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Ergebnisse der Wahl zur Bundesvertretung vom Mai 2011: Wahlbeteiligung 28 % (+2) Aktionsgemeinschaft (AG)............................23 Mandate (+1)
Hochschülerschaftswahlen 2009 Die österreichischen Hochschülerschaftswahlen fanden bis zum 28. 5. 2009 statt. Die Wahlbeteiligung war noch geringer als 2007 und sank auf 25,7 % der ca. 230000 Wahlberechtigten. Das "elektronische Voting" wurde nur von wenigen Wahlberechtigten ausgeübt und ist für die Grünen ein Grund zur Wahlanfechtung. Die Fachschaftslisten und die ÖVP nahe AG gewannen Stimmen und Mandate, die Sozialisten verloren, der Ring Freiheitlicher Studenten behielt das eine Mandat in der Bundesversammlung. In der zentralen Bundesvertretung der österreichischen Hochschülerschaft werden 66 Mandate vergeben. Im Laufe der nächsten Wochen kommen erstmals auch Vertreter der Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen dazu, 16 Fachhochschulen und vier Pädagogische Hochschulen werden je einen Vertreter entsenden. Vorläufige Mandatsverteilung der zentralen Studentenvertretung. AG ............22 (+2)
[28. Mai 2009]
Hochschülerschaftswahlen 2007 Bei den österreichischen Hochschülerschaftswahlen vom 22. - 24. 5. 2007 sank die Wahlbeteiligung neuerlich. Die Vertreter der Sozialdemokratischen Studentengruppen verloren etwas an Stimmen, Die ÖVP-nahe Aktionsgemeinschaft (AG) gewann dazu. An der Universität Salzburg, wo sie bei der Wahl 2005 nicht angetreten war, errang die AG ein Mandat für die Bundesvertretung dazu. Zudem eroberte die AG mit der Universität für Bodenkultur (Boku) und der Veterinärmedizinischen Universität Wien (VUW) zwei Unis, die bisher von den Grünen und Alternativen StudentInnen (GRAS) bzw. den Fachschaftslisten (FLÖ) gehalten wurden. Die Grünen eroberten an der Musikuni Wien ein zusätzliches Mandat und sicherten sich auch an der Uni Innsbruck ein Bundesvertretungs-Mandat mehr als zuletzt. Umgekehrt haben sie aber ein Mandat an der (Boku) an die AG verloren. Auch an der Uni Klagenfurt verloren die Grünen ein Mandat an den Verband Sozialistischer Studenten (VSStÖ). Der VSStÖ musste bisher deutliche Verluste hinnehmen. An der Uni Innsbruck wanderte ein VSStÖ-Mandat an die GRAS, auch an den meisten anderen Unis gab es ein prozentmäßiges Minus. Einzig an der Uni Klagenfurt gewann der VSStÖ ein Mandat dazu. Die Fachschaftslisten (FLÖ) halten in etwa ihr Ergebnis von der letzten Wahl. Einem Mandatsverlust an die AG an der Universität für Veterinärmedizin steht ein Gewinn an der Kunstuni Linz gegenüber. Im bundesweiten Studentenparlament kommen nach dem vorläufigen Endergebnis die AG auf 31,3 % (+6,5) und 20 Sitze (plus 6). Die grüne Liste GRAS kam auf 21,9 % (-3,4) und 15 Sitze (+1), der VSStÖ auf 17,0 % (-4,2) und 11 Sitze (minus 5), die Fachschaftslisten auf 14,7 % (+1,4) und 13 Sitze (+2), die Wahlgemeinschaft Pädak auf 2. Jeweils ein Mandat errang die kommunistische Listen KSV/KJÖ (2,2 %), die liberalen Studenten LSF (2,2 % (-1,7)), die FPÖ-Liste RFS (2,6 %, (+0,8)), und eine Liste Petra. An der Montanuniversität Leoben erreichte eine Listenverbindung RFS-LLST 15 % der Stimmen und ein örtliches Mandat. (AG 37 %, 4 Mandate, FL 28 %, 3 Mandate, VSSTÖ 19 %, 1 Mandat, RFS/LLST 15 %, 1 Mandat). An anderen Universitäten bewegt sich der Anteil des RFS zwischen 1 % und 5 %. Die Wahlbeteiligung sank weiter von 30,5 % auf 28,7 %. [25. Mai 2007] Geringe Wahlbeteiligung bei Hochschülerschaftswahlen 2005 Nur etwa 30,5 % (+0,6 Prozentpunkte) der wahlberechtigten Studenten beteiligten sich an den Hochschülerschaftswahlen in Österreich. Niedriger war die Beteiligung an der Universität Wien mit 26 %, besonders hoch war die Beteiligung an der Universität Linz mit 40 %, da dort jeder Wähler einen Gutschein für