Hakenkreuzförmige Kasernen müssen umgebaut werden

Aufgrund von Protesten von Holocaust-Überlebenden und der  Anti-Defamation-Liga in den USA müssen jetzt vier Kasernen der US-Navy umgebaut werden, da sie von oben gesehen einem Hakenkreuz gleichen. Auslöser der Affäre waren Satellitenbilder von Google Earth, die mit entsprechenden Kommentaren auf Internetseiten dargeboten wurden..

"Wir wollen nicht mit etwas so Symbolischem und Abscheulichem wie dem Hakenkreuz in Verbindung gebracht werden“, sagte Marinesprecher Scott Sutherland im September 2007 der " Los Angeles Times “, was u. a. eine Beleidigung der Hindus ist, die es als religiöses Symbol verwenden.

California

Die Navy beschloss, Solarpaneele auf dem Dach anzubringen und durch Änderungen der Grünflächen und Wege die Ähnlichkeit mit dem jahrtausende alten Symbol zu kaschieren. Die Arbeiten sollen rund 600.000 Dollar kosten. Die Kasernen wurden in den 60er Jahren erbaut...

[28. September 2007]

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January 2010


Film im ORF am 5. 9. 2009: "Die ist nicht von Gestern"

India
17. Oktober 2009

Hakenkreuzwald wird geschlägert

Was zu Zeiten der DDR niemanden störte, wurde bald nach dem Anschluß Brandenburgs an die BRD ein Stein des Anstoßes, nämlich die Ähnlichkeit eines Lärchenwaldes bei Zernikow (Brandenburg) mit einem Hakenkreuz. Seit 1994 wurde versucht, durch Herausfällen einzelner Bäume die Erscheinung zu ändern. Da das Ergebnis noch immer nicht befriedigend ist, wurden am 4. 12. weitere Bäume gefällt.

Lärchen
Herbstlicher Lärchenwald in Brandenburg

Weitere neun der Hakenkreuzbäume im Uckermärker Kiefernwald wurden am 4. 12. 2000 gefällt. Förster hatten 1938 Lärchen in Form eines Hakenkreuzes gepflanzt.  Das 60 mal 60 Meter große Zeichen war immer im Mai und November aus der Luft als Hakenkreuz wahrnehmbar. Wenn sich die Nadeln der Lärchen hellgrün und gelb färben, wird das Hakenkreuz zwischen den Kiefern deutlich erkennbar. Rolf L., Chef der Oberförsterei, und zwei Holzfäller holzten am 4. 12. 2000 neun der 50 Bäume ab. "Die Struktur der Pflanzung darf nicht mehr als NS-Symbol erkennbar sein", sagte ein Sprecher des Forstministeriums. L. meldet Zweifel an: "Auf einem Luftbild sind die neun Lärchen angekreuzt. Vom Boden können wir sie aber nicht eindeutig erkennen. Hoffentlich liegen  wir bei der Markierung richtig." 

Schon 1994 hatte sein Vorgänger 40 Lärchen gefällt, um das Zeichen zu beseitigen - vergeblich! Die Bodenverwertungs- und Verwaltungsgesllschaft (BVVG) will einen größeren Kahlschlag vermeiden, weil sonst der Verkaufspreis sinkt. 

[4. Dezember 2000]

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