Denkmal für estnische Freiwillige wiedererrichtet Am 15. Oktober 2005 wurde auf dem Gelände des „Museums des Kampfes für die Befreiung Estlands“ in der estnischen Ortschaft Lagedi in Anwesenheit von Personen des öffentlichen Lebens ein Denkmal für die Esten errichtet, die als estnische Legionäre der Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg auf der Seite Deutschlands gegen die Rote Armee gekämpft hatten. Am 20. August 2004 war dieses Denkmal bereits in der Siedlung Lihula eingeweiht worden worden, wurde aber wegen internationaler Hetze auf Anordnung der Regierung Estlands schon im September 2004 trotz zahlreicher Bevölkerungsproteste wieder abmontiert. Bereits 2002 stand das Denkmal in Parnu (s. u.), wo es ebenfalls abgebaut werden mußte.
Denkmal für Kriegsfreiwillige in Estland
In Estland ist ein Denkmal für estnische Soldaten eingeweiht worden, die im Zweiten Weltkrieg an der Seite der deutschen Wehrmacht gegen die sowjetische Besatzungsmacht Lettlands gekämpft haben. Vor etwa 2.000 Menschen wurde am 20. 8. 2004 in dem westlichen Ort Lihula die Statue eines estnischen Soldaten in Uniform der Waffen-SS mit der Inschrift enthüllt: "An die Esten, die von 1940 bis 1941 gegen den Bolschewismus gekämpft haben und für die estnische Unabhängigkeit".
Der Bürgermeister des Ortes, Tiit Madisson, sagte, das Denkmal sei Menschen geweiht, die zwischen zwei Übeln hätten wählen müssen und sich für das geringere entschieden hätten. "Sie kannten die sowjetische Besatzung und wollten nicht zu ihr zurückkehren", sagte Madisson.
![]()
Heldengedenken am 20. 8. 2004 in Lihula, EstlandDas Denkmal hatte in Estland bei politisch korrekten Politikern für Unmut gesorgt. Der estnische Regierungschef Juhan Parts hatte es noch am 19. 8. als "Provokation" bezeichnet. Die Polizei nahm am Abend des 19. 8. Ermittlungen auf und geht Vorwürfen der Anstachelung zur politischen Unruhe und zur Verschlechterung der Völkerbeziehungen nach, wahrscheinlich veranlaßt durch Proponenten der Holocaust-Industrie, wie in ähnlichen Fällen in den baltischen Nachbarländern. Vor zwei Jahren war dasselbe Denkmal bereits in Parnu ebenfalls im Westen des Landes aufgestellt worden, nach Einschreiten der politisch korrekten Politikerkaste aber wieder abgebaut worden.
Nach der gewaltsamen Besetzung ihres Heimatlandes durch die Sowjetunion betrachteten viele Esten den Einmarsch der Deutschen 1941 als Befreiung. Bis zum Kriegsende meldeten sich Zehntausende Letten freiwillig zum Dienst bei den Freiwilligenverbänden der Waffen-SS..
[21. August 2004]
Friedhof für lettischen Freiwillige des 2. Weltkrieges eingeweiht Rund 5000 Menschen haben am 26. 9.2003 in Lettland an der Einweihung eines Friedhofs für 11000 Gefallene der lettischen Waffen-SS teilgenommen, die sich im Zweiten Weltkrieg freiwillig zum Kampf gegen die sowjetische Besatzungsmacht Lettlands gemeldet hatten. Geistliche verschiedener Glaubensrichtungen gestalteten die vom lettischen Fernsehen live übertragene Zeremonie in Lestene, rund 70 Kilometer von Riga entfernt. Unter den Gästen waren auch Kulturministerin Inguna Ribena und mehrere Parlamentsabgeordnete. Im Gegensatz zu früheren Feiern versuchten Politiker in ihren Ansprachen den Kampf der Freiwilligen gegen den Bolschewismus durch freche Lügen zu entwerten und als Zwang hinzustellen.