ein Wiener Schnitzel mit Pommes frites bekam... Unter Einrechnung der Pädagogischen Akademien (PädAKs), wo zwar in den letzten drei Tagen nicht gewählt wurde, allerdings Vertreter gemäß dem Ergebnis der im Herbst 2004 über die Bühne gegangenen Wahlen zur Akademievertretung entsendet werden, kommt der Verband Sozialistischer Studenten (VSStÖ) auf 15 Mandate, die Grünen und Alternativen Studenten (GRAS) sowie die VP-nahe AktionsGemeinschaft (AG) auf je 14 und die unabhängigen Fachschaftslisten (FLÖ) auf elf Mandate. Verglichen mit dem Ergebnis 2003 (damals waren allerdings weniger Sitze zu vergeben) haben VSStÖ (plus fünf) und FLÖ (plus sieben) die meisten Mandate gewonnen, GRAS und AG stagnierten. Das Liberale Studentenforum (LSF), der Kommunistische Studentenverband (KSV) und der Ring Freiheitlicher Studenten haben je einen Sitz in der Bundesvertretung errungen. Fünf Mandate werden vorerst nicht vergeben: Eine Wahlgemeinschaft aus Vertretern der Kunstuni Linz und der kleineren PädAKS wählen in zwei Wochen noch zwei Vertreter, drei Mandatare an PädAKS bzw.Kunstunis haben sich noch nicht für eine Fraktion deklariert. Bundesweite Vertretung der Österreichischen Hochschulen:
Damit verfügt Grün-Rot über mindestens 29 Sitze in der nun 62-köpfigen Bundesvertretung (bisher 45 Mandate). Da die FLÖ nach eigenen Angaben aber eher mit grün-rot als mit der AG koalieren wollen, der KSV auch keinen AG-Vorsitz unterstützen und VSStÖ und GRAS wahrscheinlich noch aus der Wahlgemeinschaft zumindest ein Mandat lukrieren werden, ist ein weiterer grün-roter Vorsitz in der Studentenvertretung so gut wie sicher. Eine Mehrheit unter Führung der AG ist hingegen nicht in Sicht - sie kommt auf 14 Mandate und müsste praktisch sämtliche FLÖ-Mandatare, den RFS, das LSF sowie die noch nicht zugeordneten Sitze auf ihre Seite bringen. Für den Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) waren die ÖH-Wahlen
eine Zitterpartie mit gutem Ausgang. Erst mit der letzten ausgezählten
Universität, der Uni Graz, schafften die blauen Studenten den Sprung
über die für die Erreichung eines Mandats in der Bundesvertretung
(BV), dem bundesweiten Studentenparlament, über einen Listenverband
nötigen 1.000 Stimmen. Am Ende konnte sich Spitzenkandidat Gernot
Schandl über 1.063 Stimmen freuen.
Wahlergebnis an der Universität Wien
[2. Juni 2005] |
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Die Hochschülerschaftswahl an der Grazer Karl-Franzens - Universität vom Mai 2003 müß wiederholt werden, erklärte der Obmann des Rings Freiheitlicher Studenten (RFS) Graz, Hannes Kahr, am 26. Dezember 2003 in einer Aussendung. Er habe am 24. Dezember den entsprechenden Bescheid von der österreichischen Wahlkommission zugestellt bekommen, so Kahr. Es gebe nun eine 14-tägige Einspruchsfrist: "Wenn die Kollegen vernünftig sind, wird es aber keinen Einspruch geben", so der RFS-Obmann. Zugleich forderte er die Universitätsvertretung der Karl-Franzens-Universität zum Rücktritt auf. Nach dem Bescheid der Wahlkommission müssen nun sowohl die Fakultätsvertretungswahlen an der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, als auch die Wahl für die Universitätsvertretung der Hochschülerschaft an der Universität Graz wiederholt werden. Der Ring Freiheitlicher Studenten an der Grazer Karl-Franzens-Uni hatte die Wahlen zur Österreichischen Hochschülerschaft am 4. Juni 2003 angefochten. Als Grund wurde damals angeführt, daß am ersten Tag der Wahl rund eine Stunde lang Stimmzettel im Umlauf gewesen seien, auf denen der RFS nicht aufschien. Zudem seien laut Kahr an mehreren Universitäten von der Wahlkommission Studenten zur Wahl zugelassen worden, die nicht wählen hätten dürfen, weil sie gar nicht im Wählerverzeichnis waren. ...........................................
