Heldengedenken in Riga (Lettland)

Am 16. 3. 2010 wurde in Riga der traditionelle Gedenkmarsch für lettische Mitglieder der Waffen-SS abgehalten. Über tausend  Nationalisten und Veteranen marschierten durch die Innenstadt und legten am Freiheitsdenkmal Kränze nieder. 

Die Gedenkfeier fand statt, obwohl sie von der Stadtverwaltung auf Wunsch zionistischer und kommunistischer Organisationen verboten wurde. 

Riga
Gedenkmarsch in Riga am 16. 3. 2010
 

Heldengedenken in Riga (Lettland)

Am 16. 3. 2009 wurde in Riga der traditionelle Gedenkmarsch für lettische Mitglieder der Waffen-SS abgehalten. Mehrere hundert Nationalisten und Veteranen marschierten durch die Innenstadt und legten am Freiheitsdenkmal Kränze nieder. 
Die Gedenkfeier fand statt, obwohl sie von der Stadtverwaltung auf Wunsch zionistischer und kommunistischer Organisationen verboten wurde. 

Riga
Gedenkmarsch in Riga am 16. 3. 2009

Der Gedenktag erinnert an die Schlacht vom 16. bis 19. März 1944, in der die lettischen Legionäre die Hochebene am Ufer der Velikaja gegen die vorrückende Rote Armee halten konnten. Im Exil beging die Veteranen-Organisation "Daugavas Vanagi"  den 16. März seit 1952, seit 1989 dann auch in Lettland selbst, ohne damit Aufsehen zu erregen. Erst Ende der 1990er-Jahre richtete sich die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf den Umzug – nachdem Russland diesen am 20. März 1998 als „Faschisten-Ehrung“ angeprangert hatte. Dieser Schritt Moskaus ist freilich vor dem Hintergrund der Auseinandersetzungen zwischen Russland und Lettland um die lettische Minderheitenpolitik zu sehen, die kurz zuvor eine neue Eskalationsstufe erreicht hatten. Seitdem das lettische Parlament 1999 den 16. März zum Gedenktag für sämtliche am 2. Weltkrieg beteiligten Veteranen erklärte, kommt es unter den Augen der internationalen Medien jeweils zu Demonstrationen und Gegendemonstrationen. Seit 2002 verzichteten die lettischen Waffen-SS-Veteranen auf ihren Umzug zum Freiheitsdenkmal in Riga. Ihren Part übernahmen jedoch inzwischen jüngere rechtsgerichtete Gruppierungen, so dass sich am 16. März weiterhin unvereinbare Erinnerungen auf der Strasse manifestieren. Bemerkenswert ist dabei, dass die meisten westeuropäischen Systemmedien die russische Empörung über die kollektive Erinnerung der Letten und damit letztlich die sowjetische Interpretation des 2. Weltkrieges im Baltikum übernommen haben

[16. März 2009]

Sowjetdenkmal wurde aus Hauptstadt Estlands entfernt

Das aus dem Zentrum von Tallinn entfernte Standbild wurde auf einem Militärfriedhof außerhalb der Hauptstadt wiedererrichtet. Das Denkmal sei «in guter Verfassung und unbeschädigt», sagte Verteidigungsminister Jaak Aaviksoo am 29. 4. 2007. In der Nacht zuvor hatte die Polizei erneut mehr als 200 meist russischstämmige Randalierer und Plünderer festgenommen.

Allein in Tallinn wurden laut Polizei 150 Personen festgesetzt, die Lage hatte sich im Vergleich zu den vorigen beiden Nächten aber weitgehend beruhigt. In Narva an der Grenze zu Russland wurden 50 gewaltbereite Personen, vor allem Jugendliche, aufgegriffen. Auch aus zwei weiteren Städten wurden Festnahmen und kleinere Zwischenfälle gemeldet.

Befreiung
Demolieren und plündern.......

