Anmerkungen zum Holocaust an unseren jüdischen Mitbürgern
Der
Antisemitismus kann nur eine geistige Krankheit sein!
"Die Wahrheit
ist
mit Blut und Leben zu
verteidigen."
Martin Luther
In der sogenannten "freien Enzyklopädie Wikipedia"
heißt es zu meiner Person unter anderem diffamierend, stigmatisierend und
verfemend, und in einer schier
unerträglichen Tendenz: "Der Rechtsextremismusforscher Thomas Pfeiffer sieht Eibichts
Bedeutung unter anderem in seinem „ungewöhnlich
weit verzweigte(n) [...] Beziehungsgeflecht“ : „Dieses reicht sowohl in den traditionellen Rechtsextremismus – auch zu
Holocaust-Leugner Germar Scheerer sowie zu Neonazis [...] – als auch in das
Scharnierspektrum der Heimatvertriebenden und/oder Neuen
Rechten.“[1]"
Nun, die Katze der skrupellosen
Diffamierung und Verfemung wird nun weitergehend aus dem Sack gelassen:
Zunächst der Vorwurf "Rechtsextremismus", jetzt das ebenso
diabolische Ausstreuen des Verdachts - gegen jedes bessere Wissen! - zur Nähe
der Holocaust-Leugnung. Eine skrupellos teuflische Mixtur aus der
brachial-ideologischen Verblendung und Hexenküche des Antifa-Komplexes und des
noch viel (!) schwergewichtigeren und letztlich eigentlich verursachenden und
alles zu verantworten habenden Komplexes der Mitte-Links-Parteinoligarchie
durch Demokratieverfälschung; mit der einschlägigen Mitte-Links-Staatsideologie
und dem Mitte-Links-Herrschaftsideologie-Extremismus - wenn es um die
Ausgrenzung einer ganzen (!) politischen Strömung, nämlich diejenige des internalisiert demokratischen und seriösen
Nationalpatriotismus, aus dem politischen Meinungs- und Willensbildungsprozeß
geht.
Ein demokratischer Meinungs- und
Willensbildungsprozeß, der die Demokratie eigentlich erst konstituiert - ohne die sie nur eine pure
Illusion, eine Fata Morgana ist!
[Denn es ist zu unterscheiden
zwischen formaler und materieller Demokratie: "Weder der Begriff der
Volkssouveränität noch der Text einer Verfassung reichen aus, um einen Staat
als >>demokratisch<< zu qualifizieren. Entscheidend ist vielmehr
der Prozeß der politischen Meinungs- und Willensbildung, der den formalen
Anspruch der Demokratie erst mit materieller Substanz erfüllt." So Prof.
Dr. Ernst Fraenkel, Prof. Dr. Karl Dietrich Bracher und Dipl.-Pol. Peter Hübner
in ihrer wissenschaftlichen Abhandlung zur >Demokratie< in: Das Fischer
Lexikon mit dem Titel >Staat und Politik<.]
Der für mich der eigentliche und
gefährlichere politische Extremismus in diesem unserem Lande ist! Der leider bisher noch von keinem Verfassungsschutzbericht
aufgenommen wurde. Bei der diabolischen Totschlags-Kombination:
"Rechtsextremismus - Holocaustleugnung - Neonazismus" soll der
verhetzte Zeitgeist sofort in Acht und Bann setzen, soll ausschließen und
verteufeln - nach der Auslöschung trachten. Mit verheerenden Folgen. Man kann
schon im Vorfeld zum Halali blasen! Diese Darlegungen des sogenannten
"Rechtsextremismusforschers" Thomas Pfeiffer, und es werden seine
schon von ihm diesbezüglich nicht begründeten unwissenschaftliche Aussagen bei
Wikipedia präsentiert!, entsprechen ebenfalls dem oben bereits dargelegten
generellen Hintergrund, entbehren auch schon in Pfeiffers "Doktorarbeit" und in seinem
diesbezüglichen Buch, jedes plausiblen Hintergrundes, und wurden auch daselbst
durch keinen Beleg aus meinen Texten je untermauert und sachlich begründet.
