Widerstand gegen Überfremdung und Umvolkung
Eine Glosse von Soslan Khan Aliatasi

Wir befinden uns in einer Zeit der Umbrüche – und am Scheideweg. Wir leben in einer Demokratie, die keine ist, denn nicht der Wille des Volkes – des eigentlichen Souveräns in einem Lande – sondern der Wille von Systemparteien und von Lobbies geschieht. Nein, dieser Artikel ruft zu keinerlei gewaltsamen Aktionen auf – es sei denn, man bezeichnet den Widerstand durch Kultur (und damit zusammenhängendem täglichem Leben) als gewaltsame Aktion. Das aber wäre in sich bereits absurd. Leider ist dem System nichts zu absurd, um an der Macht zu bleiben – aber das ist nicht in erster Linie unser Thema. Unser Thema ist: Wie leiste ich in dieser unseligen Zeit wirksamen und erfolgreichen Widerstand? 

Widerstand – wogegen?

Wo bleibt die autochthone Kultur? Fragen wir uns einmal, warum in der real existierenden BRD und in Österreich kaum mehr einheimische Kultur, Sprache und Lebensgewohnheiten gepflegt werden. So ist in einem Artikel der Jungen Freiheit folgender Satz zu lesen: »Überliefert ist etwa die Äußerung eines jungen Deutschlehrers aus Gießen, der sich dafür rechtfertigte, seine Schüler immer wieder als “Kids” zu bezeichnen: “Ich glaube nicht, daß die deutsche Sprache etwas so Bedeutendes darstellt, daß man sie unbedingt erhalten müßte.”«  Die Deutsch(en)feindlichkeit, die durch die Sieger von 1945 in die Köpfe der Deutschen gehämmert wurde – was durch die Frankfurter Philosophenschule noch verfestigt wurde – zeigt sich sogar bei Deutschlehrern. Es erhebt sich dringend die Frage, warum dieser charaktergewaschene Lehrer Deutsch unterrichtet, wenn er die Sprache für so unwichtig hält. Es geht aber nicht nur um die Sprache – wenngleich ihr ein ganz wichtiger Aspekt des Widerstandes zukommt.

Die Lösung des Problems ist schon ein wenig nähergerückt, wenn man erkannt hat, wogegen man sich wehren sollte. Mit einem versuchten gewaltsamen Umsturz ist nichts auszurichten – selbst wenn er gelänge. Zum Bespiel ist die »Verausländerung« aller Lebensbereiche gerade dort tief verwurzelt (worden), wo sie überhaupt nichts zu suchen hat: in den Köpfen der autochthonen Bevölkerung. Ich schreibe bewußt “Bevölkerung” und nicht “Volk”, da es eine gewaltige Umvolkung gegeben hat, die weiterhin (nach dem Willen der Systemparteien) anhält.
Doch in diesen fremden Bestandteilen der Staatsbevölkerung hat sich kaum etwas bewegt: Sie sind nun einmal Türken, Kurden, Nigerianer, Iraker oder – wissen die Götter – woher sie kommen. In deren Köpfe konnte man die Globalisierung nicht hineinhämmern – vielerorts bilden sie “Parallelgesellschaften”. Nur die Autochthonen konnte man »charakterwaschen«. Diese armen Wichte haben die Lüge der “Globalisierung als Chance” internalisiert und glauben tatsächlich, durch Anpassung an den “Mainstream” »besser« geworden zu sein und verachten den Patrioten. Nein – das ist kein Lamento der üblichen Art. Wollen wir lieber sehen, was man tun kann, um zu seinen eigenen Wurzeln zurückzufinden und wie man tatsächlichen Widerstand leisten kann.

