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Rudolf-Heß Gedenkmarsch in Wunsiedel Das westdeutsche Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe (Baden) hat in seinem Beschluß vom 14.08.2003 das durch CSU-hörige Gerichte ausgesprochene traditionelle Verbot der Gedenkveranstaltung in Wunsiedel (Oberfranken) aufgehoben. Damit konnte die Veranstaltung anläßlich des Todestages von Rudolf Heß wie geplant stattfinden.
Mehr als 4000 Demonstranten aus allen deutschen Gauen und mehreren europäischen Ländern beteiligten sich am 16. 8. 2003 am Rudolf-Heß Gedenkmarsch in Wunsiedel. Auf der Abschlußkundgebung sprachen neben RA J.Rieger aus Hamburg auch noch der stellv. NPD-Vorsitzende Holger Apfel sowie mehrere Vertreter nationaler Gruppen aus europäischen Ländern. Die Becksteinsche Polizeitruppe ging besonders schikanös gegen die Demonstrationsteilnehmer vor und nahm 71 Personen wegen Zeigens angeblich verfassungsfeindlicher Symbole bzw. wegen behaupteten Waffenbesitzes fest. Die Demonstration wurde von der Bevölkerung Wunsiedels größtenteils mit Zustimmung zur Kenntnis genommen. Die Bevölkerung lehnte den Plan der sog. demokratischen Parteien ab, in ihren Wohnungen entlang der Demonstrationsstrecke bei offenen Fenstern laute Negermusik zu spielen, um die Demonstration zu stören. Ein Aufruf von Gegnern der Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu einer Gegendemonstration wurde von kaum 300 Personen befolgt. [16. August 2003]
Thousands gather to pay homage to Rudolf Hess
Nationaler Widerstand Berlin Sunday, August 17, 2003WUNSIEDEL, GermanyDespite attempts by German authorities to obstruct a commemoration for murdered prisoner of conscience Rudolf Hess, thousands from all over Europe gathered Saturday to pay homage to Adolf Hitler's deputy.
Approximately 5,500 personspredominantly young people from all over Europe came to call attention to the criminal injustice of Hess' murder and its subsequent cover-up. Hess was strangled to death in 1987 by members of the British secret services in collusion with the Americans.
Delegations from Sweden, Denmark, Russia, Bulgaria, Italy, Spain, France, Belgium, the Netherlands, England, Scotland, Slovakia, the Czech Republic and other European countries marched in quiet, disciplined dignity through the small Franconian town.
At a rally preceding the march, attorney Jürgen Rieger and other representatives of the foreign delegations called attention to the fate of Rudolf Hess, who was murdered on August 17, 1987. In their presentations they exposed the lies, historical falsification and Illogic that the man who had flown to Britain in a heroic attempt to stop the madness of World War II was somehow a "war criminal" who had committed "crimes against humanity."
Except for a few frustrated anti-Nazis shouting the usual obscenities, a poignant silence fell over the town. Many local residents, especially those of an older generation, stood along the pavement with tears in their eyes as the huge procession slowly passed by.
neworder@execpc.com
Rudolf-Heß-Gedenkmarsch 2001 in Wunsiedel In Wunsiedel (Oberfranken) fand am Samstag d. 18. 8. 2001 erstmals seit über zehn Jahren wieder ein Rudolf-Heß- Gedenkmarsch statt. Zu der Demonstration versammelten sich am Nachmittag des 18. 8. etwa tausend Teilnehmer und zogen anschließend durch den Ort.
Mehrere Rechte hielten Heß-Bilder und Plakate mit Parolen wie "Mord an Heß" hoch. Rund 100 Linke protestierten gegen den Aufmarsch. Nach Angaben der Polizei wurden drei linke und elf rechte Demonstranten in Gewahrsam genommen. Die Polizei teilte mit, die linken Demonstranten seien wegen des Versuchs festgenommen worden, sich zu vermummen, die elf Rechten, weil sie Schlagringe und Schlagstöcke bei sich getragen hätten. Polizisten riegelten den Friedhof ab, auf dem Heß begraben liegt. Beamte kontrollierten weiträumig alle Ausfallstraßen in die Gemeinde im Fichtelgebirge. Die Polizisten stellten zahlreiche Schlagstöcke sicher.