Weil es eben nicht der Wahrheit entspricht. Und der große Reformator Martin
Luther stellte schon fest: "Die Wahrheit ist mit Blut und Leben zu
verteidigen!"
Der hier kurz skizzierte
eigentliche Hintergrund ermöglicht erst das Auftreten der sich berufen
fühlenden sogenannten Antifa-"Gesellen" aller manifesten oder
latenten Spielarten mit ihrem Gutmenschen-Tugendterror.
Unser jüdischer Mitbürger Peter
Sichrovsky schreibt dazu in seinem Buch "Der Antifa-Komplex - Das korrekte
Weltbild" unter anderem: "Wenn eine Demokratie das Grundrecht der
freien Willensbildung und eine soziale Gerechtigkeit garantieren will, so ist
jede Kritik des Andersdenkenden immer auch eine moralische Verurteilung, wenn
dessen Gedankenwelt als >>undemokratisch<< verurteilt wird. Damit
endet der Dialog, bevor er noch begonnen hat. ... In diesem willkürlichen Konvolut von Verdächtigungen,
Denunziationen, Verurteilungen und Ausgrenzungen bewegt sich der moderne und
doch schon so antiquierte Antifaschismus. Mit den Methoden und Argumenten der
Vorkriegszeit versucht eine kleine Gruppe von Ewiggestrigen einen Kampf gegen
die selbst erkannte Gefahr zu organisieren und stört damit den historischen
Versuch, zum erstenmal in der Geschichte der Menschheit demokratische
Grundlagen und Bedingungen für ein friedliches Zusammenleben trotz aller
Konflikte und Meinungsverschiedenheiten zu schaffen.
Der Antifaschismus ist nicht die
Bedingung für eine funktionierende Demokratie, sondern das entscheidende
Hindernis. Der Grund hierfür liegt nicht in den undemokratischen,
diktatorischen und totalitären Ideen, die er vertritt, sondern in dem
grundlegenden Mißverständis der Bedingungen eines demokratischen
Zusammenlebens."
Und ich möchte diesem wesentlichen
Sichrovsky-Zitat noch zusätzlich hinzufügen: Auch die
Mitte-Links-Parteinoligarchie durch Demokratieverfälschung, mit dem Ziel der
Ausgrenzung einer ganzen (!) politischen Strömung, >ist nicht die Bedingung
für eine funktionierende Demokratie, sondern das entscheidende
Hindernis.<
Eine Leugnung des Holocaust an
unseren jüdischen Mitbürgern ist von mir an keiner Stelle meiner
Veröffentlichungen zum Ausdruck gebracht worden. Ganz im Gegenteil, schon in
einem meiner ersten Bücher hieß es schon vor Jahrzehnten: "Ich hätte mein
Leben hingegeben, hätte ich auch nur einen Judeozid (Judenmord) verhindern
können!" Dies wurde X-fach immer
wieder so und weiter vertieft, auch in anderen Werken und öffentlichen
Interneteinträgen und sonstigen Zeitschriftenveröffentlichungen, einschließlich
auch des Buches: "Deutschlands Rechte - Ordnungs- und
Gestaltungsauftrag", wo Pfeiffer sich aktuell darauf bezieht, immer wieder
wiederholt. Nicht zuletzt der sogenannte "Rechtsextremismusforscher"
Pfeiffer weiß dies GANZ GENAU, weil in einem gleich mehrstündigen Interview im
Vorfeld seiner "Doktorarbeit" und für diese bestimmt, welches er auf Tonband aufnahm, und er mich
dazu auch eigens hier in München in meiner Wohnung aufsuchte, haben ich auf
diesen zentralen Sachverhalt immer wieder - in vielfacher Hinsicht -
ausdrücklich hingewiesen. Und trotz dieser Aussagen hat er in seinem Buch zur
Doktorarbeit, im Jahre 2002, der Veröffentlichung der nämlichen, genau das
Gegenteil diffamierend und verfemend
anzudeuten oder wie Juckpulver in die Halskrause auszustreuen versucht -
schlimmer noch als wenn er es direkt behauptet hätte.