Die politische Seite des Problems will ich einer weiteren Glosse aufsparen, da diese sehr komplex – wenngleich dennoch sehr einfach zu benennen ist. Die Vernichtung aller autochthonen Kultur und Kunst ist die Methode, wie man ein Volk am leichtesten auslöschen kann. In Österreich ist Deutsch als Amtssprache festgelegt. Das heißt: Die Amtssprache ist eigentlich die Sprache, die jeder Österreicher beherrschen muß. Also gilt, daß jeder Ausländer, der eingebürgert wird und die österreichische Staatsbürgerschaft erhält, die Amtssprache (oder eine der Minderheitensprachen, wenn er aus dem Sprachraum einer der österreichischen Minderheiten käme) beherrschen müßte.  Die Minderheitensprachen sind im österreichischen Staatsvertrag von 1955 und in zahlreichen Verordnungen über die genauen Regionen festgelegt. Wenn man in Wien in manchen Bereichen in der U-Bahn fährt, sind oft die Stationsansagen die einzigen deutschen Worte. Da erübrigt sich jeder Kommentar. Was nun können wir Patrioten tun?

Stehen wir zu unserer eigenen Sprache und verwenden wir sie korrekt! Lesen wir gute deutschsprachige Literatur und machen wir nicht jeden Unsinn von Fernseh- und sonstigen Medienjournalisten mit. Vermeiden wir jeden Anglizismus, folgen wir nicht der allgemeinen Verluderung der deutschen Sprache. Das ist ein erster Anfang des Widerstandes. Die Sitten fremder Völker passen ausschließlich in deren Heimatländer. Diese fremden Völker übernehmen in ihrem Land ja auch nicht unsere Sprache und unsere Sitten.

Ein mongolisches Sprichwort sagt: “Laß Deine Sitten und Gebräuche zuhause, wenn Du in die fremde Horde ziehst.” Das sollte für alle Völker gelten…
 

Der Widerstand  (Teil 2)

Nunmehr leben wir in der Zeit der Krisen und Umbrüche. Selbst dem unbedarftesten Zeitgenossen ist unbehaglich bei dem Gedanken, was alles auf uns – gemeint sind Österreich und die real existierende BRD – zukommen wird. Sei es nun die Arbeitslosigkeit, von der viele Arbeitnehmer bereits betroffen sind, oder seien es die wirtschaftlichen Zusammenbrüche von bislang florierenden Unternehmen, man bemerkt, daß es mit dem neokonservativen Kapitalismus nur eine Richtung geben kann: Bergab. Politisch ist es nicht viel anders. Die Systemparteien haben alles in ihrer Macht Stehende getan, um ihre Pfründen zu sichern und kämpfen (oft mit sehr unlauteren Mitteln) um ihren Machterhalt. Wer oder was ist auf der Strecke geblieben? Das Volk, der einzelne Mensch. Wie konnte das geschehen, und wie kann man dagegen erfolgreichen Widerstand leisten? Gewaltsamer Widerstand scheidet aus – er würde nur unnötiges weiteres Leid verursachen. Allerdings kann es zu gewaltsamen Aufständen kommen, wenn die ohnehin bereits aufgeheizte Stimmung in Wut umschlägt – ausgenützt von verbrecherisch aufwiegelnden Agitatoren. Und solche Agitatoren gibt es (vor allen von politisch links stehender Seite) mehr als genug.

Das Aufkommen von gewaltsamen Aufständen ist ein Aspekt einer völlig falschen Politik. Die Menschen sind verunsichert, oft arbeitslos und ohne jegliche Zukunftsperspektive. Sie sind ohne irgendeinen Halt, abgeschnitten von den eigenen Wurzeln, sehen sie sich in eine Welt ohne jegliche Hoffnung geworfen. Das hat die “Globalisierung” den Menschen gebracht – und nicht etwa bessere Berufsaussichten oder gar ein besseres Leben. Der Mensch ist kein Mensch mehr, er ist nicht einmal mehr ein “Arbeiter” – er wird nur mehr als “human resource” bezeichnet. Und damit ist er zur beliebigen Nummer degradiert worden. Die Umvolkung tut ihr Übriges dazu, daß der autochthone Mensch in Österreich und der real existierenden BRD keine Wurzeln mehr hat – oder zumindest keine mehr erkennt. Patriotismus wird aus lauter “Political Correctness” heute von diversen Seiten mit “neonazistischer Wiederbetätigung” gleichgesetzt und damit quasi verboten. Kein Baum kann ohne seine Wurzeln leben – ein Volk auch nicht. Die gewachsene Kultur wird verunglimpft, weil sie den Menschen dazu bringen könnte, selbst zu denken – und sich zu wehren. Alle müssen nach der Ansicht gewisser Gruppierungen “gleich” gemacht werden. In der Natur existiert an sich nichts Gleiches – das “Gleichmachen” ist daher widernatürlich. Die Ergebnisse sind alarmierend.

