| Potsdam - Die sechs Abgeordneten der DVU-Landtagsfraktion beschäftigten
sich auf ihrer heutigen Fraktionssitzung im Landtagsgebäude mit einer
neuen Falschmeldung der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ).
In der heutigen MAZ-Ausgabe behauptet der Redakteur Frank Schauka:
Diese Behauptung ist völlig falsch. 1. Die DVU-Fraktion ist nicht rechtsextrem.
Frank Schauka behauptet weiter “So kam es, dass nach kurzer Intervention - so Informationen der MAZ - die DVU im Parlament in der entscheidenden Abstimmung das Gesetz plötzlich doch ablehnte, …” Auch diese Behauptung ist völlig falsch. 1. Die DVU-Fraktion hatte im Innenausschuss Änderungsanträge
zum Gesetz eingebracht. Da diese Anträge abgelehnt wurden, lehnte
die DVU das Gesetz in zweiter Lesung ab.
Neben allerlei anderem Unsinn, der nicht unmittelbar unsere Fraktion betrifft, behauptete Frank Schauka wider besseres Wissen auch noch: “Landtagsabgeordnete der NPD aus Sachsen trafen sich am 2. Februar 2005 im Potsdamer Parlament mit der Brandenburger DVU-Fraktion.” Auch diese Behauptung ist so nicht korrekt. Richtig wäre diese Behauptung gewesen, wenn Herr Schauka geschrieben hätte: “Landtagsabgeordnete der NPD aus Sachsen trafen sich am 2. Februar 2005 im Potsdamer Parlament mit Landtagsabgeordneten der DVU.” PS: Selbstverständlich lassen wir der Märkischen Allgemeinen Zeitung auch eine Gegendarstellung in gesetzlich vorgesehener Form zukommen. ——————————————–
Pressemitteilung vom 19.05.2005 DVU lehnt Gedenkstättengesetz ab Potsdam - Die Landtagsfraktion der Deutschen Volksunion lehnt das sogenannte Gedenkstättengesetz in der morgigen Sitzung des Brandenburger Landtages in zweiter Lesung ab. Der Überweisung an den Innenausschuss zur Überarbeitung hatte die DVU bei der ersten Lesung des Gesetzes am Mittwoch noch zugestimmt. Der Ausschuss hat die Verbesserungsvorschläge der sechs national-freiheitlichen Volksvertreter nicht in den Entwurf eingearbeitet. In der vorliegenden Form aber kann die DVU-Fraktion dem Entwurf nicht zustimmen. "Die gestrige Debatte hat erneut deutlich gemacht", sagte der Parlamentarische Fraktionsgeschäftsführer und DVU-Landesvorsitzende Sigmar-Peter Schuldt, "dass es den Initiatoren des Gesetzes nicht um die Würde der Opfer geht." Schuldt weiter: "Wir erteilen jedem Versuch eine Absage, das Gedenken an die Opfer von Krieg, Gewaltherrschaft und Vertreibung dem politischen Zeitgeist zu unterwerfen. Die DVU wird auch weiterhin auf dem Soldatenfriedhof in Halbe der dort bestatteten Opfer des Krieges und der Speziallager des NKWD gedenken. Und wir werden es uns auch nicht nehmen lassen, den heldenhaften Kampf unzähliger deutscher Soldaten zu ehren." |