Seite 81 seines Buches (mit dem
Ttel: >Für Volk und Vaterland - Das Mediennetz der Rechten - Presse, Musik,
Internet<) zur Doktorarbeit schreibt Pfeiffer: "Positiv bezieht sich
Eibicht zudem auf prominente Ausschwitz-Leugner wie David Irving und Robert
Faurisson, ohne selbst den Holocaust ausdrücklich infrage zu stellen." Es
soll die Verdächtigung hier dominieren (auch nach der Methode: es bleibt immer
etwas hängen!); im verhetzten Zeitgeist wird es schon quasi vernichtend
ankommen. Und nur in einer Fußnote im weiteren Verlauf des Buchtextes, in der
Fußnote 44, schreibt er, wie um sich ganz hinten im Fußnotengewirr doch noch
etwas zu entlasten; etwa um noch einen Fetzen inneres Humanum anzudeuten, was
in Wirklichkeit nicht vorhanden ist: "Im Interview betont Eibicht, er
zweifle nicht am Holocaust". Um dann gleich wieder im >Nachsatz<
schier unglaublich zu diskreditieren und teuflisch zu diffamieren: "Im
Buch umgeht er meist eine Festlegung, referiert distanziert die Darstellung
anderer". Pfeiffer brachte es einfach rein wissenschaftlich nicht auf die
Reihe oder in den Karton: Niemals und an keiner Stelle habe ich die
Holocaust-Leugnungsvorstellungen der Genannten präsentiert. Eine skrupellose
Lüge. Und dies bei einem 3-Stunden-Gespräch, wo die Frage aller Fragen, die
Frage nach dem Holocaust an unseren jüdischen Mitbürgern, ganz zentral und auf
verschiedenen Diskussionsebenen, immer wieder auftauchte, und er auch noch über
das Tonband verfügt: Also die Art und Weise der klaren Abhandlung klar
nachvollziehen konnte und kann. Auch habe ich im Buch nichts
"umgangen" - wie auch im Interview nicht. Aber was ist auch hier die
nackte Wahrheit, Herr "Rechtsextremismusforscher" Pfeiffer? Im Buch
>>Deutschlands Rechte - Ordnungs- und Gestaltungsauftrag<< schreibe
ich auf Seite 164 expressis verbis:
"Hellmut Diwald bleibt ein
unsterbliches Fanal des Aufbruchs zu einer historischen Selbstfindung und
Selbstbewahrung im Sinne seiner Vorstellungen und seines Vermächtnisses. Und
hierzu gehört unabdingbar nicht nur die historische Größe der Deutschen,
sondern auch die Darlegungen ihrer historischen Fehler und auch der begangenen
Niedertracht. Nur im Bewußtsein auch der eigenen Schuld und Fehler und des
eigenen Versagens, sowie auch der unleugbar begangenen Verbrechen, kann eine
positive Zukunft entstehen. Um es unmißverständlich und klar darzulegen, was
ich schon vielfach bei anderer Gelegenheit veröffentlicht habe: Das uns
permanent zermalmende Stigma und Kainszeichen heißt Auschwitz. Doch soll
dieses, möge die Schuld tatsächlich noch so groß sein, unsere Selbstzerstörung
herbeiführen für alle Zeiten? Ich hätte mein Leben hingegeben, hätte ich auch
nur einen Judeozid verhindern können! Andererseits gibt es auch eine
>Weltapokalypse< aller Arten von Menschheitsverbrechen."
Und dann folgen zu diesem
seinerzeitigen Genocid/Völkermord an unseren jüdischen Mitbürgern gravierendste
Aussagen von dem großen Hisotoriker Hellmut Diwald, die absolut nichts
beschönigen, und die ich in diesem Zusammenhang zitiere.
