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Im Vorort Salem der schwedischen Hauptstadt Stockholm fand am 6. 12. 2008 der alljährliche Gedenkmarsch für den im Dezember 2000 von einer Ausländerbande brutal ermordeten Daniel Wretström statt. Etwa tausend Personen nahmen an dem Marsch teil, die Zahl der Gegendemonstranten wurde auf ca. 500 geschätzt. Zahlreiche Kameraden aus Dänemark und Deutschland wurden durch Polizeischikanen an einer Teilnahme an der Demonstration gehindert. [7. Dezember 2008] Am 8. 12. 2001 fand bei Stockholm (Schweden) ein Fackelzug zum Gedenken an einen vor einem Jahr durch Linksextremisten ermordeten Patrioten statt. Etwa zweitausend Personen aus den skandinavischen Ländern und Deutschland nahmen an der Demonstration teil.
[8. Dezember 2001] NPD-Protest in Nordhausen gegen den Euro Etwa 500 NPD- Anhänger demonstrierten am 8. 12. 2001 unter dem Motto "Abschied von der D-Mark" in Nordhausen (Thüringen). Das Landratsamt Nordhausen hatte den zunächst geplanten Fackelzug der NPD gegen die Einführung des Euro untersagt. Dagegen ging die NPD erfolgreich beim Verwaltungsgericht Weimar vor. Der Demonstrationszug war allerdings nur unter absurden Auflagen genehmigt worden. Unter anderem durfte der NPD-Anwalt Mahler nicht sprechen. Die Demonstranten durften nicht durch die Innenstadt marschieren und auch keine Fackeln tragen. Außerdem waren Seitentransparente und Plakate verboten, die als Schutzschilde dienen könnten (!). Nach Ansicht des neuernannten Thüringer Verfassungsschutzchefs
Sippel ist die "Rechtsextremistenszene" im Freistaat seit den Terroranschlägen
vom 11. September in den USA aktiver geworden. "Die Rechtsextremen versuchen,
sich das Engagement der Bundeswehr im Afghanistan - Konflikt für Propagandazwecke
zu Nutzen zu machen." Die Szene in Eisenach sei besonders auffällig.
Demonstration gegen den Afghanistan-Krieg
In Magdeburg (Sachsen-Anhalt) haben etwa 300 Menschen gegen den Krieg in Afghanistan demonstriert. Wie die Polizei mitteilte, verlief der Zug durch die Innenstadt ohne Zwischenfälle. Es habe allerdings Verkehrsbehinderungen gegeben, da die Stadt wegen des verkaufsoffenen Sonnabends gut besucht gewesen sei. Ein Bündnis verschiedener Friedensgruppen hatten die Demonstration organisiert. |
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Zu einer Protestdemonstration gegen die wiedereröffnete Reemtsma - "Wehrmachtsausstellung" versammelten sich ca 6000 Patrioten aus dem gesamten deutschen Sprachraum sowie aus Spanien, Italien den Niederlanden und skandinavischen Ländern am 1. 12. 2001 in Berlin. Der Demonstrationszug, zu dem die NPD (Nationaldemokratische Partei Deutschlands) aufgerufen hatte, setzte sich kurz nach 13 Uhr am S- Bahnhof Friedrichstraße in Richtung Nordbahnhof in Bewegung. Losungen wie »Reemtsma laß das Hetzen sein, pack die Koffer und fahr heim« oder »Schützt unsere Väter - Stoppt die Verräter!« hallten mit tausendfachem Echo durch die Straßen. Nach einer Polizeidurchsage sollte es zunächst »in Richtung Ausstellung« gehen, was aber später von Einsatzleiter Gernot Piestert auf Polizeianweisung geändert werden mußte. So wurde der Zug an der Ecke Oranienburger Straße gestoppt und bewegte sich schließich zum Oranienburger Tor, wo er dann ins Stocken geriet. Der Umstand, daß die Polizeiführung mehrfach mit der Auflösung der Demonstration drohte, sorgte dafür, daß sich die Veranstaltungsleitung für eine erste Zwischenkundgebung entschied.
