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Mutmaßlicher Dreifachmörder bedroht Haftrichter Der mutmaßliche Dreifachmörder von Overath hat bei seiner
Vernehmung einem Zeitungsbericht zufolge den Haftrichter bedroht. Der 45-jährige
Thomas A. soll gegenüber Beamten angekündigt haben, den Richter
bei der nächsten Gelegenheit töten zu wollen, berichtete der
"Kölner Stadt-Anzeiger". Thomas A.s ebenfalls festgenommene 19-jährige
Freundin habe Angst vor ihm, sagte ihre Anwältin der Zeitung. Sie
sei "da in etwas hineingeraten", was sie nicht mehr habe kontrollieren
können.
Thomas A. und seine Freundin Jennifer D. waren am Dienstag festgenommen worden. Die Verkäuferin legte ein umfassendes Geständnis ab und belastet ihren Freund nach Polizeiangaben schwer. Demnach hat A. am 7. Oktober in einer Anwaltskanzlei einen 61-jährigen Rechtsanwalt, dessen 53 Jahre alte Ehefrau sowie die 26-jährige Tochter mit einer großkalibrigen Pumpgun erschossen. In den neunziger Jahren hatte der nordrhein-westfälische Verfassungssschutz nach Angaben des Düsseldorfer Innenministeriums geprüft, ob sich Thomas A. als V-Mann in der rechtsextremen Szene eignet. Der Mann hatte Kontakte zu Rechtsextremisten und gehörte einer Wehrsport-Gruppe an. Es habe sich jedoch herausgestellt, dass der arbeitslose Ex-Söldner "auf Grund persönlicher Unzuverlässigkeit" nicht für eine solche Tätigkeit in Frage gekommen sei. Der Beschuldigte habe keine bedeutenden Vorstrafen, teilten die Ermittler mit. Er sei früher lediglich durch Haschischbesitz und eine Anzeige wegen Körperverletzung aus seinem Bekanntenkreis aufgefallen.Vor neun Jahren hatte er bei einer Kommunalwahl in Köln für die rechtsextreme "Deutsche Liga für Volk und Heimat" kandidiert. Nach Erkenntnissen des Landesverfassungsschutzes gilt die Organisation inzwischen als bedeutungslos. Hierzu folgende Texte von Manfred Rouhs auf der Internet-Seite http://www.signal-online.de/ Mord in Overath: Strafantrag gegen "Verfassungsschützer"
Mutmaßlicher Dreifach-Mörder ein "Verfassungsschützer"
Thomas Adolf steht im Verdacht, in Overath einen Rechtsanwalt, seine Frau und dessen 26jährige Tochter mit einer Pumpgun ermordet zu haben. Hintergrund der Tat war ein Mietrechtsstreit, in dem der Anwalt erfolgreich gegen Adolf aufgetreten war. Zu dem Vorfall erklärt Manfred Rouhs: "Es ist ein beispielloser Skandal, daß der 'Verfassungsschutz' eine windige Gestalt wie Thomas Adolf mehr als zehn Jahre lang mit Schußwaffen hantieren läßt. Adolf ist mir als notorisch finanziell klamm in Erinnerung. Die Kontakte zum 'Verfassungsschutz', der offensichtlich den politisch völlig unmotivierten Provokateur in die rechte Szene eingeschleust hat, unterhielt er stets nur des Geldes wegen. Man mußte nicht Psychologie studiert haben, um Thomas Adolf als Zeitbombe ausmachen zu können." [15. Oktober 2003] An Frau Gabriele Nandlinger
"Oktoberfestattentat", "Blick nach rechts", Nr. 19, 2003 Sehr geehrte Frau Nandlinger, heute erhielt ich die o.g. Ausgabe von "Blick nach rechts". Anläßlich Ihres Titelbeitrages, in dem Sie den mysteriösen Sprengstoffanschlag auf dem Münchner Oktoberfest vor 23 Jahren als das Werk eines "rechtsextremen Täters" bezeichnen, mache ich Sie auf folgendes aufmerksam: Zusätzlich zu den vielen, längst bekannten Ungereimtheiten im Zusammenhang mit diesem sogenannten "Oktoberfestattentat" gibt es heute ein sehr starkes Indiz, welches in Richtung einer Täterschaft des sogenannten "Verfassungsschutzes" zeigt. Siehe beiliegendes Flugblatt (Oktober-Flugblatt.doc). Allein die klassische Frage "qui bono?" im Zusammenhang mit dem schamlosen Ausschlachten dieser Tragödie durch gewissenlose Politiker, Geheimdienste und Geheimdienstableger etc. müßte in einer offenen Informationsgesellschaft zur öffentlichen Hinterfragung der offiziellen Darstellung des mehr als merkwürdigen "Attentats" führen. Daß dies nicht geschieht, sondern, umgekehrt, alles, was die offizielle Version in Frage stellen könnte, systematisch verschwiegen wird, spricht Bände über den rechtlichen und sittlich-moralischen Zustand der Bundesrepublik. Dies gilt um so mehr angesichts der im Flugblatt ebenfalls erwähnten Serie von weiteren kriminellen Machenschaften, bis hin zum NPD-Verbotsverfahren und dem im Zusammenhang damit aufgedeckten, schwerkriminellen Sumpf bei Geheimdiensten und Staatsschutzdezernaten sowie deren Aufsichtsbehörden und entsprechenden politischen Strippenziehern. Desweiteren ist mir auf der letzten Seite in Ihrem Blatt aufgefallen, daß Sie ohne Distanzierung über einen kriminellen Überfall auf den Schweizer Publizisten Bernhard Schaub berichten und anschließend noch die beim Überfall entwendeten persönlichen Adreßdaten von Schaub veröffentlichen. Ich frage mich: Wie könnte Ihre eigene Nähe zu den im Dienste der Repression arbeitenden Geheimdiensten und der von diesen instrumentalisierten Unterwelt deutlicher herausgestellt werden? Schämen Sie sich nicht ein bißchen? Trotz alledem, mit freundlichen Grüßen
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