Wie etwa: "In den
Konzentrationslagern der Nationalsozialisten wurden seit 1942 ungezählte
Menschen ermordet. Juden, Zigeuner, Homosexuelle, Menschen minderen Erbgutes
oder Angehörige unterwertiger Rassen. Diese Verbrechen wurden nach der
Kapitulation nicht nur zum Gegenstand von Prozessen, sondern ihnen wurde auch
eine Schlüsselrolle bei der politischen Behandlung der Deutschen
zugesprochen." Und dann weiter: "Dies ist das grauenhafte Thema der
systematischen Vernichtung eines Volkes, das für Ereignisse büßen mußte, für
die es gemäß der Logik eines Wahnsystems verantwortlich gemacht wurde - ein
Thema, das durch die Vokabel Auschwitz einen entsetzlichen Symbolwert erhalten
hat. Die ethischen Dimension macht es fast unmöglich, den nachweisbaren
Sachgehalt nüchtern zu behandeln, weil die Beweggründe und Formen des Mordens
mit einer unbetroffenen Objektivität nicht in Deckung zu bringen sind. ... Dazu
ist noch der ganz brutale Rassenantisemitismus gekommen! Es ist dies ein
Phänomen, das es weder in Deutschland noch in der gesamten politischen
Geschichte vorher in dieser Prägnanz und Entschiedenheit gegeben hat."
(Hellmut Diwald zitiert in Deutschlands Rechte, Seite 177)
Im übrigen: In einem Briefwechsel
mit unserem jüdischen Mitbürger Ralph Giordano schrieb dieser mir kurz nach der
Veröffentlichung des Buches, welches ich ihm zur Rezension übersandte, er würde
es rezensieren, wenn ich noch ein Kapitel zu Hitler einfügen würde. Meinte er
damit auch in Hinsicht auf >Auschwitz< und alles was damit verbunden ist? Aber, um alles in der Welt,
ist das obige denn nicht konkret genug? Und waren die ausführlichen Zitate von
Hellmut Diwald zum wahnsinnigen NS-Rassenantisemitismus nicht konkret genug?
Oder wollte und will Ralph Giordano die Kriminalisierung einer ganzen
historischen Epoche? Und wäre es nicht auch Wahnsinn, eine heute längst
untergegangene ganze historische Epoche vollkommen zu kriminalisieren? Aus der
ganzen deutschen Geschichte ein Verbrecheralbum zu machen? Dazu wäre ich
allerdings nicht und nie bereit gewesen! Auch der große Historiker Hellmut
Diwald nie. Denn es muß endlich eine Historisierung zu diesen Geschehnissen
erfolgen - die ganze für immer untergegangene NS-Epoche in einen unabdingbar
notwendigen historisierenden Gesamtrahmen gebracht werden; in historische
Gesamtzusammenhänge eingeordnet, als eine auch wissenschaftlichen Anforderungen
genügende, eine objektive, differenzierte und souveräne und epocheübergreifende
Betrachtung, in weitgespannte zeitliche, räumliche und sozial-interaktive
Zusammenhänge eingeordnet werden; oder es wird völlig kontraproduktiv einmal
zurückschlagen. So sicher wie das Amen in der Kirche ist, der Tag auf die Nacht
folgt. (Weil der Krug eben nur so lange zu Wasser geht, bis er bricht.) Man
kann nicht die ganze Geschichte eines Volkes kriminalisieren. In Bezug auf den
Wunsch von Ralph Giordano fühlte ich mich sofort an Franz Josef Strauß und
seinen zentralen Hinweis auf den Franzosen Marcel Boisot erinnert. Was hat es
damit auf sich?
In der Zeitung
"Die Welt" vom 13. März 1985 ist der Leserbrief des Ehrenpräsidenten
des Verbandes der Jagdflieger des freien Frankreich, Marcel Boisot, abgedruckt,
aus dem ich die folgenden Sätze zitieren möchte: "Es ist höchste Zeit, daß
Europa 1945 nicht als eine Niederlage Deutschlands, sondern als seine eigene
Niederlage ansieht und daß es unter seinen Völkern die Schuld am größten
Verbrechen, das es jemals gegen seine eigene Zivilisation beging, gleichmäßig
verteilt. Es ist Zeit, daß es seine Einheit als eine harmonische Vermischung
aller seiner Kulturen versteht. Es ist Zeit, daß eine Seite seiner tragischen
und blutigen Geschichte endgültig umgedreht wird."
