder meinetwegen 8.000 Nationalisten auf einem Platz zusammengepfercht von der Polizei gekesselt werden und nicht losmarschieren können. Dabei ist es eine Illusion zu glauben, man müsse nur genug Menschen haben, um die Polizei zur Seite zu drängen. Hinter Hamburger Gittern und in mehrfacher Mannstärke aufgestellt, ist egal, ob 5.000 oder 10.000 oder 100.000 Menschen dagegen drängen. Es gibt physikalische Gesetzmäßigkeiten, wozu auch gehört, wie viel Kraft pro Fläche aufgewandt werden kann.
Also bleibt nur die Sternmarschlösung.
Das mag manchen auf Profilierung bedachten Veranstaltern unangenehm sein. Vielleicht ist ihnen wichtiger, daß 5.000 oder 8.000 Menschen ihren lichtvollen Worten lauschen. Aber das ist poltisch belanglos. Politisch wichtig ist es, daß nicht die Koalition aus militanten LInksextremisten, linksangehauchten Gutmenschen und Polizei gemeinsam ihren Triumph feiert.
Also: Umdenken. Flexibler planen. Koordinierter handeln. Egoismen zurückstellen. Und sich nicht mehr wie eine Hammelherde an einem einzelnen Ort einpferchen lassen.
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Dresden-Gedenken 2009:
Freitag, der dreizehnte:
Abergläubische Menschen bekommen Panik bei diesem Datum. Für den Nationalen Widerstand aber war der 13. Februar 2009 ein guter Tag.
Die Demonstration in Dresden verlief mit etwa 1.100 Teilnehmern (Polizeiangabe) nahezu völlig störungsfrei. Es war eine der wenigen Demonstrationen, die sogar pünktlich zum vorgesehenen Auftakt anfangen konnten, gegen 19.oo Uhr.
Als erster sprach ein spanischer Kamerad (Rede wurde in seiner Muttersprache gehalten und ins deutsche übersetz.) Dann setzte sich unter klassischer Musik der endlos lang wirkende Trauerzug in Fünferreihen in Bewegung. Fackeln waren erlaubt, wenn auch zahlenmäßig beschränkt; da je drei Fackeln auf je hundert Teilnehmer mitgeführt werden durften, war es immerhin noch ein imposantes, bewegendes Bild. Die Disziplin der Teilnehmer war sehr gut, das Verhalten dem Anlaß entsprechend würdig. Nur ganz vereinzelt mußten Kameraden darauf hingewiesen werden, daß man bei einem Trauermarsch (oder eigentlich überhaupt bei jeder Demonstration) die Hände aus den Taschen nimmt...
Zur Zwischenkundgebung sprach Andreas Biere (Magdeburg). Außerdem moderierte der Versammlungsleiter oder ein anderer Vertreter des Aktionsbündnis gegen das Vergessen die Veranstaltung.
Die einzig wahrnehmbaren Gegendemonstranten waren knapp ein Dutzend Leute, die bei der Zwischenkundgebung dadurch auffielen, daß sie die Schweigeminute für die Opfer des Bombenterrors mit ihren einfallslosen Sprechchören störten. Daß dazu auch „Alerta, alerta, Antifascista!“ gehörte, mag eine sprachliche Hommage an unseren spanischen Kameraden gewesen sein.
Gegen 21.oo Uhr endete die Veranstaltung am Ausgangsort; die Marschstrecke dürfte eine Länge von vielleicht fünf Kilometern gehabt haben und verlief durch stark bewohntes Gebiet, so daß der Umzug von einer Vielzahl von Anwohnern wahrgenommen werden konnte.
Die Teilnehmerzahl mag gegenüber der Veranstaltung vom Sonnabend, die in den Medien mit etwa 5.000 beziffert wird, relativ gering erscheinen. Zu berücksichtigen ist aber, daß diese über tausend Menschen an einem Werktag zusammengekommen sind. Demzufolge waren Gäste von weiter her die absolute Ausnahme; es waren ganz überwiegend junge Menschen aus Sachsen und aus den angrenzenden Teilen der Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.
Anmerkung:
Einige Kameraden haben mich gefragt, ob ich über nacht in Dresden bleibe und am Sonnabend auch dabei bin. Die Antwort darauf war: nein! Der Grund dafür ist folgender: Ich habe auf dem Trauermarsch am Freitag, dem dreizehnten, keinen einzigen Abgeordneten der NPD im Sächsischen Landtag gesehen und auch keinen der Fraktionsmitarbeiter wahrgenommen. Alles Leute, die ihren Arbeitsplatz in Dresden haben. Alles Leute, die in Dresden oder der näheren Umgebung von Dresden wohnen. Alles Leute, die für ihre politische Arbeit bezahlt werden, sei es mit Diäten als Abgeordnete, sei es mit Gehältern aus Mitteln des Landtags. Wenn die es nicht nötig haben, am Freitagabend zu erscheinen, sehe ich nicht ein, warum ich als Gast aus dem fünfhundert Kilometer entfernten Hamburg an zwei Veranstaltungen nacheinander teilnehmen soll.
Auffällig war ja schon im Vorfeld, daß die Hauptseite der NPD lediglich den Trauermarsch vom 14. Februar beworben hat und nicht den vom 13. Februar. Jene bösen Stimmen, die von einer Instrumentalisierung des von der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland JLO angemeldeten Trauermarsches durch die NPD sprechen, werden dadurch natürlich Auftrieb erhalten.
christian@worch.info
http://freie-offensive.net/agdv/................... Dem Aufruf der JLO sind am 14. 2. 2009 schätzungsweise 7.000 Teilnehmer gefolgt. Der Trauermarsch setzte sich gegen 14 Uhr in Bewegung. Die Auftaktkundgebung bestritt der sächsische NPD-Fraktionschef Holger Apfel.
Um 16 Uhr fand die Abschlußkundgebung statt. Es sprachen: Enrique Valls von der Alianza Nacional aus Spanien, ein namentlich nicht genannter Nationalist aus der Slowakei, sowie der neue DVU Chef Matthias Faust.
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Linke Gegendemonstranten randalierten und demolierten sogar Polizeiautos, während die "demokratischen Parteien" wieder unter den Fahnen der Zionisten eine Demonstration "gegen Rechts" veranstalteten.....[14. Februar 2009]
Dresden Gedenkmarsch 2008 Am 16. Februar 2008 nahmen mehrere tausend Personen am traditionellen Trauermarsch zum Gedenken an die alliierten Bombenangriffe in Dresden teil. Aus Protest gegen den Gedenkmarsch hielten umerzogene Anhänger der Systemparteien und ihre Erziehungsprodukte, die linksradikalen Anarchisten, ebenfalls in Dresden unter den Fahnen der Zionisten eine Gegendemonstration ab. Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Dresden, Nora Goldenbogen, sagte bei einem Halt der Gegendemonstranten an der neuen Synagoge: "Nazis sollen in Dresden nicht mehr aufmarschieren können." Die Versuche der Linken, die rechte Demonstration zu stören schlugen fehl, es wurden aber Sachschäden angerichtet, u. a. bei einem Geschäft das Kleidungsstücke anbietet, die angeblich bei Rechten beliebt sind.