Kultur darf nicht mehr nach Kultur aussehen, um nicht den Hautgout des Elitären zu bekommen. Politik muß zur Unterhaltung werden, um sie konsumierbar zu machen. Das ist keine neue Entwicklung, sondern die Folge der von der Frankfurter Philosophenschule vorangetriebenen Entwicklung. In Österreich und der real existierenden BRD sind Künstler Leute, die schreiben, spielen, singen, malen oder was auch immer – aber ihren Mund halten sollen. Vor allem, wenn sie für die autochthone Kultur eintreten und nicht in den allgemeinen Multikulti-Wahn einstimmen oder gar mit verständlicher Kunst gegen die (Un)Kultur der Belanglosigkeit, der Verzweiflung und des Nihilismus ankämpfen. Was kann nun der einzelne Autochthone an Widerstand gegen diese zum Untergang führende “Globalisierung” und Überfremdung (beziehungsweise: Umvolkung) tun?

Der aktive Widerstand

Der Einfachheit halber beginnen wir beim Einzelnen und dem was er tun kann und soll. Er kann beispielsweise öfter das berühmte “Narrenkastel” (den Fernsehapparat) abschalten und lesen. Die Fernsehprogramme sind derart gestaltet, daß sie maximal dem Niveau eines Zwölfjährigen entsprechen. Das ist nicht nur eine Unterforderung des Menschen – das ist absichtsvolle Verblödung. Ursprünglich hatten die staatlichen Fernsehanstalten einen Bildungsauftrag wahrzunehmen – davon ist nichts geblieben als die Einhebung von Zwangsabgaben. Ist der Fernsehapparat abgeschaltet, hat man wertvolle Zeit gewonnen, selbst zu denken, mit Anderen zu sprechen und zu diskutieren, wertvolle Literatur zu lesen und sich selbst weiterzubilden. Die Systemparteien und Lobbies sehen das gar nicht gerne – sie sind nur am Machterhalt interessiert, und Selbstdenker gefährden diesen ganz akut. Auch fürchten die Mächtigen, daß das Volk nicht nur die Systemmedien – in diesem Fall die Zeitungen – lesen und auf andere Informationsquellen zugreifen. Daher werden mit fadenscheinigen Begründungen Gesetze zur Zensur des Weltnetzes (Internet) erlassen. Metternich und KGB sowie die STASI sind die Vorblder...
 

Der Widerstand  (Teil 3)

Abgesehen davon, daß wir aktiven Widerstand gegen die Überfremdung und Umvolkung sowie gegen die (Un)Kultur der Hoffnungslosigkeit und des Nihilismus dadurch leisten können, daß wir die Systemmedien mit ihren zensurierten Nachrichten vermeiden und selbst denken, können wir noch einiges an weiteren Widerstandshandlungen setzen. Beginnen wir mit dem Einfachsten. Das Einfachste an Handlungen ist es, korrektes gutes Deutsch sowohl zu schreiben als auch zu sprechen – wobei natürlich auch gegen die Anwendung des lokalen Dialektes nichts einzuwenden ist, vorausgesetzt, man beherrscht auch das korrekte Hochdeutsch. Des Weiteren kann man im persönlichen Gespräch immer wieder einfordern, daß der Gesprächspartner deutsche Wörter anstatt unnötiger Anglizismen verwendet. Noch wirksamer ist es natürlich in öffentlichen Diskussionen und Seminaren, wenn man die korrekte Eindeutschung von unverständlichem Fachjargon einfordert. Vorerst wird man sich nicht besonders beliebt machen – aber es ist wirksam. Vor allem kann man damit überprüfen, ob der Vortragende selbst versteht, wovon er spricht. Mit Fachjargon gehen vor allem die Leute hausieren, deren Wissen eher mangelhaft ist – oder die unnötig beeindrucken wollen. Beispiel gefällig?