Zuvor war es offenbar als Reaktion auf den Denkmalstreit und die umstrittene Exhumierung sowjetischer Soldaten auch zu Gräberschändungen gekommen. Medienberichten zufolge gab es Übergriffe auf die Gräber berühmter Esten und auf sowjetische sowie deutsche Soldatengräber. Die baltische Nachrichtenagentur BNS meldete nächtliche Zwischenfälle auf zwei Friedhöfen im Nordosten Estlands, wo deutsche Soldaten begraben liegen. Außerdem sollen Vandalen in Valka an der Grenze zu Lettland ein Grab mit den Leichen von 431 Rotarmisten geschändet haben.

Seit dem 26. 4. Donnerstag wurden rund 1.000 Menschen festgenommen. Ein Student kam bei den Tumulten ums Leben, fast 160 weitere wurden verletzt. Randalierer beschädigten etliche Läden, Büros und Wohnhäuser. Die Unruhen sind die schwersten seit der Unabhängigkeit Estlands von der Sowjetunion 1991.

Der «Bronzene Soldat» soll nach Angaben der Regierung rechtzeitig vor den russischen Feiern zum Jahrestag des Siegs über das Deutsche Reich am 9. Mai auf dem Militärfriedhof wiedererstehen. Es soll eine öffentliche Einweihungszeremonie geben.

Die polnische Regierung forderte die EU dazu auf, Estland im Streit mit Russland zur Seite zu stehen. In Moskau hat es wütende Proteste gegen das Entfernen des Denkmals und die Exhumierung der Soldaten gegeben. Präsident Wladimir Putin sprach von einer «Krisensituation» zwischen beiden Nachbarn. Bundeskanzlerin Angela Merkel rief zur Besonnenheit auf.

Das umstrittene zwei Meter hohe Denkmal war 1947 von der sowjetischen Besatzungsmacht errichtet worden. Viele Esten sehen darin aber eine Erinnerung an die fünf Jahrzehnte währende sowjetische Besetzung ihres Landes sowie der beiden Nachbarstaaten Lettland und Litauen. Etwa ein Drittel der 1,3 Millionen Esten sind während der Besatzungszeit eingeschleuste Russen bzw. deren Nachkommen.

Die Esten hatten das Denkmal jahrelang toleriert. Am 9. Mai 2006 hatten aber russischstämmige Esten bei ihren Siegesfeiern zum Jahrestag des Sieges der Sowjetarmee über das Deutsche Reich (der gemäß EU-Verfassung ein EU-weiter Feiertag werden soll)  sowjetische Fahnen in Tallinn geschwenkt, wovon sich viele Esten provoziert fühlten. Der Vorfall löste eine Debatte um das Standbild aus und führte zu einem Gesetzesentwurf über ein Verbot sowjetischer Symbole.

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Anfang Februar 2007 beschloß das Parlament von Estland mit 46 zu 44 Stimmen, alle Kriegerdenkmäler für die Rote Armee in Estland zu entfernen. Als Begründung wurde angeführt, die Sowjetarmee habe Estland nicht befreit sondern besetzt und zehntausende Letten seien verschleppt und ermordet worden.

Vor der estnischen Botschaft in Moskau wurde gegen das Vorhaben protestiert. Russische Politiker bezeichneten das Entfernen der Denkmäler als Blasphemie und drohten mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen..

[16. Februar 2007]

Heldengedenken in Riga (Lettland)


Gedenkfeier am 16. 3. 2008 in Riga
 


Gedenkfeier am 16. 3. 2006 in Riga
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Am 16. 3. 2005 wurde in Riga der traditionelle Gedenkmarsch für lettische Mitglieder der Waffen-SS abgehalten. Etwa hundert Nationalisten und Veteranen marschierten durch die Innenstadt und legten am Freiheitsdenkmal Kränze nieder. Es kam zu  Auseinandersetzungen zwischen Nationalisten und prosowjetischen Demonstranten. Die Polizei in der lettischen Hauptstadt nahm rund 20 Menschen fest. Zu den Auseinandersetzungen kam es, als Anhänger der radikalen Jugendgruppe Rodina versuchten, den Marsch der lettischen Nationalisten aufzuhalten.