Die Landesregierung von Sachsen bereitet ein verfassungswidriges Gesetz vor, wonach man unter Bruch der Versammlungsfreiheit Demonstrationen an bestimmten Tagen und Orten per Verordnung verbieten können soll. [16. Februar 2008]
....................... DRESDEN — More than 6,000 marchers from throughout Germany as well as other European countries took part in a memorial demonstration here on Feb 16, 2008 for those who died in the Allied firebombing of this old Saxon city on Feb. 13, 1945, which claimed the lives of hundreds of thousands.
With banners proclaiming "Wir vergessen nie" — "We shall never forget — it was the second annual observance of that fateful day organized by the Action Alliance Against Forgetting. A similar commemoration in 2007 drew just 1,000 activists.
The event began with afternoon speeches and songs and was followed by a procession in a column of eights over the Elbe River to the Saxony legislature building.
A concluding rally was held at the famous Zwinger, where featured speaker Udo Pastörs described the Anglo-American war crime of 63 years ago and recalled other Allied crimes up to the present day.
Remarks by delegations from the other European countries followed. The gathering concluded with singing of the Deutschland-Lied.
For photos and chronological description in German see:
http://www.aktionsbuero.netzwerknord.com:80/Continuing the fight for a better world —
neworder@execpc.com
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Gedenken an die Bombenopfer von Dresden 2007
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NPD-Landtagsabgeordnete legen Kränze am Heidefriedhof Dresden nieder. Gegendemonstranten der "demokratischen Parteien" und des sog. DGB verspotten das Gedenken als
"Geh denken"...
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Gegendemonstranten am 13. 2. 2007 in Dresden und Borna (Sachsen) unter Flagge der Bombardierer und Zionisten....
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Unter den Fahnen USraels wurde am 13. 2. 2006 auch am Dresdner Heidefriedhof der 62. Jahrestag der Bombardierung Dresdens gefeiert....Am Abend des 13. 2. 2007 fand der traditionelle Gedenkmarsch nationaler Gruppen statt, an dem ca. 1800 Personen teilnahmen. Das "Bündnis gegen das Vergessen", dem neben der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland auch die NPD und andere nationale Gruppierungen angehören, organisierte die Veranstaltung. Der Beginn der Rechten-Demonstration verzögerte sich wegen schikanöser Polizeikontrollen, Gegendemonstranten erzwangen eine Änderung der Marschroute. An der Synagoge gab es am Abend Zusammenstöße zwischen Polizei und etwa 100 Demonstranten aus dem linksextremen Spektrum. Die Demonstranten hatten versucht, auf die geplante Marschroute der Rechten zu gelangen. Es wurden mehrere Feuerwerkskörper gezündet. Verletzt wurde niemand. Fünf linke Demonstranten wurden vorübergehend festgenommen. Ihnen wurde Landfriedensbruch, Verstoß gegen das Versammlungsrecht oder Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen.
[13. Februar 2007]
Gedenkmarsch vom 13. 2. 2007
Man ist es gewöhnt, daß Demonstrationen nicht pünktlich anfangen. Der diesjährige Trauermarsch in Dresden hatte allerdings eine ungewöhnlich lange Verzögerung, und das lag nicht etwa an mangelnder Pünktlichkeit der Teilnehmer oder an schlechter Organisation. Es lag daran, daß die Polizei – anders als in all den Jahren vorher! – diesmal eine geradezu peinlich intensive Personenkontrolle aller Teilnehmer durchführte. Das ging so weit, daß man im Regen den Mantel ausziehen mußte, um sich abtasten lassen zu können...
Eine solche Behandlung – darf man sie vielleicht schon „Sonderbehandlung“ nennen?! – kostet natürlich Zeit. Der Zufluß – wie man es amtlich nennt – war damit schon deutlich behindert. Und ganz zum Erliegen kam er, als gegen 19.oo Uhr eine ungefähr dreihundertköpfige Bahnreisegruppe geschlossen eintraf.
Diese wurde nach Angaben des Veranstaltungsleiters mit einer Frequenz von etwa drei Personen pro Minute durchsucht, was rein rechnerisch 100 Minuten oder beinahe eindreiviertel Stunden ergibt. Der Veranstaltungsleiter protestierte, und die Polizei sicherte ihm schnellere Abfertigung zu. Tatsächlich lautete die offizielle Angabe um 20.05 Uhr, daß in einer Viertelstunde, um 20.20 Uhr, die Kontrollmaßnahmen erledigt sein würden. Stattdessen aber wurden dann erst einmal mit großem polizeilichen Personenaufgebot noch ein paar Dutzend bereits „durchgeschleuste“ Leute eingekesselt, wodurch dann die Teilnehmer beziehungsweise die Teilnehmer und noch nicht durchgeschleusten künftigen Teilnehmer geradezu dreifach segmentiert waren. Gleich zwei direkt nebeneinanderliegende Kessel –ältere Teilnehmer fühlten sich an die letzten Phase des Krieges erinnert, nur daß glücklicherweise der Einkesselung keine Kesselschlachten folgen. Wenngleich bei so manchem die Stimmung dafür durchaus vorhanden gewesen wäre.
Erst um 20.45 Uhr war der letzte Teilnahmewillige im Versammlungsbereich, und ungefähr um diese Zeit wurde dann losmarschiert. Daß zwischendurch der Versammlungsleiter Kleber und der NPD-Vorsitzende Voigt Auftaktreden gehalten haben, hat zumindest der von der Polizei weit entfernt festgehaltene Teil nicht richtig wahrgenommen. Oder, wenn er es denn wahrgenommen hat, trotz ausgesprochen leistungsfähiger Lautsprecheranlage inhaltlich bestimmt nicht verstehen können.
Diese Handhabung steht natürlich in klarem Gegensatz zum Grundrecht auf Versammlungsfreiheit und auch zu Beschlüssen des Bundesverfassungsgerichts wie dem sogenannten „Brockdorff-Beschluß“, der eine „exzessive Observation“ von Teilnehmern eine Demonstration untersagt. Die Aufforderung, die Taschen zu leeren und sich abtasten zu lassen, wird wohl als „exzessive Observation“ bewertet werden müssen. Ob künftig in meinem polizeilichen Profil steht, daß Worch an dem Tag wohl Schnupfen hatte, weil er sowohl in der Hosentasche als auch in der Jackettasche als schließlich auch in der Manteltasche jeweils ein Taschentuch – zusammen also drei Stück! – mit sich geführt hat?