Meredith Haaf (Elevin der Süddeutschen Zeitung) als Co-Autorin im Buch “Wir Alpha-Mädchen” schreibt in der Ich-Form, was typisch ist für ihre Altersgruppe (sie ist 26), sie polemisiert tendenziell feministisch und fürchtet „rhetorisch gut geschulte Rechtsradikale“. Sie resümiert: „Im Grunde wissen wir gar nicht, wie man politische oder ökonomische Ordnungen kritisiert oder verteidigt, denn wir haben das Mantra, daß es keine Alternativen zur Marktwirtschaft gebe, zu stark verinnerlicht.“

Zu recht fürchtet sie rhetorisch geschulte Menschen (nicht nur Rechtsradikale) – schließlich stammt sie aus einer Generation, der man alle vernünftigen Ideale vorenthalten hat, einer Generation, die ihr (Ersatz)Leben in Weltnetzplattformen wie »facebook« oder »twitter« findet. Diese Generation ist von den Systemmedien gleichgekämmt worden – sie geht am realen Leben vorbei, wozu sie durch Unwissen verdammt ist. Der deutschen Sprache nur mehr rudimentär fähig, wird mit hohlen Phrasen, die vor “political correctness” nur so triefen, versucht, etwas von sich zu geben, was meist inhaltsleer ist. Fehlende Inhalte versuchen viele Angehörige dieser jungen Generation durch Schlagworte zu ersetzen – wie sie es von den Systemparteien gewohnt sind. Wir haben uns nun ausgiebig mit der Sprachverluderung beschäftigt – lassen wir es dabei nun genügen – wenden wir uns weiteren Möglichkeiten des Widerstandes zu.

Ist es denn tatsächlich nötig, den neuesten Modeerscheinungen hinterherzulaufen? Wer das tut bezeugt damit, daß er nicht wirklich zum selber Denken fähig ist. Oftmals ist solide Kleidung – womöglich maßgeschneidert – auf längere Sicht sogar billiger als der ganze Modetand, der zwar vorerst billig erscheint, aber ob seiner geringen Haltbarkeit genau so viel kostet (oder sogar mehr) und Menschen in die “Nonkonformistenuniform” steckt. Besonders sinnentleert erweisen sich Kleidungsstücke, die mit Werbesprüchen oder ebensolchen Emblemen versehen sind. Warum soll ich als Patriot für eine Firma – oder gar einen multinationalen Konzern – werben, der meiner Ansicht durch diese Globalisierung zuwider läuft? Wenn schon Werbung, dann für meine eigenen Ansichten oder meine eigene Firma…
Über das Ende der Genies hatte Joachim Fernau nicht geklagt – nein, er hatte das eher wie ein Arzt diagnostiziert. Das Zeitalter der Masse hat in Europa jeden Impuls getötet, dem noch einmal die Kraft zur Verwandlung hätte innewohnen können. Jene Verwandlungen, die der abendländischen Kultur wie bei der Metamorphose der Pflanze, die Goethe beschrieben hatte, immer neue Formen und Gestalten schenkten, sind nun nicht mehr möglich. Das Gegenwartszeitalter der Masse ist erstarrt, unfruchtbar im Untergehen begriffen. Man hört das nicht gern. Aber es ist so. Stimmt das wirklich? Gerade wir Patrioten meinen, daß dem durchaus Einhalt geboten werden kann. Wir müssen es nur wollen. Wir müssen uns von der Masse abheben – zum Beispiel durch korrekte Kleidung, durch gute Umgangsformen, durch korrekte Sprache, durch Rückbesinnung auf unsere eigene Kultur. Vor allem durch Rückbesinnung auf die eigene Kultur, die für uns Jahrhunderte lang etwas Selbstverständliches war. Dazu aber braucht es solide Bildung und eine Seele, die für die Heimat und ihre Kultur glüht. Etwas – zum Beispiel die Überfremdung – abzulehnen genügt nicht. Gegen etwas zu sein ist viel zu wenig. Wir müssen für etwas sein: für unsere eigene Kultur, für unser eigenes Volk, für unsere eigene Heimat, für unsere eigene Musik, Dichtung, Kunst, etc. Nur so werden wir erfolgreichen Widerstand bilden können. Was aber besonders wichtig ist: wirkliche Patrioten halten zusammen – über alles Trennende hinweg. 

Soslan Khan Aliatasi
office@aliatasi.com

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