Riga
Gedenkmarsch am 16. 3. 2005 in Riga (Lettland)

Die Nationalisten riefen Slogans wie "Lettland den Letten" und sangen die Hymne der Legionäre der Waffen-SS. Ihre Gegner riefen auf Russisch "Schande" und "Der Faschismus wird nicht bestehen" und warfen Eier auf die Teilnehmer des Gedenkmarsches. Viele der prosowjetischen Demonstranten trugen Gefangenenuniformen, auf den sie zum Teil gelbe Juden-Sterne befestigt hatten.

[16. März 2005]

Hitler befahl am 10. Februar 1943 die Aufstellung einer "Lettischen SS-Freiwilligen-Legion", die aus völkerrechtlichen Gründen (Haager Konvention von 1907) der Waffen-SS unterstellt wurde. Aus dem Datum des Befehls geht übrigens hervor, daß lettische Angehörige der Waffen-SS nicht an den Massakern an Juden im Jahre 1941 beteiligt gewesen sein können, wie vielfach behauptet wird. Die von russischen und westlichen Medien zitierten "SS-Veteranen", die am 16. März zum Gedenken an die während verlustreicher Gefechte im März 1944 am Fluß Welikaja gefallenen Legionäre am Freiheitsdenkmal in Riga Blumen niederzulegen pflegen, haben sich niemals an Operationen gegen Zivilisten oder Juden beteiligt, sondern wurden ausschließlich an der Ostfront eingesetzt. Am 1. 8. 1943 schreibt der Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD Lettland in seinem Bericht: "Immerhin wirkt die [...] deutschfeindliche Propaganda der chauvinistischen Kreise doch noch erheblich nach, vor allem gerade auch in Kreisen der lettischen [Waffen-]SS-Legionäre und der Selbstschutzorganisationen. Hier wird – insbesondere in Offizierskreisen – die Notwendigkeit eines Schutzes des Landes auch vor den Deutschen im Falle eines Rückzugs der Deutschen oft erörtert. Es ist auffällig, daß [...] sich bei den in der Heimat in Ausbildung befindlichen Einheiten – vornehmlich im Offizierskorps – eine kraß nationalistische Einstellung und Ablehnung alles Deutschen immer stärker bemerkbar macht." (Lettisches Historisches Staatsarchiv/LVVA, Fonds P-1018, Aktenverz. 1, Akte 2, Blatt 180). Nichtsdestotrotz sahen sich die deutschen Befehlshaber veranlaßt, zur Motivierung der per Einberufungsbefehl eingezogenen Freiwilligen u. a. die Wiederherstellung eines unabhängigen Lettland zu versprechen. 


 
Denkmal für estnische Freiwillige wiedererrichtet

Am 15. Oktober 2005 wurde auf dem Gelände des „Museums des Kampfes für die Befreiung Estlands“ in der estnischen Ortschaft Lagedi in Anwesenheit von Personen des öffentlichen Lebens ein Denkmal für die Esten errichtet, die als estnische Legionäre der Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg auf der Seite Deutschlands gegen die Rote Armee gekämpft hatten. Am 20. August 2004 war dieses Denkmal bereits in der Siedlung Lihula eingeweiht worden worden, wurde aber wegen internationaler Hetze auf Anordnung der Regierung Estlands schon im September 2004 trotz zahlreicher Bevölkerungsproteste wieder abmontiert. Bereits 2002 stand das Denkmal in Parnu (s. u.), wo es ebenfalls abgebaut werden mußte. 

Denkmal für Kriegsfreiwillige in Estland

In Estland ist ein Denkmal für estnische Soldaten eingeweiht worden, die im Zweiten Weltkrieg an der Seite der deutschen Wehrmacht gegen die sowjetische Besatzungsmacht Lettlands gekämpft haben. Vor etwa 2.000 Menschen wurde am 20. 8. 2004 in dem westlichen Ort Lihula die Statue eines estnischen Soldaten in Uniform der Waffen-SS mit der Inschrift enthüllt: "An die Esten, die von 1940 bis 1941 gegen den Bolschewismus gekämpft haben und für die estnische Unabhängigkeit".