Da dieses von einigen Demonstrationen her bekannte häßliche Spiel in Dresden aus Anlaß eines Trauermarsches wegen der Bombardierung der Stadt erstmals von der Polizei durchgeführt wurde, steht zu hoffen, daß die für eine derart wichtige und auch zahlenstark besuchte Versammlung Verantwortlichen dagegen die nötigen rechtlichen Schritte einleiten.
Auch der Beginn des Marsches gestaltete sich gewissermaßen hindernisreich. Er bewegte sich nämlich teils im Schneckentempo und teils gar nicht. Grund dafür war wohl – wenn man dem Polizeibericht glauben darf - , daß es im Bereich der Synagoge Zusammenstöße zwischen etwa hundert jüngeren Antifaschisten und der Polizei gab. Während die Polizei allerdings bei uns mit großem Personalaufwand alle möglichen Schikanen durchzuführen bereit und imstande ist, scheint es ihr bei gerade einmal hundert Störern an der „manpower“ oder am Willen oder an beidem zu mangeln, dagegen vorzugehen. Zweifellos Absicht, und ebenso zweifellos eine Ungleichbehandlung, die gegen das behördliche Neutralitätsgebot verstößt, mithin verfassungswidrig ist. Wo soll diese arme Verfassung eigentlich noch hinkommen, wenn die Polizei verfassungswidrig handelt?!
Damit wurde der vom Ausgangsort wohl nicht mehr als anderthalb Kilometer entfernte Ort der Zwischenkundgebung, der Platz vor dem Rathaus, erst gegen 23.oo Uhr erreicht. Für einen Werktagabend eine eher ungünstige Zeit. Viele Teilnehmer aus dem Großraum Leipzig, deren letzter regulärer Zug schon um 22.21 Uhr gegangen war, freuten sich bereits darauf, gewissermaßen zwangsweise bis kurz nach 4.00 Uhr morgens – Abfahrtzeit des ersten Zuges – das Dresdner Nachleben zwangsweise genießen zu müssen. Die Polizei allerdings freute sich auf diesen Genuß anderer sächsischer Gäste weniger. Sie veranlaßte, daß die Bahn den Zug anhielt (oder noch extra einen einsetzte, das weiß ich nicht genau), damit diese Kameradinnen und Kameraden noch eine Rückfahrgelegenheit vor dem frühen Morgen hatten. Was vor allem die, die am nächsten Tag arbeiten mußten, wohl gefreut haben wird.
Rein von der Masse her fiel es eigentlich nicht auf, daß die Zwischenkundgebung aus diesem Grund etwa dreihundert Teilnehmer weniger hatte als vorher.
Es sprachen Dr. Rose und nach ihm Dipl-Ing. Peter Naumann. Als kritikwürdig empfanden wohl einige Teilnehmer, daß angesichts der wegen vorherige Schikanen weit fortgeschrittenen Zeit die Kundgebung nicht ein wenig gerafft wurde; sie dauerte ungefähr eine Dreiviertelstunde. Da der Zug trotz weiteren Abflusses von Teilnehmern noch immer beachtlich groß war, dauerte es natürlich eine Weile, ihn später neu zu formieren; und auch die massiven Polizeikräfte mußten sich erst einmal formieren. So zog sich der Beginn des Abmarschs vom Rathaus fast bis gegen Mitternacht hin. In meiner persönlichen Demonstrationserfahrung war damit dieser Trauermarsch die erste Demonstration, die sich über Mitternacht hinaus in die erste Stunde des nächsten Tages erstreckte. (Folgerichtig müßte man also eigentlich titeln: „Trauermarsch in Dresden am 13./14. Februar 2007“. Was insofern angemessen ist, als der Terrorangriff sich ja auch über Mitternacht hinaus erstreckt hatte.)
Der Rückweg war ein wenig kürzer als der Hinweg, und er war mit keinen weiteren Aufenthalten verbunden – die Störer waren wahrscheinlich schlafen gegangen.
Die Abschlußkundgebung wird dann wohl nur noch aus der Verabschiedung der Teilnehmer und der Auflösung bestanden haben; meine Reisegruppe hat dies nicht mehr genau wahrgenommen, weil wir uns nach Erreichen des Ausgangsortes unmittelbar zu unserem Fahrzeug abgesetzt haben.
Was die Teilnehmerzahl betrifft, so waren es nach meiner Grobzählung etwa 1.700. (Wegen der unterschiedlich starken Reihen und weil diese auch allein auflagengemäß nicht geordnet sind, hat eine solche Zählung immer eine Fehlermarge von plus-minus zehn Prozent oder so.) Die Polizei sprach in ihrem Bericht von 1.500. Die Leipziger Volkszeitung berichtete unter Berufung auf nicht näher genannte Augenzeugen von schätzungsweise 1.800. Ungefähr in diesem Rahmen zwischen 1.500 und 1.800 Personen wird es sich bewegt haben.
An den (verschiedenen) Gegenaktivitäten sollen sich zwischen 2.500 und 5.000 Personen beteiligt haben. Die Polizei nennt als Teilnehmerzahl von zwei Aufzügen (GEH DENKEN und „Initiative gegen Geschichtsrevisionismus“ insgesamt 4.000.
Daß die Beteiligung geringer sein würde als in den Jahren 2004, 2005 und 2006, hatte vorher schon jeder gewußt; denn in den letzten drei Jahren hatte der Aufzug jeweils an einem Wochenende stattgefunden und diesmal an einem Werktag mehr oder minder mitten in der Woche. Gemessen an vergleichbaren früheren Veranstaltungen (beispielsweise 2002, 2003) war es damit durchaus eine feststellbare Steigerung.
Soweit allerdings vor allem örtliche beziehungsweise regionale politische Kräfte die Absicht hatten, das Gedenken würdiger als in den Jahren zuvor zu gestalten, war davon für den regelmäßigen Teilnehmer der Dresden-Trauermärsche nicht so sehr viel zu bemerken. Außer vielleicht, daß nicht im Umzug, aber bei der Zwischenkundgebung eine Vielzahl von Fackeln entzündet wurden. (Daß es nicht mehr als dreißig waren, lag an einer behördlichen Auflage; die Veranstalter hatten erheblich mehr in Bereitschaft gehalten.) Und auch wenn die Rückverlegung des Termin von einem Wochenende auf den eigentlichen Tag des Terrors, in diesem Fall also einen Werktag, unter anderem dazu hätte führen sollen, daß eine in den letzten Jahren erkennbare gewisse Parteilastigkeit der Veranstaltung vermieden werden sollte, war davon nicht viel zu erkennen. Die Rednerliste umfaßte ganz überwiegend Funktionsträger oder Angehörige der Partei beziehungsweise Mitarbeiter ihrer sächsischen Landtagsfraktion, und auch die Ordner wurden von der NPD gestellt. Also keine große Änderung gegenüber den letzten zwei, drei Jahren.