Unzerstörbare Tatsache ist: Es sind die wirklichen Nationalen, also die
nicht brachial-ideologisch verblendeten, es sind die internalisiert
demokratischen und seriösen Nationalpatrioten, die - auf Grund des uns
umgebenden kulturellen und politischen sowie
sozialen Niederganges! (Stichwort: politische und soziale
Zweidrittelgesellschaft, die sich gegenseitig bedingen) -
quasi tagtäglich an dem seinerzeitigen Genocid an unserer jüdischen
Mitbürgern leiden. Dieser Ausgangspunkt des Elendes bis auf den heutigen Tag.
Warum? Weil sie die ZUSAMMENHÄNGE erkennen: Weil keine wirklich FÜR ALLE
funktionierende Demokratie (1. Maxime: Wir haben eine grundsolide Verfassung,
aber wir haben keine politische Freiheit! - 2. Maxime: Die Demokratie hat keine
Fehler, die verfälschte Demokratie ist der Fehler!) mit der Beteiligung auch
aller in unserem Volk vorhandenen politischen Strömungen existiert - was für
eine Vergeudung von Kraft und Inovationsmöglichkeiten. Weil es andere, wie etwa
die herrschende politische, mediale und kulturelle Klasse, zur Auslöschung der
nationalpatriotischen Strömung in unserem Volk tagtäglich instrumentalisieren
und funktionalisieren; das eiskalte Monopol zur völlig einseitigen und völlig
falsch betriebenen Interpretation der Geschichte [im Dienst bestimmter
politischer Interessen oder ideologischer Systeme] betreiben, und dies wegen
der Behauptung ihres Machtmißbrauches und Demokratieverfälschung durch die
Mitte-Links-Parteienoligarchie Tag um Tag, durch alle verfügbaren Massenmedien
präsentieren, um jeglichen BRAUCHBAREN internalisiert demokratischen und
seriösen Nationalpatriotismus und folglich jegliche nationale Opposition, eine
ganze (!) politische Strömung, quasi auszulöschen und auf ewig in der Gosse der
Sozialunwirksamkeit zu halten. Denn auch die seinerzeitige asiatische Tat in
deutschem Namen (wahrlich prinzipiell ungermanisch und undeutsch! Unser großer
Reichskanzler Bismarck wäre dazu nie bereit und fähig gewesen; auch weil er
noch ein christliches Sittengesetz in sich trug!) kann nicht und darf nicht zur
unablässigen SELBSTZERSTÖRUNG führen! Weil unserem Volk mittlerweile jede
nationale Selbstbewahrung und nationale Selbstbehauptung, jede nationale Würde
und Ehre abgeht. Einem Volk die Geschichte, die einer ganzen Epoche, gänzlich
zu zerstören ist geistiger Völkermord! Eine ganze historische Epoche zu
kriminalisieren ist geistiger Völkermord. Und diesbezüglich muß eingeordnet
werden was dieser unbeugsame und unbestechliche Historiker Hellmut Diwald
schrieb:
"Für Arnold Gehlen reichte
die Kunst, jemanden geistig wehrlos zu machen, von der Lüge bis zur
Diffamierung. Deshalb hatte die internationale Konvention über die Verhinderung
und Unterdrückung des Verbrechens des Völkermordes vom 9. Dezember 1948 auch
einen geistigen Völkermord anerkannt und in Art. II b definiert als `schweren
Angriff auf die physische und geistige Integrität einer Gruppe´. Dieser
Begriff, so ergänzte Gehlen, `umfaßt natürlich die Traditionen und
Überlieferungen eines Verbandes ebenso wie ihre Ehre, und ein Volk gewaltsam
von seiner Geschichte abzutrennen oder zu entehren, bedeutet dasselbe, wie es
zu töten´". Dem ist absolut nichts hinzuzufügen!
Nochmals: Es sind die wirklichen
oder echten Nationalpatrioten, die am Holocaust an unseren jüdischen Mitbürgern
>leiden< bis auf den heutigen Tag: An dieser asiatischen Tat, vollkommen
ungarmanisch und undeutsch!, gegenüber Wehrlosen und Hilflosen. Was zudem, wie
Thomas Mann einmal treffend feststellte, völlig "überflüssig" war.
