Seligsprechung für Opfer linker Gewalt

Papst Johannes Paul II. hat am 11. 3. 2001 233 Glaubensopfer des spanischen Bürgerkrieges (1936-39) selig gesprochen. Die Märtyrer waren von kommunistischen Banden, die gegen Franco kämpften, wegen ihres Glaubens getötet worden. Niemals zuvor in der Geschichte der Kirche wurden auf einmal so viele Christen in den Stand der Seligen versetzt. Die meisten der Toten waren Priester, Ordensangehörige und Nonnen. Allein 226 der Opfer wurden 1936 in der Region Valencia getötet, die anderen starben in Katalonien. Zu der Messe auf dem Petersplatz waren über 20.000 Gläubige aus Spanien gekommen. 

Vatikan
Spanische Pilger bei der Seligsprechung am 11. 3. in Rom

[11. März 2001]

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Gedenken an Generalissimus Franco

 Zum 25. Todestag des spanischen Staatsführers Franco versammelten sich am 19. November 2000 über 2000 Spanier in Madrid. Etwa 1000 Linksradikale versuchten die Gedenkfeier zu stören und wurden von der Polizei daran gehindert.

Madrid
Gedenkfeier am für General F. Franco 19. 11. 2000 in Madrid

Bereits am 18. 11. 2000 versammelten sich an seinem Grabmonument im Valle de los Caidos (Tal der Gefallenen) nördlich von Madrid etwa 5.000 Anhänger zu einem Gedenkgottesdienst. 

Die Gedenkfeiern finden traditionell amWochenende vor oder nach dem Todestag desGenerals statt.

Francisco F. B. Franco wurde am 4. 12. 1892 in El Ferrol geboren und wurde Berufssoldat. 1935 wurde er zum Generalstabschef des spanischen Heeres ernannt. 1936 wollte ihn die sozialistische Regierung wegen seiner antikommunistischen Haltung kaltstellen, worauf Franco mit den spanischen Kolonialtruppen von Marokko nach Spanien kam und den Kampf gegen die Linksregierung aufnahm. In dem folgenden Bürgerkrieg wurde Franco von deutschen (Legion Condor) und italienischen Freiwilligen unterstützt, währen Kommunisten und Sozialisten aus aller Welt der linken Regierung zur Hilfe kamen. 1939 übernahm er die Macht, die er bis bis zu seinem Tod am 20. November 1975 innehatte. Franco hielt sein Land aus dem 2. Weltkrieg heraus, entsandte aber den Freiwilligenverband "Blaue Division" zur Unterstützung der deutschen Wehrmacht an der Ostfront. 

Franco
General F. Franco (r.) im Oktober 1940





[19. November 2000]

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