Hamburg, den 14. Februar 2007
Christian Worch
worch@1mai.net____________ Gedenken an die Bombenopfer von Dresden
Am 11. 2. 2006 fand in Dresden die nunmehr schon traditionelle Kundgebung der JLO (Jungen Landsmannschaft Ostpreußen) aus Anlaß des Terrorbombardements auf Dresden statt.
Im Vorfeld hatte die Frage zu interessierten Erörterungen im Kameradenkreis geführt, ob das zahlenmäßig überragende Ergebnis der letztjährigen Demonstration auch nur annähernd wiederholt werden könnte. Da es diesmal kein „runder“ Jahrestag war (der 61.) und da auch die medienmäßige Hysterie bezüglich aller sechzigsten Jahrestage nicht mehr gegeben war, ging man allgemein davon aus, daß es deutlich weniger werden würden. Ich persönlich hätte auf zwei- bis dreitausend geschätzt. Eine tatsächliche Zählung (soweit die unüberschaubaren, aber auflagenmäßig auch nicht geordneten Reihen überhaupt zählbar waren) ergab knapp über viertausend. Da ich im letzten Jahr knapp über fünftausend gezählt hatte, waren es nur ungefähr tausend weniger. Der mitteldeutsche Rundfunk gibt übrigens teilweise 4.000 und teilweise 4.200 an, also fast exakt im Bereich meiner Zählung. (Nein, ich habe dem MDR KEIN Interview gegeben, sie haben die Zahl nicht von mir.....) Die Veranstaltungsleitung spricht wie im Vorjahr von rund 8.000. Auch wenn ich diese Zahl für stark übertrieben halte, muß der Veranstaltungsleitung doch zugute gehalten werden: Einer unserer beiden Busfahrer, der den Zug über die Brücke vom Parkplatz aus beobachtete, hatte auf zehntausend geschätzt; der andere, ein wenig ältere, meinte, es seien wohl weniger gewesen, aber nicht so viel weniger. Vielleicht muß man wie bei den Temperaturangaben der Wetterdienste künftig zwischen relativ genauen tatsächlichen Zahlen und einer „gefühlten Zahl“ an Demonstranten unterscheiden.
Ganz am Anfang konnten wir- wenngleich aus einige Entfernung – sehen, wie eine ungleich geringere Zahl gegnerischer Demonstranten, die sich von hinten nähern wollten, von der Polizei im Laufschritt vertrieben, richtiger wohl verjagt wurde. Wegen Entfernung und Bewuchs mit Büschen und Bäumen war diese Zahl nicht genau abschätzbar, aber es werden wohl allenfalls zwei- bis dreihundert gewesen sein.
Die erste Hälfte des Umzuges verlief reibungslos, abgesehen von zwei Aufenthalten, deren Gründe nicht ersichtlich waren; wahrscheinlich erste Vorboten polizeilicher Schikane. Denn die Polizei blockierte, obwohl die Strecke vor uns auf viele hundert Meter frei war.
Massiver wurden die polizeilichen Schikanen, als die Augustus-Brücke überquert werden sollte. Dort hatte sich eine kleinere Zahl von Demonstranten aufgestellt (oder trotz der kalten Temperaturen wohl teilweise zur Sitzblockade niedergelassen), und entgegen den mehrfachen Versprechungen gegenüber Versammlungsleiter Alexander Kleber von der JLO unternahm die Polizei keinerlei Anstrengungen, den zugelassenen Weg freizumachen. Eine zweifellos politisch motivierte Entscheidung, wie wir sie in letzter Zeit häufiger erlebt haben. Unmutig darüber, versuchten Demonstranten eine benachbarte Brücke zu benutzen, was von der Polizei mit Einsatz von Tränengas oder Pfefferspray und Knüppeln unterbunden wurde.
Da trotz der zahlenmäßig eindeutigen Überlegenheit der Demonstranten die Einheitlichkeit und Entschiedenheit des Vorgehens fehlte, kam die Staatsgewalt mit diesem Willkürakt insoweit durch. Daß und ob das juristische und gegebenenfalls im Landtag politische Konsequenzen hat, wird wohl am Veranstalter und der diesen unterstützenden Landtagsfraktion der NPD im sächsischen Landtag liegen. Nach den anschließenden engagierten und teilweise erkennbar wütend-betroffenen Redeäußerungen des Fraktionsvorsitzenden Holger Apfel darf man davon ausgehen, daß die besagte Fraktion diesen Vorgang nicht auf sich beruhen lassen wird, sondern bereit und imstande ist, Innenminister Buttolo stellvertretend für die Landesregierung parlamentarisch „Dampf zu machen“.
Der Rest des Umzuges verlief störungsfrei, abgesehen davon, daß eben auf polizeiliche Weisung eine andere Brücke benutzt werden mußte und der Rückweg daher durch weniger attraktives Gebiet führte als der Veranstalter vorgesehen und angemeldet hatte. Also wieder einmal rechtsfreie Räume; wieder einmal wohlwollendes Nichtstun gegenüber vielleicht hundert linksextremen Blockierern und „Knüppel frei“ gegen die nationale Opposition; wieder einmal ein Bruch des so vielgerühmten und vielgelobten Grundgesetzes.
Thematisch wurde die Auftaktkundgebung gestaltet von dem NPD-Parteivorsitzenden Udo Voigt, dem DVU-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Rechtsanwalt Ingmar Knoop, sowie von einem Redner aus Portugal, einem Redner aus der Schweiz und einem Redner aus Österreich. Auf der Abschlußkundgebung kamen der stellvertretende NPD-Parteivorsitzende und Fraktionsvorsitzende der NPD-Fraktion in Sachsen, Holger Apfel, ein mir namentlich nicht bekannter nicht mehr ganz junger Kamerad aus Süddeutschland sowie der bekannte nationale Aktivist Dipl. Ing. Peter Naumann zu Wort. Die Veranstaltung endete mit dem Absingen der Nationalhymne, wobei als etwas bedauerlich der Umstand betrachtet werden muß, daß zu dem Zeitpunkt – wohl auch mit Rücksicht auf die kalte Witterung und die fortschreitende Stunde – schon ein Gutteil der Veranstaltungsteilnehmer abgerückt war.