(aus ORF-Forum... ) [27. Dezember 2003]
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Bei den Wahlen zu den Universitätsvertretungen der Hochschülerschaft vom 20 -22. Mai 2003 hat sich der österreichische Bundestrend widergespiegelt. Die Grünen und Alternativen StudentInnen (GRAS) haben an den meisten Unis dazugewonnen und verfügen künftig an der Uni Salzburg über eine absolute Mehrheit. An der Uni Innsbruck geht sich nach GRAS-Zugewinnen künftig eine grün-rote Koalition aus. Erneut geschlagen wurde hingegen der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS): Der RFS verlor auch die Sitze in der Uni-Vertretung in Innsbruck und Leoben (wo er nicht mehr kandidierte) und ist künftig in keinem einzigen lokalen Studentenparlament mehr vertreten. Bei den Wahlen hat der RFS in der Bundesvertretung, dem österreichweiten Studentenparlament, sein Mandat trotz Stimmenverlusten gehalten (1276 Stimmen, 2,37 %). An den 18 Universitätsvertretungen, den lokalen Studentenparlamenten, sind die freiheitlichen Studenten nach dem Verlust ihrer beiden Sitze in Innsbruck und Leoben aber nicht mehr repräsentiert Der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) überlegt eine Anfechtung der Wahl zur Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH). Als Grund gab RFS-Spitzenkandidat Konrad Weiß in einer Aussendung am 23. 5. "skandalöse Übergriffe" gegen den RFS vor und während der Wahl an. In Innsbruck sollen wegen eines Schreibfehlers (RfS statt RFS) die RFS-Stimmen nicht gezählt worden sein und in Graz sei der RFS überhaupt nicht auf den Stimmzetteln gestanden hieß es. Hochschülerschaftswahlergebnis (mit Vergleich zu 2001)
GRAS Grüne und Alternative StudentInnen
Die AktionsGemeinschaft (AG) hat ihre Hochburg an der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien gehalten, wo sie weiter über zwölf von 17 Mandaten verfügt und ihre Absolute an der Montanuniversität Leoben mit nunmehr sieben von neun Mandaten sogar ausgebaut. An den meisten anderen Unis blieb die AG stabil bzw. verlor leicht. Zum Teil schwere Verluste musste der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) an den Uni-Vertretungen verzeichnen: An der Uni Klagenfurt verlor er zwei von vier Mandaten, an der Uni Wien zwei von acht. Mandatszugewinne gab es an keiner einzigen Hochschule. Auch die Fachschaftslisten (FLÖ) können mit ihrem Ergebnis an den Uni-Vertretungen zufrieden sein: Sie errangen die absolute Mehrheit an der Technischen Universität (TU) Graz und bauten ihre Absolute an der TU Wien aus. Weiterer Erfolg für die GRAS: Auch an der größten Uni des Landes, der Universität Wien, sind die GRAS nun die stärkste Gruppierung. Sie gewannen ein Mandat und können gemeinsam mit dem VSStÖ bzw. wie bisher mit VSStÖ und den kommunistischen Studenten die Exekutive stellen. Die meisten Privatuniversitäten, die gezwungen sind, sich an den Hochschülerschaftswahlen zu beteiligen, lehnen diese ab. Dort werden oft Manager weitergebildet, die sich von den linksradikalen ÖH-Bürokraten nicht vertreten lassen wollen. An zwei Wiener Privatuniversitäten (IMADEC und PEF Consulting) gab kein einziger Student seine Stimme ab. An der International University wurde die Gruppe namens "Saddam Hussein" stärkste Fraktion. Hochschülerschaftswahl 2001 >> [24. Mai 2003] |