[Thomas Mann in seiner Rede >>Deutschland und die Deutschen<< im
Jahre 1945 - und wo er Recht hat, da hat er Recht: "Wir haben es erlebt.
Verbrechen sind geschehen, denen keine Psychologie zur Entschuldigung verhilft,
und am wenigsten kann es ihnen zur Entschuldigung dienen, daß sie überflüssig
waren. Denn das waren sie, zur Sache gehörten sie nicht, Deutschland hätte sie
sich schenken könne. Seine Macht- und Eroberungspläne hätte es verfolgen können
ohne sie."] Aber sollte deshalb für alle Zeiten unsere nationale Identität
vollkommen zerstört und zerfetzt am Boden liegen bleiben, verkommen und heruntergekommen
- auch in Bezug auf die eherne Erkenntnis, daß eine Demokratie ohne
Nationapatriotismus (was weit mehr als bloßer Verfassungspatriotismus ist!)
mittelfristig niemals überlebensfähig sein kann? Nur durch das Bekenntnis auch
zur asiatischen Tat im deutschen Namen erhalten wir die unabdingbar notwendige
nationale Selbstbewahrung und Selbstbehauptung
- gar keine Frage. Weil dies alleine schon eine Frage der persönlichen moralisch-ethischen
Qualität und Charakters eines jeden einzelnen ist. Und weil der Antisemitismus
- und auch der vielfach betriebene sekundäre des Antizionismus - nur eine
geistige Krankheit sein kann!
Aber sichtbar darf nicht nur das
Bekenntnis zur asiatischen Tat sein, sondern sichtbar muß AUCH die nationale
Selbstbewahrung und Selbstbehauptung sein - weil wir nicht nur Täter sondern
auch Opfer waren. Und nicht nur das eine und das andere nicht! Beides muß
gleichsam sichtbar sein! Und auf keinem Auge hat man da blind zu sein. Und dies
hat nicht im Entferntesten etwas mit Aufrechnung zu tun! Nicht eine endlose
nationale Würde- und Ehrlosigkeit, wo wir die ganze Deutsche Geschichte zu
einem Verbrecheralbum machen, uns machen lassen. Weil dies verheerende
Konsequenzen hat - bis hin zur Überlebensfähigkeit der Demokratie. Zu der es bislang
keine denkbare und brauchbare Alternative gibt. Es ist doch schier unglaublich,
warum wir uns immer wieder und immer fort Aug´ um Aug´ und Zahn um Zahn selbst
zerfleischen sollten. Eine neue deutsch-jüdische Symbiose ist bereits
angebrochen und muß weiter vertieft oder ausgebaut werden! Gar keine Frage!
Auch hat Deutschland so viel darunter gelitten, daß sich dies nie mehr
wiederholen kann, und es für die Welt diesbezüglich für alle Zukunft
beispielgebend sein wird. Gar keine Frage!
Wir müssen endlich zum Augenmaß
und zur Verantwortung gegenüber unserer Vergangenheit wieder zurückgelangen.
Mit allen Tassen im Schrank! Und dies trotz unserer unglaublichen Webfehler im
deutschen Nationalcharakter. Die Napoleon I. treffend beschrieb:
„Es gibt kein gutmütigeres
aber auch kein
leichtgläubigeres
Volk als das deutsche. Zwiespalt
brauchte ich unter
ihnen nicht zu säen. Ich brauchte nur
meine Netze
auszuspannen, dann liefen sie wie ein
scheues Wild hinein.
Untereinander haben sie sich
gewürgt und sie
meinten, damit ihre Pflicht zu tun.
