Demonstration zum Jahrestag des Mauerfalles in Weimar (Thüringen)

Am Jahrestag des Falls der Mauer demonstrierten Nationalisten in der Goethestadt für die Freiheit und Selbstbestimmung Deutschlands. „Am 9. November 2002 haben sich die Deutschen von den russischen Besatzern befreit. Es wird nun Zeit, sich von den anderen Besatzern zu befreien“, hieß es in dem Aufruf.

Rund 300 Frunde und Mitglieder der NPD zogen durch die Klassikerstadt. Stefan Rochow und Sebastian Behrends verwiesen in ihren Reden darauf, daß Deutschland immer noch ein Land zweiter Klasse sei, weil niemand daran dächte, die Feindstaatenklauseln der UNO aufzuheben. Die Abhängigkeit unseres Landes vor allem von den USA führe dazu, daß deutsche Soldaten überall in der Welt für fremde Interessen eingesetzt werden sollen. 

JN
Demonstration in Weimar am 9. November 2002

Die NPD-Veranstaltung war schweren Behinderungen von Seiten der Polizei ausgesetzt. So konnte die Auftaktkundgebung nicht wie vorgesehen am August-Baudert-Platz beginnen, sondern auf einer grünen Wiese auf der anderen Seite des Bahnhofs. Nach Beendigung der Zwischenkundgebung an der Erfurter und Fuldaer Straße verweigerte Polizeidirektor Rüdiger Schrehardt den Weiterzug und zwang die Demonstranten dieselbe Strecke zurück zum Bahnhof zu marschieren. Dort war der für die Abschlußkundgebung vorgesehene Platz von einigen Dutzend linker Schläger besetzt, deren Entfernung für die Polizei ein Leichtes gewesen wäre. Schrehardt weigerte sich abermals, seinen Pflichten nachzukommen und beendete schon in der Schopenhauerstraße die Demonstration der Nationalen. Horst Mahler und Udo Voigt weigerten sich dann angesichts dieses eklatanten Rechtsbruches, ihre Reden zu halten. 

Mit diesen Vorgängen wurde wieder einmal mehr als deutlich, daß in diesem Land oppositionelle Meinungen mit Hilfe der Polizei, vor allem aber mit Hilfe von gewaltbereiten Linksradikalen unterdrückt werden sollen. Es wird nicht einmal davor zurückgeschreckt, gerichtliche Entscheidungen und vorherige Abkommen zu ignorieren. So wie durch langwierige Gerichtsverfahren das Demonstrationsrecht für Nationale durchgesetzt werden konnte, so wird durch weitere geduldige juristische Arbeit durchgesetzt werden, daß auch tatsächlich demonstriert werden darf.

An der Gegendemonstration des Aktionsbündnisses "Weimarer Bürger gegen Rechtsextremismus" beteiligten sich ca. 1.000 Menschen. Beide Veranstaltungen sind gegen 14 Uhr beendet worden. Nach vorläufigen Angaben wurden über 70 Platzverweise ausgesprochen. Es habe auch einige wenige vorläufige Festnahmen wegen des Tragens verfassungswidriger Kennzeichen gegeben. Die NPD-Demo war von der Weimarer Stadtverwaltung zunächst verboten worden. Das Verbot war aber vom Verwaltungsgericht aufgehoben worden.
Ein leitender Polizeidirektor lobte den sehr motivierten und engagierten Einsatz der Polizeibeamten aus Thüringen, Bayern, Hessen und Brandenburg. Das Ziel, die Demonstrationen friedlich ablaufen zu lassen und keine gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Demonstranten zuzulassen, sei erreicht worden.

Die NPD wird gegen die massive Einschränkung des Demonstrationsrechtes durch die Einsatzleitung der Polizei am  Sonnabend d. 9. 11. in Weimar beim  Verwaltungsrecht klagen. Im Rahmen einer Fortsetzungsfeststellungsklage wird sie feststellen lassen, daß die von Polizeidirektor Rüdiger Schrehardt angeordnete erhebliche Verkürzung der Demonstrationsroute und die von ihm möglich gemachte Besetzung des Platzes, auf dem die Auftakt- und Abschlußkundgebung der NPD stattfinden sollte, rechtswidrig war. 

