Hitler-Restaurant in Indien eröffnet

Am 18. 8. 2006 wurde in der indischen Stadt Navi Mumbai (Neu Bombay) ein Hitler-Restaurant namens "Hitlers Cross" eröffnet. Der Besitzer, Punit Shablok, erklärte, sein Restaurant soll "anders" sein. "Hitlers Kreuz" sei ein Name, den sich die Leute merken würden. "Wir wollen nicht Propaganda für Hitler machen, aber wir wollen den Leuten zeigen, dass wir anders sind, so wie er anders war." meinte Shablok.  Am Eingang zum Restaurant ist ein Poster Hitlers sowie ein Hakenkreuz sichtbar. 

Bei der Eröffnung waren prominente Persönlichkeiten anwesend, u. a. der Bürgermeister vom Navi Mumbai, Manishi Bhoir, und sein Vorgänger, Sanjeev Naik. Bollywood Star Murli Sharma, der unter den Gästen bei der Eröffnung war, erklärte gegenüber der Presse: "Ich fand es amüsant, dieses Poster Hitlers im Restaurant zu sehen."

Jonathan Solomon, der Präsident der Jüdischen Föderation Indiens erklärte, die Eröffnung eines Hitler-Lokales zeige einen Mangel an Verständnis für das Leiden von Millionen Juden, das von einem Mann verursacht wurde. "Wir werden diese Verherrlichung Hitlers unterbinden." drohte Solomon.

[21. August 2006]

Postkarte an Adolf Hitler

Nach einem Bericht von  BBC soll am 9. 2. 2005 dem Bundestag im Berliner Reichstagsgebäude eine Postkarte an Adolf Hitler zugestellt worden sein. Die Anschrift lautete "Fuehrer Adolf Hitler, Reichstag, German Parliament, Berlin, Germany", die Karte wurde von einem Unbekannten in Großbritannien aufgegeben. Von der Deutschen Bundespost wurde auf der Karte vermerkt "nachadressiert wegen unkorrekter Anschrift"..... Deutscher Bundestag 11011 Berlin..
Ein Sprecher der Post erklärte, die Post habe nicht das Recht, Poststücke aus dem Verkehr zu ziehen, nur weil der Empfänger verstorben sei und die Zustellung der Karte sei ein Beweis für die gute Arbeit der Post...

[10. Februar 2005]

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Lottowerbung mit Horst-Wessel-Lied

Das Horst-Wessel Lied wurde Mitte Januar 2005 irrtümlich als Hintergrundmusik für eine Radiowerbung der Lotterie der "Royal Canadian Legion" verwendet. Die Musik wurde von der "Calgary marketing and lottery management company Stride Management", und dem "Legion lottery committee" für gut befunden, erklärte Laurel Harris, die Mediensachverständige der Firma. Die Musik wurde von einem Tonband mit Marschmusik ausgewählt, auf dem keine Titel der Musikstücke angegeben waren. "Wir fanden die Musik ganz passend, aber offensichtlich waren wir nicht richtig informiert."

Am ersten Tag der Ausstrahlung des Werbespots rief der Kriegsveteran Mr. Shevalier bei der Firma an und wies auf den offensichtlichen Irrtum bei der Auswahl des Musikstückes hin.

"Das hätte nie passieren dürfen, deshalb haben wir den Werbespot zurückgezogen" sagte Harvey Shevalier, der Vizepräsident der Legion Alberta. "Es klingt zwar gut, aber es ist nicht die angemessene Art von Musik" fügte er hinzu.

Horst Wessel war Mitglied der SA und NSDAP und wurde 1930 ermordet. Ab 1933 war das Horst-Wessel Lied gemeinsam mit dem Deutschlandlied Nationalhymne. In einer ab 1934 geltenden Anweisung hieß es, daß während der ersten und vierten Strophe die Hand zum deutschen Gruß zu erheben sei. In Österreich und in der BRD ist die öffentliche Aufführung des Horst-Wessel Liedes verboten. Ebenso ist auch die Veröffentlichung des Liedtextes verboten, während die Anfangsworte "Die Fahne hoch..." scheinbar im Zusammenhang mit negativen Äußerungen zum Nationalsozialismus erlaubt sein dürften. Eine Gefahr ist natürlich das Internet; wie soll man erkennen, daß bei es sich bei dem nach Aufruf einer Seite ertönenden marschähnlichen Rythmen um das Horst Wessel Lied handelt, wenn man es vorher - da verboten - noch nie gehört hat ? 

[23. Januar 2005] 

66000 Dollar für Mein Kampf >>

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