Obwohl wir Behinderungen, Schikanen und letztlich sogar polizeiliche Gewalt erlebt haben, die es in den vorigen Jahren nicht gegeben hat, muß unter dem Strich der gestrige Tag als ein Erfolg für die nationale Sache verbucht werden. Trotz aller Bemühungen bürgerlich-gutmenschlicher Kreise kamen nach meiner Schätzung an Teilnehmern von Gegenaktivitäten gerade mal drei- bis vierhundert Menschen zusammen, nach offiziellen (möglicherweise deutlich hochgerechneten) Zahlen zwischen sechshundert und tausend, während wir zahlenmäßig ungeheuer klar dominant waren; gleichviel, ob man die halbwegs reale Zahl oder die „gefühlte Zahl“ an Demonstranten zugrundelegt. Bedenkt man, daß die Witterung ungünstiger war als im letzten Jahr und daß die Anreise aus den gebirgigeren Teilen von Sachsen oder besonders auch aus dem im Schneechaos versunkenen Bayern deutlich erschwert bis unmöglich war, ist das ein sehr schönes Ergebnis, das meine persönlichen Erwartungen ganz deutlich überschritten hat.
Christian Worch
worch@1mai.net
Hamburg, den 12. Februar 2006_____________ Kameraden!
Am 13./14. Februar jährt sich der feige Bombenangriff auf die deutsche Stadt Dresden zum 61. mal. Alle Anständigen – und hier seien nicht nur die Deutschen selbst gemeint – sollten an diesem Tag der unschuldigen Toten von Dresden gedenken. Die Mörder von damals sind aber auch die Mörder von heute. Der immer weiter ausufernde US-Imperialismus hat mit den Bomben auf die wehrlose Stadt Dresden begonnen, machte nicht halt vor Hiroshima, Vietnam oder Bagdad und will demnächst auch den Iran in Schutt und Asche legen.
Dresden-Gedenkmarsch am 11. Februar 2006 "Ich warne die Europäer, daß die USA im Rahmen der Neuen Weltordnung keine Skrupel haben würden, auch in Europa militärisch zu intervenieren. Unsere Armee wird überall eingreifen, wo unsere Interessen gefährdet sind, und zwar mit allen Mitteln, einschließlich Atomwaffen (....). Die USA würden eine europäische nukleare oder wirtschaftliche Großmacht nicht lange dulden.” Ramsy Clarke, ehemaliger US-Justizminister: L´autre Journal, März 1991
Am vergangenen Samstag, d. 11. Februar 2006, fand der traditionelle Trauermarsch zum Gedenken an die alliierten Bombenopfer in Dresden statt. Laut ersten Zählungen sollen um die 5000 Nationalisten teilgenommen haben. Auch eine beachtliche Abordnung aus Österreich hat teilgenommen.
Erste Bilder anbei. Wer von den Teilnehmern noch mehr und besser aufgelöste Bilder haben möchte, der wende sich an uns. Es wird ein Datenträger (CD) erstellt, auf dem um die 500 Bilder gespeichert sind. Unkostenbeitrag Teuro 4,-- + Versandgebühren.
info@b-f-j.de
http://www.b-f-j.de/Ein Film ist unter http://nd-b.com/filme/ zu sehen.
Gedenken an die Bombenopfer von Dresden Zum Gedenken an die Bombardierung Dresdens durch die Alliierten vor 60 Jahren wurde von rechten Gruppen am 13. 2. 2005 wieder eine Trauerkundgebung abgehalten. Es dürfte sich dabei um die größte Demonstration von Nationalisten in der Geschichte der BRD handeln.
Die Junge Landsmannschaft Ostpreußen (JLO) organisierte die Veranstaltung. Und der NPD Landesverband Sachsen übernahm die Schutzherrschaft über die Veranstaltung.
Etwa 7000 Anhänger der rechten Szene versammelten sich gegen Mittag bei der Semperoper in Dresden. Anschließend setzten sie sich zum Trauermarsch durchs Stadtzentrum in Bewegung. Sie marschierten zu klassischer Trauermusik, die durch die ganze Innenstadt hallte. Polizisten aus mehreren deutschen Bundesländern waren im Einsatz, um Ausschreitungen und ein Aufeinandertreffen mit linken Gegendemonstranten zu verhindern.
Der Trauermarsch galt den hunderttausenden deutschen Opfern der alliierten Bombardierung der Stadt vor 60 Jahren. Am Ende des Marsches hatten sich ein paar hundert Linksradikale unter kommunistischen und zionistischen Fahnen versammelt, um gegen die Rechten zu demonstrieren. Die Polizei konnte die beide Gruppen im wesentlichen von einander entfernt halten. Rund 50 Anhänger der "autonomen Szene" wurden wegen Gewalttätigkeiten in Gewahrsam genommen. Bei der Kundgebung zu Beginn sprachen NPD-Chef Udo Voigt, der Fraktionschef im sächsischen Landtag, Holger Apfel, der Chef der DVU, Gerhard Frey, und Franz Schönhuber, Ex-Chef der Republikaner und heute NPD-Berater. Alle vier wiesen auf die tatsächliche Opferzahl von mindestens 200.000 bei den Bombenangriffen auf Dresden hin und Verurteilten die Beschönigungsversuche der Systemparteien und ihrer Medien.
Schönhuber ging sogar soweit, die alliierten Bomberpiloten mit KZ-Aufsehern zu vergleichen. Apfel hingegen betonte die Singularität der Katastrophe von Dresden.
[13. Februar 2005]
_____________ Dresden, 13. Februar 2005, zum Gedenken an den 60. Jahrestag des Bombenholocaust (300.000 Opfer)
Aber es gibt noch etwas anderes, etwas erfreuliches und bedenkenswertes zu berichten, was wohl im allgemeinen Trubel nicht die gebührende Beachtung gefunden hat: Ich meine den Umstand daß sich schlagartig zu Beginn der Veranstaltung und des Trauermarsches, trotz gegenteiliger Prognosen aller Wetterfrösche, die Schnee- und Regenwolken verzogen, der Himmel aufklarte und herrlicher Sonnenschein die Deutschen, die es noch sein wollen, bei ihrem Gedenken an die Opfer des alliierten Bombenterrors und Massenmordes begleitete. Im Augenblick unserer Abfahrt von Dresden jedoch, setzt das vorausgesagte Schmuddelwetter mit Schnee- Regenfällen und starkem Wind wieder ein.
Sollten wir diesen Umstand nicht als ein Zeichen von Kräften erkennen, die auch im unsichtbaren Bereich der Realität auf unserer Seite stehen und nur darauf warten, daß wir tätig werden?
Mit volks- und reichstreuen Grüßen,
Klaus Kaping
info@alsoAttac.de
http://www.alsoattac.de/____________ Liebe Kameradinnen und Kameraden!
Die jährliche Gedenkveranstaltung mit Trauermarsch aus Anlaß der Vernichtung Dresdens vor nunmehr sechzig Jahren fand am Sonntag mit sehr starker Beteiligung statt. Während es im letzten Jahr nach meine Zählung noch zwischen 2.000 und vielleicht höchstens 2.200 Personen waren, waren es diesmal um 5.000. Der „runde“ Jahrestag mag dazu beigetragen haben, wenngleich das Verdienst wohl weniger dem Kalender zuzuschreiben ist als dem vorherigen öffentlichkeitswirksamen Auftreten der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag.