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in München gab am 17. 8. 2001 einer Beschwerde des Hamburger Rechtsanwalts Jürgen Rieger statt und hob ein Versammlungsverbot des Verwaltungsgerichts Bayreuth vom Vortag auf. Von der Veranstaltung sei keine unmittelbare Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu erwarten, hieß es in der Begründung. Nach Auffassung des 24. Senates des Verwaltungsgerichtshofes gibt es keine konkreten Anhaltspunkte über die Teilnahme von Mitgliedern verbotener Organisationen und drohende Straftaten. Das Thema der Veranstaltung und der Veranstalter selbst seien zwar eindeutig der rechtsextremen Szene zuzuordnen. Allerdings fehle es an hinreichend konkreten Tatsachen für die Prognose, daß es zu politisch motivierten Straftaten kommen werde. Auch ein polizeilicher Notstand, wie ihn das Verwaltungsgericht Bayreuth sah, ist nach Auffassung der Münchner Richter nicht gegeben.
In den letzten Tagen gab es zahlreiche Aktionen, die an die Ermordung von Rudolf Heß im "Kriegsverbrecher" - Gefängnis von Spandau aufmerksam machten.
In Baden-Württemberg stellten Polizeibeamte in der Nacht zum 17. 8. 2001 in Karlsruhe, Heidelberg, Schopfheim (Kreis Lörrach), Weil der Stadt (Kreis Böblingen), Großerlach (Rems-Murr-Kreis) und Leinfelden-Echterdingen (Kreis Esslingen) Heß-Plakate sicher. Im ganzen Land herrsche verstärkte Polizeipräsenz, hieß es. In Hannover entfernte die Polizei in der Nacht zu Freitag mehrere Rudolf-Heß-Plakate von Autobahnbrücken. «Wir rechnen das ganze Wochenende mit rechten Aktionen und haben uns personell darauf eingestellt», sagte ein Polizeisprecher.
In Mecklenburg-Vorpommern klebten Unbekannte vor allem auf Rügen und Usedom Plakate mit dem Heß-Konterfei, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Im schleswig-holsteinischen Lübeck stellten nach Polizeiangaben angeblich die Jungen Nationaldemokraten mehrere Heß- Plakate auf. Auch im Landkreis Kassel waren Transparente aufgetaucht. In Rheinland-Pfalz hängten Unbekannte an Brücken entlang der B 10 und A 65 bei Kandel vier Transparente mit Aufschriften wie "Rache für Rudolf Heß" auf. Die Staatsanwaltschaft Landau teilte mit, es sei ein Strafverfahren gegen unbekannt eingeleitet worden.
Gleichfalls am 18. August fand im mecklenburgischen Hagenow eine nationale Demonstration statt, auf der "Meinungsfreiheit auch für nationalgesinnte Bürger" gefordert wurde. Es nahmen ca. 100 Patrioten an der Demonstration teil. Die PDS protestierte mit einem Informationsstand gegen die Rechten.
Rudolf Heß wurde am 17. August 1987 nach langjährigem Martyrium im alliierten Militärgefängnis Berlin-Spandau während turnusmäßig britischer Bewachung wahrscheinlich ermordet. Von den Behörden wurde behauptet, er habe Selbstmord begangen. Nach seiner damals bevorstehenden Freilassung wäre es wahrscheinlich zu Aussagen durch Heß gekommen, die die Fundamente der Umerziehungsherrschaft der Alliierten und ihrer deutschen Vasallen in ihren Grundfesten erschüttert hätten.
[18. August 2001]