[27. September 2003]
Gedenkmarsch der Veteranen der Lettischen Division Mehrere Hundert lettische Veteranen der deutschen Waffen-SS haben sich am 16. 3. 2001 zu ihrer jährlichen Gedenkveranstaltung in Riga versammelt. Gemeinsam mit Angehörigen nahmen sie an einem Gottesdienst in der Kathedrale der lettischen Hauptstadt und an der anschließenden Zeremonie auf dem nationalen Soldatenfriedhof teil.
![]()
Gedenkmarsch der Veteranen in Riga am 16. 3. 2001Ihren Marsch zum Freiheitsdenkmal hatten sie wegen Restaurierungsarbeiten am Freiheitsdenkmal abgesagt. Wenn das Gerüst um das Monument im kommenden Jahr verschwunden sei, werde der Traditionsmarsch durch die lettische Hauptstadt wieder stattfinden, sagte der Vorsitzende des Nationalen Soldatenverbandes, Nikolajs Romanowskis. An dem Denkmal endet der Marsch in der Regel mit einer Kranzniederlegung.
1942 bis 1944 meldeten sich ca. 146.000 Letten zu einem Verband der Waffen-SS, der gegen die vorrückende Rote Armee der UdSSR kämpfte. Im vergangenen Jahr marschierten an dem Gedenktag nach Polizeiangaben rund 1500 ehemalige Angehörige des Verbandes und ihre Familien durch Riga. Mit den Gedenktag erinnern sie an die ersten Kämpfe zweier Divisionen gegen die Rote Armee am 16. März 1944. Die Veteranen betrachten sich nach eigenen Angaben als Vorkämpfer für ein unabhängiges Lettland. Sie hatten damals lediglich eine zweite Invasion durch die Sowjetunion verhindern wollen, sagen sie.
Während der Sowjet-Besatzung von 1940 bis 1941 wurden tausende Letten nach Sibirien deportiert.
[15. März 2001]
Denkmal für die Lettische Freiwilligen-Legion Am 4. November 2000 wurde auf dem Soldatenfriedhof von Lestene (Lettland) in Anwesenheit des lettischen Verteidigungsministers Kristovskis und Armee - Oberbefehlshaber Gundars Abols ein Denkmal für die Gefallenen der Lettischen Freiwilligen Division enthüllt. In der Lettischen Freiwilligen Legion kämpften von 1943 bis 1945 rund 60 000 Letten an der Seite der Deutschen Wehrmacht gegen den Bolschewismus und für die Befreiung ihrer von Stalin okkupierten Heimat.
Der 16. März, Gedenktag für die Lettische Legion, war bis zum Jahre 1999 ein staatlicher Feiertag in Lettland, der auf Druck der Westmächte und jüdischer Organisationen abgeschafft wurde. Diese kritisieren auch die Gedenkfeiern für die Lettische Legion und behaupten, diese sei mit der Waffen-SS an Kriegsverbrechen beteiligt gewesen. Die Bevölkerung Lettlands sieht aber in der Legion Freiheitskämpfer für ein unabhängiges Lettland.
[7. November 2000]
Anläßlich des lettischen Heldengedenktages am 16. März kamen Heldengedenktag 16. März 2000 in Riga (Lettland)
hunderte Teilnehmer zu einer Veranstaltung der Veteranen der
lettischen Freiwilligen Legion. Nach einer Andacht in der Kathedrale von Riga wurden am Freiheitsmonument Kränze
und Blumen niedergelegt.Antifaschisten und Vertreter der russischen Minderheit
demonstrierten gegen die Veranstaltung.Auf Betreiben der Antifaschisten wurde der Heldengedenktag
16. März als Staatsfeiertag ab dem Jahre 2000 abgeschafftDie lettische Freiwilligen-Legion wurde ab 1943 mit Regiment 1
- 5 aufgestellt und nahm an den Kämpfen gegen die Sowjetunion
teil. Die Freiwilligen zeichneten sich durch große Tapferkeit aus.
U. a. wurden Gruppenführer B. Steckenbach und Brigadeführer
H. Schuldt mit dem Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern
ausgezeichnet. Die lettischen Freiwilligen sind der Ansicht, für
die Unabhängigkeit Lettlands gegen den Bolschewismus
gekämpft zu haben.
![]()
Heldengedenktag in Riga am 16. März 2000[16. März 2000]