Auf der Straße unmittelbar neben diesem Landtagsgebäude (um das herum es in Sachsen keine Bannmeile gibt) fand die Auftaktkundgebung statt, auf der der Anmelder Alexander Kleber von der Jungen Landsmannschaft Ostpreußen (JLO), der nationale Liedermacher Frank Rennicke, der ehemalige Bundesvorsitzende der Republikaner, Franz Schönhuber, der Bundesvorsitzende der Deutschen Volksunion (DVU), Dr. Gerhard Frey und der Stellvertretende Parteivorsitzende der NPD und Fraktionsvorsitzende der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Holger Apfel, zu Wort kamen. Darüber hinaus kamen mit Grußbotschaften Kameraden aus Österreich, der Schweiz und Italien zu Wort.
Während der Wetterbericht für den ganzen Tag Regen vorausgesagt hatte und auf der Anreise diese Voraussage sich zu bewahrheiten schien, kam, kaum daß wir in Dresden angekommen waren, die Sonne durch. Sie hielt sich auch bis kurz vor Ende der Veranstaltung, so daß das Wetter zwar kalt, aber durchaus angenehm war. Auf jeden Fall ungleich viel angenehmer, als die Meteorologen vorhergesagt hatten. Vielleicht war es das, was Linksradikale dazu bewog, unter anderem ein Transparent mit der Aufschrift „Odin ist scheiße!“ zu zeigen. Sie müssen es sehr eilig gemacht haben, als sie erkannten, daß die Wettergottheit eindeutig mit uns war! Flexible Jungs, recht einfallsreich, auch wenn man ihnen textlich-inhaltlich natürlich nicht zustimmen kann....
Der Trauermarsch, der zweimal über die Elbebrücken und durch Teile der Neustadt führte, verlief mit nur geringen Zwischenfällen. Einmal mußte der Zug ungefähr eine halbe Stunde warten, bis die Polizei unter Androhung von Wasserwerfereinsatz und mit „einfacher körperlicher Gewalt“ leichte Feindkräfte von einer der Brücken verdrängt hatte. An anderer Stelle präsentierte die Antifa sich nicht nur mit USA- und Israelfahnen oder den üblichen Sprechchören, sondern auch mit vereinzelten Böllerschüssen und Flaschen- oder Steinwürfen. Das war recht bedeutungslos; von Personen- oder Sachschäden ist mir nichts bekannt.
Auf der Abschlußkundgebung sprachen der Parteivorsitzende der NPD, Dipl. Politologe Udo Voigt, sowie der nationale Aktivist Dipl. Ing. Peter Naumann, und ein Vertriebenenfunktionär, dessen Name mir peinlicherweise entfallen ist. Sollte es noch weitere Redner gegeben haben, so ist mir das leider entgangen. Denn der Veranstalter hatte vorsorglich zwar ein paar Mobil-Toiletten aufgestellt; da deren Zahl wohl aus Kostengründen nur drei betrug, hatte sich davor eine sehr lange Schlange gebildet. Und wegen eines entsprechenden menschlichen Bedürfnisses verbrachte ich rund eine halbe Stunde in dieser Schlange, so daß mir ein paar Einzelheiten der Abschlußkundgebung entgingen.
Beim Abrücken von der Veranstaltung wurden einzelne Reisebusbesatzungen in kleinere Zwischenfälle mit antifaschistischen Kräften verwickelt; auch auf uns flogen von einer Brücke ein paar Steine. Sonderlich viel Schaden wurde nicht angerichtet; meines Wissens wurde lediglich eine Kameradin verletzt, die noch vor Ort provisorisch verarztet werden konnte, aber ihre Platzwunde wohl später nähen lassen mußte.
Die Rückfahrt des Hamburger Reisebusses gestaltete sich wegen eines geplatzten Reifens und später einsetzenden heftigen Schneesturms langwieriger als gedacht, war aber ohne wirklich schlimme Hindernisse.
So erwies sich die diesjährige Veranstaltung in Dresden als ein herausragender Erfolg, wenngleich einige nachfolgende kritische Anmerkungen erforderlich sind.
Anmerkung:
Noch immer nicht begreiflich ist mir, wieso die Veranstaltung in diesem Jahr einen Schirmherrn brauchte, nachdem sie in den vergangenen Jahren sehr gut ohne ausgekommen ist.Noch eine Anmerkung:
Da der Schirmherr nun einmal ein durchaus bekanntes Mitglied einer in letzter Zeit durchaus noch bekannter gewordenen Partei ist, entsteht mit einer solchen Wahl natürlich bis zu einem gewissen Maße der Eindruck, daß die Veranstaltung parteipolitisch vereinnahmt worden sei. Bei rein politischen Veranstaltungen, die sich mit gegenwarts- oder zukunftsbezogenen Themen befassen, ist so etwas ja durchaus in Ordnung. Bei einer Gedenkveranstaltung mit Trauermarsch würde ich so etwas allerdings für weniger passend halten.Eine dritte Anmerkung:
Die Besetzung der Rednerliste sollte offenbar dem Ausdruck des Volksfront-Gedankens dienen. Das ist soweit ja auch ganz in Ordnung, Wenn es aber so verstanden werden sollte, dann ist bei der Volksfront ein Übergewicht von Kräften, die bürgerlicher als die NPD sind, gegenüber Kräften, die radikaler als die NPD sind, festzustellen. Im Sinne einiger vormals parteifreier Initiatoren bzw. Mitinitiatoren der Volksfront muß man das wohl als eine Art von Schieflage ansehen.Eine vierte Anmerkung,
kursierende Zahlen betreffend:
Beim Abmarsch der Teilnehmer zählte ich 4.250 Personen. Meine Zählmethode bei ungeordneten Menschenmengen ist eine „konventionelle“, also eine, bei der eher weniger als mehr Leute gezählt werden. Daher lasse ich eine Fehlermarge von 10 bis 15 Prozent nach oben gelten, so daß es durchaus bis zu 5.000 Personen hatten sein können. Eine wohl etwa zeitgleich erfolgte Zählung durch einen Ordner soll nach meinen Informationen bei 708 Reihen a jeweils zwischen sechs bis sieben Personen ergeben haben, also auch eine Zahl von zwischen deutlich über 4.000 und bis knapp an 5.000 Personen heran. Später kursierten höhere Zahlen. Die teilweise erhebliche Differenz versuchte man durch Zuzug während des Umzuges zu erklären. Einen solchen Zuzug mag es gegeben haben, aber schwerlich in einer Größenordnung von mehreren tausend Teilnehmern. Auch wurde zeitweilig verbreitet, ein Nachrichtensender (wohl N 24) habe in seinem Video-Text von 8.000 Teilnehmern gesprochen. Tatsächlich sind mir drei Videotextmeldungen definitiv bekannt, die während des Umzuges bzw. bis zu dessen Ende veröffentlicht wurden, und zwar von NDR, N 24 und Kabel 1. Diese waren – in chronologischer Reihenfolge – 3.000, zwischen 5.000 und 7.000 und dann wieder 5.000. Die erste Zahl mag sich auf einen frühen Zeitpunkt der Veranstaltung bezogen haben, wo noch nicht alle Teilnehmer eingetroffen waren. So etwas passiert bei Pressemeldungen häufig. – SPIEGEL ONLINE berichtete von 6.000, die JUNGE WELT (unter Berufung auf die Aussagen von „antifaschistischen Kreisen“) von 7.000 bzw. über 7.000.