Der Bürgermeister des Ortes, Tiit Madisson, sagte, das Denkmal sei Menschen geweiht, die zwischen zwei Übeln hätten wählen müssen und sich für das geringere entschieden hätten. "Sie kannten die sowjetische Besatzung und wollten nicht zu ihr zurückkehren", sagte Madisson.

Estland
Heldengedenken am 20. 8. 2004 in Lihula, Estland

Das Denkmal hatte in Estland bei politisch korrekten Politikern für Unmut gesorgt. Der estnische Regierungschef Juhan Parts hatte es noch am 19. 8. als "Provokation" bezeichnet. Die Polizei nahm am Abend des 19. 8. Ermittlungen auf und geht Vorwürfen der Anstachelung zur politischen Unruhe und zur Verschlechterung der Völkerbeziehungen nach, wahrscheinlich veranlaßt durch Proponenten der Holocaust-Industrie, wie in ähnlichen Fällen in den baltischen Nachbarländern. Vor zwei Jahren war dasselbe Denkmal bereits in Parnu ebenfalls im Westen des Landes aufgestellt worden, nach Einschreiten der politisch korrekten Politikerkaste aber wieder abgebaut worden.

Nach der gewaltsamen Besetzung ihres Heimatlandes durch die Sowjetunion betrachteten viele Esten den Einmarsch der Deutschen 1941 als Befreiung. Bis zum Kriegsende meldeten sich Zehntausende Letten freiwillig zum Dienst bei den Freiwilligenverbänden der Waffen-SS..

[21. August 2004]

< Kultur
 
Friedhof für lettischen Freiwillige des 2. Weltkrieges eingeweiht

Rund 5000 Menschen haben am 26. 9.2003 in Lettland an der Einweihung eines Friedhofs für 11000 Gefallene der lettischen Waffen-SS teilgenommen, die sich im Zweiten Weltkrieg freiwillig zum Kampf gegen die sowjetische Besatzungsmacht Lettlands gemeldet hatten. Geistliche verschiedener Glaubensrichtungen gestalteten die vom lettischen Fernsehen live übertragene Zeremonie in Lestene, rund 70 Kilometer von Riga entfernt. Unter den Gästen waren auch Kulturministerin Inguna Ribena und mehrere Parlamentsabgeordnete. Im Gegensatz zu früheren Feiern versuchten Politiker in ihren Ansprachen den Kampf der Freiwilligen gegen den Bolschewismus durch freche Lügen zu entwerten und als Zwang hinzustellen.

[27. September 2003]

SS-Veteranen errichten Kriegerdenkmal in Estland

Ein Denkmal für estnische Freiwillige, die im zweiten Weltkrieg auf Seite der Deutschen gekämpft haben, wurde von  Kriegsveteranen in der Stadt Parnu (Estland) errichtet. Das sorgte für Unmut bei NATO- und EU-Befürwortern und es gibt  Bestrebungen, das Denkmal wieder abzutragen oder wesentliche Teile der Inschrift abzuändern. 

PARNU

Das Bronzerelief zeigt einen Soldaten in der estnischen Uniform der Waffen-SS, der sein Gewehr (MP) angeblich ostwärts auf Russland richtet. Die im Helm befindlichen SS-Runen wurden bereits entfernt. Der Text ehrt die estnischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg, die für "die Befreiung ihrer Heimat und Europas gekämpft hatten".

Nach dem Rückzug der Roten Armee aus den Baltischen Staaten kämpften ab 1942 Esten u. a. in der 20. Estnischen Freiwilligen Division gegen die Sowjetischen Streitkräfte. 

Veterans Der estnische Obersturmbannführer Harald Riipalu (r.) bei der Ausbildung von estnischen Freiwilligen

[24. Juli 2002]

Gedenkmarsch der Veteranen der Lettischen Division

Mehrere Hundert lettische Veteranen der deutschen Waffen-SS haben sich am 16. 3. 2001 zu ihrer jährlichen Gedenkveranstaltung in Riga versammelt. Gemeinsam mit Angehörigen nahmen sie an einem Gottesdienst in der Kathedrale der lettischen Hauptstadt und an der anschließenden Zeremonie auf dem nationalen Soldatenfriedhof teil. 


