| Demonstration „Kein Forum für Pädophile“
Für Sonnabend, den 2. Juli 2005, ist in Hamburg eine Demonstration zum obigen Thema angemeldet; Beginn 12.oo Uhr Eidelstedter Platz in Hamburg-Eidelstedt. Hintergrund der Aktion ist folgender: Vor ca. drei Jahren versuchten Pädophile in Hamburg einen Verein namens „Krumme 13“ ins Vereinsregister eintragen zu lassen. Das Projekt scheiterte an breiten Protesten der Öffentlichkeit, die maßgeblich auch vom „Aktionsbüro Nord“ mit initiiert und getragen worden sind. Gerüchteweise war zu hören, daß der bekennende Pädophile Dieter Gieseking Hamburg verlassen habe. Nach wie vor in Hamburg aktiv ist aber ein gewisse Frank F. Er war damals als Vorstandsmitglied der „Krummen 13“ vorgesehen. Außerdem ist er Inhaber von einer oder mehrerer Domains, auf denen Foren für Pädophile laufen. Leider scheint es so, als seien diese Foren an sich nicht gesetzeswidrig oder strafbar. Der Betreiber oder die Betreiber sind offenbar klug genug, keine kinderpornographischen oder sonstwie strafbaren Inhalte auf diesen Foren zu haben oder zu verlinken. Was man dort allerdings – wenn man sich so einen Schmutz überhaupt antun mag! – an Diskussionen von Pädophilen lesen kann, reicht aus, um jeden auch nur noch halbwegs normal empfindenden Menschen anzuekeln. Gemeinsam mit anderen Kameraden, aber ebenso nicht zu unserem Kameradenkreis gehörenden Bürgerinnen und Bürgern bin ich der Meinung, daß die Öffentlichkeit ein Recht darauf hat, über solche Ereignisse informiert zu werden und gegebenenfalls vor weitergehenden Aktivitäten Pädophiler gewarnt zu werden. Denn die Zielrichtung solcher Foren ebenso wie des damals nicht ins Vereinsregister eingetragenen Vereins „Krumme 13“ (der durch die nichteintragung ja nun nicht aufgehört hat zu existieren), ist klar. Offiziell wollen sie Pädophilen, die wegen Kindesmißbrauch verurteilt worden sind, Hilfe leisten und sie im Gefängnis betreuen, sich für eine Legalisierung ihrer kranken Phantasien einsetzen und um gesellschaftliche Akzeptanz dafür werben. Tatsächlich aber dient ein solches Forum oder solche Foren natürlich auch der Vernetzung, der Entstehung oder Festigung einer ganzen Szene. Wir wollen dabei nicht vergessen, daß Kindesmißbrauch leider auch ein Massenphänomen ist. Die Strafverfolgungsbehörden registrieren Jahr für Jahr 20.000 Fälle. Es wird geschätzt, daß die Dunkelziffer zwanzigmal so hoch ist. Das wären 400.000 Fälle. Also wird es eine entsprechend große Zahl von Tätern geben. Wenn Täter und/oder Unterstützer sich organisieren, sich eine solche Szene verfestigt, besteht die Gefahr, daß sie sich wechselseitig ermutigen. Also müssen derartige Tendenzen politisch bekämpft werden. Politisch heißt, durch Aufklärung, durch Öffentlichmachung und durch Warnung von Anwohnern, die Kinder haben. Die Demonstration soll daher vom Eidelstedter Platz zum Graf-Johann-Weg 23 führen, wo Frank F. wohnt. Rege Beteiligung ist erwünscht. Nicht zu unserem Kameradenkreis gehörende Bürgerinnen und Bürger werden sich hoffentlich nicht davon abschrecken lassen, daß pädophile oder linksextremistische Kreise sie als „Nazis“ zu verorten versuchen werden. Ich glaube, man muß kein „Nazi“ sein, um sich einer solchen Aktion anzuschließen, egal, von wem sie organisiert wird. Mir fällt dazu ein Zitat eines jungen Türken ein, der nach dem „Tagesspiegel Berlin“ anläßlich einer Demonstration von uns in Berlin Ende der 90-er Jahre einmal sagte: „Ich find‘ es scheiße, wenn die Nazis demonstrieren, aber wenn sie gegen Kinderschänder demonstrieren, ist das eine gute Sache!" Wer gegen Leute demonstriert, die gegen Pädophile und Kinderschänder demonstrieren, ist wohl offenkundig für diese Personenkreise. (Eine doppelte Verneinung ist bekanntlich ein Bejahung.) Dies können wir bei Vertretern der Amtskirche ebenso feststellen wie bei einem Bundesvorstandsmitglied der