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Am 21. 11. 2004 hielten ca. 100 Patrioten am Mahnmal des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Rheinwiesen in Bretzenheim (Rheinland-Pfalz) eine Gedenkfeier ab. Das Verwaltungsgericht Koblenz wies in einem am 19. 11. veröffentlichten Beschluss einen Eilantrag der Veranstalter gegen die von der Verbandsgemeinde Langenlonsheim verfügten Auflagen ab. Diese seien notwendig, um gewalttätige Ausschreitungen zwischen den Teilnehmern des Totengedenkens und den Gegendemonstranten zu verhindern. Demnach durften die Teilnehmer des Gedenkmarsches lediglich über die Bundesstraße 48 aus Richtung Bad Kreuznach anreisen. Um das Mahnmal herum galt eine Sperrzone von 50 Metern, die lediglich von einer fünfköpfigen Delegation zwischen 15.00 und 15.30 Uhr betreten werden durfte, um einen Kranz niederzulegen und eine Gedenkandacht zu halten. Um Abstand zu der erwarteten Gegendemonstration des "Aktionsbündnisses gegen Rechts" zu wahren, wurde die B 48 zwischen dem Bretzenheimer Dreieck und Ortseingang Bretzenheim abgesperrt. Zu dem vom früheren rheinland-pfälzischen NPD-Landesvorsitzenden Wilhelm Herbi angemeldeten Totengedenken kamen auch ehemalige Kriegsgefangene und deren Angehörige. Die Gegendemonstration, zu der Systemparteien, der sog. DGB und diverse antifaschistische Initiativen aufgerufen hatten, dürfte aus Mangel an Teilnehmern abgesagt worden sein. James Bacque: Other Losses, dt. Der geplante Tod. Deutsche Kriegsgefangene in amerikanischen und französischen Lagern 1945–1946, 6. Aufl. Frankfurt a. Main; Wien 1996 (Ullstein-Buch; 33163) Demonstration für Ehrenmal Marienfels Am 20. 11. 2004 demonstrierten in Nastätten (Rheinland-Pfalz) ca. 200 Patrioten für den Wiederaufbau des Ehrenmals für die Kameraden des I. Panzerkorps, das von Linksradikalen zerstört wurde. Etwa 50 Linksradikale suchten die Demonstration zu stören, wurden aber von der Polizei in Schach gehalten. |