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Nach einem Bericht der iranischen Nachrichtenagentur Mehr verhalf das US-Zentralkommando im Irak 15 Mossad-Agenten zur Flucht, die in den Anschlag auf Ayatolla Hakim in Najaf vewickelt waren. Ayatolla Hakim, der Führer des Rates der Islamischen Revolution (SAIRI), wurde durch einen Anschlag mit einer Autobombe getötet. Der Anschlag in Najaf forderte 82 Tote und mehr als 100 Verwundete. Nach der Besetzung des Irak infiltrierten Mossad-Agenten massenhaft irakische religiöse Gruppen um Informationen zu sammeln, aber auch um eine nationale Einheit der Iraker zu verhindern. Es gibt auch Berichte, wonach die Mojahedin Khalq Organisation (MKO) mit den israelischen Agenten zusammenarbeitet und auch von den US-Truppen unterstützt wird. Die MKO soll vorher von Saddam gegen die Shiiten eingesetzt worden sein. Das Ziel der Mossad-Agenten soll es sein, Zwietracht unter den Moslems und besonders unter den Shiiten zu säen. Ayatollah Al Hakim wurde wegen seiner großen Anhängerschaft als Gefahr gesehen, da er die Einheit des irakischen Volkes herbeiführen hätte können, wodurch die Ausplünderung und Schwächung des Irak nicht möglich gewesen wäre. Die massive Propaganda der prowestlichen Medien, die Al-Qaeda und die Baath-Partei des Anschlages beschuldigen, sei ein bewußtes Ablenkungsmanöver, um die Rolle der Zionisten und Okkupanten in diesem Attentat zu verschleiern. Die zunehmende Unsicherheit und der Ausbruch eines Bürgerkrieges unter den Moslems soll als Rechtfertigung für die weitere Besetzung des Irak dienen. Die Weigerung der US-Truppen, in den religiösen Stätten für Sicherheit zu sorgen, sei Teil dieses Komplottes, berichtet die Agentur Mehl. [10. September 2003] |