Linksradikale randalierten in Pirna (Sachsen)

Im sächsischen Pirna haben am 27. 11. 2004 mehrere hundert  Linksradikale versucht, gegen dortige Gewerbebetriebe und Zeitschriftenverlage, die von Nationalisten betrieben werden, unter dem Motto "Schöner leben ohne Naziläden" eine Hetz- und Boykottkampagne zu inszenieren. Ca. 200 rechte Demonstranten, darunter NPD-Abgeordnete aus dem Stadtrat Dresden und dem Landtag von Sachsen, sind zum Schutz ihrer Gesinnungsgenossen vor Ort gewesen und demonstrierten für die Meinungs- und Gewerbefreiheit. 

Pirna

Die Linksradikalen, die bezeichnender Weise unter der Flagge der Zionisten für die Abschaffung der Meinungsfreiheit demonstrierten, griffen die Schutzpolizei tätlich an und wollten Polizeiabsperrungen gewaltsam durchbrechen. Ein starkes Polizeiaufgebot konnte weiter Ausschreitungen der von SED-Abgeordneten angeführten Linken verhindern.

[27. November 2004]

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Nationale Demonstrationen in Duisburg und Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen)

Beide Veranstaltungen fanden planmäßig und erfolgreich statt.
In Duisburg ging es darum, daß im September Kameradinnen und Kameraden von Antifa und SÜdländern, aber auch der Polizei an der Teilnahme an einer Anti-Hartz-IV-Demo gehindert worden waren. Dabei war es - auch durch die Polizei - zu gewaltsamen Übergriffen auf die Kameradinnen und Kameraden gekommen. 

Ein demonstrativer Protest dagegen ließ aus terminlichen Gründen zwar zwei Monate auf sich warten, aber die lange Vorlaufzeit erwies sich als positiv.  Eine Zählung der Polizei an der "Zugangskontrolle" ergab 257 Teilnehmer; da  später noch kleinere Gruppen und einzelne Personen hinzukamen, waren es wohl um 270 Personen. (WDR spricht von rund 250.) 

Auf der von Axel Reitz geleiteten und moderierten Versammlung sprachen Siggi Borchardt, ein Kamerad aus Berlin, meine Wenigkeit, Axel selbst sowie Sven Skoda. 

An Linken und Südländern waren bei 100 "Meinungsgegner" zu sehen, wie die Polizei sie immer so gern nennt; teils Linke, teils "Südländer", wie sie gleichfalls schön umschreibend gern genannt werden. Zu Gegenaktionen aufgerufen hatte u.a. eine etwas obskure islamische (oder gar islamistische?!) Gruppierung, die bei den Linken u.a. negativ dadurch aufgefallen ist, daß sie aus Freys NATIONALZEITUNG einen kompletten Artikel als Flugblatt für sich übernommen hatte - einen israel-kritischen Artikel. Und im nächsten Atemzug gegen uns demonstrieren. Vielleicht ist das die moslemische Version von "Querfront"?! - Viel ausrichten konnten sie allerdings auch nicht. Einmal war die Straße vielleicht eine Viertelstunde dicht, und ein andermal zündeten sie einen Nebeltopf. Letzteres war zweifellos ein Ereignis für alle, die so was noch nie erlebt haben. Abgesehen davon, daß es durch das Zeugs tatsächlich ein wenig sehr diesig wird, ist es auch ein bißchen ätzend. Ich bin mir nicht sicher, ob mein leicht rauher Hals daher rührt, daß ich bei kühler Witterung an dem Tag zwei Reden gehalten habe, oder ob der Kunstnebel dabei auch eine Rolle gespielt hat. Aber es war noch nicht so schlimm, daß man sich das Mikrophon hätte greifen und "ABC-Alarm!" hätte durchsagen müssen....

Eine bürgerliche Gegendemonstration, eher weitab von unserer Route, soll bei 600 Teilnehmer gehabt haben, wobei die Mobilisierung natürlich bei den üblichen gutmenschlichen Kreisen des Establishments lag. Für eine Stadt wie Duisburg (locker 'ne halbe Million Einwohner) ist das natürlich sehr mager. Wer es mathematisch möchte: Das liegt im Bereich von null-Komma-eins Prozent. Also weniger, als die "Partei Bibeltreuer Christen" an Wählern mobilisieren kann, denn die haben meistens eher null-Komma-zwei Prozent als null-Komma-eins. 

Nach der Duisburg-Demo ging es gleich nach Recklinghausen weiter.

Dort ging es darum, daß am 13. November ein Konzert der eigentlich nicht wirklich politischen Band "Kategorie C" (KC- die Band) aufgelöst worden war. Da Musikfreiheit auch Meinungsfreiheit ist, bot es sich an, die Gelegenheit zu einer Doppel-Demo zu nutzen, zumal der Ruhrpott ja hervorragende Nahverkehrsanbindung bietet. 

Ein polizeiliches Zählergebnis für Recklinghausen ist mir nicht bekannt; eine eigene Zählung war wegen der sehr dichten und (auflagengemäß) ungeordneten Reihen schwierig; es dürften zwischen 180 und 200 Teilnehmer gewesen sein. Damit hatten erfreulich mehr Leute von der Duisburg-Demo aus mitgezogen als erwartet.

Die Antifa war auch ein wenig schwächer als in Duisburg; soweit man es bei Dunkelheit abschätzen konnte, würde ich von 70 oder 80 Leuten ausgehen.

Auf der von Siggi Borchardt moderierten Versammlung sprachen Siggi selbst, erneut der Kamerad aus Berlin, ein Kamerad aus Hamm, erneut meine Wenigkeit, erneut Axel Reitz. 

Recklinghausen wird übrigens im kommenden Monat mit großer Aufmerksamkeit bedacht. Für den 4., den 11. und den 18. Dezember sind bereits Demonstrationen angemeldet. Ein besonderes "Schmankerl", wie der Bayer sagt, gibt's dann am 24. Dezember; da wird auch demonstriert. Da ich noch nie in einem langen Demonstranten-Leben an einem Weihnachtstag demonstriert habe, habe ich mir das fest vorgemerkt; das will ich mir auf keinen Fall entgehen lassen!

Zum Schluß Danksagungen an ein paar anonyme Kameraden; Männer von der Art, die üblicherweise nicht sonderlich im Vordergrund stehen, aber hin und wieder Arbeit leisten, ohne die der Erfolg einer Demonstration mindestens infrage stehen würde. Dank also an die beiden Männer vom "Beschaffungskommando", den Elektriker und den Ortskundigen, die ganz auf die Schnelle ein neues Mikrophon-Kabel besorgten, weil ich dummerweise das falsche eingepackt hatte. Dank ebenso an den Mann, der den Disk-man zur Verfügung stellte, weil meiner nicht funktionierte. Und ebenso Dank an den Mann, der den fremden Disk-Man in Recklinghausen bediente, weil ich selbst mit der Technik nicht vertraut war. 

Hamburg, 28. 11. 2004
Christian Worch
chworch@gmx.de 

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