Demonstration gegen die Wehrmachtsausstellung in München

Obwohl die Wehrmachtsausstellung schon vor einer Woche in München beendet wurde, fand am 30. 11. 2002 eine Protestdemonstration gegen diese Ausstellung statt. Ebenso wurde eine "Gegenausstellung" mit Schautafeln auf dem Goetheplatz durchgeführt.Ca. 200 nationalen Demonstranten unter Führung der Aktivisten Hupka und Worch marschierten von der Theresienwiese über die Lindwurmstraße zum Goetheplatz. Diesmal gelang es den linken Gegendemonstranten nicht, wie am 12. 10. den Demonstrationszug aufzuhalten, da starke Polizeikräfte die Straße frei machten. 

München
Demonstration am 30. 11. 2002 in München

Zu der Störaktion gegen die Demonstration hatte das "Bündnis gegen Nazi-Aufmärsche" aufgerufen. Die Polizei nahm 28 Menschen fest, darunter einen Ausstellungsgegner und 26
Gegendemonstranten. Die Beamten seien eingeschritten, als die Gegendemonstranten versuchten, den Ausstellungsgegnern den Weg zu versperren.

[30. November 2002]

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Protest gegen die Wehrmachtsausstellung in München

Am 12. 10. 2002 fand in München eine Protestdemonstration nationaler Gruppen gegen die dortige Reemtsma - Wehrmachtsausstellung statt. Ausgangspunkt der Demonstration war die Theresienwiese, wo die ab 10 Uhr ankommenden Demonstrationsteilnehmer von der Polizei stundenlang auf schikanöse Weise perlustriert wurden. Dabei wurden diverse Gegenstände und Transparente wegen angeblicher Darstellung von Abzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen beschlagnahmt. 

Wehrmachtsausstellung
Demonstration gegen die Wehrmachtsausstellung am 12. 10. 02

Nachdem sich der Zug von ca. 1000 Demonstranten in Richtung Innenstadt in Bewegung gesetzt hatte, wurde er nach ca. 600 Metern beim Goetheplatz von einem dichten Polizeispalier gestoppt. 

Kameraden

Anschließend trafen nach und nach einige hundert Linksradikale auf dem Goetheplatz ein, die sich vorher auf einer schwach besuchten Gegendemonstration auf dem Marienplatz aufgehalten hatten. 

NPD
Polizisten halten die Demonstration am Goetheplatz auf.

Die Behauptung der Systemmedien, die Demonstration der Rechten sei von Gegendemonstranten gestoppt worden, ist unrichtig, sondern die Anhaltung erfolgte durch die Polizei, wahrscheinlich auf Anweisung der roten Münchner Stadtverwaltung, deren Versuch, den Demonstrationszug zu verbieten gescheitert war. Der Bayrische Verwaltungsgerichtshof hob am Freitagabend ein Demonstrationsverbot der bayerischen
Landeshauptstadt auf. Die Stadt habe nicht ausreichend deutlich dargelegt, dass die Veranstaltung die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährde.

Die Demonstration wurde um 17 Uhr für beendet erklärt. Es kam zu mehreren Festnahmen, Demonstranten wurden wegen Zeigens angeblich verbotener Symbole angezeigt und Linksradikale wegen Landfriedensbruches und Widerstandes gegen die Staatsgewalt. Ein linker Demonstrant erlitt beim Versuch der Linksradikalen, Absperrgitter der Polizei niederzureißen, einen offenen Unterschenkelbruch. Das regnerische Wetter dürfte viele von einer Teilnahme an den Demonstrationen abgehalten haben. 

Zuletzt hatten im Juni 2002 ca. 2500 Kameraden in Leipzig gegen die Wehrmachtsausstellung demonstriert. Dabei war es nicht zu Zwischenfällen gekommen.

[12. Oktober 2002]

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