AWB Führer TerreBlanche ermordet Am 3. April 2010 wurde der Führer der "Afrikaner Weerstands Beweging" (AWB) Eugene TerreBlanche auf seiner Farm in Südafrika ermordet. Laut Polizeiangaben sollen ein 15- und ein 21jähriger Neger wegen eines Streites um nicht bezahlte Löhne die Mordtat begangen haben. Seit Übernahme der Macht durch die ANC sind in Südafrika bereits mehr als 3000 weiße Farmer ermordet worden. Es ist gut möglich, dass auch der Mord an TerreBlanche rassistisch motiviert war, da z. B. der Führer der ANC-Jugend Julius Malema mit seinem Song "Kill the Boer" (Tötet die Buren) die ohnehin vorhandene Pogromstimmung gegen die Weißen neuerdings noch zusätzlich anheizt. Wegen der bevorstehenden Fußballweltmeisterschaft wollen die Behörden das scheinbar vertuschen und dürften dann so unverdächtige Tatmotive wie Lohnstreitigkeiten erfinden.
Terre’Blanche wurde am 31. 1. 1944 als Sohn von De Villebois-Mareuil Terre’Blanche und Anna Francina Terre’Blanche geboren. Sein Vater war Kommandant in der Südafrikanischen Wehrmacht (SAW) und regionaler Armee-Befehlshaber gewesen. Terre’Blanche wuchs in einer konservativ-afrikaansen Umgebung auf. Er besuchte die Grundschule in seinem Geburtsort Ventersdorp und die Oberschule in Potchefstroom, an der er 1962 graduierte. Bereits während seiner Schulzeit gründete er die Jugendorganisation Jong Afrikanerharte (Junge Afrikanerherzen), welche das Ziel hatte, die Interessen und Traditionen der Buren zu wahren.
Nach seiner Schulausbildung ging er zur südafrikanischen Polizei und diente als Freiwilliger in Südwestafrika (bis 1919 Deutsch-Südwestafrika), wo er zum Offizier ernannt wurde. Nach seinem Militärdienst wurde er Leibwächter von Ministerpräsident John Vorster.
Er verließ nach vier Jahren den Polizeidienst, trat der rechten Herstigte Nasionale Party (HNP) bei und war für sie Kandidat bei den Provinz- und Parlamentswahlen für den Wahlkreis Heidelberg. Am 7. 7. 1973 gründete Eugene Terre'Blanche mit angeblich sechs weiteren Mitgliedern (sollte womöglich eine Anspielung auf die sieben Mitglieder der "Deutschen Arbeiter Partei" sein, das Symbol der Bewegung besteht ebenfalls aus drei im Winkel von je 120 Grad angeordneten "Sieben"-Ziffern) die AWB, welche sich als Ziel die Vereinigung aller Buren in einem eigenständigen „Volksstaat“ gesetzt hat. Die AWB sollte allerdings nicht in der Parteipolitik mitmischen, um nicht das Burenvolk noch weiter zu spalten. Das Ziel der AWB sollte es sein, das Burenvolk zu vereinigen durch eine Widerstands- und Befreiungsbewegung, um einen Volksstaat ohne politische Parteien zu erreichen. In einem solchen Staat würde der Präsident nur durch das Volk gewählt werden, und die Regierung würde durch Spezialisten aus allen Berufsfeldern gebildet werden. Jedes Volk solle sein eigenes Grundgebiet besitzen, und jedes Volk solle nur über sich selbst regieren in seinem eigenen, souveränen Staat. Terre'Blanche war der Meinung gewesen, die Politik der damaligen Nationalen Partei (NP) würde das Burenvolk immer weiter zu Knechten machen und zu einer rassistischen Mehrheitsregierung führen. Seine Warnungen wurden durch die feindlich-gesinnten Medien und die Liberalen als Volksverhetzung gewertet. Für ihn war die heutige “Demokratie” nur das Vorspiel zu einer blutigen Konfrontation zwischen den vielen so verschiedenen ethnischen Gruppen des Landes. Das ANC-Regime sah in Eugène Terre'Blanche zunehmend einen Störfaktor, der die neue “Demokratie” in Südafrika gefährden könnte, und mußte ihn deshalb irgendwie aus der Gemeinschaft “entfernen. Eine Anklage wegen politischer Straftaten hätte aus ihm einen Märtyrer gemacht. So mußte man ihm kriminelle Taten wie Gewaltdelikte gegen Neger zur Last legen, wofür er auch verurteilt wurde, TerreBlanche beteuerte aber diesbezüglich seine Unschuld.
[3. April 2010]