Horst Mahler, Herbert Schweiger, Friedhelm Busse und Wolfgang Narath durften zwar nicht zu Wort kommen, doch stattdessen verlas der Frankfurter NPD-Stadtrat Jörg Hähnel - stellvertretend für die von Redeverboten Betroffenen - jeweils deren kurze Stellungnahmen. Roberto Fiore, Parteivorsitzender der Forza Nuova , überbrachte Grußworte der italienischen Nationalisten.
Auf der Abschlußkundgebung am Nordbahnhof kam dann neben dem NPD-Parteivorsitzenden Udo Voigt mit Sepp Bieber doch noch ein Vertreter der Erlebnisgeneration zu Wort. Bieber, der sich bereits als 16jähriger freiwillig zur Waffen-SS meldete, erklärte, die Ehre des deutschen Soldaten sei bis zuletzt unbefleckt geblieben. Keiner seiner Kameraden habe sich im Krieg etwas zu Schulden kommen lassen. Für die musikalische Umrahmung sorgte der nationale Liedermacher Frank Rennicke, der unter anderem sein bekanntes Heimatlied darbot. Beendet wurde die Kundgebung mit dem gemeinsamen Singen aller drei Strophen des Deutschlandliedes.
Die Polizei war mit einem Großaufgebot von 4.000 Beamten im Einsatz, angeblich um ein Zusammentreffen von NPD-Anhängern und »Gegendemonstranten« zu verhindern.. Bei einer sogenannten "Gegendemonstration" von mehreren hundert Linksradikalen kam es - wie stets - zu gewalttätigen Ausschreitungen. Hunderte Randalierer aus dem Spektrum von PDS und »Antifa« warfen unweit der Neuen Synagoge Steine auf Polizisten. Diese reagierten mit Wasserwerfern, Tränengas und Schlagstöcken. Mehrere Linksextremisten wurden verletzt. Nach Augenzeugenberichten wurden aber nur vereinzelt Gewalttäter festgenommen, nachdem einige Polizisten und "Gegendemonstranten" verletzt wurden. Am Hackeschen Markt gab es brennende Barrikaden. Unbehelligt montierten die Randalierer Baugerüste ab und die Polizei hinderte sie auch nicht daran, weiter Pflastersteine auszugraben und diese als Wurfgeschosse einzusetzen. Die Scheiben mehrerer Geschäfte und Autos, darunter zwei Polizeiwagen, gingen zu Bruch.
Die friedliche NPD-Demonstration - es war die bislang größte Kundgebung nationaler Kräfte seit 1945 - war dagegen nur unter strikten Auflagen genehmigt worden. So waren beispielsweise deutsche Nationalfahnen in den Farben schwarz-weiß-rot verboten. Die Nationalisten ließen sich von derlei Willkür allerdings nicht aus der Ruhe bringen. Anstelle dessen gab es viele Plakate, Transparent und Fahnen der Bundesländer. Auch die Losung »Ruhm und Ehre der Waffen-SS« war verboten worden. »Ruhm und Ehre unseren Wehrmachtssoldaten«, hieß es daher auf vielen Transparenten. Bereits im Vorfeld machte sich die Versammlungsbehörde zum Erfüllungsgehilfen fremder Mächte, indem sie »den heftigen Protesten aus dem In- und Ausland« nachgab und mit Auflagen und Redeverboten versuchte, die nationale Kundgebung zu behindern. Zudem wurde deutlich, daß bestimmte einflußreiche Gruppen hierzulande über den geltenden Gesetzen stehen. Wie sonst ist zu erklären, daß die Jüdische Gemeinde dem Berliner Senat diktiert, welche Strecke oppositionelle Kundgebungen nehmen dürfen und welche nicht. Dieser rechtswidrigen Anmaßung trat der NPD-Vorsitzende Udo Voigt energisch entgegen: »Frau Kahane und Rabbiner Chaim Rozwaski merkt Euch: Hier ist noch nicht Israel sondern Deutschland und wir werden uns von Euch niemals behandeln lassen, wie die Palästinenser in Israel!