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Zehntausende Menschen haben die Weihe der Frauenkirche in Dresden gefeiert: 60 Jahre nach ihrer Zerstörung und nach elfjähriger Bauzeit wurde die Kirche am 30. 10. 2005 mit einem feierlichen Gottesdienst ihrer Bestimmung übergeben. Der Landesbischof von Sachsen Jochen Bohl und Bundespräsident Horst Köhler würdigten die Frauenkirche als Symbol des Friedens und der Versöhnung. Unter den rund 1700 Ehrengästen in der Kirche waren auch der scheidende Bundeskanzler Gerhard Schröder, dessen designierte Nachfolgerin Angela Merkel und der Herzog von Kent als Vertreter des britischen Königshauses. Rund um die Frauenkirche in der Dresdner Altstadt versammelten sich nach Polizeiangaben etwa 60.000 Menschen, um das Ereignis auf Großbildwänden zu verfolgen. Viele Dresdner zeigten sich tief bewegt. Die Frauenkirche war bei den alliierten Luftangriffen auf Dresden am 13. und 14. Februar 1945 zerstört worden. Vor mehr als elf Jahren begann der aufwändige Wiederaufbau nach den Originalplänen. Dafür wurden in Deutschland und aller Welt mehr als 100 Millionen Euro gespendet. Allein der Dresden Trust, eine britische Förderinitiative zum Wiederaufbau der Frauenkirche, spendete mehr als eine Million Euro. Die britische Königin Elizabeth II. äußerte in einem Brief an Köhler ihre Freude über den Wiederaufbau der Frauenkirche. Sie nannte dies ein "starkes Symbol der Versöhnung". Die Frauenkirche wurde nach den Plänen des Baumeisters George Bähr im Jahre 1743 vollendet und prägte mit ihrer imposanten Steinkuppel rund 200 Jahre die Silhouette Dresdens. Nach den alliierten Luftangriffen auf die Stadt im Februar 1945 sank die Kirche ausgebrannt in sich zusammen. Fast 48 Jahre lang mahnte ihre Ruine am Dresdner Neumarkt an die Schrecken des Krieges. Im Mai 1994 begann der spektakuläre Aufbau unter teilweiser Verwendung von Originalsteinen. Die reinen Baukosten liegen bei 131 Millionen Euro. [30. Oktober 2005] Gedenkfeier in Dresden Februar 2005 >>
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| Gedenkfeier zum 55. Jahrestag der Zerstörung Dresdens
Mehrere tausend Menschen nahmen am 13. Februar 2000 vor
Nach einem Gedenkgottesdienst übergab der Herzog von Kent ein neues Kuppelkreuz im Wert von über einer Million DM, das mit Mitteln des Dresden Trust Dr. Alan Russels hergestellt worden war. An der Herstellung des Kreuzes arbeitete auch ein Londoner Silberschmied, dessen Vater als Bomberpilot bei den Angriffen vom 12. bis 14. Februar 1945 beteiligt war. Bei der Feier war auch Bundeskanzler Schröder anwesend, der jedoch taktvoll genug war, nicht das Wort zu ergreifen. Dagegen entblödete sich der Ministerpräsident Sachsens, K. Biedenkopf nicht, in seiner Ansprache den Bombenangriff auf die Lazarett- und Flüchtlingsstadt Dresden mit dem Luftangriff auf die Rolls Royce Rüstungsbetriebe in Coventry 1940 zu rechtfertigen. Neben dem Herzog von Kent sprach auch der Initiator des "Dresden Trust" in tadellosem Deutsch Worte der Ermahnung und des Gedenkens zu den Anwesenden.
[13. Februar 2000] |