noch-Regierungspartei SPD. Nun, bei beiden vielleicht kein Wunder. Die Kirche macht ja immer wieder negative Schlagzeilen, indem Amtsträger von ihr wegen sexuellen Kontakts zu Minderjährigen auffallen. Und die SPD sah sich unlängst erst außerstande, gesetzgeberisch auf eine Petition von immerhin 44.ooo Bürgerinnen und Bürgern zu reagieren, die die Verherrlichung von Pädophilie oder die Forderung nach Straffreiheit für Sex mit Kindern unter Strafe stellen lassen wollten. Aber den Herrschenden ist ja immer am wichtigsten, ihre Macht zu sichern. Und die Macht der Herrschenden wir offenbar von niemandem stärker bedroht als von uns. Dafür mobilisierten sie dann ihre Hilfstruppen, das übliche Gemisch aus bürgerlichen Gutmenschen und möchtegern-Revoluzzern von der Antifa. Insgesamt werden es zwischen 200 und 300 gewesen sein. Aber da die Übermacht gutmenschlicher Kreise geradezu staatserhaltendes Dogma in der BRD ist, schrieben einige gleichfalls staatserhaltende Medien von 900. Vielleicht hat man ein paar hundert Polizeibeamte einfach als Gegendemonstranten mitgezählt...?! – Immerhin schafften die Medien es, unsere Zahl mit 150 korrekt anzugeben. Auch das ist heutzutage beileibe keine Selbstverständlichkeit.... Zur Auftaktkundgebung sprachen die Kameraden Daniel G. aus Celle und Axel R. aus Köln. Unterwegs flogen vereinzelt Eier und Steine; kaum der Rede wert. (Es gab einen Leichtverletzten.) Was die Teilnehmer der Mahnwache fünfzehn Tage vorher bei der Spanischen Furt erlebt hatten, war ungleich viel massiver. Vielleicht liegt es daran, daß aufgehetzte Südländer massiver gewalttätig werden können als die deutsche Antifa? In dem Fall heißt Antifa nicht Angriff, sondern muß die Parole lauten: „Antifa heißt lernen!“ Wenn schon von niemand anderem, dann vielleicht von türkischen Ghetto-Kids, die diesmal allenfalls vereinzelt als Zuschauer zugegen waren, aber nicht als aktive Angreifer. Aber der Unterführung unter der Autobahn hindurch war für die Antifa dann erst einmal Pause, weil die Polizei dicht machte und keinen mehr durchließ. Zur Zwischenkundgebung sprachen die Kameraden Alexander H. aus Hamburg, Philipp H. aus München (vormals Essen) und Hayo K. aus München. Dann ging es weiter zum AKN-Bahnhof Schnelsen, wo nach fast genau zweistündiger Versammlungsdauer aufgelöst wurde. Nach Medienberichten nahm die Polizei 44 Gegendemonstranten in Gewahrsam; einige von ihnen dürfen sich, weil sie sich mit Steinen bevorratet hatten, wohl auf ein Verfahren freuen. Unter dem Strich waren die kampagneartigen Aktivitäten gegen diese
höchst unappetitlichen Foren breit gefächtert und wirkungsvoll.
Die Aktivitäten bestanden aus:
Hamburg, den 3. Juli 2005
Im Hamburger Stadtteil Eidelstedt-Schnelsen fand am 18. 6. 2005 eine nationale Mahnwache statt, die unter dem Motto „Kein Forum für Pädophile“ stand. Die Nationalisten protestierten damit gegen die Aktivitäten eines Frank F. der nach Recherchen der Demonstranten für pädophile Internetforen verantwortlich ist. An der Mahnwache nahmen zwischen 40 und 50 Nationalisten teil. Vor einigen Jahren hatte F. bereits als einer der Anführer des Pädophilenvereins „Krumme 13“ von sich reden gemacht. Der Verein forderte u. a. Straffreiheit für sexuellen Umgang mit Kindern. Die „ Krumme 13“ stand unter dem Vorsitz des verurteilten Kinderpornohändlers Dieter G. Die Mahnwache war in den Stadtteil verlegt worden, weil angenommen wird, daß F. in diesem Stadtteil ansässig ist. So weisen seine Domains auf die Adresse Graf-Johann-Weg 23 hin, die dort liegt. An der Bushaltestelle Spanische Furt / Graf-Johann-Weg wurde Aufstellung in Reihe genommen, wie das bei Mahnwachen gute Tradition ist. Es wurden schwarze Fahnen ausgerollt, mehrere Fackeln entzündet und ein Transparent positioniert, auf dem zu lesen stand: “Vorsicht, Pädophiler! Pädophile missbrauchen, das System schaut zu!"…“ |