«. Zudem griff Voigt in seiner Rede die Redeverbote scharf an: »Drei Vertreter der Erlebnisgeneration stehen hier an meiner Seite und müssen es sich gefallen lassen, am heutigen Tag einen Maulkorb tragen zu müssen«. Während linke »Schandmäuler« mit staatlicher Förderung rechnen könnten, »wenn sie Schmutzkübel und Lügen über unsere tapfere Wehrmacht verbreiten«, kämen »Zeitzeugen, die im Gegensatz zu Herrn Reemtsma dabei waren«, nicht zu Wort. Die Bundesregierung hatte die nationalen Proteste gegen die Anti-Wehrmachtsausstellung zuvor als »unerträgliche Provokation« bezeichnet. Und Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye erklärte, die Bundesregierung stehe »fest an der Seite der Jüdischen Gemeinde« und werde alle Möglichkeiten ausschöpfen, das Versammlungsrecht für Andersdenkende einzuschränken. Auch darauf reagierte der NPD-Vorsitzende mit klaren Worten. Offenbar gelte in Deutschland noch immer das Recht der Sieger, die ganze Welt könne sehen, »daß Deutschland immer noch von fremden Mächten beherrscht wird«. Die »Vasallen in den Berliner Regierungspalästen« sollten »endlich aufhören, von Demokratie und Meinungsfreiheit zu reden«. Schließlich mahnte Voigt: »Ihr werdet weder uns, das Deutsche Volk, noch die Wahrheit verbieten können!« und forderte »Hört endlich auf mit der einseitigen Vergangenheitsbewältigung - wir lassen uns nicht länger täuschen und belügen!«. Die Wanderausstellung wurde im November 1999 schon einmal aus dem Verkehr gezogen, nachdem tausende Nationalisten mit zahlreichen Demonstrationen und Aktionen auf die Straße gegangen sind. Die »neukonzipierte« Ausstellung wird von Berlin zunächst durch weitere deutsche Städte und dann durch die Welt ziehen. Voigt kündigte bereits jetzt den Widerstand seiner Partei und befreundeter Gruppen im In- und Ausland an. Für folgende Protestaktionen in Bielefeld wird bereits jetzt mobilisiert. Die Sicherheitsbehörden halten dort eine Teilnehmerzahl von bis zu 10.000 Nationalisten für realistisch. »Das anständige Deutschland wird bei allen Stationen der deutschfeindlichen Wanderausstellung, präsent sein«, betont Parteisprecher Klaus Beier. »Antifas, beißt zu!« - Diese Aufforderung wird auch in Zukunft straffrei bleiben. So will es jedenfalls die Berliner Staatsanwaltschaft, die ein Ermittlungsverfahren gegen die linke tageszeitung (taz) - wie nicht anders zu erwarten - eingestellt hat. Während des Berliner Wahlkampfes wurde ein NPD-Helfer massiv körperlich attackiert. Der PDS-Anhänger biß dem NPD-Mann ein Teil des rechten Ohres ab. Die taz zeigte sich in einem Bericht sehr erfreut darüber und empfahl, dem linken Ohrabbeißer einen Orden zu verleihen. Mit der Aufforderung an ihr Leserklientel, zuzubeißen, schloß die linksextreme Zeitung den Artikel. Dies sei alles im Rahmen der Meinungsfreiheit zu sehen, meint Staatsanwalt Mohr, der auch schon den Aufruf, NPD -Anhänger auf Demonstrationen zu erschießen, als »pointierte Meinungsäußerung« ansah. In diesem Fall, wo es nicht beim Aufruf blieb, merkte er an, daß diese Aufforderung dennoch kein Aufruf zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen sei. Es werde auch keine schwere Körperverletzung gebilligt. Der Artikel sei vielmehr als Satire zu sehen und solle beim Leser Schmunzeln oder Kopfschütteln bewirken, schreibt Mohr von der Berliner Staatsanwaltschaft und fügt hinzu, daß nicht der Eindruck der Ernstlichkeit vermittelt werden solle.... [1. Dezember 2001] |