Gedenkmarsch der Veteranen in Riga am 16. 3. 2001

Ihren Marsch zum Freiheitsdenkmal hatten sie wegen Restaurierungsarbeiten am Freiheitsdenkmal abgesagt. Wenn das Gerüst um das Monument im kommenden Jahr verschwunden sei, werde der Traditionsmarsch durch die lettische Hauptstadt wieder stattfinden, sagte der Vorsitzende des Nationalen Soldatenverbandes, Nikolajs Romanowskis. An dem Denkmal endet der Marsch in der Regel mit einer Kranzniederlegung.

1942 bis 1944 meldeten sich ca. 146.000 Letten zu einem Verband der Waffen-SS, der gegen die vorrückende Rote Armee der UdSSR kämpfte. Im vergangenen Jahr marschierten an dem Gedenktag nach Polizeiangaben rund 1500 ehemalige Angehörige des Verbandes und ihre Familien durch Riga. Mit den Gedenktag erinnern sie an die ersten Kämpfe zweier Divisionen gegen die Rote Armee am 16. März 1944. Die Veteranen betrachten sich nach eigenen Angaben als Vorkämpfer für ein unabhängiges Lettland. Sie hatten damals lediglich eine zweite Invasion durch die Sowjetunion verhindern wollen, sagen sie.

Während der Sowjet-Besatzung von 1940 bis 1941 wurden tausende Letten nach Sibirien deportiert.

[15. März 2001]

< Kultur
 
Denkmal für die Lettische Freiwilligen-Legion 

Am 4. November 2000 wurde auf dem Soldatenfriedhof von Lestene (Lettland) in Anwesenheit des lettischen Verteidigungsministers Kristovskis und Armee - Oberbefehlshaber Gundars Abols ein Denkmal für die Gefallenen der Lettischen Freiwilligen Division enthüllt. In der Lettischen Freiwilligen Legion kämpften von 1943 bis 1945 rund 60 000 Letten an der Seite der Deutschen Wehrmacht gegen den Bolschewismus und für die Befreiung ihrer von Stalin okkupierten Heimat. 

Der 16. März, Gedenktag für die Lettische Legion, war bis zum Jahre 1999 ein staatlicher Feiertag in Lettland, der auf Druck der Westmächte und jüdischer Organisationen abgeschafft wurde. Diese kritisieren auch die Gedenkfeiern für die Lettische Legion und behaupten, diese sei mit der Waffen-SS an Kriegsverbrechen beteiligt gewesen. Die Bevölkerung Lettlands sieht aber in der Legion Freiheitskämpfer für ein unabhängiges Lettland.

[7. November 2000] 


 

Heldengedenktag  16.  März  2000  in  Riga  (Lettland)

Anläßlich des lettischen Heldengedenktages am 16. März kamen
hunderte Teilnehmer zu einer Veranstaltung der Veteranen der
lettischen Freiwilligen Legion. Nach einer Andacht in der Kathedrale von Riga wurden am Freiheitsmonument Kränze
und Blumen niedergelegt.

Antifaschisten  und Vertreter der russischen Minderheit
demonstrierten gegen die Veranstaltung.

Auf Betreiben der Antifaschisten wurde der Heldengedenktag
16. März als Staatsfeiertag ab dem Jahre 2000 abgeschafft

Die lettische Freiwilligen-Legion wurde ab 1943 mit Regiment 1
- 5 aufgestellt und nahm an den Kämpfen gegen die Sowjetunion
teil. Die Freiwilligen zeichneten sich durch große Tapferkeit aus.
U. a. wurden Gruppenführer B. Steckenbach und Brigadeführer
H. Schuldt mit dem Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern
ausgezeichnet. Die lettischen Freiwilligen sind der Ansicht, für
die Unabhängigkeit Lettlands gegen den Bolschewismus
gekämpft zu haben.


Heldengedenktag in Riga am 16. März 2000

[16. März 2000]

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