Der Veranstalter selber äußerte kurz vor dem Ende des Umzuges die Absicht, von 6.000 Teilnehmern als „offizieller“ Zahl auszugehen.Hamburg, den 14. Februar 2005
Grüße
Christian Worch
worch@freier-widerstand.net
Gedenken an die Bombenopfer von Dresden Am 14. 2. 2004 fand die traditionelle Gedenkfeier für die Bombenopfer in Dresden (Sachsen) statt. Dem Aufruf der JLO (Junge Landsmannschaft Ostpreußens) folgten mehr als 2000 Patrioten die vom Zwingerteich aus durch Dresden marschierten. Mehrere Linksradikale versuchten die friedliche Demonstration zu stören, was aber von den anwesenden Polizeikräften verhindert wurde.
[14. Februar 2004]
_______________ In den letzten Jahren hatte die Demonstration der JLO Sachsen aus Anlaß des Terror-Bombardements auf Dresden im Februar 1945 ständig Zulauf. Mit Spannung wurde dieses Jahr spekuliert, wie es denn sein würde, wenn sie einmal nicht an einem Werktagabend, sondern an einem Sonnabend stattfinden würde.
Zum vorgesehenen Anfangszeitpunkt um 12.oo Uhr war bereits absehbar, daß die Ergebnisse der Vorjahre erkennbar übertroffen werden würden.
Mit Rücksicht auf die starke Anreise wurde ein wenig später begonnen als vorgesehen. Es sprachen der Veranstalter Alexander Kleber und der Arzt Dr. Rigolf Hennig. Es sang, spielte und sprach der Barde Frank Rennicke. Dann setzte sich der Zug in Bewegung. Erst von da ab war eine Zählung möglich; vorher war allenfalls zu schätzen. Meine Grobzählung ergab 1.990 Teilnehmer; es mögen wegen konservativer Zählweise leicht auch zehn bis maximal fünfzehn Prozent mehr gewesen sein. Kursierende Zahlen von 3.000 halte ich für übertrieben. Erste Medienberichte sprechen übrigens auch von 2.000.
In gemessen-langsamem Trauerschritt ging es über die Elbebrücken in die Neustadt, mitten durch ein teilweise von Linken dominiertes Viertel, und dann neuerlich wieder über die Elbe. Längs des Weges traten immer wieder kleinere Gruppen von Antifaschisten in Erscheinung. Unter dem Strich werden sie gerade einmal an hundert Leute herangekommen sein, von denen sich von der Aufmachung her vielleicht ein Dutzend "militant" gefühlt haben mag. - Außerdem gab es nach Medienberichten eine Gegendemonstration, die wohl eher bürgerliche Prägung hatte, sprich von den üblichen "gesellschaftlich relevanten Gruppen" organisiert gewesen sein soll. An dieser haben angeblich tausend Menschen teilgenommen. Ob die Zahl realistisch ist oder ob die Medien damit der etablierten Politik "in die Tasche gelogen" haben, kann zur Zeit nicht beurteilt werden. Sicher ist jedenfalls, daß sie deutlich weniger waren als wir; höchstens die Hälfte oder eher weniger als die Hälfte von uns.
Am gleichen Ort wie im letzten Jahr fand die Abschlußkundgebung statt.
Hier sprachen der Parteifunktionär Holger Apfel, der frühere Jagdflieger Reinhold Leidenfrost und der Rechtsanwalt Jürgen Rieger. Den Beschluß bildete neuerlich der Barde Frank Rennicke. Dieser sollte übrigens am Abend noch einen Liederabend vor interessiertem Publikum gestalten. Leider wurde - wohl aufgrund des "politischen Drucks" - der angemietete Saal kurzfristig gekündigt. Das ist bedauerlich, denn das Interesse des Publikums an musikalisch-künstlerischem Vortrag ist zweifellos größer, wenn es sich diesen im geheizten Saal anhören kann und nicht bei winterlich feucht-kaltem Wetter auf offener Straße.
Trotz solcher Behinderung gingen die Teilnehmer mit dem guten Gefühl auseinander, daß die natürliche Empörung über die Bombardierung einer wehrlosen, mit Flüchtlingen überfüllten Stadt stärker ist als die Aufrufe offizieller Kreise, den Trägern echter und unverfälschter Erinnerung entgegenzutreten.
Sehr zu loben ist auch das ständige Engagement der Veranstalter. Beeindruckend war die Schilderung von Alexander Kleber, daß er vor einigen Jahren den ersten Trauermarsch zur Erinnerung an das Terror-Bombardement und den Massenmord an Wehrlosen mit gerade zwanzig Teilnehmern begonnen hat. Bedenkt man, welch machtvolle Manifestation sich aus diesen ersten kleinen Anfängen entwickelt hat, so kann man sagen, daß die Kameraden aus Dresden und Umgebung auf dem allerbesten Wege sind. Es beweist sich einmal mehr die geschichtlich verbürgte Wahrheit, daß immer nur einige wenige mit gutem Beispiel vorangehen müssen, um dann die Bresche zu schlagen und die Massen zu mobilisieren. Lobenswert ist auch der Umstand, daß diesmal nicht historisch genau am Termin 13. Februar festgehalten worden ist, sondern die Veranstaltung mit Blick auf das kalendarische Wochenende auf den 14. Februar verlegt worden ist. Wobei nicht unerwähnt bleiben soll, daß Kameraden und interessierte Bürger aus Dresden auch am Freitag schon öffentlich demonstriert haben. Vom zahlenmäßigen Ergebnis her mag die Freitags-Demonstration ins Hintertreffen geraten sein, aber besonderes Lob gebührt den Menschen, die binnen zweier Tage gleich zweimal der ungeheuerlichen Leiden und Opfer unseres Volkes gedacht haben und die damit ein Zeichen gegen den Trend unserer Zeit gesetzt haben.