Törichter ist kein
anderes Volk auf der Erde. Keine Lüge
kann grob genug
ersonnen werden, die Deutschen
glauben sie. Um ein
Parole, die man ihnen gab,
verfolgten sie ihre
Landsleute mit größerer Erbitterung
als ihre wirklichen
Feinde.“
Und auf die auch
Hellmut Diwald hinwies:
„Wenn es überhaupt
bestimmende Merkmale der Deutschen gibt, dann gehört die Fähigkeit dazu, sich
gegenseitig zu hassen, zu verachten, zu bekämpfen bis aufs Blut. Unsere
Geschichte ist bis zum Rand gefüllt von Streit, Feindschaft, Brudermord … Die
Selbstzerfleischung ist ein grandioser Kehrreim unserer Geschichte.
Hemmungslos, mit mörderischer Lust, haben wir immer wieder den anderen gejagt,
der uns zwar am nächsten gestanden hat, der aber nicht derselben Meinung war.
Kaum jemals war unser Griff so unerbittlich, als wenn wir uns gegenseitig an
der Gurgel hatten. Das gehört zu unseren Besonderheiten, zu unseren Mängeln, so
wie alles andere – weniger Kummervolle – auch, das mit vorschneller
Völkerpsychologie dem allgemeinen Charakter der Deutschen zugeschrieben wird.
Defekte sind zu beklagen, zu bekämpfen…“.
Und die auch der
große, für mich unverzichtbare Friedrich Hölderlin treffend auf den Begriff
brachte:
"Es ist ein
hartes Wort und dennoch sag ichs, weil es Wahrheit ist: ich kann kein Volk mir
denken, das zerrißner wäre, wie die Deutschen. Handwerker siehst du, aber keine
Menschen, Denker, aber keine Menschen, Priester, aber keine Menschen, Herrn und
Knechte, Junge und gesetzte Leute, aber keine Menschen - ist das nicht, wie ein
Schlachtfeld, wo Hände und Arme und alle Glieder zerstückelt untereinander
liegen, indessen das vergoßne Lebensblut im Sande zerrinnt?"
Zurück zur Frage
aller Fragen, der Holcaustfrage an unseren jüdischen Mitbürgern: Den völlig
verfehlten Holocaust-Leugnern im Grundsätzlichen - keine Frage, in der Frage
nach der Art und Weise und der Dimension kann nur dort wirkliche Demokratie,
demokratische Freiheit sein, wo diese Fragen gestellt werden können; weil dies
auch unserer Verfassung und den Menschenrechten entspricht! - kann man nur
immer wieder ihre vollkommene sittlich-politische Verworfenheit vor Augen
führen, und sie auch als permanente Totengräber oder Sargnägel eines auch einmal erfolgreichen,
internalisiert demokratischen und seriösen Nationalpatriotismus bezeichnen. Den
völlig verfehlten Holocaust-Leugnern im Grundsätzlichen empfehlen ich hier nur
4 in ihrer Tatsachenvermittlung und Analyse unzertrümmerbare Publikationen: 1.
Hellmut Diwald, "Geschichte der Deutschen" (dessen entscheindende
Passagen zum völlig wahnsinnigen NS-Rassenantisemitismus auch in meinem Werk
"Deutschlands Rechte" wiedergegeben wurden; und oberhalb größtenteils
zitiert werden); 2.) Ebbo Demant (Hg.): "Auschwitz - >>Direkt von
der Rampe weg ...<< - Kaduk, Erber, Klehr: Drei Täter geben zu
Protokoll"; 3.) G. M. Gilbert: "Nürnberger Tagebuch - Gespräche der
Angeklagten mit dem Gerichtspsychologen"; 4.) Sebastian Haffner:
"Anmerkungen zu Hitler".
Für den
sogenannten "Rechtsextremismusforscher" Thomas Pfeiffer gilt also
folglich ein Zitat von Bertolt Brecht ganz besonders und vor allem. Es lautet: "Wer die
Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt, und sie eine
Lüge nennt ist ein Verbrecher." Leute wie Pfeiffer sind letztlich verheerend
kontraproduktiv. Und ich möchte ihm durch ein Zitat von Karl Jaspers noch
folgendes ins Stammbuch schreiben: "Ohne Wahrhaftigkeit ist die freie Welt
verloren. Freiheit und Lüge schließen sich aus."
Rolf Josef Eibicht
(MA)
München, den 7. Juli
2009
PS
Aktuelles
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