[11. November 2002]

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Nationalisten demonstrieren in Suhl (Thüringen) 

Etwa 150 Kameraden vom "Aktionskomitee Thüringen" demonstrierten am 26. 10. 2002 in Suhl (Thüringen). Die Demonstration wurde am Platz der Deutschen Einheit gestartet. Zu den Demonstranten sprach u. a. der Hamburger Aktivist Christian Worch. Eine Gruppe von Linksradikalen suchte die Veranstaltung zu stören, was von der Polizei verhindert wurde. Die Kundgebung verlief daher ohne größere Störungen. Die Polizei verhängte 10 Platzverweise gegen Anhänger der rechten Szene, die Auflagen mißachtet hatten. Fünf Gegendemonstranten wurden in Gewahrsam genommen, ebenso 40 weitere Jugendliche aus dem linken Spektrum, die nach Veranstaltungsende randalierten. Die Stadtverwaltung Suhl versuchte, die Demonstration zu verbieten, das Verbot wurde aber vom Oberverwaltungsgericht Weimar aufgehoben. 

Suhl
Demonstration in Suhl (Thüringen) am 26. 10. 2002 

Am 19. 10. 2002 veranstaltete der  "Kameradschaftsbund Usedom" mit etwa 400 Personen eine Kundgebung auf dem  Bahnhofsplatz von Neubrandenburg (Mecklenburg - Vorpommern). Dabei wurden Reden gehalten und auch Musik abgespielt. 

Am Rande der Kundgebung ist es zu schweren Ausschreitungen von Linksautonomen gegen die Polizei gekommen. Bei einer gewalttätigen Gegendemonstration Linksradikaler wurden fünf Polizisten verletzt, einige von ihnen durch Stein- und Flaschenwürfe. Rund 700 Beamte sind im Einsatz gewesen, um Zusammenstöße zwischen den Rechten und etwa 150 militanten Gegendemonstranten zu verhindern. 29 Personen aus dem linken Lager wurden vorübergehend festgenommen, gegen 33 wurden Strafverfahren eingeleitet.

Von einer Gruppe von etwa 150 gewaltbereiten Demonstranten aus der linken Szene seien trotz einer deeskalierenden Strategie massive Angriffe gegen die Polizei ausgegangen, hieß es von Seite der Polizei. Die Störer seien aus allen Richtungen angereist, 25 Personen stammten demnach aus der autonomen Szene in Berlin. Bei den Ausschreitungen seien auch fünf Einsatzfahrzeuge beschädigt worden.

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Als Demo-Teilnehmer kann ich die [in der Südthüringer Zeitung] behaupteten "Auseinandersetzungen zwischen linken und rechten Demonstranten" nicht bestätigen, ebensowenig die 10 Platzverweise gegen unsere Leute. Die - gegen zwei, wie immer völlig unsinnige, Verbotsverfügungen durchgefochtene -  Veranstaltung verlief völlig reibungslos. Selbst von Seiten der Polizei gab es diesmal keinerlei ausgesprochene Gehässigkeit oder schikanöses Verhalten, sie hielt sich vielmehr physisch und strategisch angenehm im Hintergrund. (Die Auflagen, erlassen von Landratsamt und/oder Stadtverwaltung, stehen selbstverständlich auf einem anderen Blatt des Regimebolschewismus.) 

123 Teilnehmer (der jüngste gerade mal 2 Monate alt) verfolgten die Redebeiträge von Hartmut Wostupatsch (Würzburg), Christian Worch (Hamburg), Gerd Ittner (Nürnberg) und "Yvonne", einer Kameradin aus Meiningen, mit reger Aufmerksamkeit. 

Besonders erfreulich war festzustellen, daß sich diesmal auch einige "ganz normale" Bürgerinnen und Bürger spontan unserem Demonstrationszug anschlossen (der allerdings wieder einmal, vom System sehr absichtsvoll so eingerichtet, durch eine von der Öffentlichkeitswirkung her wenig attraktive Gegend führte). Weder im Vorfeld noch zu irgendeinem Zeitpunkt unserer Veranstaltung kam es auch nur ansatzweise zu "Feindberührung". Wieder einmal erwies sich die ebenso hetzerische wie hysterische Antifa-Mobilisierung, vor allem auf der mit BRd-Preis versehenen Seite "indymedia", als großmäulerisches Schaumschlagen einer nicht mehr kampagnefähigen, völlig desorientierten Subkultur nützlicher Idioten des Systems. Das Problem Antifa scheint sich mittlerweile bis auf wenige traurige Reststrukturen im alliierten Saft der eigenen Dummheit aufgelöst zu haben. Uns soll das recht sein. 

Mit einer auf Anhieb sehr gelungenen Saalveranstaltung wurde Anfang August die "Offensive Suhl" des Nationalen Widerstandes eingeleitet. Nach der nunmehrigen Demonstration findet bereits Mitte November die nächste - in großem Rahmen geplante - Saalveranstaltung in Suhl im Herzen des Thüringer Waldes statt, mit einer Reihe von Rednern und dem Liedermacher Michael Müller.

Wolfswind@web.de

[27. Oktober 2002]

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