Wegen der Regelmäßigkeit der Durchführung und wegen der wachsenden Resonanz darauf hat die Erinnerung an den alliierten Luftmord von Dresden sich als ein zentraler Termin des Nationalen Widerstandes fest etabliert. Damit wird diese Veranstaltung - gleich denen in Wunsiedel und in Halbe - als Erinnerung an die Vergangenheit zu einem festen Faktor in der Bewältigung der Gegenwart und vor allem der Gestaltung der Zukunft.
15. Februar 2004
Christian Worch
chworch@t-online.de_____________ Gedenken an den alliierten Massenmord
Auch am Abend des 13. Februar 2003 fand der alljährliche Trauermarsch der JLO (Junge Landsmannschaft Ostpreußen) in Dresden zum 58. Gedenktag an die über 200.000 Opfer des anglo-amerikanischen Bombenangriffes auf Dresden statt. Bereits im Vorfeld des Trauermarsches gab es bezeichnende Begebenheiten, so kündigte ein „Komitee gegen Deutschtümelei“ an, mit Böllern und Konfetti den Massenmord zu feiern und beim einsetzenden Glockenläuten zur Erinnerung an den Beginn des Bombenabwurfes mit Sekt anzustoßen. Jedoch erschienen zu dieser Veranstaltung gerade einmal 10 Personen.
Am Trauermarsch der JLO nahmen in diesem Jahr über 1200 Bürger teil. Ein Meer von Fackeln sollte die Erinnerung wachrufen. Fahnenträger mit Flaggen der deutschen Gaue und anderer Nationen führten den schweigenden Marsch an. Nach der Kundgebung mit einigen Redebeiträgen sangen alle gemeinsam das Lied vom „Guten Kameraden“. Auch der diesjährige Trauermarsch verlief also zur vollsten Zufriedenheit von Organisatoren und Teilnehmern.
Auch die Antifa-Dresden wollte für diesen Abend ein zu ihr passendes Scherflein beitragen, und so entglasten etwa 40 von ihnen eine Straßenbahn, in welcher sich 10 Teilnehmer des Trauermarsches befanden. Allerdings bemerkten diese 40 Gewalttäter nicht, daß sich weitere 80 Teilnehmer des Trauermarsches in der Nähe befanden, welche die Antifaschisten stellten und der Polizei übergaben.
Eine Dokumentation über den Trauermarsch von Dresden und dessen historischen Hintergrund findet man auf der Netzseite http://massenmord.da.ru.
________________ Gedenken an Bombenopfer in Dresden
Die Einwohner von Dresden haben am 13. 2. 2002 der Zerstörung ihrer Stadt vor 57 Jahren gedacht. Am 13. Februar 1945 um 21.45 begannen die britisch-amerikanischen Bombenangriffe auf Dresden. Die Innenstadt Dresdens wurde vollständig zerstört und über 200000 Menschen kamen ums Leben.
Die Gedenkveranstaltungen hatten am Vormittag mit dem 5. Dresdner Friedenslauf begonnen.
Auf dem Heidefriedhof legten Vertreter der Stadt und der Landesregierung Kränze nieder. An der Gedenkfeier am Mahnmal für die Opfer der Bombennacht nahmen auch Vertreter der Botschaften der USA und Großbritanniens teil. Oberbürgermeister Roßberg wertete dies als eine wichtige Geste der Versöhnung. Bürger der Stadt und Teilnehmer des Friedenslaufes erinnerten ebenfalls mit Blumen an die Opfer. Ein zentraler Ort des Gedenkens ist die Frauenkirche im Zentrum der Stadt, als Ruine ein halbes Jahrhundert Mahnmal an die Bombennächte im Februar. Am Nachmittag wurde darin zu "Gesprächen und Begegnungen" eingeladen. Die Gewölbe waren bis in die Nacht hinein geöffnet.
Am Abend gab die Dresdner Philharmonie ein Konzert im Kulturpalast, die Staatskapelle spielte in der Semperoper. In der Kreuzkirche fand ein Ökumenischer Gottesdienst statt. Zum Zeitpunkt des ersten Angriffs, um 21.45 Uhr, läuteten alle Kirchenglocken in Dresden. Politische Kundgebungen an den beiden Tagen wurden untersagt. Trotzdem folgten mehr als 1000 Menschen dem Ruf der Jungen Landsmannschaft Ostpreußen und nahmen am Abend des 13. 2. an einer Gedenkveranstaltung der Opfer teil. Diese Demonstration vom 13. Februar gehört ohne Zweifel zu den erfolgreichsten dieser Art in Dresden. Die Tradition dieser Veranstaltungen von Seiten des nationalen Spektrums eigene Gedenkdemonstrationen für die Opfer des Dresdener Bombenholocaustes zu initiieren begann 1998. Waren es anfangs wenige hundert Menschen die den Aufrufen der Jungen Landsmannschaft Ostpreußen folgten, so wuchs ihre Zahl mit den Jahren. Vorgestern stellte man jedenfalls sogar die offiziellen Gedenkfeierlichkeiten der Stadt Dresden weit in den Schatten. Kein Wunder wenn die sächsische Presse die Demonstration der Landsmannschaft nur am Rande erwähnte.
[13. Februar 2002]
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Gedenkfeier zum 55. Jahrestag der Zerstörung Dresdens Mehrere tausend Menschen nahmen am 13. Februar 2000 vor
der Ruine der Frauenkirche in Dresden an einer Gedenkfeier zum 55. Jahrestag des Angriffes englischer und amerikanischer
Bomber auf Dresden teil.Nach einem Gedenkgottesdienst übergab der Herzog von Kent ein neues Kuppelkreuz im Wert von über einer Million DM, das mit Mitteln des Dresden Trust Dr. Alan Russels hergestellt worden war. An der Herstellung des Kreuzes arbeitete auch ein Londoner Silberschmied, dessen Vater als Bomberpilot bei den Angriffen vom 12. bis 14. Februar 1945 beteiligt war.
Bei der Feier war auch Bundeskanzler Schröder anwesend, der jedoch taktvoll genug war, nicht das Wort zu ergreifen. Dagegen entblödete sich der Ministerpräsident Sachsens, K. Biedenkopf nicht, in seiner Ansprache den Bombenangriff auf die Lazarett- und Flüchtlingsstadt Dresden mit dem Luftangriff auf die Rolls Royce Rüstungsbetriebe in Coventry 1940 zu rechtfertigen.
Neben dem Herzog von Kent sprach auch der Initiator des "Dresden Trust" in tadellosem Deutsch Worte der Ermahnung und des Gedenkens zu den Anwesenden.
[13. Februar 2000]
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Gedenkfeier in Dresden am 13. Februar 2000 vor der
Frauenkirche, die wieder aufgebaut werden soll.